Situationsbewusste Dienste für das arbeitsbegleitende Lernen

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    Situationsbewusste Dienste für das arbeitsbegleitende Lernen - Presentation Transcript

    1. Andreas Schmidt
      Situationsbewusste Dienste für das arbeitsbegleitende Lernen
      Erstgutachter: Prof. Dr. P. LockemannZweitgutachter: Prof. Dr. J. Magenheim
      12. Februar 2009
      andreas@schmidt.name
    2. Lernen bei Bedarf als neues Paradigma
      Seminare und E-Learning-Kurse führen oft zu trägem Wissen
      Bildungsbedarf des einzelnen immer weniger antizipierbar
      sehr individuelle Bildungspfade
      hohe Fluktuation, schnelle Veränderungen der Anforderungen
      => Lernangebote müssen sich an der Situation orientieren
      an Arbeitsprozessen, Geschäftsprozessen
      an individuellem Wissensstand, Präferenzen, Interessen, …
    3. Herausforderungen und Ziele
      Konzeptionell-Methodische Herausforderungen
      Anatomie der Situation des Lernenden
      Methoden für eine situationsbewusste Lernunterstützung
      Technologische Herausforderungen
      Operationalisierung der Situation als Kontext
      benötigt Infrastruktur zum Umgang mit imperfekten und zeitabhängigen Kontextinformationen (da i.d.R. durch Heuristiken gewonnen)
      Ziel: Integrative Gesamtlösung aus…
      Methodik, Diensten und Referenzarchitektur für situationsbewusste Unterstützung des arbeitsbegleitenden Lernens
      zugrundeliegender Infrastruktur für den Umgang mit Kontextinformation
    4. Awarenessofproblem
      1.Modell für das Lernen in Unternehmensumgebungen
      Wissensreifungsprozess
      2.Methodik für die situationsbewusste Unterstützung
      Situationsgesteuertes Lernen
      3.Dienste für die situationsbewusste Unterstützung
      Professional Learning Ontology als Domänenontologie
      Referenzarchitektur
      Kompetenzorientierte Dienste
      4.Kontextinfrastruktur
      Datenmodell und Dienst
      5.Evaluierung
      Implementierung
      Modellvalidierung
      formative und summative Systemevaluierung
      Suggest-ion
      Development
      Evaluation
    5. 1. Modell für das Lernen
      Arbeitsbegleitende Lernprozesse sind
      vielgestaltig,
      nicht isoliert betrachtbar,
      brauchen pädagogische Führung
      und sind durch die Situation beeinflusst.
      Existierende Mikro- wie Makro-Modelle
      erklären und strukturieren nur teilweise die unterschiedlichen Lernformen und jeweilige Führung
      überwinden nicht die jeweiligen Disziplinengrenzen
    6. 1. Wissensreifungsprozessmodell
      Dokumenten-
      kollektionen
      Kurse
      Kollaboration
      Lernobjekte
      Kommunikation
      Ad-Hoc-Weiter-
      bildung
      FormelleBildung
      Bildung von
      Communities
      Entstehungvon Ideen
      Formali-
      sierung
      GemeinsameBegrifflichkeiten
      Communities
      Berichte
      neue Ideen
      Lehrbücher
      Best Practices
      Fallstudien
      Lessons Learnt
    7. Awarenessofproblem
      1.Modell für das Lernen in Unternehmensumgebungen
      Wissensreifungsprozess
      2.Methodik für die situationsbewusste Unterstützung
      Situationsgesteuertes Lernen
      3.Dienste für die situationsbewusste Unterstützung
      Professional Learning Ontology als Domänenontologie
      Referenzarchitektur
      Kompetenzorientierte Dienste
      4.Kontextinfrastruktur
      Datenmodell und Dienst
      5.Evaluierung
      Implementierung
      Modellvalidierung
      formative und summative Systemevaluierung
      Suggest-ion
      Development
      Evaluation
    8. 2. Situationsgesteuertes Lernen
    9. Awarenessofproblem
      1.Modell für das Lernen in Unternehmensumgebungen
      Wissensreifungsprozess
      2.Methodik für die situationsbewusste Unterstützung
      Situationsgesteuertes Lernen
      3.Dienste für die situationsbewusste Unterstützung
      Professional Learning Ontology als Domänenontologie
      Referenzarchitektur
      Kompetenzorientierte Dienste
      4.Kontextinfrastruktur
      Datenmodell und Dienst
      5.Evaluierung
      Implementierung
      Modellvalidierung
      formative und summative Systemevaluierung
      Suggest-ion
      Development
      Evaluation
    10. 3. Lernunterstützende Dienste
      Wie lässt sich das situationsgesteuerte Lernen unterstützen?
      Initiieren
      Ermittlung der Benutzerkontextes als Operationalisierung der Situation
      (situationsbewusste) Berechnung der Kompetenzlücke
      (situationsbewusste) Auswahl von „passenden“ Lerngelegenheiten
      Lernobjekte
      Weniger reife „Gebrauchsdokumente“
      Personen
      Bereitstellen
      (situationsbewusste) Zusammenstellung von Lernprogrammen
      Unterstützen
      (situationsbewusstes) Generieren von Navigationsempfehlungen
    11. 3. Beispiel: Lernobjekte
    12. 3. Domänenontologie
      Professional Learning Ontology
      available under LGPL atprofessional-learning.eu
      Kontext-
      ontologie
    13. 3. Modellierung Kontext
    14. 3. Kontextontologie
    15. 3. Herausforderungen
      Kompetenzen werden auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen benutzt
      Einführung von Kompetenzrelationen, Subsumtion und domänenspezifisches Reasoning
      Auswahl von Lerngelegenheiten
      Harte Kriterien, weiche Kriterien über gewichtete Bewertungsfunktionen
      Personen: „Kompetenzentfernung“, sozialer Status
      Dokumente: Reifegrad und Kompetenz
      Lernobjekte: zahlreiche Metadaten, die Kontextmerkmalen entsprechen
      Lernprogrammzusammenstellung
      Optimierungsproblem
      Heuristik mit Best-First-Strategie
    16. Awarenessofproblem
      1.Modell für das Lernen in Unternehmensumgebungen
      Wissensreifungsprozess
      2.Methodik für die situationsbewusste Unterstützung
      Situationsgesteuertes Lernen
      3.Dienste für die situationsbewusste Unterstützung
      Professional Learning Ontology als Domänenontologie
      Referenzarchitektur
      Kompetenzorientierte Dienste
      4.Kontextinfrastruktur
      Datenmodell und Dienst
      5.Evaluierung
      Implementierung
      Modellvalidierung
      formative und summative Systemevaluierung
      Suggest-ion
      Development
      Evaluation
    17. 4. Herausforderungen
      Ziel: möglichst vollständiges und korrektes Abbild der Situation
      Probleme
      Unterschiedliche Änderungsdynamik und Asynchronizitätvon Kontextermittlung und Nutzung (Heuristiken!)
      Imperfektion:unvollständig, ungenau, unsicher, widersprüchlich
      Nutzung von Ontologien als Hintergrundwissen
      Grundidee
      Zu trennende Schritte: Gewinnung, Anreicherung, Nutzung
      Speicherung der Historie, konfidenzbewertete Fakten
      Alterungsfunktionen
      Zulassung von positiven und negativen Aussagen
      Keine a-priori-Auflösung von Widersprüchen
    18. 4. Architektur Kontextmanagement
    19. 4. Nutzung von Ontologien
      Grundidee: Anfragebearbeitung statt logischem Reasoning
      Ontologien als Datentypen mit speziellen Operatoren, z.B. instance-of:
      SELECT USERS
      WHERE process-activityinstance-ofAccountingActivity AND department = myDepartment
      VALID [2006-08-01,2006-08-31]
      Anfrageumformulierung mittels eines Reasoners möglich SELECT USERS WHERE (process-activity = a1 OR process-activity = a2 ...)
      AND department = myDepartment VALID [2006-08-01,2006-08-31]
      Zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten
    20. Awarenessofproblem
      1.Modell für das Lernen in Unternehmensumgebungen
      Wissensreifungsprozess
      2.Methodik für die situationsbewusste Unterstützung
      Situationsgesteuertes Lernen
      3.Dienste für die situationsbewusste Unterstützung
      Professional Learning Ontology als Domänenontologie
      Referenzarchitektur
      Kompetenzorientierte Dienste
      4.Kontextinfrastruktur
      Datenmodell und Dienst
      5.Evaluierung
      Implementierung
      Modellvalidierung
      formative und summative Systemevaluierung
      Suggest-ion
      Development
      Evaluation
    21. 5. Implementierung
    22. 5. Agentenbasierte Empfehlungen
    23. 5. Eingebettet in Portallösungen
    24. 5. Tray-Anwendung/Sidebar
      Tray-Anwendung
      Zeigt Hinweisfenster an
      Ändert die Farbe
      Bei Aktivitierung erscheint eine Sidebar
      Einbettung der Sidebar in als Google Gadget möglich
    25. 5. Evaluation
      Validierung des Wissensreifungsmodells
      Qualitative Studie @ SAP, die Bruchstellen bestätigte
      Quantitative Studie von Wikipedia-Artikeln, die dieKriterien der Phasen bestätigte
      Formative Evaluierung des Konzeptes des situationsgesteuerten Lernen
      Summative Evaluierung des resultierenden Gesamtsystems
      Extern durchgeführt durch LTRI, London Metropolitan University
      Zwei Firmen mit jeweils N=10 Mitarbeitern
    26. 5. Ergebnisse der Evaluation
      Situationsgesteuertes Lernen wirdgrundsätzlich positiv und nützlich bewertet
      Kritisch ist die Verfügbarkeit von geeigneten Materialien, was tendenziell schlechtere Ergebnisse bei der Firma mit dem geringeren Angebot zeigte
      Störung der Arbeitsabläufe wurde kaum beklagt
      Beobachtung durch Kontextsensoren war nur für 1/3 der Teilnehmer bedenklich
    27. 5. Zusammenfassung und Ausblick
      Wissensreifungsmodell als Makromodell
      Potential für viel weiter gehende Unterstützungsformen (-> MATURE)
      Situationsgesteuertes Lernen
      Prozessmodell und systematische Ableitung von Systeminterventionen
      Professional Learning Ontology
      breiter angelegt als vergleichbare Ansätze, Ableitung der Dienste
      Analyse von Kompetenzbeziehungen und –subsumtion
      gehen in gegründete Standardisierungsgruppe ein
      Kompetenzorientierte Lernunterstützungsdienste
      Kontextmanagementinfrastruktur
      mit Unterstützung für Unsicherheit und Alterung (und Ontologien)
      auch z.B. für AAL-Szenarien geeignet (wird in SOPRANO eingesetzt)
      Gesamtsystem in realen Unternehmensumgebungen getestet

    + Andreas SchmidtAndreas Schmidt, 2 months ago

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    Dissertationsvortrag, 11.2.2009, Karlsruhe

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