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Lehrveranstaltung: E-Business

Lehrveranstaltung: E-Business
Thema: E-Learning, Live-Version

Sommersemester 2011

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E business SoSe 2011 e-learning-live Presentation Transcript

  • 1. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I E-Business 5. E-Learning Sommersemester 2011 Anja Lorenz Internet: http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/wi1/Folie 1 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 2. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IDas bin ich! Anja Lorenz wissenschaftlicher Mitarbeiter / Industriepromovend an der Professur WI2 #Medieninformatik # #Lernmaterialien Kontakt: https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/wi2/wp/team/anja-lorenz/ Twitter: @anjalorenzFolie 2 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 3. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Die am gleichen Tag stattfindende Blockveranstaltung endet um 17 Uhr!!! Der Vortrag ist für Studenten der Veranstaltung E-Business prüfungsrelevantFolie 3 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 4. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IHeutige Vorlesung: E-Learning Grundlagen E-Learning Exkurs: E-Learning an der Hochschule E-Learning als E-Business Ausblick: E-Learning 2.0Folie 4 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 5. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IMitschreiben? Klar, aber gemeinsam! http://piratepad.net/eb070611 (E-Business am 07.06.2011) Linkliste http://www.diigo.com/list/anjalorenz/eb070611Folie 5 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 6. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ILiteraturempfehlungen Back, A., Bendel, O. & Stoller-Schai, D. E-Learning im Unternehmen: Grundlagen – Strategien – Methoden – Technologien Zürich: Orell Füssli, 2001. ISBN 3-280-02749-7  Campusbibliothek II, Regalstandort QP 370 bac Ebner, M. & Schön, S. (Hrsg.) Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T) Berlin: epubli (s/w, Softcover), 2011. ISBN 978-3-8442-0437-7 Norderstedt: Books on Demand (farbig, Hardcover), 2011. ISBN 978-3-8423-4011-4  Online verfügbar (Open Access) http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/issue/currentFolie 6 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 7. http://www.e-teaching.org/
  • 8. http://beat.doebe.li/bibliothek
  • 9. http://www.weiterbildungsblog.de
  • 10. http://www.tschlotfeldt.de/elearning-blog
  • 11. http://www.checkpoint-elearning.de/
  • 12. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Grundlagen E-Learning Was ist E-Learning? Lernformen mit und ohne Technologien Bezugsdisziplinen [flickrA]Folie 12 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 13. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Wie würden Sie E-Learning definieren? In welcher Form ist es Ihnen schon begegnet?Folie 13 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 14. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IDefinitionen: Was ist E-Learning? „Lernen mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).“ [EK01, S.33] Aber ist das E-Learning? Vorlesungsskript herunterladen Besser: „Lernen und Lehren mit Technologien umfasst alle Lern- und Lehrprozesse sowie -handlungen, bei denen technische, vor allem elektronische (zumeist auch digitale) Geräte und Anwendungen verwendet werden. Ein besonderes, aber nicht ausschließliches Augenmerk liegt dabei auf Anwendungen und Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologien.“ *ESN11, S. 10]Folie 14 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 15. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Lernen und Lehren mit Technologien Lernen und Lehren mit Technologien… Videokamera Fotoapparat Radio  Technologien unterstützen Lernaktivitäten Tageslichtprojektor Audioguides Polylux Fernsehen Simulationen E-Learning…  Computer in Netzwerken als Mobiltelefon Laptops Computer technische Basis für Lernaktivitäten Lernmanagementsystem Internet Lernen mit E-Mail Newsforen WWW neuen Medien…  Lernaktivitäten mit der Hilfe E-Learning Lernen mit von (Informationen aus) (oft beschränkt auf neuen Medien neuen Medien Telelernszenarien) (Medienpädagogik) [ESN11, S. 10f]Folie 15 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 16. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IExkurs: E-Learning als Buzzword „Kenduring? Ist das wieder so ein neues Plastikwort oder steckt da tatsächlich etwas neues und Maren bahnbrechendes dahinter? Es Martschenko [Cel10] klingt irgendwie sehr gewollt.“ [XING10] kenduring = E-Learning und Wissensmanagement werden ergebnisorientiert miteinander verknüpft = lernen + merken (?)Folie 16 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 17. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IExkurs: E-Learning als Buzzword „Mit diesem Beitrag möchten wir dafür plädieren, E-Learning abzuschaffen. *…+ wir [sind] überzeugt, dass es *…+ förderlich wäre, wenn der Begriff ‚E-Learning‘ in den Ruhe- stand versetzt würde und neue, flexiblere Ausdrücke an seine Stelle treten würden.“ Bachmann et al. [BBM09]Folie 17 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 18. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ILernformen mit und ohne E: Die Barbecue-Typologie Technologiefreier Präsenzunterricht Technologieeinsatz im Präsenzunterricht Technologieeinsatz im Präsenzunterricht und begleitendes Lernmanagementsystem (LMS) Blended Learning Reines Online-Lernen mit unterschiedlichen Phasen (und Werkzeugen) [ESN11, S. 14]Folie 18 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 19. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISchlussfolgerungen aus der Barbecue-Typologie Es gibt… … sehr verschiedene E-Learning-Formen … Möglichkeiten, E-Learning abwechslungsreich zu gestalten … nicht DIE eine optimale Lösung für jeden  es muss zum Lernszenario passen (es muss dem Lerner „schmecken“) [ESN11, S. 14]Folie 19 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 20. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IBezugsdisziplinen Pädagogik Erziehungswissenschaften pädagogische Psychologie Informatik Wirtschaftsinformatik Medieninformatik Arbeitswissenschaften Medienpädagogik BWL Usability Engineering HCI Personalwissenschaften [ESN11, S. 17]Folie 20 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 21. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Exkurs: E-Learning an der Hochschule … an der TU Chemnitz … an anderen Universitäten [flickrB]Folie 21 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 22. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning an Hochschulen Welche Möglichkeiten für Lernen und Lehren mit Technologien an der TUC kennen Sie? Kennen Sie weitere Beispiele von anderen Hochschulen?Folie 22 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 23. [Opal11]
  • 24. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning an der TUC: OPAL Administriert von der BPS GmbH Verwaltung von Lernaktivitäten in Kursen Materialbereit- Veranstaltungs- Leistungskontrollen Online-Zusammen- stellung organisation und Bewertung arbeit  Skripte  Einschreibung  Einstufungstests  Arbeitsgruppen  Podcast  Newsletter  Prüfungen  Forum  Blog  Kontakt  Lehrevaluation  Kontaktformular  Lehrvideos  Terminvergabe  Online-Umfragen  Ordner  Vorlesungs-  Lernfortschritts-  Scheine erstellen  Wikis mitschnitte kontrolle  Kalender  Aufgaben  Links und Literaturlisten [TUC11]Folie 24 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 25. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning an der TUC: OPAL Wer kennt OPAL? Wer arbeitet gern mit OPAL? Warum (nicht)? Was fehlt?Folie 25 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 26. TU Graz Streaming von Lehrveranstaltungen und Gastvorträgen [TUG11]
  • 27. TU Graz Persönliche Lernumgebungen (PLE) [TE10]
  • 28. Universität Duisburg-Essen Online Campus: Soziale Lernplattform [DUE11]
  • 29. Universität Duisburg-Essen Online Campus: Soziale Lernplattform [DUE11]
  • 30. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I E-Learning als E-Business Segmente …aus Kundensicht …aus Anwendersicht 1. Content-Anbieter 2. Technologie- und Systemanbieter 3. Services [flickrC]Folie 30 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 31. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning als E-Business „Lerninhalte und Lernprozesse, die medial vermittelt werden können, lassen sich auf elektronischen Märkten handeln. E- Learning ist auch ein E-Business. E-Learning als E-Business zu gestalten heißt, die Transformation der Wirtschaft im Informationszeitalter zu verstehen, sich mit Chancen und Herausforderungen der ‚New Economy‘ zu befassen und diese unternehmerisch zu nutzen.“ [BBS01, S. 17]Folie 31 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 32. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segmente im E- Learning-Markt Kompetenz- erwerb Preis vs. Leistung Kunden vs. Anbieter Gewinn Kunden- bindung [flickrD]Folie 32 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 33. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Kundensicht I: Kindergarten / Vorschule  Heranführen an Medien  Wettbewerbs- vorteil [flickrE, BBS01, S. 45]Folie 33 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 34. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Kundensicht II: K12 Market  Ausstattung von Schulen und Lehrern  Anerziehen von Medienkompetenz [flickrG, BBS01, S. 45]Folie 34 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 35. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Kundensicht II: K12 Market  Chancen für Ent- wicklungsländer  z.B. OLPC… One Laptop Per Child [flickrF, BBS01, S. 45]Folie 35 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 36. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Kundensicht III: Post-Secondary Market / HigherEducation Market  Bereitstellen von Lernmaterialien und Infrastruktur  Authentische Lernumgebungen  Unterstützung von Massenlehrveran- staltungen  Wettbewerbs- vorteil [flickrH, BBS01, S. 45]Folie 36 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 37. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Kundensicht IV: Corporate Training Market  Software-Schulungen, z.B. SAP  Produktschulungen  Soft Skills… Dabei:  Kostenreduktion  Geschwindigkeit  Effizient & Effektivität [flickrI, BBS01, S. 45]Folie 37 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 38. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Kundensicht V: Life Long Learning Market  persönliches Wissens- management  persönliche Weiterbildung  Googeln / „Microlearning“ [flickrJ, BBS01, S. 45]Folie 38 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 39. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik ISegmente aus Anbietersicht Inhalte Technologien / Systeme Services Full-Service-Anbieter [BBS01, S. 43ff]Folie 39 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 40. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 1: Inhalte / Content Anbieter  erfassen Lernbedürfnisse  bereiten Lerninhalte für diese auf  verkaufen oder lizensieren die aufbereiteten Lerninhalte z.B. Hochschulen, Schulungsfirmen, Fachexperten, Fachverlage Individualisierung:  kundenindividuell oder  Standardschulung („off-the-shelf“) [Ald00, S. 1; BBS01, S. 47ff]Folie 40 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 41. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 1: Inhalte / Content Anbieter Beispiel für Standardinhalte [che10]Folie 41 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 42. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 1: Inhalte / Content Anbieter Kundengruppen  Management bzw. Weiterbildungsverantwortliche  IT-Personal  Lerner oft ergänzt durch  Konzeption kompletter Curricula  Betreuung durch „E-Trainer“  Erstellung von Eingangs-/Abschlusstests  generelle Beratungsleistung [Ald00, S. 1; BBS01, S. 47ff]Folie 42 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 43. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter „*…+ Unternehmen, die Basistechnologien, Lerntechnologien und E-Learning-Systeme vertreiben“ Technologien und Systeme 1. zur Content-Produktion (Authoring), 2. zur Bereitstellung von Vermittlungskanälen 3. zur Verwaltung von Lernprozessen [BBS01, S. 49]Folie 43 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 44. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter [LSE11, S. 63]Folie 44 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 45. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Autorensysteme unterstützen die Content-Erstellung (weitestgehend) ohne Programmierkenntnisse.Folie 45 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 46. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Autorentool Lectora [Lec08]Folie 46 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 47. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Anforderungen [LSE11, S. 60]  Textverarbeitung  Grafiken  Videoformate  Audiosequenzen  einfache Animationen  Wissenstests mit automatisierter Auswertung und Feedback  Vorlagen, einheitliche Navigationsstrukturen  Exportmöglichkeiten (EXE, HTML, SCORM)Folie 47 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 48. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Wachsende Informationsmenge  Content Management  Learning Content Management Systeme (LCMS) + Lerninhalte  modulare Lernobjekte + zentrale Datenbasis (Repository)  gemeinsamer Zugriff + XML-basierte Speicherung  Inhalt vs. Layout, Internationalisierung  Wiederverwendbarkeit, Rekombination  „Mass Customization“  Ansprechende Lernmaterialien & ROI steigernFolie 48 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 49. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Learning Content Management Systeme (LCMS) Content Ebene der Ebene der Ebene der Autoren Genehmigung Veröffentlichung Media [Nic01, Bau04]Folie 49 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 50. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Realisierung der Vermittlungskanäle  synchrone Vermittlung von Lerninhalten Online-Konferenzsysteme / Virtual Classrooms / Gruppenchats / Webinare / Desktop-Sharing / Online-Whiteboards z.B. realisiert mit Skype, Adobe Connect, Centra, NetviewerFolie 50 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 51. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Adobe Connect [opco11a1]Folie 51 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 52. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Realisierung der Vermittlungskanäle  asynchrone Vermittlung von Lerninhalten, d.h. - den Zugang zu CBT/WBTs ermöglichen - Videokanäle bereitstellen, z.B. Lehrvideos, Screencasts, aufgezeichnete Webinare und VorlesungenFolie 52 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 53. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter e-Vorträge auf Lecturio [Haa11]Folie 53 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 54. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Lernmanagementsysteme (LMS) unterstützen vor allem die Kurs- und Benutzerverwaltung. [LSE11, S. 63f] [LSE11, S. 63]Folie 54 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 55. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Aspekte bei der Auswahl von LMS [Sch05, S. 58ff, LSE11, S. 63f]  Möglichkeiten/Aufwand zur Administration, z.B. Abrechnungssysteme, Rechte- und Rollenmanagement  Unterstützung der Didaktik, z.B. Lehrplanverwaltung, Kooperationswerkzeuge, Tests, Bewertungswerkzeuge  Evaluationsmöglichkeiten der Lernprozesse, z.B. Analyse von Lernwegen, Reports  Kommunikationswerkzeuge, z.B. Chat, Foren, Videokonferenzsysteme  Technische Aspekte, z.B. benötigte Serverkapazitäten, Zugriff per Webbrowser, Skalierbarkeit, Anbindung an externe Dienste, Unterstützung von Standardformaten  Wirtschaftliche Aspekte, z.B. Lizenzverträge, -kosten, SupportFolie 55 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 56. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter …und einiges mehr  Kompetenzmanagementsysteme  systematisches HCM (z.B. Onboarding, Talent- und Nachfolgemanagement, detaillierte Reports)  PLE (Personal Learning Environment)  Lernende stellen sich die benötigten Werkzeuge und Inhalte selbst zusammen  Game Based Learning (Serious Games)  Einsatz digitaler Spiele im (Fort-) BildungskontextFolie 56 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 57. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 2: Technologie- und Systemanbieter Geschäftsmodell Application Service Providing (ASP) [BBS01, S. 51f]  für Unternehmen, deren Kerngeschäft selbst nicht im E-Learning-Bereich liegt  Dienstleister (ASP) hostet die entsprechenden Plattformen, betreut diese  sorgt für eine funktionierende E-Learning-Infrastruktur  verschiedene Finanzierungsmodelle: - Pauschale - Abonnement - Lizenzen je Nutzer, Zugriff, Datenmenge…Folie 57 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 58. Geschäftsmodell Application & Learning Service Providing (LSP) [KS00, S. 42] Content Suppliers E-Learning Contents Solution Vendor Learning Service Provider Application Service ProviderLearning Service Provider Learning Contents Operating E-Learning Fee FeeClient Client Client Client Client
  • 59. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Segment 3: Services [KS00, S. 39ff]  Lernbedarf ermitteln: Lehr-/Lernziele, Themen…  Bildungsangebot entwickeln: Curricula, pädagogische Konzepte, Kommunikationskonzepte, Umfang…  Beratung zur Durchführung und Systemauswahl: Vermittlungsform, Medieneinsatz, konkrete Lerntechnologien…  Beschaffung von Lerninhalten: Auswahl von Content-Anbietern, Anleitung von Autoren im Unternehmen…  Integration in die bestehende IT-Landschaft: Anbindung von Content- und Personaldatenbanken, Indexierung, Rechtevergabe, Freischaltung…  Evaluation der Bildungsangebote  Sonstiges: Beratung zu rechtlichen und Finanzierungsfragen, Change- Management, Abwicklung der Zahlungsströmen etc.Folie 59 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 60. The Circleof LifelongE-Learning[vgl. PMC00, S. 6]
  • 61. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IAusblick: E-Learning 2.0 [flickrK]Folie 61 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 62. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I And now, e-learning is evolving with the World Wide Web as a whole and its changing to a degree significant enough to warrant a new name: E-learning 2.0. Steven Downes[Dow05] (@downes)Folie 62 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 63. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0 Top 100 Learning Tools 2010 [Har10, @janehart] 1. Platz: Twitter 2. Platz: YouTube 3. Platz: GoogleDocs … 4: Delicious, 5: Slideshare, 6: Skype, 7: Google Reader, 8: Wordpress, 9: Facebook …10. Platz: Moodle Umfrage 2011: http://www.c4lpt.co.uk/recommended/2011.htmlFolie 63 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 64. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0: Neue WerkzeugeFolie 64 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 65. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0: Neue Werkzeuge Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge, wie ICQ, Google Docs, Etherpad, Skype, Twitter Web 2.0: Blogs, Wikis, Webfeeds, Social Networks, Social Bookmarks,… Virtuelle Welten (Second Life), Podcasts…Folie 65 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 66. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0 E-Learning 1.0 E-Learning 1.3 E-Learning 2.0 Komponenten - LMS - LCMS - Wikis - Authoring Tools - Rapid Authoring Tools - Social Networks - Blogs - Mash-ups Entwicklungszeit lang schnell keine Lerneinheit dauert 60 Minuten 15 Minuten 1 Minute Zugriffszeit vor der Arbeit zwischen der Arbeit bei der Arbeit Auslieferung auf einmal in vielen Teilen wenn es benötigt wird Plattform LMS E-Mail, Intranet Suche, RSS-Feed [Kar07]Folie 66 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 67. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0Formelles Lernen Informelles Lernen…wie Bus fahren …wie Fahrrad fahrenDer Busfahrer entscheidet über Weg und Der Radfahrer entscheidet selbst über Weg Haltepunkte und HaltepunkteDer Busfahrer kennt den Weg Der Radfahrer kann spontan Umwege fahren oder sein Ziel ändern Die Fahrgäste lassen sich an ihr Ziel führen  Der Radfahrer führt sich selbst [Cro07]Folie 67 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 68. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0: Open Course „Zukunft des Lernens“  freiwilliger, offener, dezentraler Online-Kurs  Gastgeber statt Lehrende  Teilnehmer statt Lerner  Organisiert von der Jochen Robes (weiterbildungsblog) und einem Team der Uni Frankfurt  pro Woche ein Thema mit Lektüre und „Aufgaben“  jeden Mittwoch: Live-Session mit Gastrednern und Diskussion [opco11]Folie 68 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 69. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0: Open Course „Zukunft des Lernens“ Themen sind z.B. [opco11a]  Nicht ohne meine Community! Social & Networked Learning  Von iPads, eBooks & Virtual Classrooms. Lerntechnologien  Gehen wir zu Dir oder zu mir? Lernumgebungen/ PLEs  Wie mobil wird das Lernen? Mobile & Ubiquitous Learning  Müssen wir wieder spielen lernen? Game-based Learning  Kurz, kürzer, micro: Was macht eigentlich noch satt? Microblogging & Microlearning  Infrastruktur aus verschiedenen Tools [App11]Folie 69 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 70. OPCO11: Webseite / Blog [opco11b]
  • 71. OPCO11: Hashtag #opco11
  • 72. OPCO11: Ustream Channel [opco11c]
  • 73. OPCO11+: Wiki zur Vorstellung der Teilnehmer [opco11d]
  • 74. OPCO11+: Gruppe bei Diigo [opco11e]
  • 75. OPCO11+: Blogs verschiedener Teilnehmer [opco11f]
  • 76. OPCO11+: Etherpad-Dokumente zu Wochenthemen [opco11g]
  • 77. OPCO11+: Statements auf Audioboo [opco11h]
  • 78. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IE-Learning 2.0: „Zukunft des Lernens“(?) Anerkennung des opco11 für Studenten der Uni Frankfurt nur bei Besuch eines begleitenden Tutoriums (2SWS) Neue Technologien Neue Möglichkeiten für formelle und informelle Lernszenarien ABER: Messung erworbener Kompetenzen wird schwierigerFolie 78 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 79. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IVielen Dank für die Aufmerksamkeit. Fragen? P.S.: Die WI2 bietet jedes Semester ein E-Learning-Seminar anFolie 79 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
  • 80. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IVerwendete Literatur & BildquellenLinkliste auch auf diigo http://www.diigo.com/list/anjalorenz/eb070611 [Ald00] Aldrich, C. (2000): Off-the-shelf E-Learning Content Providers: The 1Q00 Magic Quadrant. Gartner Group Commentary. Übernommen aus [BBS01] [App11] Appelt, R. (2011): Ringvorlesung Medienkompetenz “Social Software im Bildungsbereich – Schwerpunkt Blogs”. http://appelt.net/2011/05/ringvorlesung-medienkompetenz/ [Stand: 31.05.2011] [BBM09] Bachmann, G.; Bertschinger, A.; & Miluškar, J. (2009): E-Learning ade – tut Scheiden weh? In: Apostolopoulos, N.; Hoffmann, H.; Mansmann, V.; & Schwill, A. (Hrsg.): E-Learning 2009: Lernen im digitalen Zeitalter, S. 118–128. Berlin: Waxmann Verlag GmbH. ISBN: 978-3-8309-2199-8. http://www.waxmann.de/index.php?id=20&cHash=1&buchnr=2199 [Stand: 25.05.2011] [BM09] Portrait Foto Gudrun Bachmann: Universität Basel, Ressort Lehre http://www.unibas.ch/index.cfm?B56891DE3005C8DEA34DA0B6FE78A6AA [Stand: 06.06.2011] [BBS01] Back, A.; Bendel, O.; & Stoller-Schai, D. (2001): E-Learning im Unternehmen: Grundlagen – Strategien – Methoden – Technologien (1. Ausg.). Zürich: Orell Füssli. [Bau04] Baumgartner, P. (2004): Didaktik und Reusable Learning Objects (RLOs). In: Carstensen, D.; & Barrios, B. (Hrsg.): Campus 2004 – Kommen die digitalen Medien an den Hochschulen in die Jahre, S. 311-327. http://www.peter.baumgartner. name/schriften/article-de/didaktik-und-reusable-learning-objects-rlos [Stand: 31.05.2011] [Cel10] KENDURING: eLearning-Trend unter neuem Buzzword. In: CHECK.point eLearning, Dezember 2010. http://www.checkpoint-elearning.de/article/8793.html [Stand: 06.06.2011] [che10] Kurs Gefahren im Büro. Demokurs der chemmedia AG; Chemnitz [Stand: 14.09.2010] [Cro07] Cross, J. (2007): Informal learning: rediscovering the natural pathways that inspire innovation and performance, San Francisco, CA: John Wiley and Sons. http://books.google.de/books?id=eqv2s4xRsAEC [Stand: 31.05.2011]Folie 80 • E-Business • Anja Lorenz © TU Chemnitz 2011
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