"TK spezial" für Niedersachsen 1-2014
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"TK spezial" für Niedersachsen 1-2014 "TK spezial" für Niedersachsen 1-2014 Document Transcript

  • spezial Informationsdienst der Techniker Krankenkasse Nr. 1 2014 N I e d e rSAC H S e N Patienten beurteilen Krankenhäuser in Niedersachsen • Klang und Leben – eine Initiative für Demenzerkrankte • Sportmedizinische Aktivierung – Pilotprojekt für krebskranke Kinder dr. Sabine Voermans und Inken Holldorf Staffelübergabe bei der TK Neue leiterin der landesvertretung die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse in Niedersachsen hat eine neue Leiterin. Nach fast vier Jahren ist dr. Sabine Voermans in die Hauptverwaltung der TK in Ham- burg zurückgekehrt und widmet sich dort neuen spannenden Aufgaben im Bereich des Marketings. Frau Inken Holldorf hat zum 1. April die Führung der TK-Landesvertretung in Hannover übernommen. Als Volljuristin war Inken Holldorf unter anderem im Bundesministerium für Gesundheit tätig und ist eine ausgewiesene Kennerin des Gesundheitswesens. Seit 1994 arbeitet sie für die Techniker Kranken- kasse. Nach zunächst überwiegend juristischer Tätigkeit im Bereich Mit- gliedschaft und Beiträge übernahm sie anschließend verschiedene Aufgaben im Versorgungsbereich. In dieser Zeit arbeitete sie auch ein Jahr lang gesund- heitspolitisch im Berliner Büro der TK. Zuletzt befasste sich Holldorf in leiten- der Funktion mit der Gestaltung von Geschäftsprozessen, Steuerungsan- sätzen und dem Controlling im Thema Krankengeld. durch ihre knapp zehn- jährige Vertretung der TK im vdek zu leistungsrechtlichen Fragestellungen kennt sie Gremienarbeit auch auf Bundesebene. Als Leiterin der TK-Landesvertretung geht es Inken Holldorf um die Weiter- entwicklung der medizinischen Ver- sorgung im Land. Hierzu will sie in bewährter Weise gemeinsam mit allen anderen Akteuren in Niedersachsen aktiv beitragen. Als größte ersatzkasse in Niedersach- sen steht die TK auch weiterhin für eine hohe Qualität in der Versorgung. Hierzu zählt neben einer funktionie- renden Krankenhauslandschaft auch die gute Versorgung im ländlichen raum ebenso wie in den Ballungs- zentren des Landes. Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, ab April 2014 übernehme ich die Leitung der TK-Landesvertretung Niedersachsen. Ich freue mich sehr darauf, die gute Zusammenarbeit mit Ihnen fortzuführen und mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kolle- gen aus der Landesvertretung auch künftig in bewährter Weise den viel- fältigen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu stellen. Wir werden zum Beispiel den Aufbau der Gesundheitsregionen in Niedersachsen mit großem Inte- resse begleiten und uns dort aktiv einbringen, wo wir Chancen sehen, gemeinsam die Versorgung zu ver- bessern. Apropos: Unsere aktuelle Befragung zur Zufriedenheit bei Krankenhausbehandlungen zeigt, dass wir sehr gute Kliniken im Land haben. Ich freue mich auch darauf, mit Ihnen gemeinsam an der Zu- kunftsfähigkeit der Krankenhaus- landschaft zu arbeiten. Kommen Sie gerne mit Fragen und Anregungen auf uns zu! Inken Holldorf Leiterin der TK-Landesvertretung Niedersachsen
  • TK spezial Niedersachsen · 1/2014 | 2 27 Krankenhäuser werden von der TK ausgezeichnet Patienten beurteilen Krankenhäuser in Niedersachsen Wer ins Krankenhaus muss, steht in der regel vor einem Berg von Fragen: Welche Klinik hat die größte erfahrung auf dem Gebiet? Wo sind die besten Ärzte und wo waren andere Patienten zufrieden? Bei der Suche nach Ant- worten vertrauen Patienten oft auf den rat ihres Arztes, eines Familien- angehörigen oder eines guten Freun- des. Bereits zum fünften Mal hat die Techniker Krankenkasse (TK) ihre Versicherten gefragt, wie zufrieden sie mit ihrer Krankenhausbehandlung waren, und die ergebnisse jetzt im Internet veröffentlicht. In allen Bundesländern ist die allge- meine Zufriedenheit mit den Kliniken sehr hoch. In Niedersachsen liegt dieser Wert bei 78,5 Prozent. An der Organisation und der Unterbringung übten die Patienten deutschlandweit die meiste Kritik. Hier liegt die Zufrie- denheit in Niedersachsen bei 72,9 Pro- zent, bundesweit sind es 73,3 Prozent. Mit dem Behandlungsergebnis sind 77,1 Prozent der TK-Patienten im Lan- de zufrieden und mit der Information und Kommunikation durch die Ärzte und das Pflegepersonal 77 Prozent. die medizinisch-pflegerische Versor- gung stellte 76,2 Prozent zufrieden. In Niedersachsen wurden fast 37.000 TK-Versicherte (deutschlandweit waren es über 398.000 Versicherte) befragt, die zwischen Juni 2012 und Juni 2013 für mindestens drei Tage stationär behandelt worden waren. die rück- laufquote ist beeindruckend: 58,3 Pro- zent der befragten Patienten haben geantwortet und machten es möglich, dass für 93 niedersächsische Kliniken und 253 Fachabteilungen (zum Bei- spiel Orthopädie oder Kardiologie) Qualitätsberichte aus Patientensicht erstellt werden konnten. Um ein umfas- sendes Gesamt- bild der Behand- lungsqualität zu erhalten, müssen subjektive und objektive Para- meter berücksichtigt werden. Objektive Parameter wie etwa apparative Ausstat- tung oder Komplikationsraten liefern die jährlich erscheinenden Qualitäts- berichte des Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA). Subjektive eindrücke können nur die Patienten selbst liefern. „Über die Qualität eines Krankenhauses entscheiden nicht allein die apparative Ausstattung, das medi- zinische Leistungsspektrum und die Qualifikation der Mitarbeiter. ein sehr bedeutender Faktor ist die empfun- dene Qualität der medizinischen Ver- sorgung, wie sie vom Patienten erlebt wird“, sagt Inken Holldorf, Leiterin der TK-Landesvertretung Niedersachsen. Beitrag zur Qualitäts- transparenz durch den TK-Klinikführer können sich die Patienten über die Behand- lungsqualität und Patientenzufrieden- heit der Krankenhäuser informieren. Mittlerweile nutzen jährlich 200.000 Menschen das Onlineangebot. Zusam- men mit den medizinischen Qualitäts- ergebnissen kann sich der Patient ein umfassendes Bild über die Versor- gungssituation machen und so leichter entscheiden, wo er sich behandeln lassen möchte. „Wir leisten damit aus Sicht der Patienten einen Beitrag zur Qualitätstransparenz und zur Ori- entierung bei der Wahl der geeigneten Klinik. Auch die Krankenhäuser selbst profitieren von unserer Befragung, denn sie erhalten einen ausführlichen ergebnisbericht, der ihre Stärken und Schwächen im Vergleich ausweist“, erklärt Holldorf. Patienten erhalten Entscheidungsgrundlage damit Patienten über ihren Behand- lungsort und gegebenenfalls über The- rapieoptionen entscheiden können, fordert die TK mehr Transparenz hin- sichtlich der Qualität der Leistungs- erbringung in den Kliniken – laienverständ- lich formuliert und öffentlich im Internet zugänglich. „Unsere Pati- entenbefragung kann dafür nur ein erster wichtiger Schritt sein“, sagt die TK-Landeschefin. Im Koalitionsvertrag haben die regierungspartner in Berlin bereits ein besonderes Augenmerk auf das Thema Qualität in der stationären Behandlung gelegt. die TK begrüßt dies ausdrücklich. Um die Qualität und damit die Patien- tensicherheit zu verbessern, müssen aus Sicht der Kasse drei Schritte um- gesetzt werden: die Behandlungs- qualität muss von ärztlichen Fach- gesellschaften definiert werden, die datenerfassung muss einheitlich sein und es müssen Anreize für mehr Qualität geschaffen werden. „Gute Qualität sollte besser bezahlt werden dürfen, schlechte dagegen geringer“, schlägt Holldorf vor. Gute Qualität sollte besser bezahlt werden dürfen, schlechte dagegen geringer.“ Mehr informationen unter www.tk.de, Webcode: 114928 Bei der TK-Patientenbefragung 2013/14 erzielte das Muster-Krankenhaus in Niedersachsen in allen fünf Qualitätsdimensionen  allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus  Behandlungsergebnis  medizinisch-pflegerische Versorgung  Information und Kommunikation  Organisation und Unterbringung hervorragende Ergebnisse. Dr. Jens Baas Inken Holldorf Vorsitzender des Vorstands Leiter der TK-Landesvertretung Niedersachsen Muster-Urkunde für die 27 überdurch- schnittlich guten Kliniken in Niedersachsen
  • TK spezial Niedersachsen · 1/2014 | 3 Klang und Leben Eine initiative für demenzerkrankte demente Menschen leben oft wie in einem „nebligen raum“, zu dem offenbar niemand Zugang hat. errei- chen kann man diese Welt aber mit Musik. die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt deshalb als Koopera- tionspartner das Musikprojekt „Klang und Leben“, das mit demenzkranken auf musikalische Zeitreise gehen möchte. Musik kann in allen Stadien der demenzerkrankung helfen. das Hören vertrauter Melodien beruhigt und lindert sogar Schmerzen. „durch den Klang vertrauter Melodien können positive emotionen und erinnerungen geweckt werden“, erklärt rainer Schumann, ehemaliger Schlagzeuger der Band „Fury in the Slaughterhouse“ und Initiator des Musikprojekts. „Men- schen mit demenz werden so aus ihrer Isolation geholt und erleben wie- der ein kleines Stück Lebensqualität“, ergänzt Graziano Zampolin, demenz- coach und Koinitiator des Projekts. „Klang und Leben“ wird von Professor eckart Altenmüller von der Musikhoch- schule Hannover wissenschaftlich begleitet. Auch in Northeim waren die Musiker zu Gast. die anfängliche Zurückhaltung der Senioren weicht schnell einem heiteren Schunkeln. ein Lächeln huscht über die Gesichter, wenn bekannte Schlager erklingen. die Musiker nutzen ein repertoire an bekannten Liedern, die die Senioren aus ihrer Jugendzeit kennen, denn bei vielen dementen Menschen funk- tioniert das Langzeitgedächtnis noch besonders gut. Bewohner der Seniorenresidenz Stiemerling singen Lieder aus ihrer Jugend. Mehr informationen unter www.tk.de, Webcode: 589902 iNforMatioN Elternabende zumthema Kinderschutz die Zahl der Kinder, die von sexueller Gewalt bedroht sind oder sexuelle Gewalt erlebt haben, ist erschreckend hoch. derzeit findet eine breite dis- kussion in der Öffentlichkeit über das Thema sexuelle Gewalt und Kinder- pornografie im Internet statt. Bereits Anfang des Jahres haben der niedersächsische Landesverband des Kinderschutzbundes und die TK in Niedersachsen ein gemeinsames Projekt gestartet, um für dieses The- ma zu sensibilisieren. Zielgruppen des Projekts sind Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren in Kinder- tagesstätten, deren eltern und die pädagogischen Fachkräfte der Kitas als Multiplikatoren. die TK stellt den 15 am Projekt betei- ligten Kindertagesstätten in Nieder- sachsen insgesamt 1.200 exemplare der Pixi-Bücher „Lena sagt Nein!“ und „Ben sagt Nein!“ zur Verfügung und unterstützt den Kinderschutz- bund bei der Organisation von eltern- abenden zum Thema „Prävention von sexuellem Missbrauch“. Ziel und Inhalt der Bücher sowie der elternabende ist die Stärkung des Selbstvertrauens der Kinder. eltern erfahren in dem Projekt, dass das NeIN-Sagen der Kinder einen für die Kinder wichtigen Grund haben kann, und Kinder erfahren, dass sie ernst genommen werden. Begleitend dazu werden die pädago- gischen Fachkräfte auf das Themen- feld der sexuellen Gewalt vorbereitet. Sie sollen als Multiplikatoren die ersten Ansprechpartner für eltern und Kinder sein.
  • I KUrZNaCHriCHtEN Gemeinsam für Prävention die Krankenkassen bieten ein vielfältiges Programm an Gesund- heitskursen. die Versicherten müssen – regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt – nur einen kleinen eigenanteil bezahlen und können sicher sein, dass ihr Kurs quali- tätsgeprüft ist. Prüfte bisher jede Krankenkasse für sich unter ande- rem die Wirksamkeit des Kurs- konzepts und die Qualifikation der Kursleiter, gibt es jetzt eine kassenübergreifende Zentrale Prüfstelle Prävention. Für die Zentrale Prüfstelle Präven- tion haben sich die ersatzkassen mit anderen Kassen zusammen- geschlossen. Mit dem Kursan- gebot kommen die Krankenkas- sen ihrem gesetzlichen Auftrag zur Gesundheitsförderung nach. Auch Kursanbieter profitieren von dem Zusammenschluss, da sie ihr Angebot nur noch einmal und nicht von jeder Krankenkasse ein- zeln zertifizieren lassen müssen. die TK möchte mit ihrem Ange- bot Versicherte zu einer gesün- deren Lebensweise motivieren. Neben den individuellen Gesund- heitskursen gibt es ein großes Angebot in den sogenannten Settings, d.h. in Unternehmen, Schulen und Kindergärten. Zu- dem besteht die Möglichkeit, via e-Coaching ein individuelles zeit- und ortsunabhängiges Pro- gramm zu nutzen. Mehr Infor- mation unter www.tk.de, Web- code: 133636 impressum Herausgeber | Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Niedersachsen Verantwortlich | Inken Holldorf telefon | 05 11 - 30 18 53-0 E-Mail | lv-niedersachsen@tk.de internet | www.tk.de/lv-niedersachsen redaktion | Bastian Nack, Frank Seiffert telefax | 05 11 - 30 18 53-30 twitter | www.twitter.com/TKinNI