TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" (2-2012)

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Mehr als jede andere Jahreszeit vermag der Frühling zu verführen: Selbst Sportmuffel kommen jetzt leichter in Bewegung, Diätgegner nehmen bereitwillig den Kampf gegen den Winterspeck auf und Hobbygärtner drängt es wieder an die frische Luft.

Der vorliegende Medienservice der Techniker Krankenkasse (TK) informiert darüber, wie überflüssige Pfunde dauerhaft schrumpfen, wie das richtige Training frühjahrsfit macht und wie die Gartenarbeit sicherer wird. Außerdem enthält er Tipps zum richtigen Umgang mit der UV-Strahlung der Frühlingssonne.

Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

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TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" (2-2012)

  1. 1. Informationen der Techniker KrankenkasseFebruar 2012 Medienservice Themen, Trends und HintergründeGesund und vital in den FrühlingProblemzone Winterspeck: Blitzdiäten sind mit Vorsicht zu genießen .............................................. 2So gelingt der Einstieg in den Frühjahrssport .................................................................................................. 4Hautkrebs: Frühlingssonne strahlt wie im Sommer ........................................................................................ 7Frühjahrsmüdigkeit – medizinisches Märchen oder Realität? ........................................................... 10"Allergiker-Schreck": Ambrosia breitet sich in Deutschland aus ....................................................... 11Gesunde Ostern: Freispruch für das Hühnerei ............................................................................................. 14Fasten im Frühjahr: Chroniker sollten den Arzt fragen ............................................................................ 16Den Garten unfallfrei genießen ........................................................................................................................... 18Fünf Fragen an Dr. Susanne Woelk, Aktion "Das Sichere Haus" ........................................................ 20Ab in den Frühling: Stubenhocker ins Freie locken ................................................................................... 22Kurz gemeldet ............................................................................................................................................................... 25Impressum ....................................................................................................................................................................... 26Hinweis für die RedaktionenEinige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und andereMotive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studienund Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle "Techniker Krankenkasse“ zur Verfügung.Download: www.presse.tk.de
  2. 2. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 2_____________________________________________________Problemzone Winterspeck: Blitzdiäten sind mit Vorsicht zu genießenWenn die Temperaturen wieder steigen und damit dicke Rollkragenpulloverund warme Thermohosen der luftigeren Bekleidung weichen, bringt es derFrühling an den Tag: Mehr als jeder zweite Deutsche ist zu dick. Doch jetztauf die Schnelle ein paar Kilos loszuwerden, bringt langfristig nichts, so dieTechniker Krankenkasse (TK). Experten raten, sich von der "Diäthysterie"nicht mitreißen zu lassen und lieber langsam und dauerhaft Gewohnheitenumzustellen."Blitzdiäten wie beispielsweise die Ananas-Diät oder die Eier-Diät sindproblematisch, weil sie meist extrem einseitig und kalorienreduziert sind",sagt Dr. Helga Christoffel vom Ärztezentrum der TK. Sie erklärt: "Wer übereinen gewissen Zeitraum hinweg nur frische Ananas oder Eier verzehrt,wird die unliebsamen Pfunde zwar schnell los. Doch sorgt ein derart redu-zierter Speiseplan schon oft nach kürzester Zeit für Heißhungerattackenund schlechte Laune." Dabei komme das wirklich böse Erwachen oft ersthinterher, wenn sich der sogenannte Jo-Jo-Effekt bemerkbar macht undder Hungergeplagte sogar mehr auf die Waage bringt als zuvor, so die Ärz-tin.Und so funktioniert der Jo-Jo-Effekt: Durch die extrem reduzierte Kalorien-zufuhr stellt sich der Körper auf eine vermeintliche "Hungersnot" ein undverringert seinen Kalorienbedarf. "Diese Anpassungsfähigkeit ist an sichnicht schlecht, da der Mensch im Laufe der Geschichte so auch längereHungerperioden überstehen konnte", so Christoffel. Gebe es jedoch wiederNahrung, setze der Körper wieder Fett an, um sich vor der nächsten Hun-gerperiode zu schützen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  3. 3. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 3_____________________________________________________Im 21. Jahrhundert und in der westlichen Konsumgesellschaft bedeutetdies, den Körper langfristig an das kontinuierliche Nahrungsangebot zugewöhnen. Denn radikale Diäten, wie sie im Frühjahr immer wieder ange-priesen werden, bauen nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse ab, umden Energiebedarf des Körpers zu decken. Letzteres ist, wenn es um dasErreichen der "Idealfigur" geht, kontraproduktiv: "Muskeln sind gewisser-maßen die Verbrennungsöfen unseres Körpers. Sie verbrauchen sogarnoch dann Energie, wenn wir schon längst die Füße hochgelegt haben",erklärt die TK-Expertin Christoffel. Das heißt wiederum: Durch den Abbauvon Muskelmasse wird gleichzeitig der Energieverbrauch des Körpers ge-senkt und der Teufelskreis zwischen Gewichtsabnahme und -zunahmeverschlimmert.Den Jo-Jo-Effekt zu verhindern, ist also nur mit Hilfe einer dauerhaften Er-nährungsumstellung in Kombination mit einem gezielten Bewegungspro-gramm möglich, folgert Christoffel: "Sinnvoll ist, zu fette Nahrungsmittelvom Speiseplan zu streichen und täglich mehrere Portionen frisches Obstund Gemüse zu sich zu nehmen." Dies lasse die Pfunde zwar nur langsam,dafür aber nachhaltig purzeln. "So desillusionierend es vielleicht zunächstauch klingen mag: Will man gesund und dauerhaft abnehmen, sollte dasÜbergewicht genauso langsam reduziert werden, wie man es auch ange-setzt hat. Als Faustregel gilt: Mehr als ein Kilo in 14 Tagen sollte es nichtsein", empfiehlt die Medizinerin.Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcodes037286 und 048666).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  4. 4. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 4_____________________________________________________So gelingt der Einstieg in den FrühjahrssportWinterspeck, Frühjahrsmüdigkeit, zu wenig Bewegung – wer etwas für sichtun will, dem kommt der Frühling gerade Recht: "Bei milden Temperaturenund frischer Frühjahrsluft kommt man besonders leicht in Schwung.Außerdem liegt die Jahreszeit günstig zwischen Weihnachtsbraten undStrandurlaub – deshalb wird es Zeit, spätestens jetzt damit anzufangen",sagt Eva Hesselschwerdt, Präventionsexpertin bei der Techniker Kranken-kasse (TK). Sport im Frühling Nach der Winterpause gilt es, den Körper wieder langsam trainieren. Pressefoto zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseWer im Frühling aber zu schnell mit seinen sportlichen Aktivitäten beginnt,riskiert Verletzungen, die nicht selten zu einer Zwangspause führen. Ex-perten raten deshalb, den Körper wieder langsam zu trainieren und nichtüberstürzt nach Höchstleistungen zu streben.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  5. 5. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 5_____________________________________________________Diplom-Sportlehrerin Hesselschwerdt gibt einige Verhaltenstipps, mit de-nen der Start in die Outdoor-Saison gelingt:• Wer sich vor dem Sport aufwärmt, zum Beispiel durch lockeres Walking oder auf der Stelle laufen, bringt sein Herz-Kreislauf-System langsam auf Touren. Die Aufwärmphase sollte dabei bis zu 20 Prozent der ein- geplanten Trainingszeit betragen.• Übungen zum Dehnen der Muskeln und Bänder runden die Aufwärm- phase ab. Dabei gilt es, besonders diejenigen Muskeln und Sehnen vorzubereiten, die anschließend beim Sport hauptsächlich zum Einsatz kommen. Dadurch lassen sich Zerrungen oder sogar Muskelfaserrisse vermeiden.• Atmungsaktive Funktionsbekleidung schützt vor Regen und Wind. Meh- rere dünne Lagen übereinander bieten dabei den Vorteil, dass man je nach Witterung einzelne Kleidungsstücke ablegen kann. Das soge- nannte Zwiebelschalenprinzip verhindert, dass man zu viel schwitzt und sich so erkältet.• Für den Trainingspuls gibt es viele Faustformeln. Für Hobbysportler reicht es aber aus, auf Atmung und Körpergefühl zu achten. Wer sich nebenher noch gut unterhalten kann, trainiert entspannt und richtig.Für Bewegungsexperten wie Hesselschwerdt ist es nicht so wichtig, welcheBetätigung Freizeitsportler wählen, um fit zu bleiben: "Ob Walken oderWandern, Radfahren oder Schwimmen: Es gibt kein richtig oder falsch. Fürwelche Sportart man sich auch entscheidet: Es sollte Spaß machen, sonstsitzt man viel schneller wieder auf dem Sofa, als man denkt."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  6. 6. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 6_____________________________________________________Professionelle Hilfe, um im Frühjahr wieder leichter einen Einstieg zu fin-den, bietet die TK im Internet (www.tk.de). Hier gibt es viele Angebote –darunter mehr als 300 Übungen mit exakt zugeschnittenen Trainingsplänenoder ein Erinnerungsservice für Übungen. Weitere Informationen zumThema Fitness und Training beinhaltet außerdem die TK-Broschüre "Be-wegung" (Webcode 049148).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  7. 7. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 7_____________________________________________________Hautkrebs: Frühlingssonne strahlt wie im SommerAlle zweieinhalb Minuten erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose"Hautkrebs". Mit dem Schock über den Befund kommt die Frage nach derUrsache. Dass zu viele Sonnenstrahlen das Risiko begünstigen, wissen diemeisten und denken dabei an Sommersonne und Strandurlaub. Doch auchdie Frühlingssonne hat es im Wortsinn "in sich": "Vielen Menschen ist nichtbewusst, dass die Sonne im Frühjahr über eine genauso hohe ultravioletteStrahlung verfügen kann wie jene im August und sorgen in dieser Jahres-zeit nicht vor", sagt Dr. Annette Scheuer, Dermatologin beim TK-Ärztezentrum. Sie rät, die Haut auch im Frühjahr mit Cremes und Kleidunggegen die sogenannte UV-Strahlung zu schützen, um sie nicht über Ge-bühr zu belasten. Vorsicht vor UV-Strahlung Die Eigenschutzzeit der Haut hängt vom Hauttyp ab. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseDie UV-Strahlung ist Bestandteil des Sonnenlichtes und gliedert sich in dielangwelligen UV-A-Strahlen und die kurzwelligen UV-B-Strahlen. Sie drin-gen in die Haut ein und können dort schwere Schäden verursachen. SieHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  8. 8. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 8_____________________________________________________sind insbesondere deshalb so gefährlich, weil sie nicht nur das Bindegewe-be schädigen und somit die Haut vorzeitig altern lassen, sondern auch dasmenschliche Erbgut, beziehungsweise das Erbgut der Hautzellen (DNA),angreifen. "UV-Strahlen gelten daher als ein wichtiger Risikofaktor bei derEntstehung von Hautkrebs", erläutert Scheuer."Es lohnt sich daher, auch wenn der Sonnenhunger noch so groß seinmag, nicht leichtsinnig zu agieren und die Haut unbedingt vor der Sonne zuschützen", betont die Medizinerin. Beim Kauf von Sonnenschutzcremes seiwichtig, dass die Haut sowohl vor der U-VA- als auch vor der UV-B-Strahlung geschützt ist. Die Medizinerin weist darauf hin: "Die Haut ver-gisst nichts. Denn auch wenn die sichtbaren Folgen eines Sonnenbrandesschon längst verheilt sind, bleiben die Schäden an der Erbinformation be-stehen und summieren sich mit der Zeit", so Scheuer.Besondere Vorsicht ist vor allem bei Kindern geboten. Ihre Haut ist vieldünner als jene von Erwachsenen und verkraftet daher die Sonnenein-strahlung noch schlechter. "Bei den Kleinen ist es daher sinnvoll, an diesogenannte HHH-Regel zu denken: Sie sollten stets einen Hut, ein langär-meliges Hemd und eine Hose tragen sowie nur kurz der direkten Sonneausgesetzt sein. Für die freiliegenden Hautpartien des Kindes ist am be-sten ein wasserfester Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30geeignet", so Scheuer. Längere, direkte Sonneneinstrahlung beinhalte fürdie Kleinsten ohnehin ein zu großes Risiko, betont die Expertin.Da auch die Augen von der UV-Strahlung geschädigt werden können, emp-fiehlt die TK, auch diese gewissenhaft zu schützen. Ausreichenden Schutzbieten Sonnenbrillen, die einen speziellen Hinweis des Herstellers tragen.Vermerke wie beispielsweise "100 Prozent UV-Schutz" oder "UV 400" ge-ben beim Kauf einer Sonnenbrille Orientierung.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  9. 9. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 9_____________________________________________________Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode035740). Bei der Techniker Krankenkasse haben Versicherte bereits mitVollendung des 20. Lebensjahres alle zwei Jahre Anspruch auf eine Haut-untersuchung des gesamten Körpers. Eine Praxisgebühr fällt nicht an. Sonnenbaden Schon die Kleinen brauchen Schutz vor einer übermäßigen UV-Strahlung. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  10. 10. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 10_____________________________________________________Frühjahrsmüdigkeit – medizinisches Märchen oder Realität?Während die Natur allmählich aus ihrem Winterschlaf erwacht, beginnt beivielen Menschen das große Gähnen. Nach Angaben der Techniker Krank-enkasse (TK) leidet jeder Zweite hierzulande unter der so genannten Früh-jahrsmüdigkeit. Die TK bezieht sich hierbei auf Angaben der DeutschenGesellschaft für Gesundheit und Prävention (DGGP). Betroffene klagengewöhnlich über Befindlichkeitsstörungen wie etwa Abgeschlagenheit,Kreislaufschwierigkeiten und Kopfschmerzen. Über die Ursachen für diesefrühjährlichen Befindlichkeitsstörungen streiten die Experten."Dass sich unsere Vitamin- und Mineralstoffspeicher während des Winterserschöpft haben und nun erst einmal wieder aufgefüllt werden müssen, umkörperlich in Schwung zu kommen, mag früher einmal der Fall gewesensein. Doch mittlerweile sind frisches Obst und Gemüse das ganze Jahr überim Handel erhältlich. Deshalb dürfte es bei einer ausgewogenen Ernährungnicht mehr zu gravierenden Mangelzuständen kommen", gibt Allgemeinme-dizinerin Petra Rudnick vom TK-Ärztezentrum zu bedenken.Bei der Frühjahrsmüdigkeit spielen vielmehr die Hormone eine wesentlicheRolle. "Zu Frühlingsbeginn ist meist das Verhältnis zwischen dem Glücks-botenstoff Serotonin und dem Schlafhormon Melatonin unausgewogen.Denn während der dunklen Jahreszeit wird vermehrt der Stimmungsdämp-fer Melatonin produziert. Serotonin hingegen ist zu dieser Zeit Mangelwa-re, da für die Produktion dieses Neurotransmitters Licht benötigt wird", er-läutert die Expertin. Diese hormonelle Umstellung kann durchaus einigeZeit in Anspruch nehmen, so dass die Abgeschlagenheit zum Frühjahrsbe-ginn eher auf diese Anpassungsphase zurückzuführen ist", so Rudnick.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  11. 11. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 11_____________________________________________________"Allergiker-Schreck": Ambrosia breitet sich in Deutschland ausDie Heuschnupfen-Saison ist bereits seit Mitte Februar in vollem Gange.Immer früher und länger schwirren die Pollen durch die Luft, bedingt durchdas milder werdende Klima. Der Blütenstaub von Hasel und Erle ist verein-zelt schon im Dezember und Januar unterwegs, Birke gesellt sich einenMonat später hinzu. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) istmittlerweile jeder vierte bis fünfte Erwachsene von Heuschnupfen betroffen.Auch etwa jeder dritte bis sechste Teenager und jedes fünfte bis zehnteKleinkind leidet darunter.Als wäre das nicht schon genug für alle Allergiegeplagten, breitet sich jetztdie aus Nordamerika stammende Ambrosia-Pflanze, auch bekannt alsTraubenkraut, in Deutschland aus. Sie trägt den Beinamen "Allergiker-Schreck", denn ihr Allergen ist viel stärker als das der hier heimischenPflanzen. Weil ihre Pollen extrem klein sind, können sie besonders gut ein-geatmet werden und tief in die Bronchien vordringen. Untersuchungen ausden vereinigten Staaten von Amerika zeigen, dass Ambrosia doppelt sohäufig Asthma auslöst wie andere Pflanzen. Mittlerweile gibt es länder-übergreifende Kooperationen, um die Ausbreitung des Wildkrauts einzu-dämmen.Allen Pollenallergien ist gemeinsam, dass der Körper im Zuge der Abwehr-reaktion auf die unterschiedlichen umherfliegenden Partikel mit tränendenAugen, laufender Nase und Niesanfällen reagiert. Weitere Symptome wiegeschwollene Augenlider, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Konzentrations-schwäche und Kopfschmerzen gesellen sich dazu. "Im Grunde genommenerledigt das Immunsystem nur seine Aufgaben, denn es ist unter anderemdafür verantwortlich, potenziell gefährliche Stoffe nicht in den Körper ein-dringen zu lassen. Nur, dass es im Falle der normalerweise ungefährlichenPollen mit Kanonen auf Spatzen schießt", erklärt Maria Schwormstedt,Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  12. 12. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 12_____________________________________________________Ärztin bei der TK. Diese Empfindlichkeit gegen pflanzliche oder tierischeEiweißstoffe können Betroffene geerbt haben. Es wird aber auch vermutet,dass allzu hygienische Lebensverhältnisse Allergien begünstigen, weil dasImmunsystem zu wenig trainiert wird und dann irgendwann gestresst rea-giert. Pollen auf Wanderschaft Viele Kinder und Erwachsene reagieren beim Aufenthalt im Freien "gereizt" auf die herum schwirrenden Pflanzenpartikel. Pressefoto zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseMeiden kann der Allergiker die allergieauslösenden Stoffe meistens nicht.Doch es gibt geeignete Behandlungsmethoden, um ein Fortschreiten zuverhindern. "Mittels einer sogenannten Hyposensibilisierung kann das Im-munsystem unempfindlicher gemacht werden. Hierfür spritzt der Arzt Aller-gene unter die Haut. Bei jeder Behandlung wird die Dosis erhöht", sagtMaria Schwormstedt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einige Tropfender Allergen-Lösung unter die Zunge zu geben. Treten bei der ersten The-rapie unter Aufsicht des Arztes keine Nebenwirkungen auf, kann der Pa-tient die Therapie selbstständig zu Hause durchführen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  13. 13. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 13_____________________________________________________Neben den Behandlungsmöglichkeiten gibt es noch eine Reihe von Maß-nahmen, die Allergikern während des Pollenfluges den Alltag erleichternkönnen:• Pollenflugkalender und Pollenvorhersage in den Medien nutzen• Freizeitaktivitäten planen: Auf dem Land ist die Belastung durch Pollen frühmorgens am größten, in der Stadt dagegen abends• Während der Pollenflugzeit dann lüften, wenn wenig Belastung herrscht: in der Stadt morgens, auf dem Land abends oder nachdem es geregnet hat• Möbel und Böden häufig feucht wischen• Wäsche nicht im Freien trocknen• Bettwäsche häufiger wechseln, vor dem Schlafengehen Haare waschen oder gut bürsten• Autofahren bei geschlossenem Fenster und ohne Lüftung, eventuell einen Pollenfilter einbauen lassenWeitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcodes028268 und 049140).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  14. 14. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 14_____________________________________________________Gesunde Ostern: Freispruch für das HühnereiZu Ostern dreht sich alles ums Ei. Doch ausgerechnet der bunt angemalteFrühjahrsbote steht im Verdacht, eine wahre Cholesterinbombe zu sein undsomit das Herzinfarktrisiko in die Höhe zu treiben. „Doch es wird Zeit, Hüh-nereier von diesem Generalverdacht freizusprechen“, sagt die MedizinerinFrauke Brunzema vom Ärztezentrum der Techniker Krankenkasse (TK)."Eier sind nämlich weitaus besser als ihr Ruf. Zwar ist der Dotter tatsächlichreich an Cholesterin, doch enthält dieser auch viel Lezithin, eine Substanz,die den Cholesterinspiegel sogar günstig beeinflusst", erläutert die Ärztin.Die Rehabilitierung des Hühnereis ist insbesondere deshalb dringend er-forderlich, weil es vielmehr Nährstoff- als Cholesterinbombe ist. Für jeman-den, der sich vollwertig und ausgewogen ernähren möchte, ist es kaumvom Speiseplan wegzudenken. Denn hinter der Schale verbergen sichnicht nur die Vitamine A, E und D, sondern auch die Spurenelemente Ei-sen, Zink und Kupfer. Darüber hinaus ist ein Hühnerei auch reich an hoch-wertigem Eiweiß, das der Körper vollständig verwerten kann."Nahrungsmittel, die reich an Cholesterin sind, heben den körpereigenenSpiegel meist nur geringfügig an. So lassen 100 Milligramm Nahrungscho-lesterin den Gesamtcholesterinspiegel im Körper nur um etwa 2,3 Millig-ramm pro Deziliter ansteigen", erklärt die Expertin. Daher darf sowohl derVerzehr von etwa drei Eiern pro Woche als auch ein erhöhter Konsum zubesonderen Anlässen als unbedenklich gelten.Allerdings sollte dies nun kein Freifahrtsschein sein, zu Ostern völlig un-kontrolliert zu essen. Wer mit zu hohen Blutfettwerten kämpft, sollte zuallen Zeiten auf eine fettarme, ausgewogene Ernährung und viel Bewegungachten: "Menschen, die auch an Ostern ihre Ernährung im Blick haben wol-len, rate ich, wenigstens einen Bogen um Schokoladeneier zu machen. SieHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  15. 15. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 15_____________________________________________________sind reich an Fett und Zucker und stellen somit eine größere Gesundheits-bedrohung dar als Hühnereier", rät Brunzema. Osterfest ohne Reue Entgegen der weit verbreiteten Überzeugung lassen Eier den Cholesterinspiegel des Blutes kaum ansteigen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.deWeitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode108104).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  16. 16. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 16_____________________________________________________Fasten im Frühjahr: Chroniker sollten den Arzt fragen"Heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei", dies riet seinenPatienten schon Hippokrates von Kos, einer der bekanntesten Ärzte desAltertums. Auch heute noch ist das zeitlich begrenzte Hungern sehr beliebt:So schätzen Experten, dass nahezu jeder fünfte Mensch in Deutschlandregelmäßig fastet. Doch nicht jeder und jede Methode ist hierfür geeignet,betont die Techniker Krankenkasse (TK)."Menschen, die beispielsweise an Diabetes mellitus oder an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, sollten nicht fasten, ohne vorher mit ihrem Arztzu sprechen", rät Dr. Bernd Weßling, Arzt beim Ärztezentrum der TK. "Dasgleiche gilt für Menschen, die an einer Depression oder an einer Essstö-rung leiden. Für Letztere ist die Gefahr zu groß, dass sich die bestehendenProbleme verschlimmern", so der Experte weiter. Auch Schwangere solltenvon einer Fastenkur absehen, da Mutter und Kind grundsätzlich alle Vita-mine und Nährstoffe benötigen, die über die Nahrung aufgenommen wer-den."Aus schulmedizinischer Sicht muss der Körper nicht von "Schlacken" ge-reinigt werden", so Weßling. Wer dennoch eine Fastenkur machen möchte,sollte im Zweifel seinen Arzt fragen. Denn bei der strengsten Form des Fa-stens erhält der Körper gewöhnlich nur Wasser, Kräutertees und Gemüse-brühe. Auf Dauer führe dies dazu, dass der Organismus nicht ausreichendmit wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen versorgt wird, betontder TK-Experte.Viele Menschen hoffen, durch das Fasten ein paar Pfunde zu verlieren:"Aufgrund des rigorosen Nahrungsverzichts ist dies zwar auch häufig derFall, nur handelt es sich bei diesem verlorenen Gewicht meist nicht um dieunliebsamen Fettdepots, sondern um Wasser und wertvolles Muskelgewe-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  17. 17. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 17_____________________________________________________be", erläutert der TK-Mediziner. Letztlich führt nur Kontinuität zum Ziel:"Wer sich ausgewogen ernährt und regelmäßig Rohkosttage eingelegt, tutseinem Darm und seiner Gesundheit eher etwas Gutes, und das Gewichtpendelt sich gewöhnlich auch im Normbereich ein", sagt Weßling. Nahrungsabstinenz muss nicht sein Rohkosttage können das Ver- dauungssystem entlasten und verhel- fen zu einer ausreichenden Vitaminzu- fuhr. Motiv zum Download unter www.presse.tk.deWeitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode145254).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  18. 18. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 18_____________________________________________________Den Garten unfallfrei genießenIm Frühjahr kann es manch einer kaum erwarten, endlich wieder Harkeund Astschere zur Hand zu nehmen: Mehr als jeder zwölfte Mensch inDeutschland hat seinen Garten zum Hobby gemacht. Viele empfinden dieArbeit im eigenen Grün als pure Entspannung. "Selbst ältere Menschen,die Putzen oder Einkaufen als schwierig empfinden, behaupten dies nursehr selten von der Gartenarbeit", sagt Eva Hesselschwerdt, Präventions-beraterin bei der Techniker Krankenkasse (TK), und bezieht sich dabei aufeine Studie des Marktforschungsunternehmens GfK. Darin gaben rundzwei Prozent der über 55-Jährigen an, die Gartenarbeit falle ihnen schwer,wohingegen jeder Fünfte dies vom Einkaufen und fast jeder Vierte vomPutzen sagt. Aber offenbar neigen viele Gartenliebhaber zur Selbstüber-schätzung: Nach einer Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutzund Arbeitsmedizin (BAuA) ereignen sich jährlich etwa 200.000 Unfälle beider Gartenarbeit, häufig durch Unaufmerksamkeit oder Unkonzentriertheit.In manchen Fällen bedienen die Hobbygärtner Arbeitsgeräte wie Rasen-mäher, Heckenschere oder Motorsägen nicht richtig und missachten wich-tige Vorsichtsmaßnahmen.Auf diese Weise führen fast die Hälfte aller Gartenunfälle zu Verletzungen:"Leichtsinn kann bei der Arbeit mit elektrischen Geräten schwere Verlet-zungen wie Schnitt- oder Stichwunden verursachen", sagt die TK-Expertin.Immer noch verletzen sich Menschen zum Beispiel durch rotierende Mes-ser des Rasenmähers an Händen und Füßen. "Wer die Schnitthöhe ver-stellen oder Grasbüschel entfernen will, sollte auf jeden Fall abwarten, bisMotor und Messer still stehen", rät sie. Steine und andere Fremdkörpersollten vor dem Mähen vom Rasen aufgelesen werden. Ansonsten könnensie vom Mäher herausgeschleudert werden – mit schweren Folgen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  19. 19. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 19_____________________________________________________Vorsichtig sollte man bei allen Geräten sein, die mit einem Stromkabelversehen sind. Defekte Ummantelungen können zu Stromschlägen führen,zudem können die Kabel zur Stolperfalle werden. Stürze gehören mit rundeinem Viertel zu der zweithäufigsten Unfallkategorie bei der Gartenarbeit.Dazu zählen auch Stürze von Leitern. Bei Unfällen mit Geräten in Hausoder Garten geht fast jeder fünfte Unfall auf ihr Konto. "Um Stürze zu ver-meiden, sollte der Gärtner auf einen sicheren Stand achten. Noch besserist es, wenn jemand die Leiter festhält", sagt Hesselschwerdt.Da die Gartenarbeit unfallträchtig ist, sollten Hobbygärtner regelmäßigüberprüfen, ob sie noch einen Impfschutz gegen Tetanuserreger haben.Die Gefahr einer Infektion ist praktisch durch jede noch so kleine Ver-letzung gegeben, denn der Erreger ist fast überall zu finden. Gelangt dasBakterium in den Körper, kann es dort sein gefährliches Gift verbreiten.Deshalb müssen auch kleine Wunden gereinigt und desinfiziert werden.Wenn kein Impfschutz besteht, sollte die Impfung bei einer Verletzung odereinem Tierbiss nachgeholt werden. Die Kosten dafür tragen die Kranken-kassen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  20. 20. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 20_____________________________________________________Fünf Fragen an Dr. Susanne Woelk, Aktion "Das Sichere Haus"Frau Dr. Woelk, Sie sind Geschäftsführerin der Aktion "Das Sichere Haus"(DSH). 200.000 Unfälle ereignen sich jedes Jahr bei der Gartenarbeit –davon fast die Hälfte mit scharfen und spitzen Gegenständen. Welche Gar-tengeräte sind besonders betroffen?Dr. Woelk: Unfälle mit scharfen und spitzen Gegenständen passieren häu-fig mit an sich harmlosen Geräten. Beispielsweise, weil sie achtlos auf dem Dr. Susanne Woelk,Rasen liegen gelassen werden und man selbst oder andere dann beim Geschäftsführerin derBarfußlaufen hineintritt. Zu Schnittverletzungen kann es etwa durch un- Aktion "Das Sicherebeabsichtigtes Hineingreifen in Werkzeug kommen, das von Laub oder Haus" (DSH)hohem Gras verdeckt ist.Welche Rolle spielen Bedienungsfehler als Unfallursache? Sind die Benut-zer zu schlecht informiert?Dr. Woelk: Bedienungsfehler sind kein Hauptauslöser für Gartenunfälle.Die meisten Benutzer kennen ihre Gartengeräte in- und auswendig. Zu-dem sind bei guten Geräten die Bedienungsanleitungen sehr ausführlich.Beides hat aber auch Nachteile: Wer sein Gerät gut kennt, verzichtet beimKauf eines modernen Ersatzgerätes vielleicht eher auf das Lesen einerumfangreichen Anleitung. Ich rate dazu, zumindest auf die Piktogrammeam Gerät zu schauen, um die gröbsten Bedienungsfehler auszuschließen.In unserer kostenlosen Broschüre "Den Garten genießen – sicher gärt-nern" gibt es viele Tipps zum richtigen Umgang mit gebräuchlichen Gar-tengeräten.Brauchen wir vielleicht einen "Führerschein" für Motorsäge und anderegefährliche Geräte? Gibt es Angebote, bei denen man den richtigen Um-gang gezeigt bekommt?Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  21. 21. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 21_____________________________________________________Dr. Woelk: Ein Führerschein für Kettensäge und Motorsäge ist mittlerweilein vielen Bundesländern Pflicht. Informationen über Kursangebote erteiltzum Beispiel das nächstgelegene Forstamt.Welche Rolle spielen Unkonzentriertheit, Unaufmerksamkeit und Hast alsUnfallursachen?Dr. Woelk: Diese Faktoren sind nicht zu unterschätzen. Deshalb solltenbei der Gartenarbeit genügend (Trink-)Pausen eingeplant werden. Das istvor allem im Sommer bei großer Hitze wichtig. Das Pensum muss reali-stisch eingeschätzt werden: Wer den ganzen Tag im Büro gesessen hat,freut sich auf Arbeit und Bewegung an der frischen Luft. Allerdings sindviele Gartenarbeiten für Büro-Menschen ungewohnt und erfordern einekörperliche Fitness, die nicht jedem gegeben ist. Deshalb: Nicht zu vielvornehmen, sondern die Arbeiten in mehrere Abschnitte gliedern.Sind Senioren stärker gefährdet? Oder sind sie eher besonnener?Dr. Woelk: Gartenarbeit steht an der Spitze der Unfallarten bei Senioren.Ich rate daher gerade älteren Menschen, genügend Pausen zu machenund sich bei schwereren Arbeiten, etwa der Obsternte, helfen zu lassen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  22. 22. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 22_____________________________________________________Ab in den Frühling: Stubenhocker ins Freie lockenInsbesondere nach der Winterzeit haben es manche Eltern schwer, ihrekleinen Stubenhocker auf Trab zu bringen. Nach dem stundenlangenSitzen in der Schule und am Schreibtisch wollen sie entspannen – am lieb-sten vor dem Computer oder dem Fernseher. Auf dem Bolzplatz spielen,Drachen steigen lassen oder Skateboarden bleiben dabei häufig auf derStrecke und damit auch die Bewegung. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutsch-land (KiGGS-Studie) spielen zwar drei von vier Kindern im Kindergartenund Grundschulalter täglich im Freien – ein Viertel macht dies allerdingsnicht jeden Tag. Und nur etwas mehr als die Hälfte treibt wenigstens ein-mal pro Woche Sport in einem Verein, teilt die Techniker Krankenkasse(TK) mit. Mit zunehmendem Alter zeichnet sich ein Unterschied zwischenJungen und Mädchen ab. So sind mehr als ein Viertel der 14- bis 17-jährigen Mädchen gar nicht sportlich aktiv, bei den Jungen sind dies nurknapp 13 Prozent."Eltern sollten Kindern vorleben, wie sich Freizeit aktiv gestalten lässt undvon ihnen nichts erwarten, was sie selbst nicht zu leisten bereit sind. So istder Frühling der ideale Zeitpunkt, die Fahrräder fit zu machen und kurzeWege statt mit dem Auto mit dem Rad zu erledigen", weiß Eva Hessel-schwerdt, Präventionsberaterin bei der TK: "Auch sind die Sprösslinge abeinem gewissen Alter durchaus in der Lage, mit dem Fahrrad zum Klavier-unterricht oder zur Nachhilfe zu fahren und müssen nicht immer auf TaxiMama zurückgreifen. Weil Lob und Belohnung viel größere Antriebsmoto-ren sind als Kritik, sollten Eltern diese Mittel gezielt einsetzen."Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  23. 23. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 23_____________________________________________________ Clever schenken Ob Fußball oder Skateboard - mit einem Spielzeug, das drau- ßen zum Einsatz kommt, moti- viert man sein Kind sich zu bewegen. Und wenn die Eltern mitspielen, macht es gleich doppelt so viel Spaß. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de Quelle: Techniker KrankenkasseMehr Spaß macht körperliche Aktivität, wenn Gleichaltrige mit von der Par-tie sind. Eltern rät die TK-Expertin: "Ermuntern Sie Ihr Kind, Freunde ein-zuladen und mit ihnen zu spielen. Schenken Sie geeignete Spielsachenwie einen Fuß- oder Basketball, ein Skateboard, ein Einrad oder Inliner,mit denen die Kinder draußen spielen können. Unternehmen Sie am Wo-chenende etwas gemeinsam", so Hesselschwerdt. Eine Kanu- oder Fahr-radtour mit Picknick oder ein Nachmittag im Kletterpark macht den meistenKindern Spaß. Bei schlechtem Wetter bietet sich immer ein Besuch imHallenbad an, möglichst mit gleichaltrigen Freunden.Damit Zeit für Aktivitäten zur Verfügung steht, schrumpft die Zeit für Fern-sehen, Computer und Co: "Eltern und ihre Kinder sollten am besten schrift-lich vereinbaren, wie lange ein Medium pro Woche oder Tag genutzt wer-den darf", empfiehlt Hesselschwerdt. Weil sportliche Kinder oft auch alsErwachsene noch Spaß am Sport finden, ist es sinnvoll, Kinder in einemHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  24. 24. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 24_____________________________________________________Verein unter Gleichaltrigen Sport treiben zu lassen. Dabei ist es natürlichwichtig, die passende Sportart für das Kind zu finden. "Eltern sollten ihrenKindern die Möglichkeit geben, verschiedene Sportarten auszuprobieren.Nicht jeder taugt zum Profifußballer oder Leichtathleten. Aber haben Kinderihre Sportart gefunden, so sind sie meistens mit Freude dabei", so diePräventionsberaterin.Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode309004).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  25. 25. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 25_____________________________________________________Kurz gemeldetPorentief rein muss nicht sein*** Nach dem Motto "Viel hilft viel" setzen immer mehr Menschen beimFrühjahrsputz auf chemische Mittel: Laut einer Forsa-Umfrage im Auftragder Techniker Krankenkasse (TK) legt jeder Zweite bei Putzmitteln eherWert auf die Wirksamkeit als auf gesundheits- und umweltverträgliche In-haltsstoffe und greift öfter zu Desinfektionsmitteln oder antibakteriellen Rei-nigungsmitteln. Doch der Schutz vor vermeintlich gefährlichen Keimen hatNachteile, denn weitgehende Keimfreiheit kann die körpereigene Abwehrschwächen. Trainiert das Immunsystem nicht mehr mit alltäglichen Keimen,nimmt seine Leistungsfähigkeit ab. Hierdurch steigt insbesondere bei Kin-dern die Allergieanfälligkeit. Die TK rät, herkömmliche Reinigungsmittel wieNeutralseife, Scheuermilch und Spülmittel zu benutzen. 90 Prozent derOberflächenkeime überleben beim Reinigen mit "normalen" Mitteln nicht.***Ostereier am besten natürlich färben*** Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) leidet bundesweitnahezu jedes vierte Kind unter allergischen Symptomen. Die TK empfiehltdeshalb, zum Färben von Ostereiern natürliche Substanzen anstatt dersynthetischen Azo-Farbstoffe zu verwenden. "Zwar gelten die syntheti-schen Lebensmittelfarben grundsätzlich als unbedenklich, doch sie können,wenn sie in größeren Mengen durch die Schale auf das Ei durchwirken,allergische Reaktionen und Hyperaktivität hervorrufen", warnt Claudia Priesvom TK-Ärztezentrum. Wer daher auf Nummer sicher gehen will, greift lie-ber zu natürlichen Färbemitteln: "Mit Spinat- oder Brennnesselblättern bei-spielsweise lassen sich die Eier grün einfärben, Rote Beete verhilft derSchale zu einem schönen rot und Safran färbt bekanntlich gelb", so Pries.Diese natürlichen Farben sind übrigens in vielen größeren Supermärktenerhältlich. ***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012
  26. 26. TK-Medienservice "Gesund und vital in den Frühling" 26_____________________________________________________ImpressumDen TK-Medienservice finden Sie im Internet im Presse-Center unterwww.presse.tk.de. Dort stehen Ihnen auch honorarfreie Pressefotos, Info-grafiken und schnittfähiges Filmmaterial zur Verfügung.Die Verwendung des TK-Medienservices ist honorarfrei. Wir bitten um dieZusendung von Belegexemplaren.Bitte beachten Sie die Verwendungsbedingungen für die Pressefotos undInfografiken:Abdruck honorarfrei unter Angabe der Quelle "Foto: Techniker Kranken-kasse" im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und im Zusammenhangmit den von der TK veröffentlichten Themen. Die Nutzung zu Werbezwek-ken ist ausgeschlossen. Das Einstellen in Bilddatenbanken bedarf der Ge-nehmigung durch die Pressestelle der Techniker Krankenkasse.Sie erreichen die Pressestelle der TK unter:Techniker Krankenkasse, PressestelleBramfelder Straße 140, 22305 HamburgTel. 040 - 69 09-17 83, Fax 040 - 69 09-13 53, E-Mail pressestelle@tk.deAlle Presseinformationen der TK auf einen Blick: Besuchen Sie unserenSocial Media Newsroom unter www.newsroom.tk.de.Folgen Sie auch unseren News auf dem Twitter-Kanal der TK-Pressestelleunter www.twitter.com/TK_Presse.Wenn Sie in den E-Mail-Verteiler für Pressemitteilungen und den Medien-service aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns ein Mail anpressestelle@tk.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: Februar 2012

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