Der aktuelle moment

  • 250 views
Uploaded on

 

More in: Spiritual
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to like this
No Downloads

Views

Total Views
250
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0

Actions

Shares
Downloads
1
Comments
1
Likes
0

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. Die Krise des Westens
    • Kurze Interpretation über den aktuellen Moment
  • 2. Ausbruch von psychosozialen Symptomen und kulturellen Interaktionen
    • Weltweite Protestwelle
    • Eine soziale Bewegung, die in allen geographischen Breiten und Kulturen an Kraft gewinnt
    • Angefangen im nördlichen Afrika, Tunesien, Ägypten, Syrien, Libyen ...
    • Später in Island, Spanien, Griechenland, Chile, Frankreich, England, USA ...
    • Grosse Bürgerbewegungen fordern grundlegende Veränderungen, Rücktritt von politischen Führern wegen Machtmissbrauchs, Korruption und weil sie das Volk hintergehen.
  • 3. Vorgeschichte
    • Positive Vorzeichen:
    • In den späten 60er Jahren werden die Studenten an der Universität al Azhar in Kairo (1.000 Jahre alt) zu Vorreiter des Wandels und des Protestes.
    • im Mai 68: folgen Universitäten in Rom, Paris, Berkeley... Später verbreitet sich das Phänomen weltweit. Sie wollen alles verändern.
    • Wirtschaftliche Unzufriedenheit, kulturellen Repression und Diskriminierung, doktrinäres Bildungssystem
    • Leitmotiv: Grundlegende Veränderung, Establishment ignorieren und die Suche nach neuen Formen der direkten und partizipativen Demokratie .
  • 4. Rolle der Generationen
    • Niemand weiß, was passieren wird ... auch die Protagonisten selbst nicht. Es ist eine starke psychosoziale Strömung.
    • Am Ende der 60er Jahren hat die Rebellion der Jugend die ganze Welt erreicht.
    • Zuerst die Studenten in Kairo, dann in Nanterre und Sorbonne. Die Welle erreichte Rom und breitete sich in ganz Europa aus.
    • In Mexiko, erschossen Sicherheitskräfte 300 Studenten in Tlatelolco.
    • Die Ereignisse im Mai 1968 haben die politischen Parteien verstummen lassen.
    • Sie proklamierten:
    • "Wir wissen nicht, was wir wollen, aber wir wissen, was wir nicht wollen." „Was brauchen wir? ... Die Fantasie an die Macht!"
  • 5. Andere Tendenzen ...
    • Teile dieser Generation entschieden sich für 3 verschiedene Wege: Die Guerilla, Drogen und Mystizismus.
    • Jeder dieser Wege entwickelt sich getrennt von den anderen. Diese Tendenzen stehen im Widerspruch zueinander, dennoch führen sie die gleichen Zeichen der Rebellion gegen das Establishment.
    • Die Guerilla formiert sich in Gruppen wie Bader-Meinhof, Rote Brigaden, Tupamaros, Montoneros, Mir, etc. Viele haben Ché Guevara als Vorbild.
    • Andere haben die Lehren von Aldous Huxley und die großen Psychodeliker wie Baudelaire als Vorbild.
    • Die dritte Strömung untersucht jede Möglichkeit des inneren Wandels. Orientieren sich an Allan Watts, Franz von Assisi und an dem Orientalismus im Allgemeinen.
    • Diese 3 Strömungen sind klein im Vergleich einer ganzen Generation, aber sie sind die Zeichen der neuen Zeiten.
    • Abgesehen von ihren Idealen weisen sie symptomatische und sich widerholende Merkmale auf: töten, sich umbringen oder sich zerstören .
  • 6. Wechselbeziehung des Phänomens
    • Die Demonstrationen von Studenten und jungen Arbeitern wiederholen sich in mehreren Ländern.
    • In Berkeley nehmen sie die Form des Protestes gegen den Vietnam-Krieg an.
    • In Europa und Lateinamerika werden unterschiedliche Gründe dargelegt, die Gleichzeitigkeit der Phänomene ist überraschend.
  • 7. Die aktuelle Krise: Die Krise des Westens
    • «Die eine Hälfte des bipolaren System, die scheinbar monolithische Hälfte, bricht zusammen. Der Fall verläuft ohne Gewalt. Vor dem Zusammenbruch wird Abrüstung eingeleitet und es wird ernsthaft für den Frieden gearbeitet. Es gab keine "Apokalypse". Es gab keine Tragödien, Verfolgungen oder Völkermord.»
    • Die Sowjetunion bricht zusammen
    • Der Westen und das kapitalistische System, glauben das Rennen gewonnen zu haben und die einzige gesellschaftliche Option zu sein.
    • Wie wird der Fall der anderen Hälfte der Welt verlaufen? ... Wie wird sie fallen? ... Ohne Gewalt und unter Einbezug des Willen der Völker? ... Oder gewaltvoll und die Menschheit in eine dunkle Epoche stürzen? ...
  • 8. Das Scheitern des Westen
    • Auflösung der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Schichten in den USA und Europa
    • Von Krise zu Krise:
    • Flickerei von wirtschaftlichen Problemen
    • Der Versuch, die Kosten für die aus dem Ruder laufenden finanziellen Operationen der Bevölkerung aufzubürden, die zunehmend verarmt und obdachlos wird. Blindflug:
    • Nichtbeachten der psychosozialen, kulturellen und generationellen Prozesse
    • Alles hinter dem Rücken der Bevölkerung
  • 9. Das Scheitern einer Zivilisation
    • Erkennen des Scheiterns , wenn man es sich eingesteht, könnte die Grundlage für die nötigen Veränderungen gelegt werden.
    • Wir stehen vor einer psychosozialen Krise : Vertrauensverlust in das aktuelle System, in seine Vertreter und seine unmenschliche Vorgehensweise.
    • Diesem sozialen Vakuum ausgesetzt, fangen die Menschen an nach neuen Paradigmen zu suchen. Zuerst einigt man sich darüber, was man nicht möchte , bevor Lösungen und neue Vorgehensweisen definiert und vorgeschlagen werden.
    • Geburt einer neuen Zivilisation
  • 10. Heute Das kollektive Bewusstsein debattiert zwischen
    • Gewalt und der Notwendigkeit der Gewaltlosigkeit,
    • Individualismus und der Notwendigkeit nach einem neuen sozialen Gefüge
    • Wohlstand einiger Weniger auf Kosten der Mehrheit und die Notwendigkeit einer solidarischen und gerechten Gesellschaft
    • Zerstörung der Umwelt und die Notwendigkeit einer nachhaltiges System basierend auf ein ökologisches Bewusstsein
  • 11.
    • Eine gründliche und aufrichtige Auseinandersetzung mit unseren grundlegenden Glaubensvorstellungen und sozialen Strukturen
    • Es ist zu spät, um kosmetische Korrekturen oder Teillösungen zu präsentieren, das heutige System kann nicht gerettet werden
    • Wir brauchen eine tiefgreifende Veränderung im kollektiven menschlichen Bewusstseins, um zu einem neuen historischen Moment voranschreiten zu können.
    • Allem liegt ein System in unseren Köpfen zugrunde
  • 12. Ablehnung der Manipulation als ein zentrales Element des Protestes
    • Ob im Fall der "Empörten" (Griechenland, Spanien, Frankreich, …), der Studenten-proteste in Chile, die Proteste der Bevölkerung gegen eine diktatorische Regierung (Nord-Afrika und Naher Osten), alle haben eine grundlegende Botschaft:
    • Genug von der Manipulation der Regierungen, der Massenmedien, des verlogenen Finanzsystems, oder von den gewählten Politikern (gebrochene Wahlversprechen)!
    • Reaktionen
    • Massenmobilisierungen mit gewaltfreien Protesten und die Macht ins Leere laufen lassen
    • Offener, demokratischer und partizipativer Dialog, Vollversammlungen zur Debatte und Austausch von Vorschlägen
    • Öffnung der Kommunikation über soziale Netzwerke
    • Ausbrüche von Gewalt, angezettelt von einer Minderheit und als Reaktion auf Provokationen von den repressiven Kräften
  • 13. Die Bevölkerung wird sich der Manipulation bewusst
    • Genug von den Konsequenzen:
    • Kosten der hinterhältigen und unmenschlichen Politik
    • Wirtschaftliche Folgen der Verantwortungslosigkeit einiger weniger
    • Verlust an Leben um Einfluss und Rohstoffe in entfernten Regionen zu gewinnen
    • Folgen des religiösen Fundamentalismus sowohl im Westen und als auch im Ost, der von einigen angepeitscht wird
    • Genug von den Lügen:
    • Keine Manipulation mehr, sondern direkte und partizipative Demokratie.
    • Keine Lügen mehr in den Religionen, Versammlungsorten, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden und Gruppierungen
    • Keine Lügen mehr in der Familie, in der Partnerschaft, in der Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft.
  • 14. Gewalt und Lügen...
    • Nach und nach erkennen, dass dieses brutale und unmenschliche System auf Lügen aufbaut, die durch die Wünsche der sogenannten „Erfolgreichen“ gerecht-fertigt wird in einem deka-denten und zerfallendem System.
  • 15. Symptome einer neuen Sensibilität und neuen Spiritualität ...
    • Wenn wir das Scheitern akzeptieren, sehen wir, dass es einen großen Aufschrei gibt, eine Suche, die vorerst in der Ablehnung zum Ausdruck kommt:
    • Ablehnung von alten spirituelle Formen, von Dogmen, Zwänge, bedeutungslosen und gefühlslosen Riten
    • Eine neue Sensibilität ist am Entstehen mit viel Kraft, wenn auch unmerklich für viele. Diese Sensibilität entsteht aus dem individuellen und sozialen Bewusstsein, dass sich in einer spirituellen Suche ausdrückt
    • Diese neue Spiritualität hat verschiedene Ausdrucksformen und besteht auf dem Recht nach einer neuen sozialen Umgangsform, die neuen menschlichen Beziehungen unter gleichen Bedingungen anstrebt, und sich folgender-massen zusammenfassen lässt:
    • "Behandle die anderen so, wie du selbst behandelt werden möchtest"
  • 16. Der Prozess des Wandels
    • Demonstrationseffekt:
    • In Einklang treten mit der wachsenden weltweiten „Frequenz“.
    • Kontakt aufnehmen mit den sozialen Bewegungen (nicht die sozialen Institutionen) in Dynamik und in Übereinstimmung mit der Veränderung und der neuen Sensibilität
    • Kontakte und Brücken der Solidarität schaffen.
    • Vielfalt zum Ausdruck zu verhelfen, Förderung des Dialogs zur Suche nach gemeinsamen Lösungen im Bereich Kultur, Sozialen und der Politik.
    • Ausdruck von gewaltfreien Veränderungs-vorschläge fördern.
    • Förderung des Austausches in Räumen, die Kontakt mit tiefgründigen Erfahrungen und die spirituelle Entwicklung fördern.
    • Studien- und Reflektionsparks vervielfältigen.
    • Sich dem neuen Bewusstseins zur Unterstützung der menschlichen Zukunft anschliessen
  • 17. Aktive Gewaltfreiheit
    • Persönliches Engagement, Lifestyle und Vorgehensweise für den sozialen Wandel.
    • Systematische Verurteilung aller Formen von Gewalt durch das System (physische, wirtschaftliche, soziale, politische, sexuelle, moralische, psychologische).
    • Proteste gegen punktuelle Situationen, wo Diskriminierung (jedwelche Form) klar zum Ausdruck kommt.
    • Ziviler Ungehorsam
    • Gewalt ins Leere laufen lassen
    • Die etablierten Macht hinterfragen
  • 18. Epilog Es ist zu hoffen, dass die Veränderungen, die sich ankündigen gewaltfrei sein werden und begleiten von der Güte und Weisheit der Völkern.