TK-Medienservice "Ach du liebe Zeit" (10-2011)

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Wie die Uhr unser Leben und unsere Gesundheit beeinflusst: Aktueller Medienservice gibt Hintergründe zum Thema "Zeit".

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TK-Medienservice "Ach du liebe Zeit" (10-2011)

  1. 1. TK-Medienservice „Ach du liebe der Techniker Krankenkasse 1 Informationen Zeit"_____________________________________________________Oktober 2011 Medienservice Themen, Trends und Hintergründe"Ach du liebe Zeit!"Wie die Uhr unser Leben und unsereGesundheit beeinflusstLeben im Zeitraffer: "fast forward" in die Stress-Falle .................................................................................. 2Mehr als jeder Zweite hat mehr Zeit für sich als früher – Freizeit nutzen, aber richtig .............. 5Zeitmanagement: mit wenigen Tricks zum Zeitkünstler .............................................................................. 6Zeit für Medizin: Wann wirken welche Medikamente am besten? ...................................................... 9Schlafenszeit: Was nachts mit uns passiert .................................................................................................... 12Schichtarbeit: Wenn die Nacht zum Tag wird, steht das Leben Kopf ............................................. 15Warten bis der Arzt kommt: So hilft die Krankenkasse bei langen Wartezeiten auf einenTermin und in der Praxis........................................................................................................................................... 18Herbst-Winter-Blues: Mehr als jedem Fünften schlägt die Jahreszeit aufs Gemüt .................... 21Die Zeit vergeht im Flug – Rezepte gegen Jetlag ..................................................................................... 24Kurz gemeldet ............................................................................................................................................................... 26Impressum ....................................................................................................................................................................... 28Hinweis für die RedaktionenEinige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und andereMotive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studienund Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle „Techniker Krankenkasse“ zur Verfügung.Download: www.presse.tk.deHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  2. 2. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 2_____________________________________________________Leben im Zeitraffer: "fast forward" in die Stress-FalleFrühstück auf dem Weg ins Büro, dort direkt ins Meeting, E-Mails checken,telefonieren und schon ist Mittagszeit. Später der Termin beim Chef undanschließend die Präsentation für morgen vorbereiten. Abends zum Sporthetzen, danach noch mit Freunden zum Abendessen treffen. Wie im Zeit-raffer geht der Tag vorüber. Das Leben ist einfach stressiger geworden,sagen fast drei von fünf Befragten (59 Prozent) in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Termindruck undHetze machen gerade den Job zum Stressfaktor Nummer eins. Rund umdie Uhr erreichbar sein zu müssen, stresst fast jeden Dritten."Stress bestimmt den Alltag in Deutschland immer stärker. Nicht nur imJob, in allen Lebensbereichen stehen wir unter Strom. Kaum jemand kannnoch richtig abschalten – und dieses Leben auf Standby macht die Men-schen krank", sagt Ellen Basner, Psychologin bei der TK. Stressauslöser Der Job ist ganz oben auf dem "Stressbarometer". Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  3. 3. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 3_____________________________________________________Fast 70 Prozent der Befragten machen die schnelllebige Welt für den An-stieg von Burnout-Fällen und psychischen Erkrankungen wie Depressionenund Schlafstörungen verantwortlich. Tatsächlich waren Erwerbspersonen(Beschäftigte und Arbeitslosengeld-I-Empfänger) 2010 im Durchschnittknapp zwei Tage wegen psychischer Störungen krankgeschrieben, zeigtder aktuelle Gesundheitsreport der TK. Das ist ein Anstieg um 51 Prozentim Vergleich zu 2006. Stressiger Alltag Termindruck und Hetze machen laut aktueller Forsa-Umfrage im Auftrag der TK das Leben an- strengender. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker Krankenkasse"Stress ist per se nicht immer schlecht, sondern kann auch nützlich sein alsReaktion auf bestimmte Reize. Doch chronischer Zeitstress schwächt dasImmunsystem und kann zum Beispiel Infektionen oder auch Übelkeithervorrufen", weiß Basner. Die Stress-Expertin rät daher: Stresssymptomefrühzeitig erkennen und entspannen lernen. "Neben Sport und Entspan-nungsübungen sollte auch eine neue Perspektive entwickelt werden: Allessofort erledigen – das geht mit gutem Zeitmanagement häufig auch an-ders", so die TK-Psychologin.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  4. 4. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 4_____________________________________________________Viele Menschen überfordert die Schnelllebigkeit im Alltag. Um Stressfallenzu umgehen, hilft vor allem eins: aktiv die Pause-Taste drücken. "Pausenmüssen nicht immer lang sein, doch sie sollten regelmäßig in den Berufsall-tag aber auch bei der Arbeit im Haushalt eingebaut werden. Alle 90 Minu-ten fünf bis zehn Minuten zu pausieren, kurz aus dem Fenster zu schauen,die Augen zu schließen oder einen Spaziergang zu machen, ist empfeh-lenswert, um sich zu regenerieren", sagt Basner. Und: Pausen laden denAkku besonders dann auf, wenn sie frei gewählt sind. UnbeabsichtigtePausen dagegen – etwa wenn man auf unpünktliche Kollegen warten muss– wirken in der Regel kaum erholsam.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  5. 5. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 5_____________________________________________________Mehr als jeder Zweite hat mehr Zeit für sich als früher – Freizeit nut-zen, aber richtigZeit für ein gutes Buch oder ein heißes Bad – das wünschen sich vom Ma-nager bis zum Studenten viele. Gleichzeitig glaubt mehr als jeder zweiteMensch in Deutschland (55 Prozent), dank moderner Technik mehr Zeit fürsich zu haben als früher. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage imAuftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Doch was nützt einemdie gewonnene Zeit, wenn sie unbewusst wieder verstreicht?Die TK-Psychologin Inga Margraf rät daher: bewusst Zeitdiebe aufspüren."Was tue ich wann? Was frisst unnötig viel Zeit? So lässt sich verhindern,dass man Freizeit unbemerkt für Unwichtiges opfert, anstatt sie mit loh-nenden Beschäftigungen auszufüllen."Ist freie Zeit erst einmal gewonnen, sollte man sie aktiv für sich nutzen,empfiehlt Margraf. "Es ist wichtig, dass wir regelmäßig Zeitfenster für unsreservieren und sie auch bewusst wahrnehmen. Denn Freizeit ist vor allemauch Ich-Zeit. Einige Verpflichtungen mal hinter sich lassen, mit Freundenlosziehen, nette Gespräche führen, Sport treiben oder auf der Couch imLieblingsschmöker blättern – das alles ohne ein schlechtes Gewissen zuhaben, ist Gold wert. So kann man Stress und mieser Laune vorbeugen",so die TK-Expertin. Und gerade für "Familien-Manager" gilt: Wenn dadurchArbeit im Haushalt liegenbleibt, müssen die anderen eben häufiger ran.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  6. 6. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 6_____________________________________________________Zeitmanagement: mit wenigen Tricks zum ZeitkünstlerDie Welt ist heute zwar schnelllebiger, aber sie bietet auch mehr Möglich-keiten als früher, sagen fast neun von zehn Befragten (87 Prozent) in eineraktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).Mehr Möglichkeiten in weniger Zeit – wer da kein Zeitkünstler ist, hat esschwer. Um mit verschiedenen "To-dos" jonglieren zu können, muss eingutes Zeitmanagement her.Wie man die Zeit austrickst und sie als Mitspieler gewinnt, statt permanentgegen sie anzukämpfen, weiß Anne Frobeen, Psychologin bei der TK. IhrRat: "Kein Zeitmanagement ohne Zeitanalyse: Das A und O ist, sich einenÜberblick darüber zu verschaffen, wofür unsere Zeit im Alltag draufgeht.Listen können helfen, alle Tätigkeiten am Tag schriftlich festzuhalten. Wiesinnvoll sind die einzelnen Tätigkeiten? Welche davon sind Zeitfresser, wiezum Beispiel unnötige Wartezeiten?"Eine bewährte Form der schriftlichen Tagesplanung ist die sogenannteALPEN-Methode. So funktioniert sie:• Aufgaben, Termine und Tätigkeiten notieren,• Länge der Aktivitäten schätzen,• Pufferzeiten einplanen – am besten etwa 40 Prozent der täglichen Ar- beitszeit. Auch wenn es um einzelne Aufgaben geht, sollten Pufferzei- ten eingeplant werden – je unsicherer man bei der Zeitschätzung ist, desto großzügiger.• Entscheidungen treffen, welche Aufgaben wichtig sind und welche eher nicht.• Nachkontrolle: am Ende des Tages Unerledigtes streichen oder auf den nächsten Tag übertragen. Prüfen, ob geschätzte Zeiten realistisch sind.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  7. 7. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 7_____________________________________________________Um selbst über seine Zeit zu entscheiden und sich nicht von ihr bestimmenzu lassen, müssen kurz- aber auch langfristige Ziele klar sein. Frobeen:"Das hilft, um in hektischen Momenten zu wissen, worauf es einem an-kommt. Wer weiß, was er sowohl in der nächsten Woche als auch in fünfJahren schaffen will, kann im Stress einfacher Wichtiges von Unwichtigemtrennen." So lassen sich "To-dos" auch leichter priorisieren, was zum Ein-maleins eines guten Zeitmanagements gehört: Wichtiges zuerst, so dieGrundregel. Zeitmanagement Wenige Tricks genügen, um seine Zeit zu kontrollieren. Eine umfassende Zeitanalyse ist dabei das A und O. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseUm der Zeit nicht auf den Leim zu gehen, darf eins nicht fehlen: ausrei-chend und regelmäßige Pausen. "Faustregel: Auszeiten von rund fünf Mi-nuten pro Stunde – vielleicht ein kurzer Spaziergang durch das Haus, dasBüro lüften oder eine Tasse Tee trinken – halten am besten fit, und mankann konzentriert weiterarbeiten", so Frobeen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  8. 8. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 8_____________________________________________________Die meisten Menschen erleben ein Leistungshoch von drei Stunden amVormittag und eines am Nachmittag. Mittags überfällt viele ein Tief. EinenZeitvorteil hat, wer darüber hinaus seine starken und schwachen Phasenkennt. "Es ist sinnvoll, die persönlichen Hochzeiten für geistig oder körper-lich schwierige Aufgaben zu nutzen. Routineaufgaben, die sich auch nur mithalber Kraft erledigen lassen, sollten dann in die Wellentäler der Leistungs-fähigkeit verlegt werden", empfiehlt die TK-Psychologin.Vielen Gehetzten fällt es schwer, ihre Freizeit voll auszukosten. Dabei sindMomente des Genießens für ein gutes Zeitmanagement unverzichtbar. "Nurwer freie Zeit genießen kann, weiß diese auch zu schätzen und erholt sichbesser. Augenblicke zu zelebrieren, macht außerdem glücklich und ist einStück Lebensqualität", sagt Frobeen.Für ihre Versicherten, die auf dem Weg zum Zeitkünstler aus dem Taktkommen und Hilfe brauchen, bietet die TK den Workshop "Stressfrei durchZeitmanagement" an. Der Online-Kurs gibt Zeitgestressten weitere Tippsund praktische Maßnahmen an die Hand. Zugang und weitere Informatio-nen unter www.tk.de (Webcode: 143550).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  9. 9. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 9_____________________________________________________Zeit für Medizin: Wann wirken welche Medikamente am besten?Wir können sie weder sehen noch ticken hören, doch sie gibt uns jedenTag den Takt vor: die innere Uhr. Wann wir wach sind, Hunger haben odersogar zur schlechten Laune neigen, steht grundsätzlich im Einklang mitdem Biorhythmus. Auch die Wirkung von Medikamenten richtet sich nachdiesem körpereigenen Zeitgeber. "Viele Menschen wissen das jedoch nichtund nehmen Medikamente zum falschen Zeitpunkt ein. Das kann zu unan-genehmen Nebenwirkungen und sogar Schäden führen", sagt Damra Saric,Apothekerin bei der Techniker Krankenkasse (TK).Die Arzneimittel-Expertin erklärt, warum die Einnahme von Pillen und Co.eine Frage des Timings ist. "Der Hauptgrund dafür liegt in jeder einzelnenZelle, in der permanent biochemische und physikalische Prozesse ablau-fen. Vom Stadium dieser Prozesse hängt es ab, wie zugeführte Arzneimittelwirken", so Saric. Selbstverständlich richtet sich die Einnahme von Heilmit-teln auch nach anderen Faktoren, wie etwa der Therapieform oder derKombination mit anderen Präparaten. Im Zweifel gilt außerdem: lieber nochmal den Arzt fragen. Doch für den Normalfall lässt sich sagen, wann man-che Medikamente am besten zünden.Cortison zum Beispiel. "Bei den meisten Therapien mit Cortison ist es sinn-voll, das Medikament morgens einzunehmen. Denn zwischen sechs undacht Uhr in der Früh produziert der Körper selbst am meisten Cortisol, einentzündungshemmendes Hormon. Das Cortison-Präparat passt sich somitam besten dem körpereigenen Hormonspiegel an", sagt Saric.Viele Arthritis-Patienten wissen: Abends kommt der Schmerz. Denn mitsteigender Belastung des entzündeten Gelenks steigt auch das Leid. Invielen Fällen empfiehlt sich deshalb, die Arznei morgens zu schlucken. SoHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  10. 10. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 10_____________________________________________________kann das Medikament seine Wirkung im Laufe des Tages entfalten undanschlagen, wenn der Schmerz am größten ist. Zeit für Medizin Viele Medikamente wirken zu bestimmten Tageszeiten am besten. Der Grund dafür ist die innere Uhr. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseKein Zahnarzttermin mehr vor 15 Uhr? "Wenn man es allein von der inne-ren Uhr abhängig machen will, ja. Das Schmerzempfinden des Menschenist zu diesem Zeitpunkt am geringsten. Deshalb wirken lokale Betäubungennachmittags drei Mal länger als am Morgen", sagt die TK-Apothekerin.Auch einige Impfungen empfehlen sich zur Nachmittagszeit.Chronobiologen und -pharmakologen haben festgestellt, dass beispielswei-se die Hepatitis-B-Impfung am Nachmittag effektiver ist. Der Grund: Nach-mittags ist das Immunsystem stärker und kann schneller Antikörper bilden.Das Atmen fällt schwer, Hustenreiz kriecht die Kehle hoch – Asthmatikerklagen vor allem nachts über diese Beschwerden, wenn sie liegen und sichdie Bronchien verengen. "Es ist daher meist sinnvoll, ein höher dosiertesHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  11. 11. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 11_____________________________________________________Präparat wie Theophylin abends zu nehmen, um einem nächtlichenAsthmaanfall vorzubeugen", rät Saric.Morgens sind Knorpel- und Bindegewebe am stärksten geschwollen. Fürviele Rheumatiker bedeutet das zusätzliche Schmerzen. "Bei Patienten mitausgeprägter rheumatischer Symptomatik am Morgen erweisen sich anti-rheumatische Schmerzmittel bei abendlicher Gabe am effektivsten", sagtSaric.Übrigens: Für alle Schmerzgeplagten, die auf Acetylsalicylsäure schwören:Aspirin und Co. verträgt der Magen am besten gegen 22 Uhr, weil zu dieserZeit der Magen-Darm-Trakt stark durchblutet ist.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  12. 12. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 12_____________________________________________________Schlafenszeit: Was nachts mit uns passiertNachts durchwandern gesunde Schläfer tiefe Täler und überqueren hoheGipfel. Was nach einem abenteuerlichen Traum klingt, beschreibt die Ebe-nen des Schlafs, die Schlafphasen. Zwischen Traum-, Leicht- und Tief-schlaf gleitet der Mensch auf und ab – der körpereigene Rhythmus gibtdabei den Takt vor: Etwa alle 90 Minuten beginnt ein neuer Schlafzyklus,der jeweils alle drei Phasen umfasst. Ob man am nächsten Tag fit und er-holt ist, hängt vor allem vom richtigen Verhältnis der Schlafphasen ab.Doch was passiert eigentlich genau in den einzelnen Phasen? Auf und ab Schlaf ist nicht gleich Schlaf. Nachts wechseln sich die Schlafphasen ab. Ihr Verhältnis zueinander macht einen erhol- samen Schlaf aus. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseDas weiß Wiebke Arps, Gesundheitsexpertin bei der Techniker Kranken-kasse (TK). "Direkt nach dem Eindösen, in dem Übergangsstadium zwi-schen Schlafen und Wachen, lockert sich der Kontakt zur Außenwelt. Jeangespannter und gestresster man vor dem Einschlafen war, desto wahr-scheinlicher ist, dass in dieser Phase harmlose Störungen auftreten. SoHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  13. 13. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 13_____________________________________________________zucken zum Beispiel Muskeln, weil sie sich unterschiedlich schnell ent-spannen", so Arps.Zu Beginn der Nacht driftet der Schlafende schnell aus dem leichten in dentiefen Schlaf weiter – die Zeit der intensivsten körperlichen Erholung: DieAtmung verlangsamt sich, Blutdruck und Herzfrequenz sinken, die Muskelnentspannen sich. "Für das Immunsystem ist der Tiefschlaf besonders wich-tig", so die TK-Expertin. "Und auch Wachstumshormone werden in denTiefschlafphasen zu Beginn der Nacht vermehrt ausgeschüttet. Sie unter-stützen das Zellgewebe dabei, sich zu regenerieren."In den sogenannten REM-Phasen, die vor allem durch schnelle Bewegun-gen der Augen (englisch: Rapid Eye Movement) gekennzeichnet sind,träumt der Mensch. Sein Gehirn ist plötzlich wieder hoch aktiv, und Herz-schlaf und Atmung beschleunigen sich. Auch die Gesichtszüge desSchlafenden verändern sich entsprechend der Situation, von der er geradeträumt – fast könnte man meinen, er wäre wach. Wiebke Arps: "Gleichzeitigist der Mensch in der Traumphase wie gelähmt, damit er die geträumtenBewegungen nicht tatsächlich ausführt. Deshalb können Alpträume dasbeklemmende Gefühl wecken, dass man weglaufen möchte, aber nicht vonder Stelle kommt."Die Phasen des Leicht- und des Traumschlafes nehmen im Laufe derNacht immer mehr Raum ein – auf Kosten des Tiefschlafes. Deshalb ist derSchlafende im Laufe der Nacht immer leichter aufzuwecken. Wegen derlangen Tiefschlafphasen sind die ersten beiden Schlafzyklen zur nächtli-chen Erholung besonders wichtig.Doch: Je älter der Mensch ist, desto weniger erholsam ist der Schlaf. Dennmit den Jahren nimmt das Schlafbedürfnis stetig ab und damit auch dieLänge der Tiefschlafphasen. Während Säuglinge noch 16 Stunden undHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  14. 14. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 14_____________________________________________________Kleinkinder elf bis 13 Stunden schlafen, brauchen Erwachsene nur nochrund acht Stunden Schlaf. Rückt das Rentenalter näher, sinkt der Schlaf-bedarf dann auf etwa sechs Stunden. Ältere Menschen wachen dabeinachts häufiger auf und sind morgens oft schon lange wach, bevor derWecker klingelt. Schlafbedarf Je älter der Mensch, desto kürzer der Schlaf. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  15. 15. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 15_____________________________________________________Schichtarbeit: Wenn die Nacht zum Tag wird, steht das Leben KopfSeit der Erfindung des elektrischen Lichts ist der Mensch zwar nicht mehrdaran gebunden, nachts zu schlafen und tagsüber zu arbeiten, unsereinnere Uhr ist aber nach wie vor auf diesen Rhythmus eingestellt. Feuer-wehrmänner, Fluglotsen, Krankenschwestern, Call-Center-Mitarbeiter undalle anderen, die im Schichtdienst arbeiten, müssen ihren Biorhythmus andie wechselnde Arbeitszeit anpassen. Laut Statistischem Bundesamt stelltNachtarbeit bei jedem fünften Beschäftigten das Leben auf den Kopf. "Dasist für Körper und Geist eine besondere Belastung", sagt Gudrun Ahlers,Gesundheitsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (TK)..Größtes Problem: Viele Schichtarbeiter leiden unter permanentem Schlaf-entzug. Denn wenn sie morgens ins Bett fallen, fährt der Körper erst richtighoch. Der Schlaf am Tag ist daher kürzer, störanfälliger und weniger erhol-sam. "Studien haben gezeigt, dass Nachtarbeiter durchschnittlich zwei bisvier Stunden weniger schlafen als die Kollegen, die am Tag arbeiten", soAhlers. Die Hauptschlafphase sollte daher mindestens vier Stunden betra-gen, kürzere "Nickerchen" am Nachmittag helfen zudem, wieder Energie zutanken. "Insgesamt sind mindestens sieben Stunden Schlaf nötig, um aufDauer konzentriert und leistungsfähig zu bleiben", sagt die TK-Expertin.Aber nicht nur die innere Uhr, sondern auch der ganz normale Alltagslärmhindert den Tagschläfer oft am Ein- und Durchschlafen. Die Expertin rätdaher, den ruhigsten Raum der Wohnung, möglichst weit weg von Küche,Flur und Bad, als Schlafzimmer zu nutzen und eventuell sogar eine zusätz-liche Schalldämmung anzubringen. Telefon und Türklingel sollten ab-geschaltet sein. "Man sollte sich auch ruhig trauen, seine Freunde undNachbarn zu bitten, tagsüber nicht zu stören", empfiehlt Ahlers. Auch Ohr-stöpsel und Augenbinden können helfen, in den Schlaf zu finden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  16. 16. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 16_____________________________________________________ Wenn die Nacht zum Tag wird Beschäftigte mit Schichtdienst sind besonderen gesundheitli- chen Belastungen ausgesetzt. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseDoch Nachtarbeiter haben nicht nur Probleme, tagsüber in den Schlaf zukommen, sondern auch damit, sich in der Nacht beim Arbeiten wach zuhalten. Zwischen zwei und fünf Uhr morgens ist die Müdigkeit am größten.Deshalb ist es wichtig, in der Nachtschicht häufiger kurze Pausen einzule-gen, um danach wieder konzentriert arbeiten zu können. Helle Arbeitsräu-me, die gut gelüftet und niedrig temperiert sind, helfen beim Wachbleiben.In den Pausen sollten Nachtarbeiter zudem auf schwere Kost verzichten.Das ist auch wichtig, um Magen-Darm-Erkrankungen – wie bei Schichtar-beitern wegen der unregelmäßigen Essenszeiten weit verbreitet – vorzu-beugen.Viele Schichtarbeiter haben zudem ein soziales Problem. Wer nachts arbei-tet und tagsüber schläft, hat es schwerer, am gesellschaftlichen Leben teil-zunehmen, für die Familie da zu sein, Freunde zu treffen oder Hobbysnachzugehen. „Familiäre Belastungen beispielsweise sind in der Regel einAusschlusskriterium für die Arbeit im Schichtdienst“, sagt Ahlers. Und wennHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  17. 17. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 17_____________________________________________________es nicht anders geht? „Unternehmen müssen auch auf die Gesundheit ihrerMitarbeiter achten und für gesundheitsfördernde Bedingungen sorgen. Be-triebe sollten deshalb prüfen, ob die Schichtpläne ergonomischer zu gestal-ten sind und ob im Einzelfall individuelle Arbeitsmodelle möglich sind“, for-dert die TK-Gesundheitsexpertin.Weitere Informationen und Tipps für Schichtarbeiter und -betriebe gibt esim Internet unter www.tk.de und in der Broschüre "Schichtarbeit", die dortkostenlos zum Download bereitsteht.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  18. 18. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 18_____________________________________________________Warten bis der Arzt kommt: So hilft die Krankenkasse bei langenWartezeiten auf einen Termin und in der PraxisIn vielen deutschen Arztpraxen gilt: Wer einen Termin will, muss warten –manchmal sogar mehrere Wochen. Wie sehen das eigentlich die Patien-ten? Das wollte das "Wissenschaftliche Institut der Techniker Krankenkas-se (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen" (WINEG) genauerwissen und fragte bei den Menschen konkret nach. Das Ergebnis derUntersuchung: Neun von zehn Versicherten sind zufrieden mit der Warte-zeit auf einen Arzttermin. Mehr als zwei Drittel der Befragten haben sichebenfalls positiv zur Wartezeit in der Arztpraxis geäußert. Außerdem sinddeutlich über 90 Prozent der Menschen mit der Freundlichkeit des Perso-nals und der Atmosphäre in der Praxis zufrieden. In der Praxis Die allermeisten Versicherten äußern sich zufrieden über die Praxisorganisation ihrer Ärzte. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseBekommen TK-Versicherte einmal keinen zeitnahen Termin, obwohl esschnell gehen muss, können sie sich an den TK-Terminservice wenden.Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 – 285 85 80 00 helfen die Mi-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  19. 19. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 19_____________________________________________________tarbeiter der TK den Kunden, so schnell wie möglich einen passendenTermin beim Haus- oder Facharzt zu vereinbaren. Die Hotline ist montagsbis freitags von 7 bis 22 Uhr zu erreichen. Zufriedene Patienten Die meisten gesetzlich Versicher- ten sind mit der Zeit, die sie im Wartezimmer ihres Arztes ver- bringen, einverstanden. Im Nor- dosten sind sogar 90 Prozent der Menschen mit der Wartezeit in der Praxis zufrieden. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseEine schnelle Terminvergabe und kurze Wartezeiten in der Praxis regeltdie TK inzwischen auch in verschiedenen Versorgungsverträgen. ZumBeispiel bei einigen Verträgen zur sogenannten IntegriertenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  20. 20. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 20_____________________________________________________Versorgung hat sie solche Service-Elemente vereinbart. Bei der Integrier-ten Versorgung arbeiten unterschiedliche Sektoren des Gesundheitssy-stems – zum Beispiel Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Kliniken undReha-Einrichtungen – eng zusammen. Auch bei den Hausarztverträgender TK haben sich die teilnehmenden Ärzte verpflichtet, mindestens einmalin der Woche längere Sprechzeiten einzurichten. Außerdem sollten TK-Patienten bei vereinbarten Terminen nicht länger als 30 Minuten in derPraxis warten. Falls eine Überweisung an einen Facharzt notwendig ist,helfen die Hausärzte ebenfalls, zügig einen Termin zu erhalten.Apropos Facharzt: Wer nicht lange auf einen Termin warten will, kann denBesuch beim Spezialisten ab November 2011 auch online buchen. Zu-nächst in Berlin können TK-Versicherte über ein Internetportal unabhängigvon den Sprechzeiten auf den Terminkalender ihrer Facharztpraxis zugrei-fen und einen Termin buchen. Der Vorteil: "Unsere Kunden sparen sichnicht nur die Anrufe in den einzelnen Praxen und die Wartezeit in einerTelefonschleife. Sie werden auch bevorzugt und erhalten schneller Termi-ne. Dafür sorgt eine Reservierung bestimmter freier Plätze für TK-Versicherte", sagt Thomas Nebling, TK-Experte und Leiter des Projekts"Arzttermin-Online". An dem Projekt beteiligen sich zunächst Ärzte derFachrichtungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Augenheilkunde, Gynäkolo-gie, Chirurgie und Orthopädie in und um Berlin. Nach der einjährigen Pilot-phase soll der Service bei entsprechendem Erfolg TK-Versicherten in im-mer mehr Bundesländern zur Verfügung stehen.Weitere Informationen zum TK-Terminservice und zum Arzttermin-Onlinesind im Internet unter www.tk.de unter der Rubrik "Beratungsangebote" zufinden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  21. 21. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 21_____________________________________________________Herbst-Winter-Blues: Mehr als jedem Fünften schlägt die Jahreszeitaufs GemütKürzere Tage, grauer Himmel, nasskaltes Wetter – Sommerbluse undShorts sind endgültig in den Tiefen des Kleiderschranks verschwunden.Der Herbst zieht ein. Vielen schlägt die dunkle Jahreszeit aufs Gemüt.Mehr als jeder fünfte Mensch in Deutschland (22 Prozent) fällt im Herbstund Winter in ein Stimmungstief. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelleForsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). 17 Prozentleiden unter einem Herbst-Winter-Blues, wenn sie ohnehin schon gestresstsind. Bei jedem Zweiten hängt die Stimmung dagegen generell nicht vomWetter und den Jahreszeiten ab.Laut Umfrage sind Frauen wetterfühliger als Männer: Mehr als jede Vierte(26 Prozent) gab an, unter dem Herbst-Winter-Blues zu leiden, bei denMännern sind es nur 18 Prozent. Auch regional gibt es große Unterschie-de. Während gut 30 Prozent der Bayern angaben, dass ihnen die Witte-rung die Laune verhagelt, sind es in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saar-land gerade einmal zwölf Prozent."Viele Menschen sind in der Herbst- und Winterzeit häufig müde, antriebs-schwach und schnell gereizt. Doch kaum sind die Tage im Frühling wiederlänger, steigt auch die Freude an Aktivitäten wieder", weiß TK-PsychologeYork Scheller. Von einer behandlungsbedürftigen saisonalen Depression(SAD - Seasonal Affective Disorder) sprechen Experten aber erst dann,wenn sich im Herbst und Winter regelmäßig ein schwerer Grad an depres-siven Symptomen einstellt.Doch warum sorgt die Jahreszeit vielfach überhaupt für schlechte Stim-mung? Grund ist zu wenig Tageslicht, das auf die Netzhaut fällt. Dashemmt die Produktion des Muntermacher-Hormons Serotonin. GleichzeitigHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  22. 22. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 22_____________________________________________________kommt es weiterhin zur Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. DieFolge: mattes Gefühl und miese Laune.Was ist also zu tun, um sich von der dunklen Jahreszeit nicht niederringenzu lassen? "Sonnenlicht ist die beste Therapie. Auch wenn es bewölkt ist,die Serotonin-Produktion kommt trotzdem in Fahrt. Frische Luft und Bewe-gung helfen außerdem, den Kreislauf in Schwung zu bringen", sagt Schel-ler. Und: Ernährung spielt auch eine Rolle. Ananas, Bananen und Weint-rauben beispielsweise fördern ebenso wie Fisch die Ausschüttung von Se-rotonin. Dunkle Jahreszeit Meist schlägt der Blues mit der winterlichen Zeitumstellung zu, wenn sich die Tage verkürzen und es früher dunkel ist. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseÜbrigens: Fast jeder Zehnte fühlt sich in der dunklen Jahreszeit besonderswohl, so die Umfrage. Nicht nur Herbst und Winter können das Gemüt be-lasten, sondern auch der Sommer. „Für viele ist die Hitze im Hochsommerunerträglich, der Kreislauf macht ihnen zu schaffen, und sie sind schnellerschöpft“, so der TK-Psychologe.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  23. 23. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 23_____________________________________________________ Mehr als jeder Fünfte betrof- fen Gegen den Herbst-Winter-Blues hilft vor allem ausreichend Son- nenlicht. Auch eine Lichttherapie mit speziellen Lichtgeräten kann helfen. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  24. 24. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 24_____________________________________________________Die Zeit vergeht im Flug – Rezepte gegen JetlagZum Meeting nach Los Angeles oder in die Flitterwochen auf die Malediven– viele Geschäftsleute und fernweh-geplagte Urlauber überqueren auf ihrenReisen gleich mehrere Zeitzonen. Damit muten sie ihrem Körper einigeszu, denn die innere Uhr lässt sich nicht vor- oder zurückdrehen wie ein Rei-sewecker. Die Folge: Sie liegen die halbe Nacht wach, müssen schon vor-mittags gähnen und können sich kaum konzentrieren – typische Symptomefür Jetlag. "Bis sich der Körper an den neuen Rhythmus anpasst, vergeheneinige Tage. Aber es gibt Tricks, wie man es sich ein bisschen leichter ma-chen kann", so Heiko Schulz, Psychologe bei der Techniker Krankenkasse(TK).Bis zu drei Stunden Zeitverschiebung bewältigt der Organismus meist pro-blemlos. Aber je mehr Zeitzonen Reisende überqueren, desto weiter gerätihr Biorhythmus aus dem Takt. Denn die innere Uhr des Menschen ticktauch unabhängig von äußeren Signalen. Ohne Hinweise auf die Tageszeitstellt sich der menschliche Körper auf einen Rhythmus von fast 25 Stundenein. "Reisen nach Osten, wo die Uhr vorzustellen und der Tag kürzer ist,machen dem Körper so auch stärker zu schaffen als Flüge gen Westen",erklärt der TK-Experte. Schulz rät Fernreisenden, sich darauf schon zuHause vorzubereiten und in den Tagen vor dem Abflug nach und nach im-mer etwas früher aufzustehen. Andersherum kann man bei Reisen nachWesten etwas später schlafen gehen.Am besten stellen Reisende sich schon beim Abflug auf die neue Ortszeitein. Das heißt: Essen und Schlafen, wenn es am Zielort Zeit dafür ist. Da-bei haben es Menschen leichter, die an einen unregelmäßigen Tagesablaufgewöhnt sind. Bei einem Flug um die halbe Erdkugel ist die Zeitverschie-bung besonders extrem: Gleich ein halber Tag geht verloren. Dabei hilftHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  25. 25. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 25_____________________________________________________eine Atempause auf halber Strecke – viele Fluggesellschaften bieten einenStop-Over zu günstigen Preisen an.Endlich angekommen heißt es durchhalten – auch wenn die Augen nach-mittags schon schwer sind. "Am frühen Abend noch etwas Leichtes zu es-sen und erst danach schlafen zu gehen, beugt unangenehmen Jetlag-Symptomen vor", rät Schulz. Den ersten Tag am Urlaubsort sollten Weitge-reiste möglichst ruhig angehen lassen und nicht sofort ein anstrengendesBesichtigungsprogramm planen oder mit dem Mietwagen weiterreisen. Be-sonders gut tun lange Spaziergänge an der frischen Luft: Das Tageslichthilft der inneren Uhr, sich auf den neuen Rhythmus umzustellen. DennLicht stoppt im Gehirn die Produktion des Schlafhormons Melatonin, dasdem Körper "Schlafenszeit" signalisiert. "Dieser Trick ist übrigens amNachmittag wirksamer als am Vormittag", verrät der TK-Psychologe. Jetlag Wenn man der Zeit davonfliegt, rächt sich der Körper mit Jetlag. Hellwach in der Nacht, fallen einem schon am Vormittag die Augen zu. Das beste Rezept: Am Ziel sollte man sich gleich dem neuen Rhythmus anpas- sen. Dabei hilft am ersten Tag ein möglichst langer Aufenthalt im Freien. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  26. 26. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 26_____________________________________________________Kurz gemeldetHautalterung: Spuren der Zeit*** Ein Blick in den Spiegel genügt, um zu sehen, dass Zeit vergeht. Aufder Haut hinterlässt sie mit den Jahren ihre Spuren. Denn mit zunehmen-dem Alter produziert die Haut weniger Fett und verliert dadurch an Feuch-tigkeit. Die Folge: Die Zellen brauchen länger zur Teilung, die Haut altert -ein genetisch unabwendbarer Prozess. Aber auch äußere Umwelteinflüsseziehen an der Haut nicht spurlos vorüber. So entzieht zum Beispiel nichtnur UV-Strahlung der Haut Feuchtigkeit. Auch zu niedrige Temperaturentrocknen das größte menschliche Organ aus und tragen so zur Hautalte-rung bei. Passend zur kalten Jahreszeit rät die TK daher, die Haut sorgfäl-tig zu schützen und beispielsweise für das Gesicht eine fetthaltige Feuch-tigkeitscreme zu benutzen. Lippenstifte mit hohem Fettgehalt verhindernaußerdem spröde Lippen. Handschuhe und häufiges Eincremen schützendie Hände. Und: Höchstens einmal pro Tag kurz und nicht zu heiß du-schen.***Ernährung: alles zu seiner Zeit*** Kiwis aus Neuseeland, Äpfel aus Chile, Tomaten aus Israel – vieleObst- und Gemüsesorten reisen weite Strecken rund um den Globus, um inDeutschland täglich auf dem Tisch zu landen. Dass Sommerfrüchte auchim Winter zu Hauf im Supermarkt ausliegen, ist für die meisten Konsumen-ten selbstverständlich. Doch kaum einer überblickt noch, was wann wo wiewächst. Die TK empfiehlt daher, vermehrt zu hiesigen Obst- und Gemüse-sorten zu greifen – und zwar je nach Saison. Der Herbst ist zum Beispielnicht nur die Zeit des Kürbisses. Auch Kopfsalat, Möhren sowie Brombee-ren und Äpfel schmecken im Oktober von deutschen Feldern lecker. Setztder erste Bodenfrost ein, schlägt die Stunde des Grünkohls. Seine Hochzeitreicht bis ins nächste Jahr. Im Frühling passen dann heimischer Lauch,Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  27. 27. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 27_____________________________________________________Zwiebeln und Spargel gut in den Einkaufskorb. Im Sommer ist das Angebotmit hellen und dunklen Früchten aus der Region sehr üppig.***Achtung: Zeitumstellung im Oktober*** Endlich wieder eine Stunde länger schlafen. Am 30. Oktober 2011springt die Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag von drei auf zweiUhr zurück. Weil es um 18 Uhr dann schon richtig dunkel ist, fängt für vieleWetterfühlige der Herbst-Blues an zu spielen. Die Techniker Krankenkasse(TK) rät: Trotz nasskaltem Wetter an die frische Luft gehen und Sonne tan-ken. Die regt auch bei bewölktem Himmel die Produktion des Munterma-cher-Hormons Serotonin an.*** Zeitumstellung Am 30. Oktober 2011 schleicht sich wieder die "25". Stunde in den Biorhythmus ein. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011
  28. 28. TK-Medienservice „Ach du liebe Zeit" 28_____________________________________________________ImpressumDen TK-Medienservice finden Sie im Internet im Presse-Center unterwww.presse.tk.de. Dort stehen Ihnen auch honorarfreie Pressefotos, Info-grafiken und schnittfähiges Filmmaterial zur Verfügung.Die Verwendung des TK-Medienservices ist honorarfrei. Wir bitten um dieZusendung von Belegexemplaren.Bitte beachten Sie die Verwendungsbedingungen für die Pressefotos undInfografiken:Abdruck honorarfrei unter Angabe der Quelle "Foto: Techniker Kranken-kasse" im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und im Zusammenhangmit den von der TK veröffentlichten Themen. Die Nutzung zu Werbezwek-ken ist ausgeschlossen. Das Einstellen in Bilddatenbanken bedarf der Ge-nehmigung durch die Pressestelle der Techniker Krankenkasse.Sie erreichen die Pressestelle der TK unter:Techniker Krankenkasse, PressestelleBramfelder Straße 140, 22305 HamburgTel. 040 - 69 09-17 83, Fax 040 - 69 09-13 53, E-Mail pressestelle@tk.deAlle Presseinformationen der TK auf einen Blick: Besuchen Sie unserenSocial Media Newsroom unter www.newsroom.tk.de.Folgen Sie auch unseren News auf dem Twitter-Kanal der TK-Pressestelleunter www.twitter.com/TK_Presse.Wenn Sie in den E-Mail-Verteiler für Pressemitteilungen und den Medien-service aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns ein Mail anpressestelle@tk.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Oktober 2011

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