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Selbermachen!
 

Fortbildung: Selbermachen! Praktische Tipps zur Archivierung digitaler Unterlagen, Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz - Teil: Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz (22. ...

Fortbildung: Selbermachen! Praktische Tipps zur Archivierung digitaler Unterlagen, Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz - Teil: Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz (22. Juni 2012, Südwestdeutscher Archivtag 2012). Unter Benutzung von Folien von Daniel Jeller - ICARUS (Digitization).

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  • Three different but related meanings. Step by step. The basic technological process of digitization (today nearly omnipresent, writing on the computer, digital watch, television, photos, communication, music,…) More specialized for our purposes, analogue documents are photographed or scanned An image is not enough most of the time (not searchable, no metadata whatsoever). We at ICARUS are mainly concerned with this.

Selbermachen! Selbermachen! Presentation Transcript

  • Praktische Tipps: Archivierung digitaler Unterlagen, Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz 22. Juni 2012, Bad BergzabernThemen: Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit im Netz 1
  • DigitalisierungAllgemein, Projekte und PortaleZweck(e)Drittmittel und weitere Wege der FinanzierungKooperationenhttp://www.edvtage.de/downloads/2011_05.pdfhttp://search.ancestry.de/search/db.aspx?dbid=1631 2
  • DigitalisierungAntragstellung: nationale vs. internationale Förderung, Programme und Förderanteile (100%, 50% …)Bsp. DFG-Förderungen, Digitalisierung als „Nebenprodukt“ bzw. Programm „LIS“ (PDF = Merkblatt Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung)http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderbhttp://www.dfg.de/formulare/12_15/12_15.pdf 3
  • DigitalisierungEU-Förderung(en), z.B. Interreghttp://www.interreg-oberrhein.eu/das-interreg-programm,10175,de.htmhttp://ec.europa.eu/regional_policy/atlas2007/germany/crossborder/indhttp://ec.europa.eu/regional_policy/country/prordn/search.cfm?gv_pay= 4
  • DigitalisierungWeitere Möglichkeiten, Förderungen usw.Bsp.http://www.landesarchiv-bw.de/web/53688http://www.wuestenrot-stiftung.de/http://www.luther2017.de/ 5
  • DigitalisierungDigitalisierung: Findmittel oder Archivalien – ein Gegensatz?!Zum Workflow bei Projekten:• Was ist zu Beginn zu beachten, aus welchen „Teilbereichen“ besteht ein Projekt zur Digitalisierung?• Typische Fragen (und Antworten) zu Beginn• Beispiel Speyer: Projekte und kontinuierliche Digitalisierung(en) 6
  • Digitalisierung• Formulierung einfacher Workflows: BeispielWorkflow: Retro-Digitalisierung Fotos („alte“ Fotosammlung)• Ziele: Digitalisierung der Fotosammlung („alt“ = in Regalschränken, verkartet auf Fotokartons), Einbindung in Augias sowie evtl. weitere Zwecke (Fotoaufträge, Verwendung in Web 2.0-Medien). Vorgehen:• Nach Digitalisierung (300 dpi) entweder zunächst im Media-Ordner abspeichern (Ordner: Aufträge -2012 usw.) oder direkt auf NAS-Server ablegen (Pt. 5).• Den Fotokarton unten links mit einen großen S markieren damit später nicht nochmals das Foto in Augias eingebunden wird.• Dateiname des betreffenden Fotos immer mit der Inventarnummer (Bestellnummer) beginnen und alles mit Bindestrich trennen z.B. 1122-Speyerbach-Mai 1955.jpg.• Danach: Bearbeitung für den Zweck (falls nötig, Aufträge usw.) und danach ausschneiden und auf NAS-Server einfügen.• Ansonsten: Gleich auf den Server NAS 312 Keller JO22 (Laufwerk) legen!• Vor Einbindung in Augias: Größe des Fotos auf unter 1000 KB runterfahren.• Einbindung (Verknüpfung) in Augias – Fotosammlung – sowie Verzeichnung des Fotos. 7• Achtung! JPGs und Thumbs im NAS-Ordner nicht mehr löschen oder verschieben, sonst ist das Foto nicht mehr in Augias eingebunden!
  • DigitalisierungFrage der personellen Ressourcen (wer scannt und wann?)Argumente für eine umfassendere DigitalisierungAusführen oder ausführen lassen (Dienstleister)?Praxisregeln der DFG:http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/praxisrege 8
  • DigitizationBasic questions
  • What is digitization?• The translation of analogue data into digital data• The process of taking a digital image of something• The creation of a digital representation of something
  • Why digitize? ?
  • Phases1) Initial reflections2) Preparation phase3) Metadata creation4) Actual digitization5) Postproduction6) Long-term storage
  • Initial reflections• What do I want to digitize?• Why do I want to do it?• Do I already have the necessary metadata?• What safety precautions are necessary?• Do I want to digitize myself or hire a company?• What will happen with the digital object, once produced?
  • Technical reflections• Image format (TIFF, JPEG, JPEG2000,…)• Image quality (Resolution, Image compression)• Equipment (Scanner vs. Digital Camera)• Storage space (webhosting?)• Long-term storage• Filename (Human vs. Computer readable)
  • Scanner vs. Digital CameraScanner Digital Camera• Variable resolution • Constant resolution• Lower speed • High speed• Mainly for flat objects • Higher adjustability
  • Metadata for DigitizationWhy is this important?•Every digital object has to be identifiable•Most file systems only permit unique names•Changes to filenames are difficult to make afterdigitization
  • Preparation• Enough space• Constant indirect lighting, no direct sunlight• Tables for preparation• Enough power outlets
  • Digitization• Speed vs. Quality• Number of people depending on source material• Storage of sources during the night• Delivery of new sources• Quality control• Image postprocessing
  • Source material• Flat surface • Book• One sheet • Possibly very large• Possibly folded • Possibly difficult to• Possibly packaged open
  • File namingHuman readability Computer readability“HHStA_AUR_16890201_r.jpg” „7c7a1400-dd12-11e0.jpg“•Easy to read and share •Can be created quickly before•Has to be created by hand digitization•Easy to make mistakes •Has to be copied, not entered•Temptation to make changes by handlater on •Doesn’t mean anything •Can stay the same regardless of metadata
  • Postproduction• Image editing (cutting, compression,…)• Quality control (missing images)• Preparation for storage (file organization)
  • Das Projekt Virtuelles deutsches UrkundennetzwerkVdU: DFG-Ausschreibung „Virtuelle Forschungsumgebungen: Infrastruktur und Demonstrationsprojekte“; Laufzeit: zunächst 24 Monate (Beginn: Herbst 2010)Antragsteller: Landesarchivverwaltungen Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz; Institut für Geschichtliche Landeskunde (Mainz); Professur für Historische Grundwissenschaften (LMU München); Forschungsstelle für vergleichende Ordensgeschichte (Eichstätt bzw. Dresden); Institut für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung (HKI, Köln); Stadtarchive Mainz, Speyer, Worms und Würzburg sowie Diözesanarchiv Speyer. 22
  • Das Projekt Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk Impressionen, Digitalisierung (Speyer) 23
  • Das Projekt Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk 24
  • Das Projekt Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk 25
  • 26
  • 27
  • Das Projekt Virtuelles deutsches Urkundennetzwerk 28
  • 29
  • Praktische Übung 30
  • Öffentlichkeitsarbeit im NetzWas alles ist Öffentlichkeitsarbeit? „Rückzug“ aus der öffentlichen Wahrnehmung vs. Intensivierung der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit?Öffentlichkeitsarbeit: Kernaufgabe, gerade auch im digitalen Zeitalter„Klassische“ Pressearbeit, PressemitteilungenIns „Gespräch“ mit der Öffentlichkeit kommen (und bleiben) 31
  • Öffentlichkeitsarbeit im NetzArchivische Internetauftritte: Wichtig, aber oft statisch und wenig interaktiv/kommunikativWie und wo „finde“ ich Informationen über das (mein) Archiv?Rolle der Suchmaschinen, sozialen Medien und: WikipediaWelche Rolle spielen Fachportale (Metaportale) beim „Auffinden“ eines Archivs? 32
  • Wege zur Offenheit (Web 2.0-Modul)3. Neue Wege gehen? „Archive 2.0“ im deutschsprachigen Raum4. Nutzergenerierte Erschließung im Web 2.05. Beispiele – wie Erschließung auch aussehen kann 33
  • 1. Neue Wege gehen? „Archive 2.0“ im deutschsprachigen Raum• (Deutschsprachige) Archive 2.0 sind noch immer eine große Ausnahme, besonders im internationalen Vergleich (Facebook, Twitter, Flickr, Weblogs usw.): Österreichisches Staatsarchiv, Stadtarchive Frankfurt/Main, Heilbronn, Mannheim, Speyer, ICARUS … 34
  • 1. Neue Wege gehen? „Archive 2.0“ im deutschsprachigen Raum• Stadtarchiv Speyer@Web2.0: Neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation mit den „Kunden“, weitere Anwendungsmöglichkeiten derzeit in Erprobung bzw. Planung (kollaborative Erschließung, Tagging…)• Social media: Alltag für viele Internetnutzer, gegenwärtiger Entwicklungsstand des gesamten Internets! Eine vollständige Ingnorierung der digitalen sozialen Medien ist ein Verlust an Realität (dies gilt erst recht für Firmen, aber auch öffentliche Einrichtungen) 35
  • 1. Neue Wege gehen? „Archive 2.0“ im deutschsprachigen Raum• Stadtarchiv Speyer@Web2.0 Pilotprojekt in Stadtverwaltung seit Frühjahr 2011 (Facebook-Fanpages der Stadt, Tourist-Information, Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Bürgerbeteiligungsprojekt „VEP“) Stadtarchiv: Facebook, Twitter, Slideshare, Flickr, Wikipedia; seit März 2012 Weblog (http://speyererhausbuch1795.blogspot.de/) Facebook (http://www.facebook.com/Speyer.Stadtarchiv): Ca. 600 „Fans“ aus 20 Staaten, größte deutsche FB-Seite eines Archivs; ca. 900.000 Seitenaufrufe seit März 2011 36
  • 1. Neue Wege gehen? „Archive 2.0“ im deutschsprachigen Raum Twitter (https://twitter.com/#!/Speyer_Archiv): Begrenzte Zeichenzahl („Mikroblogging“), einfache und rasche Bedienung sowie z.B. Berichterstattung von Tagungen (ca. 5.500 Tweets, 380 „Follower“) Slideshare (http://www.slideshare.net/StadtASpeyer): Präsentation von PPT- Folien und PDF-Dokumenten; Vorträge bzw. Vortragsreihe des Archivs Flickr (http://www.flickr.com/photos/stadtarchiv_speyer/sets/): Digitale Fotopräsentation, aber auch gute kollaborative Elemente; Nutzung für Veranstaltungen, thematische Sammlungen bzw. für Präsentation neuer Bestände 37
  • 1. Neue Wege gehen? „Archive 2.0“ im deutschsprachigen Raum Flickr: … Online-Ausstellungen; und: nutzergenerierter „Content“ und Kommentare/Tagging!Beispiel Twitter: 38
  • 39
  • 40
  • 41
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  • 43
  • 44
  • 45
  • 2. Nutzergenerierte Erschließung im Web 2.0• Wie und in welcher Form könnte mittels social media und kollaborativer Werkzeuge (nutzergenerierte) Erschließung möglich sein?• Vorbehalte und Kritik• Typische Elemente: Tagging (Verschlagwortung, vide Flickr), Crowdsourcing• Probleme und Voraussetzungen• Vorteile: Verbesserung/Anreicherung der Erschließung; Größe des Archivs ist sekundär; Außenwirkung und Kommunikation; Personal = andere Aufgaben 47
  • 2. Nutzergenerierte Erschließung im Web 2.0• Stadtarchiv Speyer: Derzeit noch Erprobungs- und Testphase, z.B. derzeit direkte Fragen/Bitten via Facebook oder Twitter (Identifizierungen Fotos, Wappen usw.); Flickr; Monasterium (Urkunden); evtl. Transkriptionsprojekte? Urkunden: MOM-CA als potentielles Hilfsmittel, da ca. 25% der digital verfügbaren Urkunden nicht regestiert sind („work in progress“). Wie könnten die Erschließungslücken geschlossen bzw. die Kurzregesten angereichert werden? 48
  • 2. Nutzergenerierte Erschließung im Web 2.0 Fotos: Umfangreichere Digitalisierung ist Voraussetzung für nutzergenerierte Erschließung, Kommentare, Tagging (via Flickr); Album „Unbekannte Fotos“ mit wachsenden Inhalten (von Archivseite, aber auch von Nutzerseite?) Weblog „Hausbuch 1795“ – und umgekehrt: Transkriptionen durch Nutzer (Crowdsourcing)? 49
  • 3. Beispiele – wie Erschließung auch aussehen kann• „Flickr-Commons“• „Archives and archivists on Flickr“• Fotosammlung Klosterarchiv Einsiedeln (Beispiel 2)• National archives and records administration (NARA, USA): NARA-Wiki, Todays document, NARA-Flickr, Citizen archivist dashboard• National archives (UK), Beispiel „Africa through a lens“ (Flickr)• Große und kleine Crowdsourcing-Projekte (Family search indexing, Historic Australian Newspaper, Transcribe Bentham, Zena Matthews‘ war diary …) 53
  • Öffentlichkeitsarbeit im Netz„Nebeneffekte“Konferenz (November 2012) Offene Archive? Archive 2.0 im deutschen Sprachraum (und im europäischen Kontext)Tagungsblog:http://archive20.hypotheses.org/ 60