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Halluzinationen - Online Trends für Anfänger und Fortgeschrittene

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Transcript

  • 1.  
  • 2. HALLUZINATIONEN Über das digitale Leben vom Anfang bis zum Ende 2009-10-23
  • 3.  
  • 4. Twittern eines Ungeborenen? Der Kickbee machts möglich…
  • 5. 1.
    • NOW
    * Now = Minuten, wenn nicht gar Sekunden *
  • 6.
    • Der Philosoph Zygmunt Baumann hat dafür einen Ausdruck gefunden
    Liquid Modernity
  • 7.
    • „ Bezeichnet den Umstand, dass sich soziale Formen und Institutionen nicht mehr festigen können. Das Verhältnis von Raum & Zeit ist durch die neuen Technologien derart verändert worden, dass alle traditionellen Verlässlichkeiten aufgehoben sind.
    • Nomadisierung und Mobilität sind heute Leitwährungen, wo es früher Sesshaftigkeit und Solidität waren. Der Raum der Öffentlichkeit wird ausschließlich zur Bühne privater Dramen , auf der Politik zum Entertainment der Personality-Show mutiert ist.
    • Die flüchtige Moderne wird als leicht, flüssig, diffus und netzwerkartig“ bezeichnet: ohne Ziel , ohne Zentrum , ohne Ankunft , immer in reflexartiger Bewegung . 
  • 8. Das bedeutet
    • Unzählige Short Term Projekte
    • Immer stärker fragmentiertes Leben (Vermischung von Arbeits- und Freizeit..)
    • Flexibel und adaptierbar
    • Taktik wechselt je nach Verfügbarkeit
  • 9. (Ein) Grund dafür: Überfluss
    • Grundversorgung und Basics sind gesichert
    • Produkte in derartigem Überfluss vorhanden, dass der Besitz keinen Statusgewinn mehr bringt
    • (Trotzdem: Natürlich gibt es immer einen Bedarf an Basics, deren Besitz auch Sicherheit vermittelt)
    • Das Jetzt, der Thrill, der nächste Augenblick ist daher ins Zentrum des Handelns gerückt
    • Verfügbarkeit ist alles!
  • 10. Alles muss instant sein
    • Erfahrungen Reise als Basiskonsumgut
    • Belohnung Gewinnspiele mit Instant-Gratifikation
    • Information auf jedem Device, zu jederzeit
    • Kommunikation wann und wo und mit wem immer
    • Beziehung On/Off Beziehungen, Wahlverwandschaften
    • Vergnügen Video, Musik und Spiele am Handy
  • 11.
    • Mit der Verfügbarkeit geht ein erstaunlicher Verzicht auf Qualität einher.
    • Nicht in allen Bereichen aber in vielen, wo Qualität früher eine große Rolle gespíelt hat.
  • 12. Gut genug ist ausreichend!
    • Hauptsache es ist jederzeit verfügbar
    • Einfach zu bedienen
    • Und kostet wenig
    • Low-fi high tech rules!
      • MP3
      • Skype
      • Kindle
      • Internet TV
      • Netbooks
      • Text Ads
      • Software
      • Kriegsführung
      • Gesundheitswesen
  • 13. Und das beste Beispiel für Now im Web?
  • 14.  
  • 15.  
  • 16.
    • 1,6 Mrd. User
  • 17. Whats that?
  • 18.  
  • 19.  
  • 20. Die Top 20 Websites.
    • Google
    • Facebook
    • Yahoo!
    • YouTube
    • Windows Live
    • Wikipedia
    • Blogger.com
    • Microsoft Network (MSN)
    • Baidu.com
    • Yahoo! Japan
    • Myspace
    • Google India
    • Twitter
    • Google DE
    • QQ.COM
    • Microsoft Corporation
    • WordPress.com
    • RapidShare
    • Google France
    • Google UK
  • 21. Und die Online Werbung?
  • 22. In UK toppt die Online Werbung erstmals TV!
  • 23. Die online AdEx Prognosen für die nächsten Jahre
  • 24.  
  • 25.  
  • 26. S tate of the art online Werbung in Ö:
  • 27. Werben in Social Networks
    • Neben reinen Displaykampagnen poppt hier das vielzitierte Conversational Marketing wieder auf.
    • Wie bewerbe oder umwerbe ich den Kunden nicht sondern trete mit ihm in einen Dialog?
    • Die ultimative Frage: Wie erwische ich im NOW das…
  • 28. 2.
    • ME
  • 29.  
  • 30.  
  • 31. Das ME im „Lifestream“
    • Bloggen war gestern.
    • Heute füttert man seinen Lifestream.
    • Es entsteht eine neue Form von Content.
    • Unmittelbar. Allgegenwärtig. Öffentlich. Vernetzt.
    • Und jeder hat seinen einzigartigen “Social Graph”
  • 32.  
  • 33. Nochmals Twitter
  • 34. Der Pentagigatweet ist geschafft! 5 Mrd Tweets seit 2006!
  • 35. Offene Schnittstellen erlauben jeglichen Schnickschnack mit Tweets
  • 36. Twitter im Multitasking
  • 37. Und was tut sich sonst bei den Social Networks?
  • 38. Facebook 2009 – 300.000.000 User und endlich aus dem Minus!
  • 39. Facebook 2005-2006
  • 40. Facebook 2007
  • 41. Facebook 2008
  • 42. Mit dem Gründer kann man sich nicht anfreunden.
  • 43. Und finden tut man auch nicht jeden so leicht
  • 44. Der größte Facebook-Konkurrent ist ins Hintertreffen geraten
  • 45.  
  • 46.  
  • 47.  
  • 48.  
  • 49.  
  • 50.  
  • 51.  
  • 52.  
  • 53.  
  • 54.  
  • 55. Das Nutzungsverhalten im Social Network Die goldene Regel: 1:10:100
  • 56. Foto
  • 57.  
  • 58.  
  • 59. Video
  • 60.  
  • 61.  
  • 62.  
  • 63.  
  • 64.  
  • 65.  
  • 66.  
  • 67.  
  • 68. Music
  • 69.  
  • 70.  
  • 71.  
  • 72.  
  • 73.  
  • 74.  
  • 75. Event
  • 76.  
  • 77.  
  • 78.  
  • 79.  
  • 80. Social Bookmarks & Aggregators
  • 81.  
  • 82.  
  • 83.  
  • 84.  
  • 85. e- und Social Commerce
  • 86.  
  • 87.  
  • 88.  
  • 89.  
  • 90.  
  • 91.  
  • 92. Preisfrage?
    • Welches ist die erfolgreichste US Immobilien Site?
    • Welches ist die erfolgreichste US Dating Site?
    • Welches ist die erfolgreichste US Kleinanzeigen Site?
    • Antwort: Es sind nicht 3, es ist eine einzige Site, die in diesen Bereichen No. 1 in US ist
    • Und es ist ein der ältesten und hässlichsten Website der Welt:
  • 93. Craigslist.org – 100 Mio $ Jahresumsatz!
  • 94.  
  • 95.  
  • 96.  
  • 97. Neben neuen Businessideen entstehen auch neue Kommunikationstools.
  • 98. Google Wave
  • 99. Schöne neue Welt! Und was bedeutet das alles für das „ME“?
    • Wenn Sich immer mehr Lebensbereiche in das Web verlagern entstehen dort auch (neue) Themen und Probleme:
    • Soziale Folgen
    • Handling und Verwaltung der digitalen Identitäten
    • Sicherheit (SPAM, Phising, Cyber-Stalking und Mobbing,..)
    • Qualitätssicherung (Wer teilt Schrott von Kunst?)
    • Datenverwaltung (Wie finde ich meine Daten, wie lange sind sie gültig,…)
  • 100. 3.
    • DATA
  • 101. Es existieren (geschätzt) Daten im Ausmaß von 988 Exabyte
    • 1 gigabyte = 1,000 megabytes
    • 1 terabyte = 1,000 gigabytes
    • 1 petabyte = 1,000 terabytes
    • 1 exabyte = 1,000 petabytes 1 zettabyte = 1,000 exabytes
  • 102. Zuwachs
    • 487 Milliarden Gigabyte pro Jahr in 2008
      • = 237 Milliarden »Kindle«-E-Book-Reader von Amazon oder
      • = 4,8 Billiarden Online-Banking-Transaktionen.
      • = 162 Billionen digitale Aufnahmen
      • = Speicherkapazität von 30 Milliarden iPod Touch
      • = 19 Milliarden DVDs
  • 103. Wer sind die Datentreiber?
  • 104. Ein Mehr an Information bedeutet jedoch nicht automatisch mehr Klarheit
  • 105. Das Gesetz der 16 Stunden
  • 106. Daten werden aber auch immer öffentlicher und zugänglicher
  • 107.  
  • 108. Mashups
    • Mashups kombinieren bestehende Inhalte zu neuen
    • Dank offener Schnitstellen (APIs) wie sie Google, Twitter und Co anbieten, lassen sich so interessante Hybride erstellen
  • 109.  
  • 110.  
  • 111.  
  • 112.  
  • 113.  
  • 114. Aber:
    • Daten und Maschinen sind trotzdem grundsätzlich dumm, egal wie tolle Kombinationen sich daraus bauen lassen.
    • Bedeutung und Sinn kann dem nur der Mensch geben.
    • Ein großes Ziel wird daher sein, das Web „intelligent“ zu machen.
    • Maschinen müssen die Bedeutung von Infomationen erkennen können
  • 115. Semantisches Web
    • Ziel des Semantischen Webs ist es, die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen.
    • Die Informationen im Web sollen von Maschinen interpretiert und automatisch maschinell weiterverarbeitet werden können
  • 116.  
  • 117.  
  • 118.  
  • 119. Was bedeutet „DATA“ für uns?
    • Was können wir als Agentur an Information aus der Datenflut ziehen?
      • Research
      • Analyse von User/Kundenverhalten
      • Prognosen
    • Wie können wir Daten durch intelligente Strukturen und Darstellungsformen zugänglich machen?
      • Produktkataloge
      • Daten von Institutionen
    • Wie verwalten und wir diese Daten und machen sie zugänglich?
      • Technisch
      • Interaktion
  • 120. 4.
    • MOBILE
  • 121. Allgegenwärtiger Computer
    • Das Handy ist und wird noch mehr zum ultimativen Device
    • Nicht zuletzt dank dem iPhone wird eine Flut an Smartphones erwartet, viele davon mit Touch-Technologie.
  • 122. Apple AppStore
    • 50.000.000 iPod Touch & iPhones
    • 65.000 Apps im Angebot
    • 2 Mrd. Apps downgeloadet
  • 123.  
  • 124.  
  • 125.  
  • 126.  
  • 127.  
  • 128.  
  • 129.  
  • 130.  
  • 131.  
  • 132.  
  • 133.  
  • 134.  
  • 135.  
  • 136.  
  • 137. Midomi
  • 138. Google Latitude
  • 139. Bei der Konzeption von Apps sollten wir eines nicht vergessen:
    • Es gibt zwar (in Österreich) geschätzt 200.000 iPhones aber daneben noch eine hohe Zahl von anderen Smartphones
      • Nokias
      • Blackberrys
      • HTCs
      • G1s
  • 140. Kosten Mobile Apps
    • iPhone/Mobile Apps sind zwar klein aber nicht billig!
    • Eine iPhone App, die was kann, ist nicht unter 20.000 zu haben.
    • Wenn die App zuätzlich auch noch für andere Plattformen und Geräte umgesetzt werden soll, steigen die Kosten.
      • Windows Mobile
      • Java ME (Symbian, Blackberry,..)
      • Android
    • Achtung bei kostenlosen Apps!
      • Inkubationszeit im App Store: 2 Wochen - unendlich ∞
  • 141.  
  • 142. Mobile Websites
  • 143. Mobile Websites
  • 144. Mobile Websites
  • 145. Mobile Websites
  • 146. Aber nicht nur Handys werden vernetzt..
  • 147. 5.
    • OUTERNET
  • 148.
    • Outernet bezeichnet die Tatsache, dass nicht nur Computer und Handys sondern immer mehr Dinge des Alltags miteinander vernetzt werden.
    • Es bezieht sich auch auf Entwicklung Realitäten zu verschmelzen:
    • Virtuelle und reale Welt geben sich eine Stelldichein.
  • 149. Augmented Reality
  • 150. Wikitude
  • 151.  
  • 152.  
  • 153. Augmented Reality in der Werbung
  • 154. eBook
  • 155. Ein paar hundert Bücher in der Handtasche?
    • Kein Problem!
  • 156. Tageszeitungen on demand.
  • 157. Für die Printtageszeitungen ist der veränderte Medienkonsum jetzt schon ein Problem.
  • 158. Für die Printtageszeitungen ist der veränderte Medienkonsum jetzt schon ein Problem.
  • 159. Was wird noch computable und vernetzt?
    • Everything Else!
    • Autos
    • Bekleidung
    • Häuser
    • Kühlschränke
    • All das über Technologien, die drahtlose Datenübertragung ermöglichen
    • WLAN
    • GSM
    • RFID/NFC
  • 160. NFC - Ticketautomat
  • 161. Self Check In
  • 162. Und der „iPOS“ ist zwar noch nicht serienreif aber schon im Einsatz
  • 163. iPOS
  • 164. Es gibt Plattformen, die jetzt schon anbieten alles zu vernetzen
  • 165.  
  • 166. Aber auch simple Gadgets ermöglichen die Verknüpfung von real und virtuell
  • 167. Poken Der „Poken“
  • 168. Fitbit
  • 169.
    • Wem das alles zu viel ist, dem bleiben 2 Möglichkeiten:
    • Man geht auf Diät…
  • 170. Die Mediadiät
  • 171.
    • Oder man steigt aus.
    • Aber selbst dann ist man möglicherweise vor der totalen Vernetzung nicht sicher…
  • 172. Danke!
  • 173.  
  • 174. COPYRIGHTS © Die an dem Inhalt der Präsentationsschrift bestehenden Urheber- und Nutzungsrechte verbleiben bei Draftfcbi, auch wenn für die Präsentation ein Honorar bezahlt wurde. © Die Weitergabe der Präsentationsschrift an Dritte sowie eine Veröffentlichung, Vervielfältigung, Verbreitung, Nachbildung oder sonstige Verwertung der präsentierten Ideen und Lösungen ist ohne vorherige Zustimmung von Draftfcbi nicht zulässig. © Werden die präsentierten Ideen und Lösungen nicht verwendet, so ist Draftfcbi berechtigt, diese anderweitig zu verwenden.