TK-Medienservice "Pubertät - die schaurig schöne Zeit"  (8-2011)
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TK-Medienservice "Pubertät - die schaurig schöne Zeit" (8-2011)

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Wenn aus Kindern junge Erwachsene werden: Aktueller Medienservice gibt Hintergründe zum Thema "Pubertät". ...

Wenn aus Kindern junge Erwachsene werden: Aktueller Medienservice gibt Hintergründe zum Thema "Pubertät".

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TK-Medienservice "Pubertät - die schaurig schöne Zeit" (8-2011) Document Transcript

  • 1. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " Informationen der Techniker Krankenkasse 1_____________________________________________________August 2011 Medienservice Themen, Trends und HintergründePubertät – die schaurig schöne ZeitPubertät – Von Peinlichkeiten und Fremdschämen .................................................................................... 2Schön riskant – immer mehr Teenies wollen unters Messer .................................................................... 6Dünn, dünner, verhungert .......................................................................................................................................... 8Bei Pickeln nicht aus der Haut fahren.............................................................................................................. 10Ganz schön aufgeklärt............................................................................................................................................. 12Teenager-Schwangerschaften: der ungeplante Umstand .................................................................... 15Jugendliche in der Stressfalle ............................................................................................................................... 18Im Vollrausch durch die Pubertät ...................................................................................................................... 21Mobbing: die dunkle Seite im Netz ................................................................................................................... 25Abenteuer Austauschjahr........................................................................................................................................ 29Hinweis für die RedaktionenEinige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und andereMotive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studienund Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle „Techniker Krankenkasse“ zur Verfügung.Download: www.presse.tk.deHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 2. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 2_____________________________________________________Pubertät – Von Peinlichkeiten und FremdschämenSie sitzen gemütlich im Zimmer und bearbeiten die Spielkonsole. Und dannkommt, was nicht kommen soll: "Schaaaatziii, musst du nicht noch Haus-aufgaben machen?" Gerade noch Sieger beim Autorennen, würde der An-gesprochene jetzt am liebsten im Erdboden versinken. Auch wenn Mamasich nichts Böses bei der liebevollen Anrede denkt: Es ist so peinlich! Hinzukommt, dass pubertierenden Jugendlichen fast alles peinlich ist. Die Eltern,die Geschwister, die Lehrer und der Kosename sowieso. Gerade wenn derNachwuchs sich mit Gleichaltrigen trifft, ist er besonders empfindlich. DerTeenager möchte durch Nichts und Niemanden zur Zielscheibe von Spottwerden. Was jetzt zählt, ist die Gruppe – die Familie tritt in den Hinter-grund.Dr. Nicole Knaack, Diplom-Pädagogin bei der Techniker Krankenkasse(TK): "Pubertät bedeutet für viele Familien: Schluss mit der Idylle. Stattdes-sen gibt es Provokationen, Konflikte und Machtkämpfe. Auch in harmoni-schen Familien ist diese Zeit der Veränderung eine Phase, die alle Mitwir-kenden vor große Zerreißproben stellen kann." Dieser mit gemischten Ge-fühlen erwartete Prozess beginnt im Alter zwischen neun und 14 Jahren.Bartwuchs, Stimmbruch und Menstruation sind nur einige Merkmale, diewährend der Pubertät auftreten. "Neben den körperlichen Veränderungenbeginnt auch das Gefühlschaos. Jugendliche wollen in diesem Alter vorallem eins: sich von ihren Eltern abgrenzen und ihre eigene Identität fin-den", erläutert Knaack. Deshalb ist es auch völlig uncool, wenn die Mutter –vielleicht unbewusst – den Teenager-Slang übernimmt. Und manchmalschämen sich Kinder einfach nur, weil die Eltern anwesend sind. Ein witzi-ger Spruch vom Vater und schon verfärbt sich das Gesicht. Je näher maneinem Menschen steht, umso mehr schämt man sich für dessen Handlun-gen, wenn diese nicht den eigenen Ansichten entsprechen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 3. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 3_____________________________________________________Die Expertin weiß: Eltern tappen in diesem Entwicklungsstadium oft voneinem Fettnapf in den anderen. Sie können es ihrem Nachwuchs einfachnicht Recht machen. Stand ihnen gestern noch das niedliche Mädchengegenüber, treffen sie heute auf eine schlecht gelaunte Zicke. "SolcheVeränderungen passieren quasi über Nacht," so Knaack. Auch wenn Mut-ter und Vater wissen, was es mit der Pubertät auf sich hat, herrscht oft Rat-losigkeit. Der Sohn oder die Tochter wollen ihre eigenen Erfahrungensammeln und widersetzen sich den Vorschriften der Eltern. Aus Angst,dass Kinder in falsche Kreise geraten oder die Erziehung aus dem Ruderläuft, reagieren Eltern oftmals überzogen und übertreiben es mit Verboten.Obwohl sie nur das Beste wollen, machen sich die "Alten" immer unbelieb-ter. Kämpfe mit endlosen Diskussionen sind programmiert. Dr. phil. Nicole Knack, Diplom-Pädagogin bei der Techniker Kranken- kasse Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krank- enkasseEltern reagieren dabei ganz unterschiedlich: Die einen resignieren, die an-deren sind zu streng. Den Mittelweg zu finden, gelingt nur wenigen.Knaack: "Geduld kann jetzt ein Mittel der Wahl sein. Eins vorab: Kaum einElternpaar bleibt in dieser Phase verschont. Wut und Tränen gehören zumnormalen Abnabelungsprozess. Hinter dem Verhalten des Jugendlichensteckt aber keine böse Absicht. Vielleicht verstehen Eltern den Nachwuchsbesser, wenn sie ab und zu an ihre eigene Jugend zurück denken."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 4. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 4_____________________________________________________Bei allem Verständnis gebe es für das Verhalten der Pubertierenden auchGrenzen. Wenn sie sich nur noch ablehnend verhielten und die Regelninnerhalb der Familie bewusst ignorierten, sei ein Gespräch mit dem Kinddringend angebracht, so die Expertin. Wenn Eltern das Gefühl hätten, ihrNachwuchs habe mit Drogen und Alkohol Kontakt, sei größte Vorsicht ge-boten. Der Jugend Freud, der Eltern Leid Jugendliche orientieren sich an Gleichaltrigen. Die Gruppe ist in dieser Zeit wichtiger als alles andere. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krank- enkasseAuch um Auffälligkeiten wie diesen schnell auf den Grund zu gehen, bietetdie TK seit letztem Jahr drei weitere Vorsorgeuntersuchungen an. Von densogenannten U10, U11 sowie der J2 profitieren vor allem Kinder im Schul-alter. Knaack: "Der normale gesetzliche Rahmen sieht ab der Geburt einesKindes bis zu dessen sechstem Lebensjahr neun Untersuchungstermine(U1 bis U9) sowie eine Jugenduntersuchung für 13- bis 15-Jährige (J1) vor.Dazwischen klaffte bisher eine Versorgungslücke. Kinder stehen heutemehr unter Druck als früher. Durch das veränderte Ernährungs-, Bewe-gungs- und Medienverhalten ist es aber wichtig, dass ein Kinder- und Ju-gendarzt die Heranwachsenden regelmäßig sieht."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 5. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 5_____________________________________________________Bei der U10 (7- bis 8-Jährige) sowie der U11 stehen vor allem soziale undpsychische Aspekte wie Schwierigkeiten in der Schule, Fernseh-, Com-puter- und Ernährungsgewohnheiten im Mittelpunkt. Die neue Jugend-untersuchung J2 können Teenager zwischen 16 und 17 Jahren in An-spruch nehmen. "Bei diesem Vorsorgecheck geht es neben einer körperli-chen Untersuchung darum, die Pubertät zu begleiten und mögliche Sozi-alisa-tions- und Verhaltensstörungen frühzeitig zu erkennen", sagt Knaack.Pubertät bedeutet aber nicht nur eine Krise. Sie ist vor allem eine Phaseder Entwicklung und Veränderung. Zum Glück geht die Pubertät ja auchirgendwann wieder zu Ende.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 6. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 6_____________________________________________________Schön riskant – immer mehr Teenies wollen unters MesserDer Busen zu klein, die Lippen zu schmal, der Bauch zu dick – die Hoff-nung auf Veränderung sehen viele Jugendliche in einer Schönheitsoperati-on. Der Trend kommt aus den USA. Dort werden bereits drei Prozent allerSchönheitsoperationen an Jugendlichen vollzogen, Tendenz steigend. Undauch hierzulande wollen immer mehr junge Menschen unter das Messer. InDeutschland liegt der Anteil nach einer Patientenbefragung der DeutschenGesellschaft für Ästhetische Chirurgie bei rund einem Prozent. Schon jedesfünfte Mädchen zwischen neun und 14 Jahren wünscht sich eine operativeVeränderung. Birgit Rennefeld, Gesundheitsberaterin bei der TechnikerKrankenkasse (TK): "Durch vermeintliche Vorbilder oder Werbung wird einperfektes Aussehen immer wichtiger. Minderwertigkeitsgefühle werdenkompensiert, indem man sich unters Messer legt. So stehen zu besonderenAnlässen häufig anstelle von Schmuck, Kleidung oder Handys Brustver-größerungen auf der Wunschliste."Dabei sind Operationen an einem jungen und noch nicht voll entwickeltenMenschen sehr riskant. Ein 16-jähriges Mädchen kann nicht wissen, wieihre Brüste später aussehen. Der Busen einer Frau formt sich immerhin biszum 18. oder 19. Lebensjahr. Hinzu kommt, dass junge Menschen nochwachsen – und damit auch die OP-Narben. Bei Brustimplantaten könnensich außerdem Verwachsungen im Gewebe bilden. Verhärtungen und Ver-formungen sind oft die Folge.Vielleicht hilft gegen den molligen Po auch einfach Sport. Und die schiefeNase lässt sich durch gesteigertes Selbstbewusstsein korrigieren. Opera-tionswillige sollten bedenken, dass sich auch Schönheitsideale und persön-liche Einstellungen zum eigenen Körper ändern können. Auch der eitelsteTeenie sollte sich daher nicht vorschnell den Gefahren einer Schönheits-operation aussetzen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 7. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 7_____________________________________________________Sollte es tatsächlich einen triftigen Grund für die Operation geben, müssendie Eltern in jedem Fall ihr Einverständnis geben. Zudem sind Schönheits-operationen nicht billig und müssen selbst bezahlt werden.Birgit Rennefeld: "Die Kosten für eine Operation betragen schnell einigetausend Euro. Die Krankenkassen zahlen nur dann, wenn der Körper starkvon der Norm abweicht. Möglich ist eine Übernahme der Kosten etwa,wenn sehr große Brüste Rückenprobleme verursachen oder abstehendeOhren beispielsweise das Hörvermögen beeinträchtigen." Teenager gehören nicht unter das Schönheits- Messer Operationen an einem jun- gen und noch nicht voll entwickelten Menschen sind meist voreilig und außerdem gefährlich. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krank- enkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 8. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 8_____________________________________________________Dünn, dünner, verhungertSchmale Hüften und ein flacher Bauch gehören zum gängigen Schönheits-ideal. Um das zu erreichen, hungern sich viele Mädchen bis auf die Kno-chen herunter. Dass weibliche Jugendliche eher dem Abnehmwahn verfal-len als ihre männlichen Geschlechtsgenossen, belegt eine Studie mit über1200 Befragten aus dem Jahr 2009. Dabei gab knapp die Hälfte der 14- bis17-jährigen Mädchen an, dass sie schon einmal eine Diät gemacht habe –beim männlichen Geschlecht war es nur etwa jeder Zehnte. Die Orientie-rung am heutigen Schönheitsideal ist nicht nur anstrengend, sondern auchtückisch. Denn der Übergang zwischen Dauer-Diät und Magersucht istmanchmal fließend.Heike Kussauer, Ernährungswissenschaftlerin der Techniker Krankenkasse(TK): "Viele wissen nicht, dass sie ein gestörtes Essverhalten haben undviel zu wenig wiegen. Obwohl sie stark abgemagert sind, finden sie sich zudick und wollen weiter abnehmen." Kussauer sieht die Ursache dafür in dersich ändernden Wahrnehmung des eigenen Körpers. Sie rät Freunden undFamilienangehörigen, schon bei den ersten Anzeichen das Gespräch zusuchen und Hilfe anzubieten.Kritisch sieht Kussauer die Rolle der Medien in diesem Zusammenhang:So sehe man auf dem Laufsteg und in Modezeitungen fast nur Models mitKleidergröße 34 bis 36 – die deutsche Durchschnittsfrau trage aber lauteiner Studie der Universität Bremen Größe 40 bis 42. Zusätzlich verbindetdie Gesellschaft dieses schlanke Schönheitsideal mit den Attributen erfolg-reich, begehrt und gut gelaunt.An Magersucht erkrankte Menschen kontrollieren ihr Essverhalten stark.Sie setzen sich bewusst bestimmte Kaloriengrenzen, die sie pro Tag nichtüberschreiten dürfen. Während beispielsweise gesunde Frauen täglich un-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 9. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 9_____________________________________________________gefähr 1.800 bis 2.200 Kalorien über Speisen und Getränke zu sich neh-men, liegt die Kalorienmenge bei Magersüchtigen oft weit unter 1.000 Kalo-rien. Kussauer: "Wer ständig hungert, spielt mit seinem Leben. Eine chro-nische Unterernährung kann zu Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungenführen. Viele Patienten stürzen zudem in tiefe Depressionen und leidenunter Angststörungen. Die Behandlung von Magersucht gehört deshalbunbedingt in professionelle Hände." Bei ausgewogener und gesunder Ernährung ist eine Diät unnötig. Junge Mädchen hungern sich oft bis auf die Knochen ab, um ihrem Schönheits- ideal zu entsprechen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krank- enkasseFalls wirklich eine Diät notwendig sei, sollten Ärzte oder Ernährungsberaterhinzugezogen werden. "Diäten aus Zeitschriften bergen manchmal Risiken.Oft ist die Ernährung zu einseitig, und dadurch werden dem KörperNährstoffe entzogen. Dauerhaft können Diäten das Wachstum beeinträch-tigen und den Hormonhaushalt durcheinanderwirbeln. Hinzu kommt der Jo-Jo-Effekt: Nach einer beendeten Diät kommen die verlorenen Pfundeschnell zurück, oft werden es sogar noch einige mehr", erklärt Kussauer.Sinnvoller sei eine konsequente Ernährungsumstellung. Viel Obst, Gemü-se, Milch- und Vollkornprodukte sowie Bewegung sind dabei Pflicht. Und ihrwichtigster Rat: Hände weg von Appetitzüglern oder Abführmitteln.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 10. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 10_____________________________________________________Bei Pickeln nicht aus der Haut fahrenViele Jugendliche leiden während der Pubertät unter Pickeln, Mitessernund unreiner Haut. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der Viele feiernund sich verlieben möchten. Hinzu kommt, dass manche mit dem Vorurteilkämpfen, die Ursache der Akne sei mangelnde Körperhygiene. Doch Akneist eine Krankheit. Und fast jeder Jugendliche hat in der einen oder anderenForm mit ihr zu kämpfen. Birgit Rennefeld, Gesundheitsberaterin bei derTechniker Krankenkasse (TK): "In der Pubertät schüttet der Körper ver-mehrt männliche Hormone aus – auch bei Mädchen. Dadurch produzierendie Talgdrüsen mehr Hautfett. Die Hautporen des Menschen können Talg,Schweiß und andere Substanzen ausscheiden und übernehmen auf dieseWeise eine wichtige Reinigungsfunktion des Körpers." Bei vielen Menschenverstopfen die Poren aufgrund der einsetzenden Pubertät.Rennefeld rät Jugendlichen, ihre Haut zweimal täglich mit einem mildenReinigungsmittel waschen. Da Make-up oder andere Kosmetika die Porenzusätzlich verstopfen, sind sie zu meiden. Rennefeld: "An Pickeln herumzu-drücken ist tabu. Denn fast immer wird es dadurch eher schlimmer als bes-ser, da Talg in noch tiefer sitzende Hautschichten gedrängt wird." Zudembestehe die Gefahr, Bakterien durch falsche Behandlung stärker zu vertei-len. Aus diesem Grund sollten Betroffene einen Hautarzt oder eine Kosmeti-kerin aufsuchen, die Mitesser oder Pickel hygienisch entfernen. Wer es garnicht lassen kann, sollte zuerst heiße Kompressen auflegen und einwirkenlassen. Danach den Pickel vorsichtig herausschieben.Die Pubertierenden sollten auch Lebensmittel mit hohem Fettanteil wieFastfood und Schokolade meiden. Untersuchungen haben gezeigt, dassSport dazu beitragen kann, Pickel und Akne zu bekämpfen. Die positiveWirkung wird vermutlich durch das vermehrte Schwitzen und die Ausschüt-tung von bestimmten Hormonen erreicht.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 11. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 11_____________________________________________________ Weniger ist manchmal mehr Fettige Creme und Make up können die Poren verstop- fen. Die Folge: Es entstehen nicht weniger, sondern mehr Pickel. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krank- enkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 12. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 12_____________________________________________________Ganz schön aufgeklärtTeenager in Deutschland lassen sich mit dem ersten Sex wieder mehr Zeitund auch in Sachen Verhütung zeigen sie sich zuverlässiger als je zuvor,so eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Ju-gendsexualität. Das liegt nicht zuletzt an den Eltern. Doch wie sagt man esseinem Kinde? "Erwachsene finden es oft schwierig, ihre Sprösslinge aufdie schönste Sache der Welt vorzubereiten", weiß Inga Margraf, Diplom-Psychologin bei der Techniker Krankenkasse (TK). Hemmungen, Un-sicherheiten und die Frage nach der richtigen Wortwahl bringen Eltern ganzschön ins Schwitzen. Inga Margraf, Diplom- Psychologin bei der Techniker Krankenkasse Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krank- enkasseAuch wenn es manchen Eltern schwer fällt, sollte man seine Kinder recht-zeitig aufklären. "So gibt man ihnen den besten Schutz mit auf den Weg",erklärt Margraf. Eltern, die sich um das Thema Sex herumdrücken, erzie-hen den Nachwuchs unbewusst zur Heimlichtuerei. Gehen sie aber auf dieKinder ein, stärken sie deren Selbstbewusstsein. Aufgeklärte Kinder haltenSex für eine ganz normale Sache, die zum Leben einfach dazu gehört.Ergibt sich eine erste Gelegenheit, neigen Eltern allerdings dazu, ihre Kin-der mit Erklärungen zu überschütten, von denen die oft noch gar nichtsHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 13. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 13_____________________________________________________wissen wollen. "Aufklärung ist nicht nur das eine berühmt-berüchtigte Ge-spräch. Besser sei es, die Sprösslinge Schritt für Schritt und altersgerechtzu informieren", so Margraf.Bis zur Einschulung sollte jedes Kind wissen, woher die Babys kommen.Auf dem Schulhof ist dies schließlich oft schon Thema. Wer nicht mitredenkann, wird leicht verunsichert. Über Aufklärungs-Bilderbücher können El-tern mit Sohn oder Tochter ins Gespräch kommen. "Gerade während derGrundschulzeit nehmen Kinder die körperlichen Veränderungen oft mitArgwohn zur Kenntnis", so Margraf. Deshalb sollten Eltern aktiv werdenund dem Nachwuchs erklären, dass dieser Wandel nicht schlimm oder eke-lig ist, sondern dazu gehört. Die wichtigste Botschaft in dieser Phase: Es istschön, dass du dich weiterentwickelst.Und wenn es dann soweit ist?Wenn Kinder in die Pubertät kommen, sind Eltern für sie nur noch peinlichund somit nicht mehr Ansprechpartner Nummer Eins. "Sexualität und Inti-mität sind erste Themen, mit denen sich die Jugendlichen von zu Hauseabgrenzen", erklärt die Diplom-Psychologin. Sie wirbt für Verständnis, wennEltern nicht mehr die große Rolle spielen und der Nachwuchs verschlosse-ner reagiert. Hilfreich sein vielmehr, die Tabuzonen wie Kinderzimmer undBad zu respektieren. "Pubertierende fühlen sich fremd im eigenen Körper.Da sind Blicke von außen unerwünscht", so Margraf.Teenager tauschen sich eher mit Freunden aus oder holen sich viele für siewichtige Informationen über Medien. Auch wenn die Jugendlichen zu Hau-se keinen Zugang zu Internet-Sexseiten haben, werden sie früher oderspäter mit Pornos konfrontiert. Teenager sollten dabei wissen, dass dasGezeigte nicht der Realität entspricht, sondern eine Inszenierung ist. Marg-raf: "Besser ist es, die Eltern zeigen ihren Kindern, wie und wo sie seriöseInformationen bekommen", so Margraf.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 14. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 14_____________________________________________________Doch manche Dinge sind so wichtig, dass man darüber sprechen muss –auch ungefragt und auch wenn es peinlich ist! Denn das Wissen um Verhü-tung und sexuell übertragbare Krankheiten kommt oft immer noch zu kurz."Jugendliche haben heute schon viel über die verschiedensten Sexprakti-ken gehört und gesehen, aber wie man sich sicher schützen kann, ist vie-len nicht klar", sagt Margraf. So können Eltern ihrem Nachwuchs zum Bei-spiel den Gang zum Frauenarzt erleichtern. "Erklären sie ihrem Kind, dasses die Versicherungskarte benutzen darf – und zwar ohne Mama und Papaim Schlepptau, oder beteiligen sie sich an den Kosten für Kondome." Sokönnen Teenies die schönste Sache der Welt ohne Angst vor einerSchwangerschaft oder einer Krankheit erleben. Und Eltern machen damitdeutlich: Ich respektiere deine Privatsphäre, aber ich stehe zur Verfügung,wenn du mich brauchst.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 15. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 15_____________________________________________________Teenager-Schwangerschaften: der ungeplante UmstandDer Schwangerschaftstest ist positiv – ein Schock für fast alle jungenMädchen. Eigentlich wollten sie unbeschwert sein, die Schule abschließenund mit anderen Jugendlichen ihre Freizeit verbringen. Doch jetzt werdensie Mutter. Die Mädchen waren entweder nicht ausreichend aufgeklärt oderhaben nicht zuverlässig verhütet. Deshalb ist die Quote der ungewolltenSchwangerschaften unter minderjährigen Mädchen nach wie vor sehr hoch.Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) kamen 2009 fast 20.000Babys in Deutschland auf die Welt, deren Mütter unter 20 waren. Hinzukommen laut Statistischem Bundesamt noch 4900 Schwangerschaftsab-brüche bei unter 18-Jährigen.Viele Teenager stehen nach Feststellung einer Schwangerschaft erst ein-mal vor einem Berg von Fragen und Schwierigkeiten. Sie sind oft überfor-dert und brauchen dringend Hilfe. Wenn Teenager ungewollt schwangerwerden, bedeutet dies einen drastischen Einschnitt in das Leben der jun-gen Frau. Nicht selten leiden die Teenie-Mütter unter Zukunfts- und Exi-stenzängsten. Für die Eltern der werdenden Eltern gilt: Ruhe bewahren!Vorwürfe und laute Streitereien helfen keinem. Besser ist es für alle Betei-ligten, erst einmal eine Nacht über die Neuigkeit zu schlafen und dannüberlegen, wie es weitergehen kann.Andrea Kleinbreuer, Sprecherin bei der TK: "Der Grundtenor ist: Das schaf-fen wir. Egal wie tief der Schock sitzt: Bitte keine Horrorszenarien wie ab-gebrochene Schulausbildung, verlorene Jugend und viel zu frühe Verant-wortung entwerfen." Jetzt ist Zeit und Ruhe für Gespräche gefragt. Diewerdenden Eltern sollten über ihre Pläne, Sorgen und Ängste mit ihreneigenen Eltern sprechen können. Sie können jetzt die wichtigsten Ver-trauenspersonen sein. Gemeinsam sollte man nach LösungsmöglichkeitenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 16. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 16_____________________________________________________suchen und das Mädchen dabei nie unter Druck setzen. Die Entscheidungfür oder gegen ein Kind muss letztlich die Schwangere alleine treffen.Falls Eltern und Familie nicht hinter der jungen Frau stehen, bieten Bera-tungsstellen Unterstützung. Kleinbreuer: "Häufig muss die kindliche Mutterselbst noch betreut und versorgt werden. Auch rechtliche und wirtschaft-liche Fragen werden auf diesem Wege geklärt. In jedem Fall stehen dieTeenie-Mütter nicht allein da." Wenn sie das Kind austragen, aber nichtbehalten wollen, können sie das Baby auch zur Adoption freigeben oderstraffrei in die Babyklappe eines Krankenhauses legen. Junge Mütter stehen vor viele Problemen Mit Unterstützung von El- tern, Lehrern und Bera- tungsstellen kann trotzdem eine glückliche Familie heranwachsen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Kranken- kasseSteht der Entschluss fest, das Baby zu bekommen, ist der nächste Schritt,Lehrer oder Ausbilder zu informieren – und zwar bevor man das Baby-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 17. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 17_____________________________________________________bäuchlein sieht. Gemeinsam wird dann beraten, wie man trotz der un-gewöhnlichen Situation die Schule weiter besuchen beziehungsweise die Aus-bildung beenden kann.Finanziell haben minderjährige Mütter einen gesetzlichen Anspruch aufUnterstützung. Zuständig ist hier in erster Linie das Jugendamt. Diesesbestimmt auch einen Amtsvormund für das Kind, der bis zur Volljährigkeitder Mutter gemeinsam das Sorgerecht ausübt.Die Hilfe für minderjährige Schwangere ist breit gefächert. Auch die TKbietet ihren Versicherten ab dem ersten Schwangerschaftsmonat ein aus-führliches Beratungsangebot. "Die werdenden Mütter erhalten Informatio-nen zur richtigen Ernährung, Bewegung und über die Möglichkeiten Stress,abzubauen. Den Service erhalten alle weiblichen Versicherten der TK abeinem Alter von 15 Jahren", erklärt Kleinbreuer.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 18. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 18_____________________________________________________Jugendliche in der StressfalleLeistungsdruck und Turbo-Abi belasten Kinder und Jugendliche zuneh-mend. Sie haben zu viel Stress, kaum Bewegung und zu wenig Schlaf.Viele Jugendliche entwickeln in dieser Zeit psychische Probleme. NachAngaben der Techniker Krankenkasse (TK) leiden in den letzten Jahrendeutlich mehr Kinder und Jugendliche an Depressionen. Mussten inDeutschland 2008 rund 8.500 junge Menschen zwischen zehn und 19 Jah-ren wegen dieser Erkrankung stationär behandelt werden, so hat sich dieAnzahl bis 2010 um 50 Prozent auf 12.800 Patienten erhöht. Auch wenndie Steigerungsrate beide Geschlechter fast gleich betrifft, leiden Mädchenfast doppelt so häufig an seelischen Beeinträchtigungen wie Jungen.Körperlich und seelisch wirkt sich Stress bei Kindern und Jugendlichen wiebei Erwachsenen aus. Birgit Rennefeld, Gesundheitsberaterin bei der TK:"Der Körper mobilisiert alle Reserven, um mit Problemsituationen fertig zuwerden. Dauert der Stress an, ohne dass er bewältigt wird, hat das körper-liche und seelische Folgen." Stress-Symptome bei Kindern und Jugend-lichen reichen von einfachen Störungen wie Gereiztheit oder Unruhe überpsychosomatische Beschwerden bis hin zu heftigen emotionalen Proble-men. Auch aggressives Verhalten kann eine Folge von Stress sein. Alskurzzeitige Reaktion auf aktuelle Ereignisse wie beispielsweise eine schwe-re Klassenarbeit ist das völlig normal. Problematisch wird es erst, wenn dieSymptome länger anhalten.Viele Kinder sind unter Stress nervös oder ängstlich. Andere ziehen sichzurück, leiden unter Appetit-, Schlaf- und allgemeiner Lustlosigkeit sowieKopf-und Bauchschmerzen oder Übelkeit. Häufige Anzeichen sind auchReizbarkeit und Unruhe. Solche Stressreaktionen treten bei etwa 20 Pro-zent der Kinder und Jugendlichen auf.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 19. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 19_____________________________________________________ Traurig oder schon de- pressiv? Nicht immer lässt sich eine Depression auf den ersten Blick erkennen – bei Ju- gendlichen ist es noch schwieriger. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Kranken- kasseSorgen und ÄngsteVielen Jugendlichen fehlen die Perspektiven. Selbst Schulabgänger miteinem guten Abschluss wissen oft nicht, ob sie einen Ausbildungsplatz be-kommen und wenn ja, ob sie später übernommen werden. Hinzu kommenunter Umständen Liebeskummer, Geldmangel oder familiäre Probleme. Einbestimmtes Ausmaß an Ängsten und Stimmungsschwankungen ist bei Ju-gendlichen normal. Für manche Betroffene kann dieser Zustand aber uner-träglich werden. Im schlimmsten Fall sehen sie keinen Sinn mehr in ihremLeben.Spezielle Vorsorgeuntersuchungen bieten auch der gesunden psychischenEntwicklung der Heranwachsenden ausreichenden Raum. Beispielsweisebietet die TK die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen J1 und J2 für alleHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 20. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 20_____________________________________________________13- bis 17-Jährigen an. Neben einer körperlichen Untersuchung fragt derArzt in einem vertrauensvollen Gespräch auch nach seelischen Problemen.Eine Depression zu diagnostizieren ist bei jungen Menschen noch schwie-riger als bei Erwachsenen, denn depressive Störungen äußern sich aufganz unterschiedliche Weise.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 21. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 21_____________________________________________________Im Vollrausch durch die PubertätVerboten bedeutet in der Pubertät so viel wie interessant. Teenager expe-rimentieren gern, suchen Grenzen und überschreiten sie dabei – nicht nurin Sachen Kleidung und Frisur. Seit einiger Zeit gehört zunehmend auchAlkohol dazu. Doch im Gegensatz zu anderen Modeerscheinungen hatdieser Trend gesundheitliche Folgen, so die Techniker Krankenkasse (TK).Für rund 4500 Kinder unter 15 Jahren endete 2009 die GrenzerfahrungAlkohol im Krankenhaus. Eltern stehen oft hilflos daneben. Aber was kön-nen sie tun? Die TK sprach mit Dr. Patrik Roser, Oberarzt am LWL-Universitäts-klinikum Bochum, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie undPräventivmedizin der Ruhr-Universität Bochum. Dr. Patrik Roser Oberarzt am LWL- Universitätsklinikum Bo- chum, Klinik für Psychiat- rie, Psychotherapie und Präventivmedizin der Ruhr- Universität BochumFrage: Warum trinken Jugendliche?Dr. Roser: "Die Pubertät ist für Jugendliche eine schwierige Zeit. Sie wollensich vom Elternhaus lösen und ihre eigenen Wege gehen, gleichzeitig sindsie in der Erwachsenenwelt noch nicht angekommen und oft unsicher.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 22. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 22_____________________________________________________Alkohol kommt in dieser Phase wie gerufen. Er enthemmt, entspannt undlässt mangelndes Selbstvertrauen vergessen. Hinzu kommt, dass Alkoholin unserer Gesellschaft toleriert wird, er ist Bestandteil des Alltags.In den Cliquen gilt der Grundsatz: Wer mithalten will, muss auch mittrinken– wer ablehnt, gilt schnell als Außenseiter."Frage: Gibt es Jugendliche, die besonders gefährdet sind?Dr. Roser: "Die meisten Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung imKrankenhaus landen, sind aus Naivität, durch Trinkspiele oder Wetten indiese Situation geraten – und werden nach diesem einschneidenden Er-lebnis nicht wieder auffällig. Einige trinken aber, weil sie Stress und Pro-bleme haben. Auch das soziale Umfeld prägt das Trinkverhalten. GeradeKinder aus suchtbelasteten Familien greifen eher zur Flasche."Frage: Können Eltern ihren Kindern einen vernünftigen Umgang mit Alkoholbeibringen?Dr. Roser: "Eltern haben eine Vorbildfunktion. Es hängt also davon ab, wieverantwortungsvoll sie selbst mit Alkohol umgehen. Wird er sorglos konsu-miert oder gibt es bestimmte Regeln wie "Alkohol nur zu bestimmten An-lässen"? Wichtig ist es auch, die Kinder aufzuklären – zum Beispiel überdie gesundheitlichen Folgen. Oft unterschätzen Jugendliche das Risiko.Schon geringe Mengen Alkohol schädigen dauerhaft ihre Gehirnzellen.Gleichzeitig werden sie meist viel schneller betrunken als Erwachsene undriskieren eine Alkoholvergiftung, denn ihre Leber kann den Alkohol nur be-dingt abbauen."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 23. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 23_____________________________________________________Frage: Wie sollen sich Eltern verhalten, wenn das Kind betrunken nachHause kommt?Dr. Roser: "Möglichst beherrscht. Es reicht aus, wenn Eltern in wenigenSätzen ihren Ärger zeigen oder auch ihre Angst. Aber dann ab ins Bett zumAusnüchtern! Die Aussprache verschiebt man besser auf später. Amnächsten Morgen müssen Eltern Grenzen aufzeigen, an denen sich dasKind orientieren kann, nach denen es vielleicht auch gesucht hat. Ein ge-waltiges Donnerwetter ist dafür nicht geeignet, wohl aber ein Gespräch, indem klare Vereinbarungen getroffen werden. Wie zum Beispiel: Kein Alko-hol unter 16 oder eine Uhrzeit, zu der die Kinder zu Hause sein müssen.Gleichzeitig bietet ein solches Gespräch die Chance, mehr über das sozia-le Umfeld zu erfahren. Zwar erfährt man meist nicht alles – das gehört zumAblösungsprozess – wichtig ist aber, dass Eltern den Kontakt nicht verlie-ren."Frage: Was, wenn das Kind trotz Absprache weiter zur Flasche greift?Dr. Roser: "Wissen Eltern nicht mehr weiter, sollten sie sich an eine Bera-tungsstelle wenden. Kompetente Hilfe bieten die kommunalen Stellen fürSuchtprävention an."Hinweis für die Redaktion:In mehr als 20 Metropolregionen Deutschlands bietet die TK inzwischeneine individuelle Beratung unter dem Motto SToP (Starke Teens ohnePromille) für betroffene Jugendliche an. Speziell ausgebildete Psychologenund Sozialarbeiter helfen ihnen, zu erkennen, warum sie Alkohol trinken.Sie informieren über die Folgen des Alkoholkonsums und unterstützen dieJugendlichen, damit sie ihre Problemlage erkennen und aktiv am Gene-sungsprozess mitarbeiten können.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 24. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 24_____________________________________________________Wer will, bringt Freunde oder Eltern zur Beratung mit. Bei vielen Kindernund Jugendlichen spielt auch das Umfeld eine wichtige Rolle. Wenn in derFamilie, im Freundeskreis oder im Sportverein bereits sorglos Alkohol kon-sumiert wird, besteht auch für die Kinder eine größere Gefahr, dieses Ver-halten zu übernehmen.Bei Interesse erhalten bei der TK versicherte Jugendliche und Familienweitere Informationen beim TK-Gesundheitsservice unter der Telefonnum-mer 0800 - 285 00 85 (bundesweit gebührenfrei).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 25. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 25_____________________________________________________Mobbing: die dunkle Seite im Netz"Du bist doof"!"Und du noch viel doofer"!"Dafür stinkst du"!"Und du bist ein alter Streber"!Jahrzehnte lang gehörten auf deutschen Schulhöfen solche verbalen Strei-tigkeiten zum Alltag. Meist endeten die Anfeindungen schnell wieder.Manchmal kam es noch zu Rangeleien, aber der Streit blieb auf die Schul-klasse oder den Freundeskreis beschränkt.Heute ist das anders. Kinder und Jugendliche veröffentlichen über Internetund Handy peinliche Fotos, posten Beleidigungen oder surfen unter fal-scher Identität. Der fatale Unterschied: Das Netz vergisst nichts und istgrenzenlos. Für diese neue Form der Auseinandersetzung hat sich in denletzten Jahren der Begriff "Cybermobbing" etabliert.Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse(TK) belegt jetzt erstmals, wie verbreitet Cybermobbing unter Schülern zwi-schen 14 und 20 Jahren in Deutschland ist. Das Ergebnis: Mehr als jederdritte Jugendliche war in Deutschland bereits einmal Opfer einer Cyber-mobbing-Attacke. Dabei wurde fast jeder fünfte betroffene Schüler im Inter-net oder per Handy direkt bedroht oder beleidigt. Jeder Sechste litt unterVerleumdungen, und bei acht Prozent kam es zu einem Missbrauch derInternetidentität. Drei Prozent der Befragten mussten erleben, dass ihreDaten unberechtigt an Dritte weitergegeben wurden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 26. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 26_____________________________________________________Die Folgen von Cybermobbing sind laut Umfrage für die Betroffenen mas-siv. Die Opfer sind nicht nur wütend (66 Prozent), verletzt (35 Prozent),verzweifelt (21 Prozent) oder fühlen sich hilflos (20 Prozent), sondern lei-den auch unter direkten körperlichen Folgen. Von Schlafstörungen berich-ten 18 Prozent, Kopf- oder Bauchschmerzen nennen jeweils sechs Prozentals Reaktion auf Cybermobbing.Die Psychologin Dr. Stephanie Pieschl vom Institut für Psychologie derWestfälischen Wilhelms-Universität Münster beschäftigt sich seit 2009 mitden Auswirkungen der neuen Kommunikationsmedien auf das Verhaltenvon Jugendlichen. "Die Studie bestätigt unsere Erfahrungen: Cybermob-bing ist kein Randphänomen, sondern weitverbreitete Realität", konstatiertPieschl. Angesichts der Verbreitung des Internets sei dies keine Überra-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 27. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 27_____________________________________________________schung. "Schließlich ist für Jugendliche das Internet so selbstverständlichwie Zähneputzen", so Pieschl.Auch hier liefert die Umfrage Belege. Neun von zehn Schülern zwischen 14und 20 Jahren sind bei einem sozialen Netzwerk wie facebook, SchülerVZ,Twitter oder myspace angemeldet. Zwei Drittel sind hier täglich mindestenseine Stunde unterwegs, 40 Prozent chatten täglich.Für die junge Generation ist die virtuelle Welt damit zum zweiten Lebens-raum geworden – mit allen positiven wie negativen Folgen. Deshalb müs-sen aus Sicht von Pieschl Aufklärung und Information über Cybermobbingverbessert werden. Sollte ein Schüler gemobbt worden sein, gibt es in derRegel keine einfache Lösung. Als erste Hilfe empfiehlt Pieschl folgendeTipps: • die Beweise (SMS, Bilder) sichern, • sich Hilfe von Eltern oder Lehrern holen, • nie zurückmobben, • mit dem Anbieter der Plattform in Kontakt treten.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 28. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 28_____________________________________________________Hintergrund:Für die Forsa-Umfrage wurden bundesweit zwischen Mitte März und An-fang April 1.000 deutschsprachige Schüler zwischen 14-20 Jahren telefo-nisch interviewt. Im TK-Pressecenter unter www.presse.tk.de gibt es zumThema honorarfreies Bildmaterial sowie Grafiken.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 29. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 29_____________________________________________________Abenteuer AustauschjahrFür ein halbes Jahr über den großen Teich oder ins italienische Dolce Vitaeintauchen – ein Schüleraustausch ist für viele Jugendliche das erste gro-ße Abenteuer ihres Lebens. Egal, ob man mit der halben Klasse zur Part-nerschule wechselt oder als Einzelkämpfer in die Ferne zieht – die Techni-ker Krankenkasse (TK) rät, sich rechtzeitig um den Krankenversicherungs-schutz zu kümmern, denn die Bedingungen in den Gastländern sind sehrunterschiedlich. "Die Reisen werden oft von langer Hand geplant. Es gibtso viel, um das man sich kümmern muss. Da kann die Krankenversiche-rung schon einmal in Vergessenheit geraten", weiß Werner Faure, Leiterdes TK-Beitragszentrums in Köln.Wer über seine Eltern gesetzlich krankenversichert ist, braucht sich im EU-Ausland keine Sorgen zu machen. Hier gilt ebenfalls die Versicherungskar-te: Auf der Rückseite befindet sich die Europäische Krankenversicherungs-karte – kurz EHIC (European Health Insurance Card) genannt. "Man er-kennt sie leicht am blauen Design und den Europa-Sternen", erklärt Faure.Sie gilt als Nachweis, dass man in Deutschland versichert ist und kann inden meisten Ländern direkt beim Arzt oder bei einem Notfall auch im Kran-kenhaus vorgelegt werden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 30. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 30_____________________________________________________ Europäische Krankenversicherungs- karte Wer seinen Schüleraustausch in einem EU-Land verbringt, sollte seine Versicher- tenkarte mit dabei haben. Denn auf der Rückseite befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte (kurz EHIC genannt – European Health Insurance Card). Die EHIC gilt als Nachweis, dass man in Deutschland versichert ist. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseAber: Wen es nach Amerika, Kanada oder in ein anderes Land zieht, mitdem Deutschland kein Krankenversicherungsabkommen hat, der sollteeine private Zusatzversicherung abschließen. "Behandlungskosten, die insolchen Ländern entstehen, dürfen deutsche Krankenkassen nicht über-nehmen", so Faure weiter. Auch innerhalb Europas empfehlen Experteneine solche Versicherung – zum Beispiel für den Fall, dass ein Rücktrans-port nach Deutschland notwendig wird.Auch gesetzliche Krankenkassen bieten Zusatzversicherungen an, die dasRisiko einer Krankheit oder eines Unfalls im Ausland abdecken. Der Zu-satztarif "TravelXL" vom TK-Kooperationspartner Envivas schützt auf län-geren Auslandsaufenthalten ab 80 Cent pro Tag. Versicherte der TK kön-nen sich außerdem jederzeit Rat bei einem medizinischen Experten deskostenlosen TK-Reisetelefons (telefonisch aus dem Ausland: +49 - 40 - 8550 60 60 70) holen. Die Experten helfen auch bei Notfällen im Ausland undnennen den nächsten deutsch- oder englischsprachigen Arzt oder dienächste Klinik.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 31. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 31_____________________________________________________Kurz gemeldetZahl der jugendlichen Raucher gesunken***Die Anzahl der Raucher ist bei den zwölf bis 17-Jährigen weiter rückläu-fig. Rauchten im Jahr 2004 noch rund 25 Prozent, griffen 2010 nur noch 13Prozent der Jugendlichen zur Zigarette, so eine Untersuchung der Bundes-zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) . Hierfür sind einerseits diegestiegenen Tabakpreise verantwortlich. Andererseits ist das Gesundheits-bewusstsein in dieser Altersklasse gestiegen. Die Techniker Krankenkasse(TK) fördert den Trend zum Nichtrauchen. Mit der Aktion "Gesunde Schule"unterstützt sie Schulen auf dem Weg zu einem rauchfreien Schulhof. Weite-re Informationen gibt es unter www.tk.de, Suchwort: "gesunde Schule". ***Mit dem Waveboard locker aus der Hüfte? Schutzkleidung muss sein***Wer in diesem Sommer up to date sein will, greift zum Waveboard. DasSportgerät gehört zu den neuesten Trends unter den Teens. Die erstenSchritte sind schnell gemacht. Selbst Anfänger können sich schon mit we-nig Übung auf dem Brett halten und es mit der typischen S-förmigen Bewe-gung nach vorne bringen. Trotzdem sollte man unbedingt auf die richtigeSchutzausrüstung achten. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK)hin. Das Verletzungspotenzial ist bei Stürzen auf Asphalt erheblich. Kno-chenbrüche sind keine Seltenheit. Wer sich auf ein Waveboard stellt, sollteimmer einen Helm aufsetzen, Ellenbogenschoner und sogenannteWristguards tragen, die die Handgelenke schützen.***Finger weg von künstlichen Nägeln***Künstliche Fingernägel auf die eigenen zu kleben, kann ganz schönunangenehm werden, so die Techniker Krankenkasse (TK). Verhaken sichdie langen Krallen, kann sich der echte Nagel durch die Hebelwirkung ausdem Nagelbett lösen. Außerdem können sich Pilze unter dem Kunstnagelsammeln, wenn dieser ungenau angebracht wurde. Die TK rät daher: Fin-ger weg von künstlichen Nägeln. ***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011
  • 32. TK-Medienservice „Pubertät – die schaurig schöne Zeit " 32_____________________________________________________ImpressumDen TK-Medienservice finden Sie im Internet im Presse-Center unterwww.presse.tk.de. Dort stehen Ihnen auch honorarfreie Pressefotos, Info-grafiken und schnittfähiges Filmmaterial zur Verfügung.Die Verwendung des TK-Medienservices ist honorarfrei. Wir bitten um dieZusendung von Belegexemplaren.Bitte beachten Sie die Verwendungsbedingungen für die Pressefotos undInfografiken:Abdruck honorarfrei unter Angabe der Quelle "Foto: Techniker Kranken-kasse" im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und im Zusammenhangmit den von der TK veröffentlichten Themen. Die Nutzung zu Werbezwek-ken ist ausgeschlossen. Das Einstellen in Bilddatenbanken bedarf der Ge-nehmigung durch die Pressestelle der Techniker Krankenkasse.Sie erreichen die Pressestelle der TK unter:Techniker Krankenkasse, PressestelleBramfelder Straße 140, 22305 HamburgTel. 040 - 69 09-17 83, Fax 040 - 69 09-13 53, E-Mail pressestelle@tk.deAlle Presseinformationen der TK auf einem Blick: Besuchen Sie unserenSocial Media Newsroom unter www.newsroom.tk.de.Folgen Sie auch unseren News auf dem Twitter-Kanal der TK-Pressestelleunter www.twitter.com/TK_Presse.Wenn Sie in den E-Mail-Verteiler für Pressemitteilungen und den Medien-service aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns ein Mail anpressestelle@tk.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011