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16 - Fh Heidelberg Klärungsphase
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16 - Fh Heidelberg Klärungsphase

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  • 1. Klärungsphase
  • 2. Beratungsphasen nach König/Volmer 1999 Phase 4: Abschlußphase Phase 4: Abschlußphase Phase 1: Orientierungsphase Phase 1: Orientierungsphase Phase 2: Klärungsphase Phase 2: Klärungsphase Phase 3: Veränderungsphase Phase 3: Veränderungsphase Quelle: König/Volmer 1999, 55-85
  • 3. Phase 2: Klärungsphase, 3 zentrale Fragen Wo sehen die Klienten das Problem? Was möchten sie erreichen? Was haben sie bislang versucht, um das Problem zu lösen? Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 4. Klärungsphase – Freie Darstellung des Problems Berater muss nicht alle Details der Berater muss nicht alle Details der Klientensituation erfahren und verstehen. Klientensituation erfahren und verstehen. Ziel: Berater muss Klienten unterstützen, Ziel: Berater muss Klienten unterstützen, seine Lage besser zu verstehen. seine Lage besser zu verstehen. z.B.: Wie sieht der Klient das Problem? Was braucht er, z.B.: Wie sieht der Klient das Problem? Was braucht er, um für sich die Situation weiter zu klären? um für sich die Situation weiter zu klären? Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 5. Klärungsphase: Bedingungsfreies Akzeptieren „Wenn der Klient feststellt, daß ihm jemand zuhört und ständig akzeptiert, wie er seine Gedanken und Gefühle äußert, lernt er nach und nach dem zuzuhören, was in seinem Inneren vorgeht: er lernt wahrzunehmen, daß er wütend oder ängstlich ist oder liebevolle Empfindungen verspürt. Allmählich wird er fähig, auf Empfindungen in seinem Innern zu lauschen, die ihm früher so seltsam, so erschreckend oder bedrohlich erschienen waren, daß er sie ganz aus dem Bewußtsein verbannt hatte… wenn der Klient schließlich im Stand ist, sich selbst besser wahrzunehmen, gelangt er zu größerer Kongruenz und kann sich offener äußern. Er gewinnt zuletzt die Freiheit, sich zu verändern und in die Richtung hin zu entwickeln, die der reifende menschliche Organismus natürlicherweise einschlägt.“ Quelle: König/Volmer 1999, 72-85; Rogers 1977, S. 27ff.
  • 6. Klärungsphase: Bedingungsfreies Akzeptieren „Wer ein Problem hat und jemanden findet, der den Mund hält und zuhört, wird dadurch – wie jedermann aus eigener Erfahrung weiß – gewöhnlich ermutigt, weiter über sein Problem zu berichten… Schweigen (oder passives Zuhören) ist ein wirksames Instrument. Es bringt Menschen dazu, über das zu sprechen, was sie bekümmert. Wenn man zu jemandem spricht, der bereit ist zuzuhören, erfährt man die Ermutigung, um fortzufahren.“ Quelle: König/Volmer 1999, 72-85; Gordon 1979, S. 63.
  • 7. Richtiges Beraterverhalten in der Freien Darstellung Sich auf den Klienten einzustellen und seine Sich auf den Klienten einzustellen und seine Darstellung als persönliche Sicht zu akzeptieren. Darstellung als persönliche Sicht zu akzeptieren. Passives Zuhören und Passives Zuhören und Aufmerksamkeitsreaktionen (Gordon 1974, 64) Aufmerksamkeitsreaktionen (Gordon 1974, 64) Sorgfältig auf Klientenverhalten achten, z.B. Sorgfältig auf Klientenverhalten achten, z.B. Welche Themen spricht er an? Welche Themen spricht er an? Wie erklärt er das Problem? Wie erklärt er das Problem? Worin sieht er die Ursachen? Worin sieht er die Ursachen? Was hat er bislang getan, um das Problem zu lösen? Was hat er bislang getan, um das Problem zu lösen? Welche Themen werden nur Welche Themen werden nur angedeutet, aber nicht ausgesprochen? angedeutet, aber nicht ausgesprochen? Auffälligkeiten in der Körpersprache Auffälligkeiten in der Körpersprache Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 8. Klärungsphase: Richtiges Beraterverhalten „Die Vorstellungen, die der Klient in bezug auf sich und seine Umwelt bildet, sind an rigide psychische Strukturen gebunden. Er ist von seinem gegenwärtigen Erleben so entfernt, daß er es nicht wahrnimmt… Probleme werden nicht erkannt. Gefühle und persönliche Bedeutungen werden weder wahrgenommen noch akzeptiert.“ (Rogers 1977, 28f.) Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 9. Methode Systemaufstellung Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 10. Klärungsphase: Tilgung im NLP Konkrete gemachte Erfahrungen werden weggelassen, Konkrete gemachte Erfahrungen werden weggelassen, weil sie für den Betreffenden selbstverständlich erscheinen weil sie für den Betreffenden selbstverständlich erscheinen oder sie sind nicht mehr völlig bewußt. oder sie sind nicht mehr völlig bewußt. Tilgung von Informationen über Tilgung von Informationen über externe Prozesse und interne Prozesse externe Prozesse und interne Prozesse Quelle: König/Volmer 1999, 72-85; Bandler/Grinder 1984, S. 36ff., 65ff.)
  • 11. Methode: Tilgung im NLP externe Prozesse: externe Prozesse: interne Prozesse: interne Prozesse: Bestimmte Personen, Bestimmte Personen, Informationen über Informationen über äußere konkrete Situationen, äußere konkrete Situationen, Gedanken, Absichten, Gedanken, Absichten, Erfahrungen über konkrete Erfahrungen über konkrete Empfindungen des Empfindungen des Handlungen des anderen. Handlungen des anderen. Klienten sind getilgt. Klienten sind getilgt. Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 12. Phase 2: Klärungsphase – Problemsituation Klärung getilgter Informationen (Meta-Modell-Fragen) (Cameron-Bandler 1992, 153ff. / Bandler/Grinder 1984, 46ff.) Zur Sprache bringen von sprachlich repräsentierten Erfahrungen über externe oder interne Prozesse Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 13. Klären getilgter Informationen „Ich fürchte mich.“ 3 Möglichkeiten: 1. Fokussieren 2. Nachfragen 3. Widerspiegeln Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 14. 1. Fokussieren Fokussieren - Focusing (Gendlin 1981) Konkrete Situation darstellen lassen (fokussieren) Aufmerksamkeit auf das Problem richten, das als schlimmstes in der Situation erlebt wird. Aufmerksamkeit auf den schlimmsten Teil des Gefühls in der Situation richten. Problem Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 15. 2. Nachfragen Klärung getilgter Informationen über externe Prozesse: 1. In Bezug auf Personen „Wer in Ihrer Abteilung lehnt Sie ab?“ 2. In Bezug auf Situationen „In welchen Situationen lehnt er Sie ab?“ 3. In Bezug auf konkrete Handlungen „Was tut der Betreffende, wenn er Sie ablehnt?“ Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 16. 2. Nachfragen Klärung getilgter Informationen über interne Prozesse: 1. In Bezug auf eigene Gedanken „Woher wissen Sie, dass er Sie ablehnt?“ 2. In Bezug auf Empfindungen „Wie erleben Sie die Ablehnung? Was macht das mit Ihnen?“ 3. In Bezug auf Verhaltensweisen „Was tun Sie, wenn Sie abgelehnt werden? 4. In Bezug auf Wünsche „Was wünschen Sie sich von dem Betreffenden?“ Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 17. 3. Widerspiegeln Klient: „Er lehnt mich ab.“ Berater: „Das heißt, Ihr Chef lehnt Sie ab?“ Paraphrasieren (kontrollierter Dialog: Antons 1992, 87ff.) in eigenen Worten widergeben oder zusammenfassen Einfühlendes Verstehen (Rogers 1977, 20ff.) Aktives Zuhören (Gordon) -> Mitschwingende Empfindungen zu explizieren -> „zwischen-den-Zeilen“ rückspiegeln. Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 18. 3. Widerspiegeln „Wenn die Welt des Klienten dem Therapeuten klar geworden ist und er sich darin frei bewegen kann, dann ist es ihm möglich, dem Klienten von dem, was diesem erst vage bewußt ist, sein Verständnis zu vermitteln, und er kann auch Bedeutungsgehalte im Erleben des Klienten ansprechen, deren sich dieser kaum bewußt ist. Diese höchst sensible Einfühlung ist wichtig, um es einem Menschen zu ermöglichen, daß er sich selbst nahekommt, daß er lernt, sich wandelt und entwickelt.“ (Rogers 1977, 184) Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 19. Richtiges oder falsches Beraterverhalten? „Ich weiß, was Du empfindest – gleichgültig, ob Du es einsiehst oder nicht.“ Ich vermute, dass das Deine Empfindung ist – stimmt das so? Weitere Varianten: „Ich habe den Eindruck, daß …“ „Ich höre heraus, daß …“ Quelle: König/Volmer 1999, 72-85 es sein, daß …“ „Kann
  • 20. Phase 2: Klärungsphase – Freie Darstellung Quelle: König/Volmer 1999, 72-85
  • 21. Phase 2: Klärungsphase – Freie Darstellung Quelle: König/Volmer 1999, 72-85