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    Barka Deutsch Barka Deutsch Presentation Transcript

    • Fundacja Pomocy Wzajemnej ” Barka ” ul. św. Marcin 30/14 61-806 Poznań POL SKA e-mail: [email_address] http://www.barka.org.pl
      • Barka 1989-2004 : Veränderung des polnischen Sozialsystems
      • 1. Gemeinschaften
      2. Fähigkeiten 3 . Job s 4. Unterkunft 5 . Nationale und internationale Auswirkungen
    • Barkas Budget und soziale Auswirkungen – ein Überblick
      • 33% private Spenden
      • 33% örtliche Behörden
      • 34% nationale Regierung
      • 200 Menschen b esitzen ein Haus
      • 450 k€ Investitionen (in Bearbeitung )
      Unter- kunft
      • 100% ehrenamtliche Arbeit
      • 15 Vereine, geschult und unterstützt von Barka
      • 750 Menschen
      • 25 k€
      Nationale Auswirk-ung 5000 Menschen, 1800 mit dirkten Auswirkungen auf ihr Leben 1 700 k€ Gesamt
      • 75% selbst erzeugtes Einkommen
      • 25% Geldspenden
      • 150 beschäftigte Personen
      • 150 k€
      Jobs
      • 22% selbst erzeugtes Einkommen
      • 34% Spenden
      • 20% ehrenamtliche Arbeit
      • 24% Geldspenden
      • 740 geschulte Menschen pro Jah r
      • 2300 Tagesbesucher
      • 700 k€ j ä hrliche Kosten
      • 300 k€ Investitionen
      Schulen
      • 90% selbst erzeugtes Einkommen
      • 5% Spenden
      • 5% ehrenamtliche Arbeit
      • 20 Gemeinschaften
      • 750 Menschen
      • 600 k€
      • 30k€ pro Gemein-schaft
      Gemein-schaften Geldquellen Soziale Auswirkungen J ä hrliches Budget
    • Hintergrund Während der T ransformationsphase in Polen waren wir extrem besorgt über die Situation vieler Menschen, die keine Chance hatten, in der neuen Realität Fuss zu fassen. Wir kannten diese Menschen aus psychiatrischen Heilanstalten, Gefängnissen, Besserungsanstalten, Waisenhäusern, etc. wo wir als Psychologen arbeiteten. Die Bewegung „ Solidarity ” wurde zu diesem Zeitpunkt in Polen initiiert. Es war eine außergewöhnliche Zeit für die Wiederherstellung eines freien Heimatlandes, eine Zeit großer Opfer und voller Generosität. In dieser schwierigen Phase beschlossen wir, eine Familie mit 3 Kindern, gemeinsam mit einer Gruppe von Menschen (Obdachlosen, Alten, Arbeitslosen, Abhängigen, Behinderten), die kein Zuhause besaßen, in ein heruntergekommenes ehemaliges Schulgebäude in Władysławowo zu ziehen. So begann die Geschichte von Barka.
    • Gemeinschaften Zbyszek war einer der ersten Bewohner der Barka Gemeinschaften. Wegen seiner Alkoholabhängigkeit hat er alles verloren. Bei Barka war er neben anderen landwirtschaftlichen Aufgaben f ü r die Ziegenzucht zuständig, hat sich zusätzliches Wissen in Französisch angeeignet und unterrichtete andere Menschen. Heute ist er verheiratet, hat einen Sohn und lebt in seiner eigenen Wohnung. Er ist der Gründer eines Veriens für gegenseitige Hilfe, der Menschen zusammenbringt, die ihre Schwächen und Probleme gemeistert haben und nun anderen Menschen in Not helfen wollen. Barkas Ziel ist die Entwicklung vernachlässigter Umgebungen durch die Implementierung von 4 Basisprogrammen, die jährlich bis zu 5000 Menschen Unterstützung bieten.
    • Nachdem Andrzej das Waisenhaus verlassen hatte, wusste er nicht wohin. W ährend dieser Zeit lebte er in einem ehemaligen Militärbunker. Von dort kam er zu Barka und gründete ein Programm zur Schafhaltung. Ziuta lebte mehrere Jahre in einem Wald. Heute ist sie für viele Kinder die Großmutter, die sie nie hatten und schenkt ihnen Führsorge und Aufmerksamkeit dieses wichtigen Familienmitgliedes.
    • Nach einem persönlichen Zusammenbruch und zerstörerischem Lebensstil begannen Włodek und seine Familie das Bildungsprogramm in Barka. Derzeit ist er verantwortlich für die Barka Gemeinschaft in Władysławowo und Teilnehmer der regionalen Vereinigung für die Entwicklung örtlicher Gesellschaften. Pfarrer Joseph befasst sich mit der Zukunft aus dem Gefängniss entlassener Menschen, für die er Gemeinschaften und ein Bildungssystem ins Leben ruft. Er selbst lebt in einer dieser Gemeinschaften.
      • Hauptprinzipien für das Funktionieren der Barka Gemeinschaften:
      • Das Familienleben wird normalerweise in einer Gruppe von 25 – 30 Personen organisiert und basiert auf dem Prinzip der gegenseitigen Unterstützung.
      • Wiederherstellung (Umbau und Erneuerung) alter und ruinierter Häuser, um diese wieder bewohnbar und nutzbar zu machen
      • Der Lebensunterhalt wird durch eigene Arbeit verdient (Tierzucht, Gemüseanbau, Dienstleistungen)
      • Leben in Sol i darität mit anderen bedürftigen Menschen
      • Leben ohne Alkohol und Drogen
      Momentan gibt es 20 Gemeinschaften, in denen über 600 Menschen leben und arbeiten, die in der Vergangenheit ernsthafte Probleme hatten.
    • In einem renovierten Herrenhaus , welches heute ein Sozialbildungs- und Kooperationszentrum ist, finden Konferenzen und Schulungen statt. Auf einer 450 Hektar großen, ehemaligen staatlichen Farm wurde eine vorbildliche ökologische Landwirtschaft implementiert. Hier züchten wir Ziegen, Schafe, Kanninchen und eine seltene heimische Schweineart. Wirtschaftliche Nachhaltigkeit dieser Aktivitäten wird beispielsweise erreicht duch Investitionen in ein energiesparendes und umweltfreundliches Heizungssystem und die Herstellung von Biokraftstoff. Dieses Zentrum transferiert sein Wissen in andere Mittel- und Osteuropäische Länder. Programme zur Sozialen Bildung in ländlichen Gegenden
    • Die sozialbildenden Schulen wurden inspiriert durch die dänische Kofoed Sch ule und basieren auf der Idee der Verbindung von sozialer Hilfe mit Bildungsmöglichkeiten für die Ärmsten Das Leben in der Gemeinschaft machte uns aufmerksam auf das niedrige Bildungsniveau vieler Menschen. Deshalb beschlossen wir nach 8 Jahren Leben auf dem Land, nach Posen zu ziehen, um in alten Warenhäusern und Barraken die ersten Workshops ( Näharbeit, Buchbinden, Schweißtechnik, Bau, Kochen, etc.) ins Leben zu rufen. Wir organisierten Räume, um dort Fremdsprachen und Komputerfähigkeiten zu lehren. Wir stellten Kontakte zu anderen Bildungsinstitutionen her und organisierten Freizeitaktivitäten (z.B. Inlandssegeln). Menschen mit Suchtproblemen lernten, ohne Alkohol und Drogen zu leben. Zudem stellten wir medizinische Versorgung zur Verfügung.
    • Beata, Sozialarbeiterin, beschäftigt sich mit der Zukunft armer Menschen. Sie lebt gemeinsam mit ihnen und führt Bildungsprogramme durch. Einige verantwortliche Menschen für dieses Programm: Jacek hat seine eigenen Suchtprobleme gemeistert und hilft nun anderen Menschen bei der Bewältigung dieser Probleme. Elzbieta hat selbst an Barka Programmen teilgenommen und ihre persönlichen Probleme gemeistert. Sie setzt heute ihre Ausbildung als Sozialarbeiterin fort und arbeitet hauptsächlich mit alleinstehenden Frauen, die Hilfe benötigen. Krysia, beschäftigt sich mit der Wiederherstellung der wirtschaftlichen Infrastruktur in ländlichen Gegenden, indem sie bankrotte und ehemalige Staatsbetriebe nachhaltig und im Einklang mit der Umwelt transformiert.
    • Das neue Gebäude der Barka Schule in Posen wurde am 1. September 2004 eingeweiht Die neue Barka Schule findet internationale Anerkennung Beim Fußballspiel trat das Barka Team (polnischer Teilnehmer bei der Obdachlosenweltmeisterschaf) gegen die Mannschaft des polnischen Vizepremierministers und anderen Kabinetsmitgliedern an und gewann 8 zu 6.
    • Programm zur sozialen Beschäftigung Die steigende Arbeitslosigkeit in Polen (über 20%) und schwierige Lebensläufe der am sozialen Bildungsprogramm teilnehmenden Menschen, reduzieren die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aus diesem Grund wurden soziale Unternehmen in folgenden Gebieten geschaffen: -           Secondhandläden, -           Rikschas, -           Recycling, -           Verkauf von Gütern und Dienstleistungen, -           Kooperation mit öffentlichen Betrieben zur Erhaltung von Grünflächen und anderen Unternehmen ( i.S.v. Vermietung von Arbeitskräften) .
    • Programm zur Bereitstellung von Wohnraum In den letzten Jahren haben wir an Erfahrung bei der Schaffung und Bereitstellung von Wohnraum gewonnen . Wir haben unsere Praktiken und Methoden bei der Renovierung und Modernisierung ruinierter Gebäude erweitert und intensiviert und auf diese Weise eine Vielzahl von Plätzen für Gemeinschaften, Unterkünfte für Obdachlose, aber auch Orte für wirtschaftliche und bildende Aktivitäten geschaffen.
      • Stufen der Implementierung des Programms:
      • Die örtlichen Behörden Posens übertragen Barka ein ein Grundstück zur Bebauung ;
      • Anschaffung eines speziellen Bausystems, dass auch gering qualifizierten Arbeitern die Möglichkeit zur Erbauung ihres Hauses bietet
      • Design der Häuser mit einer Größe von 56 m 2
      • Das erste Musterhaus wird errichtet
      • Die erforderliche Methodik zur Erbauung dieser Häuser wird erarbeitet
      • Die ersten Häuser werden 2005 errichtet und durch Spenden finanziert. Einige Häuser werden zum Verkauf zur Verfügung stehen.
      Im letzten Jahr begannen wir, unter der Einbeziehung von Personen und Familien, die an unseren Bildungs- und Beruftsprogrammen teilgenommen haben, mit der Implementierung des Programms zur Bereitstellung von Wohnraum.
    • Jarek, Geschäftsmann, ist fasziniert von der Idee der Errichtung von Häusern für Menschen mit einem sehr geringen Einkommen. Einige verantwortliche Menschen für dieses Programm : Roman lebte mit seiner Frau und seinen 3 Kindern in Barka. Heute haben sie ein eigenes Zuhause und sind involviert in der Entwicklung von Programmen zur Unterstützung anderer Familien.
    • Mechanism us f ü r das Entwicklungsprogramm
      • Barkas Mechanismus für soziale Entwicklung beruht auf Folgendem :
      • Die Schule zur sozialen Animation basiert auf der Idee einer sogenannten “Volksuniversität”. Dieses System profitiert vor allem von der Erfahrung und vom Wissen der Menschen, die Armut und andere ernsthafte Probleme am eigenen Leib erfahren haben. Diese Menschen transferieren ihr Wissen an andere Gruppen in diversen polnischen Regionen oder gar in andere Länder und tragen bei zum Kampf gegen soziale Ausgrenzung.
      • Neue Gesetze bezüglich sozialer Beschäftigung und sozialer Unternehmerschaft sind hervorgegangen aus Barkas Erfahrungen. Die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales ermöglicht weitere finanzielle Unterstützung für die Entwicklung von Sozialprogrammen in Polen.
      • Schaffung nationaler und grenzüberschreitender Strukturen: Barka kreiert in ganz Polen Kooperationen von Verbindungen und Organisationen, die Programme zur Bekämpfung von Armut implementieren und soziale Integration fördern.
      • Teilnahme an: EAPN (European Anti-Poverty Network), FEANTSA (European Federation of National Associations Working with the Homeless), European Social Platform, ISSAN (Instituto Studi Sviluppo Aziende Non Profit-Universita degli Studi di Trento, Italien), Schwab Foundation for Social Entrepreneurs, Ashoka (Social Innovation Entrepreneurs), the Animal Welfare Institute -USA, Kofoed Skole – D äne mark, etc.
    • Entwicklung der Programme und internationale Kooperationen Orte, an denen Barka Programme ímplementiert wurden Orte gegenseitiger Inspiration und gemeinsamer Projekte
    • Verantwortliche Personen für die Schaffung und Entwicklung dieses Systems Tomasz hat viele Jahre hauptberuflich das Barka Modell aufgebaut und entwickelt. Heute arbeitet er gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales, dem polnischen Premierminister und der Kommission an einer nationalen Strategie zum Kampf gegen soziale Ausgrenzung. Er schuf die polenweite Konföderation für soziale Beschäftigung und ist Mitglied in mehreren internationalen Vereinigungen. Barbara arbeitet an der Entwicklung sozialbildender Zentren in ganz Polen, kooperiert mit nationalen und internationalen Organisationen und transferiert Barkas Programme in andere Mittel- und Osteuropäische Länder.
    • Abschließend möchte ich hervorheben, dass die hier vorgestellten Aktivitäten innerhalb des polnischen Systems der sozialen Unterstützung einen fundamentalen philosophischen Wandel bewirkt haben. Anstelle von passiver Verteilung von Gütern und Dienstleistungen an die Bedürftigen, basiert dieses System auf den überwältigenden Fähigkeiten dieser Menschen, auf ihrem Potential und den unermesslichen Möglichkeiten des sozialen Unternehmertums. Wir laden Sie herzlich ein, Barka zu besuchen!
    • www.barka.org.pl © Barka design studio 2003