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Präsentation Disputation Stadt und Lebensmitel 2008
 

Präsentation Disputation Stadt und Lebensmitel 2008

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  • Ich möchte zwei Punkt vorweg schicken, die ich in der Arbeit nicht begandelt habe. Danke. Motivation
  • Parmesan -> Po-Ebene BMW -> Russland, Südafrika? Intensive Beziehung zum Raum. Was bedeutet das für den Raum?
  • Intensive Beziehung von Produzenten mit dem Raum: Kraft und Ruhe Was bedeutet das für den Raum?
  • 8 Wirkungsfelder im Kernbereich der Stadtentwicklung Arbeit weist Zusammenhänge detailliert nach.
  • Monopol der Nähe ist verloren gegangen. Entwicklung der Einzelstadt für Akteure nicht entscheidend.
  • Schaffung kooperativer Ebene: Die Wirtschaftlichen Akteure werden ersetzt/ergäntzt Akteure aus der Zivilgesellschaft Zusammenführung lokaler Interessen Lokale Ebene des Austausches
  • Foodwar Konsument: unkomplizierte, billige Lebensmittel Industrie: Mehr Umsatz durch höheren Verabeitungsrad Lebensmittelhandel versucht Service an den Kunden abzugeben. Wissenschaft sucht Kunden für biotechnologische Entwicklungen Wo steht die Stadt? Positionsbestimmung notwendig …
  • Unterscheidung nach räumlichen Ebene und Subsystem/gesamtes Ernährungssystem Begrenzte Projekte: Um ein konkretes Problem im Ernährungssystem zu lösen, um ein Problem mit Ernährungssystem zu lösen Umfassende Projekte: Stärkung des gesamten Ernährungssystem
  • Regionalität kürzer

Präsentation Disputation Stadt und Lebensmitel 2008 Präsentation Disputation Stadt und Lebensmitel 2008 Presentation Transcript

  • Stadt und Lebensmittel Die Bedeutung des Ernährungssystems für die Stadtentwicklung Disputation Gutachter: Prof. Dr. Klaus R. Kunzmann, Prof. Dr. Rainer Danielzyk Prüfer: Prof. Dr. Ulf Matthiesen, Prof. Dr. Sabine Baumgart Dipl.-Ing. Philipp Stierand
  • Motivation
  • Motivation
  • Übersicht
    • Forschungsgegenstand
    • Vorgehensweise
    • Ergebnisse ausgewählte Handlungsempfehlungen
    • Resümee
  • Städtisches Ernährungssystem
    • Ernährungssysteme…
    • … versorgen Räume mit Lebensmitteln.
    • … beinhalten alle Prozesse, die Lebensmittel in einem Raum durchlaufen.
    • … beinhalten ökologische, soziale, kulturelle, ökonomische, technische und politische Prozesse.
    • … haben intensive Wechselwirkungen mit anderen Versorgungs- und gesellschaftlichen Systemen.
    • … existieren auf allen räumlichen Ebenen: Haushalt, Stadtviertel, Stadt, Region, Globus.
    Gegenstand der Untersuchung: Das städtische Ernährungssystem und seine Zusammenhänge mit der Stadtentwicklung.
  • Forschungsdesign
    • Forschungsgegenstand spielt in deutscher Planungsliteratur und -praxis so gut wie keine Rolle.
    • Exploratives Forschungsdesign: An den Forschungsgegenstand herantastend, ein Dialog mit offenen Fragen.
    • Ziel
      • Bedeutung des Ernährungssystems für Stadt und Stadtentwicklung
      • Handlungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten
      • erste Handlungsempfehlungen
  • Vorgehensweise
      • Wie sah das Ernährungssystem während der Industrialisierung aus?
      • Wie sieht das Ernährungssystem heute aus?
    Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadt? 1
  • Vorgehensweise Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadt? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadtentwicklung? 1 2
    • Wirkungsfelder
  • Vorgehensweise Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadt? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadtentwicklung? Wie kann das Ernährungssystem für die Stadtentwicklung genutzt werden? 1 2 3
      • Projekte im Ernährungssystem
  • Vorgehensweise Internationale Gärten
  • Vorgehensweise Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadt? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ernährungssystem und Stadtentwicklung? Wie kann das Ernährungssystem für die Stadtentwicklung genutzt werden? Welche Bedeutung hat das Ernährungssystem für die Stadtentwicklung? 1 2 3 4
  • Lebensmittel als städtisches Thema wahrnehmen
  • Urbane Schwerpunkte
    • Schwerpunkte der Ernährungssysteme
      • Umsatz und Wertschöpfung in Industrie und Handel
      • Beschäftigte in Industrie und Handel
      • Marktmacht im Handel
    • Urbanisierung hat Ernährungssystem geprägt
      • neue, urbane Lebensweisen, neue Ernährungsweisen
      • neue Formen der Produktion, neue Lebensmittel, neue Formen des Handels
    • Dreh- und Angelpunkte der Ernährungssysteme sind städtisch.
  • Wirkungsfelder Tourismus/Freizeit Identität/Image Versorgung Ökonomie Flächennutzung/Stadtstruktur Umwelt Transport/Verkehr Gesundheit Ernährungs- system Stadt- entwicklung
  • Lokale Handlungsebene schaffen
  • Delokalisation Subsistenz Regionaler Bezug Delokalisiert
  • Lokale Handlungsebene
    • Für das Ernährungssystem wieder eine neue Handlungsebene schaffen.
    Wiederbelebung der wirtschaftlichen Beziehungen Schaffung einer neuen, kooperativen Handlungsebene
  • Leitbilder für das Ernährungssystem schaffen
  • Im Diskurs vieler Interessen Produktion Ernährungs- system Verarbeitung Handel Konsum Recycling Landwirtschaft Lebensmittelindustrie Lebensmittelhandwerk Gärtner Großhandel Einzelhandel Lebensmittelhandwerk Gastronomie Haushalte Entsorger Maschinenbau Chemische Industrie Verpackungshersteller Energieversorger Transportgewerbe Elektrogerätehersteller Ladenbau Bauernverbände Industrieverbände Staat/Politik Wissenschaft/Forschung Entwicklungsorganisationen Umweltorganisationen Verbraucherschutzorganisationen Bildungseinrichtungen Medien
  • Städtisches Interesse…
    • an hochwertigen Freiräumen und damit an einer vielfältigen urbanen und stadtnahen Landwirtschaft.
    • an stadtverträglichem Verkehr und damit an einer verkehrsoptimierten Organisation des Ernährungssystems.
    • am Schutz der lokalen und globalen Umwelt und damit an einer umweltfreundlichen Erzeugung und Verarbeitung sowie eines bewussten Konsums.
    • an einem lebendigen Tourismus, Kultur- und Freizeitsektor und damit an einem attraktiven Ernährungssystem, besonders in den Bereichen Handel und Gastronomie.
  • Städtisches Interesse…
    • an einem vielfältigen sozialen Leben und damit an einem Ernährungssystem, das öffentliche und halböffentliche Räume belebt und die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt unterstützt.
    • an einer guten Entwicklung der Wirtschaft und ausgeprägten Standortfaktoren und damit an einer leistungsfähigen Lebensmittelwirtschaft und einem Ernährungssystem, das zur Attraktivität der Stadt beiträgt.
    • an einer guten Entwicklung von Teilräumen der Stadt und damit an einer guten Nahversorgung sowie an einem Lebensmittelhandel, Märkten und einer Gastronomie, die zur Attraktivität der Quartiere beitragen.
    • an der Entwicklung der Stadt im regionalen Kontext und damit an der Lebensmittelwirtschaft als Potenzial für eine endogene Entwicklung.
  • Das Ernährungssystem entwickeln und nutzen
  • Projekte im Ernährungssystem Zwischennutzungen Lebensmittel- Strategie Lebensmittel- Partnerschaft Gemeinschafts- gärten Lokale Ökonomie Parzelle Quartier Stadt Subsystem Ernährungssystem Einzelhandels- konzepte Koch-/Ernährungs- bildung Cittaslow Lebensmittelhilfe Strategie Gesundheit Bauermarkt Nahversorgungs- konzepte Vermarktung reg. Lebensmittel Förderung der Ernährungswirtschaft Nahversorgungsläden Problemorientiert Ernährungssystem als Instrument/Problem Chancenorientiert Ernährungssystem als Potenzial
  • Food Partnership Brighton
    • Ziel: Förderung eines lokalen Ernährungssystems, welches sozial gerecht, wirtschaftlich aktiv und umweltfreundlich ist, Gesundheit und Wohlbefinden fördert.
    • Gründungsjahr: 2003
    • Initiative: Sustainability Team der Verwaltung
    • Mitglieder: 170 institutionelle und individuelle
    • Vorstand: gewählte Mitglieder, Vertreter Rat, Vertreter Primary Care Trust, Experten
  • Food Strategy
    • Food Strategy verknüpft Ziele und Maßnahmen, benennt Verantwortliche (in der Verwaltung)
    • Aufstellung in einem kooperativen Verfahren
      • Bestandsaufnahme
      • Konferenz mit Schlüsselakteuren, Arbeitstreffen mit zivilgesellschaftlichen Gruppen, breit gestreuter Fragebogen
    • Verabschiedung durch den Rat
    • Entwicklung des „Good Food Small Grants scheme“
  • Regionalität nutzen
  • Widersprüche Delokal Regional Terroir International Regional Folklore Ernährungs- systeme Herstellung Vermarktung Konsum
  • Regionalität nutzen
    • Beziehung der Lebensmittel zum Raum widersprüchlich aber stark.
    • Das positive Image regionaler Ernährungssysteme nutzen und ausbauen.
    • Förderung regionaler Ernährungssystem in die Zielsetzungen räumlicher Entwicklungskonzepte einbinden.
  • Resümee
  • Resümee
    • Lebensmittel sind ein städtisches Thema.
    • Die Ausprägung und Entwicklung des Ernährungssystems hat Einfluss auf wesentliche Bereiche der Stadtentwicklung.
    • Ernährungssystem nicht Entwicklungsoption schlechthin. Aber: existenzielles Thema
    • Die Stadt vergibt Entwicklungschancen, wenn sie das Ernährungssystem ignoriert.
    • Der Versuch das Ernährungssystem auf einzelne Themen zu reduzieren greift zu kurz.
  • Resümee
    • Es gibt auf lokaler Ebene Ansätze und Möglichkeiten das Ernährungssystem zu gestalten.
      • Akteure
      • Projekte
    • Der Stadtentwicklung kann hierbei eine initiierende und lenkende Rolle zukommen.
  • Weiterer Forschungsbedarf
    • Eine detaillierte Bestandsaufnahme städtischer Ernährungssysteme.
    • Eine Überprüfung der gezogenen Schlüsse an konkreten Fallbeispielen.
    • Die Durchführung und wissenschaftliche Evaluierung von Pilotprojekten, bei denen von Beginn die Auswirkungen auf die Stadtentwicklung im Fokus sind.
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