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Twitterschulung NZZ
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Twitterschulung NZZ

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Die NZZ bietet allen Mitarbeitenden einen dreistündigen Workshop zum Thema "Twitter und Journalismus" an.

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  • Social Media als Aggregator. Menschen verteilen News auf verschiedenen Plattformen weiter News finden mich über mein soziales Umfeld. Unterschied zwischen Pull und Push. Social Media werden immer wichtiger, um sich im Informationsdschungel zurechtzufinden.

Twitterschulung NZZ Twitterschulung NZZ Presentation Transcript

  • Twitter-Schulung Thom Nagy / NZZ Labs
  • Agenda
    • Einstieg
    • Use Cases
    • Hands On: Pflichtstoff
    • Hands On: Kür
    • Beispiele für Twitter im journalistischen Einsatz
    • Twitter bei der NZZ
    • Yammer
  • Einstieg
    • Haben Sie schon Erfahrungen mit Social Media?
    • Nutzen Sie andere 2.0 Dienste (Facebook & Co.)?
    • Haben Sie schon ein Twitter-Konto?
  • Einstieg
    • Twitter in einem Satz: Stellen Sie sich einen Kurznachrichten-Dienst vor, bei dem alle bei allen mitlesen und diese Nachrichtenflut nach verschiedenen Kriterien filtern können.
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Erdbeben in Japan
  • Case Study: Tod von Osama bin Laden
    • Keith Urbahn: 1‘000 Follower
    • 80 Retweets in der ersten Minute, darunter
    • Brian Stelter: 50‘000 Follower
    • 300 Reaktionen innerhalb der ersten zwei Minuten
    Case Study: Tod von Osama bin Laden
  • Quelle: http://blog.socialflow.com/post/5246404319/breaking-bin-laden-visualizing-the-power-of-a-single Case Study: Tod von Osama bin Laden
    • Timing
    • Glaubwürdigkeit
    • Kontakte
    Case Study: Tod von Osama bin Laden
    • „ This isn't just a kind of fad from someone who's an enthusiast of technology. I'm afraid you're not doing your job if you can't do those things. “
    • Peter Horrocks, Director of BBC Global News, Februar 2010
    Case Study: Tod von Osama bin Laden
  • Testimonial: Markus Felber
    • „ Im Rahmen einer Recherche innert Minuten das geballte Wissen der Follower anzapfen und im umgekehrten Fall Gegenrecht halten. “
    •  Crowdsourcing
    Testimonial: Markus Felber
    • „ Dank geschickter Vernetzung öfter mal schneller und vielfältiger informiert sein als andere. “
    •  Monitoring & Filtering
    Testimonial: Markus Felber
    • „ Interessantes aus eigener oder fremder Feder verlinken und die Inhalte weltweit verbreiten. “
    •  Distribution & Marketing
    Testimonial: Markus Felber
  • 3 Funktionen im journalistischen Kontext
    • Crowdsourcing: Quellen finden, „Leserreporter“, Expertenwissen
    • Monitoring & Filtering: Trends beobachten, relevante Inhalte finden
    • Distribution & Marketing: Inhalte verteilen, Dialog, Leserbindung
  • Twitter ist ...
    • ... schnell
    • ... offen
    • … vielfältig
    • ... flexibel
    • ... flüchtig
    • ... chaotisch
  • «Dein Feed ist so individuell wie du» Fluss-Metapher
  • Alles in einem Topf News Chat Meinung Microblog
  • Nachrichten: früher vs. heute Ich finde die Nachricht Die Nachricht findet mich
  • Hands On
  • Glossar I («Pflichtprogramm»)
    • Konto anlegen
    • Profil anpassen
    • Followen
    • Nachricht («Tweet») schreiben
    • Timeline
    • @Reply
      • Hashtags (z.B. «#som10»)
  • Konto anlegen
    • Gehen Sie auf die Seite twitter.com und klicken Sie auf «Registrieren»
    • Geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein.
    • Suchen Sie sich einen möglichst passenden Usernamen aus, zum Beispiel «ursluethi».
      • Unter diesem Namen werden Sie später erreichbar sein!
      • Er sollte nicht zu lang sein (wenn andere Sie anschreiben, geht die Länge Ihres Namens von den 140 Zeichen ab).
      • Als Sonderzeichen ist nur _ erlaubt.
    • Geben Sie ein Passwort und ihre E-Mail-Adresse ein.
    • Bestätigen Sie den Erhalt des Mails.
  • Profil anpassen
    • Klicken Sie rechts oben auf ihren Benutzernamen
    • Unter «Settings»/«Profile» können Sie:
      • Ihr Profil verändern
      • ein Foto hochladen ( sehr zu empfehlen)
      • Kontaktinformationen angeben
      • Ihre Website (z.B. NZZ.ch, Blog, XING-Profil etc.) verlinken
  • Followen
    • Followen (folgen) nennt man das Abonnieren der Nachrichten anderer Nutzer.
    • Geben Sie dazu hinter http://twitter.com/ einen Nutzernamen ein z.B. twitter.com/phogenkamp
    • Klicken Sie unter dem Benutzernamen und dem Profilbild auf den Button «follow«.
    • Über die Funktion «Search« können Sie gezielt nach Personen suchen.
    • Über die Funktion «Who to Follow« macht Ihnen Twitter Vorschläge potentiell interessanter Kontakte.
  • Erste Nachricht schreiben
    • Schreiben Sie einfach, was sie gerade machen, z.B. «Ich sitze gerade in einer Schulung und lasse mir Twitter erklären.»
    • Ihre Nachricht, genannt Tweet, ist auf 140 Zeichen beschränkt.
    • Mit «Tweet» schicken Sie ihre Nachricht ab.
  • Die Twitter-Timeline
    • Der Nachrichtenstrom aus 140 Millionen Tweets pro Tag ist nutzlos. Sie wollen nur die Ihrer Freunde/Kollegen/für Sie relevanter Kontakte sehen.
    • Die Timeline ist Ihre «Home»-Seite. Sie enthält die Nachrichten aller Personen, denen Sie folgen .
    • Die Reihenfolge der Nachrichten ist umgekehrt chronologisch: Die aktuellste erscheint ganz oben.
    • Rechts werden die Anzahl Ihrer Follower, die Zahl der Followees, Ihre Favoriten und weitere Informationen angezeigt.
  • Die Twitter-Timeline von @nzzlabs
  • @Replies
    • Mit @Replies verschicken Sie öffentlich sichtbare Antworten an andere Twitterer
    • z.B. an @phogenkamp oder @nzz
    • Klicken Sie (eingeloggt) unter der Nachricht des Nutzers auf den Pfeil. Der Name des Empfängers wird nun im Nachrichtenfeld angezeigt. Er muss nicht am Anfang stehen.
    • Sie können aber auch direkt ein @Reply schreiben
    • @Replies werden von Twitter direkt in Links umgewandelt
  • #- Hashtags
    • Ein Hashtag, durch das Rautezeichen # eingeleitet, ist ein «Schlagwort» oder «Schlüsselwort». Ihr Tweet wird einem Thema zugeordnet. Das hilft bei der Suche nach bestimmten Begriffen. Analog zu den @Replies werden auch Hashtags automatisch in Links umgewandelt.
    • Beispiel: Für das Swiss Media Forum 2011 wurde der Hashtag #smf11 genutzt
  • Pause
  • Glossar II («Kür»)
      • Retweet («RT»)
      • Favoriten
      • Direktnachrichten
      • Listen
      • Suche
    • URL-Shortener
    • Clients
    • Twitpic
    • Memes
    • Tonfall und Privatsphäre
  • RT - Retweet
    • Mit Retweet wird das Weiterleiten eines fremden Tweets an die eigenen Follower bezeichnet.
    • Es gibt zwei Arten von Retweets: Klassisch mit der Abkürzung RT oder die neuere Weise von twitter.com mit einem speziellen Symbol.
    • RT wird genutzt, um interessante Nachrichten weiterzugeben. Der Autor sieht, wenn er erwähnt wurde. Bei der klassischen Art sind kurze Kommentare möglich.
    • Zum Retweeten gibt es einen Button im Tweet.
    • Viele Websites bieten ebenfalls einen Retweet-Button an.
  • RT – Retweet Neu: Klassisch:
  • Favoriten
    • Favoriten ermöglichen das „Speichern“ von Tweets.
    • Interessante Links lassen sich mit einem Klick auf den Stern zum späteren Gebrauch ablegen.
    • Die Favoritenliste ist genauso öffentlich, wie ihre Timeline.
  • Direktnachrichten
    • Für private Gespräche gibt es Direktnachrichten
    • Funktioniert nur, wenn man sich gegenseitig folgt
    • Beschränkung der Zeichenzahl (140) gilt auch hier
  • Listen
    • Mit Listen lassen sich Accounts bündeln und als Ganzes followen.
    • Listen können als separate Timelines betrachtet werden, zum Beispiel um ein bestimmtes Themengebiet auszusortieren.
    • Mit Hilfe von Listen können die Twitter-User einer Organisation gebündelt werden.
    • Beispiel: http://twitter.com/#!/nzz/nzztwitterer
  • Suche
    • Mit der Suchfunktion kann man in Echtzeit sehen, worüber bei Twitter diskutiert wird.
    • Die Suchfunktion befindet sich direkt oberhalb der Timeline.
    • In der rechten Spalte werden die «Trends», also die meistdiskutierten Themen angezeigt.
    • Trends lassen sich nach einer Auswahl von Ländern oder Städten konfigurieren, leider sind bislang weder die Schweiz noch Zürich dabei.
  • URL-Shortener: bit.ly & Co.
    • Links nehmen auf Twitter immer zuviel Platz weg.
    • Mit Diensten wie bit.ly können lange URLs deutlich verkürzt werden.
    • Beispiel:
    • http://www.nzz.ch/nachrichten/international/eine_atomfabrik_mit_furchterregender_vergangenheit_1.8424162.html (109 Zeichen) wird zu: http://bit.ly/aboV0T (20 Zeichen)
    • Viele Twitter-Clients machen die Verkürzung automatisch.
  • Clients
    • Es gibt zahlreiche Clients, also Programme und Websites, die an Twitter andocken und eine eigene Benutzeroberfläche bieten.
    • Insbesondere für die mobile Anwendung von Bedeutung.
    • Für professionelle Anwendungen, bei denen mehrere User einen Account nutzen (zum Beispiel @nzzlabs) gibt es spezialisierte Clients, z.B. CoTweet.
  • Clients
  • Clients
    • iPad: offizielle Twitter-App sehr empfehlenswert
  • Twitpic
    • Mit Twitpic.com kann man Fotos zu Twitter hochladen. Dies kann über den PC/Mac, vor allem aber auch über das Handy geschehen.
    • Die Anmeldung auf Twitpic.com erfolgt über den Twitteraccount.
    • Die Fotos werden verlinkt und können mit einem kurzen Text versehen werden.
    • Andere Fotodienste sind z.b. yfrog.com, posterous.com u.a.
    • Alle gängigen Twitter-Clients binden einen oder mehrere der gängigsten Fotosites automatisch ein.
  • Twitpic
  • Twitter-Memes
    • Memes sind Ideen oder Praktiken, die sich kurz- oder langfristig auf Twitter etablieren.
    • Beispiel: #followfriday Jeden Freitag empfehlen Twitterer andere Twitterer:
  • Twitter-Memes
    • Beispiel: #einbuchstabendanebentiere
  • Tonfall und Privatsphäre
    • Der Tonfall bei Twitter ist sehr direkt, offen, oftmals auch ironisch, manchmal kritisch. Es wird sehr häufig geduzt. Unternehmen – also auch die NZZ – sollten die Follower in der Regel aber siezen.
    • Statusmeldungen sind in aller Regel öffentlich und können von allen Internetbenutzern gelesen werden. Einschränkungen sind hier nicht empfehlenswert.
    • Meldungen können zwar gelöscht werden, bleiben aber auf vielen Kanälen erhalten. Das Internet vergisst nie!
  • Wie bekomme ich mehr Follower?
    • Sei interessant!
      • Spannend, informativ, aktuell twittern
      • Nicht nur auf eigenen Inhalte verlinken
    • Konversationsfreudig sein!
      • Höre Deinen Followern zu.
      • Andere Personen per @Reply ansprechen oder Nachrichten retweeten, um auf sich aufmerksam zu machen
      • Fragen stellen und Fragen beantworten
      • Erwartungshaltung im Zaum halten!
  • Twitter im journalistischen Einsatz
  • Twitter im journalistischen Einsatz
    • Crowdsourcing:
    • Guardian vs. „Trafigura “
    Infos: http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2009/oct/14/trafigura-fiasco-tears-up-textbook
  • Twitter im journalistischen Einsatz
    • Monitoring & Filtering:
    • @acarvin
    Problem der Verlässlichkeit! Infos: http://www.onthemedia.org/transcripts/2011/02/25/02
  • Twitter im journalistischen Einsatz
    • Distribution & Marketing:
    • @nzz
    Infos: www.twitter.com/nzz
  • Twitter im journalistischen Einsatz
    • Data Journalism:
    • Al Jazeera Twitter Dashboard http://blogs.aljazeera.net/twitter-dashboard
    • Orchestrierung eines Interviews über mehrere Kanäle inklusive Leserinteraktion anhand von Interview mit Daniel Domscheit-Berg
    Use Case: Marco Metzler/@mmetzler
    • Freitag, 28. Januar 2011, Davos, Vormittag: Ankündigung des Treffens (Schaffung von Aufmerksamkeit) und Aufforderung, Fragen zu stellen (Crowdsourcing):
    Use Case: Marco Metzler/@mmetzler
    • Leser-Fragen treffen ein:
    Use Case: Marco Metzler/@mmetzler
    • Dem Leser Antworten (Leserbindung):
    Use Case: Marco Metzler/@mmetzler
    • 17:07 Uhr: Interview wird auf NZZ Online aufgeschaltet:
    • http://www.nzz.ch/finanzen/impulse/impulse_januar_2011_1.8982796.html?video=1.9260590
    • Erste Leserfrage: 05:06 / Zweite Leserfrage: 10:56
    • Der Tweet zum Interview (Distribution):
    • Abrufe des Interviews insgesamt: über 80'000 Views
    Use Case: Marco Metzler/@mmetzler
  • Twitter bei der NZZ
    • Keine in Stein gemeisselten Richtlinien, Ratschläge
    • Oberste Maxime: Gesunder Menschenverstand!
    • Twitter-Konzept von @mmetzler (140 Zeichen): „Relevant, spannend, intelligent –veredelnd, beobachtend, zitierend, empfehlend,  einordnend, kommentierend – mit kleiner Prise Persönlichem. “
  • Twittern in der Rolle als NZZ-Journalist
    • Orientierung am publizistischen Leitbild der NZZ
    • NZZ sollte in der Bio erwähnt sein
    • Persönliche Tweets ja, private Tweets nein
  • Twitter vs Yammer
    • Eher wie Facebook
    • Keine Beschränkung der Zeichenzahl
    • Geschlossen: Zugang nur mit Mail-Adresse [email_address]
    • Gruppen
    • Ziel: Verbesserung der internen Kommunikation & Reduktion der Email-Flut
  • Yammer bei der NZZ
    • B i slang: Ungeordnet
    • Neu: Themenspezifische, aber für alle zugängliche Gruppen, denen nach Interesse gefolgt werden kann
    • Vorschläge für solche Gruppen: Redaktion, Verlag, Technologie, Management, HR-News, Services, D i es & Das
    • Detaillerte Anweisungen im Intranet.
  • Fragen?
  • Journalisten auf Twitter (Auswahl)
    • https://twitter.com/#!/wblau
    • https://twitter.com/#!/gutjahr
    • https://twitter.com/#!/mbinswanger
    • https://twitter.com/#!/nneininger
    • https://twitter.com/#!/mauisurfer25
    • https://twitter.com/#!/arusbridger
    • https://twitter.com/#!/NickKristof
  • Linktipps
    • Fallstudie: Die Rolle von Journalisten in Sozialen Medien am Beispiel von Twitter: http://bit.ly/euWnLB
    • Breaking News – Eine Kurzanleitung http://bit.ly/hziLyT
    • Twitter Journalism and Tweet Verification: http://bit.ly/hR3Qjk
    • How We Use Twitter For Journalism: http://rww.to/eKwYTc
  • Linktipps
    • How do journalists verify information from Twitter? http://www.quora.com/How-do-journalists-verify-information-from-Twitter
    • TIME.com: 140 Best Twitter Feeds http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,2058946,00.html