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Stämpfli Workshop «Geschäftsberichte auch elektronisch publizieren?»
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Stämpfli Workshop «Geschäftsberichte auch elektronisch publizieren?»

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Veranstalter: Stämpfli Publikationen AG, Wölflistrasse 1, Postfach 8326, CH-3001 Bern

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  • 1. WorkshoppGeschäftsberichte auchelektronisch publizieren?
  • 2. Programm13.30–13.45 Uhr Begrüssung13.45–14.30 Uhr Möglichkeiten des elektronischen Publizierens Robert Toth, Stämpfli Publikationen AG14.30–15.00 Uhr Usability – Online ist nicht gleich Papier Dr. Christopher Müller, Die Ergonomen15.00–15.15 Uhr Pause15.15–15.35 Uhr Online ist anders: auch sprachlich Martin Clausen, Stämpfli Publikationen AG p15.35–16.05 Uhr Onlinegeschäftsbericht: Hype oder mehr? Michel Gerber, ABB, Mitglied BILANZ-Geschäftsberichte-Ranking-Jury tg ed Gesc ä tsbe c te a g Ju y16.05–16.30 Uhr Zusammenfassung, Diskussion, FragenAb 16.30 Uhr Apéro
  • 3. Möglichkeiten des elektronischen Publizierens Fokus: Tablet-PublishingWillkommen in derWelt der Publikationen! seit 1799
  • 4. Programm Tablet-PC Markt Verbreitung Nutzerverhalten Publikationswege Do‘s & Dont‘s
  • 5. TimelineWie es dazu kam... At&T EO / Apple Apple Apple iPad Bashful Newton 2010 1983 1993 1968 1988 2002 XEROX GRIDPad Microsoft Dynabook Tablet PC
  • 6. Tablets „Heute“Einige Modelle
  • 7. Tablet-PCUnterschiedliche Formate Asus EEE Pad Transformer Dell Streak 7 Display 7 Zoll Display 10,1 Zoll Auflösung 800 ! 480 Auflösung 1280 ! 800 CPU 1000 MHz CPU 1000 MHz Betriebssystem Android OS Betriebssystem Android OS iPad 2 HTC Flyer Neofonie WeTab Display 9,7 Zoll Display 7 Zoll Display 11,6 Zoll Auflösung 1024 ! 768 Auflösung 600 ! 1024 Auflösung 1366 ! 768 CPU 1000 MHz CPU 1500 MHz CPU 1660 MHz Betriebssystem Apple IOS Betriebssystem Android OS Betriebssystem MeeGo Motorola Xoom Samsung Galaxy Tab 8.9 HP TouchPad Display 10,1 Zoll Display 8,9 Zoll Display 9,7 Zoll Auflösung 1280 ! 800 Auflösung 1280 ! 800 Auflösung 1024 ! 768 CPU 1000 MHz CPU 1000 MHz CPU 1200 MHz Betriebssystem Android OS Betriebssystem Android OS Betriebssystem WebOS Samsung Galaxy Tab 10.1 Acer Iconia TAB RIM Blackberry Playbook Display 10,1 Zoll Display 10,1 Zoll Display 7 Zoll Auflösung 1280 ! 800 Auflösung 1280 ! 800 Auflösung 1024 ! 600 CPU 1000 MHz CPU 1000 MHz CPU 1000 MHz Betriebssystem Android OS Betriebssystem Android OS BetriebsssystemBlackberry OS
  • 8. Tablet MarktGartner Hype Cycle Source: http://www.gartner.com/hc/images/215650_0001.gif
  • 9. Tablet MarktHype oder Boom?
  • 10. MarktsituationWo stehen wir heute? Weltweite Verkaufszahlen !"#$%"&(#")* +,--* +,-+* +,-.* +,-/* %01* !"#""$% &#"$$% ""#((!% )*"#*(% 234$5%4* )&#"% !&#$&$% *)#*$+% )!&#*(&% 6%7$558* ,% +#$*!% )+#(+&% +!#*+$% 9:;* $,&% #*+!% *#,!*% )&#$!*% 234"$"* )#")"% (),% *!&% +*+% ** <5#=>*6=$?#@$A"* *,#,)&% ))$#$$!% )$#+(&% !*"#($% Source: http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1980115
  • 11. Marktsituation Schweiz Mediatablet-Verkäufe Schweiz •  2012: über 420‘000 Mediatablets verkauft •  Davon rund 380‘000 Apple iPad und •  40‘000 Android Tablets Schweiz ist Apple Hochburg •  Kaufkraft ermöglicht gute Verkaufszahlen des „teuren“ iPad •  Bekanntheit und Kenntnis der „Vorteile“ von Apple Produkten war vor dem iPad schon bekannt (iPhone, MacBook, iMac etc.) •  ...Apple hat gutes Produkt! Source: IT-Markt, 4/2012, Weissbuch
  • 12. Tablet MarktAdaptionskurve
  • 13. Nutzerverhalten MediatabletsEinige Erkenntnisse Zu welchen Tageszeiten nutzen Sie Ihr iPad?•  Benutzung in erster Linie privat und zu Hause 78.6%•  „Lean-Back“-Medium 71.7%•  Leseverhalten: •  Mehr Informationskonsum 39.0% 40.9% 36.0% 31.3% •  Längere Verweildauer auch beim Lesen (z.B. Zeitschriften und Zeitungen) 10.4% •  Teilweise auch direkter Verzicht auch Druckprodukte bis 6 Uhr 6 bis 9 Uhr 9 bis 12 12 bis 14 14 bis 17 17 bis 20 ab 20 Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr •  Neue Verlagsprodukte werden vermehrt kurzfristig getestet Interessant: Shopping mit mobilen Geräten: •  Mit dem iPad geschieht das Online-Shoppen zu über 90% von zu Hause aus...also nicht mobil... Source: Focus Media 2011
  • 14. PublikationswegeProduktion
  • 15. Publikationsmöglichkeiten für InternetFlip-Page+  Schnelle Umsetzung+  Verlinkung auf Webseiten möglich (weiterführende Infos)+  Kaum mit Kosten oder Aufwand verbunden-  Nicht benutzerfreundlich-  Print-Format unpassend für Bildschirme-  Gilt als veraltetEigene Webseite+  Vielfältige Möglichkeiten+  Benutzerführung auf Medium angepasst+  Informationsgehalt und Unterhaltungswert sehr hoch+  Flexibel bzgl. Updates oder weiterführenden Informationen-  Aufwändiger
  • 16. Vergleich PublikationswegePDF-basiert (ROCHE)))))))))+  Einfach und rasch umsetzbar (rel. günstig)+  Durch Multi-Media Inhalte erhöhter Mehrwert+  Updates und weitere Publikationen schnell ausführbar-  Nicht sehr innovativ-  Lesefreundlichkeit (je nach Original)InDesign-basiert (Staempfli))))))))+  Kreative und Ansprechende Publikation möglich+  Hoher Mehrwert an Lesbarkeit und Unterhaltung+  Verbesserte Präsentation von Zahlen und Grafiken möglich+  Positionierung und Marketing-Mehrwert-  Höhere Kosten
  • 17. Do‘s & Dont‘s bei Geschäftsberichten Grundsätzliches •  Ziele genau definieren •  Publikationskonzepte erweitern auf neue Kanäle •  Einsatz von Multimedia, Animationen etc. frühzeitig planen •  Evtl. Kommunikationskonzept für weitere Berichte erweitern (System- Einsatz) •  App bei Lancierung entsprechend kommunizieren
  • 18. Gegenwärtige Situation – es geht allen gleich!
  • 19. Geschäftsmodelle und Hürden Danke für Ihre Aufmerksamkeit
  • 20. UsabilityUsabilit – Online ist nicht gleich Papier leich7 Tipps für eine nutzergerechteErstellung von O li GE t ll Online-Geschäftsberichten häft b i htDr. Christopher H. MüllerDie Ergonomen Usability AGWorkshop bei Stämpfli Publikationen AG o s op be S ä p ub a o e GBern, 12. September 2012 1
  • 21. AusgangslageGeschäftsberichte… … werden immer komplexer auch aufgrund der höheren Informationsdichte … sind die Visitenkarte des Unternehmens … werden vermehrt nur noch online veröffentlicht … bieten online neue Möglichkeiten, die Inhalte nutzergerecht und spannend darzustellen p 2
  • 22. Unterschiedlichste Zielgruppen Analysten Wirtschaftsprüfer Aktionäre (potentielle) Investoren (p ) Mitarbeiter Kunden Lieferanten Medien, Journalisten Konkurrenz 3
  • 23. Varianten: Website oder Interactive BookletsWebsite Interactive Booklets, Flip Books einfache gewohnte Navigation einfache,  Navigation sehr eingeschränkt (PDF-Reader ist komfortabler) Struktur, Aufbau des GB mittels Übersicht vermittelbar  Diagramme und Text oftmals sehr klein Animationen, Markierungen, individuelle  Keine Animationen, Markierungen, individuelle Darstellungen Darstellungen Links zu Weiterführenden Informationen  Struktur, Aufbau des GB nur schwer erkennbar Mouseover für Hintergrundinformationen> Vorteile von Online-Medien können genutzt > Einfache Interactive Booklets bieten im Vergleich zu werden. Die Gestaltungsfreiheit kommt dem PDF kaum Vorteile und sind oft schwerfälliger und „Visitenkarten-Gedanken“ entgegen. weniger leicht zu bedienen. > Aufwändiger gestaltete Flipbooks sind der Website/Minisite-Variante gleichzustellen.Beispiel „Geberit“: Beispiel „Helvetia“:http://geschaeftsbericht.geberit.com/reports/geberit/a http://ir2.flife.de/data/helvetia1/igb_html/index.php?bericnnual/2011/gb/German/0/startseite.html /20 / /G /0/ ht_id=1000006&lang=DEU&index=58 00000 & & 8
  • 24. Usability und Kundenerlebnis B di Bedienungs- freundlichkeit Emotion Klarheit Nützlichkeit Positives Kundenerlebnis 5
  • 25. Lieber schnell finden als lange stöbern Quick Links auf Startseite anbringen → Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen befriedigen → Effizientes Finden der gesuchten Information ( (Zielerreichung) g) 6
  • 26. Sagen, was wichtig ist und auf Details verweisen Zusammenfassungen erstellen → rascher Überblick (Management Summary) → Eindeutige Handlungsaufforderungen 7
  • 27. Den Leser visuell führen Aufmerksamkeit des Benutzers steuern; klare, nachvollziehbare Benutzerführung. → keine Ablenkung → Kein Schnick-Schnack → Aufmerksamkeit soll auf Hauptinformation gelenkt werden (aber: die Marke darf auch gepflegt werden…) → Klare Inhaltsstruktur und verständliche Rubrikenbezeichnungen 8
  • 28. Lesehilfen anbieten Möglichkeit, Spalten & Zeilen mit Klick zu markieren → Vergleich mehrerer Spalten bzw. Zeilen wird stark vereinfacht → weniger Lesefehler → Wer liest schon gerne Tabellen… 9
  • 29. Jedem das Seine Individuelle Zusammenstellung der Berichtsteile für Ansicht → Individualisierbarkeit → Übersicht dank weniger Übersicht, Informationen → schnelleres Auffinden von gewünschten Informationen → Nach eigenem Verständnis filtern 10
  • 30. Massgeschneiderte Berichte Individuelle Zusammenstellung der Berichtsteile für D B i h il fü Download l d  PDF enthält nur selbstgewählte Teile → Individualisierbarkeit → Übersicht, dank weniger Informationen → schnelleres Auffinden von gewünschten Informationen  Excel-Dateien & Grafiken downloadbar → zielgruppengerechte Bedürfnisbefriedigung 11
  • 31. Tabellen und Diagramme je nach Bedarf Diagramme in verschiedenen Formaten zur Verfügung stellen  Inhalte als Tabelle, Balken- und Liniendiagramm anbieten → Nutzer können je nach Bedürfnis passende Ansicht wählen (Individualisierbarkeit) 12
  • 32. Multimediales nutzbringend einsetzen Ergänzender Einsatz von Multimedia- Elementen (Video, Audio) zur Veranschaulichung der Inhalte  z.B. Botschaft des Präsidenten als Videobotschaft, anstatt als Text → persönlicher → vertrauenswürdiger → attraktiver  Möglichkeit, Animationen und Videos zu stoppen → Steuerbarkeit → Indi id alisier ng Individualisierung 13
  • 33. Fachsprache vermeiden – oder erklären Info-Buttons mit Begriffserklärungen → Unklare Begriffe werden direkt bei Begriff erklärt → Selbstbeschreibungsfähigkeit 14
  • 34. Mouseover für Hintergrundinformationen Mouseover für Hintergrundinformationen anbringen  Tabellenwerte werden grafisch dargestellt (X-Achse muss in Tabelle und Grafik identisch sein) → besseres Verständnis über Jahresverläufe  exakte Werte kö kt W t können aus Diagramm ausgelesen werden  Grundsätzlich aber gilt: Grafiken und Tabellen müssen selbsterklärend sein! 15
  • 35. iPad und Tablet – mobiler Geschäftsbericht Touch-Bedienung ist anders: Wischen und Zoomen vs Mouseover und vs. dynamische Menus. → Tablet-Geschäftsberichte sind anders zu bedienen als Web- Geschäftsberichte. → Nützliche und überraschende (positive) Effekte möglich → Und auch die (noch) relative Neuheit ist ein Plus für die Anwender/Ihre Kunden. 16
  • 36. Die Visitenkarte Ihres Unternehmens Es muss nicht unbedingt die Ausmasse einer Illustrierten annehmen – aber warum auch nicht?... 17
  • 37. 7 Tipps für wirkungsvolle Geschäftsberichte1. Orientierung, Navigation und Zielbestätigungen müssen klar und verständlich sein tä dli h i2. Konsistenz in Benutzerführung und Gestaltung erleichtert das zielgerichtete Finden der Informationen3. Ergonomie der Gestaltung auf gute Lesbarkeit, Übersicht und Verständlichkeit ausrichten4. Individualisierbare Inhalte machen sie zugänglicher für alle Zielgruppen5. Positiveres Benutzungserlebnis dank Mehrwertinhalte (Videos, Zusammenfassungen, Downloads, Erläuterungen, Glossar etc.)6. Konzept und Inhalte (auch) aus Zielgruppen-Perspektive aufbauen und gestalten7. Einfach und klar schreiben: Auch „Spezialisten“ verstehen die Aussage dann rascher und präziser. 18
  • 38. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Wir freuen uns auf Sie!
  • 39. Anhang 20
  • 40. Weitere Optionen Tablet-Version http://itunes.apple.com/de/app/sap-investor-relations- htt //it l /d / / i t l ti publications/id436785507 „geprüft-Zeichen“ für unabhängige Prüfung und Bewertung http://www.sapannualreport.com/2011/konzernabschluss/konzern http //www sapannualreport com/2011/konzernabschluss/konzern -gewinn-und-verlustrechnung.html Printversion bestellen E-Mail-Dienst, um über Quartalsberichte, Geschäftsberichte, etc. informiert zu werden 21
  • 41. Links zu Online Geschäftsberichten Online-Geschäftsberichten http://www.sapannualreport.com/2011/home.html http://m11.migros.ch/ http://berichte.lufthansa.com/2011/gb/serviceseiten/willkommen.html?cat=m http://www.geschaeftsbericht2011.bayer.de/de/homepage.aspx p // g y / / p g p http://bericht.basf.com/2011/de/serviceseiten/willkommen.html http://geschaeftsbericht.geberit.com/reports/geberit/annual/2011/gb/German/0/startseite.html http://gb2011.llb.li/serviceseiten/willkommen.html http://merck.online-report.eu/2011/gb/serviceseiten/willkommen.html http://berichte.morphosys.de/2011/ http://report.sanitas.com/11/ar/de.htm http://reports.shell.com/annual-report/2011/servicepages/welcome.php?cat=m htt // http://reports.wolterskluwer.com/2011/ar/servicepages/welcome.html t lt kl /2011/ / i / l ht l 22
  • 42. Links zu Interactive Booklets http://2011.swisscom-report.ch/ http://www.georgfischer.com/content/gf/com/de/news/annual-report-2011.html http://ir2.flife.de/data/helvetia1/igb_html/index.php?bericht_id=1000006&lang=DEU http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/publikationen/geschaefts-nachhaltigkeitsbericht.html p // / / /p /g g http://www.straumann.com/de/popups/investor-relations/annual-report/annual-report-2009.html 23
  • 43. Online ist anders: auch sprachlichMartin Clausen, Stämpfli Publikationen AG
  • 44. Intro: Was für ein Theater!Theater Rigiblick: «Der Geschäftsbericht – ein Drama in drei Akten» (2011)
  • 45. Ihre nächsten 20 Minuten1 Die Sprache im Geschäftsbericht2 Sprache und Vertrauen3 Lesen im Web4 Schreiben fürs Web5 Gesprochen ist nicht geschrieben6 Fazit
  • 46. 1 Die Sprache im GeschäftsberichtDie Geschäftsberichtsmaschine Leser Ziele Bedürfnisse Kanal/ Medium
  • 47. 1 Die Sprache im Geschäftsbericht Ziele e dürfnisse e Leser •Analysten Analysten •Geschäftsverlauf Geschäftsverlauf •Verständliche Sprache Verständliche •Investoren beschreiben •Übersichtliche Tabellen •Journalisten/Medien •Publikationspflicht erfüllen •Optische Lesbarkeit •Aktionäre •Finanzdaten •Funktionale Diagramme/ kommunizieren Grafiken •Kunden Bed •Image pflegen •Erster visueller Eindruck •Geschäftspartner •Strategie erläutern •Corporate Design •BankenWichtigkeit •Investoren gewinnen erkennbar •(potenzielle) Mitarbeiter •Bekanntheitsgrad erhöhen •Stringente Argumentation •Management •Marktpositionierung Marktpositionierung •Druckqualität Druckqualität •Institutionen •Beziehung pflegen •Ästhetische Gestaltung •Wettbewerber (Aktionäre) •Vermittlung Corporate •NPOs •Investitionsentscheidungen Identity beeinflussen •Stilistische Kontinuität •Mitarbeitende rekrutieren/ motivieren •Kunden gewinnen/binden Studie «Die Zukunft des Geschäftsberichts», Universität St. Gallen/Trimedia Communications, 2008/09
  • 48. 2 Sprache und VertrauenUnsere Sprache ist der Spiegel unserer Handlungen• Vertrauen ist das wertvollste soziale Kapital eines Unternehmens• Vertrauen aufbauen braucht Zeit – Vertrauen verspielen nicht• Beamtensprache vermeiden• «Wir sind vertrauenswürdig» – ein klassisches Dilemma Wir vertrauenswürdig• Zeigen statt sagen Quelle: www.www.koufogiorgos.de
  • 49. 2 Sprache und VertrauenGlaubwürdig kommunizieren«Unsere Strategie: • Klar, logisch, • Fakten Konstruktiver • Verständlichkeitweiterhin profi- nachvollziehbar • Sachlichkeit Umgang mit • Strukturtabel wachsen.» • CEO-Brief • Kein Werbetext Bad News • Servicegedanke Kompetenz Intelligenz Objektivität Ehrlichkeit Sympathie Vertrauen
  • 50. 3 Lesen im WebSchnell, flüchtig, gnadenlos• 10 Sekunden – dann wissen wir, ob uns eine Website gefällt oder nicht• 80% lesen Onlinetexte nur quer (scannen)• 25% langsamer sind wir beim Bildschirmlesen im Vergleich zum Papierlesen• 30 Sekunden ist die durchschnittliche Verweildauer pro Websitebesuch• 25% der Seiten mit Scroll-Funktion werden vollständig betrachtet• Und zu 100%: Wem eine Website nicht gefällt ist weg – für immer gefällt,
  • 51. 4 Schreiben fürs WebEin paar Grundregeln für Onlinetexte• Regel Nr. 1: kurz und prägnant • Sätze: 10 b 15 Wörter bis • Texte: 1½ Bildschirmseiten oder 50% des Printtextes• Aussagekräftige Titel/Zwischentitel• Teaser (Anreisser) verwenden• Fachbegriffe erklären (Glossar)• Links verwenden Adidas, Online-Geschäftsbericht 2011
  • 52. 4 Schreiben fürs WebBesser auffindbar dank SEO (Search Engine Optimization)• Einzigartiger Inhalt = wichtigstes Kriterium für Google-Ranking• Doppelten Inhalt vermeiden• Keywords: wichtig, aber nicht übertreiben (2–3 Keywords/100 Wörter)• Kurze aussagekräftige Titel/Zwischentitel verwenden Kurze,• Das Wichtigste an den Anfang ! Sie schreiben für Ihre Leser, nicht für Suchmaschinen!
  • 53. 5 Gesprochen ist nicht geschriebenDer Geschäftsbericht 2011 von BASF Einbinden von Video-/Audiodateien mit gesprochenem Text: Sprache muss dem Kanal entsprechenRede von Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender BASF
  • 54. 6 FazitDas Wichtigste in Kürze• Beim Geschäftsbericht sind nicht nur Zahlen, sondern auch Buchstaben wichtig• Eine gute Sprache bildet Vertrauen – eine schlechte bewirkt das Gegenteil• Webtexte werden anders gelesen als gedruckte Texte• Deshalb müssen sie auch anders geschrieben werden• SEO ist auch beim Online-Geschäftsbericht ein ThemaDie elektronischen Medien bieten hervorragende und fast schonunbegrenzte Möglichkeiten für Geschäftsberichte … b t Mö li hk it fü G häft b i ht
  • 55. … nutzen wir sie!Danke für Ihr Zuhören, Zuschauen und Mitdenken.
  • 56. 12. September 2012WorkshopGeschäftsberichte auch elektronisch publizierenG häft b i ht h l kt i h bli iOnline Geschäftsbericht –Hype oder mehr? ypMichel GerberPräsident IRclub SchweizMitglied Bilanz-Geschäftsbericht Jury
  • 57. Agenda Wer ist das Zielpublikum eines Geschäftsberichtes? One size fits all - gibt es den perfekten (Online) Geschäftsbericht? Für welche Unternehmen eignet er sich? Besondere Herausforderungen Entwicklung auf dem Markt Persönliche Einschätzung/Empfehlungen Page 2
  • 58. Wer ist das Zielpublikum einesGeschäftsberichtes? Prinzipiell jedermann der sich für ein (kotiertes) Unternehmen interessiert Im speziellen Analysten, Investoren, Presse, Behörden, Aktionäre, Konkurrenten, Studenten oder Kunden, Einzelnen Teile eines Geschäftsberichtes sprechen unterschiedliche Zielgruppen an g pp Viel gestalterischer Spielraum trotz klarer gesetzlicher Anforderungen Starker Wandel in Bedeutung und Ausführung in den letzten zwei Jahrzehnten Page 3
  • 59. One size fits all - gibt es den perfekten(Online) Geschäftsbericht? Dokumentencharakter des Geschäftsberichtes Statische, mehrheitlich in die Vergangenheit gerichtete Publikation Balance zwischen gesetzlich gefordertem Inhalt, technisch machbarer Umsetzung und künstlerisch wünschbarer Freiheit Marktausrichtung einer Gesellschaft ist zentral für Ausarbeitung eines g g Online Geschäftsberichtes Den perfekten Geschäftsbericht gibt es nicht – weder online noch im Print Online Publikation erlaubt mehr spielerische Freiheiten – Print bleibt jedoch Premium Produkt Page 4
  • 60. Für welche Unternehmen eignet er sich? Prinzipiell für jedes Unternehmen Nähe zum zum Endkunden erlaubt grössere gestalterische Freiheiten Traditionsunternehmen mit kontinuierlichem Geschäftsmodell präsentieren sich anders als konsumorientierte Start-ups Grösse eines Unternehmens nicht zentrale Frage g Finanzieller Spielraum limitiert die Umsetzung, verunmöglicht sie aber nicht Genaue Vorstellung darüber was ein online Geschäftsbericht kann und was nicht zentral Page 5
  • 61. Besondere Herausforderungen Arbeitsaufwand bei der Umsetzung Traditionelle Arbeitsabläufe lassen sich nicht 1:1 auf eine Online Applikation übertragen Korrektheit der Information muss in allen Versionen (Print, Online, App etc.) g ) garantiert sein Segmentierung des Geschäftsberichtes birgt Gefahr der Verzettelung Kosten können leicht aus dem Ruder laufen ohne den gewünchten Effekt beim Leser zu erzeugen Page 6
  • 62. Entwicklung auf dem Markt Statisches PDF immer noch weit verbreitet Individualisierungsmöglichkeiten werden vermehrt angeboten Dynamische Navigation direkt zu einzelnen Positionen im Geschäftsbericht gewinnen an Bedeutung Einbindung von Grafiken über den historischen Verlauf von Kennzahlen g Arbeitsaufwand bei der Umsetzung Verbindung von Video und Audio Applikationen mit Geschäftsbericht Verbesserte Notiz- und Speicherfunktionen für personalisierte Online- Berichte Page 7
  • 63. Persönliche EinschätzungEmpfehlungen Geschäftsberichte folgen dem Wandel der Zeit Technische Fortschritte halten Schritt mit steigenden Anforderungen an den Inhalt Gewisse gesellschaftliche Strömungen etablieren sich, andere verschwinden wieder Online Geschäftsberichte werden möglicherweise erheblich zur Beantwortung der offenen Frage «Welche Position hat der Geschäftsbericht in einer ganzheitlichen Unternehmenskommunikation?» beitragen Page 8