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Die Präsentation gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Digitalisierung innerhalb der Buchbranche und zeigt die wichtigsten Entwicklungen auf, welche die Rollenverteilung im ...

Die Präsentation gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Digitalisierung innerhalb der Buchbranche und zeigt die wichtigsten Entwicklungen auf, welche die Rollenverteilung im Literaturbetrieb aktuell komplett verschiebt.

Der Wandel, der sich im digitalen Bereich gerade vollzieht, bedroht aber nicht nur die traditionellen Marktteilnehmer in Form der Verlage und Buchhandlungen, sondern auch die freie Netzgesellschaft als solche.

Wir von LOG.OS möchten nicht, dass der Zugang zu und die Nutzung von Inhalten in Zukunft nur noch von einigen wenigen globalen Monopolisten kontrolliert wird.

Unser Ziel ist der Aufbau eines alternativen »Kultur/betrieb/s/systems«, oder in den Worten des sehenswerten Videos der Heinrich Böll Stiftung zum Urheberrecht:

»Gesucht wird eine Möglichket, wie im Netz Geld verdient werden kann, ohne dass der freie Fluss der Informationen gestört wird.«

LOG.OS steht sinnbildlich für ein zentrales Betriebssystem (OS = operating system) des »geschriebenen Wortes« (griech. »lógos«), das wir in Form einer gemeinnützigen, integrierten Online-Plattform entwickeln werden.

Als übergreifender Marktplatz für digitale Inhalte schöpft LOG.OS Wert, indem die Plattform die direkte Interaktion zwischen Privatpersonen, Branchenteilnehmern wie Buchhandlungen und Verlagen sowie öffentlichen Institutionen wie Universitäten und Bibliotheken über eine gemeinsame technische Infrastruktur mit einer zentralen, vernetzten Bibliothek ermöglichen soll.

LOG.OS setzt als gemeinnützige Organisation auf Kooperation statt auf Verdrängung – zur Förderung einer vielfältigen, unabhängigen Schriftkultur.

Mehr Infos unter www.log-os.info

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    Log.os info Log.os info Presentation Transcript

    • Das  Buch  in  der  digitalen  Welt    –  oder  –    warum  wir  ein  gemeinnütziges    System  für  den  Literaturbetrieb    brauchen                Volker  Oppmann  AKEP  2013  Kontakt:  Volker  Oppmann    |    whatsup@log-­‐os.info  |  mobil  +49.175  59  47  931     photo  credits  ©  Eisenhans,  Fotolia.com  
    • ● Das gedruckte Buch: isolierte (Sprach-) Container in isolierten Bibliotheken mit isoliertem Wissen  ● Ein eBook ist im Gegensatz zum Buch kein komplettes, sondern ein komplexes Produkt● Die Anreicherung digitaler Bibliotheken durch »user generated content« – der Nutzer als Urheber● eBooks als Kollaborations- und Kommunikationsinstrumente: Beispiele gemeinsamer Textnutzung● Vernetzte Bücher in einer universalen Bibliothek, die zugleich das Wissen der Nutzer aggregiert● Die Kehrseite der Medaille: Die Abhängigkeit von kommerziellen Großunternehmen● Unsere Mission: Eine digitale Universalbibliothek, die das Wissen in den Dienst der Allgemeinheit stellt● Die LOG.OS Organisationsstruktur – dauerhaft wettbewerbsfähig und gemeinnützig● Zentrale Aufgaben im Dienste des Kunden: Zugang organisieren und Nutzung gewährleisten● Das Herzstück von LOG.OS – eine Bibliothek, die gleichzeitig ein Shop ist.● LOG.OS schöpft Wert, indem es als multisided platform die Interaktion zw. einzelnen Kundengruppen ermöglicht● LOG.OS – Anknüpfungsbeispiele für Buchhändler● Am Anfang war das Wort. Jetzt kommt das Betriebssystem.Kontakt:  Volker  Oppmann    |    whatsup@log-­‐os.info  |  mobil  +49.175  59  47  931     photo  credits  ©  Eisenhans,  Fotolia.com  Execu4ve  Summary      
    • 3  Das gedruckte Buch: isolierte (Sprach-) Containerin isolierten Bibliotheken mit isoliertem Wissen!In  der  physischen  Welt  besteht  eine  Bibliothek    aus  der  Summe  der  in  ihr  versammelten  Bände.    Sämtliches  Wissen  über  die  Bücher  ist  nicht  in    der  Bibliothek,  sondern  ausschließlich  im  Kopf    des  Nutzers  oder  allenfalls  isoliert  in  Form  von    Anmerkungen  in  einzelnen  Büchern  enthalten.      Jeder  Nutzer  besitzt  seine  eigene  Bibliothek    mit  individuellen  Exemplaren  (»Kopien«),  die    in  keinerlei  Verbindung  zu  den  Büchern  oder  Bibliotheken  anderer  Nutzer  stehen.      Zudem  ist  Lesen  eine  rein  individuelle  Täagkeit,    die  ausschließlich  in  der  Privatsphäre  des  Nutzers  stacindet.      Um  an  neue  Bücher  zu  kommen  oder  sich  mit  anderen  Nutzern  auszutauschen,  muss  der  Nutzer  akav  in  die  öffentliche  Sphäre  wechseln,  indem  er  beispielsweise  einen  Laden  aufsucht  oder  aber  seinen  Browser  öffnet  (und  damit  bewusst  online  geht),  um  über  einen  Webshop  ein  Buch  zu  bestellen  oder  aber  sich  innerhalb  eines  sozialen  Netzwerks,  einer  so  genannten  »Buch-­‐Community«  wie  Goodreads  (im  März  2013  durch  Amazon  akquiriert)  über  Inhalte  auszutauschen.        Anmerkung:  Während  es  in  der  physischen  Welt  durchaus  sinnvoll  ist,  zwischen  Bibliothek  (ganz  gleich,  ob  öffentlich  oder  privat)  und  Shop  (Buchladen)  zu  differenzieren,  wird  diese  Unterscheidung  in  der  digitalen  Welt  obsolet,  da  eBooks  nichtmaterielle  Güter  sind,  die  man  nicht  »kaui«  und  auch  nicht  besitzen  kann.    Der  Leser  erwirbt  lediglich  ein  Nutzungsrecht,  d.h.  eine  Lizenz,  sodass  sich  der  Zugang  zu  Inhalten  lediglich  über  den  Umfang  der  eingeräumten  Nutzungsrechte  unterscheidet  (dauerhaies  Nutzungsrecht  =  gefühlter  »Kauf«  in  einem  »Shop«  versus  zeitlich  begrenztes  Nutzungsrecht  =  gefühlte  »Leihe«  in  einer  »Bibliothek«).  
    • 4  Ein eBook ist im Gegensatz zum Buchkein komplettes, sondern ein komplexes ProduktEin  gedrucktes  Buch  ist  ein  KompleP-­‐Produkt,  das  Inhalt  (Content)  und  AusstaPung  in  sich  vereint  und  somit  ohne  weitere  Hilfsminel  direkt  konsumiert  werden  kann.      Das  Nutzererlebnis  liegt  über  die  Wahl  der  Ausstanung  allein  in  der  Hand  der  Verlage  (»hochwerages«  Hardcover  versus  »billiges«  Taschenbuch),  wobei  sich  der  gefühlte  »Wert«  eines  Buches  in  erster  Linie  über  seine  Materialität  besammt.      Ein  eBook  (ePub)  ist  ein  reines  Container-­‐Format,  das  aus  nichts  als  dem  reinen  Inhalt  (Content)  besteht.      Zum  Lesen  eines  eBooks  benöagt  man  eine  ausführende  eReading-­‐SoSware  auf  einem  Endgerät,  die  in  der  Regel    drei  Grundfunkaonen  in  sich  vereint:  eReading,  Bibliotheks-­‐verwaltung  und  Shop.      Alles,  was  der  Kunde  an  »AusstaPung«  wahrnimmt  und  erwartet  (etwa  Funkaonen,  mit  denen  man  Text  markieren,  No4zen  oder  Lesezeichen  erstellen  und  verwalten  kann),    sind  nicht  etwa  Eigenschaien  des  eBooks,  sondern  EigenschaSen  der  eReading-­‐SoSware.      Das  Nutzererlebnis  besammt  sich  also  in  erster  Linie  aus    dem  Funkaonsumfang  der  jeweiligen  SoSware-­‐AusstaPung,  die  aus    zwei  Komponenten  besteht:  einer  anwenderseiagen  Komponente  in  Form  einer  eReading  Soiware  (kurz:  App)  =      1⃣  sowie  einer  serverseiagen  Komponente  (kurz:  Cloud)  =      2⃣    .    Prakasches  Anwendung:  Eine  Lern-­‐,  Studien-­‐  oder  sonsage  Interessen-­‐gruppe,  die  gemeinsam  an  einem  bzw.  über  einen  Text  arbeitet,  wobei  jeder  die  Anmerkungen  und  Kommentare  der  anderen  einsehen  kann,  man  sich  im  Chat  direkt  über  den  Text  austauscht.    Möchte  man  einen  Text  ziaeren,  wird  über  die  Copy  &  Paste-­‐Funkaon  nicht  nur  das  Zitat  in  den  eigenen  Text  eingefügt,  (...)  -­‐-­‐-­‐-­‐-­‐-­‐  -­‐-­‐-­‐-­‐-­‐-­‐  -­‐-­‐-­‐-­‐-­‐-­‐  Cloud  =  Online-­‐Datenbank    mit  der  gesamten  Bibliothek    verfügbarer  eBooks,  die  sich    permanent  mit  der  SoSware    des  Nutzers  (client-­‐  bzw.    anwenderseiage  Komponente)    abgleicht  sowie  Lesestände,    Lesezeichen  und  Anmerkungen  /    Noazen  über  mehrere  Endgeräte    hinweg  synchronisiert.      Display-­‐Technologie,    z.B.  eInk  oder  LCD    eBook  =  reiner  (Text-­‐)    Inhalt  (Content)    Ausführende  SoSware  (engl.    applica4on  oder  kurz  App)  mit    Online-­‐Anbindung  zur  zentralen    Referenz-­‐Bibliothek  in  der  Cloud    Betriebssystem  des    Gerätes  (z.B.  iOS,  Android    oder  Windows  8  /  mobile)    Mobiles  Endgerät  =  Hardware    (z.B.  tablet  PC,  SmartPhone    oder  dezidierter  eReader)  1⃣    2⃣    
    • 5  Die Anreicherung digitaler Bibliotheken durch»user generated content« – der Nutzer als UrheberDer  Nutzer  wird  durch  die  Nutzung  digitaler  Buch-­‐Angebote  selbst  zum  Urheber,  sei  es  auf  Mikro-­‐Ebene  durch  Metadaten  oder  auf  Makro-­‐Ebene  durch  »user  generated  content«  (durch  Nutzer  erstellte  Inhalte)    in  Form  von  Rezensionen,  Empfehlungen,  Wiki-­‐Ar4kel    bis  hin  zu  Sekundärliteratur  (professionelle  Nutzer).      Populäre  Formen  von  durch  Nutzer  erstellten  Inhalten:    Tagging  =  Verschlagwortung  durch  den  Nutzer;    viele  Placormen  bieten  so  genannte  Tag  Clouds,    die  über  die  Größe  der  dort  versammelten  Wörter    die  Häufigkeit  der  individuellen  Begriffs-­‐Nennungen  visualisieren    Indexing  =  Erstellen  eines  verlinkten  Personen-­‐    und  Sachwortregisters,  sowohl  manuell  als  auch    voll  automaasiert  möglich    Bookmarks  =  Lesezeichen    Annotated  bookmarks  =  Anmerkungen  /  Noazen    des  Nutzers  zu  einer  besammten  Textstelle    Shared  annotated  bookmarks  =  für  andere  Nutzer    der  Placorm  freigegebene  Anmerkungen  /  Noazen    Prakasche  Anwendung:  Eine  Lern-­‐,  Studien-­‐  oder  sonsage  Interessengruppe,  die  gemeinsam  an    einem  bzw.  über  einen  Text  arbeitet,  wobei  jeder    die  Anmerkungen  und  Kommentare  der  anderen  einsehen  und  man  sich  im  Chat  direkt  über  den    Text  austauschen  kann.    Möchte  man  einen  Text  ziaeren,  wird  über  die  Copy  &  Paste-­‐Funkaon  nicht  nur  das  Zitat  in  den  eigenen  Text  eingefügt,  sondern  zugleich  eine  Fußnote  in  korrekter  Zitaaonsweise  samt  Backlink  zum  referenzierten  Quelltext  erzeugt,  sodass  man    über  das  Zitat  hinaus  auch  gleich  in  den  ziaerten  Quelltext  springen  kann.  Interessanter  Punkt  –    passt  zur  Forderung    »books  need  to  be  connected«  von  @hughmcguire  auf  d.  #publishersforum  `13  »Quelltext«    diesen  Begriff  ●  übersetzen  ●  nachschlagen  ●  markieren    .  .  .    connected  books  eBook  text  Zitat  XML  Autor   Urheber  
    • 6  eBooks als Kollaborations- und Kommunikations-instrumente: Beispiele gemeinsamer TextnutzungLern-­‐,  Studien-­‐  oder  sonsage  Interessengruppen  (z.B.  Krimi-­‐Fans)  arbeiten  gemeinsam  an  einem  bzw.  über  einen  Text,  wobei  ein(e)  jede(r)  die  Anmerkungen  und  Kommentare  der  anderen  einsehen  kann  und  /  oder  sich  über  ein  Chat-­‐  Protokoll  direkt  über  den  Text  austauscht.    Möchte  man  einen  Text  ziaeren,  wird  dieser    über  die  Copy  &  Paste-­‐Funkaon  nicht  nur  in    den  eigenen  Text  eingefügt,  sondern  zugleich  eine  Fußnote  in  korrekter  Zitaaonsweise  samt  Backlink  zum  referenzierten  Quelltext  erzeugt,  sodass  man  (bzw.  ein  anderer  Leser)  über  das  Zitat  auch  gleich  in  den  ziaerten  Quelltext  springen  kann.    Oder  aber  Sie  lassen  sich  als  Leser  über  die  Suchfunkaon  sämtliche  Anmerkungen  und  /    oder  markierte  Textstellen  zu  einem  speziellen  Thema  zusammenstellen  –  seien  es  ihre  eigene  Anmerkungen  aus  x  Jahren  Leseerfahrung    (die  Sie  unter  Umständen  längst  vergessen  haben  und  insofern  nie  wiederfinden  würden)  oder  die  Anmerkungen  anderer  Leser.      Nur  um  einige  Möglichkeiten  zu  nennen.  Prakasche  Anwendung:  Eine  Lern-­‐,  Studien-­‐  oder  sonsage  Interessen-­‐gruppe,  die  gemeinsam  an  einem  bzw.  über  einen  Text  arbeitet,  wobei  jeder  die  Anmerkungen  und  Kommentare  der  anderen  einsehen  und  man  sich  im  Chat  direkt  über    den  Text  austauschen  kann.    Möchte  man  einen  Text  ziaeren,  wird  über  die  Copy  &  Paste-­‐Funkaon  nicht  nur  das  Zitat  in  den  eigenen  Text  eingefügt,  sondern  zugleich  eine  Fußnote  in  korrekter  Zitaaonsweise  samt  Backlink  zum  referenzierten  Quelltext  erzeugt,  sodass  man  über  das  Zitat  hinaus  auch  gleich  in  den  ziaerten  Quelltext  springen  kann.  Interessanter  Punkt  –    passt  zur  Forderung    »books  need  to  be  connected«  von  @hughmcguire  auf  d.  #publishersforum  `13  Möchte  man  einen  Text  ziaeren,  wird  über  die  Copy  &  Paste-­‐Funkaon  nicht  nur  das  Zitat  in  den  eigenen  Text  eingefügt,*  sondern  zugleich  eine  (...)    *  Fußnote  in  korrek-­‐ter  Zitaaonsweise    Nutzer  1:    Laura  Dawson  @ljdawson    von  Bowker  ging  auf  dem    #publishersforum  mit    »open  book  containers«    in  eine  ähnliche    Richtung      Nutzer  2:    dabei  ist  das    (zumindest  bei  den  Großen    wie  Apple  oder  Amazon)    doch  längst  Realität  ...    Nutzer  3:  ja,  aber  nur  in    deren    proprietären  =    geschlossenen  Systemen!      
    • Eine  digitale  »Bibliothek«  ist  weit  mehr  als  die  Summe  der  in  ihr  versammelten  Bände  –  die  Bibliothek  »lernt«  und  wächst  mit  jeder  Nutzung  durch  die  erzeugten  Metadaten,  die  sich  um  die  eBooks  gruppieren  (sowohl  für  den  Nutzer  »unbewusst«,  d.h.  automaasch,  indem  die  Soiware  das  Nutzerverhalten  protokolliert  und  analysiert,  als  auch  durch  die  bewusste  Nutzung  der  Soiware  in  Form  von  nachvollziehbar  gemachten  Quer-­‐verbindungen  und  Kommentaren/Noazen).    Sämtliches  Wissen  über  die  Bücher  wandert  in  Form  von  Querverlinkungen  und  Anmerkungen  aus  den  Köpfen  der  Nutzer  in  die  Bibliothek.      Jeder  Nutzer  hat  über  seine  eReading-­‐Soiware  Zugriff  auf  exakt  die  gleiche  Online-­‐Bibliothek  (in  der  »Cloud«)  wie  alle  anderen  Nutzer,  da  jede  individuelle  Kopie  auf  dem  Endgerät  des  Nutzers  auf  die  gleiche  Stammdatei  (eine  so  genannte  Mastercopy)  auf  dem  zentralen  Content  Distribuaon  Server  des  Anbieters  referenziert.      Auch  jede  individuelle  Noaz  der  Nutzer  referenziert  auf  die  zentrale  Mastercopy  in  der  Cloud.  Dies  bedeutet  zugleich,  dass  es  im  Grunde  keine  klare  Trennung  mehr  zwischen  privater  und  öffentlicher  Sphäre  gibt.      Sämtliche  Cloud-­‐basierten  Lesegeräte  oder  Apps  auf    mobilen  Endgeräten  kommunizieren  permanent  mit  dem  Server,  sind  ständig  online.    7  Vernetzte Bücher in einer universalen Bibliothek,die zugleich das Wissen der Nutzer aggregiert
    • 8  Die Kehrseite der Medaille: Die Abhängigkeitvon kommerziellen Großunternehmenphoto  credits  ©  beaubelle-­‐  Fotolio.com  Cloud-­‐basierte  eBook-­‐Angebote  sind  aktuell  proprietäre,    d.h.  geschlossene  Systeme  einzelner  Anbieter  wie  Apple    oder  Amazon,  die  mit  den  Systemen  anderer  Anbieter    nicht  kompa4bel  sind.      Sämtliche  im  Markt  befindlichen  Angebote  locken  Leser  mit  immenser  »Ausstanung«  im  Sinne  von  Funkaonsumfang,  sind  aber  de  facto  goldene  Käfige  mit  elektronischen  Fußfesseln  (DRM),  die  ihre  Nutzer  ebenso  abhängig  wie  gläsern  machen,    da  die  Soiware  gleichzeiag  auch  stets  das  Nutzerverhalten  protokolliert  und  analysiert.    Zudem  haben  Nutzer  nur  ein  Mindestmaß  an  Kontrolle  über  ihre  unbewusst  (Soiware-­‐Protokolle)  oder  bewusst  erzeugten  Daten  (Noazen,  Anmerkungen,  Rezensionen,  etc.).      Vor  allem  aber  sind  die  aktuellen  Anbieter  weit  mehr  als  nur  Shops  –  sie  sind  gigan4sche  Bibliotheken,  die  neben  den  reinen  Buchinhalten  Kundendaten  samt  Wissen  der  Nutzer    in  sich  aufsaugen  und  damit  letztendlich  nicht  nur  das  Wirt-­‐schaSsgut,  sondern  auch  das  Kulturgut  Buch  kontrollieren.      Das  Kulturgut  Buch  gehört  nicht  in  die  Hand  weniger  Groß-­‐konzerne,  bei  denen  man  niemals  sicher  sein  kann,  welchen  Interessen  sie  tatsächlich  verpflichtet  sind  und  wem  sie  in  fünf  Jahren  gehören.  
    • 9  Unsere Mission: Eine digitale Universalbibliothek,die das Wissen in den Dienst der Allgemeinheitstellt – und Texte universell nutzbar machtphoto  credits  ©  yuryimaging  -­‐  Fotolia.com  Unser  zentrales  Anliegen  ist,  jenes  Wissen,  das  die  Nutzer  selbst  in  Form  von  Anmerkungen  zu  Texten  in  die  Bibliothek  einbringen,  vor  der  Vereinnahmung  durch  kommerzielle  Interessen  zu  schützen  und  in  den  Dienst  der  Allgemeinheit    zu  stellen,  wobei  wir  unter  »Anmerkungen«  nicht  nur  Kurz-­‐texte  wie  Noazen  verstehen,  sondern  ganze  Wikipedia-­‐ähnliche  Arakel  bis  hin  zu  professioneller  Sekundärliteratur.    Dies  wiederum  erfordert  in  erster  Linie  ein  gutes  Produkt,    da  sich  Nutzer  nur  über  ein  wePbewerbsfähiges  Angebot,  nicht  jedoch  über  gute  Absichten  gewinnen  lassen  –  wir  benöagen  also  in  erster  Linie  echte  Kunden,  die  unser    Angebot  auch  tatsächlich  nutzen,  da  wir  nur  so  die  nöage  Reichweite  au•auen  können,  um  auch  tatsächlich  gesellschaSlich  relevant  zu  sein.      Wir  müssen  also  sowohl  unternehmerisch  am  Markt  agieren  als  auch  sicherstellen,  dass  die  dauerhaie  Unabhängigkeit  sowie  die  gemeinnützige  Ausrichtung  allein  an  den  Interessen  der  Urheber  und  Nutzer  gewährleistet  sind.  Wir  wollen  das  durch  eine  mehrgliedrige  Organisaaon  erreichen,  deren  einzelne  Teile  jeweils  eine  ganz  spezifische  Aufgabe  erfüllen.      Unsere  Vision:  Eine  demokra4sche  Mitmach-­‐Bibliothek,    deren  Nutzer(innen)  ihr  Wissen  über  die  Geschichte(n)    der  Menschheit  teilen  und  fortschreiben.        
    • 10  Die LOG.OS Organisationsstruktur –dauerhaft wettbewerbsfähig und gemeinnützigAufgabe  des  LOG.OS  Fördervereins  ist,  über  Crowdfunding  und  Fundraising  das  nöage  Kapital  für  den  Auf-­‐  und  Ausbau  der  Placorm  einzuwerben  sowie  eine  geeignete  Organisaaonsform  außerhalb  des  Vereins  zu  errichten,    damit  die  Placorm  dauerhai  unabhängig  bleiben  und    nicht  an  kommerzielle  Wenbewerber  verkaui  bzw.    durch  diese  übernommen  werden  kann.    Dies  soll  durch  die  Errichtung  einer  Saiung  erreicht  werden,  die  ihr  Saiungskapital  wiederum  in  eine  noch  zu  gründende,  gemeinnützige  GmbH  invesaert  sowie  per  Satzung  einen  Verkauf  von  Geschäisanteilen  an  der  gGmbH  ausschließt.    Die  Aufgaben  der  zu  errichtenden  LOG.OS  S4Sung  liegen    (1.)  in  der  dauerhaien  Sicherung  der  Neutralität  der    gGmbH  als  100%ige  Eigentümerin  sowie  (2.)  der  Funkaon    als  Aufsichts-­‐  und  Kontrollorgan  der  gGmbH,  um  einen  satzungsgemäßen  operaaven  Betrieb  sicherzustellen,    wozu  die  Saiung  mit  einem  funkaonierenden  Board  ausgestanet  sein  muss,  das  sich  im  Idealfall  u.a.  aus  dem  Netzwerk  rund  um  den  Förderverein  rekruaeren  lässt.    Die  Aufgaben  der  zu  gründenden  LOG.OS  gGmbH  bestehen  (1.)  in  der  Umsetzung  ihres  durch  die  Saiung  formulierten  Auirags,  (2.)  im  opera4ven  Betrieb  der  Placorm  sowie    (3.)  in  der  konanuierlichen  Innova4on,  um  ihren  Kunden  maximalen  Nutzen  zu  s4Sen.  LOG.OS  Förderverein  e.V.  LOG.OS  gGmbH  LOG.OS    Saiung  
    • Handel  11  Zentrale Aufgaben im Dienste des Kunden:Zugang organisieren und Nutzung gewährleistenAutor  Nutzer  interessieren  sich  für  Inhalte,  die  ihren  Interessen  entsprechen,  nicht  für  deren  Herkuni.      Sie  interessieren  sich  weder  für  buchhändlerische  Bezugswege  noch  dafür,  ob  ein  Titel  lieferbar,  ver-­‐griffen,  verwaist,  rechtefrei  oder  open  source  ist.      Und  sie  interessieren  sich  vor  allem  nicht  dafür,  wie  die  Rechtekene  exakt  gestrickt  ist  oder    welche  Instanzen  ihnen  welche  Nutzungsrechte  einräumen  können  (oder  auch  nicht).      Nutzer  erwarten  die  »Gesetze  der  Onlinewelt«:    1.   anything,  anyame,  anywhere    =  alles,  sofort,  egal  von  wo  (bzw.  von  wem)  2.   easy  access  3.   seamless  user  experience    Unsere  Kernaufgaben  im  Dienste  des  Kunden    sind  folglich:  1. sämtliche  Inhalte  verfügbar  zu  haben  2. eine  direkte  Nutzung  zu  gewährleisten  3. sicherzustellen,  dass  die  jeweilige  Rechtekene  intakt  ist  und  sauber  abgebildet  werden  kann,  sodass  jeder  zu  seinem  Recht  kommt  –  Nutzer  wie  Urheber,  respekave  Verwerter          Leser  Erbe  Verlag  Agent  Großhandel  Bibliothek  gemeinfrei  
    • 12  Das Herzstück von LOG.OS –eine Bibliothek, die gleichzeitig ein Shop ist.Das  Herzstück  von  LOG.OS  ist  die  digitale  Bibliothek,  eine  Online-­‐Datenbank,  in  der  von  jedem  verfügbaren  Text  eine  Referenzdatei  (Mastercopy)  gespeichert  ist,  auf  die  sämtliche  Nutzerbibliotheken  referenzieren.      Die  Bibliothek  (als  serverseiage  Komponente)  kom-­‐muniziert  über  eine  Online-­‐Verbindung  permanent    mit  der  Lese-­‐Soiware  des  Nutzers  (anwenderseiage  Komponente)  und  synchronisiert  Lesestände,  Lese-­‐    zeichen  sowie  Anmerkungen  /  Noazen  über  mehrere  Endgeräte  hinweg  (sog.  »Cloud-­‐Funkaonalitäten«).      Die  »Bibliothek«  des  Endkunden  besteht  im  Grunde    also  weniger  aus  einzelnen  eBooks  auf  seinem  Endgerät  (welche  in  Form  einer  Kopie  lediglich  die  zentrale    Referenzdatei  spiegeln),  sondern  aus  einer  Liste  von  Zugriffsrechten  auf  einzelne  Texte,  welche  über  ein  so  genanntes  Digital  Rights  Management  (DRM)  verwaltet  werden  (Kopierschutz  ist  nur  ein  Aspekt  von  DRM).      Ob  und  wie  viel  Nutzer  für  den  Zugang  zu  einzelnen  Texten  bezahlen  müssen,  entscheiden  die  jeweiligen  Rechteinhaber  (Autoren,  Verlage,  Bibliotheken,  etc.).      Auch  die  Breite  des  Zugang-­‐Angebots  von  einem  zeitlich  befristeten  (»Leihe«)  bis  hin  zu  einem  unbefristeten  Nutzungsrecht  (»Kauf«),  wird  durch  den  jeweiligen  Rechteinhaber  festgelegt.      photo  credits  ©  stokkete  -­‐  Fotolia.com  
    • Man  kann  sich  die  LOG.OS  Placorm  wie  einen  Würfel  vorstellen,    der  über  einen  Systemkern  in  Form  einer  digitalen  Bibliothek    sowie  verschiedenen  Nutzeroberflächen  (so  genannte  GUIs  =  Graphical  User  Interfaces)  verfügt.      Jede  Nutzeroberfläche  richtet  sich  an  einen  anderen  Nutzerkreis,    da  ein  Autor  als  Verfasser  von  Texten  z.B.  ganz  andere  Funkaonen  benöagt  als  jemand,  der  einfach  nur  ungestört  lesen  möchte.        Das  Entscheidende  dabei  ist,    dass  LOG.OS  als  gemeinnützige    Organisaaon  auf  Koopera4on,    nicht  auf  Verdrängung  setzt.      Wir  sind  der  festen  Überzeugung,  dass  jede  Rolle  im  Literaturbetrieb  Ihre  Daseinsberechagung  hat  und    Wert  im  Sinne  des  Ganzen  schöpi.    Unsere  Vision  ist,  allen  Interessengruppen  rund  um  das  Thema  Buch  eine  gemeinsame  Placorm  mit  einer  gemeinsamen  Infrastruktur  zu  bieten  und  die  einzelnen  Teilnehmer  –  ganz  gleich  ob  Autoren,  Leser,  Buchhändler,  Verlage,  Bibliotheken,  Universitäten  oder  Schulen  mit  der  Soiware  auszustanen,  die  der-­‐  bzw.  diejenige  benöagt,  um  gemäß  der  eigenen  Bedürfnisse  den  maximalen  Nutzen  aus  der  gemeinsamen  Placorm  zu  ziehen  sowie  als  Teilnehmer  eines    großen  Ganzen  seinerseits  Nutzen  für  die  Allgemeinheit  zu  saien.      13  LOG.OS schöpft Wert, indem es alsmultisided platform die Interaktion zwischeneinzelnen Kundengruppen ermöglichtLOG.OS  write  LOG.OS  publish  LOG.OS  edu  LOG.OS  @lib  LOG.OS  read  LOG.OS  trade  
    • Jede  wenbewerbsfähige  eReading-­‐Soiware  besteht  in  der  Regel  aus  drei  unterschiedlichen  Komponenten,  d.h.  dem  eigentlichen  eReader    (basierend  auf  einem  Web-­‐Browser)  +  Bibliotheksverwaltung  +  Shop.      Wir  können  hinsichtlich  der  Funkaon  der  einzelnen  Komponenten    also  unterscheiden  zwischen  (1.)  der  darstellenden  Soiware,    (2.)  den  Synchronisaaonsdiensten  mit  der  Online-­‐Bibliothek  sowie    (3.)  der  Kaufabwicklung  samt  der  wirtschailichen  Kundenbeziehung.      Das  zentrale  Interesse  von  LOG.OS    gilt  der  Online-­‐Bibliothek  sowie  der  Sicherung  von  Nutzerdaten,  nicht  jedoch  der  jeweiligen  Reader-­‐Technologie  oder  der  wirtschai-­‐lichen  Kundenbeziehung.      Unternehmen  mit  eigener  Reader-­‐Technologie  sowie  eigenem    Online-­‐Shop  bieten  wir  deshalb    unseren  Online-­‐Katalog  sowie  eine  Programmierschninstelle  (eine    so  genannte  API  =  Applicaaon  Programming  Interface)  an,  mit  deren  Hilfe  sie  unabhängig  am  Markt  agieren  können,  solange  sie  den  Kunden  nach  erfolgreich  abgewickelter  Transakaon  zur  Nutzung  der  jeweiligen  Inhalte  an  das  Backend-­‐System  von  LOG.OS  übergeben.      D.h.  der  Kunde  kaui  bei  seinem  gewohnten  Händler  und  nutzt  die    dort  verfügbare  Reader-­‐Technologie,  bewegt  sich  innerhalb  derer  aber  in  einem  geschützten  Bereich.    14  LOG.OS für Buchhändler mit eigener TechnologieLOG.OS  reader  LOG.OS  Soramenter    ABC  LOG.OS  Filialist  X  LOG.OS  Filialist  Y  LOG.OS  Soramenter  DEF  LOG.OS  StartUp    XYZ    
    • Buchhändler  ohne  eigene  Technologie-­‐Kompetenz  können  aktuell    in  keiner  Form  am  digitalen  Buchmarkt  profiaeren  –  schlimmer  noch:  durch  den  Verkauf  von  eBooks  über  den  eigenen  Webshop  per  Download-­‐Verfahren  subvenaonieren  sie  lediglich  den  Großhandel    als  eigentlichem  Anbieter  sowie  den  Wenbewerb,  da  sie  ihre  Kunden  damit  direkt  zur  Konkurrenz  schicken:  eBooks  in  downloadfähiger  Form  verfügen  über  die  reine  Texanformaaon,  können  allein  jedoch  noch  nicht  einmal  gelesen  werden  –  sie  bedürfen  einer  ausführenden  eReading-­‐Soiware,  die  der  Kunde  zusätzlich  »erwerben«  muss.      Zwangsläufig  muss  der  Kunde  auf  eine  Lösung  eines  Wenbewerbers  zurückgreifen,  die  ihrerseits  aber    in  der  Regel  bereits  einen  Shop    eingebaut  hat.  Folgekäufe  wird  der  Kunde  fortan  direkt  in  der  Um-­‐gebung  täagen,  in  der  er  sich  ohne-­‐hin  bereits  au„ält,  jedoch  nicht  mehr  bei  »seinem«  Buchhändler.      Entsprechend  stellt  LOG.OS  Buchhändlern  Soiware-­‐Lösungen  in  Form  von  Schninstellen  (für  den  eigenen  Online-­‐Shop),  Einzelkomponenten  oder  Komplenpaketen  zur  Verfügung.      Ziel  muss  sein,  dass  der  Buchhändler  nur  ein  System  pflegt,  z.B.  indem  er  Buchempfehlungen  in  Form  von  Kurzrezensionen  generiert,  die  dann  automaasch  auf  die  verschiedenen  Online-­‐Präsenzen  verteilt  werden,  d.h.  Website/Webshop,  Profilseiten  auf  sozialen  Netzwerken,  den  LOG.OS  Marketplace  sowie  einen  Channel  in  der  LOG.OS  App.        15  LOG.OS für Buchhändler ohne eigene TechnologieLOG.OS  Soramenter  whitelabel  LOG.OS  Soramenter    Web-­‐Shop  LOG.OS  Soramenter  SocNet-­‐Link  LOG.OS  Soramenter  Widget  LOG.OS  Soramenter  Channel  LOG.OS  reader    Soramenter-­‐  Channel  
    • Am Anfang war das Wort.Jetzt kommt das Betriebssystem.Vielen DankFür Ihre Aufmerksamkeit!www.log-os.infoKontakt:  Volker  Oppmann    |    whatsup@log-­‐os.info  |  mobil  +49.175  59  47  931  twiner  @according2john