Scrum & Kanban im Schnelldurchlauf

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  • Ich möchte noch einen wichtigen Punkt hinzufügen. Um eine gut funktionierende Kommunikation und Arbeitsorganisation im Unternehmen aufzubauen - kann ich nur www.kanbantool.com/ empfehlen. Ich benutzen diese Tool in unserem Unternehmen seit über 15 Monaten. Hier geht es um die Visualisierung von Projekten, Aufgaben und Terminen. Dadurch können alle Mitarbeiter einfach in Echtzeit zusammenarbeiten - Aufgaben, Informationen und Kommentare austauschen und mit anderen teilen. Ein weitere Vorteil besteht darin, dass durch die Visualisierung alle Probleme schnell offensichtlich werden. Das Verlangt einen ehrlichen Umgang und macht die Arbeit viel leichter!
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Scrum & Kanban im Schnelldurchlauf

  1. 1. Scrum & Kanbanim Schnelldurchlauf
  2. 2. Klassisch vs. AgilKlassisch– von A-Z geplant– vermeiden von Änderungen (starr)– hoher Aufwand in PlanungAgil– empirische Vorgehensweise (Inspect & Adapt)– Energie steckt in Umsetzung– Ergebnis kann nicht zu 100% vorhergesagt werden– flexibel (Plan-Act-Plan-Act- ....) 2 © asoluto 2012
  3. 3. Verschwendung in ProjektenAllgemein Softwareentwicklung– Overproduction – überflüssige Features– Inventory – unfertige Arbeit– Extra Processing Steps – Überarbeitung von Features– Motion – Springen zwischen Aufgaben– Defects – Fehler– Waiting – Verzögerungen– Transportation – Übergaben 3 © asoluto 2012
  4. 4. Nur fertige Arbeit zählt. nacheinander nicht nebeneinander
  5. 5. ScrumQuality First 5 © asoluto 2012
  6. 6. Die Rolle „Product Owner“– hat die Vision– Definiert das Ziel– Managt Timeline & Priorisiert– Vertritt & Kommuniziert mit dem KundenErfolgsfaktoren– versteht Kundenbedürfnisse– Begeisterung– Visionär– BevollmächtigtFallstricke– nicht verfügbar– nicht vor Ort– Wie statt Was (zu tiefe Kenntnisse) - fachliche Kompetenz– Proxy-Product-Owner 6 © asoluto 2012
  7. 7. Die Rolle „Scrum Master“– Coach - unterstützt & beschützt das Team– optimiert Prozesse und Team– Moderation– Schnittstelle zwischen Product Owner und TeamErfolgsfaktoren– guter Moderator– Überzeugungskraft und Durchsetzungsfähigkeit– Konfliktlöser– MotivatorFallstricke– Unterschätzung der Tätigkeit / Doppel-Rolle– kein Durchsetzungsvermögen (Team, Organisation)– Befehlsgeber– nicht vor Ort, nicht verfügbar– Änderungsresistenz in der Organisation 7 © asoluto 2012
  8. 8. Die Rolle „Team“– 3-7 Personen (sitzen im selben Raum)– schätzt & bekennt sich– setzt um & definiert „Fertig“– organisiert sich selbst– rechtzeitige KommunikationErfolgsfaktoren– Vollzeit-Teammitglieder– hohes Qualitätsbewusstsein– Erfahren, Interdisziplinär– Autonom und Bevollmächtigt– räumliche NäheFallstricke– Störungen von Außen– Spezialisten statt Generalisten– Dominante Teammitglieder– mangelndes Vertrauen, fehlende Transparenz, fehlende Offenheit 8 © asoluto 2012
  9. 9. Der Sprint– Dauer 2-4 Wochen– konstantes Team– konstante DauerErgebnis ist immer ein funktionsfähiges Inkrement des Produkts– Konzept, Design, Entwicklung, Umsetzung eines Modul - alles Innerhalb eines Sprints– zugelieferte Arbeiten/Entscheidungen liegen vor dem Sprint bereit 9 © asoluto 2012
  10. 10. Let‘s go - Das Team entscheidetSprint Planning 1– Teilnehmer: alle– Auswahl von Product Backlog Items und Präsentation durch Product Owner– Team wählt umsetzbare Stories aus– Definition des Sprint Ziels– Aufbau des gemeinsamen VerständnissesSprint Planning 2– Teilnehmer: Team– Definition des Sprint Backlogs– Anforderungen in Tasks (ca. 1 Tag) zerlegen– Definition of Done– Prognose für den Sprint 11 © asoluto 2012
  11. 11. Daily– max.15 min– fixer Ort & fixe ZeitKernfragen– Was habe ich gestern erreicht?– Was will ich heute erreichen?– Was hindert mich daran?Entscheidungen werden jetzt getroffen oder auf den nächsten Tag vertagt. 12 © asoluto 2012
  12. 12. Das Board - hat einen NamenPlanungs und Motivationsinstrument für das Team– Sprint-Name– HängematteDie Spalten User Story– Story – Wer?– ToDo – Was?– in Progress – Wozu?– in Review– Done – unabhängig – verhandelbarExpresslane – wertvoll– für den Live-Betrieb (Bugs) – vorhersagbar – überschaubarEquipment – testbar– Whiteboard– Karteikarten/Post-it/rote Karte – Erfolgskriterien– Magnete für Personen 13 © asoluto 2012
  13. 13. Die MeetingsEstimation Meeting– Story Points & Planning PokerSprint Planning 1 & 2DailyBacklog GroomingSprint Review– Präsentation der Ergebnisse (Live)– Feedback– Einbindung des gesamtem Scrum-Teams (inkl. Kunde)Sprint Retrospektive– Inspect & Adapt– Was lief gut?– Was können wir verbessern?– Ergebnisse fließen in das nächste Sprint Planning ein 14 © asoluto 2012
  14. 14. Ohne Master ein Disaster?Vorbereitung der MeetingsEntfernen von Hindernissen & Rückendeckung (Ruhe)Beschaffung von Arbeitsraum & -mittelnBereitstellung von InfrastrukturÜberblick– Kapazitäten & Entwicklungsgeschwindigkeit– Strukturieren von Backlogs– Überwachung von Timelines & Fastlanemax. 2 Scrum-Projekte gleichzeitigArbeitsbelastung nimmt mit der Teamerfahrung ab 15 © asoluto 2012
  15. 15. Worauf muss ich mich einlassen?Iterativer AnsatzTimeboxingselbstorganisierendes & blockiertes TeamJeder darf alles (collective code ownership)keine Änderungen innerhalb eines Sprintsnicht alle Anforderungen müssen am Ende erfüllt sein2-3 Sprints AnlaufzeitVeränderungen sind Teil des Prozesses 16 © asoluto 2012
  16. 16. Was benötige ich?den Mut für eine radikale Veränderungeinen Scrum-Master aus Überzeugungeinen willigen Kunden oder ein eigenes ProduktWhiteboard, Post-it und Stifte 17 © asoluto 2012
  17. 17. KanbanEvolutionär 18 © asoluto 2012
  18. 18. Optimieren nicht Managenstartet beim IST-Standzeigt Engpässe und ProblemeVisualisierungPull-Prinzip (Arbeit nicht verteilen sondern holen lassen)angefangene Arbeit begrenzender Durchsatz nicht die Auslastung ist entscheidendsichtbare, verständliche und veränderbare Regeln 19 © asoluto 2012
  19. 19. Das Board liefert den Überblickfrei definierbare Spalten– ToDo– Development– Testing– Review– DoneÜbersicht schaffen– Personenmagnete– Limits– Swimlanes – Aufgabentypen (externe Projekte, interne Projekte, Bugs, Analyse) – Serviceklassen (Beschleunigt, Fester Termin, Vage, Standard)– Regeln – definieren und aufhängen 20 © asoluto 2012
  20. 20. Was gibt es zu tun?Pull-Prinzip etablierenkontinuierliche Verbesserung des ProzessesEngpässe identifizierenRegeln definieren (Definition of Done, Limits, Blockaden, Priorisierung)Meetings– Standup Meeting– Operation Review Meeting– Root Cause Analysis (Sofortanalyse von Blockaden)– Nachschubmeeting 21 © asoluto 2012
  21. 21. Worauf muss ich mich einlassen?regelmäßige Meetingskeine 100%tige Auslastung aller EinzelpersonenBegrenzung der angefangenen Arbeitenhohen Bedarf an Post-its 22 © asoluto 2012
  22. 22. Was benötige ich?einen Beauftragten für das Kanban-BoardWhiteboard, Post-it und Stifte 23 © asoluto 2012
  23. 23. Die VisionScrum/Kanban && / || / ! im der Agentur? 24 © asoluto 2012
  24. 24. Hindernisse im Agenturalltagkurze Projektlaufzeitenkeine wirklichen ProjektteamsKnappheit von RessourcenFixkosten-AngeboteTagesgeschäft„feige“ Kundenunbestimmte Wartezeiten auf Kundenentscheidungen 25 © asoluto 2012
  25. 25. Was ist und was kann noch werden?Ist– Projektplanung ist meist bereits vorhanden– es gibt definierte PM– Know howKann– Kanban-Board zur besseren Visualisierung aller Tasks– Aufgaben holen anstelle von Verteilen– Aufgaben/Bugs nicht an alle senden sondern nur an den PM– Schonzeiten definieren (Kommunikation vermindern, Ruhezonen schaffen)– Projektmitarbeiter nicht mit Interna oder Infrastruktur belasten– Team-Review-Board (Was habe ich eigentlich geschafft?)– Projekt-Reviews (5 Why‘s)– Risiko-Wert-Matrix– Messen ist wichtig! - Genaue Auswertung von Aufwand und Kosten 26 © asoluto 2012
  26. 26. ... und jetzt?

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