m Zentrum dieses Vortrags stehen die unterschiedlichen Formatierungen sozialer Interaktion, die auf verschiedenen Social-Media-Plattformen vorzufinden sind, wobei das besondere Interesse der Mikroblogging-Plattform Twitter gewidmet ist. Während Social Networking Sites (SNS) in der Regel auf die kleinteilige Modellierung einer Persona sowie der sozialen Interaktion setzen, sind die Möglichkeiten auf Twitter vergleichsweise begrenzt: Nutzername, Vor- und Nachname, Link und Kurzbio, damit sind die Mittel der Selbstpräsentation auf der Profilseite bereits umschrieben. An die Stelle der vielfältigen Formen der Interaktion, wie sie auf Facebook, StudiVZ etc. möglich werden (poken bzw. gruscheln, kommentieren, Gefallen ausdrücken, öffentliche oder private Nachrichten schreiben, jemandem einen 'Zombie Hug' geben, etc.), stehen im Zentrum von Twitter ein 140-Zeichen-Textfeld und eine Follower-Following-Logik, die sich von der Reziprozität der sozialen Beziehungen auf SNS unterscheidet. Vor dem Hintergrund von Victor Turners Konzepten von Liminalität und Communitas befasst sich der Vortrag mit der Frage der Konstruktion und Verhandlung des Sozialen im Web 2.0. less
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