Heinrich Heine
 
Heinrich Heine <ul><li>* 13.12.1797 oder 13.12.1799 in Düsseldorf (-> Geburtstag nicht genau bekannt)
†  17.02.1856 in Paris
Nannte sich selbst „Erster Mann des neuen Jahrhunderts“
Geburtsname war Harry Heine
Wechselte vom Judentum zum Christentum -> änderte Namen in Heinrich
Gehört zu den bedeutesten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts
Gilt als „letzter Dichter der Romantik“
Jüdische Herkunft prägte sein Leben und seine Dichtung </li></ul>
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Heinrich heine

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  • Wechsel zum Christentum, da er als Jude schlechtere Chancen hatte und oft diskriminiert wurde. Grund für seine e
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    1. 1. Heinrich Heine
    2. 3. Heinrich Heine <ul><li>* 13.12.1797 oder 13.12.1799 in Düsseldorf (-> Geburtstag nicht genau bekannt)
    3. 4. † 17.02.1856 in Paris
    4. 5. Nannte sich selbst „Erster Mann des neuen Jahrhunderts“
    5. 6. Geburtsname war Harry Heine
    6. 7. Wechselte vom Judentum zum Christentum -> änderte Namen in Heinrich
    7. 8. Gehört zu den bedeutesten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts
    8. 9. Gilt als „letzter Dichter der Romantik“
    9. 10. Jüdische Herkunft prägte sein Leben und seine Dichtung </li></ul>
    10. 11. Leben <ul><li>Nach der Schule (1810-1814) käufmännische Ausbildung erst in Frankfurt und ab 1815 in Hamburg bei seinem Onkel
    11. 12. Heine wurde von seinem Onkel finanziell unterstützt
    12. 13. 1819 Jurastudium erst in Bonn, dann in Göttingen, Berlin und wieder Göttingen
    13. 14. 1825 Dr. jur. Und übertritt zum Protestantismus
    14. 15. Freischaffender Schrifsteller; führt ein Wanderleben (Hamburg, Lüneburg,London,München, Italien, Berlin) und versucht sich eine unabhängige Existenz als Schriftsteller und Journalist zu schaffen
    15. 16. 1827 Buch der Lieder (Gesamtausgabe seiner bisher veröffentlichten Gedichte)
    16. 17. 1826- 1831 Reiseberichte
    17. 18. 1831 Übersiedlung nach Paris als Reaktion auf politische Verhältnisse
    18. 19. 1835 Verbot von Heines Schriften durch den „Deutschen Bundestag“
    19. 20. 1843/44 Reise nach Deutschland -> seine Eindrücke veröffentlicht er in „Deutschland ein Wintermärchen“ </li></ul>
    20. 21. Heines Liebeslyrik <ul><li>Heines Liebeslyrik wurzelt in der Romantik -> sie führt diese zur künstlerischen Vollendung& an ihr Ende
    21. 22. Romantische Motive und Formelemente, aber auch Tendenzen zur Abkehr von der Romantik ( weisen auf ein realistisches Dichtungsverständnis hin)
    22. 23. Dichter des Liebesleids (unglückliche Liebe und Liebesschmerz als Thema)
    23. 24. Unglückliche Jugendliebe ( -> Cousine Amelie ) beeinflussen seine Werke
    24. 25. Mittelalterliche Ausdrucksweisen sowie Motive entstammen der Tradition
    25. 26. Überlieferte Sprach- Gefühls- und Denkmuster wurden dem eigenen Stil angepasst -> verleihen seinen eigenen Gedichten gestalt
    26. 27. Liebesgedichte als etwas Natürliches und Realistisches </li></ul>
    27. 28. Einflüsse <ul><li>Brentano Gedicht ( ich weiß nicht, was soll es bedeuten?)als Quelle für seine schönsten& berühmtesten Liebesgedichte
    28. 29. Motiv der hoffnungslosen Liebe von Petrarca -> Heines Gedicht „An eine Unbekannte“ spielt ausdrücklich auf Petrarca an
    29. 30. Übersetzte viele Werke des „Weltschmerz“-Dichters Lord Byron („ Byron war der einzige Mensch, dem ich mich verwandt fühlte“)
    30. 31. Durch Brentano gelang Heine zum volkstümlichen Liedgedicht (-> brachte es selbst zur höchsten künstlerischen Entfaltung)
    31. 32. Die Kenntnisse über die literarischen Einflüsse sind für das Verständnis vieler Heine'scher Texte sehr wichtig </li></ul>
    32. 33. Verhältnis zur Romantik <ul><li>Durch die Übernahme von Motiven und Stimmungen, die vorallem auf die unerfüllte Sehnsucht zurückgehen, ist seine Liebeslyrik eng mit der Romantik verbunden
    33. 34. Viele seiner Gedichte bezeugen, dass Nachfühlen der Traurigkeit romantischer Liebesklagen
    34. 35. In anderen Gedichten macht er sich eher über solche Gefühle lustig
    35. 36. -> Zwiespältiges Verhältnis zum romantischen Liebesgedicht
    36. 37. Einerseits: künstlerische Vollendung der Liebeslyrik Andererseits: Abwendung wegen schwindender Übereinstimmung der Romantiker
    37. 38. Heine ist nachfahre der deutschen Romantik und zugleich ihr Überwinder
    38. 39. Nennt sich selbst „ der entlaufene Romantiker“ </li></ul>
    39. 40. Verhältnis zur Romantik <ul><li>1. Phase: Jugend - Schrieb Gedichte, die der deutschen Romantik nahe stehen ( „ Buch der Lieder“ 1827) - Volksliedhafte Charakter ( viele wurden vertont) - häufiges Thema: aussichtslose, unerfüllte Liebe - Sentimentalität und Ironie stoßen aufeinander -> eine Stimmungsvolle Idylle wird ironisch gebrochen ( Bsp.: Gedicht „ Das Fräulein stand am Meere“)
    40. 41. 2.Phase: Zeit- und Gesellschaftskritisch - zeigte Interesse an der gesellschaftlichen Realität - Forderung: eine neue Literatur, für eine neue Zeit („ Neue Gedichte“ 1848) - schon in seinen Reisebildern (ab 1826 „ Heimkehr“, „Nordsee“, „Die Harzreise“) tritt er als kritischer Betrachter der gesellschaftlichen Zustände in Deutschland auf
    41. 42. 3.Phase: - von schweren Krankheiten geprägt - es entstanden das Versepos „ Atta Troll“ und der Gedichtband „Romanzero“ - Inhalte der Gedichte sehr schwer verständlich; meist sehr bizarr -> vermutlich auf den Einfluss der starken Schmerzmittel zurückzuführen - Hinwendung zu mythologischen und historischen Stoffen - Beschäftigte sich mit der Frage nach Gott und nach der Erlösung der Menschen durch Gott </li></ul>
    42. 43. Ironie in der Liebeslyrik <ul><li>Versucht Leiden des lyrischen Ichs an der Liebe durch Ironie und Spott zu entschärfen
    43. 44. Ironie ist eine Form des Unernsten -> Aussagen meinen nicht das, was sie aussprechen
    44. 45. Ironie schafft zweideutigkeit einer Aussage
    45. 46. Ironie dient als Selbstschutz (-> besiegt das Tragische)
    46. 47. Ironie schafft innere Distanz zu Gefühlen, was zu Überlegenheit des Ichs führen kann </li></ul>

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