Hypo mai-2012
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×
 

Hypo mai-2012

on

  • 623 views

 

Statistics

Views

Total Views
623
Views on SlideShare
623
Embed Views
0

Actions

Likes
0
Downloads
0
Comments
0

0 Embeds 0

No embeds

Accessibility

Categories

Upload Details

Uploaded via as Adobe PDF

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

Hypo mai-2012 Hypo mai-2012 Document Transcript

  • MAGAZIN DES WIRTSCHAFTSBUNDESVAusgabe Nr. 4 / Mai 2012 orarlberge Tourismus: Zur Nummer 1 W in Europa .................. Seiten 4-7 i r t Land Vorarlberg: Zukunft s heute fördern ............ Seite 11 c h a Herausforderung: Euro- f zone stabilisieren...Seite 15 t r Strukturreform in der Verwaltung ................. Seite 22 Mit einer ehrgeizigen Strategie LSth. Rüdisser: „Durch ge- Der neue Vorstandsvorsit- BR Brunner: Zweistufige will die Tourismuswirtschaft zielte Förderungen werden zende der Hypo Vorarlberg, Verwaltungsgerichtsbarkeit zur Nr. 1 in Europa werden, so Vorarlberger Unternehmen Dr. Michael Grahammer, im bringt größte Strkuturreform Hans Peter Metzler. und der Standort gestärkt. Interview. der Verwaltung. Technologiekooperationen als Erfolgskonzept Die Wirtschaftsstandortgesellschaft unterstützt Kooperationen mit wissen- schaftlichen Partnern und ebnet den Weg zu neuen Technologien. Seiten 12/13
  • Vorarlberger W i r t s c h a f t Die RAUCH Gruppe ist der mit Abstand größte Fruchtsaft- und Teegetränke- produzent in Österreich und einer der größten in Europa. Als eines der wenigen Unternehmen macht RAUCH die gesamte Verarbeitung von der Frucht bis zur Verpackung und garan- tiert so beste Qualität. Leidenschaftlich. Gut. Beraten. Saft für die Region. Mit Beratungsqualität der Hypo Vorarlberg. In jährlich komplexer werdenden Märkten gehen Expansionspläne weit über Finanzierungsfragen hinaus. Wir begegnen der Zukunft mit vernetzten Leistungen, qualifizierten AnsprechpartnerInnen, Teamwork und Engagement. In Summe: Beratungsleistung für Firmenkunden von besonderer Qualität. 80 Prozent der „Top 100“-Unternehmen in Vorarlberg vertrauen auf das Know-how der Hypo Landesbank. Herzlich willkommen, persönlich oder auf www.hypovbg.at2 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tINhAlt EdItorIAlWirtschaftspolitik Liebe Leser!4 tourismusstrategie 2020 W Die Zukunftskonferenz im Bregenzer as gond mi d´Gäst a?“ lautete vor völkerung und den Erhalt des Lebensraumes Festspielhaus war Auftakt für die Jahren die Frage einer Aufklärungs- in den Tälern lebenswichtig. ehrgeizige Vorarlberger Tourismusstrate- gie 2020. Rund 700 Touristiker waren kampagne zum Thema Tourismus Der Tourismus ist eine wichtige Säule für dabei als die Vertreter aller tourismus- in Vorarlberg. Die Tourismusgesinnung der Be- die gesamte Wirtschaft: Jahr für Jahr werden relevanten Organisationen des Landes die Deklaration zu dieser Strategie völkerung wurde durch Aufklärung verbessert. große Summen in die Infrastruktur investiert, unterzeichneten. Jetzt starteten Wirtschaftskammer und Land zu- sei es durch die Erneuerung der Skilifte oder in sammen mit den Sozialpartnern mit einer aufse- die Verbesserung von Hotels. Die Vorarlberger9 Chancen nützen EU-Förderungen sind in Vorarlberg weiter henerregenden Auftaktveranstaltung die „Tou- Bauwirtschaft profitiert von einer starken Tou- stark nachgefragt. Aus dem Programm rismusstrategie 2020“. rismuswirtschaft, die „Regionale Wettbewerbsfähigkeit Vorarlberg“ 2007-2013 konnten bereits Ziel: Die weitere Ver- Aufträge in allen Be- zahlreiche Projekte unterstützt werden. besserung des touristi- reichen tätigt: Um- und „Wir können die Fördermittel für wichtige Impulse nützen“, betont Landeshaupt- schen Angebotes in un- Zubauten in Hotels las- mann Markus Wallner. Ein Beispiel dafür serem Land, aber auch ten auch das Handwerk ist die Firma Salzmann in Hohenems. die Verbesserung der mit anspruchsvollen11 das gehört gefördert Ausbildung und eine Aufträgen aus, die Ski- Mit vielfältigen Förderprogrammen trägt umfassende Betreuung liftgesellschaften, die die Landesregierung zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg bei. der Mitarbeiter, eine auch bei geringfügigen Die positive Entwicklung von Unterneh- enge Zusammenarbeit Erweiterungen gegen men unterstützen und Arbeitsplätze schaffen bzw. sichern – das sind laut mit der Landwirtschaft oft unverständliche Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdis- und mit der heimischen Proteste ankämpfen ser die maßgeblichen Ziele. Wirtschaft. Dass diese müssen, investieren seit Strategie genau jetzt Jahren in die Verbesse-Standort gestartet wird, in einer rung ihrer Anlagen und Zeit, in der der Touris- die Optimierung des12 Erfolgsrezept Kooperationen mus im Land floriert, Pistenangebotes, was Kooperationen mit wissenschaftlichen ist eine typische Vorarl- Aufträge und Arbeits- Partnern ebnen den Weg zu neuen Technologien. Die WISTO unterstützt Sie berger Eigenschaft. Wir plätze in allen Teilen dabei! Die wirtschaftliche Bedeutung warten nicht bis wir des Landes bringt. Für von technologischem Fortschritt ist heute unumstritten. Modernste Technologi- etwas tun müssen, wir den Tourismus überle- en erlauben - neben der Entwicklung setzen jetzt Maßnahmen, damit Vorarlberg zur benswichtig ist aber auch eine leistungsfähige innovativer Produkte - eine Steigerung der „Nr. 1 in Europa wird“ (so das Ziel, das Initia- Verkehrsinfrastruktur. Produktivität und Effizienz im Unterneh- men. Gerade für eine Wirtschaftsregion tior Spartenobmann Hans Peter Metzler formu- Gerade in der Verkehrsinfrastruktur hat wie Vorarlberg fördert der kontinuierliche lierte). Vorarlberg Nachholbedarf und wir konnten ei- Einsatz neuester Entwicklungen den Zugewinn an Marktanteilen. nige große Projekte beginnen bzw. auf Schiene Investitionen nützen der bringen. Es geht nicht darum neue Straßen zu17 Vorarlberg forscht! gesamten Wirtschaft bauen, es geht darum das Netz zu verbessern Im Josef Ressel Zentrum „OptimUns“ der Fachhochschule Vorarlberg werden Die Tourismuswirtschaft ist auch in – das entlastet Gäste wie Einheimische und ist gemeinsam mit Partnern aus der regio- schwierigen Zeiten, wie wir sie in den vergan- ein wichtiger Baustein für den weiteren Erfolg nalen Wirtschaft und Gesellschaft unter- schiedlichste Prozesse unter Einbezie- genen Jahren erleben, eine Wachstumsbran- unserer Tourismuswirtschaft, die sich mit ihrem hung von Unsicherheiten mathematisch che: Über 12.000 Arbeitnehmer sind alleine in Qualitätsanspruch wirkungsvoll gegen Des- modelliert, simuliert und optimiert. Gastronomie und Hotellerie beschäftigt, dazu tinationen durchsetzen muss, die konsequent22 Strukturreform kommen die Angestellten der Seilbahngesell- die Billigschiene gewählt haben. Unterstützen Die Einführung der zweistufigen Ver- schaften und der Betriebe in den Tourismus- Sie die breit angelegte Tourismusinitiative: Die waltungsgerichtsbarkeit ist die größte Reform der Verwaltungsorganisation in gemeinden. Und auch im vergangenen Jahr Touristikwirtschaft braucht Unterstützung und Bund und Ländern seit 1920, verbunden wurden hier neue Arbeitsplätze geschaffen. breite Akzeptanz. Denn sie schafft Arbeit und mit umfangreichen Strukturreformen und einer wesentlichen Verbesse- Gerade in den Bergregionen, in denen sich In- Wohlstand für ganz Vorarlberg. rung des Rechtsschutzes. Damit wird dustrie nicht sowie Handwerk und Gewerbe sichergestellt , dass künftig auch in Verwaltungsmaterien nabhängige Richter nur eingeschränkt entwickeln können, sind entscheiden. diese Arbeitsplätze für den Wohlstand der Be- Manfred ReinAusgabe Nr. 4 / Mai 2012 3
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tTourisMussTrATegie 2020„Mit Gastlichkeit,Regionalität und Nachhaltig-keit zur Nummer 1“Die Zukunftskonferenz im Bregenzer Festspielhaus war Auftakt für die ehrgeizige VorarlbergerTourismusstrategie 2020. Rund 700 Touristiker waren dabei als die Vertreter aller tourismusrele-vanten Organisationen des Landes die Deklaration zu dieser Strategie unterzeichneten. D ie Probebühne bot den beeindrucken- kammer an der Vorarlberg Tourismus GmbH den Rahmen für die Zukunftskon- werden die Erfahrungen aus der betriebli- ferenz, die von Spartenobmann und chen Praxis in die strategischen Entscheidun- Initiator Hans Peter Metzler eröffnet wurde. gen in allen relevanten Feldern eingebracht. Er moderierte die gesamte Veranstaltung, riss „Wir erwarten uns dadurch eine noch bes- Besucher und Partner gleichermaßen mit. „Bis sere Vermarktung unserer „Destinationen“, 2020 wollen wir die Tourismusregion Num- so Metzler, der der Vorarlberg Tourismus mer 1 in Europa werden“, gab Hans Peter GmbH schon jetzt eine „sehr gute Arbeit“ Metzler das Ziel hinter dem Tourismuskon- beim Verkauf des Urlaubslandes Vorarlberg zept vor. Und er betonte vor den 700 Touris- attestiert. tikern, Bürgermeistern und Opinion Leaders: „Im Gegensatz zu so vielen Konzepten und Fokus auf die Mitarbeiter Visionen haben wir von Anfang an darauf ge- Ein wesentlicher Schwerpunkt der Strate- achtet, unsere Vorhaben mit konkreten Projek- gie wird die Ausbildung und Betreuung der ten zu unterfüttern.“ Mitarbeiter sein. Über künftige Ausbildungs- wege gibt es bereits ganz konkrete Gespräche Verpflichtung mit betrieblichen und schulischen Ausbildern Das Vorarlberger Tourismuskonzept ba- sowie mit den verantwortlichen Landespo- siert auf sehr vielen Gesprächen, Workshops, litikern. Sehr konstruktiv verlaufen auch die Diskussionsrunden mit allen relevanten Part- Gespräche mit den arbeitsmarktpolitischen nern: Land Vorarlberg, den Sozialpartnern Partnern. Spartengeschäftsführer Harald Furt- Landwirtschaftskammer, Arbeiterkammer und ner, der diese Maßnahmen präsentierte: „Die Wirtschaftskammer sowie Vorarlberg Touris- Mitarbeiter sind für uns das wichtigste Kapital mus und der Sparte Tourismus. Durch die Un- – wir werden alles tun, damit es in Vorarlbergs terzeichnung der Partnerschaft als Höhepunkt Tourismuswirtschaft die besten Arbeitsbedin- der Veranstaltung wurde eine Verbindlichkeit gungen der Branche gibt.“ und Verpflichtung geschaffen, die es in solcher Form bisher nicht gab und durch die der Erfolg Das Tourismuskonzept auf den Nenner der Maßnahmen gewährleistet wird. gebracht, umschreibt Metzler so: „Nachhaltig- keit, Regionalität, Gastfreundschaft sind dieinitiator Hans Peter Metzler: Durch die Verbindlichkeit ist Spartenobmann Metzler zu den Maßnah- wichtigsten Eckpunkte. Unser Ziel ist es durchgewährleistet, dass alle mitarbeiten. men: Durch die Beteiligung der Wirtschafts- gezielte Maßnahmen in diesen Bereichen bis4 Ausgabe Nr. 5 / Mai 2007
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tBreite Zusammenarbeit2020 die Tourismusregion Nr. 1 in Europa zu zum nachhaltigen Qualitätstourismus unter-werden und durch die Vernetzung aller touris- mauert werden. „Das heißt für uns, die Balan-musrelevanten Institutionen und Partner einen ce zwischen hoher Qualität und VielseitigkeitWettbewerbsvorteil, der nur schwer kopierbar im touristischen Angebot, engagiertem Wett-ist, zu schaffen.“ bewerb, sozialer Fairness und Verantwortung für Natur und Umwelt besser zu gestalten als Landeshauptmann Markus Wallner hob unsere Mitbewerber. Wer in Vorarlberg zu Gastden traditionell hohen Stellenwert des Touris- ist, soll unser Land bei jedem Besuch stets neumus in Vorarlberg hervor. Jedes Jahr kommen als Maßstab für Qualität, authentische Gast-rund zwei Millionen Urlaubsgäste ins Land lichkeit, regionale Genusskultur und nachhal-und buchen rund acht Millionen Übernach- tigen Tourismus erleben.“tungen. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaftträgt etwa 15 Prozent zum Vorarlberger Brut- Konkrete Maßnahmentoregionalprodukt bei. 12.500 Mitarbeiterinnen Für Landesstatthalter Karlheinz Rüdisserund Mitarbeiter sind in diesem Wirtschafts- ist klar, dass die touristische Zukunft auf Vor- Souverän: Die Mädchen präsentierten bei der Zukunftskonfe-zweig beschäftigt. Der Tourismus ist sowohl arlberger Art von einer breiten Partnerschaft renz das anschließende Buffet.für die städtischen Ballungsräume als auch für getragen werden muss. Erste Maßnahmen zurdie Entwicklung des ländlichen Raumes von Umsetzung der Tourismusstrategie 2020 gibt eseminenter Bedeutung. bereits, so Landesstatthalter Rüdisser. In einem ersten Schritt werden die Tourismusförderun-Den erfolgreichen Weg fortsetzen gen des Landes durchleuchtet und angepasst. Vorarlberg konnte sich in den letzten Jah- Weiters wird das Land in den kommenden Wo-ren im internationalen Wettbewerb als Ur- chen Workshops mit den Tourismusdestinatio-laubsland mit hochwertigen Angeboten und nen durchführen.natürlicher Landschaftsqualität sehr gut be-haupten. Wallner: „Dazu haben laufende be- Auch eine engere Abstimmung mit denträchtliche Investitionen in die Qualität von Zielen und Interessen der Landwirtschaft läuftInfrastruktur, Beherbergung und Gastrono- bereits. Dazu kommt, dass Vorarlberg nebenmie beigetragen.“ einer hochwertigen touristischen Infrastruk- tur für die Gäste auch seine natürliche Land- Mit der Tourismusstrategie 2020 soll der er- schaftsqualität als Wettbewerbsfaktor langfris- Markus Hengstschläger erhielt Applaus. er referierte überfolgreiche Weg fortgesetzt und das Bekenntnis tig sichern muss. die Durschnittsfalle und wie man ihr entgeht.Ausgabe Nr. 5 / Mai 2007 5
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tEuropAs Nummer Eins starke Allianz für die Vorarl- berger Tourismuszukunft: v. l. n. r. H.-p. Metzler, Lr schwärzler, LWK-präs. Moosbrugger, AK-präs. Häm- merle, WKV-präs. rein, LH Wallner und Lsth. rüdisserDer gemeinsame Weg in dieZukunft auf Vorarlberger Art ! Vorarlberg isst regional Bis 2020 will Vorarlberg die touristische Des- tination Nr. 1 in Europa werden. Damit dies gelingt, braucht es verschiedene Ansätze. Der wichtigste davon: Ein neuer Zugang zu den Menschen, die im Tourismus arbeiten. Ein wesentlicher Schwerpunkt litischen Partnern wie Land und der Strategie wird die Ausbildung Arbeitsmarktservice – die Zusam- und Betreuung der Mitarbeiter sein. menarbeit, die schon bisher gut Über künftige Ausbildungswege funktionierte wird weiter vertieft, gibt es bereits ganz konkrete Ge- was z. B. durch die Gründung des spräche mit betrieblichen und schu- gemeinsamen Tourismusjobcenters lischen Ausbildnern sowie mit den dokumentiert wird. Z ukunft auf Vorarlberger Art“ lautet der Untertitel zum Tourismuskon- zept 2020. Die Gastwirteinitiative „Vorarlberg isst“ ist auf diesem Weg schon ein ganz gutes Stück des Weges gegangen, wovon sich die verantwortlichen Landespolitikern, berichtete der Geschäftsführer der Sparte Tourismus, Harald Furtner, Das wichtigste Kapital sind die Menschen Gäste auch bei der Veranstaltung im Festspielhaus überzeugen konnten. im Rahmen der Zukunftsveranstal- Furtner, der von Anfang an bei Gast- und Landwirte zeigten mit Lehrlingen und Tourismusschülern, wie tung und wurde schon sehr konkret den Workshops mit Gastwirten schmackhaft Vorarlberger Produkte und Küche sind. (siehe auch Organigramm oben). und Touristikern maßgeblich mit- wko.at/vlbg - tourismus Sehr konstruktiv verlaufen auch die wirkte: „Die Mitarbeiter sind für Gespräche mit den arbeitsmarktpo- uns das wichtigste Kapital – wir6 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tStrAtegie für ganz Vorarlberg dsfdsfdf ! Statement Muxel: Durch erlebbare Qualität überzeugen A ufbauend auf hoher Qualität und Innovationskultur soll das Tourismusland Vorarlberg an tische Gastlichkeit, regionale Genusskultur und nachhaltigen Tourismus erlebbar ist.“ die europäische Spitze in Sachen In einem ersten Schritt werden die Gastfreundschaft, Regionalität und Tourismusförderungen des Landes Nachhaltigkeit geführt werden. Die- durchleuchtet und angepasst. ses ehrgeizige Ziel – konkretisiert Weiters wird die Wirtschaftsabtei- in der Tourismusstrategie 2020 lung des Landes in den kommen- – wurde im Rahmen der „Aktuellen den Wochen Workshops mit den Stunde“ diskutiert. einzelnen Tourismusdestinationen durchführen. Auch eine engere Abstimmung mit den Zielen und Interessen der Landwirtschaft läuft bereits. Und in Sachen nachhaltige Mobilität werden innovative Projek-touristische te gefördert, um die Kooperation zwischen Verkehrsverbund und Vorarlberg Tourismus weiter zu stärken. Ein wichtiger Schritt zur intensive- Wirtschaftssprecher Muxel: tourismus- ren Vernetzung der an der Touris- strategie ist der richtige Schritt. musstrategie 2020 mitwirkenden ÖVP-Wirtschaftssprecher Alexander Partner wird gesetzt, in dem sich Muxel verwies auf die Vielseitig- die Wirtschaftskammer mit 25 keit im touristischen Angebot des Prozent an der Vorarlberg Touris- Landes, das zwischen den Polen mus GmbH, bisher zur Gänze eine Wintersport und den „sanften Tochtergesellschaft des Landes, Tourismus“ im Sommer ein breites beteiligt. Darüber hinaus wird das Gästespektrum bedient: „Was alle Land für die Umsetzung von Maß- diese Angebote gemeinsam bieten nahmen im Rahmen der Tourismus- ist eine Gastlichkeit, die stets neu strategie 2020 auch zusätzliche als Maßstab für Qualität, authen- Mittel budgetieren. Foto: Vorarlberg Tourismus/Ludwig BerchtoldAstrid Keckeis erläuterte die ersten Maßnah- tourismus-Stratege Daniel Fischer: Das Zielmen, die das Land Vorarlberg gesetzt hat. ist ehrgeizig, aber erreichbar.werden alles tun, damit es in Vor- nierten Weiterbildungsprogramm,arlbergs Tourismuswirtschaft die das besonders auch für Saisoniersbesten Arbeitsbedingungen der interessant sein wird und umfas-Branche gibt.“ sen auch die Betreuung von aus- Die Maßnahmen beginnen bei ländischen Mitarbeitern in einerder Ausbildung von Lehrlingen, eigenen Community.gehen weiter zu einem ambitio- wko.at/vlbg – tourismusAusgabe Nr. 4 / Mai 2012 7
  • Vorarlberger W i r t s c h a f t Ein sicheres Netz für Vorarlberg. Wir sorgen dafür. 05574 9020-189 99,9 % Versorgungssicherheit im Jahresdurchschnitt! info@vorarlbergnetz.at www.vorarlbergnetz.at8 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tLANd VorarlbergEU-Regionalförderung stärkt den Standort VorarlbergEU-Förderungen sind in Vorarlberg weiter stark nachgefragt. Aus dem Programm „RegionaleWettbewerbsfähigkeit Vorarlberg“ 2007-2013 konnten bereits zahlreiche Projekte unterstütztwerden. „Wir können die Fördermittel für wichtige Impulse nützen“, betont LandeshauptmannMarkus Wallner. Ein Beispiel dafür ist die Firma Salzmann in Hohenems.I m Zeitraum 2007-2013 stehen rangig Investitionen in Innova- Ein Beispiel dafür ist die Fir- Gesamtinvestitionskosten belaufen in Vorarlberg 34,4 Millionen tionen gefördert, führt Landes- ma Salzmann Formblechtechnik sich auf über 24 Millionen Euro. Im Euro (EU- und nationale Mit- statthalter Karlheinz Rüdisser in Hohenems. Das Unternehmen Rahmen des EU-Regionalförder-tel) bereit. Bislang wurden 120 aus: „Der Wirtschaftsstandort beschäftigt 140 Mitarbeiter und ver- programms wurden gut 2,2 Millio-Projekte mit einem Gesamtinvesti- Vorarlberg wird für den Wett- arbeitet Blech, Stahl, Aluminium nen Euro zur Verfügung gestellt.tionsvolumen von gut 156 Millio- bewerb mit anderen Regionen sowie Chromstahl und führt auchnen Euro genehmigt. „Ziel ist, das gestärkt, gleichzeitig entstehen Laser-Lohnschnitte durch. Wegen Weitere InformationenLand als attraktiven Standort einer zukunftsfähige Beschäftigungs- Platzmangels wurden ein Neubau zum EU-Regionalförderpro-leistungsfähigen Wirtschaft weiter möglichkeiten für die Bevöl- mit Hochregallager und Pulverbe- gramm: Amt der Landesregierung,auszubauen“, betont Landeshaupt- kerung.“ Begleitend dazu sind schichtungsanlage errichtet. Das Abteilung Allgemeine Wirtschafts-mann Wallner. auch Fördermittel zur Stärkung Unternehmen will weiter expandie- angelegenheiten, T +43(0)5574/511- Durch das breite Vorarlberger bereits bestehender Maßnahmen ren, deshalb wurden weitere High- 26105, E trumpf@vorarlberg.at,Förderprogramm werden vor- vorgesehen. tech-Maschinen angeschafft. Die www.vorarlberg.at/trumpf WIRTSCHAFT & ARBEIT > In Vorarlberg wird Wettbewerbsfähigkeit gefördert Das Land Vorarlberg unterstützt in der Förderperiode 2007–2013 gemeinsam mit der EU und dem Bund innovative Projekte. Beispielsweise unternehmerische Investitionen wie die Errichtung des neuen Produktions- und Montagegebäudes der Salzmann Formblechtechnik GmbH in Hohenems. Informieren Sie sich im Detail dazu auf unserer Homepage oder fordern Sie unsere kostenlose Broschüre an. 05574/511-26105 www.vorarlberg.at/trumpf Spiel den Trumpf! trumpf@vorarlberg.atAusgabe Nr. 4 / Mai 2012 9
  • Vorarlberger W i r t s c h a f t Millennium Park, Lustenau, KIMI, 08:04 Uhr, Jonathan Zukunft. So schnell kommt die Prioritäten setzen: QR Code mit QR-Reader einlesen, Smartphone in das gepunktete Feld legen und Film starten. Mehr Infos unter prioritaeten.prisma-zentrum.com Zukunft gemeinsam gestalten. Die PRISMA Unternehmensgruppe entwickelt das klassische Verständnis von Handels-, Gewerbe- und Wohngebieten zu sich wech- selseitig befruchtenden Arbeits-, Lebens- und Stadträumen weiter. Alle Standortentwicklungen werden auf regional verträglicher Basis und einem umfassenden Nachhaltigkeitsansatz vorgenommen. Die Tätigkeitsfelder liegen in der aktiven Gestaltung von Dorf-, Stadtteil- und Stadtentwicklungsprojekten sowie der Entwicklung, Umsetzung und langfristigen Führung von Impulsstandorten für Innovationen, Technologie und Kreativität. Kooperative, langfristig angelegte und regional abgestimmte Investoren und Public- Private-Partnership Modelle bilden dafür eine gute Basis. PRISMA Unternehmensgruppe, www.prisma-zentrum.com Dornbirn (A) - Innsbruck (A) - Salzburg (A) - Wien (A) - Friedrichshafen (D) - Heerbrugg (CH)10 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tLANd VorArLberg Zukunft heute fördernFörderungen des Landesstärken den Standort VorarlbergDas Land Vorarlberg fördert unternehmerische Aktivitäten, die die Wett-bewerbsfähigkeit der Betriebe stärken und Arbeitsplätze sichern oderneue schaffen.M it vielfältigen Förder- programmen trägt die Landesregierung zurAttraktivität des Wirtschaftsstand-ortes Vorarlberg bei. Die positiveEntwicklung von Unternehmenunterstützen und Arbeitsplätzeschaffen bzw. sichern – das sindlaut Landesstatthalter Mag. Karl-heinz Rüdisser die maßgeblichenZiele. Landesstatthalter Karlheinz rüdisser: „Ich bin Die verschiedenen Förde- überzeugt, dass es uns mit diesem sehr breitenrungsaktionen zeigen auch die Angebot an Fördermodellen gelingen wird, die Unternehmen im Land in möglichst vielen PhasenSchwerpunkte, die bei der Unter- der Unternehmensentwicklung zu begleiten. Ichstützung von Handel, Gewerbe lade die Unternehmen daher ein, von unseren Förderungsmöglichkeiten regen gebrauch zuund Industrie gesetzt werden. machen.“ „Die Wirtschaftsförderung desLandes ist ein wesentlicher Teildieser Rahmenbedingungen. Da-mit wollen wir Impulse setzen, diedie Unternehmensentwicklung höherer Wertschöpfung im Land werden. Das gesamte durch die andererseits aber auch durch denpositiv beeinflussen und so zu führen. Denn nur mit gesunden Förderung induzierte Investitions- Aufbau eigener Forschungs- und Betrieben wird es uns gelingen, volumen belief sich im Jahr 2011 Wissenstransfer-Ressourcen erfol- ! Förderungen ein hohes Maß an Beschäftigung zu gewährleisten und so die Le- auf rund 55 Mio. Euro. gen. Seit dem Jahr 2008 bestehen im Rahmen des Tourismuskon- lAktion zur Stärkung der bensqualität für die Bevölkerung Einen weiteren deutlichen zeptes neue Förderungsrichtlini- Wirtschaftsstruktur unseres Landes zu sichern“, er- Schwerpunkt zur Sicherung der en zur Qualitätsverbesserung für lFörderung von Internationalisie- klärt LStH Rüdisser. Wettbewerbsfähigkeit setzt das Beherbergungs- und Gastrono- rungsaktivitäten Land Vorarlberg auch im Bereich miebetriebe. Dabei werden Inves- lFörderung von Jungunterneh- Aktion zur Stärkung der Wirt- Forschung und Entwicklung. Ne- titionen zur Qualitätsoptimierung merinnen und -unternehmern schaftsstruktur Vorarlbergs ben der Gewährung von Beiträgen gefördert. 2011 betrugen im Be- lBeratung und Qualifizierung von Diese Förderungsaktion hat und zinslosen Darlehen in Höhe reich Tourismus die Gesamtaus- Unternehmen zum Ziel, Investitionen zur Si- von insgesamt rund 1,47 Mio. Euro gaben über 7,7 Millionen Euro. lKleingewerbeförderung cherung der Wettbewerbsfähig- (Jahr 2011) im Rahmen der betrieb- lFörderung von Kooperationen keit von Unternehmen mit Zu- lichen Forschung und Entwick- Land Vorarlberg lFörderung der betrieblichen schüssen zu erleichtern. Einer der lung gilt es, vorrangig bestehende Ansprechpartner für Forschung und Entwicklung Hauptschwerpunkte der Aktion F&E-Strukturen zu stärken und Wirtschaftsförderungen lChancenkapitalmodell Vorarlberg ist die Schaffung zusätzlicher Ar- neue Forschungseinrichtungen Jürgen de Costa lFörderung der Lebensmittel- beitsplätze. Im Rahmen dieser aufzubauen. Dies soll einerseits Tel.: 05574/511-26112 Nahversorgung Aktion konnten im Jahr 2011 rund durch die Entwicklung von F&E- Fax: 05574/511-26195 170 neue Arbeitsplätze geschaffen Kooperationen und Netzwerken, e-Mail: juergen.decosta@vorarlberg.atAusgabe Nr. 4 / Mai 2012 11
  • Vorarlberger W i r t s c h a f t Vorarlberger W i r t s c h a f tCoverstory TechnologieTechnologiekooperationen als ErfolgsrezeptKooperationen mit wissenschaftlichen Partnern ebnen den Weg zu neuen Techno-logien. Die WISTO unterstützt Sie dabei! das Institut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn wesent- rationen. Durch ein weitreichen- des Partnernetzwerk bietet die DI Christian Mitterdorfer.Neben der Initiierung von Kooperatio- ! Facts liche Grundlagen für das Voran- WISTO einen einfachen Zugang nen informiert die WISTO über treiben neuer Technologien. Im zu hochwertigen Forschungsein- neuartige Technologien im Rah- Enterprise Europe Verbund mit ansässigen Unter- richtungen und schlägt geeignete men der Veranstaltungsreihen NetworkD ie wirtschaftliche Be- Tonnen Beschläge fertigt Blum jede der „in-house-Produkti- borgeräten sowie in der nehmen werden diese Entwick- Partner vor. „Über unsere lang- Technologie im Gespräch und Das Enterprise Europe Network (EEN) deutung von technolo- Woche. Möglich wird diese Meis- on“ ist die Zusammen- Möglichkeit, Themenstel- lungen dann im Betrieb realisiert, jährigen Beziehungen zu regio- Technologie Update. Der Zu- umfasst 600 Partnerorganisationen gischem Fortschritt ist terleistung aufgrund modernster arbeit mit wissenschaft- lungen im Verbund von so wie im EU-Projekt EURIDICE: nalen, nationalen und internati- griff zu europaweiten Netzwer- in 46 Ländern mit mehr als 3.000heute unumstritten. Modernste Produktionsverfahren, die eine lichen Einrichtungen mehreren Unternehmen Gemeinsam mit Gebrüder Weiss onalen Forschungseinrichtungen ken stellt die Partnerschaft der ExpertInnen. Das größte Technolo-Technologien erlauben - neben der reibungsfreie und hoch automati- wie Hochschulen oder durch Experten erarbei- hat die FH Vorarlberg an der steht für unsere Kunden der WISTO im Enterprise Europe gie- und Business-Service-NetzwerkEntwicklung innovativer Produkte sierte Fertigung der anspruchsvol- Forschungszentren ein ten zu lassen. Letzteres Verbesserung von logis- Weg zu einem breit ge- Network sicher (siehe Factbox). der Welt erschließt für Firmen und- eine Steigerung der Produktivität len Kleinteile gewährleisten. Rund erfolgsversprechender generiert Synergien und tischen Planungsprozes- streuten und qualitativ Alle Leistungen der WISTO von Forschungseinrichtungen europaweitund Effizienz im Unternehmen. 97 % der Beschläge werden ins Weg. spart Kosten“, erläutert sen mithilfe intelligenter hochwertigen Spekt- Förderberatung über Technolo- die optimalen transnationalen Koope-Gerade für eine Wirtschaftsre- Ausland exportiert und machen „Mit Technologie- WISTO-Geschäftsführer WISTO-Geschäftsführer Güter geforscht. Durch rum an Technologiean- gierecherche bis hin zu Grün- rationsmöglichkeiten. Dr. Joachim Heinzl.gion wie Vorarlberg fördert der Blum zum Export- und globalen Kooperationen können Dr. Joachim Heinzl. den Einsatz innovativer bietern offen. Unsere dungsbetreuung und Standort-kontinuierliche Einsatz neuester Marktführer. Unternehmen auf Problemlö- Methoden entscheiden Erfahrung hilft uns entwicklung finden Sie onlineEntwicklungen den Zugewinn an sungskompetenz, neue Ideen und Regionale Kompetenzen sie heute selbst, wie sie auch dabei die jeweils unter www.wisto.at. FörderlandschaftMarktanteilen. Erfolgsmodell Technologie- innovative Lösungsansätze für nutzen den besten Weg zum richtige Einrichtung Im Rahmen der Projektförderung für Kooperation innerbetriebliche Aufgabenstel- Um den hohen Technologie- Empfänger zurücklegen. WISTO-Technologieexperte zu identifizieren und Forschungs- und Entwicklungsprojekte Unternehmen wie Alpla, Bach- Der zunehmende technologi- lungen zurückgreifen. In der Regel standard der Region Vorarlberg DI Christian Mitterdorfer Projekte für solche Ko- Wirtschafts-Standort Vorarlberg von Unternehmen kofinanziert diemann, Doppelmayr, High-Q-Laser, sche Wandel erfordert neue Strate- führt dies auch zu einem nachhal- weiter auszubauen, forcieren regi- Überregionale Netz- operationen optimal GmbH (WISTO) FFG (Österreichische Forschungsför-Zumtobel etc. konnten dadurch zu gien um relevante Technologien für tigen Wissensaufbau im Unter- onale F&E Einrichtungen die Kom- werke erschließen zu strukturieren. Insbesondere Hintere Achmühlerstraße 1 derungsgesellschaft mbH) Koope-Branchen- und Weltmarktführern die Entwicklung innovativer Pro- nehmen. Weitere Vorteile bestehen petenzen im Land. So schaffen die Zur Komplettierung regio- ist es uns oftmals möglich für 6850 Dornbirn rationen mit wissenschaftlichenin spezifischen Marktsegmenten dukte oder Produktionsverfahren im Zugang zu wissenschaftlicher FH Vorarlberg, das industrielle For- naler Kompetenzen sind starke Technologiekooperationen För- 05572/552 52-0 Einrichtungen mit einer zusätzlichenheranwachsen. Insgesamt 6.500 zur Verfügung zu haben. Neben Infrastruktur wie spezifischen La- schungszentrum V-Research sowie Netzwerke zu überregionalen dergelder zu erschließen“, er- wisto@wisto.at Bonifizierung von bis zu 15% der wissenschaftlichen Einrichtun- klärt WISTO-Technologieexperte www.wisto.at gesamten förderbaren Projektkosten. Statement zum Projekt Research Studio Smart Technical Embroideries Statement zu überregionalen Technologiekooperationen gen von zentraler Bedeutung. Die WISTO informiert über Förderun- Diese stellen letztlich den Wis- Statement zur Forschubngsplattform der Vorarlberger Wirtschaft gen und unterstützt bei der Antrags- Technische Stickerei verbindet Kompetenzen Ermittlung von Energieeffizienz-Standards sensfluss in die Region Vorarl- stellung. zu neuen Produkten berg sicher. Dass Vorarlberger Innovative Querdenker „Im Rahmen eines geförderten Projektes führt Rhomberg Unternehmen in der Kommer- „Als Motor für die Forschung in Österreich spielen „Seit Oktober 2011 arbeiten Stickereitechniker und Wis- Bau gemeinsam mit dem Tiroler Forschungszentrum alpS zialisierung dieses Wissens und eigenständige und unabhängige Kompetenzzentren Überregionale senschaftler gemeinsam an der Entwicklung technischer Textilien. Im Research Studio „Smart Technical Embroide- - Center for Climate Change Adaptation Technologies und damit verbunden bei der Gene- wie V-Research eine wichtige Rolle. Der Tätigkeits- Kompetenzzentren dem Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien rierung von Innovationen zur bereich von V-Research umfasst Methodenkompe- Auszug ries“ (RS-STE) am Forschungsinstitut für Textilchemie und an der FH Vorarlberg eine Langzeitanalyse zur Ermittlung europäischen Spitze gehören, tenz in den Wissensdisziplinen Technische Logistik Textilphysik der Universität Innsbruck in Dornbirn werden von tatsächlichen Energieverbrauchswerten zweier Wohn- zeigen aktuelle Patentstatistiken und Tribologie. Hier sind wir stark und verändern l LCM (Linz Center of Mechatro- in Kooperation mit innovativen Vorarlberger Stickereiun- gebäude durch. Die Gebäude sind größtenteils identisch eindrücklich: Vorarlberg liegt bei dank innovativem Querdenken festgefahrene Struk- nics), www.lcm.at ternehmen Produkte entwickelt, die etwas Besonderes und unterscheiden sich nur durch ihren Energiestandard. Das erste Haus ist den Patentanmeldungen beim turen, loten das Spektrum der Möglichkeiten aus und mischen Innovation l VRVis (Zentrum für Virtual Reality können. Mit einem Budget von rund Euro 818.000 werden Textilien entwickelt, in Stufe 2 nach den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Vorarlberg von Europäischen Patentamt unter und Technologie zu neuen marktfähigen Produkten und Prozessen. Unsere und Visualisierung), www.vrvis.at die z.B. Feuchtigkeit anzeigen können oder als Faserverbund in Betonstruktu- 2004 errichtet, das zweite ist als Passivhaus ausgeführt. Ziel des Projektes ist fast 300 europäischen Regionen Unternehmenspartner, zu denen sowohl zahlreiche Leitbetriebe im Land l PCCL (Polymer Competence Cen- ren für Festigkeit sorgen. Für die verschiedenen technischen Bereiche wurden die Ermittlung von Kenntnissen für den zukünftigen Umgang mit Energieeffizi- an hervorragender dritter Stelle. als auch innovative KMU aus der Vorarlberger Wirtschaft zählen, nutzen ter Leoben), www.pccl.at Entwicklungsgruppen gebildet, die auch die späteren Anwender einschließen z.B. enzstandards. Die Kernkompetenzen von alpS liegen u.a. in der langjährigen dieses Wissenspotenzial in ihren F&E-Projekten. Dabei wird die Finanzier- l MCL (Materials Center Leoben), aus der Bauwirtschaft, der Medizintechnik oder dem technischen Anlagenbau. Erfahrung in Monitoring und Auswertung von multikausalen Umweltzuständen. Technologiekooperation barkeit von überbetrieblicher F&E bei V-Research durch die unbürokrati- www.mcl.at Dadurch können die spezifischen Anforderungen der zukünftigen Anwender dieser Das Forschungszentrum beschäftigt sich u.a. mit der optimalen Gestaltung von leicht gemacht sche Bereitstellung von Fördermitteln aktiv unterstützt.“ l CTR (Carinthian Tech Research), funktionellen Stickerei treffsicher und marktnahe entwickelt werden.“ Technik um den Bedürfnissen von Menschen besser gerecht zu werden.“ Die Wirtschafts-Standort www.ctr.at Prof. Dr. Thomas Bechtold, Leiter Institut für Textilchemie, Dornbirn Vorarlberg GmbH (WISTO) un- Dr. Henrik Surberg Geschäftsführer V-Research GmbH, Dornbirn, l SCCH (Software Competence www.uibk.ac.at/textilchemie Dr. Eric Veulliet, Geschäftsführer alpS GmbH, Innsbruck, www.alp-s.at terstützt bei der Initiierung und www.v-research.at Center Hagenberg), www.scch.at Planung von Technologiekoope-12 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 13
  • Vorarlberger W i r t s c h a f t Ländle Gewerbe Der ideale Versicherungsschutz für meinen Betrieb! þ Gebäude þ Betriebseinrichtung þ Waren und Vorräte þ Maschinen und E-Geräte þ Betriebsunterbrechung þ Haftpflicht þ Rechtsschutz þ Personenschutz þ Ländle Qualität Im Ländle sicher besser. T 05574 412-0 www.vlv.at14 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tINtervIew mit Dr. Michael Grahammer, Hypo Landesbank Vorarlberg ! Zur Person Der promovierte Handelswissenschaftler (WU Wien) startete seine berufliche Karriere 1993 bei der RZB in Wien, später wechselte er als Bereichsleiter Risi- komanagement in die Raiffeisenbank in Tschechien und wurde 1999 zu deren Vorstand bestellt. Im Jahr 2000 kehrte der gebürtige Lustenauer nach Vorarlberg zurück und leitete als Landesdirektor das Kommerzgeschäft der Erste Bank der Österreichi- schen Sparkassen AG. 2001 wechselte er zur Hypo Landesbank Vorarlberg: Dr. Grahammer war drei Jah- re lang Bereichsleiter Leasing, ehe er im Juli 2004 zum Vorstand für die Bereiche Risikomanagement, Leasing, Immobilien, Recht und Beteiligungsver- waltung bestellt wurde. Mit 1. Mai übernahm er mit dem Vorstandsvorsitz die bisherigen Ressorts von Dr. Jodok Simma (Vertrieb Firmenkunden, Treasury, Rechnungswesen, Personal) sowie die Beteiligungs- Der neue Hypo-vorstandsvorsitzende verwaltung, Immobilien und Leasing. Dr. Michael Grahammer.Herausforderung Nr.1 ist dieStabilisierung der Euro-ZoneDie Vorarlberger Wirtschaft im Gespräch mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Hypo Lan-desbank Vorarlberg Dr. Michael Grahammer.Herr Dr. Grahammer, seit Anfang Mai ste- wort Basel III – stehen für alle Banken in Zu- sehen wir derzeit nicht als großes Risiko, inhen Sie als vorstandsvorsitzender der Hypo kunft große Veränderungen an. Themen wie Griechenland sind wir so gut wie nicht enga-Landesbank vorarlberg vor. was ändert sich Eigenkapital und Sicherung der Liquidität giert. Die Destabilisierung der Euro-Zone hin-bei der Hypo unter dem neuen vorsitzenden? zum bestmöglichen Preis rücken stärker in den gegen könnte unangenehme Auswirkungen Dr. Michael Grahammer: Aus meiner Sicht Vordergrund, eine der größten Herausforde- für die gesamte europäische Wirtschaft haben.sind keine großen Strategieanpassungen nötig. rungen wird aber die Stabilisierung der Euro-Wir werden Marktentwicklungen und geän- Zone sein. Das vergangene Jahr war für die Hypo Landes-derte Kundenbedürfnisse aufmerksam verfol- bank dennoch erfolgreich. welche erwartun-gen und Veränderungen, falls erforderlich, in Ist die Hypo Landesbank darauf vorbereitet? gen haben Sie an das laufende Geschäftsjahr?organischen Schritten umsetzen. Dies war ja Bezüglich Liquidität sind wir für die nächs- Für Vorarlberg sind wir optimistisch undschon in der Vergangenheit eine der Trumpf- ten Jahre ausgezeichnet ausgestattet. Die lang- erwarten auch für unsere Bank wieder ein sehrkarten der Hypo Landesbank Vorarlberg: Die fristige Sicherung der Liquidität sowie eine gutes Ergebnis: Die ersten Monate des laufen-hohe Kontinuität und Verlässlichkeit unserer Kapitalerhöhung sind bereits in Vorbereitung. den Jahres sind sehr zufriedenstellend verlau-Geschäftspolitik, die für alle Beteiligten Sicher- fen, in der Realwirtschaft läuft es gut. Natür-heit und spürbaren Mehrwert schaffen. rasanter Anstieg des Schweizer Frankens, euro- lich sind wir im Hinblick auf die Entwicklung Krise, Griechenland-Pleite, auf den Finanz- und der EURO-Zone wachsam, aber wir stellen beivor welchen aktuellen Herausforderun- Kapitalmärkten war im letzten Jahr so einiges den Vorarlberger Unternehmen nach wie vorgen stehen regionale Banken wie die Hypo? los. wie stark berühren Sie diese turbulenzen? Investitionswillen, Ertragskraft und gut gefüll- Durch neue Rahmenbedingungen – Stich- Die Entwicklung des Schweizer Frankens te Auftragsbücher fest.Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 15
  • Vorarlberger W i r t s c h a f t Der beste Weg in eine erfolgreiche Zukunft. atung Kompass Ber und die Neu orientieren e setzen! richtigen Schritt Kompass Beratung – Die persönliche Finanzberatung mit Weitblick und Verantwortung. Gemeinsame Analyse Ihrer gegenwärtigen Situation. Gemeinsame Planung zukünftiger Ziele. Gemeinsame Umsetzung sämtlicher Maßnahmen. Mit der Kompass Beratung kommen Sie einfach schneller voran. Ihr Kompass Berater informiert Sie gerne. Vorarlberg I Schweiz I Liechtenstein www.volksbank-vorarlberg.at16 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tFAchhochschule VorarlbergEin guter Tag hat 100 PunkteDas Ressel-Zentrum der FH Vorarlberg (FHV) beteiligte sich an derOpenSource Initiative „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ und erstellte eine ! Vbg. forschtWebsite, die die CO2-Emissionen für Dinge des täglichen Lebens veran-schaulicht und Alternativen aufzeigt. Ressel-Zentrum der FhVW elcher CO2-Ausstoß in Relation zur globalen Tragfä- und eine Website erstellt (www. Im Josef Ressel Zentrum „Opti- ist verträglich für alle higkeit verhält. In Vorarlberg ver- eingutertag.org), über die die CO2- mUns“ werden gemeinsam mit Menschen der Welt? brauchen wir im Durchschnitt Emissionen für Dinge des täglichen Partnern aus der regionalenWelchen CO2- Ausstoß bewirkt derzeit über 450 Punkte. Aller- Lebens veranschaulicht und Alter- Wirtschaft und Gesellschaftmeine Lebensweise? Welche Le- dings verleben wir viele Tage, die nativen aufgezeigt werden. unterschiedlichste Prozesse unterbensweise tut uns gut? Es gibt innerhalb der Einbeziehung von Unsicherheiteninzwischen relativ stabile Berech- möglichen 100 mathematisch modelliert, simu-nungen über die Menge von CO2, Punkte liegen. liert und optimiert.die jeder Mensch auf der Welt mit Meist sind es Ansprechpartnerall seinen Handlungen emittieren diese Tage, Prof. (FH) DI Thomas Feilhauerdarf, um die Welt und ihr Klima die auch uns T +43(0)5572 792 7105im Gleichgewicht zu halten. Der- selbst gut tun. E thomas.feilhauer@fhv.atzeit wird eine Menge von 6,8 kg Im Rahmenpro Person und Tag angenommen. des Ressel- Projektpartner:„Ein guter Tag“ rechnet diesen Zentrums hat KAIRos Wirkungsforschung undWert um in 100 Punkte und kann die FHV bei entwicklung gGmbh, Bregenzdamit jedem Produkt, jeder Tä- „Ein guter Tag Kairos ist ein unabhängiges,tigkeit eine Größenordnung zu- hat 100 Punk- gemeinnütziges Unternehmen,schreiben, die zeigt, wie sich diese te“ mitgewirkt das sich mit der Beforschung von Wirkungszusammenhängen beschäftigt. Prinzip dabei ist es,Lichtstudie im Haus der Generationen in Götzis neben der Beforschung auch kon- krete Anwendungen zu entwickelnV iele Senioren erleben einen vor. Diese Faktoren gilt es durch eine passt wurde, zeigte teilweise sehr und diese auch umzusetzen, um schlechten Schlaf als Folge differenzierte Kunstlichtsteuerung deutliche Effekte. Nicht nur die un- die entwickelten Ansätze und Me- der altersbedingten Verän- zu optimieren. gewollten Wachzeiten in der Nacht thoden in der Praxis zu erproben.derung ihres eigenen Tagesrhyth- Das Haus der Generationen in wurden um ein Drittel weniger, auch Neben einem Schwerpunkt in dermus. Sie gehen sehr früh schlafen, Götzis hat deshalb gemeinsam mit die erholsamen Nachmittagsruhe- internationalen Zusammenarbeitwachen nachts vermehrt auf, verlas- dem Forschungszentrum „Nutzer- zeiten wurden vermehrt genutzt. ist Kairos auch in der Regional-sen frühmorgens das Bett und sind zentrierte Technologien“ in einer Ansatzweise konnte festgestellt wer- entwicklung und in konkretentagsüber schläfrig. mehrmonatigen Studie die Auswir- den, dass auch die Schlafmedikation Projekten im Bodenseeraum tätig. Durch größere Lichtmenge am kung verschiedener Ausprägungen rückläufig war. Nicht alle erwünsch- (www.kairos.or.at)Tage und die damit verbundene dieser Faktoren getestet. In den Auf- te Effekte sind eingetreten, gleich-stärkere Ausschüttung des Schlaf- enthaltsräumen des Pflegeheims für zeitig aber auch keinerlei negative Integral Ruedi Baur, Zürichhormons in der Nacht könnte der ältere Menschen wurden insbeson- Effekte. Licht kann also je nach Aus- Integral Ruedi Baur in Zürich istTag-/Nachtrhythmus längerfristig dere die Auswirkungen der Raum- prägung einerseits die Regsamkeit eines von sechs Partnerateliers despositiv beeinflusst werden. Da ältere beleuchtung auf die Schlafqualität in aktiven Tageszeiten fördern und „Integral concepts“. Die unabhän-Menschen weniger dem Tageslicht und Tagesschläfrigkeit von zwölf andererseits die Entspannung des gig agierenden Ateliers beschäf-ausgesetzt sind, kommt hier dem SeniorInnen untersucht. menschlichen Körpers in Ruhezeiten tigen sich heute vor allem mitKunstlicht eine größere Bedeutung Der Vergleich von herkömmli- unterstützen. Orientierungssystemen, Informa-zu. Das natürliche Licht gibt dem cher Raumausleuchtung mit einer Die Erkenntnisse aus der Licht- tionsprogrammen sowie der Gestal-Kunstlicht die Faktoren Beleuch- über den Tagesverlauf veränderli- studie kommen nun auch in weite- tung des öffentlichen Raums.tungsstärke, Flächigkeit, Lichtrich- chen Ausleuchtung, die an die Be- ren Senioreneinrichtungen zur An- (http://www.ruedi-baur.eu)tung, Farbtemperatur und Dynamik dürfnisse älterer Menschen ange- wendung.Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 17
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tMeiNuNg: Gerhard Blum, Fa. Blum BeschlägeStandort Vorarlbergist gefährdetD ie mangelhafte Verkehrs- Eine Lösung der Verkehrsproble- menbedingungen infrastruktur ist für mich me brächte eine weitgehende Si- dort sind derzeit Anlass zur ernsthaften cherung der Arbeitsplätze, mehr gekennzeichnetSorge um die Zukunft des Pro- Schutz der Umwelt und eine we- durch veraltetesduktionsstandorts Vorarlberg. sentliche Verkehrsentlastung für Waggonmaterial,Ohne entsprechende Vorkehrun- die Bevölkerung. Gerade für un- zu kurze Gleise,gen wird der Standort in den kom- seren Wirtschaftsstandort wären das Fehlen aus-menden zehn bis zwanzig Jahren Verhandlungen seitens des Wirt- reichender Freila-stark an Attraktivität verlieren. schaftsministeriums hinsichtlich degleise und zuDie Ursachen für die nicht zufrie- Verbesserung der Bahnanbindung wenig Depotplät-denstellende Situation sehe ich in zwischen Vorarlberg, Deutschland ze für Container.den überlangen Entscheidungs- und der Schweiz unbedingt not- Und die vorhan-prozessen und Behördenverfahren wendig. denen sind im in-sowie der mangelhaften internati- ternationalen Ver-onalen Abstimmung. Lösung der Verkehrs- gleich zu teuer. Wir transportieren heute 30 probleme dringlich Außerdem machen uns kurzfristig schluss Rheintal-Mitte eine ganzProzent der Lieferungen zu un- Positiv sehe ich die Bemü- verschobene Abfahrtszeiten, wo- klare Entlastung für Hohenemsseren Kunden mit der Bahn. Bei hungen um einen Ausbau des durch ganze Züge ausfallen, und und Dornbirn gegeben. Die Trasseeinem entsprechenden Ausbau Güterbahnhofs Wolfurt seitens technische Probleme mit uralten ist bereits fixiert. Der vorgeseheneder Schieneninfrastruktur könn- der Infrastruktur AG der ÖBB, Staplern sowie Überlastung durch Baubeginn 2017 ist aber zu spät.ten es aber innerhalb von fünf der Gemeinden Wolfurt und Lau- Platzmangel zu schaffen.bis zehn Jahren über 50 Prozent terach und des Landes Vorarlberg. Herbert Blumsein. Dann würde eine ausge- Allerdings wurden die Preise für Was das Industriegebiet Dorn- Geschäftsführer Julius Blumbaute Bahn vermutlich auch der den Gütertransport auf der Schie- birn-Wallenmahd betrifft, so wäre GmbH, Vorstandsmitglied derschnellste Transportweg sein. ne drastisch angehoben. Die Rah- durch einen direkten Autobahnan- IV-VorarlbergInnovationspreis 2012: Jetzt anmelden!D ie Innovationspreise des sein, zumindest erste Erfahrungen l Gesundheitliche Aspekte können auf der Homepage der Landes Vorarlberg wer- über die Auswirkungen sollten be- l Positive Auswirkungen auf Res- Vorarlberger Landesregierung un- den bereits zum 13. Mal reits vorliegen. Eine unabhängige, sourcen/Umwelt/Energie/Nach- ter www.vorarlberg.at/wirtschaftvergeben und Land Vorarlberg und mit Fachleuten besetzte Jury be- haltigkeit abgerufen oder beim Amt der Vor-Wirtschaftskammer als Veranstalter urteilt die eingereichten Projekte Die besten Innovationen der arlberger Landesregierung, Abtei-laden zur Teilnahme am heurigen nach den Kriterien: Vorarlberger Wirtschaft werden lung Allgemeine Wirtschaftsange-Auswahlverfahren ein. Bewerben l Neuheit des Produkts, des Ver- mit einem Innovationspreis des legenheiten, Mag. Astrid Keckeiskönnen sich heimische Unterneh- fahrens oder der Dienstleistung Landes ausgezeichnet. Darüber hi- (Telefon: 05574/511-26115) bzw.men der gewerblichen Wirtschaft, l Nutzen für Anwender, Kunden, naus werden aus den Gewinnern der Wirtschaftskammer Vorarl-die innovative Produkte, Verfahren Allgemeinheit drei Projekte für die Teilnahme am berg, Mag. Martin Hundertpfundoder Dienstleistungen entwickelt l Auswirkungen auf den Markt österreichischen Staatspreis für In- (Telefon: 05522/305-385) angefor-und auf den Markt gebracht haben. l Auswirkungen auf den Unter- novation nominiert. dert werden: Die Bewerbungsfrist Die Umsetzung der Innovation nehmenserfolg Bewerbungsunterlagen (Be- endet am Sonntag, den 15. Julisollte weitgehend abgeschlossen l Volkswirtschaftliche Effekte werbungsbogen, Kriterienkatalog) 2012.18 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tGeNerAli zieht BilanzVorarlberger verstärken in Krisen-zeiten ihren VersicherungsschutzDie Generali Vorarlberg hat im herausfordernden Geschäftsjahr 2011 ihre erfolgreiche Entwick-lung fortgesetzt und ihre starke Marktposition weiter gefestigt. Trotz des anhaltend hartenWettbewerbs konnte die Generali ihr Geschäft in fast allen Versicherungsbereichen ausweiten.D ! Ausblick as Prämienaufkommen von nen die Konsumenten zahlreiche rung der gesetzlichen Bindefrist für Österreichs zweitgrößtem Vorteile in Anspruch nehmen. Durch Einmalerlagsversicherungen von Versicherungsunterneh- die Ausweichmöglichkeit auf Privat- zehn auf 15 Jahre fast vollständigmen ist in Vorarlberg um 1,3% auf ärzte und Privatspitäler profitieren auffangen. Mit 31,9 Mio. Euro blieb Höchstmöglicheinsgesamt 126,9 Mio. Euro gewach- sie unter anderem von einem un- Prämienaufkommen praktisch auf Sicherheitsen. „Dieses weitere Wachstum ist komplizierten, raschen Zugang zu dem Niveau des Vorjahres (-0,4%).vor allem darauf zurückzuführen“,betont der für Vorarlberg verant-wortliche Generali-Regionaldirektor stationären Heilbehandlungen und besten Behandlungsmethoden. Größte Spartengruppe der Ge- nerali Vorarlberg blieb auch 2011 die Schaden- und Unfallversiche- A usschlaggebend für die erfreuliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr warArno Schuchter, „dass die Vorarlber- Private Unfallversicherung rung, die weiterhin vom aggres- nicht zuletzt die hervorragendeger wohl insbesondere in Krisenzei- hat große Bedeutung siven Preiswettbewerb in der Betreuungsqualität der Generali-ten ihren Versicherungsschutz ver- Stark ausgeprägt ist in Vorarl- Kfz-Versicherung – die Generali Mitarbeiter. Ihnen ist es gelungen,stärken.“ Im Vordergrund standen berg auch das Bewusstsein, dass Ver-sicherung ist in diesem bedeu- die Kunden über die flexiblen De-dabei vor allem die Kranken- und eine private Unfallversicherung tenden Segment weiterhin unan- ckungskonzepte und innovativendie Unfallpolizzen, aber auch Sach- für die materielle Absicherung von gefochtener Marktführer – geprägt Produkte bestens zu beraten undversicherungen. großer Bedeutung ist. Denn bei war. Dennoch ist es gelungen, das ihnen im Schadenfall optimale Im Gesundheitsbereich setzen Freizeit-Unfällen besteht kein Ver- Prämienaufkommen der Schaden- Hilfe zu bieten.immer mehr Vorarlberger auf eine sicherungsschutz aus der gesetzli- und Unfallversicherung um 1,3 % Im Fokus stehen dabei auf spe-private Ergänzung staatlicher Leis- chen Versicherung. Mit 12,0 Mio. auf 82,1 Mio. Euro zu steigern. zielle Zielgruppen ausgerichtetetungen. Nicht zuletzt deshalb wuchs Euro erhöhten die Vorarlberger ihre Risikovorsorge-Pakete, die einedas Prämienaufkommen in der Ausgaben für eine private Generali- Die Generali ist in Vorarlberg Rundum-Absicherung für ver-Krankenversicherung der Generali Unfallversicherung um 1,2%. In mit einer Landesdirektion, insge- schiedene Lebensphasen bieten.Vorarlberg überdurchschnittlich um der Lebensversicherung konnte die samt sechs Geschäftsstellen, rund Im ersten Quartal 2012 hat die6,3% auf 12,9 Mio. Euro. Mit ihrer Generali die marktweiten Prämi- 70 Kundenbetreuern sowie 32 Generali diese Offensive bereitsprivaten Krankenversicherung kön- enrückgänge infolge der Verlänge- Konzernagenten vertreten. Insge- mit den Zielgruppen-Paketen RISK samt haben die Vorarlberger rund Care für Singles und Paare bzw. 404.000 Versicherungsverträge bei Familien sowie KIDS Care für Kin- der Generali abgeschlossen. der gestartet. Auch die Haushalt- „Wir sind mit der Entwicklung und Eigenheim-Versicherungen der der Generali in Vorarlberg sehr zu- Generali wurden heuer bereits neu frieden“, betont Generali-Vorstand gestaltet auf den Markt gebracht. Harald Steirer beim Pressegespräch Große Aufmerksamkeit widmet in Bregenz. „Sie hat wieder einen die Generali dem Ausbau der Kun- wichtigen Beitrag zur Entwick- denbetreuung in ganz Österreich. lung unserer gesamten Gruppe in Dafür sucht die Generali 200 neue Österreich geleistet.“ Nicht zuletzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dadurch konnte die Generali Grup- die zu kompetenten Kundenbe- pe Österreich 2011 ihre Position als treuern ausgebildet werden. Ab drittgrößte Versicherungsgruppe Herbst intensiviert die Generali„Wir sind mit der entwicklung der Generali in Vorarlberg sehr zufrieden“, betonten Generali- auf dem österreichischen Markt auch ihre Lehrlingsausbildung.Vorstand Harald Steirer und regionaldirektor Arno Schuchter. weiter ausbauen.Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 19
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tFirMeNNews Die neue BMW 3er Limousine www.bmw.at Freude am Fahren Symbolfoto ENDORPHIN VERSUS ADRENALIN. LEIDENSCHAFT GEWINNT. Die neue BMW 3er Limousine Sport Line sorgt mit stärkeren und effizienteren Motoren für höchsten Endorphin- bei geringem CO2 -Ausstoß. Und auch sein Design lässt Herzen höher schlagen. Überzeugen Sie sich selbst bei einer Probefahrt. DIE NEUE BMW 3er LIMOUSINE. AUCH ALS SPORT LINE. Urban Baumgartner GmbH & Co Bundesstraße 96, 6710 Nenzing Telefon 05525/6971, info@baumgartner.bmw.at www.baumgartner.bmw.atraiffeisengruppe: ein gutes JahrRaiffeisen legt trotz Turbulenzen weiter zu. Zuwächse in allen wichtigenKennzahlen 2012 UNO-Jahr der Genossenschaften.I m vergangenen Jahr habe man im Heimatmarkt und auf den Kapi- Michael Alge, Vorstandsdirektor der spätestens seit der Wirtschaftskrise deutlich weniger Wertberichti- talmärkten abzudecken.“ Die Stim- RLB: „Man sollte Regionalbanken wieder hoch im Kurs. Die UNO will gungen vornehmen müssen, die mung sei schlechter als die Lage, mit einem klassischen Geschäfts- 2012 mit dem internationalen JahrRisikovorsorge sei geringer gewe- analysierte Dr. Johannes Ortner, der modell sowohl in Bezug auf Inhalt, der Genossenschaften den aktivensen. Das derzeitige Zinsniveau, das stv. Vorstandsvorsitzende der RLB, als auch Intensität anders prüfen Zusammenschluss von Menschennach Ansicht von Vorstandsvorsit- die regionale Wirtschaftssituation. als Groß- bzw. Spezialbanken, von weiter fördern.zendem Wilfried Hopfer auch wei- „Die Vorarlberger Wirtschaft hat sich denen tatsächlich Risiken für dieterhin niedrig bleiben wird, „erhöhtnatürlich den Druck auf die eigene 2011 hervorragend geschlagen.“ Der Obmann der Vorarlberger Volkswirtschaft ausgehen“ Die Ba- sis des Erfolgs der Vorarlberger ! BilanzGewinn-und-Verlust-Rechnung.“ Raiffeisen Geschäftsleitervereini- Raiffeisen Bankengruppe liege nicht Vorarlberger raiffeisenbanken:Man müsse lernen, mit den deutlich gung Norbert Baschnegger verwies zuletzt an der genossenschaftlichen 2011 rund 10,5 Mrd. Euro Kunden-knapperen Margen zu leben, dazu darauf, dass die Kundeneinlagen Rechtsform. „Sie ermöglicht es uns, gelder, Bilanzsumme: 11 Mrd. Eurosei ein straffes Kostenmanagement und die Eigenemissionen seit dem mehr zu sein als eine Bank“, unter- (+4,3%). Konsolidierten Eigenmit-nötig“, so Hopfner. Jahr 2008 um 1 Mrd. Euro angestie- strich Wilfried Hopfner deren Be- tel: 814 Mio. Euro (+5,2%) , Capital „Es ist der Vorarlberger Raiffei- gen sind. Die negativen Ereignisse deutung. Grundprinzipien der Ge- Ratio hat sich um 0,7 Prozentpunk-sen Bankengruppe gelungen, un- der letzten 3,5 Jahre hätten für die nossenschaften wie Förderung der te auf 13,3% verbessert. Neukrediteseren Liquiditätsbedarf und den regionalen Banken einen beträchtli- Mitglieder, Selbstverwaltung, Hilfe 2011: 855 Mio. Euro.gesamten Refinanzierungsbedarf chen Mehraufwand ergeben. Mag. zur Selbsthilfe und Solidarität stehen20 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tDer lANDeshAuptMANN in LustenauInnovativer Wirtschaftsstand-ort mit hoher LebensqualitätBegleitet von Bürgermeister Kurt Fischer besuchte Landeshauptmann Markus Wallner kürz-lich die beiden international erfolgreich tätigen Unternehmen System Industrie Electronic, kurz„S.I.E“, sowie Alge Elastic in Lustenau.A m Hauptsitz in Luste- onshalle mit Maschinen in Betrieb nau beschäftigt das 1994 genommen. Die rund 20 Arbeits- gegründete Hightech- kräfte, die an der BetriebsstätteUnternehmen S.I.E mehr als 105 (ehemals Bandweberei Graham-hochqualifizierte Mitarbeiterin- mer) in Göfis gearbeitet haben,nen und Mitarbeiter, darunter elf sind nun ebenfalls am StammsitzLehrlinge. An den Standorten und in Lustenau tätig. Alge Elastic istNiederlassungen in Deutschland, Spezialist für elastische Bänder.den USA und Hongkong arbeiten Produziert werden Qualitätspro-darüber hinaus noch einmal wei- dukte für zahlreiche renommier-tere 112 Personen. Landeshaupt- te Unternehmen in ganz Europa.mann Markus Wallner wurde vom Aktuell wird zu 70 Prozent für dasFirmengründer und Inhaber Udo Wäschesegment und zu 30 Pro-Filzmaier durch den Betrieb ge- zent für den technischen Bereichführt. S.I.E entwickelt, fertigt und (Medizin, Automobil, Sport etc.)vertreibt kundenspezifische Rech- gefertigt. Pro Jahr werden mehrnerlösungen für die Sicherheits- als 100 Millionen Meter Elastik-und Medizintechnik. International bänder erzeugt.bekannte Unternehmen wie Boe- high tech in lustenau: sowohl s.I.e (oben)ing, Bosch, GE oder Siemens ver- Neues heim für als auch Alge elastic (rechts) überzeugen international mit ihren produkten.trauen auf S.I.E als Entwicklungs- rotkreuz-Abteilungund Zulieferpartner. Im Jahr 2011 Im Anschluss besichtigte der neuen Räume sind sehr großzü-erzielte die Unternehmensgruppe Landeshauptmann die Rotkreuz- gig, modern und hell, wir fühleneinen Umsatz von rund 43 Milli- Abteilung Lustenau, die seit Mit- uns hier schon richtig wohl“, sagteonen Euro. Der Betrieb weist eine te Februar im „Schützengarten – Kommandant Siegfried Hämmer-Exportquote von über 90 Prozent Lustenaus Treffpunkt für Soziales le beim Rundgang mit Landes-aus. und Gesundheit“ einquartiert ist. hauptmann Wallner. Die neuen, modernen Räumlich- Der Wohlfühlfaktor für die Eh- Der Familienbetrieb Alge Elas- keiten im Nordflügel des ehema- renamtlichen, die in ihrer Freizeittic im Industriegebiet Nord in ligen Entbindungsheimes bieten mehrmals pro Monat Nacht- oderLustenau beschäftigt derzeit ca. dem Roten Kreuz nicht nur ad- Wochenenddienste verrichten, ist185 Mitarbeiterinnen und Mitar- äquate Büro- und Schulungsräu- durch gemütliche Aufenthaltsräu-beiter. Zehn Jugendliche absolvie- me, sondern ermöglichen vor me sowie Schlafzimmer erhöhtren aktuell im Unternehmen eine allem den ehrenamtlichen und worden. Die rund 300 Mitgliederqualifizierte Lehre. Im April hat beruflichen Mitarbeitenden ihre des Roten Kreuzes werden zuAlge Elastic die um sieben Millio- Leistungskompetenzen gezielt zu mehr als 5.700 Einsätzen pro Jahrnen Euro neu errichtete Produkti- erweitern und umzusetzen. „Die in Lustenau gerufen.Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 21
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tVerwAltuNg wird reformiertZweistufige Verwaltungsgerichts-barkeit bringt größte Struktur-reform in der VerwaltungAusbau des Rechtsschutzes, Beschleunigung der Verfahren - erstmals Gerichtszuständigkeit fürLänder – Verbesserung der Stellung der Länder.D ie Einführung der zwei- das Rechtsschutzsystem für die erstmals eine Zuständigkeit in der stufigen Verwaltungs- Bürger ausgebaut und der Ver- Gerichtsbarkeit zukommt, bringt gerichtsbarkeit ist die waltungsgerichtshof entlastet. diese Novelle der Bundesverfas-größte Reform der Verwaltungs- Konkret ist die Einrichtung je ei- sung für die Bundesländer insbe-organisation in Bund und Ländern nes Verwaltungsgerichtes in den sondere den weitgehenden Entfallseit 1920, verbunden mit umfang- Ländern sowie von zwei Verwal- des Einspruchsrechts der Bundes-reichen Strukturreformen und tungsgerichten beim Bund vorge- regierung gegen Landesgesetzeeiner wesentlichen Verbesserung sehen. Im Gegenzug können über und geht damit über Forderungendes Rechtsschutzes. Damit wird 100 Sonderbehörden aufgelassen der Bundesländer in der Vergan-sichergestellt , dass künftig auch in werden. Von diesen Behörden ge- genheit hinaus.Verwaltungsmaterien – so wie be- hören 33 zum Bund, der Rest teiltreits jetzt im Zivil- und Strafrecht sich auf die neun Bundeländer auf. Die Landesverwaltungsgerich-– unabhängige Richter entschei- Zu den aufzulösenden Behör- te sollen nach der Verwaltungs-den. Durch die Schaffung dieser den gehören z.B. Landesagrar-se- entscheidung durch die in ersterLandesverwaltungsgerichte wird nate und oberster Agrarsenat, die Instanz zuständigen Behörde in Bundesrat Magnus Brunner Stellung derdie Stellung der Länder im Bun- länder wird durch reform verbessert „Schienen Control Kommission“ der Regel in der Sache selbst ent-desstaatsgefüge stark verbessert. oder das Bundesvergabeamt. scheiden. entscheidungen ein zweistufiges Abgesehen davon, dass mit Eine 25-jährige Diskussion Mit der Novelle wird zur Gerichtssystem eingeführt. Damit der Einführung der Landesver- wird mit diesem Gesetz endlichÜberprüfung von Verwaltungs- werden Verfahren beschleunigt, waltungsgerichte den Ländern einem positiven Ende zugeführt. ! wirtschaft und Ökologie ÖKOPrOFIt®-Zertifikate an 156 heimische Betriebe vergeben D as Land Vorarlberg hat vergan- gene Woche insgesamt 156 Betrieben das ÖKOPROFIT®-Zertifikat Die Themen „Ressourcenschonung“ und „Möglichkeiten zur Energieein- sparung“ führten zu regen Diskus- Eine besondere Ehrung für ihr mitt- lerweile zehnjähriges Engagement bei ÖKOPROFIT® erhielten in diesem Verbesserungen in Vorarlbergs Unternehmen. Stadt Dornbirn, Industriellenvereinigung Vorarlberg, verliehen. 14 Unternehmen erhielten sionen. Landesstatthalter Rüdisser Jahr die Betriebe Fliesen Beck Vorarlberger Umweltverband, Wirt- dabei im Cubus in Wolfurt erstmalig würdigte die Bedeutung dieser GmbH, Häusle GmbH, Vorarlberger schaftskammer Vorarlberg und Land das Zertifikat, 142 Betriebe wurden Zertifizierung: „Die Unternehmen Gemeindehaus, Wilhelm+Mayer Bau Vorarlberg unterstützen das Projekt rezertifiziert. Gemeinsam mit den handeln aktiv durch ressourcenspa- GmbH und smile&more Praxis Dr. sowohl ideell als auch materiell. Bürgermeistern der Standortgemein- rende Produktion – das schont nicht Thomas Bischof. den überreichte Landesstatthalter nur die Umwelt, sondern hilft auch Mittlerweile sind über 260 Karlheinz Rüdisser die Zertifikate an den Unternehmen Kosten einzu- ÖKOPROFIT® steht für ein nachhal- Betriebe in Vorarlberg mit diesem die stolzen Unternehmerinnen und sparen und betriebswirtschaftlich tiges Umweltmanagement und für praxisnahen umweltmanagement- Unternehmer. erfolgreich zu sein.“ kostenreduzierende ökologische programm ausgestattet.22 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tWirtschAftsbuNd Dornbirn Inside Dornbirn die „business stammtische“ des dornbirner Wirtschaftsbundes finden regen Zulauf. Anfang Mai referierte heidi Mark über die Aktivitäten der Werbegemeinschaft.Anfang Mai fand der 3. „business stammtisch“ des Jahres 2012 des Dornbirner Wirtschaftsbundes stattmit dem Thema „Inside Dornbirn – Aktivitäten der Werbegemeinschaft der Innenstadt Kaufmann-schaft und Gastronomie“. Referentin des Abends war die Obfrau von Inside Dornbirn, Heidi Mark.I nside Dornbirn wurde 1965 fe- dem Dornbirner Stadtmarketing Heidi Mark hat auch über die auf die vielen Veranstaltungen derführend von Heinz Bertolini findet ein gezieltes Regionenmar- Erfolgsgeschichte der Einkaufs- hingewiesen, die von Inside un- und Rudi Fuchs gegründet. Per keting statt. Insbesondere auch im gutscheine, die über den Dornbirn terstützt werden, wie etwa die ver-dato sind ungefähr 200 Dornbirner City Guide werden über Inserate Tourismus und über die Dornbir- schiedenen Märkte am DornbirnerUnternehmen Mitglieder des Verei- die Vorzüge der Dornbirner Han- ner Banken ausgegeben werden, Marktplatz, das ORF-Gewinnspiel,nes, der aus einem ehrenamtlichen delsbetriebe und der Dornbirner berichtet. Hier konnte etwa der das VN Heimat Gewinnspiel „Ort-Vorstand und einem erweiterten Gastronomie beworben. Das Pro- Umsatz von EUR 680.000 im Jahr sporträt“, der Stundenlauf oder dieAusschuss besteht und von einer gramm Inside Jahreszeiten steht 2006 auf EUR 935.000 im Jahr 2011 US Car & Bike Show.Teilzeit beschäftigten Geschäfts- besonders im Vordergrund. So gesteigert werden. Geld das in Die Obfrau von Inside Dorn-führerin geleitet wird. Die Finan- werden die vier Jahreszeiten und Dornbirn ausgegeben wird und so birn, Heidi Mark, hat den zahl-zierung erfolgt über Mitgliedsbei- die damit jeweils verbundenen den Mitgliedsbetrieben unmittel- reichen interessierten Besuchernträge und Subventionen. Veranstaltungen auf dem Dornbir- bar zugute kommt. Auch die so- einen informativen Überblick über Heidi Mark hat als wesentliche ner Marktplatz, wie etwa die Oster- genannte Mobilitätsmünze wurde die Aufgaben und vielfältigen Tä-Aufgabe des Vereines die Steige- märkte im Frühling oder der Weih- angesprochen, die von Mitgliedern tigkeiten des Vereines im Interesserung der Kundenfrequenz bei den nachts- und Christkindlemarkt günstig erworben und als Präsent der Dornbirner KaufmannschaftMitgliedern und die Interessenver- im Winter, in den Mittelpunkt der an Kunden weitergegeben werden und der Dornbirner Gastronomietretung genannt. Zusammen mit Aufmerksamkeit gerückt. kann. Die Referentin hat dann auch gegeben.Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012 23
  • Vorarlberger W i r t s c h a f tAufgeleseN.„Die ÖVP muss schö- Karikatur: Pammesberger/Kurier Das letztenen Worten nun Tatenfolgen lassen.“ M it „großer Verwunderung“ mussten die Vorarlberger Sozialdemokraten aus den Me- Kommentartitel von Michael Jungwirth auf die Rede von ÖVP-Obmann spindelegger. dien entnehmen, dass das Land Vorarlberg einen Anteil an der Vorarlberg Tourismus GmbH an„Ungedeckte Schecks die Wirtschaftskammer abtretenim Sozialstaat“ will. Prompt richtete Klubob- mann Ritsch eine Anfrage an IHs-Chef Christian Keuschnigg, sieht finan- zierungslücken im Pensionssystem. den Landeshauptmann und will unter anderem wissen, „welche - hoffentlich positive - Auswirkungen„Familienunterneh- der geplante Verkauf auf die Tou-mer treffen Entschei- rismusstrategie des Landes“ habe.dungen nachhaltiger.“ Diese Frage kann man dem Herrn Klubobmann gerne beantworten. fondsmanagerin Birgitte Olsen investiert in Die Toursimuswirtschaft unseres familienunternehmen. Konstruktiv Oft fangen diese Spiele P.b.b. erscheinungsort Vorarlberg. Verlagspostamt 6800 feldkirch. Zulassungsnummer: GZ 03Z035152M„Um erfolgreich zu zusammenarbeitensein, brauchen unserBetriebe unternehme- völlig harmlos an Landes ist nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil alle am Tourismus interessierten Unternehmen inrische Freiheit.“ Warum man sich vor Machtspielen nicht schüt- den regionalen Strukturen und im zen kann und warum Juristen gute Sparringpart- Rahmen des Tourismusverbandes Wirtschaftskammer-Präsident Christoph leitl ner sind, weiß Coach Suzanne Grieger-Langer. konstruktiv zusammen arbeiten. Mit der Tourismusstrategie 2020 haben H interlistige Kollegen, heim- ger-Lange. Von „Unternehmens- sich die Touristiker des Landes ein„Frauen definieren tückische Chefs, macht- zerstückelung“ spricht sie bei der anspruchsvolles Ziel für die kom-Erfolg anders. Sie hungrige Aufsteiger, hem- dritten Stufe, der „Mutilation“.“Das menden Jahre gesetzt. Noch enger mungslose Taktierer, scheinheilige haben wir bei der Finanzkrise er- zusammenrücken und gemeinsamewollen nicht um jeden Blender: In jedem Unternehmen sit- lebt. Hier kann es Unternehmen Synergien nützen sind das Ziel dieserPreis wachsen, son- zen Menschen, die einem das Leben sprengen.“ Oft wird Grieger-Langer Kooperation. Der Wettbewerb an dendern gutes Einkom- schwer, manchmal auch zur Hölle prophylaktisch in die Unternehmen internationalen Tourismusmärktenmen mit Work-Life- machen können. Die Folge: Kleine, geholt, weil irgendetwas „komisch“ erfordert nicht nur einen entschlos- feine Machtspiele. „Ich glaube an erscheint. Ihr Job ist es zu klären, um senen Werbeauftritt unseres Landes,Balance unter einen das Gute im Menschen, sehe es aber welche Art von Machtspiel es sich sondern auch einen geschlossenenHut bringen.“ wenig entwickelt“, sagt Coach Su- handelt. Auftritt aller Beteiligten an der zanne Grieger-Langer „Machtspiele Tourismuswirtschaft unseres Landes. Adelheit Irina fürntrath-Moretti, Bundesvor- sitzende „frau in der Wirtschaft“. kommen überall vor. Mitarbeiter gleiche Muster Mit der Beteiligung an „Vorarlberg und Führungskräfte geben sich da „Machtspiele laufen immer nach Tourismus“ bekennen sich die Unter- nichts.“ Sie rät, wachsam zu sein, demselben Rhythmus und Muster nehmen uneingeschränkt zur touristi-„Wir müssen brem- aber nicht panisch und paranoid. ab. Wichtig ist, dass Manager einen schen Zielsetzung des Landes.sen bei der Bürokratie Laut der Expertin gibt es ver- Blick für diese Muster haben.“ Oftund Gas geben bei schiedene Härtegrade von Macht- fangen diese „Spiele“ völlig harmlos Vorarlberger Wirtschaft Nr. 4/2012 spielen in Unternehmen. Vergleichs- an, mit hier und da gestreuten Nettig- Medieninhaber und Redaktion: Vorarl-der Förderung der berger Wirtschaftsbund, 6800 Feldkirch, weise harmlos ist die „Irritation“ keiten, fein homöopathisch dosiert,Kaufkraft und der re- („Das macht man auch mal unter um jemanden in einem ersten Schritt Wichnergasse 6, email: walter.natter@ wirtschaftsbund.at, Tel.: 05522/7 66gionalen Wirtschaft“ Freunden“). Eine härtere Gangart „besoffenzuschmusen“.“Wenn man 31 Chefredakteur: Walter Natter. Druck: wird bei der „Läsion“ gespielt. „Da das nicht erlebt hat, glaubt man das Eugen Ruß, Vorarlberger Zeitungsverlag Burgenlands Wirtschaftskammer- und Druckerei Gesellschaft mbH, 6858 werden Teams zerrüttet - durchaus nicht“, sagt Grieger-Langer. Schwarzach, Gutenbergstraße 1 Verlags- Präsident Peter Nehmet mit dauerhaften Schäden“, sagt Grie- Quelle: WirtschaftsBlatt und Herstellungsort: Vorarlberg24 Ausgabe Nr. 4 / Mai 2012