Einführung in die Transaktionsanalyse

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  • Folie 26 Herr Meier bewegt sich auf ER Ebene und Herr Schulz auf EL Ebene. Antwort auf K Ebene: Sag ich nicht
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Einführung in die Transaktionsanalyse

  1. 1. Herzlich Willkommen zum Intensivseminar Einführung in die Transaktionsanalyse illig coaching group Quelle:
  2. 2. Agenda 1 2 3 4 Was ist TA? Grundbegriffe und Einführung Ich-Zustände verstehen und verändern Die Transaktionen Lebenseinstellungen 5 Lebensskripte 6 Fallbeispiele und Praxislösungen
  3. 3. Agenda 1 2 3 … suchen … finden … ausleben. ! Ziel: Handlungsalternativen…
  4. 4. 1 2 Kontakt ist wichtiger als Inhalt Simple, but not easy 1 Grundannahmen 3 Autonomie
  5. 5. 1 2 Wer denkt, trägt auch Verantwortung Wunsch nach Wachstum und Autonomie ! Kontakt ist wichtig, weil 3 Lösungsorientierung und Wirksamkeit 4 Bindungsfähigkeit und echte Intimität
  6. 6. Ziel der TA: Autonomie 1 2 3 Verantwortung für Lebensgestaltung Strategien zum Glück prüfen Veränderungs- und Lernprozesse 4 Ziel: höchste Autonomie 5 Notwendig: wache Bewusstheit 6 Notwendig: Fähigkeit zur Intimität (wirkliche Nähe) 7 Ziel: Selbststeuerung (Verhalten und Gefühle) 8 Resultat: Neuer Weg, neue Gefühle, neues Verhalten
  7. 7. Persönlichkeitsanalyse Beziehungsanalyse Gruppenanalyse, Gruppendynamik Analyse und Steuerung von sozialen Systemen Die vier Anwendungsebenen der TA
  8. 8. Die Transaktionsanalyse - Nutzen 1 2 3 Effektivere Kommunikation Persönlichkeitspotenziale entwickeln und ausschöpfen Innere Prozesse nachzuvollziehen 4 Lebensgeschichtliche Entwicklungen verstehen 5 Kommunikation beschreiben und erklären 6 Beratungs- und Therapiekonzept 7 Förderung des individuellen Wachstums
  9. 9. 2 Die Ich-Zustände
  10. 10. Das Ich-Zustands-Modell EL Eltern-Ich ER Erwachsenen-Ich K Kind-Ich
  11. 11. Vorläufer: Psychoanalyse von Sigmund Freud
  12. 12. 2 Ich-Zustände verstehen und verändern
  13. 13. Eltern-Ich Das Eltern-Ich fürsorglich bevor- mundend Liebe Zuwendung Anteilnahme Aufmerksamkeit Achtung Teilhabe Anweisungen Moralkodex Einstellungen Vorurteile Kritik Warnungen Macht
  14. 14. Was Eltern sagen Ich liebe Dich, du kannst …, du darfst…, Du bist O.K. , Keine Angst! Vertraue! Verliere nicht die Kontrolle! Du darfst nicht …! Du musst …! Lass das! Mach das! Du bist in Ordnung, wenn du … Sei lieb / tapfer / sauber / ruhig / stark / schlau / besser als andere / der beste! Streng Dich an! Halt die Augen auf! Hör nicht auf andere! Zeig keine Gefühle! Beiß die Zähne zusammen! Halt dich zurück! Vergiss nicht! Wenn ich du wäre, dann …, etc.
  15. 15. Körperliche Merkmale Gerunzelte Brauen Stirnfalten Ausgestreckter Zeigefinger Seufzen/Stöhnen Drohen
  16. 16. Das Erwachsenen-Ich ErwachsenenIch Sachlich: Analyse / Vernunft / Abwägen / Beurteilen /Voraus- Planen / Strukturieren
  17. 17. Verbale und körperliche Anzeichen Ich kann meine Bedürfnisse kontrollieren. Ich habe den Überblick. Ich beobachte mich selbst. Ich bin „präsent“. Ich denke …/ Ich glaube … Körper: Aufmerksames, waches Beobachten (Präsenz)
  18. 18. Das Kind-Ich Kind-Ich rebellisch natürlich frei angepaßt spielerisch kreativ neugierig intuitv spontan ängstlich ohnmächtig mutlos trotzig wütend aggressiv
  19. 19. Was Kinder sagen Ich will aber! Ich freue mich. Ich will spielen. Ich habe Lust auf … Ich habe keine Lust zu… Ich muss mich verstecken. Ich brauche Hilfe. Ich muss schweigen. Ich darf nicht vertrauen …. Ich muss zu allen lieb sein. Ich kann nichts, bin schwach, dumm, unfähig… Ich muss mich wehren, durchsetzten, behaupten, schützen, zurückziehen. Ich muss Leistung bringen, um geliebt zu werden. Ich muss Härte zeigen. … Weiß ich doch nicht! Mir doch egal!
  20. 20. Körperliche Merkmale Achselzucken Niedergeschlagene Augen Betteln Entzücken Hohe, weinerliche Stimme
  21. 21. 3 Die Transaktionen 1 2 3 komplementär gekreuzt verdeckt
  22. 22. Komplementäre Transaktionen EL ER K EL ER K z.B. Infogespräch
  23. 23. Komplementäre Transaktionen EL ER K EL ER K z.B. Kaffeeklatsch
  24. 24. Komplementäre Transaktionen EL ER K EL ER K z.B. Stadtbummeln
  25. 25. Komplementäre Transaktionen EL ER K EL ER K z.B. Chef-Mitarbeiter
  26. 26. Gekreuzte Transaktionen EL ER K EL ER K Herr Meier: „ Herr Schulz, wissen Sie vielleicht, wo die Unterlagen des Projekts B14 liegen?“ Herr Schulz: „ Dort, wo Sie sie das letzte mal haben liegen lassen! Wenn Sie die Unterlagen gleich mitgenommen hätten, müssten Sie jetzt auch nicht suchen.“
  27. 27. Gekreuzte Transaktionen EL ER K EL ER K Herr Meier: „ Herr Schulz, Sie sollten Ihr Büro mal wieder in Ordnung bringen.“ Herr Schulz: „ Mein Büro geht Sie überhaupt nichts an. Sie sind hier nicht der Chef.“
  28. 28. Verdeckte Transaktionen EL ER K EL ER K Verkäufer: „ Dieser Wagen ist besser, aber den können Sie sich nicht leisten.“ Kunde: „ Genau den werde ich aber nehmen.“ Soziale Ebene Psychologische Ebene
  29. 29. Verdeckte Transaktionen EL ER K EL ER K Mann: „ Gehen Sie doch einfach mit zum Konzert.“ Frau: „ Schon als Mädchen hatte ich immer eine Vorliebe für Klassik.“ Soziale Ebene Psychologische Ebene
  30. 30. Agenda 4 Lebenseinstellungen
  31. 31. Anpassung/ Unterwerfung loose win Vermeidung/ Verdrängung loose loose Energie zur Durchsetzung der Bedürfnisbefriedigung des Partners Energie zur Durchsetzung der eigenen Bedürfnisbefriedigung Die win-win-Matrix Kampf/ Verteidigung win loose Verhandlung/ Zusammenarbeit win win
  32. 32. Ich bin o.k. Ich bin nicht o.k. Du bist o.k. Du bist nicht o.k. Ich bin o.k. Du bist o.k. Ich bin o.k. Du bist nicht o.k. Du bist o.k. Ich bin nicht o.k. Ich bin nicht o.k. Du bist nicht o.k. Das Ich-Du-Modell der Transaktionsanalyse
  33. 33. 5 Das Lebens-Skript
  34. 34. Das Lebensskript 1 2 3 Skriptentwurf in der Kindheit (Lebensgeschichte) Theaterstück mit eigener „Dramaturgie“ Fertigstellung bis zum 7. Lebensjahr 4 Skript beeinflußt unbewußt 5 Hilfe bei Mustern 6 Problemlösungen
  35. 35. Sei perfekt! Mach schnell! Streng dich an! Mach es allen recht! Sei stark! Die Antreiber

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