Scrum & Kanban im Schnelldurchlauf

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Scrum & Kanban im Schnelldurchlauf

  1. 1. Scrum & Kanbanim Schnelldurchlauf
  2. 2. Klassisch vs. AgilKlassisch– von A-Z geplant– vermeiden von Änderungen (starr)– hoher Aufwand in PlanungAgil– empirische Vorgehensweise (Inspect & Adapt)– Energie steckt in Umsetzung– Ergebnis kann nicht zu 100% vorhergesagt werden– flexibel (Plan-Act-Plan-Act- ....) 2 © asoluto 2012
  3. 3. Verschwendung in ProjektenAllgemein Softwareentwicklung– Overproduction – überflüssige Features– Inventory – unfertige Arbeit– Extra Processing Steps – Überarbeitung von Features– Motion – Springen zwischen Aufgaben– Defects – Fehler– Waiting – Verzögerungen– Transportation – Übergaben 3 © asoluto 2012
  4. 4. Nur fertige Arbeit zählt. nacheinander nicht nebeneinander
  5. 5. ScrumQuality First 5 © asoluto 2012
  6. 6. Die Rolle „Product Owner“– hat die Vision– Definiert das Ziel– Managt Timeline & Priorisiert– Vertritt & Kommuniziert mit dem KundenErfolgsfaktoren– versteht Kundenbedürfnisse– Begeisterung– Visionär– BevollmächtigtFallstricke– nicht verfügbar– nicht vor Ort– Wie statt Was (zu tiefe Kenntnisse) - fachliche Kompetenz– Proxy-Product-Owner 6 © asoluto 2012
  7. 7. Die Rolle „Scrum Master“– Coach - unterstützt & beschützt das Team– optimiert Prozesse und Team– Moderation– Schnittstelle zwischen Product Owner und TeamErfolgsfaktoren– guter Moderator– Überzeugungskraft und Durchsetzungsfähigkeit– Konfliktlöser– MotivatorFallstricke– Unterschätzung der Tätigkeit / Doppel-Rolle– kein Durchsetzungsvermögen (Team, Organisation)– Befehlsgeber– nicht vor Ort, nicht verfügbar– Änderungsresistenz in der Organisation 7 © asoluto 2012
  8. 8. Die Rolle „Team“– 3-7 Personen (sitzen im selben Raum)– schätzt & bekennt sich– setzt um & definiert „Fertig“– organisiert sich selbst– rechtzeitige KommunikationErfolgsfaktoren– Vollzeit-Teammitglieder– hohes Qualitätsbewusstsein– Erfahren, Interdisziplinär– Autonom und Bevollmächtigt– räumliche NäheFallstricke– Störungen von Außen– Spezialisten statt Generalisten– Dominante Teammitglieder– mangelndes Vertrauen, fehlende Transparenz, fehlende Offenheit 8 © asoluto 2012
  9. 9. Der Sprint– Dauer 2-4 Wochen– konstantes Team– konstante DauerErgebnis ist immer ein funktionsfähiges Inkrement des Produkts– Konzept, Design, Entwicklung, Umsetzung eines Modul - alles Innerhalb eines Sprints– zugelieferte Arbeiten/Entscheidungen liegen vor dem Sprint bereit 9 © asoluto 2012
  10. 10. Let‘s go - Das Team entscheidetSprint Planning 1– Teilnehmer: alle– Auswahl von Product Backlog Items und Präsentation durch Product Owner– Team wählt umsetzbare Stories aus– Definition des Sprint Ziels– Aufbau des gemeinsamen VerständnissesSprint Planning 2– Teilnehmer: Team– Definition des Sprint Backlogs– Anforderungen in Tasks (ca. 1 Tag) zerlegen– Definition of Done– Prognose für den Sprint 11 © asoluto 2012
  11. 11. Daily– max.15 min– fixer Ort & fixe ZeitKernfragen– Was habe ich gestern erreicht?– Was will ich heute erreichen?– Was hindert mich daran?Entscheidungen werden jetzt getroffen oder auf den nächsten Tag vertagt. 12 © asoluto 2012
  12. 12. Das Board - hat einen NamenPlanungs und Motivationsinstrument für das Team– Sprint-Name– HängematteDie Spalten User Story– Story – Wer?– ToDo – Was?– in Progress – Wozu?– in Review– Done – unabhängig – verhandelbarExpresslane – wertvoll– für den Live-Betrieb (Bugs) – vorhersagbar – überschaubarEquipment – testbar– Whiteboard– Karteikarten/Post-it/rote Karte – Erfolgskriterien– Magnete für Personen 13 © asoluto 2012
  13. 13. Die MeetingsEstimation Meeting– Story Points & Planning PokerSprint Planning 1 & 2DailyBacklog GroomingSprint Review– Präsentation der Ergebnisse (Live)– Feedback– Einbindung des gesamtem Scrum-Teams (inkl. Kunde)Sprint Retrospektive– Inspect & Adapt– Was lief gut?– Was können wir verbessern?– Ergebnisse fließen in das nächste Sprint Planning ein 14 © asoluto 2012
  14. 14. Ohne Master ein Disaster?Vorbereitung der MeetingsEntfernen von Hindernissen & Rückendeckung (Ruhe)Beschaffung von Arbeitsraum & -mittelnBereitstellung von InfrastrukturÜberblick– Kapazitäten & Entwicklungsgeschwindigkeit– Strukturieren von Backlogs– Überwachung von Timelines & Fastlanemax. 2 Scrum-Projekte gleichzeitigArbeitsbelastung nimmt mit der Teamerfahrung ab 15 © asoluto 2012
  15. 15. Worauf muss ich mich einlassen?Iterativer AnsatzTimeboxingselbstorganisierendes & blockiertes TeamJeder darf alles (collective code ownership)keine Änderungen innerhalb eines Sprintsnicht alle Anforderungen müssen am Ende erfüllt sein2-3 Sprints AnlaufzeitVeränderungen sind Teil des Prozesses 16 © asoluto 2012
  16. 16. Was benötige ich?den Mut für eine radikale Veränderungeinen Scrum-Master aus Überzeugungeinen willigen Kunden oder ein eigenes ProduktWhiteboard, Post-it und Stifte 17 © asoluto 2012
  17. 17. KanbanEvolutionär 18 © asoluto 2012
  18. 18. Optimieren nicht Managenstartet beim IST-Standzeigt Engpässe und ProblemeVisualisierungPull-Prinzip (Arbeit nicht verteilen sondern holen lassen)angefangene Arbeit begrenzender Durchsatz nicht die Auslastung ist entscheidendsichtbare, verständliche und veränderbare Regeln 19 © asoluto 2012
  19. 19. Das Board liefert den Überblickfrei definierbare Spalten– ToDo– Development– Testing– Review– DoneÜbersicht schaffen– Personenmagnete– Limits– Swimlanes – Aufgabentypen (externe Projekte, interne Projekte, Bugs, Analyse) – Serviceklassen (Beschleunigt, Fester Termin, Vage, Standard)– Regeln – definieren und aufhängen 20 © asoluto 2012
  20. 20. Was gibt es zu tun?Pull-Prinzip etablierenkontinuierliche Verbesserung des ProzessesEngpässe identifizierenRegeln definieren (Definition of Done, Limits, Blockaden, Priorisierung)Meetings– Standup Meeting– Operation Review Meeting– Root Cause Analysis (Sofortanalyse von Blockaden)– Nachschubmeeting 21 © asoluto 2012
  21. 21. Worauf muss ich mich einlassen?regelmäßige Meetingskeine 100%tige Auslastung aller EinzelpersonenBegrenzung der angefangenen Arbeitenhohen Bedarf an Post-its 22 © asoluto 2012
  22. 22. Was benötige ich?einen Beauftragten für das Kanban-BoardWhiteboard, Post-it und Stifte 23 © asoluto 2012
  23. 23. Die VisionScrum/Kanban && / || / ! im der Agentur? 24 © asoluto 2012
  24. 24. Hindernisse im Agenturalltagkurze Projektlaufzeitenkeine wirklichen ProjektteamsKnappheit von RessourcenFixkosten-AngeboteTagesgeschäft„feige“ Kundenunbestimmte Wartezeiten auf Kundenentscheidungen 25 © asoluto 2012
  25. 25. Was ist und was kann noch werden?Ist– Projektplanung ist meist bereits vorhanden– es gibt definierte PM– Know howKann– Kanban-Board zur besseren Visualisierung aller Tasks– Aufgaben holen anstelle von Verteilen– Aufgaben/Bugs nicht an alle senden sondern nur an den PM– Schonzeiten definieren (Kommunikation vermindern, Ruhezonen schaffen)– Projektmitarbeiter nicht mit Interna oder Infrastruktur belasten– Team-Review-Board (Was habe ich eigentlich geschafft?)– Projekt-Reviews (5 Why‘s)– Risiko-Wert-Matrix– Messen ist wichtig! - Genaue Auswertung von Aufwand und Kosten 26 © asoluto 2012
  26. 26. ... und jetzt?

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