• Share
  • Email
  • Embed
  • Like
  • Save
  • Private Content
"TK spezial" für Bremen 2-2011
 

"TK spezial" für Bremen 2-2011

on

  • 313 views

Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der ...

Mit dem gesundheitspolitischen Newsletter "TK spezial" informieren wir über aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen wie relevante vertragliche Regelungen, Projekte und Veranstaltungen der Techniker Krankenkasse (TK) in Bremen.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

Statistics

Views

Total Views
313
Views on SlideShare
313
Embed Views
0

Actions

Likes
0
Downloads
0
Comments
0

0 Embeds 0

No embeds

Accessibility

Upload Details

Uploaded via as Adobe PDF

Usage Rights

CC Attribution-NonCommercial-NoDerivs LicenseCC Attribution-NonCommercial-NoDerivs LicenseCC Attribution-NonCommercial-NoDerivs License

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

    "TK spezial" für Bremen 2-2011 "TK spezial" für Bremen 2-2011 Document Transcript

    • InformatIonsdIenst der technIker krankenkasse bremenInhaltsverzeichnis Nr. 2 /Juni 2011 Gesundheitspolitische Sprecher im Gespräch Operation bei Rückenschmerzen: TK rät zu Zurückhaltung Bremen: ein Drittel Kaiserschnittgeburten EditorialBürgerschaftswahl 20115 Stimmen – 5 Parteien Liebe Leserinnen, liebe Leser, rund 500.000 Bremerinnen und„Wen haben Sie gewählt?“ kann in diesen Tagen in Bremen tatsächlich wörtlich Bremer wurden aufgerufen, Teil desgenommen werden. Vorbei an den aufgestellten Listen hatten die Wählerinnen und neuen Wahlsystems der Bürger-Wähler die Möglichkeit, ihre Stimmen direkt an einzelne Kandidatinnen und Kandi- schaftswahl 2011 zu werden unddaten zu vergeben. Während sich immer deutlicher abzeichnet, welche Parteien in der fünf Stimmen abzugeben.Bürgerschaft vertreten sein werden, nämlich SPD (38,5%), die Grünen (22,6%), CDU(20,3%), die Linken (5,8%) und Bürger in Wut (3,6%), so bleibt abzuwarten, welche Bereits der nicht in SchwungPersonen letzten Endes im Landesparlament vertreten sein werden. Unter den 369 gekommene Wahlkampf deutetangetretenen Kandidaten aus den Wahlbereichen Bremen und Bremerhaven sind 18 darauf hin, dass es in BremenKandidaten durch ihren Beruf eindeutig dem Gesundheitssektor zuzuordnen. keinen Wechsel geben wird. ZudemMit Spannung wird insbesondere verfolgt werden, welches Ressort die Grünen durch spielte die Gesundheitspolitik auchihren Stimmenzuwachs hinzugewinnen und welche personellen Veränderungen es in diesem Wahlkampf leider nur einesowohl bei den Senatorinnen und Senatoren als auch bei den Staatsräten bzw. untergeordnete Rolle.Staatsrätinnen geben wird. Dennoch haben wir es uns nichtWahlprogramme von Rot-Grün nehmen lassen, den gesundheitspo- litischen Sprechern der „alten“Es bleibt abzuwarten, welche Zielsetzungen am Ende der Koalitionsverhandlungen Bürgerschaft für TK spezial folgendeformuliert sein werden. Neben der grundsätzlichen Forderung nach einem Finanzie- Frage zu stellen: „Wo sehen Sie Ihrrungssystem der Bürgerversicherung, kann man den Wahlprogrammen von Rot-Grün gesundheitspolitisches Ziel für diedie folgenden regionalen Forderungen und Schwerpunkte entnehmen. nächste Legislaturperiode?“ LesenDie SPD betont die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft und der wissenschaftlichen Sie selbst.Institute. Unter dem Slogan „für eine solidarische und gerechte Gesundheitspolitik“heißt es, man wolle unter anderem: Ihre• Maßnahmen gegen den drohenden Fachkräftemangel ergreifen,• sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte einsetzen,• die Psychiatriereform weiterführen und• ein Netzwerk zur Eindämmung von Krankenhausinfektionen durch MRSA Brigitte Fuhst (Multi-resistente Staphylococcus aureus) gründen. Leiterin der TK-Landesvertretung BremenDie Grünen betonen im Kapitel Gesundheit konkrete regionale Aspekte, wie zumBeispiel:• die Bedeutung der unabhängigen Patientenberatung,• die Forderung nach einer ambulanten Palliativversorgung in Bremen-Nord und Bremerhaven,• mehr Prävention in der Drogenpolitik und• die Notwendigkeit einer besseren psychotherapeutischen Versorgung insbesondere durch Kinder- und Jugendtherapeuten und -therapeutinnenIm Sinne der Versicherten, wird sich die TK im Land Bremen, für die Verbesserungvon Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen, insbesondere für Kindergesundheitund ein am Bedarf orientierten Versorgungsangebot weiterhin stark machen.*vorläufiges amtliches Zwischenergebnis
    • bremenUnsere Frage an die gesundheitspolitischenSprecher der letzten Legislaturperiode:Wo sehen Sie Ihr gesundheitspolitischesZiel für die nächste Legislaturperiode?Winfried Brumma, SPD:Unsere gesundheitspolitischen Ziele beginnen mit der Prävention im Kindesalter. Wirlehnen die unsoziale Gesundheitspolitik der jetzigen Bundesregierung ab. Wir forderneine solidarische Bürgerversicherung. Zur Qualitätsverbesserung im Krankenhaussind auf Bundesebene verbindliche Standards der Personalbemessung festzulegen.Wir unterstützen die Entwicklung der Bremer Kliniken. Das neue Landeskrankenhaus-gesetz stärkt die Patientenrechte, die Transparenz und die Qualität in den Häusern.Wir setzen uns für eine neue Phase der Psychiatriereform ein. Die Hygiene-Bestim-mungen in den Krankenhäusern sind an die aktuellen Anforderungen anzupassen.Gegen einen drohenden Fachkräftemangel wollen wir die Durchlässigkeit im Gesund- Winfried Brummaheitsbereich verbessern und die Arbeitsteilung in den Gesundheitsberufen überprüfen.Dr. Rita Mohr-Lüllmann, CDU:Die CDU will die Gesundheitsversorgung und -wirtschaft im Land Bremen stärken.Daher setzen wir uns für einen Wettbewerb zwischen den Kliniken privater, freigemein-nütziger und kommunaler Träger ein. Um im Standortwettbewerb bestehen zu können,wollen wir unnötige Bürokratie auch in der Gesundheitswirtschaft abbauen. Wir sehenin der Ausbildung und der Anwerbung von qualifizierten Ärzten und Pflegepersonaleine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Wir werden das Thema Gesundheit imUnterricht und in den Programmen außerschulischer Bildungseinrichtungen verankern.Kinder und Jugendliche sollen frühzeitig an ein gesundheitsbewusstes Leben heran-geführt und vor vermeidbaren Krankheiten und Suchtgefahren besser als bishergeschützt werden. Dr. Rita Mohr-LüllmannDoris Hoch, Grüne:Ein gerechter Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung und Prävention für alleMenschen, unabhängig vom Geldbeutel, ist für uns Grüne der Maßstab für einsolidarisches Gesundheitssystem in Form einer Bürgerversicherung. Eine integrierte,qualitativ hochwertige medizinische Versorgung und eine bessere Verzahnung vonambulanten und stationären Angeboten machen für uns ein zukunftsfähiges Gesund-heitssystem aus. Wir setzen uns ein für eine kulturspezifische Versorgung, die schonin der Ausbildung auf dem Gesundheitssektor ein wesentlicher Bestandteil sein muss.Die Vielzahl von Krankenhäusern sowie Einrichtungen und Praxen der ambulantenVersorgung bilden einen bedeutenden Arbeitsmarkt in Bremen und Bremerhaven.Auf diesem Sektor wollen wir zukunftsfähige Rahmenbedingungen ermöglichen.Dr. Oliver Möllenstädt, FDP: Doris HochBei der Gesundheitspolitik im Bundesland Bremen geht es konkret um die Gesund-heitsversorgung vor Ort. Die FDP sieht insbesondere bei der Krankenhauspolitikerhebliche Verbesserungsmöglichkeiten. Die vier städtischen Kliniken verlierenzunehmend ihren Stadtteilbezug und drohen im Einheitskonzern Gesundheit Nordunterzugehen. Mit fragwürdigem Vorgehen versucht der Konzern, die freien Ärzteauszuspielen. Die FDP Bremen setzt sich dafür ein, die Kliniken eigenständig betrei-ben zu lassen und sieht in den niedergelassenen Ärzten das Fundament der ambu-lanten Behandlung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung des Gesundheitsstand-orts Bremen. Mit weniger Bürokratie und sinnlosen Wettbewerbsbeschränkungen willdie FDP die Abwanderung von Versorgungsangeboten und Arbeitsplätzen ins Umlandstoppen. Dr. Oliver Möllenstädt TK spezial 2 / 2011 2
    • bremenOperation bei Rückenschmerzen? InformationTK rät zu Zurückhaltung Zweitmeinungs-Telefon hilft bei TherapieentscheidungRückenschmerzen sind in Deutschland seit Jahren die häufigste Ursache für medizi-nische Rehabilitation und Arbeitsunfähigkeit. Jeder Zweite wird hierzulande im Laufe Welche Risiken birgt eine Knieopera-seines Lebens einmal von Rückenproblemen geplagt. Der aktuelle Gesundheitsreport tion? Wie sieht es mit Behandlungs-2011 der TK zeigt: In Bremen gingen 1,02 Fehltage von 11,8, die jeder Beschäftigte im alternativen aus? Wie soll ich michletzten Jahr krankgeschrieben war, auf das Konto von Muskel- und Skeletterkran- entscheiden? Gerade vor anstehen-kungen. den Operationen oder weitreichen- den Therapieentscheidungen habenVorteile einer Operation nur schwer belegbar Patienten viele Fragen und sind häufig unsicher, welche BehandlungVor zehn Jahren wurden in Bremen rund 2.490 gesetzlich krankenversicherte Pati- die beste ist. Hier kann die Einschät-enten wegen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens im Krankenhaus behan- zung eines weiteren Arztes helfen,delt. 2009 waren es 3.826 Patienten. Aktuelle Studien zeigen jedoch: Die Vorteile einer die Chancen und Risiken einerWirbelsäulen-Operation lassen sich nur schwer belegen. Nur in wenigen Fällen ist bei vorgeschlagenen Therapie besserRückenschmerzen eine Operation dringend erforderlich. Bei der überwiegenden Zahl einzuordnen. Am TK-Zweitmeinungs-der Patienten klingen die Schmerzen mit konservativen Behandlungsmaßnahmen Telefon informieren ausgebildeteebenso gut ab. Auch die TK rät bei Rückenoperationen zu Zurückhaltung und emp- Fachärzte speziell Patienten, diefiehlt Patienten, sich im Rahmen des integrierten Zweitmeinungsverfahrens über das schon eine Diagnose erhalten habenFür und Wider einer Rückenoperation aufklären zu lassen. „Studien zeigen, dass und Hilfe bei der Therapieentschei-gerade im Rückenbereich konservative Therapien wie Krankengymnastik oder dung brauchen.Entspannungsverfahren eine adäquate Alternative zur Operation sind; auch beiPatienten, die schon einmal am Rücken operiert wurden, so Brigitte Fuhst, Leiterin der Das Zweitmeinungs-Telefon errei-TK-Landesvertretung Bremen. TK-Versicherte können bei Spezialisten chen TK-Versicherte unter der Tele-in ausgesuchten Schmerzzentren, die sich auf die Behandlung von Rückenerkran- fonnummer: 040 - 85 50 60 60 08,kungen spezialisiert haben, zu ihrer geplanten Rückenoperation eine qualifizierte 24 Stunden am Tag und 365 Tage imzweite Meinung einholen und gegebenenfalls einen Vorschlag für eine alternative Jahr. Der Service ist kostenfrei; esTherapie erhalten. fallen lediglich die Telefongebühren an.„Schmerzen an sich sollten kein Anlass für eine Operation sein, da der langfristigeEffekt einer Operation meist kein besseres Ergebnisals die schonendere, konservative Therapie bringt“,sagt Dr. Thomas Nolte, Facharzt für Anästhesiologieund Regionalleiter des Schmerzzentrums Wiesbaden.Für einen Eingriff müssen aus seiner Sicht deutlich„härtere Kriterien“ erfüllt sein, wie beispielsweiseLähmungen der Blase oder des Darms. Im Interviewauf den folgenden Seiten erläutert Dr. Nolte, inwelchen Fällen Rückenoperationen vermeidbarund wann sie sinnvoll sind. Weiterführende Informationen zum Thema unter www.tk.de, Webcode 7891 TK spezial 2 / 2011 3
    • bremenBremen: Kaiserschnitt-Geburtenim Bundesdurchschnitt2010 kam jedes dritte Baby per Kaiserschnitt zur Welt, so dieTechniker Krankenkasse (TK). Die Kasse bezieht sich auf DatenTK-versicherter Frauen, die im vergangenen Jahr entbundenhaben. Regional betrachtet, gibt es deutliche Unterschiede: DerAnteil an Kaiserschnitt-Geburten war 2010 im Saarland mit fast 38Prozent am höchsten, in Sachsen mit 21,1 Prozent am niedrigsten.Bremen lag hierbei mit knapp 33 Prozent im Bundesdurchschnitt.Kaiserschnitt birgt RisikenTrotz des Fortschritts in der Medizin bleibt der Kaiserschnitt eineBauch-OP, die wie jeder operative Eingriff mit Risiken wie Blu-tungen, Nachblutungen oder Infektionen verbunden ist. Bei derOperation können auch benachbarte Organe wie Harnblase oderDarm verletzt werden. Kaiserschnittkinder haben zudem oftAnpassungsstörungen nach der Geburt. Bei anschließendenSchwangerschaften hat die Mutter ein höheres Risiko, dassKomplikationen eintreten. Trotzdem gibt es nach wie vor Situati-onen, in denen ein Kaiserschnitt notwendig ist, um Gefahren fürMutter und Kind zu vermeiden oder abzuwenden, beispielsweisewenn dem Baby im Laufe der Geburt akuter Sauerstoffmangeldroht.Vertragshebammen bieten intensive Beratungen anDie starken regionalen Unterschiede bei Kaiserschnitt-Geburtendeuten möglicherweise darauf hin, dass nicht allein medizinischeGründe ausschlaggebend dafür sind, ob ein Kind auf natürlichemWeg das Licht der Welt erblickt oder per Operation. Frauen, dieAngst vor den Schmerzen einer natürlichen Geburt haben und aneinen Kaiserschnitt denken, können sich ausführlich über Risikenund mögliche Alternativen beraten lassen. Jede Schwangere hatdie Möglichkeit, sich intensiv bei einer Vertragshebamme über dieVor- und Nachteile verschiedener Geburtsarten zu informieren.Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Weitere Informationen gibt es im aktuellen Medienservice „Rundum schwanger“ oder unter www.tk.de/lv-bremen, Suchwort „Schwangerschaft“. ImpressumHerausgeber:Techniker Krankenkasse, Landesvertretung BremenPostfach 28 61 55, 28361 BremenVerantwortlich: Brigitte FuhstRedaktion: Angela MotzkoTelefon: 04 21 - 305 05-4 00Telefax: 04 21 - 305 05-4 09E-Mail: lv-bremen@tk.deInternet: www.tk.de/lv-bremen