Lust am shitstorm? Vortrag von Volker Gaßner

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Vortrag von Volker Gaßner am 14. Juni 2012 auf der K2 Tagung Social Media und Onlinekommunikation

"Lust am Shitstorm?" -
Der kritische Dialog im Netz ist für große und kleinere Organisationen ein wichtiger Bestandteil der Social Media Kommunikation geworden. Wie NGOs die Erregungspotentiale des Social Web für die Erreichung von politischen Zielen nutzen und wie Unternehmen von der Diskussion im Netz profitieren können wird anhand von Beispielen gezeigt.

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Lust am shitstorm? Vortrag von Volker Gaßner

  1. 1. „Lust am Shitstorm?“Wie NGOs die Erregungspotentiale des Social Web für die Erreichung von politischen Zielen nutzen Volker Gaßner
  2. 2. Greenpeace und Social Media
  3. 3. 2011 haben rund 3,8 Mio einzelne Besucher unsere Greenpeace Seite besucht
  4. 4. Über 2,7 Mio Zuschauer haben unsere Greenpeace Videos auf YouTube gesehen
  5. 5. Auf unseren Social Media Kanälen stehen wir mit rund 160.000 Menschen im direkten Kontakt
  6. 6. 6Stand: 3.11.2011
  7. 7. GreenAction- eine offene Kampagnen-Community
  8. 8. 8
  9. 9. Der “Meinungssturm” imCampaigning 2.0
  10. 10. Kurzer Rückblick:Kitkat (Nestlé) - Kein Palmöl aus Urwaldzerstörung
  11. 11. 13
  12. 12. 14
  13. 13. 15Nestle´ schaltet Fanpage ab
  14. 14. 16
  15. 15. GreenAction bringt Aktionen wieder auf die Straße Das Beispiel: Twitterwall vor der Nestle´Zentrale in Frankfurt (15.April 2010)
  16. 16. 18
  17. 17. 19
  18. 18. 20
  19. 19. Bedeutende Blogs berichten über Streit Greenpeace vs. Nestle´ - und sind wichtige Multiplikatoren im Netz
  20. 20. 22
  21. 21. 23
  22. 22. 24
  23. 23. 25Im nächsten Schritt- berichten Online-Medien
  24. 24. 26
  25. 25. 27Erst später berichten die Printmedien
  26. 26. 28
  27. 27. 29
  28. 28. VW versus Greenpeace- Star Wars – Campaigning 2.0
  29. 29. Mitmachen VW-KampagneSlicer-Tool für Facebook: Kampagnenbild wird geteilt undergibt durch das Hochladenauf der Pinnwand von VWein Mosaik imPinnwand-Fotoalbum
  30. 30. 5,5 Mio Menschen besuchten von 28. Juni bis 19.Dezember 2011 vwdarkside.com
  31. 31. Kampagne #Cleancloud
  32. 32. Die Berichterstattung über eine Kampagne kann aufder Meta-Ebene erfolgen, wenn die Art desCampaignings eine gute Geschichte darstellt.Aber: die Geschichte steht dann im Vordergrundund nicht das Problem.
  33. 33. VW-Spots:VW Commercial: The force http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0Greenpeace Adbusting Viral:Part I: http://www.youtube.com/watch?v=W6c9SJFjd_8&feature=relatedPart II: http://www.youtube.com/watch?v=v5jZarhaR-gFilms.vwdarkside.com
  34. 34. Lust am Shitstorm? versusAngst vorm Shitstorm
  35. 35. Greenpeace entfacht einenMeinungssturm (kritischer Dialog)Der Konzern antwortet oder nichtOb ein Shitstorm entsteht hängt fast ausschließlichvon der Antwort und Reaktion des Konzerns ab
  36. 36. echte Kritik versus Shitstormdie Grenze ist subjektiv und nichtklar zu ziehen. Einschätzung ob Shitstorm oder nicht,hängt von der Perspektive des Betrachters ab.Shitstorm; hat keine inhaltliche Relevanz mehr,sondern es geht nur noch um die Attacke…
  37. 37. Shitstorm ist kontraproduktiv, da er die echte Kritikvollständig diskreditieren kannDie mediale Wahrnehmung kann umschlagen undsich gegen die berechtigte Kritik wenden (weil dieForm als unangemessen eingeschätzt wird)Sascha Lobo rät (augenzwinkernd) Konzernen zuheftigen Kommentierungen und Auslösung einesShitstorms, damit die berechtigte Kritik verdrängt
  38. 38. NGOs setzen moralisch und ethisch hohe Ansprüchegegenüber KonzernenEin Meinungssturm (kritischer Dialog) kann jederzeitgegen eine NGO umschlagenDie NGO kann zum Angriffspunkt eines Shitstormswerden
  39. 39. T ite l d u r c h K lic k e n h in z u fü g e n T e x t d u r c h K lic k e n h in z u fü g e n
  40. 40. T ite l d u r c h K lic k e n h in z u fü g e n T e x t d u r c h K lic k e n h in z u fü g e n
  41. 41. Reputation und Image
  42. 42. crisitunityKrise und Chance
  43. 43. Der Lebensmittelkonzern Nestlé ist heute mit 250Markenseiten auf Facebook vertreten. Immerhin zehnProzent seines Werbebudgets wandern in die neuenKommunikationskanäle (Handelsblatt Mai 2012).
  44. 44. Campaigning 2.0- nur für große Organisation möglich?
  45. 45. Das Internet:- Freiheit der Information - Wissen für alle - keine Zensur - demokratisches Mittel - Beteiligung
  46. 46. Das Internet: - vormedialer Raum - Blogger als “Treiber” und wichtige Muliplikator der Information und Politik im Netz - Mulitplikatoren muss man persönlich kennen- gute Kampagnen im Netz kommen in die klassischen Medien
  47. 47. Deutsche Bank will Dokumentarfilm zensierenPressemitteilungBerlin, 16.12.2011, 9:25 Uhr
  48. 48. Ein Meinungsturm (kritischer Dialog), kann einProblem wieder in den Fokus eines Konzerns bzw. der Politik bringen und kann als taktisches Element einer Kampagne sinnvoll sein Für NGOs sind sogenannte Shitstormskontraproduktiv, wenn nicht mehr über das eigentliche Problem diskutiert wird, sondern die Diskussion abschweift.
  49. 49. Volker Gaßner, Greenpeace e.V.Leitung Presse, Recherche und Neue Medien slideshare.net/VGassner http://www.linkedin.com/in/vgassner http://www.mister-wong.de/user/VGassner/ Twitter: @VoGassner

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