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Ifz wachstumsmodelle und inflation vortrag ii teil

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Vortrag IFZ in Zug (Schweiz) 2. Teil

Vortrag IFZ in Zug (Schweiz) 2. Teil

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Transcript

  • 1.
      Inflation und Geldwertinstabilität
      Dipl. Geophysiker
    Heribert Genreith TandemVipera Vortrag 8.4.11 II-Teil
  • 2. Inhalt des II Teils
      Ich werde Sie wieder mit einigem an mathematisch-physikalischer Theorie foltern müssen....
    • I. (historischer) Überblick über die Bedeutung der Mathematik für die Ökonomie und alle sonstigen Wissenschaften
    • 3. II. Modellbildung zweiter Teil
    • 4. III. Ausblick
  • 5. Zum Entspannen: Erst mal wieder etwas Geschichte...
      Die Bedeutung von Mathematik für die Menschen im allgemeinen und dem Ökonomen im Besonderen
  • 6.  
  • 7.
      Die Bedeutung von Mathematik
    • Anspruchsvolle Mathe schon 4000 Jahre nachweisbar
    • 8. Aber: Der Durchbruch zur höheren Mathematik erfolgte erst mit Leibniz (1675) und Newton (1687)vor gut 300 Jahren mit der Infinitesimalrechnung
    • 9. Ab 1700 konnte sich daher erst die moderne Physik und Technik entwickeln
  • 10.
      Die Bedeutung von Mathematik
    • Naturwissenschaftliche und Technische Entwicklung ohne Mathematik (i.w.S.d.W) nicht denkbar
  • 11.
      „ Auf den Schultern von Giganten“
    • Die Entwicklung der mathem.-naturwiss. Fakultät hat die Menschheit in kürzester Zeit in die technische Moderne katapultiert.
  • 12. Mathematik und Ökonomie: Ein kurzer Überblick
      Ökonomische Schulen: „Philosophen“ u.a.„Österreichische Schule“ vs. „Mathematiker“ Ökonometriker
  • 13.
      Philosophen vs. Mathematiker
    • Who's right?
  • 14.
      Who's right?
    • Philosophische Betrachtungen:
    • 15. Vorteil: Intuitiv, Schneller, allgemein Diskutierbar
    • 16. Nachteil: Qualitativ, nicht quantifiziert, ggf. sogar nicht quantifizierbar
    • 17. Mathematische Betrachtungen:
    • 18. Vorteil: quantifiziert, nachprüfbar (wenn man will...)
    • 19. Nachteil: aufwandsintensiver, abstrakt, seltener allgemein diskutierbar
  • 20.
      Who's right?
    • Als Ökonom werden Sie heute förmlich zugeschüttet mit mathematischen Arbeiten, insbesondere mit Statistiken
    • 21. Wettbewerb von Oraceln, Schlagworten, Inidices, Ratings etc.pp.
    • 22. Wer versteht wirklich was hinter bestimmten Begriffen tatsächlich steckt?
    • 23. -> wie wird eine Statistik oder Index konkret berechnet?
    • 24. -> Warenkörbe, Einkaufsmanagerindex, Geschäftsklimaindex usw., auf welcher Basis und nach welchem Algorithmus etc. pp.?
    • 25. „ hedonisierter“ Preisindex oder BIP? Wie das? USA/BRD
    • 26. „ Arbeitslosenstatistik“? Was soll das sein? USA/BRD
  • 27. Trotzdem:
      „ Ich behaupte aber, daß in jeder besonderen Naturlehre nur so viel eigentliche Wissenschaft angetroffen werden könne, als darin Mathematik anzutreffen ist.“ Immanuel Kant: Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft, A VIII - (1786)
  • 28.
    • Mathematik ist die Wissenschaft der Logik an und für sich. Sie ist universell und nicht Fakultätsabhängig. Vorsicht: Modebegriffe jedoch schon...
    • 29. man sollte eine generelle Übersicht über die Werkzeuge der Mathematik zur Beurteilung der spezifischen Qualitäten haben
    • 30. Nicht ganz einfach, aber käuflich:
    • 31. Bronstein, 1268 Seiten
    • 32. Verlag: Deutsch (Harri);
    • 33. Auflage: 7, 2008
  • 34. Aber:
      Mathematik ist ein weites Feld
    • So unverzichtbar sie ist, man kann auch Jeden damit „schlauschwätzen“. Es ist aber keine Schande wenn man in höherer Mathe nicht absolut fit ist.
    • 35. (darf man ggf. ruhig zugeben)
    • 36. Im Zweifelsfall lohnt sich aber immer ein hartnäckiges Bohren nach den Voraussetzungen und der Basis der Berechnungen und den zugrunde liegenden Algorithmen!
    • 37. (Die kennen viele Ihrer Protagonisten nämlich selbst nicht.)
  • 38.
      Empiriker vs. Theoretiker
    • Who's right?
  • 39.  
  • 40. Statistik
    • Wichtigstes wissenschaftliches Hilfsmittel überhaupt!
    • 41. Unentbehrlich um über Zusammenhänge ad hoc unbekannter Art eine Ahnung zu bekommen. Und zwar in faktisch allen Wissenschaften!
    • 42. Instrument der Empirie und des Experiments (Kontrolle der Theorie)
    • 43. Aber auch sehr häufig ein Ausdruck von Unkenntnis der ursächlichen Zusammenhänge und Auslöser
    • 44. Stärken und Schwächen: „Statistik sagt über die Masse Alles, über den Einzelnen Nichts.“
  • 45.
    • „ Ich glaube nur die Statistik, die ich selbst gefälscht habe“
      Abgedroschener Spruch mit wahrem Kern...denn:
    • Statistik ist bei weitem mehr als zwei Zahlen zu ermitteln und einen Quotienten zu bilden
    • 46. Trotzdem wird in vielen Veröffentlichungen oft nur genau Letzteres angegeben!
    • 47. Wichtige Informationen fehlen häufig: z.B. zugrunde liegendes Ensemble, Relevanz, Allgemeingültigkeit, stat. Varianz, Korrelationskoeffizienten, Nullhypothese, Fragenkatalog, etc.pp.
  • 48.
    • „ Ich glaube nur die Statistik, die ich selbst gefälscht habe“
      Abgedroschener Spruch mit wahrem Kern...denn:
    • Dient oft dem „Funktionenraten“ . Kann klappen, geht aber meistens schief (geht aber grundsätzlich immer, Regression, Spline, Polynom, Taylor...) .
    • 49. In jedem Prozentchen stecken logische Fallstricke
    • 50. Bsp.: Umfrage I ergibt A 14% B 86% Umfrage II ergibt A 86% B 14%
    • 51. -> also kann man sagen im Durchschnitt gilt A 50% B 50% , oder ???
    • 52. Nein, hängt vom Grundensemble ab (z.B. 10000/1000 -> A 20,5% B 79,5%
    • 53. Bei Prozentangaben: Welcher Bezugswert wird gewählt?
    • 54. (Beispiel Staatsverschuldung BRD 80 % bzgl. des BIP .
    • 55. Aber nur 20% bezüglich der Bilanzsumme . Who's right?)
  • 56.
    • „ Ich glaube nur die Statistik, die ich selbst gefälscht habe“
      Funktionenraten: Klapperstorch – wer sonst?
  • 57.
    • „ Ich glaube nur die Statistik, die ich selbst gefälscht habe“
      Klapperstorch – wer sonst?
    • Korrelationskoeffizient? Nullhypothese?
    • 58. Können Sie alles machen, es kommt immer dasselbe heraus: Der Klapperstorch bringt die Babys!
    • 59. Besser: Hinterfragen! Hier: bei den Geburtenziffern wurde die Abweichung vom Durchschnitt verwendet, die ist scheinbar signifikant. Richtig wäre die absolute Anzahl gewesen.
    • 60. Ergo: Die Statistik ist das wichtigste Instrument überhaupt, besonders wenn man nichts Besseres hat. Aber im Zweifelsfall immer kritisch zu hinterfragen!
  • 61. Statistik hat viele Namen
    • Viele mathematische Methoden sehen zwar auf den ersten Blick nicht wie Statistik aus, können es aber sein!
    • 62. Bsp.: Entscheidungstheorie, Spieletheorie, zufällige Matrizen, Netzwerke, Fuzzylogic, und dutzende andere mathematischen Werkzeuge basieren auf statistischen Methoden.
    • 63. Auch die Physik und die Mathematik lassen sich statistisch formulieren (z.B. Thermodynamik, Mengentheorie uvm.)
  • 64. Modellbildung und Analysis
    • Erheblich höhere Aussagekraft: Alle Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden im Kalkül mitgezogen
    • 65. Gewonnene Aussagen sind unmittelbar kontrollier- und testbar
    • 66. Theoriebildend
    • 67. Wechselsbeziehung
    • 68. mit Empirie
  • 69. Analysis
      Wenn Sie das Folgende nicht verstehen, kann ich Sie verstehen... (Zitat aus: Kremer, 2007, On the Structure of Discrete Mathematical Finance)
  • 70. Analysis
    • Vorsicht:
    • 71. Fallstricke gibt es natürlich auch hier:
    • 72. Nachverfolgung der relevanten (ökon.) Arbeiten erfordert meist deutlich mehr mathematische Kenntnisse
    • 73. Math. Arbeitsweise:
    • 74. Voraussetzung, Behauptung, Beweis
    • 75. -> Die Behauptungen sind immer so gut, wie ihre Voraussetzungen!
    • 76. -> Vorsicht: Stimmt die (oft triviale) Voraussetzung nicht, so sind die Folgerungen auch bei noch so komplexer und absolut einwandfreier innerer Logik, streng genommen wertlos.
    • 77. Nat.wiss. Arbeitsweise: Physiker und Ingenieure sind aber etwas hemdsärmeliger und Praxis näher...
  • 78. Standortbestimmung: Geschichte der Wissenschaft am Ende?
    • Schon 1900 herrschte unter Naturwissenschaftler der Glaube, man sei „durch“.
    • 79. SRT 1905, ART 1915, QM 1925 krempelte alles wieder auf „Null“
    • 80. Ohne QM sähe Ihr Handy so aus:
  • 81. Standortbestimmung: Geschichte der Wissenschaft am Ende?
    • „ Standardmodell“ (QM) erst seit 1973 fertig. Überprüfung steht zur Zeit noch aus (CERN, Higgs-Boson).
    • 82. Dito Gravitationswellen der ART (LIGO u.a.) steht noch aus (MM-Interferrometer, Nullergebnis bis lang)
    • 83. Gibt es die „Theory of Everything“
    • 84. und wie sieht sie aus?
  • 85.
    • „ Theory of Everything“
  • 86.
    • „ Theory of Everything“
  • 87.
    • „ Theory of Everything“
  • 88.
    • „ Theory of Everything“
  • 89. Frogs and Birds
  • 90. You are here...
  • 91. Unser Modell: Quantitätstheorie
    • Quantitätsgleichung der Volkswirtschaft
    • 92. M*V = H*P
    • 93. Elementarer Zusammenhang
    • 94. (Bodin, 1576, Locke 1689, Milton Friedman 1912-2006)
  • 95. Unser Modell: Quantitätstheorie
    • Beispielrechnung mit konkreten Zahlen der BRD
  • 96. Unser Modell: Vertiefung
    • Normalerweise ist das Problem mit der Quantitätstheorie:
    • 97. -> vier unbekannte zeitabhängige Variablen
    • 98. -> die (vier) Bestimmungsgleichungen sind unbekannt, wird daher i.d.R. nur als Faustformel verwendet
  • 99. Unser Modell: Vertiefung
    • Lässt sich nun aber umschreiben, wegen MV/HP=1 und HP=Y gilt:
  • 100. Unser Modell: Vertiefung
    • Test der Gültigkeit:
  • 101. Unser Modell: Vertiefung
    • Test der Gültigkeit:
    Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgeschwindigkeit_(Geld): „Umstritten ist die Frage, welchen langfristigen Trend die Einkommens-umlaufgeschwindigkeit des Geldes zeigt. Die Beantwortung dieser Frage hängt unter anderem von dem gewählten Geldmengenkonzept ab. Für V2 wurde für eine Reihe von OECD-Ländern ein langfristig U-förmiger Verlauf nachgewiesen.“
  • 102. Unser Modell: Vertiefung
    • Analogie- und Systemschluss mit der Physik: MV-HP=0 ist eine typische Bilanz- bzw. Erhaltungsgleichung (sog. Kontinuitätsgleichung)
  • 103. Unser Modell: Inflation
    • Da die klassische Quantitätstheorie offensichtlich tatsächlich fundamental und gültig ist, dürfen wir für die Inflation schreiben:
  • 104. Absolute Inflation
    • Funktionendiskussion
  • 105. Unser Modell: Inflation
    • Wenn H etwa (quasi)konstant, dann:
    • 106. Grundinflation: cV * dM/dt (Umlaufgeschw. X Zins)
    • 107. Accelerator: cM * dV/dt (Kapitalstock X Änd.d.UG)
    • 108. Wachstumsdämpfung gering (dH/dt=0)
  • 109. Unser Modell: Inflation
    • Wenn dH ungefähr gleich dM, dann gilt
    • 110. dp2 = - M/H * dp1
    • 111. Da H dann rel. zu M größer wird folgt erstaunlicherweise eine höhere Inflation, da die Dämpfung wegen 1/H geringer geworden ist...
  • 112.  
  • 113.  
  • 114.  
  • 115. Inflation: Accelerator
    • Der gemeinsame Vorfaktor V/H moduliert die Inflation mit V (sofern H nicht stark variert): Envelope mit V
  • 116. Unser Modell: Inflation Accelerator
  • 117. Spezifische Inflation
  • 118. Akkumulierte Inflation
  • 119.  
  • 120. Handelsvolumen
  • 121.  
  • 122.  
  • 123.  
  • 124.  
  • 125. Das Problem der Staatsverschuldung
  • 126.  
  • 127.  
  • 128.  
  • 129.  
  • 130.  
  • 131. Das Wesen der Staatsverschuldung
  • 132. Das Wesen der Staatsverschuldung
  • 133. JAPAN
      Selbst JAPAN (200% bzgl.BIP) hat bezüglich des Kapitalstocks nur 40% Verschuldung!
  • 134. Staatsverschuldung
  • 135. Das Wesen der Staatsverschuldung
    • Der Staat macht im Prinzip nichts anderes als jeder andere Wirtschaftsteilnehmer auch
    • 136. Er investiert im wesentlichen nur seine „betrieblichen“ Überschüsse (Sparquote plus Zinsen) in die Infrastruktur
    • 137. Die scheinbar ungewöhnlich hohe Staatsverschuldung ist ein Effekt ungeeigneter Bezugsgrößen
    • 138. Der Löwenanteil der Verschuldung liegt überall im Privaten
    • 139. Der Staat als Volkswirt ist lediglich das letzte Auffangbecken der Zz-Spirale und des schwarzen Peters.
  • 140. Wie kann man VWL Schulden loswerden?
    • FIAT-Geldsystem: Geld ist ausschließlich durch Schulden und staatliche Garantie und Einlösungszwang gedeckt!
    • 141. Aktiva = Passiva , Schulden = Vermögen
    • 142. Sollen (vwl) Vermögen steigen, müssen Schulden steigen!
    • 143. Sollen (vwl) Schulden sinken, müssen Vermögen verringert werden!
    • 144. Bwl-Schulden lassen sich immer (nur) verschieben
  • 145. Wie kann man VWL Schulden loswerden?
  • 146.  
  • 147.  
  • 148.  
  • 149. Systemstabilität Gravitatativ ↔ Thermodynamisch Gleichgewichts Zustand Arbeit verrichten?
  • 150. Gleichgewichtszustand
  • 151.  
  • 152.  
  • 153.  
  • 154.  
  • 155. Sozialer Gleichgewichtszustand
    • Gravitativ -> Reichtum
    • 156. Thermodynamisch -> Armut
    • 157. Politik: Thermodynamisch (Komm. ↔ Tyr.)
    • 158. Kapital: Gravitativ (Auft. ↔ Th.W.g.i.A)
    • 159. Gleichgewichtzustand irgendwo dazwischen, Frage: ist er auch stabil?
  • 160. Sozialer Gleichgewichtszustand
    • i.d.R. Metastabil !
  • 161. Kapital gravitativ durch Zz-Effekt
  • 162. Politik wirkt thermodynamisch
  • 163. Wat Nu ? Now what?
    • Technisches Hauptproblem:
      • Zinseszinsdynamik
      • 164. Investmentbanking Anteil am Kapitalgeschäft viel zu hoch
    • Zeitproblem:
      • Schon viel zu spät um schmerzlos ins System einzugreifen
    • Gesellschaftliches Problem:
      • Schuldenabbau volkswirtschaftlich unmöglich
      • 165. entweder nur Umschuldung privaten zu öffentlichen Schulden (oder umgekehrt)
      • 166. Oder Vernichtung von Vermögen aus Kapitalstock oder von Einkommen aus BIP
  • 167.  
  • 168. Wat Nu ? Now what?
    • Verbetriebswirtschaftlichung der VWL
    • 169. Outsourcing von Vermögen = Schulden in die zweite und dritte Welt, „Ökonomischer Kannibalismus“/Globalisierung
    • 170. Ist aber auch schon weltweit am Anschlag, wurde seit den „Reagonomics“ schon weitgehend ausgeschöpft
  • 171. Now what? BIP
    • Steuern/Abgaben/Gebühren erhöhen um Schulden zu begleichen? Bei gleichzeitiger Einschränkung der entgegenstehenden Leistungen?
    • 172. -> würgt das BIP nur weiter ab durch Belastung der Verbraucher UND der Unternehmen. Die sitzen im selben Boot.
    • 173. Zudem: Die Revolte ist dann auch nicht weit...
  • 174. Now what? KAP
    • Steuern und Abgaben auf Bilanzsumme, Assets, Vermögen, Erben? Plus Kapitalverkehrssteuern (Tobin) u.a.?
    • 175. -> dass hilft, aber nur kurzzeitig .
    • 176. Warum? Weil der Staat das eingesammelte Geld gleich wieder ausgibt. Über den WKL landet es wieder genau dort, wo es her gekommen ist!
    • 177. Sekundärer Effekt: „Kapitalflucht“. Aber: nicht so schlimm (wohin denn?) und entlastet das BIP per Kannibalisierung
  • 178.
    • Ursächlich ist der viel zu hohe Kapitalkoeffizient K/Y !
    • 179. BRD K/Y =3,25 USA = ca. 5, Island =10 und mehr
    • 180. Wirtschaftswunderzeit K/Y =0,3 bis 1, Krise typisch ab 3.
    • 181. Es geht kein Weg daran vorbei, dass dieser Koeffizient wieder auf ein vernünftiges Verhältnis gesetzt wird
    Now what? K/Y=1 max.
  • 182.
    • Geld- und Vermögensreform?
    • 183. Inflation – politisch am einfachsten
    • 184. Unparitätische Währungsreform – am sinnvollsten
    • 185. Konsequente und massive Lohnerhöhungen - Mittelweg
    • 186. Schuldverschiebungen per Krieg – am wahrscheinlichsten
    Now what? K/Y=1 max.
  • 187. Now What?
      Allgemeines Rezept gegen all diese Probleme ist bekannt. Aber es ist eine grausam bitter schmeckende Medizin. Sie lautet:
  • 188.
      BESCHEIDENHEIT
  • 189. Nachhaltiges Geldsystem Weg vom FIAT-Geld Geld ist GUTSCHEIN auf BIP
  • 190. Geld ist nur nominal....
      ...Reichtum nicht
    • B esser 100 Mio. gutes Geld als 1 Mrd. Schlechtes!
    • 191. Staatliches Gutscheinsystem für Geld
    • 192. 3 jähr., 5 jähr., 10 jähr., 30jähr Geld
    • 193. Handelbar mit Abzinsung
    • 194. Mit IT-Bilanzierung kein wirkliches Problem
    • 195. Alternativ: konkurrierende private Geldsysteme ohne unmittelbaren Einlösungszwang
  • 196. Neues Geld ???
  • 197. Herausforderung 21. Jhd.
    • Debt-crisis: Schulden = Vermögen
    • 198. K/Y kleiner gleich 1 weltweit? Wie?
    • 199. Nachhaltig? Neues Geldsystem...
    • 200. Aber:
  • 201. Herausforderung 21. Jhd.
    • Jeglicher Reichtum wird in letzter Konsequenz weder aus Arbeit, geschweige denn aus Kapital geschöpft.
    • 202. Sondern aus Energie und Rohstoffen . Der letzte der zahlt ist unausweichlich die Umwelt.
    • 203. Umwelt und Klima: keine realistische Hoffnung bei weltweit steigendem Wohlstand für Alle.
  • 204.  
  • 205.  
  • 206. Herausforderung 21. Jhd.
    • Umwelt und Klima: keine Hoffnung bei weltweit steigendem Wohlstand. Aber es kommt sogar noch unangenehmer.
    • 207. Das Produkt von Bevölkerungsexplosion, Wohlstand und Verbrauch führt zu einem kritischen Zustand der Welt als Ganzem -> Club of Rome
  • 208.  
  • 209.  
  • 210.  
  • 211. Herausforderung 21. Jhd.
    • Ihr habt keine Chance, aber nutzt sie...
  • 212. Das war Aristotelisch, platonisch: Doomsday-Argument
  • 213.  
  • 214. FAZIT Die „Krise“ ist nicht vorbei, Sie hat gerade erst angefangen! Als Ökonomen und Finanzwirtschaftler befinden Sie sich im Zentrum der historischen Entwicklung Die Innere Dynamik des Systems „Welt“ steht vor der historisch größten aller Herausforderungen in der Geschichte der Menschheit Geschichte wird gemacht: Die Protagonisten des Systems tragen die größtmögliche Verantwortung. Die Chancen auf eine „smooth landing“ sind nicht übermäßig hoch. Sie kann nur gelingen, wenn eine Neue Art des nationalen und internationalen (finanztechnischen) Konsens geschaffen wird.
  • 215.