Managementcurriculum BASIC
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Managementcurriculum BASIC Document Transcript

  • 1. Management-Curriculum “BASIC” Ein stärkenbasiertes Führungstalenteprogramm POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de
  • 2. Situation Ein Unternehmen/Organisation möchte junge angehende Führungskräfte optimal auf ihre Führungsaufgaben vorbereiten und deshalb mit einem Fortbildungscurriculum auf deren Bildungsbedarfe reagieren. Es handelt sich dabei um junge Nachwuchsführungskräfte, die das erste mal mit Personalführung betraut werden sollen. Es werden deshalb weniger strategische Fragen der gesamten Organisationsführung gestellt, sondern eher alltagspraktische Fragen, wie sie in im zwischenmenschlichen Miteinander sozial kompetent und zielführend handeln. Das Curriculum setzt auf Eigenaktivität und fördert die eigenen Stärken und Potenziale. Module Das Curriculum beinhaltet folgende Themengebiete: 1. Persönlichkeit, Selbstführung, Stressmanagement (Building Self) 2. Team- und Mitarbeiterführung (Assignments) 3. Kommunikation und Konfliktregulation (Social Steering) 4. Ziel- und Zeitmanagement, Arbeitstechniken, Projektmanagement (Intentional Training) 5. Visualisieren, Präsentieren und Moderieren (Commitment building) 6. Reflexionstage Die Module sind so aufgebaut, dass sich die angehende Führungskraft zunächst selbst reflektiert (Modul 1), bevor sie andere Menschen führt. Hat sich die Führungskraft selbst reflektiert und analysiert, kann sie sich in Situationen besser selbst führen. Das bildet die Grundlage für das Führen anderer Menschen. Die weiteren Module (2-5) sind dementsprechend darauf aufbauend und beschäftigen sich erst grundsätzlich mit dem Thema Führung (Modul 2), bevor es dann an die schwierigen Momente in Führungs- situationen kommt (Modul 3). Die weiteren Module 4 und 5 bilden einen runden Abschluss, um nach dem Erlernen von Mitarbeiterführung nun wieder eher den Fokus auf sich selbst zu richten und Selbstoptimierung (Modul 4), sowie Projektmanagement zu trainieren. Modul 4 und 5 bilden somit reines Methodentraining, das sich damit deutlich vom eher verhaltensorientierten Training der Module 1-3 unterscheiden. Die Logik wurde deshalb gewählt, da der soziale Aspekt gerade zu Beginn einer neuen Führungsposition besonders wichtig ist und zu viele Fehler am Anfang gemacht werden können, die später sehr schwer zu beheben sind. Deshalb wurden die methodenzentrierten Module in den zweiten Teil der Ausbildung gelegt, um die soziale Seite von Anfang an optimal zu gestalten und möglichst wenige Führungsfehler zu Beginn auftreten zu lassen. Modul 6 dient dann nach Absolvieren des Verhaltens- und des Methodentrainings als Selbstreflexionstage, in denen das erlernte Verhalten und die erarbeiteten Methoden nach einer praktischen Umsetzungsphase wieder neu reflektiert werden und nach Funktionieren neu gestaltet werden. Der Gruppe kommt hier ein besonderer Part zu: Durch die kontinuierliche Gruppe hat sich eine gemeinsame Kultur herausgebildet, die es nach den Vertrauensprozessen auch möglich macht, gemeinsam über Schwierigkeiten und Herausforderungen des Führungsalltags zu diskutieren und kooperativ nach Lösungen zu suchen. Somit endet die formale Ausbildung mit der „Entlassung“ der Gruppe als teilautonomes Arbeitsteam von Führungskräften. POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de
  • 3. Modul 1 Persönlichkeit, Selbstführung, Stressmanagement (Building Self) Selbsteinschätzung (0, 5 Tag) • Kleine Einführung in die Persönlichkeitspsychologie • Kennenlernen gängiger Persönlichkeitstypologien • Persönliche Stärken-/Schwächen-Analyse • Selbstmarketing und Persönlichkeitspromoting: Was macht mich speziell? • Kennenlernen des eigenen Persönlichkeitstypen durch ein Testsystem • Erstellung eines eigenen Entwicklungsplan Personenwahrnehmung (0,5 Tag) • Wirkung auf andere • Typische Interpretationsmuster beim Kennenlernen von Personen • Erlernen von Grundregeln der Feedbackgebung • Einschätzen der anderen Gruppenteilnehmer • Selbstbild-Fremdbild-Diskrepanz und moderierte Auflösung • Komplettierung des eigenen Entwicklungsplan • Erste Kontaktaufnahme, Vertrauensbildung und Netzwerken Biografisches Profil (0,5 Tag) • Analyse der eigenen Lebenskurve (Hoch- und Tiefpunkte, Lernmomente) • Begreifen von Krisen als Wachstumschancen • Bewältigen von Rückschlägen in der Führungsarbeit • Typische Ängste von Führungskräften • Bedeutung von Mut und Bewältigungsoptimismus • Identifizieren der eigenen Prägungen und Werthaltungen • Relevanz für Führungsarbeit – eigene Sensibilitäten, „hot buttons“, Stressmanagement (1,5 Tag) • Kennenlernen der gängigen Stresstheorien: Hans Selye, kognitives Modell, Stresstypen, Belastungsskala nach Holmes/Masuda • Analyse eigener Belastungssituationen und Stressoren • Typische Reaktionsmuster und lösungsorientierte Bewältigungstechniken, • Typische Stressoren von Führungskräften • Hygienefaktoren (Herzberg) und Motivation (Selbststeuerung) • Bedeutung und Nutzung von sozialen Netzwerken • Kurze Einführung in Entspannungsmethoden (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung) Modul 2 Team- und Mitarbeiterführung Führung (1 Tag) • Notwendigkeit von Führung und Leitung • Führung: Eine Frage der Person? Die eigene Persönlichkeit und Bedeutung für Führungssituationen • Gängige Führungsstiltheorien und –modelle (Situative Führung, Managerial Grid, Visionäre Führung, Charismatische Führung, Führungsmodell nach Peterman/Peterman, XY-Theorie, etc.) • Aufbau einer Vertrauenskultur und persönliches Führungsverhalten • „Richtiges“-funktionierendes Führungsverhalten trainieren und einüben POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de
  • 4. • Techniken der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterförderung • Die Bedeutung von Selbstreflexion und kollegialer Beratung von Führungskräften für Führungskräfte • Entstehung von Selbstmotivation in der Gruppe Gruppendynamik (1 Tag) • Bedeutung von Gruppendynamik in Arbeitsteams („technische“ Hierarchie vs. informelle Struktur) • Phasenmodelle der Gruppenbildung • „Gruppentiere“ und Typen innerhalb von Gruppen • Von der Gruppe zum Arbeitsteam: Kohäsion und Wir-Gefühl • Vom Führen in Gruppen (Prozess- vs. Expertenhaltung) • Kanalisieren von schädlichen Subkulturen und Entwicklungen • Kreieren von Selbstorganisation (teilautonome Arbeitsgruppen) • Steuerung von Gruppenprozessen durch regelmäßigen Austausch • Gespräch mit der Gruppe – Techniken und Methoden • Die Bedeutung von Einzelgesprächen Veränderungsmanagement (1 Tag) • Führen in Veränderungsprozessen (Change Management) • Sensibler Umgang mit Macht und Durchsetzungsvermögen • Führungsverhalten bei Widerstand • Umgang mit konfliktreichen Mitarbeitern und „grauen Eminenzen“ • Typische Veränderungsanlässe (Umstrukturierung, Kündigung, Versetzung, Neueinstellung) und Veränderung der Teamkultur, Herstellen sozialer Stabilität im Team • Typische Veränderungsphasen, Mitarbeiterverhalten und eigene Führung Modul 3 Kommunikation und Konfliktregulation Personalgespräche (1 Tag) • Kommunikationsgrundlagen (4-Ohren-Modell, Axiome von Watzlawick, Sach-/Beziehungsebene, Wechselwirksamkeit von Personen, Sender- Empfänger-Modell, Rapporting und Vertrauensbildung) • Anwendung der Kommunikationsgrundlagen in typischen Personal- und Mitarbeitergesprächen: • Förder- und Entwicklungsgespräche, • Beurteilungs- und Bewertungsgespräche, • Zielvereinbarungsgespräche, • schwierige Mitarbeitergespräche. • Praktisches Verhandlungstraining (win-win-Haltung) • Üben anhand von Fallbeispielen und eigenen Situationen Konfliktmanagement (1 Tag) • Typische Konflikttypologien (heiß-kalt, interpersonell-intrapersonell, insitutionell-individuell, etc) • Typische Konfliktverläufe und –themen • 9-Stufen Modell von Friedrich Glasl • Win-win-Matrix: Mechanismus des inneren Kaufmanns POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de
  • 5. • Persönliches Konfliktverhalten (elterliche Prägungen, aktuelles Fortsetzen, infantile Regressionen) • Erarbeiten geeigneter neuer Konfliktlösungmethoden Transaktionsanalyse (1 Tag) • Grundlagen des Modells der TA (Ich-Zustände, Beziehungsdynamiken, Kommunikationsstörungen, Antreibermodell, Ich bin ok - Du bist ok- Mentalität) • Anwendung auf typische Führungssituationen • Proben in Rollenspielen • Selbstanalyse anhand zweier Fragebögen (präferierte Ich-Zustände, Antreibertest) • Zielvereinbarung über erwünschte eigene Verhaltensänderung Modul 4 Ziel- und Zeitmanagement, Arbeitstechniken, Projektmanagement Ziel- und Zeitmanagement (1 Tag) Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz Die Notwendigkeit betrieblicher und individueller Ziele Gängige Arbeits- und Zeitmangementtechniken (ABC-Analyse, Eisenhower-Prinzip, Salamitaktik, Badewannen-Effekt) Delegieren-können vs. Alles-selber-machen: Typische Fehler Überwinden von Motivationsblockaden (Rational-emotive Verhaltenstechniken) Psychologie der Zeitwahrnehmung Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Teams Arbeitsplatzgestaltung, Schreibtischstruktur und Ordnerstrukturen Besprechungsmanagement Kreativitäts- und Arbeitstechniken (1 Tag) Kreativitätstechniken: Brainwriting, Morphologischer Kasten, Methode 6.3.5, MindMapping, Entscheidungsmatrix, Bionik, Aida-Methode Informationsmanagement: Informationsauswahl anhand von Relevantkriterien, Erstellen einer eigenen Wissensbank, Verwerten und Weitergeben von relevanten Informationen, Nutzung gemeinsamer Printmedien und Verwertung der Erkenntnisse Bedeutung von regelmäßigen Austausch- und „Erkenntniszirkeln“ Nutzung gemeinsamen Wissens und Wissenszirkulation Einüben kollegialen Wissensaustauschs Projektmanagement (1 Tag) Standards im Projektmanagement und gängige Praxis in der Organisation Projektentwurf und Planungsphase Planungsmethoden, Projektnutzwert und Konsequenzenanalyse Kosten und Budgets im Projektmanagement Beantragung von Projekten beim Steuerungsgremium Personalauswahl für das Projektteam Einbindung von Außenstehenden (stakeholder) Funktionieren der parallelen Projektorganisation zur klassischen Hierarchie: typische Konflikte, Fehler und Lösungsansätze Kontrollieren der Meilensteine und Report-Standards POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de
  • 6. Einheitliche Kommunikation über verwendete Kanäle (Intranet, Mitarbeiterzeitung, Gehaltesabrechnung, Präsentation bei Mitarbeiterversammlung, etc.) Üben in Fallbeispielen und anhand eigener evtl. anstehender Projekte, Integration der bereits bestehenden PM-Standards Modul 5 Visualisieren, Präsentieren und Moderieren Visualisieren (0,5 Tag) • Ziel von Visualisierungen • Planung einer Visualisierung (Blattaufteilung, Anordnung und Logik, Farben und Formen) • Medien zur Visualisierung (Informationsträger) Präsentation (1,5 Tag) • Anlässe von Präsentationen • Analyse der Zuhörer und des Publikums • Vorbereiten der logischen Argumentationskette • Kritische Einwand- und Vorwandbehandlung • Präsentationsmethoden und –techniken (PowerPoint, Flipchart, etc.) • Tipps für den Einstieg, den Hauptteil und den Abschluss Moderation (1 Tag) • Was ist Moderation und wie funktioniert sie? • Die Rolle des Moderators • Vorbereitung der Moderation (inhaltlich, Zielklärung, Teilnehmeranalyse, Methodenauswahl, Raumplanung, Dramaturgischer Ablauf) • Durchführung der Moderation (Ablauf einer Moderation, Hilfsmittel und Methoden, Prozesssteuerung in Moderationen, Besprechungsmoderation) • Nachbereitung einer Moderation (Inhaltliche und prozessuale Dokumentation, einheitliche Kommunikation an die Teilnehmer und Interessenten (stakeholder) Modul 6 Selbstreflexion und praktische Lösungsarbeit 360° -Feedback (1 Tag) • Einholen der Mitarbeitermeinung über das eigene Führungsverhalten • Aufbereitung und Visualisierung im Workshop • Kritische Reflexion der Einzelaussagen und des Gesamtbildes • Analysieren der eigenen Schwachstellen und Wachstumspotenziale • Einüben alternativer Verhaltensweisen Reflexionsworkshop (1 Tag) • Darstellen eigene Führungsprobleme und –herausforderungen aus dem Alltag • Kollegiale Aufbereitung und Diskussion über Lösungsansätze • Einüben diverser Supervisionsmethoden (reflecting team, etc.) • Professionelle Unterstützung durch Coaching POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de
  • 7. Methoden Simulierte Situationen, Videofeedback, Einzelarbeit, Plenumsdiskussionen, Lernpartnerschaften, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Fallbeispiele, supervidierende Fallbearbeitung, moderierte kollegiale Beratung, optional Einzelcoaching und Kurzberatung in den Seminarpausen, optional Lehrbriefe zur Vorbereitung und Nachbereitung der Trainings, Telefoncoaching zwischen den einzelnen Terminen Trainer Tobias Illig, Dipl.-Sozpäd (FH), M.A. (Pädagogik, Psychologie, BWL), Ausbildung als systemischer Organisationsberater (wispo AG) und Coach (Kaszmek und Partner), Dozent an der SRH-Hochschule in Heidelberg im Fachbereich Wirtschaftspsychologie (Thema: Systemische Organisationsberatung und Management). POSITIVES MANAGEMENTINSTITUT | mailto: info@positives-management.de | www.positives-management.de