Schleswig-Holstein - Standort für Medizintechnik und Pharmazie

  • 54 views
Uploaded on

Schleswig-Holstein hat viele Stärken. Zu den herausragenden gehören die Medizintechnik und Pharmazie. Sie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen Wirtschaftsbereich mit einer …

Schleswig-Holstein hat viele Stärken. Zu den herausragenden gehören die Medizintechnik und Pharmazie. Sie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem dynamischen Wirtschaftsbereich mit einer erheblichen Bedeutung für Innovation, Wachstum und Beschäftigung entwickelt.
Die Medizintechnik gehört in Schleswig-Holstein zu den wichtigsten und stabilsten Wirtschaftszweigen. In kaum einem anderen Bundesland hat die medizinische Forschung
und Entwicklung eine vergleichbar ausgeprägte Wirtschaftsstruktur. Die in Schleswig-Holstein ansässigen Unternehmen und Einrichtungen haben sich dank hoher Kompetenz und exzellenter Qualität weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Ihre Leistungen und Produkte sind in ganz Europa gefragt – insbesondere
in der Medizintechnik.
Schleswig-Holstein bietet Unternehmen beste Rahmenbedingungen – und darüber hinaus viel Potenzial: In kaum einem anderen Bundesland finden Akteure eine derart
breit aufgestellte, gut strukturierte und vernetzte Medizintechnik und Pharmazie.

More in: Business
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Be the first to comment
No Downloads

Views

Total Views
54
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1

Actions

Shares
Downloads
2
Comments
0
Likes
1

Embeds 0

No embeds

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
    No notes for slide

Transcript

  • 1. www.wirtschaftsland.de Medizintechnik / Pharmazie The Health Care Industry
  • 2. MEDIZINTECHNIK/PHARMAZIE Die Karte gibt einen Überblick zu geplan- ten und realisierten Offshore-Windprojek- ten an der deutschen Nordseeküste. The map below shows the existing wind farms and projects planned along the Ger- man North Sea coast. Die Medizintechnik in Schleswig-Holstein: Kompetenzen verknüpfen, Wissen austauschen, Wirtschaft stärken und Gesundheit fördern. Medical technology in Schleswig-Holstein: Clustering competencies, exchanging knowledge, strengthening business and promoting health.
  • 3. Schleswig-Holstein hat viele Stärken. Zu den herausragenden gehören die Medizin- technik und Pharmazie. Sie haben sich in den vergangenen Jahren zu einem dynami- schen Wirtschaftsbereich mit einer erhebli- chen Bedeutung für Innovation, Wachstum und Beschäftigung entwickelt. Die Medizintechnik gehört in Schleswig- Holstein zu den wichtigsten und stabilsten Wirtschaftszweigen. In kaum einem ande- ren Bundesland hat die medizinische For- schung und Entwicklung eine vergleichbar ausgeprägte Wirtschaftsstruktur. Die in Schleswig-Holstein ansässigen Unterneh- men und Einrichtungen haben sich dank hoher Kompetenz und exzellenter Qualität weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Ihre Leistungen und Produkte sind in ganz Europa gefragt – insbesondere in der Medizintechnik. Schleswig-Holstein bietet Unternehmen beste Rahmenbedingungen – und darüber hinaus viel Potenzial: In kaum einem ande- ren Bundesland finden Akteure eine derart breit aufgestellte, gut strukturierte und ver- netzte Medizintechnik und Pharmazie. Medizintechnik in Schleswig-Holstein Medical technology in Schleswig-Holstein MEDIZINTECHNIKINSCHLESWIG-HOLSTEIN Medizintechnik / Pharmazie 3 Of Schleswig-Holstein’s many strengths medical technology and pharmaceuti- cals are among its most outstanding. In recent years, these two industries have developed into a dynamic and highly sig- nificant sector of the regional economy in terms of innovation, growth and jobs. In Germany’s most northerly state medical technology has long been one of the most important and stable sectors of the econ- omy. Hardly any other German state has such a strong medical research and devel- opment economy. Thanks to a high degree of competence and outstanding quality the companies and institutions operating in this sector have made a name for them- selves well beyond the bounds of North Germany. Their products and services are in demand throughout Europe – especially in the field of medical technology. Schleswig-Holstein offers the best pos- sible business environment – and great growth potential. Stakeholders will be hard-pressed to find such a broad-based, well-structured and networked health sector elsewhere in Germany.
  • 4. 4 Medizintechnik / Pharmazie SPITZEINDEUTSCHLAND Die Gesundheitswirtschaft ist eine Zu- kunftsbranche für Schleswig-Holstein. Und das nicht nur vor dem Hinter- grund des demographischen Wandels in Deutschland. Auch vom weltweit steigenden Bedarf profitiert Schleswig- Holstein aufgrund seines hohen Export- anteils. Im nördlichsten Bundesland arbeiten knapp 140.000 Menschen und damit rund The health sector is one of Schleswig- Holstein’s sunrise industries – not just in view of the demographic changes affect- ing Germany. Germany’s most north- erly state is also benefiting from a global surge in demand through this sector’s high export quota. Nearly 140,000 people, or some 17% of employees liable for social security con- tributions, work in Schleswig-Holstein’s Schleswig- Holstein: 16,8 Hamburg Berlin: 16,0 Mecklenburg- Vorpommern Brandenburg Sachsen Bayern Baden- Württemberg Saarland: 15,8 Rheinland- Pfalz Nordrhein- Westfalen Niedersachsen Bremen Sachsen- Anhalt Thüringen Hessen 3,4% (3) 3) % bis 13,7% (3) % (3) % bis 14,2% (4) % (4) % bis 15,5% (3) % (3) % bis 20,0% (3) % (3) Spitze in Deutschland The No. 1 in Germany Schleswig- Holstein: 16,8 Hamburg Mecklenbur Vorpommer Branden Sac Bayern Baden- Württemberg Saarland: 15,8 Rheinland- Pfalz Nordrhein- Westfalen Niedersachsen Bremen Sachsen- Anhalt Thüringen Hessen 0,0% bis 13,4% (3) 0.0-13.4% (3) über 13,4% bis 13,7% (3) >13.4-13.7% (3) über 13,7% bis 14,2% (4) >13.7-14.2% (4) über 14,2% bis 15,5% (3) >14.2-15.5% (3) über 15,5% bis 20,0% (3) >15.5-20.0% (3) Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft nach Bundesländern in Prozent Proportion of regular employees working in health care by German state Quelle: Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, IAB-Regional Nord 01/2011 Source: The Federal Employment Agency’s Institute for Employment Research, North Region, 01/2011
  • 5. Medizintechnik / Pharmazie 5 17 Prozent aller sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigten in der Gesund- heitswirtschaft. Im deutschlandweiten Vergleich ist das Spitze. Unter den 30 größten Unternehmen in Schleswig-Holstein sind zwölf der Ge- sundheitswirtschaft zuzurechnen. Hinzu kommen noch einmal rund 250 kleinere Firmen aus den Bereichen Biotechnolo- gie, Medizintechnik und Pharmazie. In diesen Branchen präsentiert sich Schles- wig-Holstein besonders stark: Der Anteil der Beschäftigten nimmt jeweils Rang drei unter den Bundesländern ein. Branche mit Ballungszentren Unternehmen aus der Gesundheitswirt- schaft haben sich in Schleswig-Holstein längst in Ballungszentren zusammen- gefunden. Die Biotechnologie hat vor allem im Osten und Süden des Landes ihren Standort, die Medizintechnik bil- det in und um Lübeck sowie im Groß- raum Norderstedt ein Cluster. Hier ent- stehen weltweit nachgefragte Produkte wie chirurgisches Nahtmaterial, Nadeln, resorbierbare Implantate oder auch Be- atmungsgeräte. Das Land bietet einen entscheidenden Standortvorteil: Als Drehscheibe im Ost- seeraum hat Schleswig-Holstein große Marktchancen. Und auch die übrige In- frastruktur stimmt. Die Verfügbarkeit hoch qualifizierter Mitarbeiter und die Nähe zu Wissenschaft und Forschung, aber auch der Zugang zu themati- schen Netzwerken und Zentren machen Schleswig-Holstein für die Gesundheits- branche so attraktiv. Innovative Unternehmen mit hohem For- schungs- und Entwicklungsanteil sowie weltweitem Export zeichnen Schleswig- Holstein als führendes Gesundheitsland mit ausgezeichneten Wachstumschan- cen aus. health sector – a higher percentage figure than in any other German state. Of Schleswig-Holstein’s 30 biggest com- panies 12 are in the health sector, and there are also some 250 smaller biotech- nology, medical technology and phar- maceutical firms – industries where Schleswig-Holstein is particularly strong. A nationwide comparison reveals that each of these industries has the third- highest proportion of overall employ- ment. Regional clusters In Schleswig-Holstein companies from the health sector formed regional clus- ters long ago. Biotechnology is mainly found in the east and south of the region while me- dical technology is clustered in and around Lübeck and Nor- derstedt. Here, products such as surgical sutures, needles, absorbable implants or ventil- ation equipment are produced to meet the needs of a global market. Schleswig-Holstein also has a decisive geographical advan- tage. As a hub of trade in the Baltic Region, it offers great export opportunities and an excellent infrastructure. The availability of highly qualified personnel, the close proximity of scientific and research in- stitutes, and the easy accessibility of suitable networks and centres have made Schleswig-Holstein so attractive for the health sector. The presence of innovative companies with a strong focus on research and de- velopment as well as global exports un- derlines Schleswig-Holstein’s reputation as a leading health industry location with outstanding growth potential. SPITZEINDEUTSCHLAND
  • 6. 6 Medizintechnik / Pharmazie KOMPETENZENBÜNDELN In den Deutschen Zentren der Gesund- heitsforschung arbeiten die Wissenschaft- ler interdisziplinär. Sie sind Herzstück des von der Bundesregierung beschlosse- nen Rahmenprogramms Gesundheitsfor- schung. Ziel ist es, neue Methoden schnell in der medizinischen Praxis anwendbar zu machen. Dabei spielt die Vernetzung der Zentren eine wichtige Rolle. Schleswig- Holstein ist mit acht Zentren führend. Da- neben hat sich das Exzellenzcluster Ent- zündungsforschung herausgebildet. Sieben Hochschulen bieten dazu eine qualifizier- te Ausbildung mit innovativen Studien- gängen. Das Gesundheitsnetzwerk des Landes bildet längst eine effiziente Wertschöp- fungskette. Insbesondere die Medizin- technik hat hier einen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt erheblichen Anteil. Während die Umsätze der Unternehmen in den vergangenen Jahren deutschland- weit durchschnittlich um nominal 7,9 Prozent stiegen, waren es in Schleswig- Holstein knapp neun Prozent. Ein weite- res jährliches Umsatzwachstum in dieser Höhe erscheint angesichts der weltweiten Scientists work in interdisciplinary groups at the German Centres for Health Research, which are at the very heart of the German government’s Health Re- search Programme. Its aim is to ensure that the results of research are translated into medical care more quickly. In this re- spect the networking processes between the various Centres play a key role, and Schleswig-Holstein leads the field with eight Centres. In recent years, a Cluster of Excellence in Inflammation Research has also developed in this state while its sev- en universities offer excellent academic qualifications, including some innovative degrees. Schleswig-Holstein’s health network has long formed an efficient value-add- ed chain in which medical technology plays a role of above-average signifi- cance in national terms. Whereas the average turnover of such companies in Germany as a whole rose by a nomi- nal 7.9% in recent years, the figure for Schleswig-Holstein was nearly 9%. On- going annual growth rates of this mag- nitude seem absolutely realistic in view Kiel Lübeck Borstel Großhansdorf rschung (DZI) ch chung (DZL) auf-Forschung (DZHK) Research Kompetenzen bündeln Clustering competencies Kiel Lübeck Borstel Großhansdorf Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZI) German Centre for Infection Research Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL) German Centre for Lung Research Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) German Centre for Cardiovascular Research Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung in Schleswig-Holstein National centres of health research in Schleswig-Holstein Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung Source: The Federal Ministry of Education and Research
  • 7. Medizintechnik / Pharmazie 7 KOMPETENZENBÜNDELN Nachfrage nach medizintechnischen Pro- dukten realistisch. Wege ebnen Schleswig-Holstein hat eine Vielzahl von Strukturen geschaffen, die Wissenschaft- ler und Entwickler auf dem Weg in den Markt effizient fördern. Im Jahr 2004 haben Hamburg und Schles- wig-Holstein die Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH als zentrale Projekt- und Servicegesellschaft für Life Sciences im Norden gegründet. Als Clus- termanager vernetzt die Agentur Wirt- schaft und Forschung in Norddeutsch- land und bündelt unter dem Dach „Life Science Nord“ die Life-Science-Aktivitä- ten für einen international wettbewerbs- fähigen Cluster. Der von den beteiligten Akteuren 2008 erarbeitete Masterplan Life Science Nord definiert die inhaltlichen Schwerpunkte und verfolgt die koordinierte Weiterent- wicklung des Clusters. Damit haben sich Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf konkrete Ziele geeinigt, die sie Schritt für Schritt realisieren. Daneben unterstützen starke Partner wie die WTSH, die Patentverwertungsagen- tur Schleswig-Holstein sowie die Ge- sundheitsinitiative des Landes die Bran- che. of the global demand for medical tech- nology. Paving the way Schleswig-Holstein has created a wide variety of structural solutions to pave the way for the market launch of the fruits of research and development. In 2004 Hamburg and Schleswig-Holstein set up Norgenta, the North German Life Science Agency, as a central project and service company for life sciences in North Germany. In its cluster management function Norgenta networks business and research in North Germany and bundles life science activities to form an interna- tionally competitive cluster known as Life Science Nord. The Life Science Nord master plan drawn up by the key participating players in 2008 defines the focal points of the cluster and tracks its coordinated ongoing develop- ment. With the business community, aca- demia and politicians in agreement on the cluster’s concrete goals, they are being implemented step by step. What’s more, the health sector here enjoys the support of other powerful partners, such as Schleswig-Holstein’s Business Development and Technology Transfer Corporation (WTSH), Patent Utilisation Agency and Health Initiative.
  • 8. 8 Medizintechnik / Pharmazie Der Anteil an Betrieben, Arbeitsplätzen und Umsatz in der Medizintechnik ist in Schleswig-Holstein deutlich höher als im Bundesdurchschnitt. So zählt das Land mehr als 150 medizintechnische Betriebe mit rund 10.000 Mitarbeitern. Die Unter- nehmen sind eng an Lehre und Forschung der Universitäten und Fachhochschulen angebunden. Viele der Firmen rekrutieren ihre Mitarbeiter direkt von den Hochschu- len. Aber auch bei der Ausbildungsquote in den Betrieben ist Schleswig-Holstein führend. Die Exportquote von fast 80 Prozent für Me- dizintechnik ist im Bundesvergleich über- durchschnittlich hoch. Schleswig-Holstein ist für Unternehmen längst internationaler Standort: Größte Absatzmärkte sind Indus- trieländer wie die USA, England oder Japan. Aber auch immer mehr Schwellenländer importieren Produkte aus dem Norden Deutschlands. In der EU hat Medizintech- nik aus Schleswig-Holstein einen Anteil von etwa fünf Prozent. Medical technology accounts for a much higher proportion of all companies, jobs and turnover in Schleswig-Holstein than the average figures for Germany as a whole. More than 150 medical technology companies with around 10,000 employees are based in Schleswig-Holstein and enjoy close ties to the teaching and research at universities and colleges in the state. In fact, many of these firms recruit gradu- ates straight from these places of learning. Moreover, Schleswig-Holstein also leads the field in a nationwide comparison of in- company vocational training rates. An export quota of nearly 80% is also well above the German average. For this industry Germany’s most northerly state has long been an international location. The USA, the UK and Japan are the leading export markets, though more and more in- dustrialising countries are now importing products made in North Germany. Medical technology from Schleswig-Holstein has a market share of around 5% in the EU. Führend in der Medizintechnik Leading the field in medical technology MEDIZINTECHNIK orschung (DZI) chung (DZL) auf-Forschung (DZHK) Regionale Verteilung von Unternehmen der Medizintechnik in Schleswig-Holstein Regional distribution of medical technology companies in Schleswig-Holstein Quelle: Unternehmensstatistik der IHKs Flensburg, Kiel und Lübeck, 2012 Source: Business data from Flensburg, Kiel and Lübeck Chambers of Industry and Commerce, 2012 1 2-3 4-5 6 + Anzahl Unternehmen No. of companies
  • 9. Schleswig-Holstein ist Produktionsstand- ort weltbekannter Pharmazeutika. Unter den Unternehmen befinden sich auch viele internationale Pharmahersteller mit ihren Forschungs-, Produktions- und Ver- triebsstätten. Die Schwerpunkte der Arz- neimittelhersteller liegen in der Neurologie, Onkologie, Allergologie, Schmerztherapie sowie Dermatologie. Die Unternehmen in Schleswig-Holstein stellen mit ihren rund 6300 Mitarbeitern 5,4 Prozent aller pharmazeutischen Pro- dukte in Deutschland her. Und auch sie profitieren von der unmittelbaren Nähe zu Universitäten und Forschungsein- richtungen. Die Hochschulen sind nicht nur wichtige Akteure auf dem Gebiet des Technologietransfers; von ihnen können Unternehmen auch direkt hoch qualifi- zierte Nachwuchs-Fachkräfte rekrutie- ren. Schleswig-Holstein is a state where world- famous pharmaceutical products are pro- duced. Many multinational pharmaceuti- cal companies have research, production and sales facilities in the region – with a clear focus on neurology, oncology, aller- gology, pain therapy and dermatology. Companies based in Schleswig-Holstein employ around 6,300 people; produce 5.4% of all pharmaceutical products made in Germany; and profit from the close proximity of universities and re- search institutions. These universities are not only key players in the field of tech- nology transfer, but also a source of highly qualified recruits for the pharmaceutical industry in this state. Internationale Pharmazie-Unternehmen International pharmaceutical companies Medizintechnik / Pharmazie 9 PHARMAZIE Anteile der pharmazeutischen Erzeugnisse am verarbeitenden Gewerbe Proportion of manufacturing industry accounted for by pharmaceutical products Quelle: Gesundheitsland Schleswig-Holstein – Jahrbuch 2010/2011, Kiel 2010 Source: The Health State of Schleswig-Holstein – 2010/2011 Yearbook, Kiel 2010 2009 (in Prozent) / Percentage figures for 2009 Betriebe / Companies Beschäftigte / Employees Umsatz / Turnover Deutschland / Germany Schleswig-Holstein 0,7 1,5 1,9 4,5 2,7 8,2
  • 10. 10 Medizintechnik / Pharmazie AUSBILDUNG Schleswig-Holstein weist eine bestens ausgebaute und differenzierte Hochschul- landschaft auf. In den drei Universitäten, dem Universitätsklinikum Schleswig-Hol- stein sowie den vier staatlichen Fachhoch- schulen und verschiedenen außeruniver- sitären Forschungseinrichtungen wie dem Forschungszentrum Borstel (Leibniz-Zen- trum für Medizin- und Biowissenschaften), der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie (EMB) oder dem BioMed- Tec Wissenschaftscampus in Lübeck bildet das Land hoch qualifizierte Nachwuchs- kräfte für die Gesundheitswirtschaft aus. Von ihrer Interdisziplinarität und zu- kunftsweisenden Spezialisierung können Unternehmen unmittelbar profitieren. Allein die Medizin bietet in Kiel und Lü- beck Platz für über 3600 Studierende. Lan- desweit ergänzt wird das Angebot durch hoch innovative und überregional ange- sehene Studiengänge wie etwa Biomedi- cal Engineering, Medizinische Informatik oder Medical Design. Fest steht: Zur Sicherung ihrer Innova- tionsfähigkeit ist die Gesundheitswirt- schaft auf eine leistungsfähige Wissens- infrastruktur mit Hochschulen und For- schungseinrichtungen angewiesen. Und genau die ist in Schleswig-Holstein bes- tens etabliert. Schleswig-Holstein’s university land- scape is very well developed and differ- entiated. Highly qualified recruits for the heath sector are educated at three uni- versities, the University Medical Centre of Schleswig-Holstein, four universities of applied science and various non-uni- versity research institutions, such as the Leibniz Centre for Medicine and Bio- sciences at Borstel Research Centre, the Fraunhofer Research Institution for Ma- rine Biotechnology and the BioMedTec Science Campus in Lübeck. Businesses can directly profit from the interdiscipli- nary approach and pioneering speciali- sation of all these institutions. Kiel and Lübeck alone have more than 3,600 medical students, and there are highly innovative and nationally re- nowned courses elsewhere the state in subjects such as bio-medical engineer- ing, medical informatics and medical design. One thing is certain: in order to maintain its innovative competence the health sector is dependent on a powerful aca- demic infrastructure of universities and research institutions. That is precisely what Schleswig-Holstein can offer. Aus Bildung wird Zukunft A future built on education
  • 11. Medizintechnik / Pharmazie 11 AUSBILDUNG Hochschule University Studiengang Course of study Abschluss Final qualification Kontakt Website Christian-Albrechts- Universität zu Kiel Christian Albrechts University, Kiel FH Lübeck/ Lübeck University of Applied Science FH Kiel / Kiel Universi- ty of Applied Science Muthesius Kunst- hochschule Kiel / Muthesius Academy of Fine Arts and Design FH Flensburg / Flensburg University of Applied Science Universität Flensburg University of Flensburg Universität zu Lübeck University of Lübeck Medizin / Medicine Zahnmedizin / Dentistry Pharmazie / Pharmacy Ökotrophologie / Ecotrophology Hospital Management / Hospital Management Medical Life Sciences / Medical Life Sciences Biomedical Engineering / Biomedical Engineering BWL mit dem Schwerpunkt Gesundheitswirtschaft / Business Administration with focus on Health Industry Hörakustik / Hearing Acoustics Augenoptik, Optometrie / Eye Optics, Optometry Biomedizintechnik / Biomedical Technology Soziale Arbeit / Social Work Physiotherapie / Physiotherapy Medical Design / Medical Design E-Health / E-Health BWL mit dem Schwerpunkt Krankenhausmanagement u./o. Health Care Management / Business Administration with focus on Hospital Manage- ment and/or Health Care Management Vermittlungswissenschaften, Teilstudiengang „Gesundheit und Ernährung“ / Communication Science, with Health and Nutrition as part of the course Ergänzungsstudiengang „Prävention und Gesundheitsför- derung“ / Supplementary course in Prevention and Health Promotion Medizin / Medicine Molecular Life Science / Molecular Life Science Computational Life Science / Computational Life Science Informatik m. d. Anw.fächern Medizin- und Bioinformatik / Informatics/Medical & Bio-Informatics Biomedical Engineering / Biomedical Engineering Medizinische Ingenieurwissenschaft / Medical Engineering Staatsexamen Staatsexamen Staatsexamen BA / MA MA MA www.uni-kiel.de www.uni-kiel.de www.uni-kiel.de/Pharmazie www.agrar.uni-kiel.de www.homa.uni-kiel.de www.medlife.uni-kiel.de MA BA / MA BA BA BA www.mt-master.com www.fh-luebeck.de www.fh-luebeck.de www.fh-luebeck.de www.fh-luebeck.de BA / MA BA www.soziale-arbeit-und- gesundheit.fh-kiel.de MA www.muthesius-kunsthochschule.de MA BA www.fh-flensburg.de www.fh-flensburg.de BA MA www.uni-flensburg.de www.uni-flensburg.de Staatsexamen BA / MA BA / MA BA / MA MA BA / MA www.uni-luebeck.de www.math.uni-luebeck.de www.math.uni-luebeck.de www.informatik.uni-luebeck.de www.mt-master.com www.uni-luebeck.de Unsere medizinischen Kaderschmieden Our elite medical schools
  • 12. 12 Medizintechnik / Pharmazie Idyllisch in Lübeck gelegen, direkt am Blan- kensee, hat mit der EUROIMMUN AG einer der weltweit führenden Hersteller medizi- nischer Labordiagnostik seinen Sitz. Vier Zweigstellen in Deutschland, dazu Nie- derlassungen von China über Südafrika bis Kanada: Seit seiner Gründung 1987 ist das Unternehmen mit mittlerweile gut tausend Mitarbeitern auf Wachstumskurs. Weltweit vertrauenüber3000Laboratoriendeninno- vativen Entwicklungen aus der Hansestadt. EUROIMMUN stellt Reagenzien für die me- dizinische Labordiagnostik her – darunter vor allem Testsysteme, mit denen sich im Serum von Patienten verschiedene Antikör- per bestimmen lassen und somit Autoim- mun- und Infektionskrankheiten sowie Allergien diagnostiziert werden können. Seit Anbeginn investiert EUROIMMUN in eine ständige Weiterentwicklung seiner Re- agenzien. Umso mehr Bedeutung kommt da dem Standort zu: „Hier in Lübeck haben wir die Möglichkeit, unseren Nachwuchs direkt an der Universität und FH zu finden. Darüber hinaus ergeben sich immer wieder wertvolle Kooperationsprojekte mit den Hochschulen“, sagt Dr. Christof Lehmann, Humanbiologe und Marketingdirektor bei EUROIMMUN. One of the world’s leading manufactur- ers of medical laboratory diagnostics is headquartered at an idyllic location right next to a lake in Lübeck, a historic town in Schleswig-Holstein. With four branches in Germany and subsidiaries everywhere from Canada to China, EUROIMMUN has grown strongly since it was founded in 1987 and now employs over 1,300 people worldwide. More than 3,000 laboratories all over the world now use EUROIMMUM diagnostics. While producing a wide range of reagents for medical laboratory diagnostics, the main focus is on test systems for antibodies in patient serum, which allow highly sensitive and specific diagnosis of autoimmune diseases, infec- tious diseases and allergies. Right from the start, EUROIMMUM has invested in forcing the development of its reagents. That is why its close-to-campus location is of such significance: “Here in Lübeck we can recruit straight from Lübeck Uni- versity and the University of Applied Sci- ence. And besides that, we are regularly involved in valuable cooperation projects with these universities,” says Dr. Christof Lehmann, the human biologist who is EUROIMMUN’s marketing director. EUROIMMUN – Forschung in Uninähe EUROIMMUN: Close-to-campus research FORSCHUNG EUROIMMUN AG Tätigkeitsfeld: Hersteller von Reagenzien für die medizinische Labordiagnostik Gründung: September 1987 Hauptsitz: Lübeck (vier bundesweite Zweigstellen) Niederlassungen im Ausland: China, Großbritannien, Italien, Kanada, Polen, Schweiz, Singa- pur, Südafrika, Brasilien, Türkei und in den USA Beschäftigte: 944 Mitarbeiter in Deutschland; Weltweit: 1311 Mitarbeiter www.euroimmun.de
  • 13. Medizintechnik / Pharmazie 13 INNOVATION Für Matthias Scharvogel ist die Zukunft aus Titan. Das 22. Element im Periodensystem ist hochfest, leicht und dazu noch korrosi- onsbeständig. Und es ist der ideale Werk- stoff für innovative Entwicklungen. Das junge Kieler Unternehmen Element22 GmbH nutzt die so genannte MIM-Tech- nologie (Metal Injection Moulding): Mit ihr lässt sich Titan als Spritzguss verarbeiten. In nur einem Arbeitsschritt wird dem ge- samten Bauteil seine endgültige Geometrie gegeben. Gegenüber den herkömmlichen Verfahren wie Fräsen oder Bohren bedeutet das nicht nur einen deutlichen Zeitvorteil. Es können auch Bauteile realisiert wer- den, deren konventionelle Herstellung un- möglich oder zumindest unwirtschaftlich wäre. „Unser Ziel ist die Serienfertigung“, sagt Scharvogel. Das hauptsächliche An- wendungsgebiet: Implantate für die Me- dizintechnik. Das Know-how stammt aus Schleswig-Holstein und basiert auf lang- jährigen Kooperationen mit Forschungs- einrichtungen.„Der Standort Kiel ist ideal“, sagt der Geschäftsführer. „Wir haben un- mittelbaren Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Absolventen und ar- beiten mit kompetenten Unternehmen aus der Medizintechnik zusammen.“ The future is titanium, says Matthias Scharvogel. The 22nd element in the periodic table is highly stable, light and corrosion-resistant, as well as being the ideal material for innovative develop- ments. Element22, a Kiel-based company set up in 2011, uses metal injection mould- ing (MIM) technology to form the final geometry of titanium components in a single operation. This is not only much quicker than traditional methods such as milling or drilling but also enables components to be produced that would be impossible or commercially non- viable to manufacture by conventional means. “Our goal is series production,” Matthias says. The main field of applica- tion is medical implants. The know-how comes from Schleswig-Holstein and is based on years of cooperation with re- search institutions. “Kiel is the ideal lo- cation,” Matthias says. “We’ve got direct access to the academic institutions and university graduates here, and are also working with highly competent medical technology companies.” Element22 – Innovative Implantate aus Titan Element22: Innovative titanium implants Element22 GmbH Tätigkeitsfeld: Serienfertigung von Implanta- ten für die Medizintechnik aus Titanwerkstoffen Gründung: September 2011 Hauptsitz: Kiel Beschäftigte: 10 Mitarbeiter www.element22.de
  • 14. 14 Medizintechnik / Pharmazie WELTSPITZE Der Weg an die Weltspitze begann in einer Garage in Quickborn. Hier entwickelte Hol- ger Söring Mitte der achtziger Jahre seine ersten Geräte für die Ultraschall-Chirurgie. Heute vertrauen Operateure weltweit auf die Ultraschall- und Hochfrequenz-Tech- nologie des Unternehmens. Mit der Technik der Söring GmbH gelang 1989 in Malaysia erstmals die Trennung Si- amesischer Zwillinge mit nur einer gemein- samen Leber. Seitdem hat das Quickborner Unternehmen mit heute 180 Mitarbeitern eine Reihe flexibler und maßgeschneiderter Lösungen für die Chirurgie geschaffen – und das immer in enger Zusammenarbeit mit Kliniken und Operateuren. Sie bestätigen Söring vor allem eines: die anerkannte Qua- lität und hohe Verlässlichkeit der Produk- te. Die Garage von damals ist längst einem modernen Entwicklungszentrum gewichen, am Standort selbst aber hat Söring immer ganz bewusst festgehalten. „Wir schätzen die Nähe zu Universitäten und Kliniken im Land, profitieren von einem ausgezeichne- ten Netzwerk innerhalb der Medizintech- nik und fühlen uns von Land und WTSH optimal unterstützt“, sagt Anna-Katharina Söring, die das Unternehmen in zweiter Ge- neration führt. The route to world leadership began in a garage in Quickborn, a small town just outside Hamburg. It was here that Hol- ger Söring developed his first ultrasound surgical devices. Nowadays, surgeons all over the world use Söring’s ultrasound and high-frequency products. In 1989 Malaysian Siamese twins who shared only one liver were successfully separated for the first time using tech- nology from Söring. Since then, the company with a current workforce of 180 has developed a wide range of flexi- ble, tailor-made surgical solutions – al- ways in close cooperation with hospitals and leading surgeons. What sets Söring apart, they say, is the optimum quality and reliability of its products. Söring moved from a garage to a state-of-the- art development centre long ago, but has stayed loyal to its roots. “We appre- ciate the close proximity to universities and hospitals, benefit from an excellent medical technology network, and feel we get the best possible support from the state of Schleswig-Holstein and WTSH,” says Anna-Katharina Söring, the founder’s daughter who now man- ages the company. Söring – Mit Ultraschall an die Weltspitze Söring: The ultrasonic route to world leadership Söring GmbH Tätigkeitsfeld: Ultraschall- und Hochfrequenz- chirurgie in der Medizintechnik Gründung: 1985 Hauptsitz: Quickborn Niederlassungen: Russland, Kolumbien und Ukraine sowie in 90 weiteren Ländern durch ein globales Distributionsnetzwerk Beschäftigte: 180 Mitarbeiter www.soering.de
  • 15. Wer in Schleswig-Holstein in die Ge- sundheitswirtschaft investiert, der fin- det beste Voraussetzungen. Und mit der WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH einen starken Partner. Die WTSH bietet als One-Stop-Agentur zu allen Fragen rund um die Ansiedlung oder Gründung einer Firma diesen Service: Information, Beratung und Dienstleis- tung in allen Förder-, Investitions- und Wirtschaftsfragen Unterstützung beim Aufbau von Ge- schäftsaktivitäten, bei der Standort- suche oder bei der Gründung eines neuen Unternehmens in Schleswig- Holstein Finanzielle Förderung von Technolo- gieprojekten, Forschungs- und Ent- wicklungsaktivitäten sowie Außen- wirtschaftsengagements Potenzielle Investoren finden in Schles- wig-Holstein also nicht nur eine Top-In- frastruktur mitsamt hervorragender An- bindung, sondern auch geballte fachliche Kompetenz und Innovationsfähigkeit. Want to invest in the health sector in Schleswig-Holstein? You’ll certainly find the best possible environment – and a powerful partner in the Business and Technology Transfer Corporation of Schleswig-Holstein (WTSH). As a one- stop agency, WTSH offers the following services covering every aspect of moving your business to Schleswig-Holstein: Information, advice and services to answer all your subsidy, investment or business questions Support in looking for the right loca- tion, setting up a new business here or expanding business operations Financial support for technological projects, research and development activities and engagement in foreign trade In Schleswig-Holstein potential inves- tors not only find a top-class infrastruc- ture and excellent connections but also a high concentration of health expertise and innovative skills. Zielgerichtete, individuelle Beratung Goal-oriented, customised advice ANSPRECHPARTNER Ministerien Ministries Städte / Towns Kreise / Rural districts Gemeinden / Villages Gewerbeaufsichtsämter Trade Supervision Offices Unternehmensverbände Industry / trade associations Bürgschaftsbank Warranties’ Bank Investitionsbank Investment Bank Mittelständische Beteiligungsgesellschaft SME Investment Company Arbeitsagenturen Employment Offices Handwerkskammern Chambers of Handicrafts Industrie- und Handelskammern Chambers of Industry and Commerce Technologie- und Gewerbezentren Technology and Trade Centres Regionale Wirtschaftsförderungseinrichtungen Regional business development facilities Ein Ansprechpartner für alle Belange Just one contact for all your needs
  • 16. WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH WTSH Business Development and Technology Transfer Corporation of Schleswig-Holstein Lorentzendamm 24 24103 Kiel, Germany T +49 (0)431.66 66 6-0 gesundheit@wtsh.de www.wtsh.de Bildnachweis / Photos: Michael Staudt (Titelfoto, S. 5, 8, 10, 11), gk Public Relations (S. 12-14), Fotolia (S. 2/3, 3, 4, 6, 7, 9) Die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) ist eine Gesellschaft des Landes Schleswig-Holstein, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und der Hochschulen des Landes. Business Development and Technology Transfer Corporation of Schleswig-Holstein (WTSH) is a company owned by the state of Schleswig-Holstein, the Chambers of Commerce and Industry and the institutions of higher education in the state. Stand:Februar2013