SaaS – Risiko oder Chance für Softwareanbieter?

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Vortrag von Roland Pfeiffer, CEO Uniserv GmbH, für die SaaSKon 2009 in Stuttgart

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  • Compliment of the Season My Dear Friend,
    How are you hope fine, My Name is Miss Cynthia ,Please i want you to write me back in my email ( cynthia.good14@yahoo.com) Because i will like to have a good relationship with you and i have an important discussion that i will like to discuss with you urgently,
    Thanks and God bless you,
    Miss CYNTHIA

    please contact me dircect to my email address.
    ( cynthia.good14@yahoo.com)
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  • Produkt: Alles muss gehen – der Kunde braucht sowieso eine Schulung Service: Der Kunde muss in jedem Fall zurecht kommen.
  • Produkt: Alles muss gehen – der Kunde braucht sowieso eine Schulung Service: Der Kunde muss in jedem Fall zurecht kommen.

Transcript

  • 1. SaaS – Risiko oder Chance für Softwareanbieter? Roland Pfeiffer, CEO Uniserv GmbH, für die SaaSKon 2009
  • 2. Verhältnis von on Premise zu on Demand Lösungen
    • In der Diskussion stark „ideologisch“ aufgeladen
    • Geprägt durch unterschiedliche Interessen der Anbieter
    • Herausforderung für alle, die heute on Premise Lösungen entwickeln und vertreiben
  • 3. Roter Faden Fazit Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen sehen wir mit SaaS? Was sind unsere Erfahrungen mit SaaS? Wer sind wir?
  • 4. Roter Faden Fazit Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen sehen wir mit SaaS? Was sind unsere Erfahrungen mit SaaS? Wer sind wir?
  • 5. Was ist unsere Position im Markt?
    • ca. 120 Mitarbeiter
    • ca. 20 Millionen Euro Jahresumsatz
    • 800 überwiegend große Kunden in allen Branchen in Westeuropa und den USA
    • Direktvertrieb und Vertriebspartnern in Europa und Nordamerika
    Der größte dezidierte, europäische Anbieter für Datenqualitäts-lösungen
  • 6. Uniserv – seit 1969 kontinuierlich im Wandel
    • Lösungsangebote
    • Technologische Veränderungen
    Groß- rechner- systeme Client/ Server SOA SaaS
  • 7. Datenqualitätsprobleme sind Business Probleme „ Wenn der Qualitätsstand der Produkte und Dienstleistungen Ihrer Unternehmen das gleiche Qualitätsniveau hätte wie die Daten in Ihren Datenbanken, würde Ihr Unternehmen überleben oder den Betrieb einstellen?“ (Larry English) „ Das größte Problem bezüglich Datenqualität ist die Vollständigkeit der Daten - Löcher, Lücken, falsche Information. Wo man Müll hineinsteckt, kommt auch Müll heraus. Die Unternehmen müssen sich Gedanken über die Datenqualität machen.“ (Doug Laney, Vize-präsident Meta Group) “ Die Qualität der Kundendaten baut sich um zwei Prozent pro Monat ab.“ PriceWaterhouse Coopers “ Schlechte Daten sind der Grund für irrlaufende Postsendungen, Fehlproduktionen, Mehrfachauslieferungen oder falsche Kennzahlen im Berichtswesen.“ (Dr. Carsten Bange, Barc) „ Fortune-1000-Unternehmen werden künftig mehr Geld durch von Datenqualitätsproblemen verursachte Unwirtschaftlichkeit verlieren, als sie für Data-Warehouse- und CRM-Initiativen ausgeben.“ (Ted Friedman, Gartner)
  • 8. Besonderheiten unseres Angebots SCNE Directories
    • Postleitzahlen und Straßen
    • Firmen
    • Produkte
    Services
    • Parsen und Normieren
    • Validieren gegen Directories
    • Matchen
    Tools
    • Administration
    • Workflow-Management
    • Service-Konfiguration
    • Angebot besteht aus Services
    • Real-Time und Batch
    • Nutzung durch Tools (Batch) oder integriert in Anwendungen (Real-Time und Batch)
  • 9. In welchen Anwendungen lösen wir diese Probleme? Daten- migrations- projekte Operative Business Applikationen Analytische Business Applikationen CPM BI / BDW Compliance Sperrlisten Dialog- und Direkt- marketing Enterprise Architekturen MDM / CDI SOA on Premises on Demand ERP CRM eBusiness
  • 10. Roter Faden Fazit Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen sehen wir mit SaaS? Was sind unsere Erfahrungen mit SaaS? Wer sind wir?
  • 11. Ausgangspunkt Uniserv SaaS Angebot 2001
    • Web Shops schießen aus dem Boden
    • Massenhafte Erfassung von Adressen ohne Prüfung
    • Bereitstellung interaktive Adressprüfung als SaaS-Angebot
    WWW . com WWW . com
  • 12. Kannibalisierungsängste
  • 13. Erfolgsgeschichte
    • Nachhaltig hohe Wachstumsraten im Vergleich zu Lizenzvertrieb
    • Interessante Kundenprojekte bei großen Kunden
    • Verzahnung mit Lizenzgeschäft statt Kannibalisierung
  • 14. DQ Services on Premise Web Service AT DE
  • 15. DQ Services on Demand Internet Web Service ES … IT AT
  • 16. DQ Services on Premise und on Demand Internet Web Service AT DE Web Service ES … IT
  • 17. SCENE Diskussion vom Kopf auf die Füße stellen on Premise on Demand
    • Nach innen gerichtete Sicht verlassen
    • Auf Kundenbedürfnisse fokussieren
    • Unterschiedliche Kundensituationen akzeptieren
    Cash Cow Vertriebswege Provisionierung Releasemanagement Budget IT-Strategie Verfügbarkeit Mengen
  • 18. SCENE Diskussion vom Kopf auf die Füße stellen
    • Nach innen gerichtete Sicht verlassen
    • Auf Kundenbedürfnisse fokussieren
    • Unterschiedliche Kundensituationen akzeptieren
    on Premise on Demand Cash Cow Vertriebswege Provisionierung Releasemanagement Budget IT-Strategie Verfügbarkeit Mengen
  • 19. Roter Faden Fazit Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen sehen wir mit SaaS? Was sind unsere Erfahrungen mit SaaS? Wer sind wir?
  • 20. Neue Chancen überwiegen Kannibalisierungsrisiken on Premise Potential on Demand Potential
  • 21. Neue Kundensegmente durch SaaS
    • Kunden mit kleineren Datenmengen
    • Kunden mit kleineren Datenmengen in einzelnen Ländern
    • Kunden mit Budgetrestriktionen
    • Kunden mit on Demand Applikationen
      • z. B. salesforce.com
      • z. B. Oracle CRM on Demand
    Chances Chances Chances Chances Chances Chances Chances Chances Chances
  • 22. Ausbau unseres SaaS Angebots
    • Bereinigung und Anreiche-rung von Daten im Batch
    • Interaktive Nutzung der Batch-Services über HTML-Seiten
    • Integration in Applikationen über Web-Service-Schnitt-stelle
    • Darstellung in eigenem Portal
    http ://www.data-quality-on-demand.com/
  • 23. Weitergehende Verzahnung mit Lizenzvertrieb
    • Gemischte Nutzung on Premise und on Demand
    • Integration in OEM-Produkte mit beiden Optionen
    • Angebot an Dienstleister mit beiden Optionen
    • Plug-Ins für Businessapplikationen mit beiden Optionen
  • 24. Aufbau eines eigenen Internetvertriebs
    • Leadgenerierung über Online-Marketing (z.B. Google-AdWords)
    • Interessentenbetreuung über Vertriebsinnendienst
    • Erschließen (und profitabel machen) neuer Kundensegmente
    • Leads und Branding für on Premise Lösung als „Abfallprodukt“
  • 25. Roter Faden Fazit Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen sehen wir mit SaaS? Was sind unsere Erfahrungen mit SaaS? Wer sind wir?
  • 26. Herausforderungen bei Produktgestaltung und -bereitstellung Anwenderbetreuung Benutzerschnittstellen Release- und Versionsmanagement
  • 27. Anwenderbetreuung – on Premise
    • Keine Kontrolle und Information über Verhalten und Erfahrung des Anwenders
    • Anwenderkontakt nur bei besonderen Problemen
    • Kein Anwenderkontakt kann bedeuten:
      • Anwender ist (mehr oder weniger) erfolgreich mit dem Produkt
      • Anwender hat aufgegeben, andere Prioritäten, Projekt verschoben, …
    Anwenderbe-treuung erfolgt überwiegend reaktiv ohne Kenntnis der Anwender-aktivität
  • 28. Anwenderbetreuung – on Demand
    • Vollständige Kontrolle und Information über Verhalten und Hinweise auf Erfahrung des Anwenders
    • Transparenz darüber ob, der Anwender
      • (mehr oder weniger) erfolgreich ist mit dem Service
      • nicht mit dem Service arbeitet
      • an bestimmten Stellen „hängen“ bleibt
    Anwenderbe-treuung erfolgt proaktiv auf Basis der Kenntnisse über Anwender-aktivität
  • 29. Benutzerschnittstellen – on Premise
    • Verantwortung für den erfolgreichen Einsatz liegt beim Kunden
    • Investition in Lizenzpreis muss sich amortisieren
    • Schulung der Anwender ist akzeptabel und erwünscht
    Systeme von Experten für Experten, die das letzte Quäntchen herausholen wollen
  • 30. Benutzerschnittstellen – on Demand
    • Verantwortung für den erfolgreichen Einsatz liegt beim Anbieter
    • Kein Vendor-Lock-In durch Lizenzpreis
    • Anwendung muss direkt ohne Schulung bedienbar sein
    Systeme für „Durchschnitts-anwender“, mit denen auch der Anfänger gut zurecht kommt
  • 31. Release- und Versionsmanagement – on Premise
    • Breite Unterstützung von unterschiedlichen Plattformen (Hardware, Betriebssysteme)
    • Unterstützung unterschiedlichster Applikationsserver und Datenbanken
    • (Relativ) lange Releasezyklen auf Grund des hohen Aufwandes für uns (Portierung) und den Kunden (Installation, Test)
    Komplexes Release- und Versionsmana-gement bei (relativ) niedriger Taktzahl
  • 32. Release- und Versionsmanagement – on Demand
    • Eine Plattform (Hardware, Betriebssysteme)
    • Ein Applikationsserver und eine Datenbank
    • (Relativ) kurze Releasezyklen auf Grund des geringen Aufwandes für uns (Portierung) und gar keinen Aufwand für den Kunden (Installation, Test)
    Schlankes Release- und Versionsmanage-ment bei hoher Taktzahl
  • 33. Roter Faden Fazit Welche Herausforderungen gibt es? Welche Chancen sehen wir mit SaaS? Was sind unsere Erfahrungen mit SaaS? Wer sind wir?
  • 34. Fazit
    • Die Chancen (=neue Kundensegmente) überwiegen die Risiken (=Kannibalisierung des on Premise Angebotes).
    • Lizenzgeschäft kann von Online-Marketing und Branding profitieren.
    • Eine SOA basierte Konzeption der on Premise Lösung erleichtert die Bereitstellung on Demand.
    • Kernmodule können wiederverwendet, Benutzerinterfaces müssen teilweise neugestaltet werden.
    • Umdenken von Produkt zu Service muss im Mittelpunkt stehen.
    Für Uniserv heißt on Premise und on Demand nicht „entweder oder“, sondern „sowohl als auch“
  • 35. 0 Uniserv GmbH Rastatter Str. 13 75179 Pforzheim Germany Tel. +49 7231 936-0 Fax +49 7231 936-3002 [email_address] www.uniserv.com