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Internetsucht Internetsucht Presentation Transcript

  • Internetsucht
  • Inhalt
    • Zahlen
    • Selbsttest
    • Gefahren
    • Nutzung des Internets
    • Suchttypen
  • Zahlen
    • Ende des Jahres 1998 hatten laut Professor Matthias Jerusalem von der Humboldt-
    • Universität4 in Berlin nur 10% der Deutschen einen Internetzugang. Bis Mitte 2000
    • stieg die Zahl auf 25% und im Dezember 2002 bereits auf fast 50%. Erwähnenswert
    • ist der Zuwachs des Anteils der Frauen welcher von unter 30% im Jahre 1998 auf
    • nun fast 45% gestiegen ist.
    • Nachdem bereits zum Jahreswechsel (02/03) jeder zweite deutsche Erwachsene
    • über einen Zugang zum Internet verfügte, stieg dieser Anteil im I. Quartal 2003
    • nochmals um drei Prozentpunkte auf nunmehr 53 Prozent an. Dies geht aus den
    • aktuellen Internet-Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen Online hervor5 und
    • deckt sich damit nahezu mit den Zahlen der forsa (folgend in der Grafik) welche
    • 51,7% ermittelt hat. Erwähnenswert ist die Verteilung der User nach Ost und West
    • innerhalb Deutschlands. Der Anteil in den neuen Bundesländern ist mit 49,2% sehr
    • nahe dem der alten Bundesländer mit 52,5%.
    • Interessant ist auch die Altersgruppenverteilung. Die Altergruppe der 30-39 jährigen
    • ist absolut mit 8,77 Millionen Nutzer zwar die am Stärksten vertretene Gruppe im
    • Internet, doch der prozentuale höchste Anteil geht deutlich an die 14-19 jährigen
    • Nutzer. Es lässt sich erkennen, dass der prozentuale Anteil an Internetnutzern mit
    • abnehmenden Alter steigt.
    • So zählen bei den 14- bis 29-Jährigen bereits 92,9 Prozent zu den Internetnutzern, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 79,3 Prozent. Und auch die über 50-Jährigen sind bereits zu über einem Drittel (36,4 Prozent) im Internet vertreten. So zählen bei den 14- bis 29-Jährigen bereits 92,9 Prozent zu den Internetnutzern, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 79,3 Prozent. Und auch die über 50-Jährigen sind bereits zu über einem Drittel (36,4 Prozent) im Internet vertreten.
  • Selbst test
  • Gefahren der Sucht
    • Gefahrenpotential des Internet Das im vorangegangenen Abschnitt erwähnte, ,,Abtauchen in eine andere Welt" soll klar unterstrichen werden. Wollte nicht schon jeder von uns einmal dem Alltag entfliehen? Das Internet bietet dafür eine virtuelle Welt. Sie widerspiegelt zwar unsere Welt, ist aber keineswegs real. Jeder hat die Möglichkeit, seine eigenen Träume und Wünsche auf einer eigenen Website zu gestalten. Die Kinder können sich einen extravaganten Namen zulegen und sich einen neuen Charakter ausmalen. Zudem ist schreiben viel anonymer als zu sprechen. Es ist fast alles erlaubt im Internet. Sogar das höchste christliche Gebot DU SOLLST NICHT TÖTEN wird bei jedem zweiten Computerspiel gebrochen. Dem Helden stehen die gefährlichsten und modernsten Waffen zur Verfügung, um gegen seinen Feind zu kämpfen. Besteht hier nicht die Gefahr, dass ein Kind die moralischen Grundwerte unserer Gesellschaft nicht mehr lernt oder diese verwirft? Ich bin mir bewusst, dass bereits viele Gelehrte sich den Kopf über den Einfluss von gewaltbeinhaltenden Medien und deren Auswirkungen zerbrochen haben, persönlich bin ich jedoch überzeugt, dass sich solche Medien fast ausnahmslos negativ auf die Entwicklung der Jugendlichen auswirken.
    • Ist Ihnen auch schon aufgefallen wie schnell die Zeit vergeht, wenn Sie am Computer arbeiten?. Während beim Fernsehen die nächste Werbeunterbrechung , einen gewissen Zeitrhythmus vorgibt, haben wir im Internet keine Anhaltspunkt. Die Gefahr besteht, dass man nicht realisiert, wie die Zeit vergeht und notwendige Aufgaben vernachlässigt. Besonders gefährlich erscheint dies mir bei Kindern die oft alleine zu Hause sind. Die Erwerbstätigen Eltern, haben keine Kontrolle über die Zeitdauer der Internetnutzung ihres Kindes und können Ihm keine Limiten setzen.
    • In meiner anfänglichen Suchtdefinition habe ich die Internetsucht von den herkömmlichen Süchten im physischen Bereich abgrenzt. Im folgenden Gefahrenpotential empfinde ich die Grenze jedoch plötzlich als fliessend. Im Internet kommt erst spätabends Stimmung auf. Nach dem obligaten Nachtessen loggen sich die Chatter ein. Schnell leiden speziell Kinder, die in Ihrer Wachstumsphase mehr Schlaf benötigen als Erwachsene, unter Schlafmangel. Sie können ihre Kräfte noch nicht abschätzen und büssen dafür mit einem massiven Leistungseinbruch. Erwähnenswert finde ich auch die massive Einname von Schlafmitteln. Durch den gestörten Schlafrhythmus greift man zur Tablette, die wiederum ein Suchtpotential beinhaltet mit grossen physischen Folgeschäden.
  • Nutzung des Internets
  • Suchttypen
    • Celin Berens bestimmte in einer qualitativen Studie drei Typen von Internetsüchtigen , wobei nur die ersten beiden näher bestimmt werden und sich der dritte als Mischtyp der beiden ersten darstellt:
    • Der Subjektsucht - Internetsuchttyp ist dadurch kennzeichnet, "daß er vordergründig Verständigung und einen konstruktiven kommunikativen Umgang mit den jeweiligen Interaktionspartnern über das Internet, zum Beispiel über den Chat aber auch über andere Dienste, anstrebt Dabei wird das Internet als eine Erweiterung/Bereicherung des eigenen realen Lebens erlebt. Dadurch und durch das jahrelange reguläre Internetnutzen sowie durch individuelle kommunikative Präferenzen, die mit möglichen Internetanwendungen übereinstimmen, geschieht eine Vergesellschaftung des individuellen Personseins der Betroffenen in der kommunikativen Technikwelt des Internet. Selbst - oder fremdschädigend scheinen hierbei eher der Entzug zu sein, sowie möglicherweise Umgangsweisen, die sich aus der Kombination Technikkommunikation und dem Bedienen computergesteuerter Maschinen ergeben könnten".
    • Der Objektsucht - Internetsuchttyp dieser Studie ist dadurch gekennzeichnet, "daß er vordergründig exzessiv "nonstop" ganz bestimmte Themenbereiche, wie hier Sexualität in Verbindung mit sozialer Interaktion, über entsprechende Dienste wie den Chat, hochfrequentiert. Dabei wird das Internet als eine eigene erträumte Wunschwelt erlebt, in die der Betroffene imaginär flüchtet und wegen der sich der Betroffene räumlich nach außen hin abschottet. Dies und das exzessive Nonstop-Internetnutzen - wie eine "Selbstinstrumentalisierung" - sowie eigene individuelle kommunikative Präferenzen, die mit den sozialen Interaktionen, die über das Internet möglich sind, Übereinstimmungen finden, führen letztendlich zu einer selbst so formulierten psychischen und nervlichen Überlastung. Dadurch besteht die Möglichkeit, daß sich diese Sucht "selbst" zu einem Ende führt. Andererseits aber sind sowohl Rückfälle, als auch "Stellvertreter-Süchte" vorher und nachher nicht auszuschliessen".
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