Online-Texten August 2012

  • 2,166 views
Uploaded on

1. Wer liest was im Web? …

1. Wer liest was im Web?
2. Flotte Online-Schreibe
3. Bildergalerien betexten
4. Das Imperium der Links
5. Wie man Online-Texte übersichtlich gliedert
6. SEO - Texten für Mensch und Suchmaschine

aktualisierte Version mit neuen Beispielen

More in: Education
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
No Downloads

Views

Total Views
2,166
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1

Actions

Shares
Downloads
76
Comments
2
Likes
5

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Online-TextenWie man Leser in Texte reinziehtAkademie für Neue Medien, KulmbachBernd Oswald, 28. - 31. August 2012 1
  • 2. Agenda1. Wer liest was im Web?2. Flotte Online-Schreibe3. Bildergalerien betexten4. Das Imperium der Links5. Wie man Online-Texte übersichtlich gliedert6. SEO - Texten für Mensch und Suchmaschine 2
  • 3. 1. Wer liest was im Web 3
  • 4. Die Zahl der Internetnutzer steigt kontinuierlich Quelle: (N-)Onliner-Atlas 2012 4
  • 5. Online-Penetration nach Altersgruppen Nicht-Internetnutzer Internetnutzer (WNK)/restliche Internetnutzer 3 % 4 % 4 % 12 % 24 % 63 % 97 % 97 % 96 % 88 % 76 % 37 % 14-19 Jahre 20-29 Jahre 30-39 Jahre 40-49 Jahre 50-59 Jahre 60 Jahre und älterBasis: 101.316 Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) / 517 Fälle (restliche Internetnutzer) /10.450 Fälle (Nicht-Internetnutzer) / Angaben in Prozent / Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2012-06 Seite
  • 6. Thematische Schwerpunkte: Top 10 Private E-Mails versenden, empfangen 86,60 Recherche in Suchmaschinen bzw. Web- Katalogen 82,50 Nachrichten zum Weltgeschehen 70,00 67,80 Online-Einkaufen bzw. –Shoppen 66,70 Wetter 62,40 Regionale oder lokale Nachrichten 56,00 Online-Banking 40,60 Testergebnisse 40,50 Sportergebnisse, Sportberichte 39,60 Chats und Foren …Basis: 101.316 Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) / „Nutzen Sie diese Themen und Angebote häufig, gelegentlich, seltenoder nie?“ / Top Two-Box: häufige oder gelegentliche Nutzung / Darstellung der Top 10 von insgesamt 22 Themen / Angaben inProzent / Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2012-06 Seite
  • 7. Top-Themen nach Geschlecht Männer Frauen Sportergebnisse, Sportberichte 70 % 30 % Testergebnisse 61 % 39 % Flirten und Kontakte 59 % 41 % Weblogs/Blogs 57 % 43 % Nachrichten zum Weltgeschehen 57 % 43 % Jobbörsen 48 % 52 % Essen, Trinken und Genießen 46 % 54 % Familie und Kinder 46 % 54 % Stars und Prominente 40 % 60 % Horoskope 35 % 65 %Basis: 101.316 Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) / „Nutzen Sie diese Themen und Angebote häufig, gelegentlich, seltenoder nie?“ / Top Two-Box: häufige oder gelegentliche Nutzung / Darstellung der Top 5 Themen pro Geschlecht / Angaben inProzent / Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2012-06 Seite
  • 8. Quelle: http://meedia.de/nc/internet/top-100.html 8
  • 9. Genutzte Online-Inhalte Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 9
  • 10. 2. Flotte Online- Schreibe 10
  • 11. Texten im Online- Wettbewerb• Gutes2. Flotte Online- Texten ist online noch wichtiger: • Konkurrenz größer Schreibe • Aufmerksamkeit viel geringer • Leser selektieren blitzschnell• Daher gilt für Online-Texte: kurz, prägnant und interessant schreiben 11
  • 12. Was gute „Online- Schreibe“ ausmacht• Oberstes Online-Gebot: kurz und prägnant muss es sein!• Anschaulich und genau beschreiben, starke Verben benutzen• Personalisieren• Pointierte These• Inhalt statt Werbung 12
  • 13. Sag‘s in 20 Sekunden• Nach 20 Sekunden Lesezeit (oder etwa 350 Zeichen entscheidet der Leser, ob er weiterliest oder nicht)• Nach 20 Sekunden muss er wissen,... • ...worum es geht • ...warum sich das Weiterlesen lohnt• Selbstversuch: Begeistern Sie Ihren Nachbarn in 20 Sekunden von Ihrem Hobby 13
  • 14. Textaufbau• Überschrift: erster Lesereiz• Der Teaserdurchden Leser neugierig machen, ihn soll einen interessanten Dreh zum Klicken verleiten• Fließtext: beantwortet die W-Fragen, nach abnehmender Wichtigkeit gegliedert; stellt Kontext her 14
  • 15. Überschrift und Teaser• …liefern dem Leser alle Informationen, die er zum Verständnis von Thema und Inhalt (W- Fragen) braucht.• …bilden eine Einheit, so dass ein eigenständiger kleiner Text entsteht• Auch Dachzeile und/oder Bild bieten Gestaltungsmöglichkeiten. Sie geben ebenfalls Information und machen Wiederholungen überflüssig.Vorsicht: Bild-Text-Schere vermeiden 15
  • 16. Die Überschrift• so kurz wie möglich, so lang wie nötig (SEO: 60 Zeichen)• … muss fürverständlich sein, wenn der auch dann noch sich stehen können: sollte Rest des Textes fehlt.• Sollte spezifisch sein, sagen, um was es geht• Für Suchmaschinen: Keywords entscheidend 16
  • 17. Stil in der Überschrift• Gut: Subjekt-Prädikat-Objekt (SPO)• Starke Verben: statt „Weitere Planeten in der Milchstraße entdeckt“ besser: „Forscher bejubeln Planeten-Flut“• Reizwörter sind wichtig: „NGOs stellen Plattform gegen Überwachungsstaat vor“ 17
  • 18. Stil in der Überschrift• Service-Aspekt zieht oft: „So sparen Sie bei der Stromrechnung“ oder „Wie das neue Google+ funktioniert“• Wortspiele können witzig sein, haben aber oft kaum Keywords (schlecht für SEO)• Vorsicht bei Frage-Überschriften (eignet sich in erster Linie für Quizzes: „Sind Sie ein ....-Experte?“ 18
  • 19. Dont‘s in Überschriften• Stagnierende Vokabeln: „bleibt“, „weiter“, „wieder“, „kein“, „ohne“, „nicht“ etc.• „und“-Konstruktionen sind meist ideenlos und treffen keine Aussage• Überschriften, die Rätsel aufgeben: „Kamm in der Hose“ 19
  • 20. Übung: Überschrift schreiben• Formulieren Sie eine kurze Dachzeile, die das Thema angibt• Formulieren Sie einen kurzen, prägnanten Titel, der neugierig macht 20
  • 21. Teaser:Verkaufsargument für Texte• Der Online-Teaser ist nicht mit dem Lead eines Zeitungsartikels zu verwechseln. Er ist nicht die reine Zusammenfassung, sondern ein Anreißer, der den Leser neugierig machen soll.• Das Wichtigste umreißen, aber nicht alles verraten - am besten nicht auf die nackte Information hin teasern, sondern auf eine spannende Perspektive oder Einordnung dieser Information• Ein guter Teaser ist eine knackige Anmoderation des folgenden Beitrags 21
  • 22. Teaser-Dramaturgie à la Spiegel Online• Reiz: Aufmerksamkeit schaffen: z.B. MitReizwortreihe oder Kontrast• Kernthese: Geschichte kompakt undmit kraftvollen Worten erzählen(Einordnung)• Rampe: Mit dem letzten Satz einenKöder auslegen, neuen Aspekt ankündigen 22
  • 23. Klassischer SPON-Teaser 23
  • 24. Erst denken, dann teasern• Sich selbst klar machen,-was Sache ist, und in eigene Worte fassen und zwar fokussiert und auf den Punkt gebracht• Der Teaser ist in der Regel um die 200 Zeichen lang, meistens zwei, höchstens drei (kurze) Sätze. 24
  • 25. Stil im Teaser• Starke Vokabeln (Verben) verwenden• Keine Floskeln• Zäsuren setzen durch Gedankenstriche oder Doppelpunkte: 25
  • 26. Dont‘s beim Teasern• Teaser, die nur die Überschrift ausformulieren, sind langweilig und bringen nicht viele Klicks. Beispiel: „DLG: Erstmals Sensorik-Award vergeben“• Den Teaser mit Zeit-, Ort- und Personeninformationen überfrachten. 26
  • 27. Dont‘s beim Teasern• Zeitliche Einstiege: nach, vor, seit, Ende April• Nebensatz-Einstiege:Während, weil, dass• Indirekte Rede langweilt: Zitieren Sie handelnde Personen lieber direkt 27
  • 28. Nachrichtlicher Teaser• Will möglichst viele Fakten transportieren• Beantwortet mehr W-Fragen 28
  • 29. Ankündigungsteaser• kündigt Aspekte derzu verraten an, ohne die genauen Inhalte Geschichte• Wird sehr oft bei Interviews gebraucht 29
  • 30. Cliffhanger-Teaser• Macht an einer besonders spannenden Stelle Schluss• Extremste Form der Zuspitzung 30
  • 31. Kommentierender Teaser• Macht den Standpunkt des Autors klar• Ordnet ein, argumentiert 31
  • 32. Serviceteaser• ...reizt den Leser mit dem Nutzwert einer Geschichte bzw. eines Tests. 32
  • 33. Frage-Teaser• Zur starken Kontrastierung: „Hoffnungslose Fälle - dringend gesucht“• Bei sehr unübersichtlicher Faktenlage: „Heiliger Spekulatius“• Es sollten nicht Überschrift und Teaser aus Fragen bestehen 33
  • 34. Anteasern: Multimedia-Special 34
  • 35. Anteasern: Quiz 35
  • 36. Anteasern: Kolumne 36
  • 37. Fließtext-Aufbau• Nach dem Teaser beginnt der Text mit einer eigenen Einleitung. Sowohl Teaser sind eigenständige Einheiten und müssen jeweils für sich funktionieren• Wichtigste Fakten in die ersten beiden Absätze• Ein Kontextabsatz ordnet die Bedeutung bzw. Konsequenz der News ein 37
  • 38. Fließtext-Aufbau• Anschließend weitere Aspekte, Details, Vorgeschichte• Eine Idee pro Absatz.Idee, wenn er nur von User eine inhaltliche Sonst verpasst der Absatz zu Absatz scannt. 38
  • 39. Platz sparen durch verständliche Sprache• kurze Hauptsätze• keine verschachtelten Nebensätze• Aktiv statt Passiv, wo immer es geht• Behördendeutsch ausbügeln• (Flüchtiger) Leser liest nur ca. 20 % des Textes! 39
  • 40. Gute Sprache• Präsens ist unmittelbarer als Perfekt• Starke Verben• Nominalstil vermeiden• Vorsicht mit wertenden Adjektiven („sensationell“, „unglaublich“, „fantastisch“)• Floskeln ausmerzen („grünes Licht“, „auf dem Prüfstand“) 40
  • 41. Übung: Überschrift und Teaser schreiben• Verfassen Sie eine prägnante Überschrift samt Dachzeile• Verfassen Sie einen spannenden Teaser (nicht länger als 250 Zeichen) 41
  • 42. Zusammenfassung Online- Texten• Kampf um Aufmerksamkeit der Leser ist enorm: prägnante Überschriften und Teaser sind eminent wichtig• Keine reinen Zusammenfassungen schreiben, sondern einordnen, Bedeutung aufzeigen, zuspitzen• Prägnanz durch kurze Sätze, starke Verben, Zäsuren 42
  • 43. 3. Bildergalerien betexten 43
  • 44. Bildergalerien 44
  • 45. Einsatzbereiche der Bildergalerie• Ereignisse, Unglücke• Historie, (Zeit-)Geschichte• Lebensläufe, Karrieren• Teams, Gruppen, z.B. Kabinett, Sportmannschaft 45
  • 46. Einsatzbereiche der Bildergalerie• Tests, Bewertungen, Rankings• Ratgeber, Service• Künstlerische Fotos, Kunst• Comics• „Bilder des Tages“ 46
  • 47. Konzeption von Bildergalerien• Was will ich sagen?• Ist die Bildergalerie die geeignete Darstellungsform dafür?• Habe ich wirklich gute Bilder? Jedes Bild sollte einen eigenen Informationswert, d.h. Daseinsberechtigung haben• Kann ich mit meinen Bildern eine Geschichte mit Dramaturgie und Spannungsbogen erzählen? 47
  • 48. Qualitätskontrolle bei Bildergalerien• Zurückhaltung bei grausamen Bildern• Homepage nicht als Bilder-Abwurframpe missbrauchen (Partyfotos)• „Klickschinderei“ (mehr als 30 Bilder) ist durchschaubar und bringt auch negative Presse ein 48
  • 49. Gute Bildunterschriften (BU)...• ...beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist• ...geben eine Zusatzinformation zu Hintergrund und Kontext des Bildes• ...sind überschaubar: nicht spartanisch, aber auch keine Romane 49
  • 50. Gute Bildunterschriften• Tonfall (nachrichtlich, feuilletonistisch, ironisch, salopp) hängt vom Thema ab• Eine eigenständige Bildunterschrift für jedes Bild• Nervfaktor ist hoch, wenn alle Bilder mit „...“ auf das nächste Bild verweisen• Bei jedem Bild die Quelle nennen! 50
  • 51. Bilder und Suchmaschinen• Bildunterschrift für Suchmaschine relevant• Alt-Text ausfüllen• In diesen Feldern Keywords platzieren 51
  • 52. Übung Bildergalerie• Informieren Sie sich im Netz (z.B. Auf http:// de.wikipedia.org/wiki/Neil_Armstrong) über Neil Armstrong• Wählen Sie von der Seite http:// commons.wikimedia.org/wiki/ Category:Neil_Armstrong?uselang=de etwa 8 - 10 Bilder aus, aus denen Sie eine Galerie bauen wollen• Fügen Sie die Bilder in einen WordPress-Artikel ein (Wikipedia-Funktion „Einbinden auf einer Website, die kein Wiki ist“) 52
  • 53. Übung: Bildergalerie• Bringen Sie die Bilder in eine logische Reihenfolge, erzählen Sie eine Geschichte• Verfassen Sie aussagekräftige Bildunterschriften• Geben Sie bei jedem Bild die Quelle an und füllen Sie den Alt-Text aus• Verfassen Sie Dachzeile, Überschrift und Teaser zu dem Artikel 53
  • 54. Zusammenfassung Bildergalerie• Erst bedenken, ob Bildergalerie wirklich die richtige Darstellungsform ist• Jedes Bild muss einen Informationswert haben• In Bildunterschrift Bildinhalt beschreiben und Kontext liefern• Alt-Texte signifikant beschriften 54
  • 55. 4. Das Imperium der Links oder:Links sind nicht alles, aber ohne Links ist alles nichts 55
  • 56. Link-Anforderungen• Links strukturieren den Lesefluss• Der Leser soll einen (Informations-) Mehrwert durch den Link bekommen• Der Link muss halten, was er verspricht. Nur so entsteht beim Leser Vertrauen. 56
  • 57. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (1)• Vorgeschichte, Hintergrund, thematisch verwandte Artikel.• Speziale bzw. Themenschwerpunkte. Beispiel: SEM-Spezial der Internet World• Bildergalerie. Beispiel: „HTC HD7 im Test“ 57
  • 58. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (2)• Abstimmung/Umfrage. Beispiel: www.werbewoche.ch• Videos. Beispiel: Mediathek von W&V• YouTube-Videos: http:// www.youtube.com 58
  • 59. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (3)• Wissenstests, Quizzes. Beispiel: „Können Sie Allgäuerisch?“ (Allgäuer Zeitung)• Blogs. Beispiel: Blog-Portal der Rhein- Zeitung• Original-Dokument. Beispiel: E10- Verträglichkeit 59
  • 60. Link-Auswahl• Links sollen nützlich und relevant sein• Keine Scheu vor externen Links, vor allem, wenn es sich um Quellen handelt (Social Web)• Jeff Jarvis: „Do what you do best and link to the rest“ 60
  • 61. Mut zu externen LinksInterview mit sueddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Plöchinger auf onlinejournalismus.de: http://www.onlinejournalismus.de/ 2012/08/05/sz-social-media-presseschau-warum-wie-was-nicht/#more-2504 61
  • 62. Sueddeutsche.de arbeitet mit Leserempfehlungen• „Facebook-Twitter- Presseschau“• Empfohlene Artikel auf SZ, Spiegel, Zeit, FAZ, taz, Welt, FTD, Handelsblatt, New York Times, Washington Post, The Guardian, BBC, der Standard, NZZ• Verschiedene Zeitintervalle von Live bis ein Monat 62
  • 63. Per Links zumWebnavigator werden• Links, die einen Mehrwert bieten, sammeln und einordnen (Aggregieren, Kuratieren)• Fremde Web-Inhalte mit Mehrwert durch Kuratierungs-Tools wie Storify einbetten und in einen Zusammenhang stellen• Quelle angeben, Transparenz schaffen• Inhalte vorher verifzieren 63
  • 64. Storify: Inhalte einbetten und einordnen• Einbindung von Tweets, Facebook- Posts,YouTube-Videos, Flickr- Bildern, jeder Web-URL, RSS-Feeds• Möglichkeit, per Textfeld eine Einordnung des Materials vorzuzunehmen• Storify-Story kann per Skript in jeden HTML-Text eingebunden werden• Leichte Weiterverbreitung über FB und Twitter Weitere Tools zum Kuratieren empfiehlt Andy Bull: http://www.multimedia-journalism.co.uk/node/1579 64
  • 65. Blogschau oderPresseschau mit Storify 65
  • 66. Richtig verlinken• Hyperlinks müssen in jedem Fall verständlich und eindeutig beschriftet sein, damit der User weiß, wo der Link hinführt.• Im Link-Text (Ankertext) Keywords verwenden  SEO• Externe Links prüfen: Ein Link auf eine Seite ohne Impressum oder eine Angabe über den Urheber gilt als nicht seriös.• Bei vielen Links: nicht alle Links in einem eigenen Fenster aufgehen lassen, das kann den User verärgern 66
  • 67. Link-Arten• Interne Links: Leser bleibt auf der Site, kann den „Zurück“-Button verwenden.Verweise auf eigene Geschichten und Beiträge, die inhaltlich im Zusammenhang stehen.• Externe Links: fungieren als zusätzliches Mehrwert- Angebot dann, wenn eigener Content ausgeschöpft ist. Der User verlässt unser Angebot, z.B. für pdf-, Audio-,Video-Dateien • Oft werden externe Links in einem neuen Fenster geöffnet 67
  • 68. Link-Design• viele Online-Angebote verweisen mit grafischen Symbolen auf weitere redaktionelle Beiträge. Beispiel: Stern• Ein angeklickter Link sollte die Farbe wechseln, damit der Leser nicht verwirrt wird 68
  • 69. Übung: Überschrift undTeaser schreiben, verlinken1. Verfassen Sie eine prägnante Überschrift2. Verfassen Sie einen spannenden Teaser (nicht länger als 250 Zeichen)3. Suchen Sie ein adäquate Anzahl von Links mit Mehrwert4. Bauen Sie diese Links in den Text ein und beschriften Sie sie eindeutig 69
  • 70. Zusammenfassung Links• Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert• Links müssen halten, was sie versprechen, sonst verliert der Leser das Vertrauen• Keine Scheu vor externen Links: Rolle des Journalisten als Web-Navigator wird wichtiger• Bei Linkbeschriftung Reizwörter und Keywords einsetzen 70
  • 71. 5. Wie man Online-Texte übersichtlich gliedert 71
  • 72. Warum Lesen im Internet anstrengender ist• Unschärfe• Flimmern• Blendeffekten• Kleinere Sichtfläche• Geringere Übersichtlichkeit als bei gedruckten Produkten• Folge: Lesegeschwindigkeit online etwa 25 Prozent langsamer als auf Papier 72
  • 73. Drei Lesearten Skimmen Scannen Lesen Kursorisch lesen, Text vollständig Ziel Text überfliegen schnell relevante aufnehmen Inhalte filtern Menge 10-20% Ca. 50% 80-100%Geschwin- 1000-1500 Ca. 500 Wörter/ 150-250 Wörter/ digkeit Wörter/min min min Überschriften, Teaser, Listen, Große Teile derBevorzugte Bilder, Buttons, Tabellen, Links, Text- und Elemente Auffälliges Grafiken Bildinformation 73
  • 74. Flüchtiges Online-Leseverhalten• Kurze Verweildauer: Auf Webpages werden im Schnitt nur 28 Prozent der Wörter gelesen (Jakob Nielsen) Quelle: http://www.useit.com/alertbox/percent-text-read.html 74
  • 75. Je länger ein Text, desto weniger wird gelesen Quelle: http://www.useit.com/alertbox/percent-text-read.html 75
  • 76. Flüchtiges Online-Leseverhalten • Wichtige Informationen nach vorne • Online ist das Scannen sehr weit verbreitet • Augen bewegen sich bei textlastigen Seiten (beim Suchen und beim Surfen) nach F-förmigen Muster, wie Eyetracking –Untersuchungen zeigen 76
  • 77. F-förmiges Lesemuster Einwand bei Eyetracking-Studien: Sie messen nur die Menge, nicht die Aufmerksamkeit 77
  • 78. Lesedauer und Aufmerksamkeit abhängig von... • (Uhr-)Zeit • Nutzungssituation • Motivation • Thema (Nachrichtenfaktoren) 78
  • 79. Auf Usability achten• Usability = Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchsfreundlichkeit• “Usability ist das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Nutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.” (ISO-Norm DIN EN ISO 9241, 11)• klare Struktur der Websiten-Navigation• übersichtliche Informationsvermittlung auf einzelnen Seiten 79
  • 80. Texte strukturieren• Viele kurze Absätze machen, viel mehr als in der Zeitung• Überschriften und Zwischenüberschriften mit Kerninformationen (Keywords)• Fettungen• Aufzählungen in Listen (Bullets oder nummeriert, aber in Maßen)• Tabellen 80
  • 81. Texte strukturieren• Nicht zu breite Textspalten: maximal 80 Anschläge• Nicht zu viele Schriftgrößen• Bilder• Grafiken• Links• Das Zusammenspiel all dieser Elemente nennt man Textdesign (nicht Webdesign!) 81
  • 82. Textdesign-Beispiele• Gut: „Mit leeren Händen zurück nach Athen“ gute Struktur durch Titel, Lead, viele Absätze, Zwischenüberschriften, Links, Bilder und Videos• Schlecht: „Ich hab die Mutter erschlagen“. Viel Text, keine Zwischentitel, keine Links, nur ein Bild und eine Anzeige als optische Elemente 82
  • 83. Zusammenfassung Textdesign• Leser scannen online häufig• Texte werden im F-Muster gelesen• Texte brauchen sehr gute Struktur und Übersichtlichkeit, vor allem durch Absätze, Zwischentitel und Bilder 83
  • 84. Übung Textdesign• Gestalten Sie den Übungstext übersichtlich• Reichern Sie ihn mit Elementen an, die Mehrwert bieten 84
  • 85. 6. Suchmaschinenoptimierung (SEO): Texten für Mensch und (Such-)Maschine 85
  • 86. Suchmaschinen als Traffic- Bringer• Bei News-Portalen kommen bis zu 50 % der Zugriffe über Google-Treffer• Suchmaschinen lohnen sich: mehr (interessierte) Leser• Je höher der Pagerank (Google) bzw. Webrank (Yahoo, MSN), desto bessere Chance, von Suchmaschine gefunden zu werden 86
  • 87. 87
  • 88. Wie Google funktioniert 88
  • 89. Wie eine Suchmaschine funktioniert• Grundlage jeder Suchmaschine ist eine Datenbank oder Index• Programme (Crawler, Robots) durchsuchen das www anhand von Links auf neue Inhalte und nehmen sie in den Index auf (Volltext- Recherche)• Bei Suchanfragen wird nicht das Web, sondern der Index durchsucht 89
  • 90. Wie kommt man in den Index?• Website bei Google anmelden• Durch Links auf die eigene Website 90
  • 91. Check: Was hat Google im Index?• Google-Abfrage: „site:www.meineseite.de“• Was indexiert wird, sieht man unter www.meineseite.de/robots.txt 91
  • 92. Wie Google Websiten gewichtet...Matt Cutts, Google SoftwareIngenieur: „Kommt eineSuchanfrage bei Google an,werden die gefundenen Seitennach ihrer Reputation und derBedeutung des Suchbegriffsauf einer Seite bewertet.Insgesamt wird jede Seite mitmehr als 200 gewichtetenKriterien bewertet, die wirSignale nennen. Die Seite mitder höchsten Signalnummer, alsoder höchsten Kombination ausReputation und Bedeutung aufder Seite, wird auf Rang 1 derErgebnisliste gezeigt.“ Quelle: Flickr-User Laughing Squid, CC-Lizenz BY-NC-ND 2.0 92
  • 93. Pagerank• Der PageRank-Algorhitmus bewertet Webseiten aufgrund der Zahl und der Qualität bzw. Stärke der eingehenden Links (Backlinks)• Je stärker das Gewicht der jeweiligen Links, und je größer die Anzahl, desto höher ist auch die Relevanz bzw. der PageRank der verlinkten Seite.• Der PageRank gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass eine Webseite im Internet gefunden wird. 93
  • 94. Pagerank-Facts• Der Pagerank liegt zwischen 0 und 10• Anzeige des Pageranks über Google Toolbar oder andere Plugins• Jede einzelne Website hat einen eigenen Pagerank• Die Homepage hat in der Regel den höchsten Pagerank Quelle: Flickr-User Jason.IT, CC-Lizenz BY-SA 2.0 94
  • 95. Pagerank steigern durch:• Hohe Qualität der Site (einzigartiger Inhalt, Linkmenge, Sitetiefe)• Seiten und Artikel oft aktualisieren bzw. neu anlegen: Suchmaschinen lieben frischen Content!• Yahoo-Leitlinien für Web-Sites: http://help.yahoo.com/ l/de/yahoo/search/allgemein/basics-18.html• Hohe Anzahl an Backlinks, z.B. in Foren, Blogs und Social Networks, aber auch bei Partnerseiten (z.B. aus eigenem Verlag) 95
  • 96. Backlinks generieren• Selbst setzen in Social Networks wie Facebook, Twitter, Google+ etc.• Social Bookmark-Dienste wie www.diigo.com oder www.delicious.com• Social News-Portale wie z.B. www.Yigg.de• Auf anderen Websiten und Blogs kommentieren und dort Links setzen• Linktausch mit thematisch verwandten Websites• E-Mail-Signatur• Newsletter 96
  • 97. „Content is King“: Aufguten Inhalt kommt es an• Nutzer erkennen gute, relevante Inhalte - und weisen per Link auf sie hin: in E-Mails, Blogs, Social Networks, Homepages, Foren etc.• Über das schreiben, wo man sich auskennt, kompetent ist• Regelmäßig schreiben, Site aktuell halten, so wird ihre Website häufiger von Suchmaschinen durchsucht und indiziert• „Duplicate Content“ vermeiden 97
  • 98. Texten für Mensch und (Such-)Maschine• Sie schreiben nicht für Google, sondern für Ihre Leser – am besten so, dass diese bei Ihnen finden, was sie suchen.• Menschen nehmen Suchmaschinen nur als Mittel, um das zu finden, was sie suchen• Zielgruppe definieren: Wer sind Ihre Leser und was interessiert sie besonders?• Struktur schaffen: Texte auf Bedürfnisse der Nutzer abstimmen, und gleichzeitig darauf achten, dass sie leicht für Suchmaschinen zugänglich sind. 98
  • 99. Struktur auf der Homepage• Übersichtlich, nicht zu lang• Eine Navigationsstruktur, nicht zwei• Nicht zu viele Menü-Ebenen (jenseits von vier wird es problematisch), zwei bis drei reichen völlig• Sitemap anbieten• Hauptsächlich Text für die Navigation verwenden 99
  • 100. Struktur im Text• Hauptüberschrift• Teaser• Viele Absätze• Hervorhebungen Fett und Kursiv• Aufzählungen, Bulletpoints• Zwischenüberschriften• Tabellen• Links 100
  • 101. Für Suchmaschinen relevanter Quelltext• Domainname: z.B. www.socialmediaakademie.de/• URL bzw. Permalink • Gut: Titel als Teil der URL: http:// www.nordbayern.de/sport/club-siegt-dank- balitsch-und-schafer-beim-hsv-1.2302019 • Schlecht: URL, die nur aus Zahlen besteht 101
  • 102. Für Suchmaschinen relevanter Quelltext: Meta-Tags • Meta-Tags sind Bestandteile des Quelltextes. Sie geben Suchmaschinen wertvolle Hinweise auf Struktur und Inhalt einer Website bzw. eines HTLM-Dokuments. Beispiele: • <title>-Tag: Titel einer einzelnen Website, der im Browserfenster angezeigt wird • Überschriften-Tags: <h1> ,<h2>, <h3> (oft Dachzeile, Hauptüberschrift, Zwischenüberschrift) • Description: Inhaltsbeschreibung der Seite im Quelltext • Body = Fließtext • Alt-Tags bei Bildern 102
  • 103. Anatomie eines Snippets Title-TagSuchbegriff wirdüberall gefettet URL Descriptionhervorgehoben 103
  • 104. Wie sieht Google ihre Seite?• Welchen Pagerank hat ihre Seite?• Geben Sie einen Suchbegriff zu einem Thema ein, das auf Ihrer Website steht: Auf welcher Seite landen Sie bei Google?• Wie sehen Ihre Snippets aus? (Homepage, Rubrikseite, Artikel? 104
  • 105. Test: ist ihre Websitesuchmaschinenoptimiert?• Was steht in den Meta-Daten eines Artikels auf Ihrer Seite? (Seitenquelltext anzeigen) • Title-Tag • H1 • Description• Was ist gut, was ist verbesserungsfähig? 105
  • 106. Einzigartige Inhalte einzigartig bezeichnen• Die Meta-Tags (Title Tag, Description, Alt-Tag) für jeden Text individuell gestalten• In diesen Feldern geschickt Keywords platzieren 106
  • 107. Keywords• Keywords: Stichwörter, die zum Inhalt der Website passen• Wichtig: Keywords müssen inhaltlich relevant sein• Mehrere Stichwörter durch Komma trennen 107
  • 108. Keywords treffen und richtig einbauen• Keywords sind entscheidend: je häufiger sie an den entscheidenen Stellen eines Dokuments verwendet werden, desto besser ist das Google-Suchergebnis der Seite• ABER: sechs Mal das gleiche Keyword in die Meta-Daten zu schreiben, wird von Semantik-Filtern der Suchmaschinen durchschaut und ignoriert!• Sich in den Leser bzw. Kunden versetzen: Nach welchem Begriff sucht er? Eher allgemein als speziell• Wer, Was, Wo: Personen,/Institutionen, Thema, Orte sind gut als Keywords geeignet• Gegencheck anhand von Google Adwords oder Google Insight 108
  • 109. Keywords finden und weiterentwickeln• Brainstorming• (Google-)Tools• Auswahl treffen• Test und Verbesserungen• Wettbewerb checken 109
  • 110. Google Adwords• https://adwords.google.com/select/ KeywordToolExternal• Für Anzeigentexte gedacht• Ermittelt Häufigkeit einer Suchanfrage und die Konkurrenz um diesen Begriff• Liefert verwandte Suchbegriffe 110
  • 111. Google Insights• http://www.google.com/insights/search/• Gibt Aufschluss über Häufigkeit eines Suchbegriffs im Zeitverlauf• Keine absolute Zahlen, sondern Vergleich anhand Index = 100 111
  • 112. Keyword-Kombinationen testen• Wortkopplungen, Sonderzeichen und Genitiv möglichst vermeiden 112
  • 113. Semantik zählt: Nebenkeywords• Verwenden Sie neben dem Hauptkeyword themenverwandte Keywords aus dem gleichen semantischen Umfeld, z.B. Bei Barack Obama: US-Präsident, US-Wahl, Mitt Romney, Demokraten• Nebenkeywords können die Suchrelevanz eines Textes deutlich steigern 113
  • 114. SEO in der URL• Die URL wird auch im Snippet dargestellt, auch hier erscheinen gesuchte Wörter gefettet (wie auch der Title-Tag)• Eine untergeordnete Seite mit einer URL, die den Inhalt der Suchanfrage widerspiegelt, erscheint als Suchergebnis! 114
  • 115. SEO in URLs: Don‘ts• Kryptische URLs mit unerklärlichen Ziffernfolgen• Sehr allgemein gehaltene URLs: „page1.html“• Exzessive Verwendung von Keywords in der URL: „fussball-wm-fussball-wm- fussball- wm.html“• Extreme Verschachtelung der Verzeichnisstruktur: „dir1/dir2/dir3/dir4/dir5/ page.htm.“ 115
  • 116. SEO in Überschriften: Do‘s• Wichtigste Aussage muss in die Hauptüberschrift, die <h1> rein• Überschrift ist der beste Platz für Keywords• Je größer der Anteil von Keywords an gesamter Überschrift, desto besser• Kurz fassen: Länge nicht über 60 Zeichen• Je weiter vorne Keywords stehen, desto besser - sowohl für Suchmaschine als auch für Leser 116
  • 117. SEO in Überschriften: Don‘ts• Zu lyrische Titel: „Nachhilfe für den Cavaliere“ (0 Keywords); Wortspiele und Bildsprache lieber im Fließtext• Nicht zu viele Überschriften-Tags im gleichen Text verwenden, nicht weiter als bis h3 117
  • 118. SEO in Teasern• Wichtigste Informationen des Textes verdichten• In Zusammenspiel mit der Überschrift die zentralen Akteure und Begriffe als Keywords einführen 118
  • 119. SEO in der Description• Inhaltsangabe des Textes, die bei der Ausgabe von Suchergebnissen angezeigt wird • wichtigste Suchbegriffen verwenden • vollständige Sätze schreiben • das Wichtigste in den ersten 160 Zeichen• Die Description kann auch als Snippet verwendet werden: 119
  • 120. SEO bei Bildern• Alt-Tag funktioniert wie Ankertext als Link: unbedingt mit Keyword befüllen, sonst ist es ein Link ohne Text und damit ohne Bezug! Suchmaschinen verweisen nicht darauf• Auch Bildunterschriften mit Keywords befüllen• Alt-Tag ist Rettungsanker, falls Bild nicht dargestellt werden kann. (auch für Sehbehinderte wichtig, die sich Texte automatisch vorlesen lassen)• Dateien mit kurzen, aussagekräftigen Texten beschriften 120
  • 121. SEO bei Links• generell: Keywords (der Zielseite) im Ankertext verwenden• Verlinkter Text sollte aussagekräftig sein und eine Vorstellung geben, was folgt• Zusammenhängenden Text verwenden, einige Worte oder ein kurzer Satz 121
  • 122. SEO bei Links• Menüpunkte mit Keywords versehen• Interne und externe Links setzen: hilft den Pagerank zu steigern• Linksammlungen/Linklisten verwenden• Formatierung, die den Ankertext optisch hervorhebt: 122
  • 123. SEO bei Links: Don‘ts• Austauschbare, sinnfreie Texte: „hier klicken“• Zu langer Ankertext, ganze Sätze oder gar Absätze• Formatierungen, die Ankertext wie gewöhnlichen Text aussehen lassen 123
  • 124. Weitere Kriterien für guteSuchmaschinen-Ergebnisse• Suchbegriffprominenz: wie weit oben im Text befindet sich der Suchbegriff?• Anzahl der Websiten: neben vielen aktuellen Texten auch ein paar zeitlose haben, mit lexikalischem Charakter, z.B. Suite101• Linkpopularität: wie viele andere Websites haben Links auf diese Seite? 124
  • 125. Übung: SEO im Volltext• Verfassen Sie einen Text von ca. 400 Wörtern inklusive Überschrift, Teaser und Bildbeschriftung• Bestimmen Sie ihr wichtigstes Keyword• Achten Sie auf eine gute Struktur des Textes• Binden Sie Bilder und Links ein und betiteln Sie sich suchmaschinenoptimiert• Vergeben Sie Tags 125
  • 126. Zusammenfassung: SEO• Sie schreiben nicht für Google, sondern für Ihre Leser – am besten so, dass diese bei Ihnen finden, was sie suchen.• Keywords definieren und an wichtigen Stellen (URL, title, h1, description) platzieren• Lieber einfach und sachlich als verspielt formulieren• Tolle Inhalte und Geschichten liefern: Je einzigartiger die Information, desto öfter wird sie im Web verlinkt 126
  • 127. Übung: Überschrift,Teaser,Struktur, Links, Keywords1. Verfassen Sie eine prägnante Überschrift2. Verfassen Sie einen spannenden Teaser (nicht länger als 250 Zeichen)3. Recherchieren Sie Bilder und bauen Sie sie ein4. Geben Sie dem Text optische und inhaltliche Struktur5. Recherchieren Sie Links und bauen Sie sie ein6. Definieren Sie 3 Keywords und versuchen sie, diese prominent zu platzieren (vor allem Titel, Teaser, Zwischentitel) 127
  • 128. Weiterführende Links• Hervorragende DW-Linkliste für Journalisten• Netzwerk Recherche: Onlinejournalismus - Zukunftspfade und Sackgassen (kostenlos) 128
  • 129. Medienblogs• Lab - Blog der Deutschen Welle Akademie zu Multimedia-Trends, sehr nutzwert-orientiert• Mindy McAdams: Multimedia-Journalist- Tutorial, technisches How-To• Medialdigital: Ulrike Langer über Tools, Trends, Geschäftsmodelle• Onlinejournalismus.de: Schwerpunkt auf Best- Pratice-Beispielen 129
  • 130. SEO-Links• Google Starterguide zur Suchmaschinenoptimierung (pdf)• http://www.mattcutts.com/blog/• http://www.seolytics.de/blog/• http://www.seo-united.de/• http://www.seounity.com/• http://www.abakus-internet-marketing.de/seoblog/ 130
  • 131. Vernetzung gewünscht?• Blog: www.journalisten-training.de• Twitter: @berndoswald und @jt_muenchen• Facebook: www.facebook.com/oswaldsbernd• Google+: www.gplus.to/berndoswald• Storify: www.storify.com/berndoswald• Diigo: www.diigo.com/user/berndoswald• Slideshare: www.slideshare.net/berndoswald 131