Internet fürs Studium
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Veranstaltung der Universitätsbibliothek Bamberg im SS 2012

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Internet fürs Studium Presentation Transcript

  • 1. "Im Netz der Wissenschaft" Internet fürs Studium Universitätsbibliothek BambergUniversitätsbibliothek Bamberg S. 1
  • 2. Inhalt der Veranstaltung 1. Basics zum Internet für Wissenschaft und Studium 2. Bewertung von Internetquellen (inkl. Wikipedia) ÜBUNG 3. Suchmaschinen: Alles Google, oder was? ÜBUNG 4. Zitieren von Internetquellen ÜBUNGUniversitätsbibliothek Bamberg S. 2
  • 3. Inhalt der Veranstaltung 1. Basics zum Internet für Wissenschaft und Studium 2. Bewertung von Internetquellen (inkl. Wikipedia) ÜBUNG 3. Suchmaschinen: Alles Google, oder was? ÜBUNG 4. Zitieren von Internetquellen ÜBUNGUniversitätsbibliothek Bamberg S. 3
  • 4. Das Internet… • "… alles ist drin." • "… alles ist findbar." • "… alles ist frei nutzbar." • "… alles ist kostenlos." Bild: cafeina, http://www.flickr.com/photos/cafeina/96431368Universitätsbibliothek Bamberg S. 4
  • 5. "…alles ist drin" • Internet in der heutigen Form besteht erst seit ca. 20 Jahren. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse, die früher gewonnen wurden, sind nicht im Internet publiziert. • Insbesondere bei Büchern gibt es eine große "Lücke" bei der Literatur des 20. Jahrhunderts. (Ältere urheberrechtsfreie Werke sind oft bei Google Books oder in digitali- sierten Beständen von Bibliotheken zu finden. Neuere Werke werden von Verlagen vermehrt als E-Books angeboten.) • Inhalte sind oft veraltet bzw. ohne Angaben über Autor oder Datum. Bild: Scott Hampson, http://www.flickr.com/photos/toonz/4186943375/Universitätsbibliothek Bamberg S. 5
  • 6. "…alles ist findbar" + • Inhaltsvielfalt • Suchmaschinen erleichtern das Auffinden von Informationen. _ • "Information Overload" / Herausfiltern wissenschaftlich relevanter Quellen • Das "Deep Web" ist über normale Suchmaschinen nicht zugänglich.Universitätsbibliothek Bamberg S. 6
  • 7. Deep Web • Inhalte von Katalogen oder Fachdatenbanken • Reine Multimedia-Inhalte • Inhalte mit Zugangs- beschränkungen • Zeitbegrenzte Inhalte • Inhalte, die noch nicht lange im Netz sind • Passwortgeschützte Inhalte • … http://lotse.uni-muenster.de/toolbox/00035189.pdfUniversitätsbibliothek Bamberg S. 7
  • 8. "…alles ist frei nutzbar" • Urheberrecht • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens • Zitierrichtlinien … müssen beachtet werden!Universitätsbibliothek Bamberg S. 8
  • 9. "…alles ist kostenlos" Gilt gerade für qualitativ hochwertige Quellen nicht, z.B. • Wichtige Datenbanken (Fachbibliographien) • E-Books von Verlagen • Online-Archive von Zeitungen • Archive von wissenschaftlichen Fachzeitschriften ► Daher müssen diese Medien von der Bibliothek gekauft werden und sind nur im Uni-Netz zugänglich!Universitätsbibliothek Bamberg S. 9
  • 10. Inhalt der Veranstaltung 1. Basics zum Internet für Wissenschaft und Studium 2. Bewertung von Internetquellen (inkl. Wikipedia) ÜBUNG 3. Suchmaschinen: Alles Google, oder was? ÜBUNG 4. Zitieren von Internetquellen ÜBUNGUniversitätsbibliothek Bamberg S. 10
  • 11. Bewertung von Internetquellen Vorteile von Verlagspublikationen (gedruckt oder elektronisch als E-Book / E-Journal): • Qualitätsprüfung (Lektoren, Wissenschaftler) • Urheber ersichtlich (Autor, Herausgeber, Institution) • Aktualität durch Erscheinungsjahr erkennbar … und bei Internetquellen?Universitätsbibliothek Bamberg S. 11
  • 12. Bewertung von Internetquellen – Kriterien I Webadresse • Wer betreibt den Server (Universität, Forschungseinrichtung, Regierung, Privatperson)? • .edu = Bildungseinrichtungen (USA) www.denic.de • .ac.uk = Bildungseinrichtungen (UK) • .gov/.mil = US-Regierung / -Militär www.alexa.com • .int = internationale Organisationen • .org = Non-Profit-Organisationen (nicht ausschließlich) • .com = kommerzielle Seiten (nicht ausschließlich) Urheber • Autor genannt? • Autor bekannt? (Referenzen, akadem. Titel, Lehrstuhl,…) • Gibt es ein Impressum?Universitätsbibliothek Bamberg S. 12
  • 13. Bewertung von Internetquellen – Kriterien II Datum der letzten Überarbeitung • Wann wurde die Seite erstellt? • Werden die Informationen regelmäßig aktualisiert? • Funktionieren die Hyperlinks zu anderen Seiten? Quellen • Gibt der Autor seine Quellen vollständig an? • Funktionieren die Hyperlinks in den Quellenangaben? Zielgruppe • An wen richtet sich die Seite? • Mit welchen Zielen wurde die Seite erstellt? (Information, Verkauf, Überzeugungsarbeit, Satire..)Universitätsbibliothek Bamberg S. 13
  • 14. Bewertung von Internetquellen – Kriterien III Text • Ist der Text logisch gegliedert und in sinnvolle Abschnitte unterteilt? • Ist der Text vollständig? Referenzen • Gibt es Links zu anderen Seiten? Sind sie gut organisiert und ggf. bewertet? • Umfassen die Links unterschiedliche Standpunkte zum Thema? • Gibt es Links, die auf diese Seite führen? Gesamteindruck • Wie sorgfältig ist die Seite erstellt worden? • Wie ist die Wortwahl? Gibt es viele Rechtschreib- oder Tippfehler? • Erscheint Werbung auf der Seite? Wenn ja, ist sie klar vom Text getrennt?Universitätsbibliothek Bamberg S. 14
  • 15. Wikipedia - Problematik In der Wikipedia kann jeder veröffentlichen – und Informationen verfälschen; hoher Anspruch an wissenschaftliche Informationen ist nicht gesichert. • Vandalismus (Veränderung von Beiträgen zur eigenen Belustigung) • Edit Wars (Austragung von Meinungsverschiedenheiten zu einem Thema via Wikipedia) • Insider Editing (Veröffentlichung oder Veränderung von Beiträgen mit geschönter Information zu Firmen oder Personen) Deshalb alle Informationen anhand anderer Quellen kritisch überprüfen!Universitätsbibliothek Bamberg S. 15
  • 16. Wikipedia - Fazit • Gute Möglichkeit zum Einstieg in ein Thema oder Nachschlagen eines Begriffs • Literaturangaben beachten, wenn vorhanden (Hinweis auf Qualität des Artikels)! • Versionsgeschichte und Diskussionen beachten! • Nächster Schritt: Recherche weiterer (wissenschaftlicher) Literatur Grundsätzlich wird eher davon abgeraten, Wikipedia-Artikel in einer wissenschaftlichen Arbeit zu zitieren.Universitätsbibliothek Bamberg S. 16
  • 17. ÜBUNG Wie beurteilen Sie die Websites • www.martinlutherking.org • www.oliveira-online.net/domingos/wissen/rasse.htm • Wie ist der erste Eindruck? • Wer ist der Urheber? • Wie aktuell sind die dargestellten Informationen? • Halten Sie diese Websites für zitierfähig?Universitätsbibliothek Bamberg S. 17
  • 18. ÜBUNG Wie beurteilen Sie die Wikipedia-Artikel? • http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerrechtsbewegung • http://en.wikipedia.org/wiki/African-American_Civil_Rights_Movement_ (1955-1968) • Wie und wonach beurteilen Sie die Qualität des Artikels? • Würden Sie den Artikel zitieren? • Würden Sie den Artikel als Ausgangspunkt für weitere Recherchen verwenden?Universitätsbibliothek Bamberg S. 18
  • 19. Auf einen Blick: Kriterien zur Bewertung von Internetquellen • Webadresse • Urheber • Datum der letzten Überarbeitung • Quellen • Zielgruppe • Text • Referenzen • GesamteindruckUniversitätsbibliothek Bamberg S. 19
  • 20. Inhalt der Veranstaltung 1. Basics zum Internet für Wissenschaft und Studium 2. Bewertung von Internetquellen (inkl. Wikipedia) ÜBUNG 3. Suchmaschinen: Alles Google, oder was? ÜBUNG 4. Zitieren von Internetquellen ÜBUNGUniversitätsbibliothek Bamberg S. 20
  • 21. Suchmaschinen: Funktionsweise und Problematiken Quelle: http://lotse.uni-muenster.de/toolbox/00035207.pdfUniversitätsbibliothek Bamberg S. 21
  • 22. Google – ein paar Fakten • Googles Marktanteil in D: über 90 % • Von den meisten Nutzern werden nur die ersten 10 Treffer wahrgenommen. • Die Auswahl dieser Treffer erfolgt nach Kriterien, die Betriebsgeheimnis sind (Relevanz-Ranking).Universitätsbibliothek Bamberg S. 22
  • 23. Freies Wissen oder Wissensmonopolisierung? • Suchmaschinen funktionieren als „Gatekeeper“ – sie entscheiden welches Wissen für uns erreichbar ist und prägen damit unser Bild von der Welt. • „Wissen“ und damit „Wissenschaft“ beinhaltet aber auch Infragestellung, Vergleich, Transparenz und Nachvollziehbarkeit.Universitätsbibliothek Bamberg S. 23
  • 24. Die „perfekte“ Trefferliste?Universitätsbibliothek Bamberg S. 24
  • 25. Was tun?Universitätsbibliothek Bamberg S. 25
  • 26. Vergleichen!Universitätsbibliothek Bamberg S. 26
  • 27. Suchmaschinen der nächsten Generation? http://duckduckgo.com/ Beispiel für eine semantische SuchmaschineUniversitätsbibliothek Bamberg S. 27
  • 28. Suchmaschinen der nächsten Generation? http://blekko.comUniversitätsbibliothek Bamberg S. 28
  • 29. Google besser nutzen: • Suchanfrage präzise formulieren • Erweiterte Suche nutzen • Operatoren einsetzen • Google Translate (fremdsprachige Seiten) • …Universitätsbibliothek Bamberg S. 29
  • 30. Suchanfrage präzise formulieren: Erweiterte Suche nutzen Besonders hilfreich: • Suche nach Wortgruppen • Dateiformat: nur PDF- www.google.de/advanced_search Dokumente • Suche nur in bestimmten DomainsUniversitätsbibliothek Bamberg S. 30
  • 31. Suchanfrage präzise formulieren: Operatoren für die Einfache Suche Funktion Befehl Beispiel Suche nach PDFs filetype:pdf „Malcolm X“ filetype:pdf Suche innerhalb einer site: „Civil Rights Movement“ site:ac.uk bestimmten Website Suche nach Wortgruppen „…" „African American Civil Rights Movement“ Auszuschließende Begriffe - Hawaii -tourism -tourismus Genaue Suche „…“ „bayrisch“Universitätsbibliothek Bamberg S. 31
  • 32. ÜBUNG: Suchanfragen formulieren 1. Suchen Sie nach PDF-Dokumenten, die auf Webseiten englischer Universitäten veröffentlicht wurden und sich mit Malcolm X beschäftigen. 2. Suchen Sie nach Seiten, die im letzten Monat verfasst oder aktualisiert wurden, und die sich mit sozialen Bewegungen in den USA befassen.Universitätsbibliothek Bamberg S. 32
  • 33. Fremdsprachige Webseiten: Was gibt es auf Türkisch zu meinem Thema? Google-Übersetzungen sind zwar nicht wirklich gut, aber reichen meist aus, um sich einen ungefähren Eindruck über die Inhalte eines Textes zu machen. ÜBUNG: Suchen Sie mit Google PDF-Dokumente auf Türkisch, Spanisch und Französisch zum Thema Wahlsystem. (Filter „Übersetzte Seiten“) Bild: Markus Koljonen, http://iki.fi/markus.koljonenUniversitätsbibliothek Bamberg S. 33
  • 34. Das Deep Web nutzen Je spezieller die Suchanfrage, desto spezieller die Suchmaschine / der Katalog / die Datenbank!Universitätsbibliothek Bamberg S. 34
  • 35. BücherUniversitätsbibliothek Bamberg S. 35
  • 36. Digitalisierte Bücher books.google.deUniversitätsbibliothek Bamberg S. 36
  • 37. Alternativen zu Google Books www.gutenberg.org www.europeana.euUniversitätsbibliothek Bamberg S. 37
  • 38. Spezialsuchmaschinen für Nachrichten news.google.de www.paperball.deMehr „Content“ erhalten Sie in den von der UB lizenzierten Zeitungsarchiven (im Uninetz):z.B. Library Press Display, SZ Archiv, FAZ Archiv,…Universitätsbibliothek Bamberg S. 38
  • 39. Fachdatenbanken Aufsätze, Bücher, Dissertationen,… aus einem bestimmten FachbereichUniversitätsbibliothek Bamberg S. 39
  • 40. Fachdatenbanken Datenbankinfosystem www.uni-bamberg.de/ub ► DatenbankenUniversitätsbibliothek Bamberg S. 40
  • 41. Inhalt der Veranstaltung 1. Basics zum Internet für Wissenschaft und Studium 2. Bewertung von Internetquellen (inkl. Wikipedia) ÜBUNG 3. Suchmaschinen: Alles Google, oder was? ÜBUNG 4. Zitieren von Internetquellen ÜBUNGUniversitätsbibliothek Bamberg S. 41
  • 42. Zitieren von Internetquellen – Grundsätze Einige Grundsätze für das Zitieren von Online- UND Offline-Medien: • Quellen auf Zitierfähigkeit überprüfen (Herkunft und Qualität) • Immer möglichst Originalquelle und nicht aus zweiter Hand zitieren • Direkte und indirekte Zitate DEUTLICH kennzeichnen • EINEN Zitierstil wählen und beibehalten • "Überzitieren" und Namedropping vermeidenUniversitätsbibliothek Bamberg S. 42
  • 43. Zitieren von Internetquellen - Regeln • keine einheitlichen, allgemeingültigen Regeln • Wichtig ist Stringenz (einmal gewählte Form beibehalten) • Urheber (sofern genannt) und Titel des Dokuments sollten aufgeführt werden • Zusätzlich das Erstellungsdatum / den Aktualisierungsstand (wenn genannt) und das Datum des Seitenabrufs erfassen • Bei elektronischer Version eines Buches / eines Artikels: nach dem Muster der Druckausgabe zitieren und den Link zum elektronischen Text am Ende der Literaturangabe anfügen. • Neben URL (wenn möglich) auch Persistent Identifier (URN, DOI etc.) angeben • Sicherstellen, dass das Dokument langfristig verfügbar ist (ggf. selbst archivieren)Universitätsbibliothek Bamberg S. 43
  • 44. Zitieren von Internetquellen – Persistent Identifier • URL Vorteil: kann in jedem Browser aufgerufen werden Nachteil: keine Sicherstellung der dauerhaften Verfügbarkeit eines Dokuments • Persistent Identifier (z.B. URN, DOI, PURL, Handle) Vorteil: dauerhafte Adressierung Nachteil: kann im Browser nicht problemlos aufgerufen werden, sondern nur mit zusätzlichen PlugIns oder über die entsprechenden Resolving-DiensteUniversitätsbibliothek Bamberg S. 44
  • 45. Zitieren von Internetquellen – Persistent Identifier • URL zitieren, wenn möglich eine „dauerhafte URL“, d.h. eine beim Dokumentenserver oder Datenbankanbieter als „dauerhaft“ angegebene Adresse, z.B. http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/225/ oder http://www.jstor.org/stable/684567 • Zusätzlich sollte die URN, DOI etc. zitiert werden, z.B. urn:nbn:de:bvb:473-opus-2251 oder doi:10.1016/j.physletb.2003.10.071Universitätsbibliothek Bamberg S. 45
  • 46. Webseiten archivieren • www.webcitation.org • www.diigo.com • www.archive.org bzw. http://waybackmachine.org/Universitätsbibliothek Bamberg S. 46
  • 47. ÜBUNG: Zitieren von Internetquellen • https://prof.hti.bfh.ch/uploads/media/richtig_zitieren.pdf • http://www.bleuel.com/ip-zit.pdf • http://www.medienpaed.com/03-1/reimer03-1.pdf • http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2009/4293/ • http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaffäre_GuttenbergUniversitätsbibliothek Bamberg S. 47
  • 48. Kontakt barbara.hirschmann@uni-bamberg.de christian.pierer@uni-bamberg.deUniversitätsbibliothek Bamberg S. 48