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EuroShop 2014

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  • 1. Exhibition Report EuroShop 2014
  • 2. Die EuroShop – bitte vorne einsteigen Die „globale Leitmesse des Handels“ mit 109.000 Besuchern aus 110 Ländern (also fast 1.000 pro Land) hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Trendmonitor entwickelt. Denn die EuroShop ist so etwas wie eine Meta-Messe – sie zielt neben Endkunden auch auf DesignMultiplikatoren, also Gestalter jeglicher Couleur. Was diese auf der EuroShop sehen und für gut befinden, hält dann mit einiger Verzögerung und wachsendem Mut der Kunden Einzug in das Shop- und MesseDesign allerorten. Stecken Sie also diesen Messereport am besten in eine Zeitkapsel aus trendigem Kupfer, die Sie in drei Jahren wieder ausbuddeln. Sie werden überrascht sein, wie weit vorne Sie dann immer noch sind.
  • 3. 1 | Mehr Mut zum Zu Der Briefing-Klassiker „offen-freundlich-hell-einladend“ rauscht auf der Gestaltungs-Hitliste einige Plätze nach unten. Im Trend sind Räume, die sich (teilweise) nach außen schließen und so nach innen die Gestaltung kohärenter Markenwelten ermöglichen. Das maximal offene Ostfriesland-Design der letzten Jahre (Motto: „Heute schon sehen, wer Morgen auf den Stand kommt“) wird abgelöst durch ein spannendes Spiel mit Ein- und Durchblicken. Wurde auch Zeit! Parallel dazu wächst zum Glück die Erkenntnis, dass abwechslungsreiches Licht mit hellen und dunklen, bunten und monochromen Bereichen – also eine Lichtdramaturgie – irgendwie spannender ist als „digitales“ Lichtdesign mit Flutlicht bis in die kleinste Ecke.
  • 4. 2 | Life is Live Auf der einen Seite sehen wir einen Trend zur Reduktion, Klarheit, Fokussierung auf das Wesentliche, manifestiert in großflächigem Einsatz von Holz, Faserplatten, Beton-Imitaten, plakativen Farbflächen, großer Typo; auf der anderen Seite wird verstärkt mit dekorativen und sehr verspielten Accessoires gearbeitet, die man so eher auf einem Filmset oder in einem Museum vermutet hätte. Das bunte Leben außerhalb der Messehalle erobert die aseptische Kunstwelt der Messeräume. So wird ein Gefühl der Persönlichkeit und Heimeligkeit erzeugt, handgemacht und „100% echt“. Gute Zeiten für Dekorateure, Tape Artists, Edding-Experten, Pappkünstler …
  • 5. 3 | Der diskrete Charme des Unferti* Rau, ungehobelt, unfertig, grob, recycelt: So präsentieren sich viele Markenwelten in diesem Jahr. Patina, Gebrauchsspuren, zweckentfremdete Materialien, Rohmaterialien mit sichtbarer Unterkonstruktion statt Hochglanz-Optik. Kontrastiert wird dieser Look mit Designermöbeln und großflächigem monochromem Farbeinsatz für maximale Spannung. *Nicht wundern, das stand fast wortgleich schon im Trendreport der imm cologne. Gilt unvermindert für die EuroShop. Ein Trend, der sich augenscheinlich konsolidiert.
  • 6. 4 | Farbe bekennen! Was fürs Fotoalbum gilt, kann auf der Messe nicht falsch sein: Auf dunklen Hintergründen stechen knallige Farben besonders gut heraus. Anthrazit, grau und schwarz, kombiniert mit monochromen Farbflächen: Die Antithese zum Apple-inspirierten Weiß-Overkill der letzten Jahre. Demnächst sicher auch auf irgendeiner Messe in Ihrer Nähe. Wem bunt zu bunt ist, der ist mit schwarz-weiß auch gut beraten – ein anderer Mega-Trend der Meta-Messe EuroShop 2014.
  • 7. Kontakt Uniplan GmbH & Co. KG Schanzenstraße 39 a/b 51063 Köln T +49 (0) 2 21.8 45 69 – 0 F +49 (0) 2 21.8 45 69 – 200 uniplan@uniplan.com www.uniplan.com

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