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AgBalance™-Studie: Clearfield® – Lösung für neue Herausforderungen im Rapsanbau
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AgBalance™-Studie: Clearfield® – Lösung für neue Herausforderungen im Rapsanbau

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Die vorliegende AgBalance™-Studie vergleicht die Rapsanbausysteme einer durchschnittlichen typischen Rapsproduktion in Mecklenburg-Vorpommern („Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011“) gegenüber der …

Die vorliegende AgBalance™-Studie vergleicht die Rapsanbausysteme einer durchschnittlichen typischen Rapsproduktion in Mecklenburg-Vorpommern („Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011“) gegenüber der neuen Clearfield®-Rapsproduktion („Clearfield®-Standard 2011“).
Insgesamt lässt sich durch die Analyse feststellen: Die beiden Rapsproduktionssysteme sind beide auf hohem Niveau hinsichtlich ihres Nachhaltigkeitsprofils. Wirtschaftliche und umweltrelevante Vorteile sind bei Clearfield® zu erkennen. Bei der sozialen Dimension befindet sich Clearfield® auf ähnlichem Niveau wie das Vergleichssystem.

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  • 1. Ansprechpartner für Fragen aus Medien,Wirtschaft, Verbände und Politik:BASF SE, Markus RöserTel.: +49 621 60-27392Kontakt: markus.roeser@basf.comStudiendurchführung:BASF SE, Dr. Jan SchöneboomKontakt: jan.schoeneboom@basf.comHerausgeber:BASF SEAgrarzentrum Limburgerhof AgBalance™-Studie67117 Limburgerhof Clearfield  – Lösung für ™ = registrierte Handelsmarke der BASFDeutschland © Copyright BASF. Alle Rechte vorbehalten. ® neue Herausforderungen 2122 4331-12www.agbalance.agro.basf.comwww.agrar.basf.de im Rapsanbau
  • 2. Eine Clearfield® – Studienziel, Ergebnisse Quellen ganzheitliche die Lösung für Studienaufbau, der Studie Betrachtung neue Heraus- Studienumfang 1 forderungen Eine ganzheitliche Betrachtung Um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, hilft es oftmals, andere Sichtweisen und Perspektiven einzunehmen. Eine Luftaufnahme beispielsweise bietet einen anderen Blick auf die Landschaft, gleichermaßen betrachtet BASF durch AgBalanceTM Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ganzheitlich. Dadurch werden alle Aspekte und ihre Zusammenhänge sichtbar. AgBalance™ ist ein Verfahren, das Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit erstellt werden kann. Die in der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie AgBalance™-Methode wurde von den folgenden misst und bewertet. Die Analyse beinhaltet globalen Prüfdienstleistern validiert und auf die Berechnung ökologischer, ökonomischer Stimmigkeit geprüft: TÜV SÜD, DNV Business und sozialer Nachhaltigkeitsindikatoren, so- Assurance, National Sanitation Foundation (NSF). dass im Ergebnis ein ganzheitliches Profil der Die zu untersuchenden Nachhaltigkeitsindikatoren sind in AgBalance™ in folgenden 16 Kategorien zusammengefasst: Ökonomie Variable Kosten Ökologie Fixkosten Biodiversität Makroökonomie Boden Landnutzung Gesellschaft Energieverbrauch Berufsalltag Landwirt Ressourcenverbrauch Verbraucherbedürfnisse Wassernutzung Lokale/nationale Gemeinschaft Emissionen Internationale Gemeinschaft2 Ökotoxikologisches Risikopotenzial Zukünftige Generationen 3
  • 3. Eine Clearfield® – Studienziel, Ergebnisse Quellen ganzheitliche die Lösung für Studienaufbau, der Studie Betrachtung neue Heraus- Studienumfang 2 forderungen Clearfield – die Lösung für neue ® Herausforderungen im Rapsanbau Die Rapsanbaufläche in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Eine weitere Flächenausdehnung ist kaum noch möglich. Das Ziel ist vielmehr, die Rapsfläche optimal zu nutzen und den Rapsertrag zu optimieren. Die notwendige hohe Anbauintensität und die jetzt in Raps nur schwer oder gar nicht bekämpft enge Fruchtfolge mit Getreide haben oft eine werden. starke Arbeitsbelastung im Spätsommer zur Folge. Die Bodenbearbeitung wird aus Gründen Das Clearfield®-Produktionssystem bietet dem der Wirtschaftlichkeit und des Erosionsschutzes Landwirt die Chance, diese Herausforderungen reduziert, was die Wirkung der Herbizide erschwert. zu lösen. Das Clearfield®-Herbizid bekämpft Dazu sind in den letzten Jahrzehnten neue ein sehr breites Spektrum von Unkräutern, Problemunkräuter aufgetreten: Klettenlabkraut einschließlich aller Kruziferen und Ausfall- in den 1980ern, Rauke-Arten in den 1990ern, getreide. Die Kombination von blatt- und boden- Storchschnabel in den 2000ern. Besenrauke, wirksamen Wirkstoffen ist zuverlässiger in der Hirtentäschel und Weg- oder Löselsrauke breiten Unkrautbekämpfung und bietet mehr Unab- sich immer weiter aus. Seltenere Kruziferen wie hängigkeit hinsichtlich der Boden- oder Witte- das Echte Barbarakraut oder das Orientalische rungsbedingungen. Diese echte Nachauflauf- Zackenschötchen sind auf dem Vormarsch. Diese lösung bietet ca. 14 Tage mehr Flexibilität für die mit Raps eng verwandten Unkräuter können bis Herbizidbehandlung.4 5
  • 4. Eine Clearfield® – Studienziel, Ergebnisse Quellen ganzheitliche die Lösung für Studienaufbau, der Studie Betrachtung neue Heraus- Studienumfang 3 forderungen Studienziel, Studienaufbau, Studienumfang Studienziel Die vorliegende AgBalanceTM-Studie vergleicht die Rapsanbausysteme einer durchschnittlichen typischen Rapsproduktion in Mecklenburg-Vorpommern („Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011“) gegenüber der neuen Clearfield®-Rapsproduktion („Clearfield®-Standard 2011“). Dazu analysiert AgBalanceTM die Nach- Entsprechend der Strategie von BASF soll das haltigkeitsprofile von typischen Betrieben in Clearfield®-Produktionssystem für Raps bei der Mecklenburg-Vorpommern mit der Fruchtfolge: Einführung hinsichtlich seines Einflusses auf Weizen-Raps-Weizen („Mecklenburg-Vorpommern- Nachhaltigkeit überprüft werden. Ziel dieser Studie Standard 2011“) und vergleicht diese mit der ist die Messung der Nachhaltigkeit des Clearfield®- Analyse von Clearfield®-Betrieben mit der selben Systems. Dies geschieht auf Basis von fundierten Fruchtfolge. Die Grunddaten wie beispielsweise Praxisdaten. Nach der Basiserhebung soll der Stickstoffdüngung, Ackerfläche und Größe der Vergleich in den folgenden Jahren erneut überprüft Betriebe sind ebenfalls gleich. werden, um weitere Optimierungsansätze zu finden und umzusetzen.6 7
  • 5. StudienaufbauWie in der allgemeinen Vorgehensweise von AgBalanceTM-Studien festgelegt, werden zu Beginn Entsprechend der Studienannahmen erzielt Wiederholung von BASF und von Dritten (Züchtern,Rahmenbedingungen und Systemgrenzen der Studie bestimmt. Bei den beiden miteinander ein Landwirt beim Anbau von Clearfield® einen Universität Gießen) und Praxisversuche vonverglichenen Anbauverfahren handelt es sich um die „Gute Landwirtschaftliche Praxis“ mit dem durchschnittlichen Mehrertrag von fünf Prozent Clearfield®-Anwendern aus dem Erntejahr 2012.Referenzjahr 2011 und entsprechenden Ergebnissen aus Praxis- und Exaktversuchen von BASF durch effiziente und vor allem verträgliche Die Standorte wiesen überwiegend folgendeund Dritten aus den Jahren 2011 und 2012. Beseitigung von Unkräutern sowie bessere Bedingungen auf: gemischte Verunkrautung mit Verträglichkeit der Clearfield®-Sorten gegenüber Kruziferen (Rauke-Arten, Hirtentäschel und/oder Rückständen von ALS-Hemmern im Boden. Ackerhellerkraut) und Ausfallgetreide. WeiterhinUm die Anforderungen bezüglich Ausfallraps in der Rapsbestands in Mecklenburg-Vorpommern in Grundlage für die Clearfield®-Daten sind spart er eine Überfahrt bei der UnkrautbekämpfungFruchtfolge abzubilden, wurde in dieser Studie das der Fruchtfolge mit Zuckerrüben steht. Allgemein Exaktversuche mit randomisierter vierfacher bei sonst gleichbleibenden Kosten ein.Standard-Herbizidprogramm in der Fruchtfolge wird Raps nicht in Fruchtfolgen mit ZuckerrübenWeizen-Raps-Weizen berücksichtigt. Analog der empfohlen.AgBalanceTM-Studie Winterraps in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahre 2011 wurde die Die Ergebnisse einer AgBalance™-Analyse wer-mögliche Verbreitung von Ausfallraps auf weitere den für alle verglichenen Anbauverfahren auf dieSchläge nicht berücksichtigt. Die Fruchtfolge mit gleiche Produktionsmenge von Erzeugnissen be-der Kultur „Zuckerrübe“ ist nicht Gegenstand zogen. Diese Nutzeneinheit ist in der vorliegendender Betrachtung, da nur zehn Prozent des Analyse für die Fruchtfolge Weizen-Raps-Weizen: Nutzeneinheit (NE) = 1 Tonne Rapskorn plus 3,6 Tonnen Weizenkorn am Feldrand Studienumfang Aufbewahrung/ Ernte Transport Weiter­ Anbau verarbeitung Produktion von Materialeinsatz Händler Betriebsmitteln EntsorgungEs wurde angenommen, dass beide Anbau- Winterraps der Jahre 1998 und 2008 miteinandersysteme Produkte vergleichbarer Qualität er- verglichen worden (Quelle: AgBalanceTM-Studiegeben, insbesondere bezüglich des Öl- und „Winterrapsproduktion in M.V.“, Veröffentlichung Ertrag/Gewinn, Fruchtfolge etc. Feldemissionen,Rohproteingehalts. Beim Weizen wurden Mai 2012). Die Standortbedingungen inklusive Anwendungen, Anwendungen, Bewässerung etc.dieselben Weizensorten und gleiche Erträge der dort vorhandenen Schadunkräuter wie Saatgut, Bodenbearbeitung, Kraftstoff etc. Pflanzenschutz,vorausgesetzt. In Mecklenburg-Vorpommern Rauke-Arten bieten eine gute Ausgangssituation Düngemittel etc. Diese Schritte der Lebenszyklusanalyse sind in der vorliegendensind in einer vorangegangen AgBalanceTM- für den hier vorgenommenen Vergleich. AgBalance™-Studie nicht berücksichtigt.Studie die Nachhaltigkeitsprofile des Anbaus von 8 9
  • 6. Eine Clearfield® – Studienziel, Ergebnisse Quellen ganzheitliche die Lösung für Studienaufbau, der Studie Betrachtung neue Heraus- Studienumfang 4 forderungen Ergebnisse Beide Rapsproduktionssysteme weisen eine vergleichbare Position hinsichtlich ihrer Nach- haltigkeit auf. Eine vorangegangene AgBalanceTM-Studie zum Winterrapsanbau in Mecklen- burg-Vorpommern (Nachhaltigkeitsbilanz der Jahre 1998 und 2008 im Vergleich) zeigte eine deutliche Steigerung hinsichtlich der Nachhaltigkeit; so stieg der zusammengefasste AgBalanceTM-Nachhaltigkeitsindex um 40  im Zehn-Jahres-Vergleich von 1998 zu 2008. % Clearfield ergänzt den Rapsanbau in Deutschland und leistet ebenfalls einen Beitrag zur ® nachhaltigen Rapsproduktion: sieben Prozent Steigerung in Bezug auf den in AgBalanceTM berechneten zusammengefassten Nachhaltigkeitsindex. ® Abbildung 1: Vergleich Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011 versus Clearfield®-Standard 2011 unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit abgebildet. Orange zeigt Werte für Mecklenburg-Vorpommern- Standard 2011, Grün für Clearfield®-Standard 2011. Längere Balken weisen auf ein besseres Ergebnis in der Nachhaltigkeitsbilanz hin. Hinweis zur Darstellung der Ergebnisse: Die Berechnungen aus den einzelnen AgBalanceTM-Indikatoren werden in relativen Werten zusammengefasst: 1,0 bildet grundsätzlich den schlechtesten Wert des vorliegenden Vergleiches ab, proportional dazu werden die übrigen Ergebnisse dargestellt.10 11
  • 7. Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011 Clearfield®-Standard 2011 Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011 Clearfield®-Standard 2011 Abbildung 2: Vergleich Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011 versus Abbildung 3: Verbesserungspotenziale im nachhaltigeren Anbau von Winter- Clearfield®-Standard 2011 unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit – abgebildet raps – dargestellt in den 16 Nachhaltigkeitskategorien, die AgBalanceTM misst pro Dimensionen (Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft). und bewertet. Orange zeigt Werte für Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011, Grün für Orange zeigt Werte für Mecklenburg-Vorpommern-Standard 2011, Grün für Clearfield®-Standard 2011. Längere Balken weisen auf ein besseres Ergebnis Clearfield®-Standard 2011. Längere Balken weisen auf ein besseres Ergebnis in der Nachhaltigkeitsbilanz hin. in der Nachhaltigkeitsbilanz hin.12 13
  • 8. WirtschaftEin Landwirt mit dem Clearfield®-System setzt Arbeitsspitzen – insbesondere bei Lohnarbeit – Variable Kosten pro Hektar in der gesamten Fruchtfolge Weizen-Raps-Weizen:pro eine Tonne Raps weniger Betriebsmittel ein. unterstützt Clearfield® die Reduktion derFolglich verringern sich die Fixkosten, zu welchen variablen Kosten pro Hektar insgesamt um EUR/ha Referenz Clearfield®auch Arbeitskosten zählen. In der ökonomischen sieben Prozent in der gesamten Fruchtfolge Gesamt 2.000 1.860 (- 7 %)Betrachtung verbessert sich die Bilanz des Weizen-Raps-Weizen. Die variablen Kosten pro darunterLandwirts bei gleichzeitiger Verminderung von produzierte Einheit (Nutzeneinheit siehe Studien- Pflanzenschutz 755 614 (- 19 %)Arbeitsspitzen. aufbau) reduzieren sich insgesamt unter Saatgut 201 201 (+/- 0 %) Berücksichtigung der Ernte um neun Prozent. Dünger 766 766 (+/- 0 %)Da der Ertrag für das neue Clearfield®- Ein Arbeitsschritt – eine Überfahrt bei derProduktionsystem im Vergleich zum durch- Unkrautbekämpfung – wird eingespart und dasschnittlichen typischen Rapsanbausystem in Pflanzenschutzprogramm zeitlich entzerrt.Mecklenburg-Vorpommern höher ist und da die Folglich resultiert ein höherer Gewinn für denKosten für Pflanzenschutzmittel leicht niedriger Landwirt. Auf Basis der mittleren Erzeugerpreise Auf Basis der mittleren Erzeugerpreise der letzten drei Jahre und der angenommen Kostensind, reduzieren sich die variablen Kosten eines der letzten drei Jahre und der angenommenen (s. o.) wurde der Gewinnbeitrag der Früchte berechnet. Über die gesamte Fruchtfolge (Weizen-Landwirts in der Clearfield®-Variante. Kosten wurde der Gewinnbeitrag der Kulturen Raps-Weizen) ergibt sich: berechnet. Über die gesamte FruchtfolgeDieser Landwirt produziert die gleiche Menge (Weizen-Raps-Weizen) erhöht sich die Profi- EUR/ha Referenz Clearfield®Raps mit weniger Einsatz. Hinsichtlich der tabilität um 19 Prozent. Gewinnbeitrag 1.103 1.308 (+ 19 %)Variable Kosten pro produzierter Einheit (Nutzeneinheit, NE) in der gesamten FruchtfolgeWeizen-Raps-Weizen unter Berücksichtigung der Erträge: Die Verbesserung im Clearfield®-System ergibt Einkommenseffekts hängt jedoch im Einzelfall von sich aus der Ertragssteigerung und somit der Fixkostenstruktur und anderen betrieblichen EUR/NE Referenz Clearfield® gestiegenen Erlösen bei gleichzeitig niedrigeren Gegebenheiten ab. Die hier genannten Werte Gesamt 496 451 (-9%) variablen Kosten. Die tatsächliche Höhe des zeigen daher einen Trend. darunter Pflanzenschutz 186 149 (- 20 %) Saatgut  50 49 (- 2 %) Dünger 191 186 (- 3 %)14 15
  • 9. UmweltDie Betrachtung der ökologischen Indikatoren Verbesserung im Vergleich zum herkömmlichen Bei Verwendung von Clearfield® lässt sich durch den MJ/NEzeigt positive Effekte bei der Verwendung von Regime. Es verfügt über ein sehr günstiges höheren Ertrag der Energieverbrauch pro produzierte 16.000 KraftstoffClearfield®. Diese Effekte sind auf eine effizientere Ökotoxizitätsprofil. Einheit um drei Prozent reduzieren. Die HerstellungNutzung der Anbauflächen (geringerer Flächen- von Düngemitteln hat den größten Anteil bei diesem 14.000 Dünger- produktionbedarf) zurückzuführen. Hochgerechnet auf eine Die Entwicklungsmöglichkeiten für Biodiversität Indikator. Pflanzenschutz- 12.000angenommene Clearfield®-Rapsanbaufläche von in der Region verbessern sich insgesamt mittel- produktionfünf Prozent (75.000 ha) der Rapsanbaufläche in moderat. Die Ursache liegt in den günstigeren Hochgerechnet auf eine angenommene Clearfield®- 10.000Deutschland beträgt der Einspareffekt beim ökotoxikologischen Profilen der eingesetzten Rapsanbaufläche von fünf Prozent der gesamtenFlächenbedarf 1.250 ha Anbaufläche. Der Wasser- Pflanzenschutzmittel. Die weiteren Indikatoren Rapsanbaufläche in Deutschland beträgt der Einspar- 8.000verbrauch reduziert sich um sieben Prozent pro für Biodiversität – Agrarumweltmaßnahmen, aus- effekt über 144.000 Gigajoule, das entspricht ca. 4 Mio.Nutzeneinheit. gewiesene Naturschutzflächen, Bearbeitungs- Liter Diesel (4.016.718 l)*. 6.000 intensität, Anzahl der Fruchtfolgeglieder –In der Kategorie „Ökotoxizitätspotenzial“ misst ändern sich nicht. Des Weiteren reduzieren sich Als Nachteile des Clearfield®-Systems wurde fest- 4.000AgBalance™ den möglichen Einfluss der ver- mit Clearfield® der Energieeinsatz sowie gestellt, dass grundsätzlich durch steigende Arbeits-wendeten Pflanzenschutzmittel auf verschiedene Emissionen wie beispielsweise Treibhausgas- produktivität Beschäftigungsmöglichkeiten in länd- 2.000Nichtzielorganismen. Das Pflanzenschutzregime emissionen und Versauerungspotenzial pro lichen Räumen unter Druck geraten, was langfristigim Rahmen von Clearfield® zeigt insgesamt eine eine Tonne produzierten Raps. zu Konsequenzen auf das Angebot von sozial- 0 Referenz Clearfield ® versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis- sen in der Region führen kann. * Energie der Biomasse ist hier nicht berücksichtigt. Umrechnungsfaktor: 36 MJ/Liter Diesel Quelle: US EPA Clean Energy Data (5.810 mmBTU/barrel Öl) Einspareffekt Energie 4 Mio. Liter Diesel*16 17
  • 10. Aufgrund des gestiegenen Ertrags bei kg CO 2 -Äquivalente pro NE Zusätzlich werden Emissionen um vier Prozent kg SO 2 -Äquivalente pro NEVerwendung von Clearfield ® werden die 2.500 Feldemissionen reduziert, die zur Versauerung von Wasser und 30 EmissionenTreihausgasemissionen um drei Prozent reduziert. aus Dünger Böden führen. Die Produktion von Düngemitteln aus DüngerDen größten Beitrag zu den Emissionen liefern die Kraftstoff und die Emission von Ammoniak aus dem Boden Kraftstoff- 25 ProduktionProduktion von Düngemitteln und die Emission 2.000 aus Düngerstickstoff beeinflusst diese Emissi- Dünger- Dünger-von Lachgas aus dem Boden aus Dünger- Produktion onen. Hochgerechnet auf eine angenommene Produktionstickstoff. Hochgerechnet auf eine angenomme- Pflanzenschutz- Clearfield®-Rapsanbaufläche von fünf Prozent 20 Pflanzenschutz- mittel- mittel-ne Clearfield®-Rapsanbaufläche von fünf Prozent 1.500 Produktion der Rapsanbaufläche in Deutschland beträgt Produktionder Rapsanbaufläche in Deutschland beträgt der Einspareffekt über 300 Tonnen SO2; das ent- 15der Einspareffekt über 22.000 Tonnen CO2; spricht den SO2 -Emissionen aus deutschendas entspricht den CO2 -Emissionen eines LKWs 1.000 Kraftwerken für die Versorgung von 30.000(14 t), der über 300 mal die gesamte Erde um- Haushalten mit Strom. 10rundet.* Die Einsparung einer Überfahrt trägtebenfalls dazu bei. In der Kategorie Boden- 500 In ähnlicher Weise werden weniger abiotische 5gesundheit gibt es eine minimale Verbesserung Rohstoffe – vor allem Phosphor – eingesetzt.durch das Sparen einer Überfahrt. Zusammenfassend kann die Nutzung von 0 Ressourcen reduziert werden sowie Emissionen 0* ,13 kg CO2 pro Tonnen-km. Atmosphärische CO2 -Bindung in 0 Referenz Clearfield ® Referenz Clearfield ® Biomasse ist hier nicht berücksichtigt mit Schadeinwirkungen auf die Umwelt, wieQuelle: ecoinvent 2.2 Klimawandel und saurer Regen, vermindert werden. Quellen: ecoinvent 2.2 und Statistisches Bundesamt (3,6 MWh elektr./Haushalt und 0,92 kg SO 2 / MWh elektr.)Einspareffekt CO2-Emissionen Einspareffekt SO2-Emissionen 12.000.000 30.000 km LKW 14-Tonner Haushalte 18 19
  • 11. Gesellschaft Ableitungen aus der StudieMit Blick auf die sozialen Nachhaltigkeits- Arbeitsstunden in Mecklenburg-Vorpommern zu- Insgesamt lässt sich durch die Analyse Clearfield® wird derzeit im deutschen Marktindikatoren sind beide Produktionssysteme rückgeht. Durch diese Reduzierung von Arbeits- feststellen: Die beiden Rapsproduktionssysteme eingeführt. Mithilfe der bislang vorhandenenvergleichbar – sie zeigen ähnliche Effekte. Der zeit bzw. Arbeitskräften haben die sozialen Nach- sind beide auf hohem Niveau hinsichtlich ihres Datengrundlage wurde diese Analyse füreinzige relevante Unterschied zeigt sich in der haltigkeitsindikatoren eine Verschlechterung bei Nachhaltigkeitsprofils. Wirtschaftliche und wichtige Schlüsseltreiber für die NachhaltigkeitEntwicklung der Arbeitszeit: Rationalisierungs- Clearfield® gegenüber dem Vergleichssystem umweltrelevante Vorteile sind bei Clearfield® zu im Rapsanbau durchgeführt. Wichtigemaßnahmen in der Landwirtschaft, die zu einer erfahren. Hier wird ein grundsätzlicher Zielkonflikt erkennen. Bei der sozialen Dimension befindet Stellschrauben wurden dabei identifiziert, welcheVerbesserung des Fixkostenaufwands beitragen beim Streben nach nachhaltigeren Lösungen sich Clearfield® auf ähnlichem Niveau wie das die Nachhaltigkeit des Rapsanbaus steigern.(siehe Abschnitt Wirtschaft), führen gleichzeitig deutlich. Vergleichssystem. Diese Stellschrauben sollen in den nächstendazu, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Jahren anhand weiterer Praxiserfahrungen ge- Der Einsatz von Clearfield® hat folgende Vorteile prüft werden.Rapsanbau in Deutschland: ein Beitrag von Clearfield zur nachhaltigeren Rapsproduktion ® gezeigt:in Mecklenburg-Vorpommern R  eduktion variabler Kosten um duchschnittlich Die Studienergebnisse zeigen, das Clearfield® sieben Prozent pro Hektar mit dem Wirkstoff Imazamox (12,5 g/ha) eine E  rhöhung des Gewinnbeitrags über die verbesserte Nachhaltigkeit im Rapsanbau gesamte Fruchtfolge von durchschnittlich ermöglichen kann, bei gleicher Herbizidleistung. 19 Prozent pro Hektar R  eduktion von Treibhausgasen, Emissionen, Belastungen durch Pflanzenschutzmittel, Wasserverbrauch und Flächenbedarf20 21
  • 12. Eine Clearfield® – Studienziel, Ergebnisse Quellen ganzheitliche die Lösung für Studienaufbau, der Studie Betrachtung neue Heraus- Studienumfang 5 forderungen Quellen S  tatistisches Landesamt Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, 2010, 2011, 2012 A  grarberichte Mecklenburg-Vorpommern 1999, 2009 des Ministeriums für Landwirtschaft, Forstwesen und Fischerei L  andesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern: - Primärdaten von Referenzbetrieben - Buchhalterische Daten von Betrieben des „Testbetriebsnetzes“ Z  usätzlich von BASF SE durchgeführte Umfragen bei landwirtschaftlichen Betrieben (100 – 500 Hektar landwirtschaftlich betriebene Fläche) B  undesagentur für Arbeit, Fachserien Landwirtschaft, Landwirtschaftszählung 2010 B  undesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz B  undesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit E  uropean Food Safety Authority E  UR-Lex (Access to European Union Law) Statistik-Service Ost T  estbetriebsergebnisse des Landes Mecklenburg-Vorpommern L  MS-Beratung Rostock L  andwirtschaftskammer Niedersachsen S  pitzenverband der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung22 23
  • 13. Ansprechpartner für Fragen aus Medien,Wirtschaft, Verbände und Politik:BASF SE, Markus RöserTel.: +49 621 60-27392Kontakt: markus.roeser@basf.comStudiendurchführung:BASF SE, Dr. Jan SchöneboomKontakt: jan.schoeneboom@basf.comHerausgeber:BASF SEAgrarzentrum Limburgerhof AgBalance™-Studie67117 Limburgerhof Clearfield  – Lösung für ™ = registrierte Handelsmarke der BASFDeutschland © Copyright BASF. Alle Rechte vorbehalten. ® neue Herausforderungen 2122 4331-12www.agbalance.agro.basf.comwww.agrar.basf.de im Rapsanbau