Halberstadt26. Juni 2012                Zukunft der Pflege: Stationärer                Pflegemarkt im Wandel              ...
Über Ernst & Young                                                                                   International        ...
Die Autoren                                                                      Transaktionsberatung                     ...
Operative Analyse – Beispiel Quick Check                                Stationäre                    Ambulante   Betreute...
Die Autoren                                                                      Wirtschaftsprüfung                       ...
Die Ausgangslage – aktuelle Schlagworte                                       Demog                     Finanzierung und  ...
Unsere Fragen  ►       Wie geht es eigentlich dabei denjenigen,          die die Pflege leisten sollen, den Betreibern?  ►...
Design der Studie►    Repräsentative, bundesweite Befragung von 150     Pflegeheimbetreibern durch ein unabhängiges Markt-...
1.  Nachfrage : Zunahme der          Pflegebedürftigen 2020Seite 9         Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Determinanten der Anzahl zukünftig  (stationär) Pflegebedürftiger                               Demografische             ...
Deutlicher Anstieg der Pflegebedürftigen           5.000.000                                                         4.700...
Deutlicher Anstieg der Pflegebedürftigen           5.000.000                                                         4.700...
Wie werden aktuell Pflegebedürftigeversorgt?     ►  46% der Pflegebedürftigen wurden 2009 durch Angehörige versorgt     ► ...
Wie werden zukünftig Pflegebedürftigeversorgt?  5.000.000  4.500.000  4.000.000                                           ...
Wie werden zukünftig Pflegebedürftigeversorgt?  5.000.000  4.500.000  4.000.000                                           ...
2.  Personal           Steigender Bedarf an Pflegekräften           Wie findet man geeignete           Mitarbeiter?Seite 1...
Personal: Wer pflegt aktuell und in Zukunft ? ►         1999 arbeiteten rd. 440.000 Personen in Pflegeheimen. ►         20...
Personal: Findet die Branche geeigneteMitarbeiter ?    ►  79% der befragten Pflegeheimbetreiber finden es bereits heute   ...
Personal: Besteht Aussicht auf Besserung ?  ►  Fast alle befragten Pflegeheimbetreiber sehen keine Besserung in Sicht !Sei...
Ursache: Attraktivität des Pflegeberufs ?  ►  63% halten den eigenen Beruf für wenig oder sogar sehr wenig attraktivSeite ...
Personal: Was muss passieren ?Seite 21   Stationärer Pflegemarkt im Wandel
3.  Immobilien:           Wie sieht der Markt in Zukunft aus ?Seite 22          Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Immobilien: Bedarf an zusätzlichenPflegeplätzen - Makroanalyse  ►        Annahmen            ►  Gegenüber   2009 konstante...
Immobilien: Zustand der Immobilien ?     ►  Überalterte Immobilien: 35% der Pflegeheim sanierungsbedürftig     ►  Freigeme...
Mehrheit der Betreiber plant Sanierungs-maßnahmen und/oder ErsatzbautenSeite 25    Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Immobilien: Bedarf an Ersatzplätzen   ►       Annahmen           ►  25 – 30 % der vorhandenen Pflegeheime sind veraltet   ...
4. Finanzielle LageSeite 27    Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Breite Kostensteigerungen erwartet     ►  Stärkster Kostenanstieg bei Energiekosten und Instandhaltung     ►  Niedrigster ...
Erwartete Einnahmeentwicklung sehruneinheitlich     ►  Trotz steigender Kosten kaum steigende Einnahmen     ►  Verbesserun...
Aktuelle Finanzlage  ►    Fast 40% bewerten finanzielle Lage der Branche insgesamt schlecht  ►  Nur 15% beurteilen die Fin...
Eigene Lage anscheinend besser  ►  Nur   20% der Befragten Pflegeheimbetreiber beurteilen die       eigene Lage als schlec...
Bewertung der eigenen Lage nach Träger,Region, Größe     ►  Private Träger berichten am positivsten über Finanzlage.     ►...
Hauptursachen finanzieller Schieflage ►     Bereich Immobilien           ►  Niedrige  Belegungsquote wegen veralteter Einr...
5. Gewinner und ihre StrategienSeite 34   Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Entwicklung der Trägerschaft    ►  Anzahl Pflegeheime in freigemeinnütziger Trägerschaft steigt um 27%,       private Träg...
Zukünftige Entwicklung der Trägerschaft ?Seite 36    Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Andererseits: Mehrheit der Betreiber plantkeine eigene ExpansionSeite 37    Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Folgen ►    Expansion wird von großen freigemeinnützigen und      privaten Pflegebetreibern getrieben. Öffentlich -      r...
Die Größe der Einrichtung muss rentabel sein  ►  Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind ca. 100 Plätze pro „Einrichtung“ ...
Die Auslastung muss stimmen 92 % 91 % 90 % 89 % 88 %                                                                Privat...
Auslastung Bundesländer (Ende 2009)           95,0%     Sachsen           94,6%     Mecklenburg-Vorpommern           94,2%...
Auslastung Landkreise / kreisfreie Städte(Ende 2009)                                                                    Da...
Strategie - neue Angebote zugeschnitten aufdie Ansprüche der Bewohner  ►  Betreiber             erwarten deutliche Differe...
Strategie - Mehr Angebote im BereichWohnerlebnis/ Wohnservice    ►  Zukünftig hängt der Erfolg einer Pflegeeinrichtung von...
Strategie - Unterstützung alternativer Wohn-formen und Diversifizierung von Angeboten    ►  Pflegebetreiber müssen durch d...
Der Markt im Umbruch –große Pflegeanbieter als Gewinner  ►  Betreiber erwarten weitere Konsolidierung durch Fusionen und Ü...
Strategie - Einsparmöglichkeiten im VerbundSeite 47    Stationärer Pflegemarkt im Wandel
Ausblick: Gewinner 2020    Gewinner 2020 werden Pflegeanbieter sein, die …   •  sich örtlich, regional und/oder überregion...
Vielen Dank für Ihre Geduld und                  Aufmerksamkeit!Seite 49        Stationärer Pflegemarkt im Wandel
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Vortrag von Peter Lennertz von Ernst & Young auf der TECLA-Pflegefachtagung am 26.06.2012 in Halberstadt.

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Zukunft der Pflege: Stationärer Pflegemarkt im Wandel

  1. 1. Halberstadt26. Juni 2012 Zukunft der Pflege: Stationärer Pflegemarkt im Wandel Gewinner und Verlierer 2020 Fachtagung TECLA 2012 Die Zukunft der Pflegewirtschaft - Chancen und Risiken für den Mittelstand
  2. 2. Über Ernst & Young International ►  152.000 Beschäftigte Hamburg ►  700 Büros Bremen ►  140 Länder Berlin Hannover D ortm und Deutschland E s s en D üs s eldorf L eipz ig D res den ►  7.100 Beschäftigte K öln E rfurt ►  22 Büros Frankfurt  a m  Main ►  Wirtschaftsprüfung ►  Steuerberatung Mannheim ►  Transaktionsberatung S aarbrüc ken Nürnberg Heilbronn ►  Advisory S tuttgart ►  Rechtsberatung V illingen-­‐S c hwenningen Freiburg Münc hen ►  Alle Branchen R avens burg S ingenSeite 2 Stationärer Pflegemarkt im Wandel .
  3. 3. Die Autoren Transaktionsberatung Käufer- und verkäuferseitige Beratung Due Diligence Operative Analysen Marktanalysen Hans Kersel Wirtschaftsprüfer Telefon (0621) 4208-14205 Bewertung von Pflegeheimen Telefax (0181) 3943-14205 Steuerberater Partner Mobil (0160) 939-14205 Beratende Unterstützung Ernst & Young GmbH Cash Flow - und Businessplananalysen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Theodor-Heuss-Anlage 2 Aufbereitung von Daten 68165 Mannheim hans.kersel@de.ey.com Restrukturierungs- und Sanierungsberatung Mergers & AquisitionsSeite 3 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  4. 4. Operative Analyse – Beispiel Quick Check Stationäre Ambulante Betreutes Pflege Pflege Wohnen Nachfrageseite Leistungsmix Mitarbeiter- zufriedenheit Mitarbeitergewinnung Controlling/Reporting IntegrationSeite 4 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  5. 5. Die Autoren Wirtschaftsprüfung Jahres- und Konzernabschlussprüfungen Prüferische Durchsichten Vereinbarte Prüfungshandlungen Peter Lennartz Verschmelzungs- und Sacheinlageprüfungen Wirtschaftsprüfer Telefon (030) 25471-20631 Steuerberater Telefax (030) 25471-21633 Verwendungsnachweise und Bescheinigungen Partner Mobil (0160) 939-20631 Erstellung von Jahresabschlüssen Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Analyse Jahresabschlusserstellungsprozess Friedrichstraße 140 10117 Berlin „Advanced Closing"-Projekte peter.lennartz@de.ey.com Compliance Management Beratung und Prüfung Umstellung Rechnungslegung auf IFRSSeite 5 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  6. 6. Die Ausgangslage – aktuelle Schlagworte Demog Finanzierung und “2011 – Das Jahr rafisch Reform der der Pflege” Wande er l Pflegeversicherung Neue Volkskrankheiten Neue Definition Alzheimer, Demenz, Mindestlohn Pflegenotst and „Pflegebedürftigkeit“ Burn-Out Veränderte Lebenswan r er soziologisc del, neue Übe raltert d he Struktur en bestan alternative Wohnforme en Immobili nSeite 6 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  7. 7. Unsere Fragen ►  Wie geht es eigentlich dabei denjenigen, die die Pflege leisten sollen, den Betreibern? ►  Welches sind die richtigen Antworten auf den Wandel, wer wird gewinnen? ►  Wer riskiert, vom Markt zu verschwinden?Seite 7 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  8. 8. Design der Studie►  Repräsentative, bundesweite Befragung von 150 Pflegeheimbetreibern durch ein unabhängiges Markt- forschungsinstitut (Valid Research, Bielefeld) im Juni 2011 Öffentliche Träger 15 Größe des Betreibers Private Träger 1 Heim 25 28 2 bis 5 Heime 33 Freigemeinnützige Träger Mehr als 5 Heime 42 57►  5 Themenbereiche: Nachfrage – Personal – Immobilien – Finanzielle Lage – StrategienSeite 8 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  9. 9. 1.  Nachfrage : Zunahme der Pflegebedürftigen 2020Seite 9 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  10. 10. Determinanten der Anzahl zukünftig (stationär) Pflegebedürftiger Demografische Entwicklung Medizinisch- Sozio- technischer ökonomische Fortschritt, Faktoren Biotech und Gentechnik Anzahl stationär Pflegebedürftige 2020 Entwicklung Entwicklung , von Lebens- Bekämpfung und von Arbeitsbedin- Entwicklung Volkskrank- gungen von heiten Ernährungs- bewusstsein, Fitness, Wellness, etc.Seite 10 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  11. 11. Deutlicher Anstieg der Pflegebedürftigen 5.000.000 4.700.000 4.500.000 4.000.000 3.500.000 2.900.000 3.000.000 2.500.000 2.338.252 2.016.091 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0 1999 2009 2020 2050 ►  ca. 25% Zunahme bis 2020 ►  ca. 4 Millionen über 80 im Jahr 2009Seite 11 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  12. 12. Deutlicher Anstieg der Pflegebedürftigen 5.000.000 4.700.000 4.500.000 4.000.000 3.500.000 2.900.000 3.000.000 2.500.000 2.338.252 2.016.091 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0 1999 2009 2020 2050 ►  ca. 25% Zunahme bis 2020, aber über 100% Zunahme bis 2050 ►  ca. 4 Millionen über 80 im Jahr 2009. Im Jahr 2050: über 10 Millionen!Seite 12 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  13. 13. Wie werden aktuell Pflegebedürftigeversorgt? ►  46% der Pflegebedürftigen wurden 2009 durch Angehörige versorgt ►  23% zusammen mit/durch ambulante Pflegedienste ►  31% wurden vollstationär versorgtSeite 13 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  14. 14. Wie werden zukünftig Pflegebedürftigeversorgt? 5.000.000 4.500.000 4.000.000 1.453.240 (31%) 3.500.000 3.000.000 1.099.800 (23%) 2.500.000 896.680 (31%) 2.000.000 717.490 (31%) 562.762 (28%) 678.600 (23%) 1.500.000 415.289 (21%) 555.198 (23%) 1.000.000 2.146.960 (46%) 1.324.720 (46%) 500.000 1.027.591 (51%) 1.065.564 (46%) 0 1999 2009 2020 2050 Angehörige ambulante Pflege vollstationäre Pflege ► Der Anteil der von Angehörigen Versorgten sank seit 1999 um 5%, der Anteil ambulant Versorgter stieg um 2%, der der stationär Versorgten um 3%. ► Bei gleichbleibenden Anteilen: bis 2020 zusätzlich ca. 179.000 Pflege- bedürftige vollstationärSeite 14 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  15. 15. Wie werden zukünftig Pflegebedürftigeversorgt? 5.000.000 4.500.000 4.000.000 1.453.240 (31%) 3.500.000 3.000.000 1.099.800 (23%) 2.500.000 896.680 (31%) 2.000.000 717.490 (31%) 562.762 (28%) 678.600 (23%) 1.500.000 415.289 (21%) 555.198 (23%) 1.000.000 2.146.960 (46%) 1.324.720 (46%) 500.000 1.027.591 (51%) 1.065.564 (46%) 0 1999 2009 2020 2050 Angehörige ambulante Pflege vollstationäre Pflege ► Der Anteil der von Angehörigen Versorgten sank seit 1999 um 5%, der Anteil ambulant Versorgter stieg um 2%, der der stationär Versorgten um 3%. ► Bei gleichbleibenden Anteilen: bis 2020 zusätzlich ca. 179.000 Pflege- bedürftige vollstationär, bis 2050 ca. 735.000Seite 15 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  16. 16. 2.  Personal Steigender Bedarf an Pflegekräften Wie findet man geeignete Mitarbeiter?Seite 16 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  17. 17. Personal: Wer pflegt aktuell und in Zukunft ? ►  1999 arbeiteten rd. 440.000 Personen in Pflegeheimen. ►  2009 waren es bereits rd. 620.000, also ein Anstieg von ca. 41% in 10 Jahren ! ►  Bis 2020 werden voraussichtlich zusätzliche Mitarbeiter benötigt, die Zahlen schwanken zwischen 90.000 und 108.000 Vollzeitkräfte (bei 0,5 bzw. 0,6 VZK pro Bewohner) ►  Das dringlichste Problem für die Zukunft besteht also darin, zusätzliches qualifiziertes Personal zu rekrutieren und auszubilden bzw. ältere Pflegekräfte durch junge zu ersetzen.Seite 17 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  18. 18. Personal: Findet die Branche geeigneteMitarbeiter ? ►  79% der befragten Pflegeheimbetreiber finden es bereits heute eher schwer oder sogar sehr schwer, qualifiziertes Personal einzustellen. ►  Für jeden fünften Betreiber stellt dies anscheinend kein Problem dar.Seite 18 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  19. 19. Personal: Besteht Aussicht auf Besserung ? ►  Fast alle befragten Pflegeheimbetreiber sehen keine Besserung in Sicht !Seite 19 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  20. 20. Ursache: Attraktivität des Pflegeberufs ? ►  63% halten den eigenen Beruf für wenig oder sogar sehr wenig attraktivSeite 20 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  21. 21. Personal: Was muss passieren ?Seite 21 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  22. 22. 3.  Immobilien: Wie sieht der Markt in Zukunft aus ?Seite 22 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  23. 23. Immobilien: Bedarf an zusätzlichenPflegeplätzen - Makroanalyse ►  Annahmen ►  Gegenüber 2009 konstanter Anteil von ca. 31% in stationären Einrichtungen betreuter Pflegebedürftiger ►  Durchschnittskosten von EUR 87.500 pro Platz ►  Gleichbleibende Auslastung von 88,6% in den nächsten 10 Jahren ►  Ergebnis – unter den oben genannten Annahmen…. ►  179.000 zusätzliche Pflegebedürftige bis 2020 ►  ca. 202.000 neu zu errichtende Pflegeplätze ►  Investitionsbedarf rd. 17,7 Mrd. EUR ►  = Makroanalyse! Regionale und örtliche Unterschiede !Seite 23 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  24. 24. Immobilien: Zustand der Immobilien ? ►  Überalterte Immobilien: 35% der Pflegeheim sanierungsbedürftig ►  Freigemeinnützige Träger mit besten Immobilienbestand ►  Ostdeutsche Pflegeheime in besseren Zustand als westdeutsche HeimeSeite 24 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  25. 25. Mehrheit der Betreiber plant Sanierungs-maßnahmen und/oder ErsatzbautenSeite 25 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  26. 26. Immobilien: Bedarf an Ersatzplätzen ►  Annahmen ►  25 – 30 % der vorhandenen Pflegeheime sind veraltet ►  2% des jetzigen Bestandes müssen pro Jahr ersetzt werden ►  Durchschnittskosten von EUR 87.500 pro Pflegeplatz ►  Ersatz in neuen Pflegheimen oder anderen Wohnformen ►  Ergebnis ►  Zusätzlicher Investitionsbedarf für 184.000 Pflegeplätzen ►  Investitionsbedarf rd. 16,1 Mrd. EURSeite 26 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  27. 27. 4. Finanzielle LageSeite 27 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  28. 28. Breite Kostensteigerungen erwartet ►  Stärkster Kostenanstieg bei Energiekosten und Instandhaltung ►  Niedrigster Kostenanstieg bei Mieten und Wäschereinigung.Seite 28 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  29. 29. Erwartete Einnahmeentwicklung sehruneinheitlich ►  Trotz steigender Kosten kaum steigende Einnahmen ►  Verbesserung der finanziellen Situation sehr fraglichSeite 29 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  30. 30. Aktuelle Finanzlage ►  Fast 40% bewerten finanzielle Lage der Branche insgesamt schlecht ►  Nur 15% beurteilen die Finanzlage „eher gut“ oder „sehr gut“Seite 30 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  31. 31. Eigene Lage anscheinend besser ►  Nur 20% der Befragten Pflegeheimbetreiber beurteilen die eigene Lage als schlecht - 40% dagegen die GesamtlageSeite 31 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  32. 32. Bewertung der eigenen Lage nach Träger,Region, Größe ►  Private Träger berichten am positivsten über Finanzlage. ►  Finanzielle Situation wird in Westdeutschland besser bewertet. ►  Mittelgroße Betreiber schlechter als kleine oder große Betreiber.Seite 32 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  33. 33. Hauptursachen finanzieller Schieflage ►  Bereich Immobilien ►  Niedrige Belegungsquote wegen veralteter Einrichtung, darunter veraltete Sanitäreinrichtungen, Doppel- oder Mehrbettzimmer ►  Zu hohe Mietbelastungen ►  Zu hohe Baukosten, Baukostenüberschreitungen ►  Finanzbedarf während Pre-Opening und Anlaufphase ►  Bereich Personal ►  Zuhohe Personalquote ►  Über dem Durchschnitt liegende Gehälter (oder beides) ►  Sonstige Ursachen ►  Fehlende Managementkompetenz des Betreibers ►  Fehlendes KostenmanagementSeite 33 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  34. 34. 5. Gewinner und ihre StrategienSeite 34 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  35. 35. Entwicklung der Trägerschaft ►  Anzahl Pflegeheime in freigemeinnütziger Trägerschaft steigt um 27%, private Trägerschaft steigt um 50%. Öffentliche-rechtlich sank um 17%.Seite 35 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  36. 36. Zukünftige Entwicklung der Trägerschaft ?Seite 36 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  37. 37. Andererseits: Mehrheit der Betreiber plantkeine eigene ExpansionSeite 37 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  38. 38. Folgen ►  Expansion wird von großen freigemeinnützigen und privaten Pflegebetreibern getrieben. Öffentlich - rechtliche spielen keine/untergeordnete Rolle ►  Folgen für kleinere Anbieter ►  Wer auf „Status Quo“ setzt, gefährdet langfristig den Bestand ►  Entweder aus eigener Kraft Expandieren/Modernisieren … ►  oder rechtzeitig an Veräußerung denkenSeite 38 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  39. 39. Die Größe der Einrichtung muss rentabel sein ►  Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind ca. 100 Plätze pro „Einrichtung“ ideal. ►  Bei den Bewohnern sind jedoch kleine, persönliche Einrichtungen beliebt.Seite 39 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  40. 40. Die Auslastung muss stimmen 92 % 91 % 90 % 89 % 88 % Private Träger Freigemeinnützige Träger 87 % Öffentliche Träger 86 % 85 % 84 % 83 % 1999 2001 2003 2005 2007 2009 ►  Auslastung der privaten Einrichtungen mit 84% am niedrigsten. ►  Grund dafür u.a. hohe Anzahl von Neueröffnungen. ►  Freigemeinnützige Einrichtungen im Schnitt über 91% AuslastungSeite 40 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  41. 41. Auslastung Bundesländer (Ende 2009) 95,0% Sachsen 94,6% Mecklenburg-Vorpommern 94,2% Thüringen 92,6% Sachsen-Anhalt 91,9% Brandenburg 90,5% Bremen 88,9% Nordrhein-Westfalen 87,8% Hessen 86,6% Deutschland = Durchschnitt 85,1% Baden-Württemberg 85,1% Niedersachsen 83,1% Hamburg 82,9% Bayern 82,8% Schleswig-Holstein 82,0% Saarland 80,4% Berlin 80,4% Rheinland-PfalzSeite 41 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  42. 42. Auslastung Landkreise / kreisfreie Städte(Ende 2009) Das Bild kann nicht angezeigt werden. Dieser Computer verfügt möglicherweise über zu wenig Arbeitsspeicher, um das Bild zu öffnen, oder das Bild ist 101,5% Sächsische Schweiz - Osterzgeb. beschädigt. Starten Sie den Computer neu, und öffnen Sie dann erneut die Datei. Wenn weiterhin das rote x angezeigt wird, müssen Sie das Bild möglicherweise löschen und dann erneut einfügen. 99,3% Mecklenburg-Strelitz 99,0% Erzgebirgskreis 99,0% Eisenach 98,2% Brandenburg an der Havel . 91,5% Harz . 86,6% Deutschland = Durchschnitt . . . 69,2% Kusel 69,2% Pirmasens 65,2% Kaiserlautern 64,7% Rhön-Grabfeld 61,6% SüdwestpfalzSeite 42 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  43. 43. Strategie - neue Angebote zugeschnitten aufdie Ansprüche der Bewohner ►  Betreiber erwarten deutliche Differenzierung der Pflegeangebote aufgrund der veränderten Nachfrage nach neuen Wohnformen ► Anpassung der Geschäftsmodelle notwendigSeite 43 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  44. 44. Strategie - Mehr Angebote im BereichWohnerlebnis/ Wohnservice ►  Zukünftig hängt der Erfolg einer Pflegeeinrichtung von der Anpassung an geänderten Bedürfnisse der Bewohner abSeite 44 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  45. 45. Strategie - Unterstützung alternativer Wohn-formen und Diversifizierung von Angeboten ►  Pflegebetreiber müssen durch die Ausweitung des Angebotes kreativ werdenSeite 45 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  46. 46. Der Markt im Umbruch –große Pflegeanbieter als Gewinner ►  Betreiber erwarten weitere Konsolidierung durch Fusionen und Übernahmen.Seite 46 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  47. 47. Strategie - Einsparmöglichkeiten im VerbundSeite 47 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  48. 48. Ausblick: Gewinner 2020 Gewinner 2020 werden Pflegeanbieter sein, die … •  sich örtlich, regional und/oder überregional zusammenschließen •  eine nachhaltige, profitable Wettbewerbsstellung sichern durch •  ein übergreifendes Serviceangebot inklusive alternativer, moderner Wohnformen •  bereichsübergreifende Personal- flexibilisierungsmaßnahmen •  die Schaffung günstiger Einkaufs- möglichkeiten und weiterer Effizienzen •  große Attraktivität als Arbeitgeber •  positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit •  hohe Managementkompetenz/ Anpassung des GeschäftsmodellsSeite 48 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
  49. 49. Vielen Dank für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit!Seite 49 Stationärer Pflegemarkt im Wandel
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