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Stockholm Gay Guide, German

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  • 1. Stockholm Gay GuidePHOTO: PH/AD LANDEROS
  • 2. PHOTO: JEPPE WIKSTRÖMEine halbe Million Zuschauer, 50.000 Teilnehmer – Stockholm Pride bietet eine über-wältigende Vielfalt. Das gleiche gilt für Schweden mit seinen weniger als 10 MillionenEinwohnern – ein Land, das Gays ganz offiziell herzlich willkommen heißt!
  • 3. Stockholm – kosmopolitisches Zentrum und natürliche Hauptstadt von Skandinavien.PHOTO: YANAN LI Langweilig? Kaum. Vorhersehbar? Nie. Mit einem Gay Life, das sich so leicht zugäng- lich, berauschend und abwechslungsreich gibt wie die Metropole selbst, ist Stockholm ein ideales Reiseziel für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Außerdem rangiert Stockholm unter den schönsten Städten der Welt: Auf 14 Inseln wurde sie dort erbaut, wo der Mälarsee auf die kalte, klare Ostsee trifft. Mit ihrer jahrhundertealten Geschichte und Kultur steckt die schwedische Hauptstadt voller Möglichkeiten und Kontraste: Kunst und Design, Mode und Futurismus, Kopfsteinpflaster und moderne Glaskunst, Wikinger und Aristokratie; Stockholm ist außergewöhnlich, lässig, dynamisch und energiegela- den. Die LGBT-Szene ist hier niemals aufdringlich, gettoisiert oder aggressiv-provokativ wie in manchen anderen europäischen Großstädten. IKEA mag zwar den Kleiderschrank neu erfunden haben – aber in Schweden wird er nicht gebraucht. Regenbogenfahnen spannen sich über große Teile der City, besonders über das Viertel SoFo (South of Folkungagatan) auf Södermalm mit seiner lässigen Bohème-Atmosphäre und über die geschichtsträchtigen kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt Gamla Stan. Kontaktfreudig und an Vielfalt gewöhnt, sorgen die Schweden gerne dafür, dass sich LGBT-Besucher bei ihrem ersten Stockholm-Besuch willkommen fühlen. Auf der Insel Långholmen zum Beispiel wimmelt es im Sommer von vergnügten, freizügigen sonnen- badenden Schönheiten. Gay, gay friendly oder einfach nur nett – was immer man von seinem Reiseziel erwartet, Stockholm heißt alle Besucher auf die typisch skandinavische warme und gelassene Art willkommen. Mit einer breiten Palette neuer, aufregender Attraktionen und Events zieht die schwedische Metropole ihre Gäste, ob gay oder straight, immer wieder aufs Neue in ihren Bann. Im Land der Mitternachtssonne und der legalisierten Homo-Ehe, Heimat von ABBA und Nobelpreis und bereits zweimaliger Gastgeber des Europride-Festivals, vertragen sich Pink Dollars mit der Politik. Stockholm fasziniert – in jeder Beziehung!
  • 4. PHOTO: ÅKE E:SON LINDMAN PHOTO: MÄLARPAVIL JONGEN/MATS LINDFORS MälarpaviljongenLe RougeKulinarischesUmgeben von Gewässern, die zu den saubersten Europas gehören, liegt Stockholm in Sachen Ökologie ganz weit vorn. Auchwenn es für viele überraschend klingen mag: Die schwedische Küche hat mehr zu bieten als die berühmt-berüchtigten Fleisch-bällchen! Ob Michelin-besternte Köstlichkeiten oder leichte, schnelle Mahlzeiten – Gourmets werden die einfachen, frischenund schmackhaften Gerichte genießen. Wie für die Schweden selbst gilt auch für die schwedische Küche: man soll nichtsübertreiben.Bei Gays besonders beliebt ist unter anderem das schwülstig-barocke Restaurant Torget, die „Königin der Altstadt“. Das LeRouge liegt ebenfalls mitten in der Altstadt – der perfekte Treffpunkt für einen Aperitif oder für einen ganzen Abend mitgutem Essen und guten Freunden. An samtigen Sommerabenden ist das Restaurant/Café Mälarpaviljongen auf Kungsholmenam Ufer des Riddarfjärden ein heißer Tipp. Auf dem schwimmenden Ponton-Deck herrscht dann eine flirrende Cocktail-Atmosphäre. Ganz in der Nähe liegt auch das beliebte Restaurant Göken, wo man unter taschenförmigen Deckenleuchtenerstklassige Gaumenfreuden der Saison genießt.
  • 5. PHOTO: ANDRE LANDEROS Stockholm Sightseeing Royal Armoury Hallwyl MuseumSehenswertesStadt oder Natur? Zu Land oder zu Wasser? Anspruchsvolle Touristen haben in Stockholm die Qual der Wahl. Die 80 Museenallein werfen schon die Frage auf, wie man sich die Zeit am besten einteilt, um möglichst viel zu sehen. Die Stockholm-Karteist ein Muss: Sie gewährt freien Eintritt zu den meisten Attraktionen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, unbegrenzte Fahrtenmit den öffentlichen Verkehrsmitteln, ein kostenloses Mietfahrrad, Hop On Hop Off Schiffstouren im Sommer sowie weitereErmäßigungen je nach Gültigkeitsdauer der Karte (24 bis 120 Stunden). Wer gerne mit Guide unterwegs ist, kann mit denBooten von Stockholm Sightseeing auf ganz speziellen Routen die Wasserwege der Stadt erkunden; während des Pride Festivalswird eine Tour mit Gay-Thema angeboten. Aussteigen kann man an den Kais am Königlichen Dramatischen Theater (Dram-aten), am Grand Hôtel und am Rathaus (Stadshuset).Für Homosexuelle besonders interessant ist das Hallwylsche Museum, ein Anfang des 20. Jahrhunderts erbautes, hervorragenderhaltenes Herrenhaus im einst als notorische Cruising Area bekannten Berzelii-Park. Die Gerüchten zufolge lesbische GräfinWilhelmina von Hallwyl widmete ihre letzten Jahre der Katalogisierung alltäglicher Objekte, von Zahnbürsten über Ölgemäldebis hin zu silbernen Kelchen, und schuf damit einen historischen Einblick ins Leben der Aristokratie, leistete aber auch einenexzentrischen Tribut zur Monomanie.
  • 6. PHOTO: MAX PLUNGER PHOTO: SUSANNE HALLMANStockholm City Museum Woodland CemeteryNicht annähernd so umfangreich, aber definitiv viel eindrucksvoller: In der Königlichen Rüstkammer ist alles Gold, was glänzt.In den kühlen Kellerräumen des Königlichen Palastes werden 500 Jahre dynastischer Geschichte, in Form von vergoldetenKutschen, höfischer Mode und mittelalterlichen Waffen, für die Nachwelt erhalten.Das Stockholmer Stadtmuseum, nur eine kurze U-Bahn-Fahrt nach Södermalm entfernt, veranschaulicht die kulturelle Vergan-genheit und Gegenwart der Stadt. Hier empfiehlt sich ein Schnappschuss mit der Pudeldame Rose, dem knallrosa Maskottchendes Museums, und anschließend der geführte „Millennium-Rundgang“, der die Highlights aus Stieg Larssons „Verblendung“aufgreift. Außerdem kann man sich hier zu den regelmäßig stattfindenden Stadtwanderungen oder Bootstouren speziell für Gaysanmelden.Etwas außerhalb der City liegt der zum UNESCO-Welterbe erklärte Waldfriedhof (Skogskyrkogården), der durch seinen mod-ernen Grundriss mit sanften Hügeln und die eigenartig romantische Architektur besticht. Hier kann man durch 100 HektarKiefernwälder und wogende Wiesen spazieren und die letzte Ruhestätte der Garbo besuchen. Wer den kleinen Todesengel überdem Portikus der Kapelle des Waldfriedhofs faszinierend findet, sollte sich keinesfalls den Skulpturenpark des Millesgårdenentgehen lassen, der das ehemalige Haus und Studio des berühmtesten schwedischen Bildhauers Carl Milles umgibt. Auf einerFelskuppe hoch über dem See Värtan gelegen und voller monumentaler Replikate seiner beeindruckendsten, oftmals erotischenWerke, ist dieser Terrassengarten besonders bei Sonnenuntergang ein magischer Anblick, wenn sich die weltberühmten musizier-enden Engel und Gottes Hand gegen den orangefarbenen Abendhimmel abheben.
  • 7. Vasa Museum Millesgården FotografiskaUnbedingt empfehlenswert ist auch das Fotografiska, einer der weltgrößten Treffpunkte für Liebhaber moderner Fotografie.Jedes Jahr sind hier vier einzigartige Hauptausstellungen und etwa 20 kleinere Ausstellungen zu sehen. Neben den vielen großenAusstellungsräumen gibt es im Fotografiska einen Bücher- und Souvenirshop, ein Restaurant und eine Fotogalerie. Die Bar imobersten Stock ist einer der besten Aussichtspunkte Stockholms.Ein absolutes Muss für alle Stockholm-Touristen ist ein Besuch im Wasa-Museum. In einer speziell für diesen Zweck gebautenHalle steht die fast perfekt erhaltene Galeone, die 1628 auf ihrer Jungfernfahrt sank und erst 333 Jahre später geborgen wurde.Die Ausstellungen über das Leben der Seefahrer und die Kriegsführung auf See sind hochinteressant – und von dem massigenSchiff selbst geht eine ganz besondere Faszination aus.Unvermeidliche Souvenirs für Schweden-Besucher sind natürlich Kostproben des weltberühmten schwedischen Designs. Wersich für Mode oder Einrichtungsgegenstände interessiert, findet in den Kaufhäusern NK und P.U.B. alle renommierten Qual-itätsmarken wie Acne, Cheap Monday, Gant, Whyred, Fifth Avenue Shoe Repair und natürlich auch Vorzeigemarken wieDesign House Stockholm und das farbenfrohe, kultige Schreibwarenfachgeschäft Bookbinders. Byredo Parfums, extrem stylishund exklusiv, ist Skandinaviens Antwort auf Diptyque. Und während es in allen größeren Städten H&M-Filialen gibt, kannStockholm auch mit einem H&M Home Store punkten. Stockholm ist zweifellos eine moderne Stadt, die sich nicht scheut, ihreliebevoll bewahrten Traditionen der Konsumlaune ihrer Besucher anzupassen.
  • 8. PHOTO: EDUARDO P.V.RUBAUDONADEU PHOTO: MIKAEL SJÖBERG2.35:1+Gay F12NachtlebenWie in allen Großstädten richtet sich auch in Stockholm der private Terminkalender nach den Wochentagen, der Saison undden persönlichen Vorlieben. Ob Muskelmänner, Kabarett, College, Bears, Leather, Classy, Tanz oder ein ruhiges Plätzchen fürein Bier – Gay-Locations gibt es im Überfluss. Wenn man dann noch die vielen gay friendly Nachtclubs hinzuzählt, bietensich unendlich viele Alternativen. Hipster zieht es in die weniger exklusiven Kneipen in SoFo, besonders ins Högkvarteret(auch bekannt als Head Quarter/Hauptquartier), ein shabby chic Kellerlokal mit Lifemusik. Wer gut besuchte Nachtclubsmit internationalen DJs bevorzugt, wird sich im Gedränge des mehrstöckigen Paradise oder im Zipper Club mit seinen dreiTanzflächen und vier Bars richtig wohl fühlen. Fashionistas zeigen sich samstags gern im 2.35:1+Gay (nur nach Gästeliste) imUntergeschoss des Pop-Art-opulenten Berns Hotel. Ledermänner treffen sich bei den halb-privaten, streng fetisch-fokussiertenScandinavian Leather Men (SLM) Pub und Club Nights. Sonntags scheint sich die ganze Stadt auf dem ehemaligen FeuerschiffPatricia zu „Lager und Schlager“ (Schwedens eigener Variante eines sehr tanzfreundlichen Euro-Pops) zu treffen. Im Sommervibriert die Metropole förmlich im Licht des scheinbar endlosen Sonnenuntergangs. In der hochklassigen, gemischten Szene aufder Terrasse des Restaurants F12 lässt sich das unbeschreibliche „Stockholm Summer Feeling“ besonders gut erleben.
  • 9. PHOTO: PUYOL5, FLICKR PHOTO: MATTIAS OLSSONChokladkoppenIm Stockholmer Nachtleben regiert die Abwechslung. Das QX-Magazin ist eine zuverlässige Quelle für News und Skandaleund natürlich für die trendigsten gay friendly Bars, Restaurants, Clubs und Events; die QX GayMap (auch online unterwww.qx.se) ist ein einfacher, aber unentbehrlicher Wegweiser. Die perfekte Lektüre zur Fika – frei übersetzt die traditionelleNachmittags-Kaffeepause mit süßem Gebäck – zum Beispiel im gemütlichen Café Chokladkoppen mitten in der Altstadtoder im Copacabana Café auf Södermalm. Gleich neben einem Independent-Movie-Kino, ganz in der Nähe der überladenenGay-Buchhandlung Hallongrottan (benannt nach einem Himbeertörtchen), ist das Copa ein entspannter Szenetreff, wo manEinheimische kennen lernen und die exzellente vegetarische Küche genießen kann.Das spätsommerliche Stockholm Pride Festival (Ende Juli/Anfang August) ist ganz ohne Zweifel das größte öffentliche Event inSchweden. Eine ganze Woche voller musikalischer Unterhaltung und Kunstausstellungen, Vorträge, Debatten und unzähligerPartys erreicht ihren Höhepunkt in einer bunten Parade und ungezwungenen Feiern unter freiem Himmel. Viking Bears,homosexuelle Christen, Sportmannschaften und Feuerwehrmänner... bei diesem Event sind wirklich alle dabei!
  • 10. Berns Hotel Grand Hôtel Sheraton Hotel Stockholm Hotel StureplanTraumhaft schlafenAltehrwürdig prunkvoll und feudal oder modern minimalistisch – Stockholm erfüllt alle Schlafzimmerwünsche.Im schicken Berns Boutique-Hotel treffen Art Deco und Pop Art aufeinander – nach eigener Aussage ein „Designer Hotel fürLeute, die Designer Hotels leid sind“. Berühmte ehemalige Gäste wie Marlene Dietrich und Diana Ross würden hier sicherzustimmen.Wer der Pracht vergangener Zeiten nachtrauert, findet im Hotel Stureplan zwei Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, die tradi-tionelle schwedische Handwerkskunst vom Feinsten repräsentieren – in einer Gegend, die für hervorragende Einkaufsmögli-chkeiten und ein reges Nachtleben bekannt ist. Wer das prickelnde Getränk liebt, sollte unbedingt die Champagnerbar desHotels, Per Lei, besuchen. Jetsetter ohne besondere Träume zieht es ins Grand Hôtel, ein ungemein elegantes, traditionsreichesEtablissement direkt gegenüber des königlichen Palastes. Das extravagante Angebot des Hotels wird durch ein neues, großzügigausgestattetes Fitness-Studio und ein Vollservice-Wellnesscenter erweitert.
  • 11. PHOTO: LOUISE BILLGERTHotel Hellsten Clarion Hotel Stockholm Hotel Skeppsholmen Hilton Stockholm SlussenDas frisch renovierte Fünf-Sterne-Hotel Sheraton Stockholm direkt am Hauptbahnhof lockt mit seiner beliebten Happy Hourausgewählte Gäste in die zentralen Geschäftsviertel. Mit seinen individuell eingerichteten Zimmern und dem Speisesaal imexquisiten Wintergarten ist das Hotel Hellsten ein wahres Juwel, bekannt für seine geschmackvolle Ausstattung und seinenbehaglichen Charme.Seiner rechtmäßigen Beschreibung als „Stockholmer Kunsthotel Nr. 1“ Rechnung tragend, zeigt das Clarion Hotel Stockholmeine erstklassige Sammlung von Kunstwerken in einer faszinierenden Galerie aus Licht und Raum. Ob auf Geschäftsreise oderin Sachen Romantik unterwegs – ein Drink mit Blick auf die berauschende Skyline der City in der trendigen Bar im Oberge-schoss ist unbedingt zu empfehlen.Durch seine überlegene Aussicht, unübertroffenen Frühstücksbüfetts (unzählige Male zum „besten Frühstück Stockholms“erkoren) und raffiniert eingerichteten Zimmer mit todschicken Marmor-Bädern empfiehlt sich das Hilton Stockholm Slussenfür Geschäftsreisende und Urlauber, die sich gern ein bisschen Luxus gönnen.Zwei liebevoll renovierte ehemalige Marine-Kasernen aus dem 17. Jahrhundert in einmaliger Lage auf der Insel Skeppsholmensind zur Gay-Oase Hotel Skeppsholmen avanciert. Eingebettet in herrliche Natur in unmittelbarer Nähe kultureller Highlightswie dem Museum für Moderne Kunst und dem Architekturmuseum, zudem zentral und am Wasser gelegen, ist dieses Hotel dieperfekte Wahl für anspruchsvolle Gäste. Der Condé Nast Traveler stimmt zu: Das Skeppsholmen ist das einzige skandinavischeHotel, das es 2010 auf die berühmte „Gold List“ des innovativen amerikanischen Reisemagazins geschafft hat!
  • 12. PHOTO: RESTAURANT J NACKA STRANDCheck It Out!In Stockholm rangiert der gay Lifestyle in einer Klasse für sich. Hier gibt es unendlich viel zu entdecken und noch mehr zuerleben. Die Gay-Hauptstadt Skandinaviens heißt ihre Besucher herzlich willkommen!Updates und News über LGBT Stockholm gibt es täglich in unserem Blog unter www.visitstockholm.com/gay-lesbianWir sind auch auf Twitter, Facebook und Flickr präsent. Genauere Angaben enthält unser Blog.

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