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"TK spezial" für Rheinland-Pfalz 1-2014
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"TK spezial" für Rheinland-Pfalz 1-2014

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Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

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  • 1. spezial Informationsdienst der Techniker Krankenkasse Nr. 1 2014 R H E I N L A N D - P FA L Z Darmkrebsfrüherkennung zahlt sich aus • Expertengespräch zu psychischen Erkrankungen Studie zu Telefon-Coaching • Interview mit Prof. Gerlach, Uni Frankfurt • PEPP-Entgelt-System Darmkrebsfrüherkennung für viele Menschen noch tabu Der Darmkrebs-Info-Point (Teilausschnitt) Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Darmkrebssterbefälle in Deutschland um sieben Prozent gesunken. Lässt man demografische Effekte außer Acht, sank die Sterberate sogar um 28 Prozent bei den Frauen und 22 Prozent bei den Männern. Auch in Rheinland-Pfalz erkranken im- mer weniger an Darmkrebs. Waren es im Jahr 2009 noch 3.178 Erkrankte im Land, so sank die Zahl im Jahr 2010 auf 3.052 Männer und Frauen. Diese Zahlen machen Hoffnung, doch leider nutzen noch immer zu wenige Menschen die Chance zur Früherken- nung. So lebten im Jahr 2012 in Rhein- land-Pfalz rund 800.000 gesetzlich Versicherte im Alter zwischen 55 und 74 Jahren, die Anspruch auf Darm- krebs-Untersuchungen hatten. Doch nur rund jeder Fünfte dieser Altergruppe nutzte zwischen 2003 und 2012 das Angebot einer Koloskopie. Spitzenreiter bei den Früherkennungs-Koloskopien waren Hamburg und Berlin: Mehr als jeder Dritte nahm in diesen Bundes- ländern an den Untersuchungen teil. Die TK ist bestrebt, die Inanspruch- nahme der Früherkennungsuntersu- chungen weiter zu erhöhen und bietet mit einem neuartigen Darmkrebs-Info- Point Hilfe und Unterstützung. Dieses Terminal wurde in Kooperation mit verschiedenen Partnern wie der Stif- tung Lebensblicke entwickelt und steht gegen eine Leihgebühr landesweit für Aufklärungsaktionen zur Verfügung. Es ermöglicht dem Nutzer, interaktiv und leicht verständlich Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Darmkrebs zu erhalten. Außerdem macht es auf Risiken der Erkrankung aufmerksam und weist auf die Mög- lichkeiten der Vorsorge hin. Neben diesem Engagement bietet die TK weitere Angebote über den Rahmen der gesetzlichen Früherkennungsmaß- nahmen hinaus. Dazu zählt das Projekt „Familien vor Darmkrebs schützen“. Hier erhalten TK-Versicherte neben einer umfassenden Diagnostik auch verbesserte Vorsorgemöglichkeiten. Mehr informationen unter www.tk.de, Webcode: 613702 und 019698 EDitorial Liebe Leserin, lieber Leser, im Sport und bei der Arbeit ist professionelle Hilfe von außen heutzutage selbstverständlich. Und auch wenn es um die Gesundheit geht, zahlt sich ein Coaching von Experten aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der TK. Das Ergebnis ist eindeutig: Telefon- Coaching motiviert die Patienten, ihr Leben gesünder zu gestalten, und verbessert ihren Gesundheits- zustand substanziell. Das ist gut für die Patienten und die Kranken- kasse. Diese Ergebnisse bestärken uns in unserer Meinung, dass die Kran- kenversicherung der Zukunft für ihre Versicherten noch viel stärker eine beratende Funktion einneh- men muss – egal, ob es um die Bewältigung von Krankheiten, um die richtige Behandlung oder um Fragen zu Medikamenten geht. Diese Rolle übernehmen wir schon heute und werden dies in Zukunft noch viel stärker tun. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Anneliese Bodemar Leiterin der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz
  • 2. TK spezial Rheinland-Pfalz · 1/2014 | 2 T metastasen) vorliegen, können in den frühen Krankheitsstadien (T1) fast alle Patienten geheilt werden (mehr als 95 Prozent), teils sogar nach rein endoskopischer Behandlung ohne Operation. Auch bei T2- und T3-Sta- dien bestehen häufig noch Heilungs- aussichten von über 50 Prozent (in Abhängigkeit von weiteren Risiko- faktoren und Begleiterkrankungen). Auch fortgeschrittene Erkrankungen mit einzelnen Fernmetas- tasen, z.B. in der Leber, können in Einzelfällen noch mit Hei- lungsaussicht behandelt werden. Ist eine Heilung bei ausgedehnter Darm- krebserkrankung hochgradig unwahr- scheinlich, so gibt es dennoch gute Behandlungsansätze mit medikamen- töser Therapie, Lokalmaßnahmen, Bestrahlung und Operation. Diese können einzeln oder in Kombination zu einem Erhalt der Lebensqualität und einem deutlich verlängerten Überleben über Jahre beitragen. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung, Koblenz iNForMatioN Broschüre Darmkrebs- früherkennung Bei der Entscheidung zur Darm- krebs-Früherkennung spielen erfah- rungsgemäß viele Aspekte eine Rolle: das Gefühl, der Einfluss von Familie und Freunden, aber auch das Wissen über die Früherkennung, ihren Nutzen und ihre Risiken. Diese Broschüre soll bei der Ent- scheidung helfen, ob man an der Darmkrebs-Früherkennung teilneh- men möchte oder nicht. Sie enthält praktische Beschreibungen rund um Vorbereitung und Durchführung der Darmkrebsfrüherkennung sowie Hintergrundinformationen über die Funktionen des Darms und die Ent- stehung von Zellveränderungen. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden werden mit Zahlen aus aktuellen Studien belegt. Mehr Informationen unter www.tk.de, Webcode: 197962 ZUr PErSoN Dr. med. Anne Lutz-Vorderbrügge Dr. med. Anne Lutz-Vorderbrügge wurde 1962 in Bremen geboren. Sie studierte Medizin an den Uni- versitäten in Freiburg i.Br. und London und war Sti- pendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Sie ist seit 1995 Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie und hat seit 1998 eine Anerken- nung als Diabetologin (DDG). Seit dem Jahr 2003 arbeitet Frau Dr. Lutz-Vorderbrügge in einer gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis in Mainz. Ihre klinischen Schwerpunkte sind die diagnostische und therapeutische Endoskopie, chronisch entzünd- liche Darmerkrankungen, Hepatologie (Lebererkran- kungen), Proktologie (Enddarmerkrankungen), gastro- enterologische Onkologie (bösartige Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich) sowie Psychosomatik. Seit Einführung der Vorsorgekoloskopie ist ein deutlicher Rückgang bei der Sterblichkeit zu beobachten.“
  • 3. TK spezial Rheinland-Pfalz · 1/2014 | 3 Expertengespräch zum Anstieg psychischer Diagnosen ist das noch normal? – Psychische Erkrankungen im Fokus Unter dem Motto „Ist das noch nor- mal? – Psychische Erkrankungen im Fokus“ hatte die Techniker Kranken- kasse (TK) renommierte Vertreter aus dem Bereich der Gesundheitspolitik, der Medizin und der Wissenschaft in die rheinland-pfälzische Landesvertre- tung in Mainz zum Expertengespräch eingeladen. Anlass der Veranstaltung war die starke Zunahme psychischer Diagnosen, welche die TK, wie andere gesetzliche Krankenkassen auch, bereits seit einigen Jahren beobachte, erklärte Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung. Während demnach 2006 noch jeder achte Krankschreibungstag durch eine psy- chische Diagnose bedingt gewesen sei, ginge 2012 schon jeder sechste Fehltag auf das Konto einer psychi- schen Diagnose, referierte die Leiterin der TK-Landesvertretung. Allein von 2006 bis 2012 hätten die Arbeitsun- fähigkeitszeiten aufgrund psychischer Störungen bei erwerbstätigen TK-Ver- sicherten im Land um rund 62 Prozent zugenommen. Ziel der Expertenrunde war es nun, sich gemeinsam über mögliche Ursachen und Faktoren auszutauschen, die derartige Ent- wicklungen begünstigen könnten. Auch der Blick auf einzelne Krankheits- bilder zeigt deutlich, dass das Thema ein dringliches ist: So ist bei der TK in Rheinland-Pfalz von 2006 bis 2011 die Diagnose Depression um 63 Prozent, die Diagnose rezidivierende depressive Störung sogar um 100 Prozent häufiger gestellt worden. Ähnliche Entwick- lungen lassen sich auch im stationären Bereich und bei der Verordnung von Antidepressiva beobachten. So ver- zeichnete die TK von 2006 bis 2011 bundesweit einen Anstieg um rund 80 Prozent. Auf der Suche nach den Ursachen solcher Tendenzen legte Bodemar dar, dass die TK aufgrund aktueller Studien eine Korrelation zwi- schen psychischen Problemen und einer zunehmend überfordernden Arbeitswelt annehmen dürfe. Denn Daten der TK zeigten, dass unsichere Arbeits- und Lohnverhältnisse an den Nerven der Menschen zehrten. Wie die rheinland-pfälzische TK-Chefin weiter ausführte, lägen gleichwohl Zahlen vor, die zeigten, dass das Fehlen von Arbeit ebenso eine große psychische Belastung darstelle. Auch Männer, die in Teilzeit beschäftigt seien und so der Versorgerrolle even- tuell nicht entsprechen könnten, bekä- men häufiger stimmungsaufhellende Mittel verordnet als vollzeitbeschäf- tigte Geschlechtsgenossen. Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor der Universitätsklinik für Psy- chosomatik und psychotherapeutische Medizin in Rostock, bestätigte diese Entwicklungen. Auch er stelle fest, dass psychisch bedingte Krankschrei- bungen stark zugenommen hätten. Auch bei den Berentungen wegen verminderter Erwerbstätigkeit stellten diese Erkrankungen die größte Gruppe dar. Allerdings greife die Erklärung einer überfordernden Arbeitswelt, so der Rostocker Experte, zu kurz. Viel- mehr nehme er wahr, dass Patienten gegenüber den Ärzten eine größere Bereitschaft zeigten, über psychische und soziale Probleme zu sprechen und Ärzte schneller derartige Diagnosen vergäben. Außerdem könne einer der Gründe für die vermeintliche Zunahme psychischer Erkrankungen sein, dass die psychiatrischen Diagnosesysteme die Schwelle, ab der von einer psychi- schen Krankheit gesprochen würde, immer weiter absenkten und mehr neue Krankheitsbilder einführten. Professor Schneider wies zudem darauf hin, dass er den Eindruck habe, dass zunehmend soziale Probleme in die Sprache der Medizin übersetzt würden. Wenn sich Menschen aber vorschnell selbst als Patient verstün- den, ließen sie sich auch ihrer Selbst- wirksamkeit berauben. Der Präsident der rheinland-pfälzi- schen Psychotherapeutenkammer Alfred Kappauf betonte zunächst, dass das Verständnis von „normal“ oder „krank“ primär kulturell geprägt sei. Er sieht die Hauptursache für die Zunahme psychischer Diagnosen im Wegfall klar umschriebener Rollen- bilder: Stereotype Rollenbilder geben Orientierung und Sicherheit in einer immer komplexeren Welt und seien daher unverzichtbar. Um jedoch in eben dieser Welt eines beschleu- nigten gesellschaftlichen Wandels zurechtzukommen, brauche man Rol- lenflexibilität, also die Fähigkeit, sich nicht ausschließlich auf eine Rolle zu reduzieren, sondern die Zugänge zu unterschiedlichen Rollen zu pflegen. Dann sei es auch psychisch nicht so belastend, wenn man mal nicht in der Weise „funktioniere“, wie man selbst oder das soziale Umfeld es erwarte, so Kappauf. Prof. Wolfgang Schneider (Uni Rostock), Anneliese Bodemar (Leiterin der TK-Landesver- tretung) und Alfred Kappauf (Präsident der Landespsychotherapeutenkammer) (v.l.n.r.)
  • 4. TK spezial Rheinland-Pfalz · 1/2014 | 4 Forsetzung von Seite 3 „Ist das noch normal? – Psychische Erkrankungen im Fokus“ Anneliese Bodemar warf abschließend noch einmal die Frage auf, ob die Zunahme psychischer Erkrankungen nicht ein Indiz dafür sei, dass das Ver- sorgungsangebot angepasst werden müsse. Denkbar sei etwa, die Zahl nie- derschwelliger Angebote zu erhöhen und Prozesse zu unterstützen, die es Psychotherapeuten erleichterten, mehr gruppentherapeutische Angebote vor- zuhalten. Auch das Einrichten einer Koordinierungsstelle zur Orientierung für Menschen mit psychischen Pro- blemen und eine Onlineberatung seien vorstellbar. telefon-Coaching hilft Patienten Seit sechs Jahren geht die TK ganz gezielt auf Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck oder Koronarer Herz- krankheit (KHK) zu und bietet ein Coaching an. Dies beinhaltet alle zwei Wochen ein halbstündiges Telefonat mit einem persönlichen Ansprechpartner. Doch sind mit einem Telefon-Coaching wirklich signifikante und nachhaltige gesundheitliche Verbesserungen mög- lich? Dieser Frage ist die TK in einer Studie nachgegangen und hat dazu über 35.000 Patientendaten ausge- wertet. Das Ergebnis belegt die Wirk- samkeit von Gesundheitscoaching. Telefonisch begleitete Patienten neh- men ihre Medikamente regelmäßiger ein, bewältigen ihre Krankheit erfolg- reicher, fühlen sich besser und müs- sen im Vergleich zur Kontrollgruppe seltener ins Krankenhaus. Nach Auswertung der Freien Uni- versität (FU) Berlin verbesserte das Coaching die Gesundheit der Pati- enten aller untersuchten Diagnose- gruppen substanziell. Sie bekommen eine Anleitung, wie sie Veränderungen konkret angehen und auch durchhalten können. Diese sogenannte Selbst- wirksamkeit sei ein Schlüssel zum Erfolg und zeige selbst bei Schwer- kranken eine messbare Wirkung, so die FU Berlin. Parallel haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppen- dorf (UKE) die Entwicklung der Krank- heitskosten analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass Coaching tat- sächlich Geld einspart, wenn eine Eskalation im jeweiligen Krankheits- verlauf vermieden wird. Unabhängig von der Diagnose war die Entwicklung der Gesamtkosten bei den Gecoachten günstiger als bei den Patienten ohne Coaching. Mehr Informationen unter www.tk.de, Webcode: 620726 iNForMatioN Ich bin schon da! Informationen für Eltern frühgeborener Kinder Informationen für Eltern frühgeborener 10.2/35507/2013 Informations- und Anlaufstellen: Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kinderärz- tin/Ihrem Kinderarzt, im Krankenhaus oder in einem Zentrum für Sozialpädiatrie und Frühförderung. Weitere psychosoziale Hilfen finden sie bei Hebammen, in Familienberatungsstellen und beim Jugendamt. Selbst- hilfegruppen für Familien mit frühgeborenen Kindern halten viele Informationen bereit und bieten die Mög- lichkeit zum Erfahrungsaustausch. Internet Auf diesen Internetseiten finden Sie weitere Informationen zumThema: www.msagd.rlp.de www.fruehgeborene-rlp.de www.fruehgeborene.de Wir sind für Sie da TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz Nikolaus-Otto-Str. 5 55129 Mainz Tel. 061 31 - 91 74 00 E-Mail: lv-rheinland-pfalz@tk.de www.tk.de/lv-rheinlandpfalz TK-ServiceTeam Sie haben Fragen rund um Gesundheit und Krankenversi- cherung? DasTK-ServiceTeam ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr für Sie erreichbar: Tel. 0800 - 285 85 85 (gebührenfrei innerhalb Deutschlands) Und selbstverständlich können Sie sich auch per E-Mail an uns wenden: service@tk.de Ausführliche Informationen und Services rund um Krankenversi- cherung, Gesundheit und Fit- ness finden Sie auf: www.tk.de Besuchen Sie uns auch auf: Flyer informiert Eltern von Frühgeborenen Rund neun von 100 Neugebore- nen werden in Deutschland zu früh geboren. Im Jahr 2011 waren das in Rheinland-Pfalz 2.331 Kin- der. Die meisten von ihnen wogen unter 2.500 Gramm, 181 Früh- chen waren noch nicht einmal 1000 Gramm schwer. Für Eltern ist dies eine extreme Belastungs- situation. Je früher das Kind geboren wird und je leichter es ist, desto größer ist das Risiko einer Entwicklungsverzögerung, Behinderung oder körperlichen Beeinträchtigung. Mütter und Väter fühlen sich deswegen häu- fig verunsichert, überfordert und allein gelassen mit ihren Fragen. Damit Eltern die notwendigen Informationen und Hilfsangebote finden, hat die TK in Rheinland- Pfalz gemeinsam mit dem Mini- sterium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie den Flyer „Ich bin schon da!“ auf- gelegt. Der Flyer ersetzt keine individuelle Beratung durch den Arzt, gibt aber den betroffenen Eltern hilfreiche Tipps an die Hand und informiert, wer sie unterstützen kann. Mehr Informationen unter www.tk.de, Webcode: 617568
  • 5. TK spezial Rheinland-Pfalz · 1/2014 | 5 T T Wir haben heute das größte Angebot dort, wo wir es am wenigsten benötigen.“ iNForMatioN Projekt InGe – Innovative Gesundheitsmodelle Das Institut für Allgemeinmedizin an der Uni Frankfurt informiert seit Januar 2013 in einem Online- verzeichnis über neue Versorgungs- modelle, die bundesweit in Deutsch- land entstehen. Im Rahmen des Projekts „Innovative Gesundheits- modelle“ (InGe) baut das Institut eine umfassende Datenbank und ein Beratungsangebot für diejenigen auf, die neue Versorgungsideen in ihrer Region umsetzen wollen. Interessierte können auf den Internetseiten des „InGe“-Projekts zahlreiche innovative Beispiele für neue Versorgungsmodelle abrufen. Weiterführende Informationen: www.innovative- gesundheitsmodelle.de ZUr PErSoN Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach wurde 1961 in Marsberg (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er studierte Humanmedizin und Public Health an der Universität Göttingen und an der Medizinischen Hochschule Hannover. Von 1992 bis 1993 arbeitete er als wissenschaftlicher Geschäfts- führer des Norddeutschen Forschungsverbundes Public Health sowie von 1991 bis 2000 als Leiter des Arbeitsbereichs Qualitätsförderung an der Me- dizinischen Hochschule Hannover. Seit 1993 arbeitet Ferdinand Gerlach regelmäßig als Hausarzt in Ge- meinschaftspraxen mit, früher in Bremen und Kiel, heute in Frankfurt am Main. Von 2001 bis 2004 war Prof. Gerlach Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Seit 2004 ist er Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Johann-Wolfgang- Goethe-Universität Frankfurt am Main. Professor Gerlach engagiert sich als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienme- dizin (DEGAM). Seit 2007 ist er Mitglied im Sachver- ständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, 2011 wurde er stellvertretender Vorsitzender und im Juli 2012 übernahm er den Vorsitz. Seit 2013 ist Professor Gerlach zudem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats derTechniker Krankenkasse. Inf
  • 6. I Neuer ratgeber: „leben leben – trotz Krebs“ Alle 64 Sekunden erfährt irgend- wo in Deutschland ein Mensch, dass er Krebs hat. 490.000 Mal pro Jahr. Und nach dem ersten Schock tun sich viele Fragen auf: „Wie soll es jetzt weitergehen?“, „Werde ich wieder gesund?“ und „Wie sage ich es meinen Liebsten, meinen Kindern?“. Die Autorin Annette Rexrodt von Fircks ist selbst vor 15 Jah- ren schwer an Krebs erkrankt und teilt ihre Erfahrungen mit Betroffenen. In der Broschüre „Leben leben – trotz Krebs“ beschreibt Annette Rexrodt von Fircks, wie man eigene Kraftquellen mobilisieren kann, welche Rolle eine gesunde Lebensweise dabei spielt und was im Umgang mit Kindern und Angehörigen in dieser Situation hilfreich ist. Weitere Informationen unter www.tk.de, Webcode: 576824 impressum Herausgeber | Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Rheinland-Pfalz Verantwortlich | Anneliese Bodemar telefon | 061 31 - 917-419 E-Mail | lv-rheinland-pfalz@tk.de internet | www.tk.de/lv-rheinlandpfalz redaktion | Holger Dieter telefax | 061 31 - 917-410 twitter | www.twitter.com/TKinRP

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