Informationen der Techniker KrankenkasseNovember 2011                                            Medienservice            ...
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TK-Medienservice "Frauengesundheit" (11-2011)

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Frauen leiden nicht nur an anderen Erkrankungen als Männer, sie sind auch anders krank. Sie beschreiben Schmerzen anders, ordnen sie anders zu und gehen auch anders mit Krankheiten um. Aktueller Medienservice rund um das Thema "Frauengesundheit".

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TK-Medienservice "Frauengesundheit" (11-2011)

  1. 1. Informationen der Techniker KrankenkasseNovember 2011 Medienservice Themen, Trends und HintergründeFrauengesundheit:vom großen "kleinen Unterschied"Gender Medicine: die Wissenschaft vom "kleinen Unterschied" ......................................................... 2Wie gehen Frauen mit ihrer Gesundheit um? .................................................................................................. 5Burnout: die Familien-Managerin im Stress ...................................................................................................... 8Depressionen – wirklich ein Frauenleiden? ................................................................................................... 11Wechseljahre sind keine Krankheit .................................................................................................................... 14Schmerzexpertinnen wider Willen: Migräne ist Frauensache .............................................................. 16Mammografie – eine ganz persönliche Entscheidung .......................................................................... 19Gebärmutterhalskrebs: Impfung kann Leben retten ................................................................................ 22Neue Therapiealternative: Myome schonender entfernen .................................................................. 24Ein Herzinfarkt ist nicht nur Männersache....................................................................................................... 25Frauen ab 65: wenn der Griff zur Tablette gefährlich wird ................................................................... 27Krafttraining gegen Osteoporose – damit der Knochen nicht bricht ........................................... 30Ess-Störung – wenn Nahrung zum Feind wird .............................................................................................. 32Ich kaufe, also bin ich – vom Frustkauf zur Kaufsucht ............................................................................ 34Kurz gemeldet ............................................................................................................................................................... 36Impressum ...................................................................................................................................................................... 40 Hinweis für die Redaktionen Einige Illustrationsvorschläge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefügt. Diese und andere Motive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studien und Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle „Techniker Krankenkasse“ zur Verfügung. Download: www.presse.tk.de
  2. 2. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 2_____________________________________________________Gender Medicine: die Wissenschaft vom "kleinen Unterschied""Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu ver-stehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen wie zumBeispiel der Relativitätstheorie." Das soll der Physiker und NobelpreisträgerAlbert Einstein einst gesagt haben. Ob, inwiefern und dass Frauen undMänner unterschiedlich sind, beschäftigt Psychologen, Soziologen undMediziner genauso wie Literaten, Marketingexperten und Drehbuchautoren– und zwar die männlichen wie die weiblichen. Und doch hat die Erkenntnis"Frauen sind anders – Männer auch" lange gebraucht, bis sie in der medi-zinischen Forschung jenseits der Fortpflanzungsmedizin Beachtung gefun-den hat. Erst seit zehn Jahren gibt es überhaupt einen Begriff für die ge-schlechtsbezogene Medizin: Gender Medicine, geprägt 2001 von der Welt-gesundheitsorganisation. Die Techniker Krankenkasse (TK) wertet ge-schlechtsspezifische Daten zu Arzneimittelverordnungen und Fehltagen inihrem jährlichen Gesundheitsreport seit 2002 aus.Frauen leben länger und gesünder und gehen doch häufiger zum Arzt alsMänner. Männer erleiden zwar häufiger einen Herzinfarkt als Frauen, dochFrauen überleben ihn seltener. Und hartnäckig hält sich die Auffassung, dieTodesursache Nummer Eins bei Frauen sei Brustkrebs. Tatsächlich sindHerz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache bei Frauen – wieauch bei Männern. Brustkrebs ist jedoch die häufigste Krebserkrankung beiFrauen. Deshalb unterstützt die TK moderne Versorgungskonzepte wie diequalitätsgestützte Mammadiagnostik "QuaMaDi" in Schleswig-Holstein,Mammographie-Screening für alle Frauen ab 55 und das bundesweiteKonzept "Brustlife", bei dem Frauen lernen, ihre Brust nach Knoten abzuta-sten. Weil der Krebs dadurch früher und sicherer diagnostiziert wird, konn-ten in den vergangenen Jahren immer mehr Frauen von Brustkrebs geheiltwerden.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  3. 3. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 3_____________________________________________________ Brustkrebs häufigste Krebs- erkrankung bei Frauen Fast jede vierte Frau, die neu an Krebs erkrankt, leidet an Brust- krebs. Dies ist der häufigste Krebs bei Frauen – nicht aber die häufigste Todesursache. Diesen traurigen Spitzenplatz haben bei Frauen wie bei Män- nern die Herz- und Kreislaufer- krankungen. Grafik zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseAuch die pharmazeutische Forschung hatte sich lange nicht um den Unter-schied der Geschlechter gekümmert. Noch bis Ende des letzten Jahrtau-sends wurden Medikamente nahezu ausschließlich an Männern erprobt. Inden USA ist erst seit Ende der 80er Jahre vorgeschrieben, dass ein Medi-kament auch an Frauen getestet werden muss, um zugelassen zu werden.Dabei stellte sich heraus, dass der weibliche Organismus einige Substan-zen anders verarbeitet als der männliche. Das heißt auch: Bei manchenMedikamenten gibt es unterschiedliche Nebenwirkungen bei Männern undFrauen oder die Dosierungen müssen unterschiedlich eingestellt werden.Die Gender Medicine beschäftigt sich besonders mit den weiblichen Le-bensumständen und den unterschiedlichen gesundheitlichen Bedürfnissenvon Frauen. Noch immer, so scheint es, spielen Stereotype eine große Rol-le, wenn es um Gesundheit, Krankheit und deren Symptome geht. In dernachmittäglichen "Daily Soap" im Fernsehen fasst sich natürlich der Mana-ger mittleren Alters ans Herz, bevor er mit Herzinfarkt zusammenbricht.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  4. 4. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 4_____________________________________________________Kaum ein Zuschauer würde bei einer Frau mit den für sie typischen Symp-tomen Übelkeit, Bauchschmerzen und Schmerzen in der Schulter an Herz-infarkt denken. Auch nicht jeder Mediziner. Denn an den Universitätenspielt der Unterschied der Geschlechter noch immer eine Nebenrolle.Der "kleine Unterschied" zeigt sich nicht nur bei der Diagnostik. Er ist fastnoch auffälliger in der Kommunikation. Männer und Frauen gehen andersmit Gesundheit und Krankheit um, nehmen beides auch anders wahr – undsprechen unterschiedlich darüber. "Das zeigen wissenschaftliche Experi-mente ganz deutlich", sagt Prof. Dr. Hartmut Göbel, Neurologe undPsychologe aus Kiel. "Männlichen Versuchspersonen ist es peinlich,Schmerzen zu zeigen", erklärt der Schmerzexperte, "Frauen sprechen überihre Schmerzen mit ihrer Umwelt und berichten auch häufiger über Angstund Irritationen." Zugleich begegneten Therapeuten Frauen und Männernunterschiedlich. Göbel nennt ein Beispiel: "Obwohl Frauen ihre Schmerzenintensiver schildern, erhalten sie eine weniger intensive medizinische Ab-klärung und die schmerztherapeutische Versorgung bei Frauen ist geringerals bei Männern."Dies ändert sich jedoch langsam. Heute trägt die Geschlechterforschung inder Medizin dazu bei, dass Ärztinnen und Ärzte Krankheiten bei Frauengenauer diagnostizieren, besser behandeln – und so Frauenleben rettenkönnen. Ohne die Gender Medicine würden Frauen bis heute behandeltwie "kleine Männer".Weitere Informationen zum Thema Frauengesundheit gibt es im Internetunter www.tk.de (Webcode 024774).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  5. 5. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 5_____________________________________________________Wie gehen Frauen mit ihrer Gesundheit um?Im Einkaufskorb verstaut sie viel Obst und Gemüse, im Fitnessstudio trai-niert sie Ausdauer und beim Arzt lässt sie sich regelmäßig durchchecken:Frauen leben gesundheitsbewusst. Das Statistische Bundesamt beschei-nigt ihnen eine fünf Jahre höhere Lebenserwartung als Männern, subjektivschätzen Frauen ihre Gesundheit jedoch schlechter ein. Nur jede sechstehält sich laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse(TK) für kerngesund, bei den Männern immerhin jeder vierte.Frauen sind Krankheitssymptomen gegenüber deutlich sensibler und ver-halten sich präventiver. "Sie möchten Problemen wirklich auf den Grundgehen, statt Beschwerden nur kurzfristig in den Griff zu bekommen", erklärtMaria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. Darüber hinaus vertrauen acht vonzehn Frauen darauf, dass Früherkennungsuntersuchungen Sicherheit ge-ben und nutzen sie folglich auch häufiger. Einmal jährlich können Frauenab 20 zur kostenlosen Krebsvorsorge zu ihrem Frauenarzt gehen. Immer-hin sechs von zehn ließen sich im vergangenen Jahr durchchecken, wieeine Auswertung der Versichertendaten der TK zeigt. Dagegen war nurjeder vierte Mann bei der Krebs-Früherkennung, auf die ab dem Alter von45 Jahren Anspruch besteht.Nicht nur wegen der Vorsorgeuntersuchungen gehen Frauen öfter zumArzt. Laut dem aktuellen TK-Gesundheitsreport sitzen sie im Durchschnitt3,4-mal pro Jahr im Wartezimmer, Männer dagegen nur 2,5-mal. Frauensind auch häufiger von psychischen Erkrankungen wie Depressionen,Schizophrenie oder Belastungsstörungen betroffen. Bei weiblichen Er-werbspersonen sind "Psychische Störungen" sogar für die meisten Krank-schreibungstage verantwortlich. So fehlten Frauen 2010 am Arbeitsplatz imSchnitt 13,6 Tage – davon 2,6 psychisch bedingt. Bei den Männern lag dieZahl der psychisch bedingten Fehltage dagegen nur bei 1,5 Tagen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  6. 6. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 6_____________________________________________________ Regelmäßig in der Praxis Statistisch gesehen sind Frauen öfter beim Arzt als Männer, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie Vorsorgeuntersuchungen häufi- ger in Anspruch nehmen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Krankenkasse"Der steigende Druck in der Arbeitswelt, zunehmend verbunden mit derErwartung, ständig über E-Mail oder Handy erreichbar zu sein, macht esgerade für Frauen schwieriger, Familie und Beruf zu vereinbaren. Die Fol-gen sind nicht selten stressbedingte Diagnosen", weiß Schwormstedt. Inder Forsa-Befragung geben 70 Prozent der Frauen an, dass sie auch dannarbeiten gehen, wenn sie sich krank fühlen. Zudem können sie sich auch inden eigenen vier Wänden nicht unbedingt erholen. Kochen und Haushaltbleiben häufig "Frauensache", wie die Umfrage zeigt, und belasten nebenJob und Familienmanagement. Fast die Hälfte der von Forsa befragtenFrauen gesteht obendrein, dass sie sich selbst versorgen, wenn sie krankdas Bett hüten müssen.2010 erhielten bei der TK versicherte Frauen im Schnitt Arzneien für 180Tage. Deutlich häufiger als Männer erhalten Frauen Psychopharmaka, denLöwenanteil der weiblichen Apotheke machen aber Herz-Kreislauf-Medikamente (22 Prozent) und Hormonpräparate (17 Prozent) aus. Bei denHormonpräparaten ist das Verordnungsvolumen in den vergangenen Jah-ren jedoch enorm zurückgegangen, seit wissenschaftliche Studien die Risi-ken der Hormontherapie untersuchten: 2010 bekam nicht einmal mehr jedezehnte Frau zwischen 45 und 65 Hormonpräparate verordnet. Vor zehnHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  7. 7. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 7_____________________________________________________Jahren waren es noch 40 Prozent. Die Forsa-Umfrage im Auftrag der TKzeigt zudem, dass Frauen häufig zu frei verkäuflichen Medikamenten ausder Apotheke oder zu Hausmitteln greifen (80 Prozent der Befragten). Da-gegen sind sie kritisch gegenüber verschreibungspflichtigen Mitteln. Überdrei Viertel der Frauen antworteten, so weit wie möglich darauf zu verzich-ten. Der kleine Unterschied Frauen bekommen Medikamen- te zur Behandlung des Nerven- systems und Hormonpräparate deutlich häufiger verschrieben als Männer. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseStatistisch gesehen ist es um die psychische Gesundheit von Frauen zwarschlechter bestellt als bei Männern, das kann aber auch daran liegen, dassFrauen eher über gesundheitliche Probleme sprechen und Beratung schät-zen. Sich dem Arzt anzuvertrauen, fällt ihnen in der Regel leichter. Undauch zuhause suchen sie sich Hilfe: Laut der TK-Umfrage reden acht vonzehn Frauen mit Freunden, dem Partner und der Familie über ernste Sor-gen. Der Austausch mit Bezugspersonen entlastet und trägt so zum Wohl-befinden bei. Darüber hinaus gehört auch Bewegung zu einer gesundenLebensweise. Laut Forsa-Umfrage treiben sieben von zehn Frauen jedeWoche Sport und fast neun von zehn bewegen sich mindestens einmal proWoche draußen in der Natur oder im Garten.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  8. 8. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 8_____________________________________________________Burnout: die Familien-Managerin im StressDie Nerven liegen blank. Das Stimmungsbarometer steht auf Sturm.Nichts geht mehr. Burnout trifft längst nicht nur Manager. Auch viele Haus-frauen und berufstätige Mütter erleiden beim Spagat zwischen Job undFamilie einen "Infarkt der Seele", wie das Burnout-Syndrom auch genanntwird. Sie stellen hohe Ansprüche an sich, wollen alle Aufgaben in Familie,Beruf, sozialem Umfeld perfekt meistern – und vergessen ihre eigenenBedürfnisse. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der TechnikerKrankenkasse (TK) fühlen sich 35 Prozent der Frauen häufig oder ständiggestresst, aber nur 29 Prozent der Männer. Am meisten unter Stress lei-den nach der Umfrage die Hausfrauen, sie erreichten einen ähnlichenSpitzenwert wie die befragten Manager: Fast 40 Prozent fühlen sich amLimit.Viele Mütter kommen auf mehr als 70 Arbeitsstunden pro Woche, wennman berufliche und familiäre Pflichten zusammenrechnet. Besonders dieSandwich-Generation der 40- bis 50-Jährigen ist durch die Versorgung derKinder und häufig auch die Pflege der Eltern stark belastet. Vielen gelingtes nicht, die Balance zwischen den Erwartungen der Familie und den ei-genen Bedürfnissen zu halten. 34 Prozent der befragten Frauen gaben an,sie fühlten sich erschöpft und hätten das Gefühl, ausgebrannt zu sein. Beiden Männern lag dieser Wert bei 29 Prozent. Jede zweite Frau setzt sichselbst unter Druck, weil sie es immer allen recht machen möchte, aber nurjeder dritte Mann. Jede vierte Frau und jeder siebte Mann sagten, dassder Stress bereits gesundheitlichen Folgen zeige. Die häufigsten Folgenbei Frauen: Rückenschmerzen und Muskelverspannungen (59 Prozent)sowie Kopfschmerzen (37 Prozent). Und auch bei den psychischen Er-krankungen liegen die Frauen weit vorn. Laut dem aktuellen Gesundheits-report der TK sind Frauen weitaus häufiger als Männer von Depressionen,Schizophrenie oder Belastungsstörungen betroffen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  9. 9. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 9_____________________________________________________ Zwischen Kind und Karriere …bleiben die eigenen Interes- sen oft auf der Strecke. Doch die richtige "Work-Life-Balance" kann man lernen. Dabei helfen die TK-Kurse zur Burnout- Prävention für berufstätige Mütter. Auch für Väter gibt es Kurse. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseTK bietet Burnout-Prävention speziell für FrauenDie TK bietet in Kooperation mit dem Institut für Burnout-Prävention (IBPHamburg) ein spezielles Intensivprogramm zur Prävention von Burnout beiMüttern an. Sie erfahren, wie sie individuelle Schwerpunkte in ihren Le-bens- und Arbeitsbereichen neu setzen können, um langfristig ein Gleich-gewicht zwischen Beruf und Familienalltag herzustellen. "Viele Frauenmachen alles für andere, aber fast nichts für sich", sagt die IBP-Geschäftsführerin und Psychotherapeutin Helen Heinemann. Deshalbbeginnt jedes Burnout-Seminar mit einer Bestandsaufnahme: Wie ist mei-ne aktuelle Situation? Wo gibt es Probleme? Mütter analysieren ihren Ta-gesablauf und lernen, wie sie dem Stress entkommen können. Dazu ge-hört auch, die eigenen hohen Ansprüche der Wirklichkeit anzupassen."Die Welt geht nicht unter, wenn die Fensterscheiben mal schmutzig sind",sagt Heinemann. Aber die ganze Familie profitiert davon, wenn die MutterHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  10. 10. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 10_____________________________________________________die freie Zeit für ihr Hobby genutzt hat und gut gelaunt auf die Überra-schungen des Familienalltags reagieren kann.Auftanken, wenn nichts mehr geht: Mutter-Kind-KurFür Mütter, die in ihrem Familienalltag stark psychisch belastet sind, kanneine Mutter-Kind-Kur hilfreich sein. Sie dauert meist drei Wochen. Kinderim Alter zwischen drei und zwölf Jahren können ihre Mütter begleiten.Wichtig für die Mütter: Die Kur ist eine medizinische Maßnahme, kein Ur-laubsersatz. Voraussetzung: Die Diagnostik und falls nötig die akute medi-zinische Behandlung müssen abgeschlossen sein. Bei einigen schwerenErkrankungen ist zudem eine Reha-Maßnahme nötig, eine Mutter-Kind-Kur ist dann ausgeschlossen. Das gilt auch, wenn das Kind krank ist. In-sgesamt sind aber mehr als drei Viertel aller Kuranträge, die bei der TKgestellt werden, berechtigt und werden auch bewilligt.Die Mutter-Kind-Kur ermöglicht den Müttern, Abstand vom Familienalltagzu gewinnen. Zudem können in der Kur psychologische Beratung, Stress-gruppen oder Erziehungsberatung wichtige Impulse geben. "Für viele Müt-ter ist es eine sehr motivierende Erfahrung, wenn ihre persönlichen All-tagssorgen und Belastungen von Fachkräften ernst genommen werdenund sie auch erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind", sagtDr. Nicole Knaack, Diplom-Pädagogin bei der TK. Und für die Zeit danachrät die Diplom-Pädagogin allen Frauen: "Versuchen Sie, die Aufgaben imFamilienalltag zu verteilen, und Ihre Idealvorstellungen wieder auf ein rea-lisierbares Maß herunterzuschrauben." Denn keine Frau wird zur Raben-mutter, wenn sie Aufgaben delegiert.Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcodes386250 und 130044).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  11. 11. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 11_____________________________________________________Depressionen – wirklich ein Frauenleiden?Psychische Erkrankungen werden immer häufiger diagnostiziert. Nach An-gaben des aktuellen Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK)sind die psychisch bedingten Fehlzeiten seit 2006 kontinuierlich gestiegen,allein von 2009 bis 2010 um knapp 14 Prozent. Eine Forsa-Umfrage imAuftrag der TK bestätigt diesen Trend: Knapp ein Drittel der Befragten hatdemnach schon einmal unter seelischen Beschwerden gelitten."Die Diagnose depressive Episode war im Jahr 2010 sogar erstmals häu-figer für Fehltage verantwortlich als Rückenschmerzen“, sagt Gudrun Ah-lers, verantwortlich für die Gesundheitsberichterstattung der TK. Frauensind von Depressionen etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Aucherhalten Frauen deutlich mehr Antidepressiva als Männer. 2010 bekamenweibliche Erwerbspersonen durchschnittlich zwölf Tagesdosen, Männersieben Tagesdosen verordnet.Mediziner gehen davon aus, dass weibliche Hormone bei der Krankheits-entstehung eine wichtige Rolle spielen können. "Östrogen beispielsweiseerhöht die Konzentration von stimmungsaufhellenden Botenstoffen im Ge-hirn wie etwa die des Serotonins. Ein Mangel an Östrogen kann somit einetraurige Grundstimmung verursachen", so TK-Psychologin Inga Margraf.Zudem gehen Frauen und Männer unterschiedlich mit Problemen um.Während Frauen sich oft zunächst in eine passive Haltung begeben,Schuldgefühle entwickeln und die Angelegenheit erst einmal besprechenmöchten, wollen Männer das Problem häufig sofort aktiv angehen."Es ist aber auch möglich, dass schlicht die Kriterien, welche zur Diagnoseeiner Depression verwendet werden, zu weiblich sind", sagt die TK-Psychologin. Diese These ist durchaus berechtigt, wenn man die Suizidra-ten betrachtet: In Deutschland nehmen sich laut Daten des StatistischenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  12. 12. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 12_____________________________________________________Bundesamtes etwa dreimal mehr Männer als Frauen das Leben. Wie dieStiftung Deutsche Depressionshilfe zudem berichtet, stehen etwa 90 Pro-zent aller Selbsttötungen in Zusammenhang mit einer psychischen Erkran-kung, meist einer Depression. Angesichts dessen ist davon auszugehen,dass Männer weitaus häufiger von Depressionen betroffen sind, als bislangangenommen wurde. "Doch bei Männern ist das Seelenleiden meistschwieriger zu erkennen, da es sich oft anders äußert als bei Frauen. Män-ner klagen beispielsweise eher über körperliche Beschwerden, trinkenmehr Alkohol oder reagieren unangemessen aggressiv", sagt Margraf.Frauen hingegen reden offener über Ängste und Stimmungsschwankun-gen. Bei beiden Geschlechtern jedoch ist der Kern eine lähmende Traurig-keit. Erste Hinweise, ob eine Depression vorliegen könnte, gibt ein Selbst-test im Internet. Dieser ist unter www.tk.de (Webcode 109466) zu finden.Wer sich länger als zwei Wochen sehr niedergeschlagen fühlt, sollte seinenArzt ansprechen. Einfaches Stimmungstief oder Depression? Auf eine Depression können folgende Anzeichen hinweisen: • dauerhaft niedergeschlagene Stimmung • Schlafstörungen • Konzentrationsstörungen • vermindertes Selbstwertgefühl • Gefühle von Schuld- und Wertlosigkeit • Appetitsverminderung oder - Zunahme • Interessenlosigkeit • sozialer Rückzug. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  13. 13. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 13_____________________________________________________Weiterführende Informationen und HilfenMit dem NetzWerk psychische Gesundheit (NWpG) bietet die TK fürVersicherte, die an einer psychischen Erkrankung leiden, ein Angebot an,das sich vorranging an den individuellen Bedürfnissen des Patienten orien-tiert. Es wurde bereits in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen,Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein er-folgreich etabliert. Informationen hierzu unter www.tk.de (Webcode208398).Ausführliche Informationen über Anzeichen, Ursachen, Erscheinungsfor-men und Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen bietet zudem dieTK-Patienteninformation "Depression", die unter www.tk.de zum kostenlo-sen Download bereit steht (Webcode 49282).Zum HintergrundGrundlage der Auswertungen für den Gesundheitsreport bilden Daten zuaktuell 3,51 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten oder alsALG l-Empfänger gemeldeten Mitglieder der Techniker Krankenkasse. Vonallen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland waren 2010nach einer Gegenüberstellung mit vorläufigen Angaben der Bundesagenturfür Arbeit circa 12,2 Prozent bei der TK versichert. Für die Forsa-Umfrageim Auftrag der TK wurden 1001 deutschsprachige, in Privathaushalten le-bende Personen ab 18 Jahren befragt.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  14. 14. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 14_____________________________________________________Wechseljahre sind keine KrankheitViele Frauen fürchten sich vor dem Klimakterium und möglichen Be-schwerden wie Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und Stimmungs-schwankungen. Doch die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern einenatürliche Phase im Leben jeder Frau. "Repräsentative Studien zeigen:Frauen, die voll und zufrieden im Beruf aufgehen, haben im Durchschnittseltener und weniger starke Probleme mit dem Klimakterium", weiß Gynä-kologe Dr. Dankwart Rachor vom Ärztezentrum der Techniker Krankenkas-se (TK). Das scheint auch für diejenigen zu gelten, die mit heranwachsen-den Kindern mitten in der Erziehungsphase stecken.Bereits ab einem Alter von etwa 40 Jahren muss eine Frau mit stärkerenSchwankungen in den Hormonspiegeln rechnen. Monatsblutungen tretenunregelmäßiger oder immer seltener auf. Zwischen fünf und 15 Jahrendauern die körperlichen Veränderungen, bis es schließlich zur letzten Mo-natsblutung kommt – der sogenannten Menopause. So unterschiedlich dieWechseljahre einsetzen und dauern, können auch mögliche Begleiter-scheinungen verschieden stark empfunden werden. Rund ein Drittel derFrauen verspürt keine Beschwerden, ein weiteres Drittel klagt nur überleichte Beeinträchtigungen.Bei einem weiteren Drittel der Frauen werden die Wechseljahre von Be-schwerden begleitet – Hitzewallungen, Schlafstörungen und Migräne sinddie häufigsten. Noch vor zehn Jahren nahmen fast 40 Prozent der FrauenHormonersatzpräparate gegen diese Begleiterscheinungen und zur Vor-sorge gegen Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein. Doch seitwissenschaftliche Studien die Risiken der Hormontherapie untersuchten,verzichten sehr viele Frauen auf diese Präparate. Nicht einmal jede zehnteFrau (9,6 Prozent) zwischen 45 und 65 hat nach Angaben des aktuellenHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  15. 15. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 15_____________________________________________________Gesundheitsreportes der Techniker Krankenkasse im vergangenen Jahrnoch ein solches Medikament verschrieben bekommen. Hormonersatztherapie kommt nur noch selten zum Einsatz Nicht einmal jede zehnte Frau bekam 2010 Medikamente gegen Wechseljahresbe- schwerden verschrieben. Vor zehn Jahren war es noch mehr als jede Dritte. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseDie Studien zeigten, dass bestimmte Hormonpräparate das gesundheitlicheRisiko zum Beispiel für Brustkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt und Thrombo-se erhöhen. "Frauen sollten die Risiken und den Nutzen einer Hormonthe-rapie sorgfältig gemeinsam mit dem Arzt abwägen", empfiehlt Dr. DankwartRachor. "Letztendlich kann nur jede Frau selbst entscheiden, wie stark siedie Beschwerden einschränken." In jedem Fall rät der Gynäkologe davonab, die Hormone nur vorbeugend einzunehmen.Weitere Informationen zum Thema bietet die TK-Patienteninformation"Wechseljahre und Hormontherapie", die auf der Internetseite www.tk.de(Webcode 049340) kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden kann.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  16. 16. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 16_____________________________________________________Schmerzexpertinnen wider Willen: Migräne ist FrauensacheMigräne ist überwiegend Frauensache: Fast neun Millionen Menschen inDeutschland leiden an Migräne. 70 Prozent, also rund 6,3 Millionen, sindFrauen. Zeitweilige Kopfschmerzen kennen sogar 54 Millionen Frauen,Männer – und auch immer mehr Kinder – in Deutschland. Der aktuelleGesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, dass die Zahlder Frauen, die im Jahr 2010 Migränemedikamente (Triptane) verschriebenbekommen haben, in einzelnen Altersgruppen sogar sechsmal höher ist alsdie Zahl der Männer. Bundesweit bekamen im Schnitt 28 von 1.000 Frauenim Alter von 45 bis 49 Jahren Triptane verordnet – aber nur fünf von 1.000Männern. Die Angaben beziehen sich auf TK-versicherte Erwerbsperso-nen.Woran liegt es, dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer? Wissen-schaftler vermuten zwei Gründe: Viele Formen der Migräne sind hormon-abhängig. Zugleich verarbeitet das weibliche Gehirn Schmerz anders alsdas männliche. Kopfschmerzen plagen Frauen besonders in der Zeit zwi-schen der Pubertät und den Wechseljahren. Das zeigt auch der TK-Gesundheitsreport. Die TK-Gesundheitsexpertin Gudrun Ahlers erklärt: "Inder Pubertät steigt der Anteil der jungen Frauen mit Migräne stark an. 13von 1.000 Mädchen und jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren beka-men Triptane, aber nur drei von 1.000 männlichen Jugendlichen in dieserAltersgruppe." Zugleich zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass imGehirn von Frauen und Männern die Wahrnehmung und Verarbeitung vonSchmerzen unterschiedlich funktioniert.Frauen empfinden Schmerzen anders als MännerDer Kieler Schmerzforscher Professor Dr. Hartmut Göbel: "Das weiblicheGehirn färbt Schmerzen mit mehr Gefühl. Bei Frauen wird das Zentrum imGehirn stärker angesprochen, das für die gefühlsmäßige Tönung vonHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  17. 17. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 17_____________________________________________________Schmerzen verantwortlich ist. Das männliche Gehirn zeigt bei Schmerzrei-zen eine stärkere Aktivität in den kognitiven und analytischen Bereichender Wahrnehmung." Und das zeige sich sogar im Arzt-Patienten-Gespräch,erklärt der Neurologe und Psychologe Göbel: "Männer schildern die Symp-tome, während Frauen ihr Verhalten beschreiben."Nicht nur das Gehirn, auch die Hormone können die Schmerzwahrneh-mung und die Schmerzverarbeitung beeinflussen. Testosteron scheint dieSchmerzempfindlichkeit zu reduzieren, dagegen scheinen Östrogene dieSchmerzempfindlichkeit ansteigen zu lassen. Die Gesundheitsdaten der TKbestätigen dies: Nach den Wechseljahren geht die Verschreibung vonMigränemedikamenten bei Frauen zurück, bei Männern bleibt sie auf nied-rigerem Niveau gleich. Migräne ist oft Frauensache Frauen leiden deutlich häufi- ger an Migräne als Männer. Laut dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) bekamen sie 2010 in fast allen Altersgruppen minde- stens viermal häufiger Triptane verordnet als Män- ner. Die meisten Migränemedikamente be- kommen Frauen zwischen 40 und 54 Jahren verschrieben. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker Kranken- kasse.Um die Versorgung von Kopfschmerz- und Migränepatienten zu verbes-sern, haben die TK und die Schmerzklinik Kiel 2007 das erste bundesweitekoordinierte Kopfschmerzbehandlungsnetz ins Leben gerufen. SeitdemHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  18. 18. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 18_____________________________________________________sind fast 6.000 Menschen mit schweren chronischen Kopfschmerzen nachdem ganzheitlichen Kieler Konzept behandelt worden. Es besteht aus dreiPhasen: Die Schmerzerkrankung wird durch einen Schmerztherapeutendiagnostiziert und in Schweregrade eingestuft. In schweren Fällen erfolgteine vollstationäre neurologisch-verhaltensmedizinische Behandlung in derSchmerzklinik. Und die Patienten werden ein ganzes Jahr lang weiter be-gleitet, damit der Verlauf der Erkrankung und der Erfolg der Behandlungweiter kontrolliert werden können.TK setzt auf neuartige vernetzte Versorgung bei Migräne"Für die Betroffenen ist dieses Versorgungskonzept ein Meilenstein – vieleerleben zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Leben ohne Kopfschmer-zen", sagt der Direktor der Schmerzklinik Kiel Göbel. Das Konzept wurdevon der Schmerzklinik Kiel und der TK gemeinsam entwickelt. "Es ermög-licht erstmals eine bundesweite sektorenübergreifende Vernetzung derambulanten und stationären Kopfschmerztherapie", erklärt Dr. JohannBrunkhorst, Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein. Bundes-weit arbeiten mehr als 400 regionale Schmerztherapeuten sowie stationärtätige Schmerztherapeuten der Schmerzklinik Kiel eng zusammen.Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schmerzklinik.de,www.headbook.me und unter www.tk.de (Webcode 013856).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  19. 19. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 19_____________________________________________________Mammografie – eine ganz persönliche EntscheidungBrustkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen. Dochwährend die Zahl der Sterbefälle gesunken ist (von 29 Fällen je 100.000Frauen im Jahr 1998 auf 24 je 100.000 im Jahr 2009), ist die Zahl derBrustkrebsdiagnosen in den vergangenen fünf Jahren um 21 Prozent ge-stiegen. Dies teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit und bezieht sichhierbei auf Angaben der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregisterin Deutschland (gekid). Experten führen diese Entwicklung zum Teil auf dieFrüherkennungs-Mammografie zurück. Denn aufgrund der verbessertenTechnik können auch Krebsvorstufen und Brusttumore entdeckt werden,die das Leben der Frau möglicherweise nie bedroht hätten."Die Mammografie ist ohne Zweifel eine sehr gute Früherkennungsmetho-de für Brustkrebs. Doch das Wissen um eventuell krankhafte Veränderun-gen belastet häufig nicht nur die Psyche, sondern zieht unter Umständenauch weitere Untersuchungen und Operationen nach sich", betont TK-Ärztin Maria Schwormstedt. "Daher sollte jede Frau für sich selbst ent-scheiden, ob sie die Möglichkeit einer Früherkennungsmammografie inAnspruch nehmen möchte", so Schwormstedt weiter.Auch lässt sich die Strahlenbelastung beim Mammografieren nicht genaueinschätzen. Außerdem: Je jünger die Frau ist, desto strahlenempfindlicherist auch ihr Brustgewebe. Da letzteres bei jüngeren Frauen aber besondersdicht ist, wird eine höhere Strahlendosis benötigt, um die nötige Bildqualitätzu erzielen. Deshalb rät auch das Bundesamt für Strahlenschutz zur Vor-sicht.Grundsätzlich darf eine Röntgenuntersuchung nur dann durchgeführt wer-den, wenn ein konkreter Krankheitsverdacht besteht. Für das flächendek-kende Brustkrebs-Screening wurde diese Verordnung eigens geändert.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  20. 20. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 20_____________________________________________________So dürfen Mammografien zur Früherkennung im Rahmen der Screening-Programme der gesetzlichen Krankenversicherungen vorgenommen wer-den. Frauen haben im Alter zwischen 50 und 69 alle zwei Jahre Anspruchauf ein kostenloses Screening. Sie werden von einer zentralen Stelle zurfreiwilligen Teilnahme in ein zertifiziertes Screening-Zentrum in deren Näheeingeladen. Krebs-Früherkennung Frauen im Alter zwischen 50 und 69 haben alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenloses Brustkrebs- Screening. Ob sie die Früherken- nung in Anspruch nehmen möchte, entscheidet jede Frau selbst. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseDie TK-Broschüre "Brustkrebs-Früherkennung" informiert mithilfe der neue-sten wissenschaftlichen Erkenntnisse und persönlicher Erfahrungen überdie Früherkennung von Brustkrebs. Es werden die Vorteile, aber auch dieNachteile der Früherkennung dargestellt. Ziel ist es, die Leserinnen in ihrerEntscheidung zu unterstützen, ob und wie häufig sie die Früherkennungnutzen wollen. Die Broschüre steht zum kostenlosen Download zur Verfü-gung unter www.tk.de (Webcode 159400).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  21. 21. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 21_____________________________________________________ Größere Heilungschancen durch verbesserte Brustkrebs-Diagnostik Das 2001 von der Techniker Krankenkasse (TK) in Schleswig-Holstein mitinitiierte Projekt zur „Qualitätssicherung in der Diagnostik von Brustkrebs“ (QuaMaDi) hat sich zum Ziel gesetzt, die Diagnosestellung bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor in der Brust zu verbessern. In einer von der Deutschen Krebshilfe geför- derten Studie fanden die Wissenschaftler um den Lübecker Professor Dr. Alexan- der Katalinic vom Institut für Krebsepidemiologie der Universität zu Lübeck kürz- lich heraus, dass Patientinnen, deren Erkrankung innerhalb des QuaMaDi- Programms diagnostiziert wurde, eine um 39 Prozent verbesserte Heilungs- und Überlebenschance hatten gegenüber Frauen, die nicht an dem Programm teil- nahmen. Der Grund: Bei QuaMaDi wurden die Tumore öfter in einem frühen Krankheitsstadium entdeckt. Bei Verdacht auf einen Tumor prüfen zwei Experten unabhängig voneinander die Röntgenaufnahmen. Unterscheiden sich ihre Befundeinschätzungen, veranlassen die Ärzte eine Drittbegutachtung in einem angeschlossenen Referenzzentrum. Zudem wird durch den Einsatz modernster Technik die Diagnosestellung weiter verbessert. An der Untersuchung können Frauen teilnehmen, bei denen ein Gy- näkologe aufgrund von Beschwerden, auffälligen Vorbefunden oder hohem fami- liären Risiko eine Notwendigkeit zur Mammographie festgestellt hat. Pro Jahr unterziehen sich etwa 65.000 Frauen einer Mammographie im Rahmen des von Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung in Schleswig-Holstein ge- förderten Qualitätsprojekts QuaMaDi. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.quamadi.de oder bei der QuaMaDi-Geschäftsstelle unter der Rufnummer 045 51 - 883-382.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  22. 22. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 22_____________________________________________________Gebärmutterhalskrebs: Impfung kann Leben rettenRund 6.500 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Gebärmutterhals-krebs. Etwa 1.660 Frauen sterben an den Folgen. Auslöser sind meistensdie sogenannten Humanen Papillomviren (HPV). Bislang sind über 100HPV-Typen bekannt. Gegen die zwei häufigsten Virustypen schützt eineImpfung. Die Techniker Krankenkasse (TK) übernimmt die Kosten für Mäd-chen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Per Satzungsleistung – also über dengesetzlichen Rahmen hinaus – zahlt die TK die Impfung auch Frauen imAlter von 18 bis 26 Jahren."Die Papillomviren werden hauptsächlich durch Sexualkontakte übertragen.Mindestens 75 Prozent aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich min-destens einmal im Leben", sagt Dr. Wolfgang Scheck, Facharzt für Gynä-kologie und Geburtshilfe vom Ärztezentrum der Techniker Krankenkasse(TK). In den meisten Fällen blockt das Immunsystem die Erreger ab, ohnedass sie je Beschwerden verursachen. Bei einigen Frauen verharren dieViren jedoch in den Wirtszellen und können diese im Laufe der folgendenJahre entarten lassen – im schlimmsten Fall entsteht ein bösartiger Tumorwie Gebärmutterhalskrebs.Um das Risiko einer HPV-Infektion frühzeitig zu reduzieren, empfiehlt dieStändige Impfkommission (STIKO), Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahrenvor dem ersten Sexualkontakt mit einer Impfung zu schützen. Die TK zahltdie Impfung auch für Frauen im Alter von 18 bis 26 Jahren. Denn: "Auchspäter ist die Impfung noch sinnvoll, da nach einer durchgemachten Infekti-on nicht gewährleistet ist, dass man sich nicht noch einmal ansteckenkann. Die Antikörper, die bei einer Infektion gebildet werden, verleihen kei-ne dauerhafte Immunität", erklärt Scheck. Darüber hinaus ist die Impfungnatürlich sinnvoll für diejenigen, die sich bis zu dem Zeitpunkt noch nichtinfiziert hatten.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  23. 23. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 23_____________________________________________________Die Impfung besteht aus drei Einzeldosen, die in den Oberarm gespritztwerden. Nach der ersten Impfung sollten zwei Monate bis zur zweiten undweitere vier Monate bis zur dritten Impfung vergehen. "Sofern die Impfungvor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgt, kann das Erkrankungsrisiko um70 Prozent gesenkt werden", so Scheck.Daneben bleibt die Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt jedoch unum-gänglich, da die Impfung circa einen 70-prozentigen Schutz bietet. Um gy-näkologische Tumore frühzeitig zu erkennen, können Frauen einmal jähr-lich zur Krebsvorsorge gehen. Diese Untersuchung wird von den gesetzli-chen Krankenkassen ab dem Alter von 20 Jahren übernommen. HPV-Impfung Um das Risiko einer HPV- Infektion zu reduzieren, können sich Mädchen vor dem ersten Sexualkontakt impfen lassen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  24. 24. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 24_____________________________________________________Neue Therapiealternative: Myome schonender entfernenEin innovatives Verfahren macht es möglich: Radiologen können Myomeschmerzarm und schonend entfernen. Eine Operation ist überflüssig, dieFrauen können direkt im Anschluss nach Hause gehen. Und: Ihre Gebär-mutter bleibt vollständig erhalten. Die Techniker Krankenkasse (TK) über-nimmt bereits seit 2010 die Kosten für diese neue Therapiealternative.Myome sind gutartige Muskelwucherungen der Gebärmutter und sehr ver-breitet. Sie verursachen nicht immer Beschwerden – nur bei etwa jederdritten Betroffenen machen sie sich überhaupt bemerkbar. Schmerzen,Blutungen, Becken-, Bein- und Rückenschmerzen oder ein unerfüllter Kin-derwunsch sind die Folge. Standardtherapie ist es bis heute, einzelneMyome operativ herauszuschälen oder sogar die Gebärmutter zu entfer-nen.Das neuartige Verfahren – Experten nennen es MRgFUS – nutzt hochfo-kussierte Ultraschallwellen. In der Röhre einesMagnetresonanztomographen (MRT) können sich die Patientinnen ambu-lant behandeln lassen. Dabei werden die Myome gezielt erhitzt, bis sie ein-schmelzen und schließlich zerstört sind. Das umliegende Gewebe bleibtunverletzt. Das Zentrum für Myomtherapie am Klinikum Dachau ist eine derersten Einrichtungen, die die neue Therapie anbieten, und zugleich Ver-tragspartner der TK. Denn MRgFUS ist derzeit noch keine Regelleistungder Gesetzlichen Krankenversicherung. Bei der TK versicherte Frauen pro-fitieren aber schon jetzt von dieser neuen Behandlungsmethode und müs-sen die Kosten nicht selbst bezahlen. Über 600 Patientinnen aus dem ge-samten Bundesgebiet haben dieses Angebot bereits wahrgenommen. In-formationen zu dem neuen Therapieverfahren und dem TK-Vertrag zurIntegrierten Versorgung mit dem FUS-Center am Klinikum Dachau gibt esim Internet unter www.tk.de (Webcode 217536).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  25. 25. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 25_____________________________________________________Ein Herzinfarkt ist nicht nur MännersacheEngegefühl in der Brust, Atemnot und ausstrahlende Schmerzen in denlinken Arm – die meisten Menschen denken bei diesen Symptomen an ei-nen Herzinfarkt. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass diese klassischeLehrbuchsymptomatik vorrangig auf Männer zutrifft. Der weibliche Herzin-farkt hingegen kann sich durch ganz andere, sehr unspezifische Symptomebemerkbar machen. "Frauen klagen beispielsweise vermehrt über Übelkeit,ungewöhnliche Müdigkeit und Schwindel sowie über Rücken- oder Nak-kenschmerzen", erläutert Dr. Bodo Liecker, Arzt bei der Techniker Krank-enkasse (TK).Doch wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftragder TK zeigt, werden diese Beschwerden relativ selten mit einem Infarkt inZusammenhang gebracht. So denken gerade einmal 15 Prozent der Be-fragten bei Schwindelgefühlen, im Falle von Oberbauchbeschwerden vierProzent und nur noch drei Prozent bei außergewöhnlicher Müdigkeit aneinen Infarkt."Diese Zahlen machen deutlich, dass in Sachen weiblicher Infarkt nocheiniges an Aufklärungsarbeit zu leisten ist", so Liecker. Zwar verfügenFrauen über eine Art hormonellen Schutz und haben daher ein geringeresRisiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies gilt aber nur bis zu den Wechsel-jahren. "Deshalb sollten sich Frauen genauso sehr wie Männer grundsätz-lich spezifischer Risikofaktoren, wie etwa Bluthochdruck, Diabetes mellitus,Rauchen oder Bewegungsmangel, bewusst sein und versuchen, diese zuminimieren", so Liecker. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Er-nährung und nicht zuletzt Nikotinverzicht senken bei beiden Geschlechternmaßgeblich die Herzinfarkt-Gefahr.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  26. 26. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 26_____________________________________________________Zum Hintergrund:Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 2009 im Auftrag der TechnikerKrankenkasse (TK) eine bevölkerungsrepräsentative Befragung zum The-ma "Herz" durchgeführt. Forsa befragte dazu insgesamt 1.013 deutsch-sprachige Personen ab dem 18. Lebensjahr. Der Eva-Infarkt Bei Frauen kann sich ein Herzin- farkt wie bei Männern durch Schmerzen hinter dem Brustbein ankündigen. Doch treten beim "Eva- Infarkt" häufig auch unspezifische Symptome wie etwa Atemnot und Übelkeit auf. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  27. 27. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 27_____________________________________________________Frauen ab 65: wenn der Griff zur Tablette gefährlich wirdFrauen ab 65 bekommen deutlich häufiger als gleichaltrige Männer Tablet-ten oder Tropfen verordnet, die gefährliche Neben- oder Wechselwirkungenhervorrufen können. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der TechnikerKrankenkasse (TK), die den Zeitraum Januar bis August 2011 umfasst. Soerhielten im Schnitt vier von zehn Seniorinnen ein für ihre Altersgruppepotenziell gefährliches Arzneimittel. Bei Männern sind es etwa drei vonzehn Senioren. Der Anteil kritischer Medikamente beträgt bei Frauen ab 65Jahren 4,9 Prozent – und ist damit rund ein Drittel höher als bei Männern(3,7 Prozent). Bei den potenziell gefährlichen Medikamenten handelt essich um insgesamt 83 Arzneimittelwirkstoffe, die in der so genannten"Priscus-Liste" verzeichnet sind und für Senioren nur eingeschränkt zuempfehlen sind.Für ihre Analyse hat die TK aktuelle Daten ihres Arzneimittelkontoauszug-Service TK-ViA (Versicherteninformation Arzneimittel) ausgewertet, der seitJanuar 2011 auch auf "Priscus-Medikamente" hinweist. Ähnlich einemBankkontoauszug listet TK-ViA alle Arzneimittel auf, die in den vorange-gangenen 24 Monaten in der Apotheke auf Kassenrezept bezogen wurden.Bestellt ein über 65 Jahre alter Versicherter TK-ViA und enthält seineÜbersicht ein "Priscus-Präparat", wird die entsprechende Verordnungszeilefett hervorgehoben. In einem Begleitbrief informiert die TK zum Thema."Mit dem Hinweis auf Medikamente der so genannten Priscus-Liste wollenwir die Therapiesicherheit erhöhen. Patienten, die ein entsprechendes Me-dikament erhalten, sollten es jedoch auf keinen Fall eigenmächtig abset-zen, sondern stattdessen die weitere Therapie mit ihrem behandelndenArzt besprechen“, rät Thomas Widmann, Arzneimittelexperte und Fachrefe-ratsleiter Arzneimittel bei der TK. Bei Fragen können sich die Versichertenzudem von Medizinern des TK-Ärztezentrums beraten lassen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  28. 28. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 28_____________________________________________________Die "Priscus-Liste" haben Wissenschaftler im Auftrag des Bundesfor-schungsministeriums erstmalig für Deutschland erstellt, um die Arzneimit-teltherapie von älteren Patienten sicherer zu machen. Sie enthält unter an-derem Medikamente gegen Bluthochdruck, Depressionen und Schmerzmit-tel. Neben der Übersicht über die Wirkstoffe erläutert die "Priscus-Liste" dieRisiken dieser Medikamente sowie mögliche Therapiealternativen. Die ak-tuelle Priscus-Liste ist online abrufbar unter www.priscus.net.TK-Versicherte, die einen persönlichen Arzneimittelkontoauszug erhaltenmöchten, können den Auszug telefonisch oder im Internet unter www.tk.debestellen.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  29. 29. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 29_____________________________________________________ Arzneimittel im Blick Die Medikamentenübersicht TK-ViA können Versicherte auch ihrem Arzt zur Verfügung stellen. Dies ist zum Beispiel dann hilfreich, wenn Patienten mehrere Arzneimittel von unterschiedlichen Ärzten erhalten. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  30. 30. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 30_____________________________________________________Krafttraining gegen Osteoporose – damit der Knochen nicht brichtMehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Knochen-schwund, von Medizinern Osteoporose genannt. Das Knochengewebevermindert sich, die Knochen werden porös und brüchig. Betroffene leidenhäufig unter punktuellen Schmerzen und extremen Bewegungseinschrän-kungen. "Aufgrund der reduzierten motorischen Fähigkeiten fürchten vieleauch zu stürzen, da dies bei einer bestehenden Osteoporose leicht zuKnochenbrüchen führen kann", erläutert Maria Schwormstedt, Ärztin beider Techniker Krankenkasse (TK). Allein 2010 wurden nach Angaben desStatistischen Bundesamtes mehr als 27.260 osteoporotisch bedingte Kno-chenbrüche gezählt – nahezu 82 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Mitausreichend Bewegung kann man dem Knochenschwund jedoch vorbeu-gen."Gezieltes Krafttraining in Kombination mit anderen Bewegungsprogram-men wie beispielsweise Walking beeinflussen sowohl die Knochendichteals auch die motorischen Fähigkeiten positiv. Das belegen inzwischen zahl-reiche Untersuchungen", so die TK-Ärztin Maria Schwormstedt. Viele Men-schen mit Osteoporose neigen jedoch dazu, sich zu schonen und körperli-che Aktivität zu vermeiden. Während sich Bewegungsmangel eher ungün-stig auf den Krankheitsverlauf auswirkt, stärkt regelmäßiges körperlichesTraining sowohl die Knochen als auch die Muskulatur.Denn entgegen der weitverbreiteten Vorstellung, bei unseren Knochenhandele es sich um "tote" Substanz, finden in unserem Skelett fortwährendUm- und Aufbauprozesse statt. Diese werden sowohl durch gezieltes Mus-keltraining als auch durch eine individuell abgestimmte Bewegungstherapiegefördert. Außerdem gewinnen so die Knochen an Elastizität und Festig-keit. Darüber hinaus verbessern sich das Koordinationsvermögen und diemotorischen Fähigkeiten. Dies wiederum beugt Stürzen und somit auchHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  31. 31. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 31_____________________________________________________Brüchen vor. Nicht zuletzt hilft Sport, osteoporotisch bedingte Schmerzenzu vermindern", so Schwormstedt.Zur Vorbeugung bietet die TK Gesundheitskurse an, in denen besondersbelastete Körperpartien gestärkt werden. Die Angebote sind unterwww.tk.de (Webcode 040180) zu finden. Auch in vielen Fitnessstudios gibtes inzwischen solche Kurse. Allerdings ist es wichtig, nicht einfach drauflos zu trainieren, sondern vorher mit seinem behandelnden Arzt zu spre-chen. Dies gilt vor allem dann, wenn bereits eine Osteoporose diagnosti-ziert wurde", rät Schwormstedt. Bei der Wahl des Fitnessstudios sollte da-her unbedingt darauf geachtet werden, dass man fachkundig betreut wird.Weitere Informationen enthält die TK-Patientenbroschüre "Osteoporose".Sie kann unter www.tk.de (Webcode 049336) heruntergeladen werden.Weitere Infos zum Thema gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode030218). Training für die Knochen Wer regelmäßig aktiv ist, tut seinen Knochen etwas Gutes. Denn Bewegung wirkt sich positiv auf das Knochensystem aus. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseHerausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  32. 32. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 32_____________________________________________________Ess-Störung – wenn Nahrung zum Feind wirdWar die Tochter soeben noch anhänglich und verschmust, zieht sie sichnun mit Freunden zurück und gibt patzige Antworten? Dann befindet siesich wahrscheinlich in der Pubertät – einer Lebensphase, die oft nicht nurvon den Jugendlichen selbst, sondern auch von den Eltern ein starkes Ner-venkostüm fordert. Das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass in die-ser Phase Beziehungen, Lebensträume sowie die eigene Identität sehrstark hinterfragt werden. Diese Zeit der Selbstfindung verläuft daher nichtimmer problemlos. "Insbesondere, wenn das eigene Selbstwertgefühl nichtgefestigt ist und es Konflikte in der eigenen Familie gibt, kann es passieren,dass Jugendliche eine Ess-Störung entwickeln", warnt Inga Margraf,Psychologin bei der Techniker Krankenkasse (TK).Laut Untersuchungen des Universitätsklinikum Münster besteht bei einemFünftel aller 11- bis 17-Jährigen der begründete Verdacht auf eine Essstö-rung. Im jüngeren Alter sind Jungen und Mädchen etwa gleich stark betrof-fen. Mit zunehmendem Alter steigt dagegen der Anteil der betroffenenMädchen an. So gebe es bei jedem dritten Mädchen zwischen 14 und 17Jahren Hinweise auf eine Ess-Störung. „Es wird angenommen, dass hier-bei insbesondere soziokulturelle Faktoren wie etwa das in den Medien pro-pagierte Schönheitsideal eine begünstigende Rolle spielen", betont TK-Psychologin Inga Margraf.Wenn Eltern befürchten, dass ihr Kind ein belastetes Verhältnis zum Essenentwickelt, ist es vor allem wichtig, das Kind liebevoll im Auge zu behaltenund nicht in eine Vorwurfshaltung zu verfallen. "Empfehlenswert ist es,wertfreie Ich-Botschaften wie etwa mir fällt auf, dass sich dein Essverhal-ten verändert hat, auszusenden", empfiehlt Margraf.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  33. 33. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 33_____________________________________________________Bei deutlichen Warnzeichen wie etwa einem extremen Gewichtsverlusteventuell in Kombination mit übertriebener körperlicher Aktivität oder star-kem sozialen Rückzug, ist es sinnvoll, therapeutische Unterstützung in An-spruch zu nehmen.Da die TK es für sehr wichtig hält, über dieses Thema frühzeitig und um-fassend aufzuklären, unterstützt sie das Projekt "Prävention von Ess-Störungen" der Frauenberatungsstelle/Eß-o-Eß, ein Angebot für Schulenim Raum Kiel. Hierbei werden Unterrichtseinheiten, Projekte und Klein-gruppenarbeit für Schülerinnen und Schüler zu den Themen Ernährung,Körperwahrnehmung, Ess-Störungen und Gewicht angeboten.Weitere Informationen gibt es unter www.tk.de (Webcode 347772).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  34. 34. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 34_____________________________________________________Ich kaufe, also bin ich – vom Frustkauf zur KaufsuchtEin Einkaufsbummel gilt bei vielen Menschen als beliebter Zeitvertreib, beidem man sich entspannen und neue Eindrücke gewinnen kann. Doch beiimmer mehr Menschen in Deutschland wird der Wunsch zu kaufen zu ei-nem unkontrollierbaren Drang. So leiden nach Angaben der TechnikerKrankenkasse (TK) bundesweit etwa 800.000 Menschen unter einem Kauf-zwang. Wenn sie mit vollen Einkaufstüten das Kaufhaus verlassen, emp-finden sie nicht etwa Glücksgefühle, sondern meist nur Reue."Die Sucht beginnt meist schleichend und wird erst als solche erkannt,wenn sie sich zu Hause aufgrund überquellender Schränke und voller Kel-ler vor Familie und Freunden nicht mehr verbergen lässt", erläutert IngaMargraf weiter. Meist ist es auch der drohende finanzielle Ruin, der dieBetroffenen dazu nötigt, sich zu ihrem krankhaften Kaufverhalten zu be-kennen und Hilfe anzunehmen. "Ursache ist oft eine Depression, die nichtselten von anderen Zwangsverhalten wie etwa einer Ess-Störung undübersteigerten Ängsten begleitet wird. Auch verbirgt sich hinter demzwanghaften Shoppen häufig eine verzweifelte Suche nach Anerkennungund Liebe", so die TK-Psychologin.Dabei geht es gewöhnlich nicht um die erstandenen Objekte selbst, son-dern vielmehr um das Glücksgefühl während des Kaufvorgangs. Das er-klärt, warum das Gekaufte danach meist nicht einmal ausgepackt wird,sondern schamhaft irgendwo verstaut oder verschenkt wird. Ebenso wiesich der Weg in die Kaufsucht schleichend vollzieht, so sehr kann sich derWeg hinaus auch nur langsam bahnen. "Ein erster wichtiger Schritt ist zu-nächst einmal, sich die Sucht einzugestehen und darüber zu sprechen",weiß Margraf.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  35. 35. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 35_____________________________________________________Auch das Aufsuchen einer Selbsthilfegruppe kann hilfreich sein. Inschwerwiegenden Fällen sollten Betroffene erwägen, therapeutischeUnterstützung in Anspruch zu nehmen. Um der Sogwirkung des Drangskurzfristig zu widerstehen, ist es hilfreich, beispielsweise Kreditkarten zu-rückzugeben. Sinnvoll kann auch sein, einen begrenzten Geldbetrag fest-zulegen, mit dem man wöchentlich auskommen muss. Außerdem kann eshelfen, vor dem Einkaufen aufzuschreiben, was wirklich benötigt wird.Weitere Informationen zum Thema Sucht gibt es auf der Homepage der TKunter www.tk.de (Webcode 035150).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  36. 36. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 36_____________________________________________________Kurz gemeldetFast jede dritte Schwangere raucht*** Rund 30 Prozent der werdenden Mütter greifen zu Beginn der Schwan-gerschaft zur Zigarette, obwohl Rauchen dem ungeborenen Kind schadet.Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hört nur etwa ein Drit-tel von ihnen auf, zwischen 18 und 25 Prozent rauchen auch noch zumZeitpunkt der Geburt. Die Bedingungen für das Kind verbessern sich ent-scheidend, wenn Frauen in den ersten drei Monaten oder besser noch vorBeginn der Schwangerschaft das Rauchen aufgeben. Die TechnikerKrankenkasse (TK) hilft bei der Raucherentwöhnung und unterstützt wer-dende Eltern, sich auf das neue Leben als Familie vorzubereiten. Blauer Dunst schadet dem Ungeborenen Rund drei von zehn Frauen greifen zumindest zu Beginn der Schwangerschaft noch zum Glimmstängel. Mit Raucherent- wöhnungskursen unterstützt die TK Frauen dabei, den Tabakkon- sum einzustellen. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseBabys von Raucherinnen haben ein im Durchschnitt 200 bis 300 Grammniedrigeres Geburtsgewicht als Neugeborene von Nichtraucherinnen; zu-dem ist das Risiko von Früh- und Fehlgeburten etwa doppelt so hoch.Die Kinder bleiben auch nach der Geburt einem höheren Risiko für Krank-heiten ausgesetzt: Die Gefahr, am plötzlichen Kindstod zu sterben, ist dop-pelt so hoch wie bei Kindern von Nichtraucherinnen. Unter www.tk.de gibtes Tipps zur Raucherentwöhnung (Webcode 035238) und Informationen zuden TK-Geburtsvorbereitungskursen (Webcode 098262).***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  37. 37. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 37_____________________________________________________Gefährliche "Diät" mit Schilddrüsenmedikamenten?*** In Internetforen wird das Thema "Schlank durch Schilddrüsenhormo-ne" immer wieder diskutiert. Die Techniker Krankenkasse (TK) warntausdrücklich vor dem Missbrauch von Schilddrüsenmedikamenten alsSchlankheitsmittel. Die Folgen können unter anderem schwere Herz-rhythmusstörungen und sogar ein Herzinfarkt sein. Experten vermuten,dass ein geringer Prozentsatz der verschreibungspflichtigen Schilddrü-senhormone als "Stoffwechsel-Beschleuniger" missbraucht wird – ver-lässliche Daten dazu gibt es aber nicht. Hormone als Diätmittel? Besonders junge Frauen bekommen häufig Schilddrüsenmedikamente verordnet. Dafür gibt es medizini- sche Gründe. Aber Experten be- fürchten auch vereinzelt Missbrauch als Diätmittel - und warnen davor. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseFest steht: Die Schilddrüse macht Frauen häufiger Sorgen als Männern.TK-versicherten Frauen wurden im letzten Jahr Schilddrüsen-Medikamente für durchschnittlich knapp 27 Tage verschrieben, den Män-nern hingegen nur für sieben Tage. Regional ist die Verordnung vonSchilddrüsenmedikamenten sehr unterschiedlich. Laut dem TK-Gesundheitsreport haben es Schleswig-Holsteiner am seltensten an derSchilddrüse: Sie schluckten statistisch gesehen nur fast elf Tage langSchilddrüsenhormone, das ist fast ein Drittel weniger als der Bundes-durchschnitt. Die meisten Behandlungen werden wegen Unterfunktion,Entzündung oder Vergrößerung der Schilddrüse eingeleitet. Der TK-Gesundheitsreport steht unter www.tk.de (Webcode 281904) zum ko-stenlosen Download bereit.***Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  38. 38. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 38_____________________________________________________Organspende: Frauen helfen gern und wissen mehr*** Frauen sind hilfsbereiter als Männer – zumindest scheint das beimThema Organspende der Fall zu sein: Laut einer Forsa-Umfrage im Auftragder Techniker Krankenkasse (TK) tragen 19 Prozent der deutschen Fraueneinen Organspendeausweis bei sich, während nur 17 Prozent der Männerein solches Dokument besitzen. Auch bei der Einstellung zur Organspendehaben Frauen leicht die Nase vorn: 87 Prozent stehen dem Thema positivgegenüber, bei den Männern sind es 85 Prozent. Deutlicher sind die Un-terschiede beim Vergleich des Informationsstandes, denn Frauen setzensich generell deutlich mehr mit dem Thema Gesundheit auseinander undmachen sich folglich auch stärker über eine potenzielle Organspende Ge-danken. Die Forsa-Umfrage der TK zeigt: 56 Prozent der Frauen habensich bereits aus eigener Initiative informiert, bei den Männern sind es nur40 Prozent. Während ebenfalls vier von zehn Männern angeben, sich nochnicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt zu haben, trifft das nur aufdrei von zehn Frauen zu. Die TK hat die Broschüre "Entscheidung fürs Le-ben" herausgegeben, die Fragen rund um das Thema Organspende be-antwortet. Sie steht kostenlos unter www.tk.de (Webcode 197990) zumDownload bereit.***Rauschtrinken bei Teenagern: Trendwende in Sicht?Exzessives Rauschtrinken bei Teenagern geht leicht zurück: Die Zahl deralkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichenist 2010 im Vergleich zum Vorjahr erstmals seit mehr als fünf Jahren ge-ringfügig gesunken – auf 2.467. Gerechnet auf jeweils 100.000 Jungen undMädchen in der Altersgruppe von 11 bis 20 Jahren, betrug die Zahl derFälle 279, teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit. 2009 waren es 290Fälle je 100.000 Teenager. Das entspricht einem Rückgang von knapp vierProzent. In der Altersgruppe der 13- bis 17-Jährigen fällt allerdings auf,dass sich der Anteil der Mädchen, die wegen akuten Rausches stationärbehandelt wurden, erhöht hat: 2009 lag er bei 38 Prozent, 2010 bei 39 Pro-Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  39. 39. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 39_____________________________________________________zent. Die Angaben beziehen sich auf TK-versicherte Kinder und Jugendli-che. Im Zeitraum von 2004 bis 2009 war die Zahl der alkoholbedingten Kli-nikbehandlungen um mehr als 80 Prozent angestiegen. Trendwende? Im Jahr 2010 landeten erstmals seit 2004 weniger Mädchen und Jungen alkoholbedingt im Krankenhaus. So sank die Zahl der Fälle je 100.000 TK-versicherte Teenager im Alter von 11 bis 20 von 290 im Jahr 2009 auf 279 im Jahr 2010. Motiv zum Download unter www.presse.tk.de. Quelle: Techniker KrankenkasseSchon geringe Mengen Alkohol sind für den jungen Organismus gesund-heitsschädlich. Je jünger die Konsumenten sind, desto höher ist zudem dieGefahr, alkoholabhängig zu werden. Die TK setzt deshalb auf Diplom-Psychologen und Diplom-Sozialarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung inder Suchtberatung: Sie klären Jugendliche in einem individuellen und ver-trauensvollen Gespräch über die gesundheitlichen und sozialen Folgen desKomasaufens auf. In mehr als 25 Metropolregionen in Deutschland bietetdie TK die professionelle Beratung unter dem Motto SToP (Starke Teensohne Promille) an. Weil häufig auch das Umfeld eine wichtige Rolle spielt,können Jugendliche ihre Eltern oder Freunde zum Gespräch mitbringen.Die Motivationsberatung ist telefonisch unter der kostenlosen Hotline 0800- 285 00 85 erreichbar (montags bis donnerstags zwischen 8 und 18 Uhr,freitags zwischen 8 und 16 Uhr).Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011
  40. 40. TK-Medienservice "Frauengesundheit" 40_____________________________________________________ImpressumDen TK-Medienservice finden Sie im Internet im Presse-Center unterwww.presse.tk.de. Dort stehen Ihnen auch honorarfreie Pressefotos, Info-grafiken und schnittfähiges Filmmaterial zur Verfügung.Die Verwendung des TK-Medienservices ist honorarfrei. Wir bitten um dieZusendung von Belegexemplaren.Bitte beachten Sie die Verwendungsbedingungen für die Pressefotos undInfografiken:Abdruck honorarfrei unter Angabe der Quelle "Foto: Techniker Kranken-kasse" im Rahmen redaktioneller Berichterstattung und im Zusammenhangmit den von der TK veröffentlichten Themen. Die Nutzung zu Werbezwek-ken ist ausgeschlossen. Das Einstellen in Bilddatenbanken bedarf der Ge-nehmigung durch die Pressestelle der Techniker Krankenkasse.Sie erreichen die Pressestelle der TK unter:Techniker Krankenkasse, PressestelleBramfelder Straße 140, 22305 HamburgTel. 040 - 69 09-17 83, Fax 040 - 69 09-13 53, E-Mail pressestelle@tk.deAlle Presseinformationen der TK auf einen Blick: Besuchen Sie unserenSocial Media Newsroom unter www.newsroom.tk.de.Folgen Sie auch unseren News auf dem Twitter-Kanal der TK-Pressestelleunter www.twitter.com/TK_Presse.Wenn Sie in den E-Mail-Verteiler für Pressemitteilungen und den Medien-service aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns ein Mail anpressestelle@tk.de.Herausgeber: Techniker Krankenkasse • Pressestelle • Bramfelder Straße 140 • 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 • Fax 040 - 69 09-13 53 • E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de • Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: November 2011

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