Lösung: "Alle Jahre wieder"
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Lösung: "Alle Jahre wieder" Lösung: "Alle Jahre wieder" Presentation Transcript

  • K a r n e v a l Von Sonja, Brigitte, Sarah, Nastasija & Saska
  • Inhaltsverzeichnis
    • ● Geschichte des Karnevals
    • ● Dreigestirn
    • ● Karnevalszüge
    • ● Umfrage
  • Geschichte
    • Der Kölner Karneval ist fast so alt, wie die Geschichte der Stadt selbst. Doch erst seit 178 Jahren feiert man so organisiert wie heute. Damals gab es verschiedene Gründe weshalb die Menschen früher Karneval feierten:
    • Römer und Griechen feierten Dionysos und Saturn mit Wein, Frauen und Gesang zu Ehren fröhliche Frühlingsfeste. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als Treue der Götter und Vertreibung der bösen Winterdämonen. Später übernahmen die Christen die heidnischen Bräuche der früheren Feste. Die vorösterliche Fastenzeit wurde mit der Fastnacht oder dem Karneval (carne vale = Fleisch lebe wohl!) begonnen.
    • Im Mittelalter nahmen die Fastnachtsfreuden, die "Mummerei", oft drastische Formen an, sehr zum Ärgernis von Rat und Kirche der Stadt. Verbote und Verordnungen halfen kaum, es wurde wild und fröhlich gefeiert.
    • Zum lustigen Straßenkarneval kamen im 18. Jahrhundert die sogenannten "Redouten" nach venezianischem Vorbild, ausgelassene Masken- und Kostümbälle, die zunächst nur dem Adel und dem reichen Bürgertum zugänglich waren. Die erste Redoute gab es in einem Adelshaus am Neumarkt 1736.
    • Knapp 50 Jahre später wurde Köln von den französischen Revolutionstruppen erobert. Doch erlaubte die neue Regierung den Einheimischen, ihre jecken Umzüge zu machen. Die Preußen, die kurz darauf das Sagen hatten, waren strenger, was die Kölner nicht abhielt, ihre närrische Tradition weiterzuführen. Der Karneval wurde geordnet verbürgerlicht. Mit dem "Held Karneval", unser heutiger Prinz, kam eine neue Idee hinzu.
    • 1823 wurde dann das "Festordnende Komitee" gegründet. Am 10. Februar des Jahres feierte Köln den ersten Rosenmontagszug unter dem Motto "Thronbesteigung des Helden Carneval". Mit dabei waren die Roten Funken, die einstigen Stadtsoldaten, die sich auch gerade als Gesellschaft namhaft gemacht hatten, das Geckenberndchen von den Hillige Knächte und Mägde, Jan von Werth und Kölner "Bauer und Jungfrau", als Erinnerung an die ehemals Freie Reichsstadt Köln. Auch heute noch steckt ein Mann im Kostüm der Jungfrau, wie schon damals.
    • Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nun nicht mehr zu halten.
    • Es entstand eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen. 1860 geht der erste "Geisterzug" am Abend des Karnevalssamstag. Selbst nach der Jahrhundertwende hielt die "Gründerzeit" der Narren an. 1902 entstand die Ehrengarde, als Begleittruppe von Bauer und Jungfrau. 1906 bekam dann Prinz Karneval seine Prinzengarde. Weitere Gesellschaften traten aus der Masse heraus. Willi Ostermann mit seinen Liedern und die originelle Grete Fluss machten dann den Kölner Karneval über die Stadtgrenzen hinaus berühmt.
    • Wie heute noch überbrückten die Sitzungen mit Büttenrednern und Liedersängern die Zeit vom "11.11.", der Sessionseröffnung des Karnevals, bis zum Höhepunkt am Rosenmontag.
    • Nun sind Gruppen wie Bläck Fööss, Höhner und Paveier, das Rumpelstilzchen oder der Werbefachmann, die Markenzeichen des Karnevals. Weltberühmt ist der "Stippeföttchen-Tanz" der Roten Funken, eine Verspottung auf strammes und steifes Soldatentum.
    • Mittlerweile gibt es ca. 160 Karnevalsgesellschaften, Heimatvereine, Viertelgemeinschaften, die das Fest in rund 500 Sitzungen, Bällen und Umzügen gemeinsam feiern. Höhepunkt ist dennoch immer der Rosenmontagszug geblieben.
  • Dreigestirn
    • Das Kölner Dreigestirn besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau ... Prinz => Der Prinz ist der höchste Repräsentant des Karnevals. Seit 1823 ist er die wichtigste Figur des Rosenmontagszug . Der Prinz trägt das Symbol Pritsche bei sich, die er übers Volk schwingt. Sein Wagen ist der prunkvollste und größte des Karnevalszuges. Bauer => Der Bauer symbolisiert die Wehrhaftigkeit der Reichsstadt Köln, er steht insbesondere für die Befreiung Kölns aus der Macht der Erzbischöfe. Er trägt als Stadtbewacher auch die Stadtschlüssel an seinem Gürtel, die er bei der Proklamation vom Oberbürgermeister verliehen bekommt, zusätzlich trägt er einen Dreschfegel in der linken Hand. Der Bauer trägt 125 Pfauenfedern auf seinem Hut, die die Unsterblichkeit der Stadt Köln darstellen soll. Jungfrau => Die Jungfrau wird als beschützende Mutter Colonia im Dreigestirn immer von einem Mann dargestellt und wurde 1870 dem Bauern zur Seite gestellt. Deshalb sind Jungfrau und Bauer immer zusammen auf einem Wagen zu sehen. Sie trägt eine Mauerkrone. Die Krone und ihre Jungfräulichkeit symbolisieren die Uneinnehmbarkeit Kölns. Das römische Gewand erinnert an die römische Kaiserin Agrippina die Jüngere, die als Gründerin der Stadt gilt. Die Jungfrau erhält vom Oberbürgermeister einen Spiegel, indem sie sich selbst bewundern kann als Symbol.
  • Karnevalszüge
    • Einer der größten Rosenmontagszüge überhaupt findet in Köln statt. Zu dieser Zeit ist nichts mehrnormal. Es herrscht Ausnahmezustand. Die ganze Stadt feiert, singt und tanzt pausenlos.
    • Der Rosenmontagszug fand erstmals 1823 organisiert in Köln statt. Um 1830 wurde die Bezeichnung des Komitees eventuell auch auf den Umzug übertragen und nannte ihn Rosenmontagszug, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Der Rosenmontagsbrauch verbreitete sich in ganz Deutschland. 1991 jedoch fiel der Rosenmontagszug insbesondere in Köln, Düsseldorf und Mainz wegen des Golfkrieges aus. Doch seitdem wurde er immer gefeiert und das nicht zu wenig ;P
    • Die Kölner Schul- und Veedelszöch ziehen am Karnevalssonntag durch die Kölner Innenstadt. Die Schull- und Veedelszöch fanden erstmals 1933 statt.
    • Hier sind zwei Veranstaltungen zusammengefasst:
    • die Schullzöch (Schulzüge), wo mehr als 30 Kölner Schulen teilnehmen
    • die Veedelszög (Stadtteilzüge), die von mehreren Stammtischen, Stadtteilvereinen und auch Nachbarschaftsvereinen organisiert und bestritten werden.
    • Die Teilnahme ist sogar so sehr begehrt, dass es ca. 25 Gruppen gibt, die auf der Warteliste stehen und nicht teilnehmen dürfen. Eine gut 40-köpfige Jury prämiert die beste Gruppe in den Kategorien Wagengruppe und Fußgruppe.
    • Am Rosenmontagszug sind ungefähr eine Millionen begeisterte Leute dabei und feiern.
    • Bei den Schul- und Veedelszöch sind auch hunderttausende Leute dabei.
    • Für den Karneval ist Köln bekannt. Auch nicht ohne Grund. Hier ist die „Fünfte Jahreszeit“ enorm wichtig und wenn man hier feiert dann richtig.
    • Der Karneval hat Traditionen und doch wird er immer neu erfunden.
  • Umfrage
    • Wir haben eine Umfrage zum Thema Karneval in der Altersklasse zehn bis achtzehn Jahre durchgeführt. Das sind die Ergebnisse:
    • 1.) Feierst du Karneval?
    • 80% feiern Karneval
    • 20% feiern keinen Karneval
    • 2.) Machst du dir viele Gedanken über deine Verkleidung zu Karneval?
    • 55% machen sich viel Gedanken über ihre Verkleidung zu Karneval
    • 45% machen sich keine Gedanken über ihre Verkleidung zu Karneval
    • 3.) Verkleidest du dich überhaupt zu Karneval?
    • 75% verkleiden sich zu Karneval
    • 25% verkleiden sich nicht zu Karneval
    • 4.) Hast du irgendwelche Traditionen?
    • 37.5% haben irgendwelche Traditionen zum Karneval
    • 62.5% haben keine Traditionen zum Karneval
    • 5.) Verbindest du Alkohol mit Karneval?
    • 60% verbinden Alkohol mit Karneval
    • 40% verbinden Alkohol nicht mit Karneval