"TK spezial" für Hessen 4-2011
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Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der ...

Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen.

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"TK spezial" für Hessen 4-2011 "TK spezial" für Hessen 4-2011 Document Transcript

  • InformatIonsdIenst der technIker krankenkasse hessenInhaltsverzeichnis Nr. 4 /Dezember 2011 Interview: „Prävention ist das wichtigste Mittel gegen Mobbing“ Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ EditorialTK bekämpft Mobbing anhessischen Schulen Die Gesund- heit junger MenschenMobbing an Schulen ist ein weit verbreitetes Problem: Fast jeder sechste Schüler ist liegt uns ganzmittlerweile davon betroffen. Unter dem Begriff „Mobbing“ versteht man verbale oder besonderskörperliche Angriffe. Mitschüler werden dabei kontinuierlich gezielt schikaniert, am Herzen.bedroht, ausgegrenzt und damit seelisch verletzt. Diese Probleme gibt es in allen Mit unseremAltersstufen, quer durch alle Schularten und sozialen Schichten. Projekt „Mobbing-Projektwoche gegen Mobbing freie Schule – gemeinsam Klasse sein“ möchtenMit der Aktion „Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein!“ geht die Techniker wir an den Schulen in Hessen eineKrankenkasse mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums gegen Mobbing Anti-Mobbing-Kultur etablieren.in Schulen vor. „Wir wenden uns mit unserer Initiative direkt an die Schulen, um Dafür stellen wir den hessischenmöglichst viele Kinder zu erreichen“, erklärt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landes- Schulen eintausend sogenanntevertretung in Hessen. „Da Schüler einen großen Teil ihres Tages in der Schule „Anti-Mobbingkoffer“ zur Verfügung,verbringen, kann diese Art der Gesundheitsförderung langfristig und nachhaltig den die im Rahmen von ProjektwochenAlltag der Schüler verändern“, so Voß. Im Rahmen einer Projektwoche beschäftigen zum Thema Mobbing eingesetztsich Schülerinnen und Schüler der fünften und siebten Klassen in hessischen Schulen werden können. Damit wollen wir fünf Tage intensiv mit dem Thema „Mobbing“. eine Atmosphäre fördern, die deut- Sie erfahren dabei, welche Folgen Mobbing lich macht, dass Mobbing nicht Mobbing hat Folgen für die betroffenen Mitschüler hat und was sie geduldet wird. Je häufiger das selbst tun können, um Mobbing gar nicht erst Problem thematisiert wird, desto In Mobbing-Situationen, die entstehen zu lassen. besser erkennen die betroffenen Monate bis Jahre andauern Schüler, dass sie nicht allein sind. können, werden die Schüler Um die Schulen bei der Vorbereitung und Unsere Initiative bietet gemobbten immer verzweifelter, ziehen sich Durchführung der Projektwoche zu unter- Schülern Hilfe und beugt zugleich zurück und wirken bedrückt. Sie stützen, stellt die TK gemeinsam mit dem neuen Attacken durch Mitschüler vor. sind unkonzentriert, leiden unter Hessischen Kultusministerium interessierten Kopf- und Bauchschmerzen, Schulen in Hessen insgesamt 1.000 soge- Außerdem stellen wir Ihnen in diesem Appetitlosigkeit und Schlaf- nannte „Anti-Mobbing-Koffer“ zur Verfügung. Heft die Aktion „Weihnachtspäckchen störungen. Die gemobbten Nachdem Lehrer, die eine Projektwoche für Kinder in Not“ der Stiftung Kinder- Kinder werden oft depressiv und gestalten möchten, an der dazugehörigen zukunft vor. Wir unterstützen diese empfinden die Schule als Qual. Schulung teilgenommen haben, können sie Hilfsaktion in diesem Jahr bereits den Koffer nutzen, um die Themenwoche zum vierten Mal. Über 1.500 liebevoll umzusetzen. Im Anti-Mobbing-Koffer finden verpackte Geschenke wurden in dendie Schulen alles, was sie zur Umsetzung der Aktion benötigen. Ein Handbuch letzten Wochen in unseren Kunden-beschreibt detailliert, wie die Lehrer die Unterrichtseinheiten der Projektwoche beratungen abgegeben und werdengestalten können. Mehrere Filme zeigen anschaulich, worum es beim Mobbing geht, nun durch die Stiftung Kinderzukunftund Faltblätter zur Projektwoche erleichtern die Information der Eltern. an Kinder in Not verteilt. Dr. Barbara Voß Leiterin der TK-Landesvertretung Hessen
  • hessenInterview mit Nils Nolte Zur PersonPrävention ist das wichtigste Mittelgegen MobbingTK spezial: Was ist Mobbing und wo fängt es an? Welche Folgen haben diese Angriffefür Ihre Schüler?Nolte: Mobbing ist in diesen Zeiten ein sehr inflationär benutzter Begriff. Gerade in derSchule fühlen sich einige Schüler und Schülerinnen schnell „gemobbt“, wenn es umMeinungsverschiedenheiten geht oder jemand einen Minderheiten-Standpunkt vertritt.In Schulklassen gibt es fast immer Gruppierungen von Schülern, die teilweise auchgegeneinander agieren.Im engeren Sinne steht Mobbing für ein aggressiv-subtiles und langfristiges Vorgehenvon mehreren Personen gegen einen Einzelnen. Meist fängt es mit beleidigenden undausgrenzenden Bemerkungen an – oft ungezielt oder unüberlegt ausgesprochen. DerBetroffene nimmt diese ernst und wird wachsam gegenüber allen folgenden Äuße-rungen. Er entwickelt Ängste und zieht sich zurück. Wenn die betroffenen Schüler sich Nils Noltedann nicht anvertrauen können bzw. wollen, werden sie krank und/oder bleiben derSchule fern. Meist thematisieren erst dann die Eltern die Situation ihres Kindes engagiert sich seit rund zehn Jahrengegenüber der Klassen- oder Schulleitung. für Schüler an integrierten Gesamt- schulen – zuerst an der IntegriertenTK spezial: Ist Mobbing ein Problem an Ihrer Schule? Wie nehmen Sie dies wahr? Gesamtschule Nordend in Frankfurt und heute an der IntegriertenNolte: An unserer Schule ist Mobbing kein häufiges Problem. Je größer und anonymer Gesamtschule Kastellstraße ineine Schule ist, desto mehr können sich mobbingfördernde Strukturen festigen. Wiesbaden. Nolte, der 1971 inUnsere Schule ist recht überschaubar. Von der 5. bis 10. Klasse haben wir pro Groß-Gerau geboren wurde,Jahrgang jeweils drei Klassen, die von einem Lehrerteam unterrichtet werden. Es gibt studierte Lehramt für Haupt- undviele Möglichkeiten der Kommunikation und des sozialen Lernens, beispielsweise im Realschule und unterrichtet dieKlassenrat, beim psychosozialen Lernen und in unserem Morgenkreis. Die Klassen Schulfächer Biologie und Geografiewerden von Lehrern betreut, die hauptsächlich in der eigenen Klasse oder dem in den Lernbereichen Naturwissen-Jahrgang unterrichten, es gibt einen Mediationsraum zur Klärung von Konflikten, die schaften und Gesellschaftslehre.Schüler-Streitschlichter, die Schulsozialarbeit und einiges mehr. Zudem haben wir Der Klassenlehrer einer achteneine sehr heterogene Schülerschaft, was die soziale und kulturelle Herkunft und das Klasse beschäftigt sich seit vielenschulische Leistungsvermögen angeht. Diese „Durchmischung“ fördert den toleranten Jahren als Mediator und Verbin-Umgang miteinander und schließt eine „Ghettoisierung“ einzelner Gruppen an der dungslehrer mit dem ThemaSchule aus. Letzteres ist gerade an vielen Stadtteil-Hauptschulen ein Problem. Wir „Mobbing“ und bildet regelmäßigachten darauf, dass unsere Grundstrukturen und Angebote regelmäßig und verläss- Schüler als Streitschlichter aus.lich sind. Dies gelingt allerdings nur durch die Beteiligung aller und durch ein klares Er ist Leiter der SteuerungsgruppeBekenntnis zur Bedeutung eines guten sozialen Umgangs miteinander. Hierzu hat zur Schulentwicklung, Mitglied desdie Schule Standards entwickelt, deren Einhaltung sich alle verpflichtet sehen. reformpädagogischen Schulver- bunds „Blick über den Zaun“ undTK spezial: Welche Maßnahmen haben Sie bereits getroffen? Konnten Sie durch diese der Gemeinnützigen GesellschaftMaßnahmen Verbesserungen feststellen? Gesamtschule.Nolte: Fast wichtiger als die verschiedenen Möglichkeiten, auf Mobbing zu reagieren, Neben seiner Tätigkeit als Lehrerist die Prävention. Hierbei sind die Schüler die Spezialisten. Sie erleben ihre Mitschüler sammelte Nolte auch Erfahrungenjeden Tag, wissen von persönlichen Schicksalen und klasseninternen Gruppierungen als Natur- und Musikpädagogeoder Außenseitern. Sie spüren jede Veränderung und jede Stimmung. Hier setzt auch sowie als Musiker und Toningenieur.die Präventionsarbeit der Streitschlichter an. In Fortbildungen, Fallbesprechungen Er lebt heute mit seiner Frau undund Supervisionen werden sie geschult, genau hinzuschauen. Ihre Wahrnehmungen seinen beiden Kindern in Wiesbaden.tauschen sie regelmäßig aus und besprechen sie im Klassenrat oder mit dem Media-tor der Schule. Der Mediationsraum und die Rolle des Mediators wurden vor fünfJahren an der Schule eingerichtet. Ursprünglich war vorgesehen, dort mit Schülernzu arbeiten, die im Unterricht gestört haben. Inzwischen ist der Raum Anlaufstelle fürKonflikte und Kummer jeder Art geworden. Im Mediationsraum arbeiten daher derMediator und die Streitschlichter zusammen. Die Struktur der Lehrerteams lässtzudem eine Bindung zu den Schülern im Jahrgang zu, was eine Voraussetzung fürden offenen Umgang miteinander ist. TK spezial 4 / 2011 2
  • hessenDie genannten Maßnahmen verfolgen wir teilweise seit 15 Jahren. Wir stellen dabeifest, dass es nur dann zu Mobbing kam, wenn Lehrer und Schüler nicht die Möglich- Hintergrundkeiten der Schule genutzt haben, unachtsam waren oder Streitschlichter nicht gutgearbeitet haben. Schüler, die sehr verschlossen sind und eine Außenseiterposition Cybermobbingeinnehmen, sind dann Opfer geworden. Das Konzept, das soziale Gefüge der Schuleauf vielen verschiedenen Ebenen zu festigen, Einrichtungen und Räume anzubieten Was früher als „Klassenkloppe“und den Austausch miteinander zu fördern, ist erfolgreich. In Zukunft werden wir dabei galt, kommt im 21. Jahrhundert alsnoch mehr die Schüler selbst in die Verantwortung nehmen. „Cybermobbing“ daher. Mit diesem Begriff werden verschiedeneTK spezial: Was unternimmt die Schule, wenn ein Schüler von Mobbing betroffen ist? Formen der Belästigung undWas können die Eltern tun? Beleidigung von Personen mithilfe elektronischer KommunikationsmittelNolte: Kommt es dennoch zu Mobbing, wird das Opfer geschützt und konsequent über das Internet, in Chatroomsgegen die Täter vorgegangen. Dabei werden die Eltern und die Jugendpolizei der oder auch mittels MobiltelefonenStadt eingeschaltet. In dem Zusammenhang sprechen wir bewusst von Opfern und bezeichnet. Vor allem Kinder undTätern und signalisieren, dass wir Mobbing als Straftat ansehen, die eine Form von Jugendliche fallen dabei im InternetGewalt darstellt. Neben den üblichen pädagogischen Maßnahmen, die von der gezielt übereinander her. Oft mitKlassenkonferenz und der Schulleitung beschlossen werden, werden die Opfer und fatalen Folgen. Eine repräsentativeTäter noch langfristig begleitet. Es finden regelmäßige Mediationsgespräche statt, Studie der TK unter Jugendlichendie Schüler der Klasse bekommen Beobachtungsaufträge und die Täter müssen ihr zwischen 14 und 20 Jahren zeigt:weiteres Verhalten und Rolle langfristig reflektieren. Die Eltern haben dabei die Mehr als jeder dritte Schüler inAufgabe, die Aussagen der Opfer ernst zu nehmen und Vorkommnisse, Bedenken Hessen, Rheinland-Pfalz und demoder Andeutungen an die Lehrer oder den Mediator weiterzuleiten. Auf der Täterseite Saarland war schon einmal Opfermüssen die Eltern am gesamten Klärungsprozess beteiligt werden und sich ihrer Rolle des Mobbings via Internet. bewusst werden, die sie als Erziehungsberechtige Vor allem soziale Netzwerke bieten einnehmen. Hier zeigt die Möglichkeit, Informationen über sich oft, welchen Einfluss Mitschüler schnell und einfach zu Eltern überhaupt auf verbreiten. 85 Prozent der befragten ihr Kind haben. Oft ist Jugendlichen sind bei einem eine gelebte Willkür im sozialen Netzwerk wie Facebook häuslichen Umfeld oder SchülerVZ angemeldet und Nährboden für respekt- nutzen das Angebot regelmäßig. loses und übergriffiges Für die junge Generation ist die Verhalten, nicht nur in virtuelle Welt damit zum zweiten der Schule. Hier wurden Lebensraum geworden – mit allen durch die Schule auch positiven wie negativen Folgen. schon außerschulische Deshalb müssen aus Sicht der TK Familienberatungen die Aufklärung und Information über vermittelt. Cybermobbing verbessert werden.TK spezial: Ist das sogenannte „Cybermobbing“ ein Problem an Ihrer Schule? Die Attacken aus dem InternetKennen Sie Schüler, die unter diesen Mobbing-Angriffen im Internet leiden? bleiben nicht ohne Folgen: Die meisten Betroffenen sind sehrNolte: Cybermobbing ist inzwischen die häufigste Form des Mobbings an unserer wütend über die virtuellen AngriffeSchule geworden. In der virtuellen Welt entzieht sich vieles der Beobachtung durch (58 Prozent) und fühlen sich dadurchdie Mitschüler und Lehrer. Auch wenn hier viele Schüler vorschnell von Mobbing verletzt (36 Prozent). Zudem könnensprechen, ist das Problem ernst zu nehmen. In den „Social Networks“ wird so durch Cybermobbing gesundheit-manches öffentlich oder im persönlichen Postfach ausgetauscht, was unüberlegt, liche Probleme entstehen: 19provokant, pervers oder demütigend ist. Es fällt den Tätern leicht, schriftlich ihre Prozent der befragten JugendlichenÜberlegenheit auszuspielen und An- oder Übergriffe, die in der Schule beginnen, im leiden unter Schlafstörungen und 18Netz weiter zu betreiben – sei es im Schutz der Anonymität oder zur Kenntnis an alle Prozent reagieren mit Bauch- oderanderen Gruppenmitglieder gepostet. Hier manifestiert sich die Täter- und Opferrolle Kopfschmerzen.und so manches bleibt auf lange Zeit für viele lesbar zurück. Einige Schüler kamenbereits mit ausgedruckten Schriftwechseln zu den Streitschlichtern und zu mir als Die Studie untersucht auch, wieMediator. Wir verfolgen und konfrontieren dies sofort mit aller Entschlossenheit. Ob gemobbt wird. An erster Stellebislang alle Opfer zu uns gekommen sind, ist allerdings ungewiss. Hier müssen wir stehen dabei Drohungen undviel Aufklärungsarbeit leisten, um den kompetenten Umgang mit den „neuen“ Medien Beleidigungen (18 Prozent), gefolgtzu vermitteln. Auch hier ist eine Peer-Group angedacht, die mit gleichaltrigen Schülern/ von übler Nachrede (zwölf Prozent)-innen arbeitet. bis zu Identitätsmissbrauch (vier Prozent) und unberechtigter Weitergabe privater Mails oder Fotos (drei Prozent). TK spezial 4 / 2011 3
  • hessenTechniker Krankenkasse sammelt Hintergrund1.500 Päckchen für Kinder in Not Ehrenamtliche BeraterPäckchen-Berge und Geschenke-Türme bei der Techniker Krankenkasse (TK) inHessen – in der Vorweihnachtszeit nichts Ungewöhnliches. Denn die TK unterstützt Die TK hat hessenweit fast 1.200in diesem Jahr bereits zum vierten Mal die Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in ehrenamtliche Beraterinnen undNot“ der Stiftung Kinderzukunft. Alle hessischen Kundenberatungen der TK sammelten Berater, die sich freiwillig in ihremWeihnachtspäckchen, um Waisen- und Straßenkindern aus Osteuropa eine Freude zu beruflichen und privaten Umfeld machen. Über 1.500 liebevoll für die TK einsetzen. Diese Ehren- verpackte Geschenke wurden amtlichen haben im hessischen in den letzten Wochen dort Gesundheitswesen eine wichtige von Spendern aus Hessen Funktion: Fragen rund um die abgegeben. Sozialversicherung können sie unkompliziert und schnell direkt Die Initiative hierzu kam in den Betrieben klären. vor vier Jahren durch den ehrenamtlichen Berater der Stiftung Kinderzukunft TK, Michael Gottselig. Er engagiert sich selbst seit Die Stiftung Kinderzukunft leistet Jahren für das Projekt der seit 1988 Hilfe für Not leidende Kinderzukunft. Mit der Hilfe Kinder. Neben zahlreichen welt- von Michael Gottselig und weiten Projekten unterhält sie eigene vielen weiteren ehrenamt- Kinderdörfer in Guatemala, Rumä- Viele Kinder dieser Welt wissen nicht, was es heißt, persönliche lichen Helfern bringt die nien und Bosnien-Herzegowina. Geschenke zu bekommen, da sie zusammen mit ihren Familien Kinderzukunft die gesammel- Mit der Aktion „Weihnachtspäckchen in äußerst ärmlichen Verhältnissen leben oder als Waisenkinder ten Päckchen mit mehreren für Kinder in Not“ sammelt sie seit auf sich alleine gestellt sind. Transporten im Dezember 1995 alljährlich Weihnachtspäckchen nach Rumänien und Bosnien- – insgesamt rund 26.000 im letztenHerzegowina. Dort werden die Päckchen an Waisen- und Straßenkinder, kranke Kinder Jahr. Für vorbildliches Engagementsowie Kinder armer Familien in Heimen, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und und beispielhafte Stiftungsarbeitin Elendsvierteln verteilt. wurde die Kinder-zukunft von der Hessischen Landesregierung zur„Wir möchten durch die Weihnachtspäckchen vielen Tausend verarmten und Not Stiftung des Jahres 2009 ausge-leidenden Kindern zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Die Präsente sind eine zeichnet.besondere menschliche Geste, die den Kindern Liebe und Hoffnung vermittelt“,sagt Cornelia Wolff, Projektleiterin der Stiftung Kinderzukunft. ImpressumHerausgeber:Techniker Krankenkasse, Landesvertretung HessenStiftstraße 30, 60313 Frankfurt am MainVerantwortlich: Dr. Barbara VoßRedaktion: Denise JacobyTelefon: 069 - 96 21 91-14Telefax: 069 - 96 21 91-11E-Mail: lv-hessen@tk.deTwitter: www.twitter.com/TKinHEInternet: www.tk.de/lv-hessen