Your SlideShare is downloading. ×

Die Archonten der Gnosis. UFOs, Aliens, Außerirdische

1,038

Published on

Archonten (griech. ἄρχοντες archontes „Herrschende“; sing. ἄρχων archon, von ἄρχω árcho „der Erste sein“) wurden in vielen gnostischen Systemen als Diener des Demiurgen angesehen, des Schöpfergottes …

Archonten (griech. ἄρχοντες archontes „Herrschende“; sing. ἄρχων archon, von ἄρχω árcho „der Erste sein“) wurden in vielen gnostischen Systemen als Diener des Demiurgen angesehen, des Schöpfergottes der niederen Welt der Planetensphären, der Hebdomas (griech. εβδομάς, Siebenheit). Der Demiurg wird gelegentlich auch als Proarchon (Oberarchon) oder ähnlich bezeichnet. Manche Gnostiker, vor allem die Sethianer und Ophiten, nennen ihn Jaldabaoth. Der Demiurg und seine Scharen, die Archonten, werden als gefallene, dämonische Engelwesen angesehen, die sich als böse Widersacher dem «unbekannten Gott», der von einer Fülle (Pleroma) lichter geistiger Wesen umgeben ist, entgegenstellen und die Welt in die Verderbnis des finsteren, materiellen Daseins stürzen. Die Welt der Archonten liegt in der Finsternis außerhalb des Pleromas. Auf die 7 Planetensphären folgt als «Achtheit» (griech. ογδοάς, ogdoas) die Fixsternregion mit dem Tierkreis (δώδεκα, dodeka), die entweder noch zum finsteren Reich gezählt wird oder schon den Übergang zur geistigen Lichtsphäre mit den reinen Engelwesenheiten des Pleromas bildet. Der böse «Oberarchon», der von den meisten Gnostikern dem Demiurgen gleichgesetzt wird, thront entsprechend entweder in der siebenten Sphäre, d.h. in der Saturnsphäre, oder in der Achtheit. Von manchen gnostischen Schulen, etwa von den Ophiten und Valentinianern, wird er Jaldabaoth (oder auch Saklas oder Samael) genannt und dem Jahve der biblischen Schöpfungsgeschichte gleichgesetzt. Die gemeinsame Mutter des Demiurgen und der Archonten ist Sophia oder die Barbelo. Den Menschen aus der Gefangenschaft in dieser niederen Welt zu befreien, ist das Ziel der Gnostiker. Die Erlösung ist möglich, weil der Mensch den «göttlichen Funken» des höchsten Göttlichen in sich trägt. Er steht dadurch höher als der Demiurg und als die Engelwesen, die ihm dienen. Das Mittel zur Befreiung ist die Erkenntnis (Gnosis) des höchsten Göttlichen, das auch im Menschen wohnt.

Published in: Spiritual
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
1,038
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1
Actions
Shares
0
Downloads
10
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1. DIE ARCHONTEN DER GNOSISU F O s, A L I E N S U N D A U S S E R I R D I S C H E
  • 2. DIE ARCHONTEN DER GNOSIS UFOs, ALIENS UND AUSSERIRDISCHE Eine hervorragende Zusammenfassung des UFO-Phänomens: UFOs, ALIENS AND THE QUESTION OF CONTACT Laura Knight-Jadczyk über unser multidimensionales Gefängnis: CASSIOPAEA: DIE WELLE Dieter Broers über unsere Versklavung durch höhere Dimensionen: DER VERRATENE HIMMEL: RÜCKKEHR NACH EDEN Gnostische Hintergründe zum aktuellen Geschehen: ERLEUCHTUNGSPSYCHOLOGIE
  • 3. Gnostik und die Archonten www.matrixwissen.de Im Jahr 1945 wurde eine Sammlung historischer Texte in einer Höhle bei Nag Hammadi (Ägypten) gefunden. Diese 52 Texte werden als originale Schriften der Tradition der Gnostik angesehen und sind fast 2000 Jahre alt. Sie sind ein seltener Beweis für eine mystische Tradition mit einem außergewöhnlichem Schöpfungsmythos. Die Texte beschreiben eine nicht-menschliche Spezies genannt Archonten, die als Herrscher der Menschheit und gleichzeitig als Betrüger und Täuscher beschrieben werden. Ein faszinierendes Thema mit brisanten Querverbindungen zu Psychologie und Religion. Gnostik Es gibt unterschiedliche Ansichten bezüglich der historischen Entwicklung der Gnostik. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Gnostik gemeinsam mit dem Christentum entstand. Diese Auffassung dürfte aber primär darauf zurückzuführen sein, dass Gnostiker zu diesem Zeitpunkt in die Öffentlichkeit traten, weil sie sich dazu verpflichtet fühlten, Christen vor der Glaubenslehre der Erlösung durch eine externe Gottheit zu warnen. Gnostiker kritisierten das Konzept eines Heiland bzw. Retters des Christentums, weil sie darin eine Form der psychologischen Kriegsführung sahen : Wenn die Menschheit einer Rettung von außen bedarf, bedeutet dies, dass wir nicht wirklich die Verantwortung für unser eigenes Leben tragen, weil wir uns nicht aus eigener Kraft retten können. Durch die Akzeptanz der Erbsünde als Tatsache, wurde Christen beigebracht, dass sie bereits von Geburt an verdorben sind und dass sie selbst nichts dagegen tun können. Schuld wird oft in Kulten als psychologisches Steuerungsmittel verwendet, um das Verhalten der Gemeinde zu beeinflussen. Gnostiker waren strikt gegen diese Form von Trickersei, weil sie zu einer Verherrlichung des Opferdaseins führt und den Menschen die erlösende Wirkung des Durchlebens von Leid indoktriniert. Im christlichen Glaubenssystem hat ein männlicher Gott die Welt erschaffen und nur die Priester der Kirche waren in der Lage mit Gott zu kommunizieren. Gnostiker sahen dies als eine weitere Form der Verhaltenskontrolle der
  • 4. Bevölkerung: Befehle, welche die Priester angeblich direkt von Gott empfingen, mussten schließlich befolgt werden. Gnostischer Schöpfungsmythos Nach dem gnostischen Schöpfungsmythos ist Planet Erde ein bewusstes Wesen. Lange bevor die Erde entstand, waren zwei Götter namens Christos und Sophia dabei eine neue Welt zu erschaffen. Sophia war von ihrer eigenen Schöpfung so fasziniert, dass sie spontan in ihre eigene Schöpfung eintauchte. Dieses Eintauchen eines Gottwesens in die eigene Schöpfung führte zu einem unerwünschten Nebeneffekt, denn dabei entstand eine Spezies von Geistwesen genannt die Archonten. In einigen gnostischen Texten werden die Archonten als eine Art Missgeburt dargestellt. Die Archonten wurden von einem Wesen angeführt, dem Demiurg, der fälschlicherweise sich selbst als den Schöpfer des Universums ansah. Dieser verrückte Gott begann nun das Sonnensystem zu erschaffen - bis auf den Planeten Erde. Sophia entschied sich selbst in einen Planeten zu verwandeln, wird dadurch aber in der Welt der Materie des Demiurg festgesetzt. Sophia's Emotionen, Trauer und Irritation werden dabei in die physischen Elemente des Planeten Erde und der Biosphäre verwandelt. Während die Erde aus ihrer ursprünglich geistigen Form nun immer materieller wird, entsteht eine Vielfalt an Lebensformen über die Sophia aber keine Kontrolle mehr hat. Als Christos die verzweifelte Lage von Sophia erkennt, beschließt er einzugreifen, um ein gewisses Maß an Ordnung auf der Erde herzustellen. Dieser Eingriff führte zu einer bleibenden Veränderung im Biosphärenfeld der Erde. Sophia findet sich somit in der Welt wieder, die sie selbst ins Dasein geträumt hat und kann nur untätig zusehen, wie die Menschheit entsteht und beginnt ein göttliches Experiment auszuleben : Die Entwicklung menschlicher Innovation.
  • 5. Die Archonten Etwa 20% der Nag Hammadi Texte berichten über die Spezies der Archonten. Sie werden als eine nicht-physische Spezies beschrieben, die aber kurzzeitig physische Form annehmen kann. In einem der Nag Hammadi Texte (Apokryphon des Johannes) werden Entführungen von Menschen durch kleine Wesen beschrieben. Die Ähnlichkeiten zu den "Grauen" wie sie in vielen Science-Fiction Filmen dargestellt oder wie sie von Menschen beschrieben werden, die eine "Entführung durch Außerirdische" erlebt haben, ist beeindruckend. Wenn man berücksichtigt, dass diese Texte fast 2000 Jahre alt sind, dann scheint nahezuliegen, dass es einen engen Bezug zwischen den Archonten und der Menschheit gibt. Die Archonten werden als geistige Eindringlinge beschrieben. Sie sind nicht in der Lage längere Zeit in unserer materiellen Welt zu überleben, ähnlich wie Menschen nur kurze Zeit unter Wasser überleben können ohne Luft zu holen. Ihr bevorzugter Zugang zu unserer Realität ist durch den menschlichen Verstand. Gnostische Texte warnen vor den Archonten und ihren Versuchen die menschliche Evolution von ihrem Kurs abzubringen. Hierzu haben sie vor allem zwei Methoden : 1. Fehler : Menschen machen Fehler aber Menschen sind nicht gut darin aus Fehlern zu lernen. Die Archonten sind Experten darin, den Unwillen der Menschheit aus ihren Fehlern zu lernen auszunutzen. 2. Simulation : Die Archonten sind Experten für virtuelle Realitäten und holographische Projektion: Sie können holographische Bilder von jedem existierenden Lebewesen erzeugen, aber diesen Hologrammen fehlt die Vitalität des Originals, es wirkt künstlich. Die Texte über die Archonten beschreiben, dass sie "durch" Menschen leben wollen, da sie nicht in unserer Realität leben können. Hierzu versuchen sie die Menschen mehr archontisch zu machen : Sie versuchen den Menschen von der natürlichen Welt (und der Natur) zu entfremden und sie dazu zu bringen, mehr in virtuellen Realitäten zu leben. Die Motivation der Archonten für ihr Handeln wird in den gnostischen Texten auf Neid zurückgeführt : Die Archonten beneiden die Menschen für die wunderbare Welt voller Kreativität, die so grundverschieden von der kalten und künstlichen Welt der Archonten ist. Ihr Neid scheint sich besonders auf den "göttlichen Funken" zu beziehen, den jeder Mensch in sich trägt. Gnostiker bezeichnen ihn als "Nous". Jeder Mensch trägt diesen göttlichen Funken in sich und aber er fehlt den Archonten. Trotzdem erinnern einige gnostische Texte daran, dass die Archonten Teil der Schöpfung sind, da sie entstanden, als Sophia in ihre eigene
  • 6. Schöpfung eintauchte. Die Archonten zeigen häufig sinnloses Verhalten. Es scheint ihnen Freude zu bereiten, menschliche Emotionen - speziell Angst - auszulösen oder Menschen in einen Zustand der Verwirrung zu bringen. Es wird angedeutet, dass die Archonten sich energetisch von menschlichen Emotionen "ernähren", da sie selbst über keine Emotionen - und somit keine emotionale Energie - verfügen. Es ist schwierig, diesen Beschreibungen einen Sinn abzugewinnen. Was Sinn machen könnte, ist, dass die Archonten ein Werkzeug unseres Realitätskonstruktes sind, um Menschen zu testen und zu prüfen, ob wir unseren eigenen Verstand im Griff haben, trotz aller Versuche der Archonten uns innerlich zu verwirren. Sie scheinen Teil eines kosmischen Tests zu sein, ein Weg Bewusstsein auszusortieren, das nicht bereit ist, Verantwortung fürs eigene Denken und Handeln zu übernehmen. In diesem Sinne sind die Archonten vielleicht ein kosmisches Werkzeug, um die menschliche Evolution anzustacheln. Wie zu Beginn erwähnt, gibt es unterschiedliche Ansichten bezüglich dem Thema Gnostik. Dieser Artikel basiert auf dem englisch-sprachen Buch "Not in his image" von John Lamb Lash. Wenn Sie mehr über diesen Ansatz bezüglich Gnostizismus lernen wollen, können Sie sich den englisch-sprachigen Podcast mit John Lamb Lash anhören, der im Quellen-Bereich verfügbar ist (besonders Podcast Nummer 5 ist hierzu von Interesse, da er das Thema Archonten behandelt). Auf der Homepage von John Lamb Lash findet man zahlreiche Artikel zur Gnostik.
  • 7. HUMAN GENOM DEFECTs 4000 DNA Defekte ... und keiner fällt tot um?1 Es gibt viele Dinge die uns gelehrt wurden und die falsch sind. Eines davon ist die Genetik! Der menschliche Körper enthält 100 Billionen Zellen. Jede dieser Zellen enthält einen Zellkern (Nucleus), außer den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Jeder Zellkern enthält 46 Chromosomen, angeordnet zu 23 Paaren, dabei ist jeweils ein Chromosome von jedem Paar von einem Elternteil. Die Chromosomen sind gefüllt mit eng aufgewickelten DNA Strängen. Gene sind Segmente der DNA, welche Instruktionen enthält, Proteine zu bilden, die Bausteine des Lebens. Abgesehen von Sperma, Eizellen und Blut, trägt jede Zelle in unserem Körper unser gesamtes genetisches Paket. Es ist unglaublich klein mit all den Chromosomen, 23 von jedem Elternteil in jedem Zellkern. Dieses komplette genetische Paket nennt man die nukleare DNA = alle DNA von beiden Elternteilen. Außerhalb des Nukleus’ jeder Zelle schwimmen in Plasma winzig kleine Organellen, die man Mitochondrien nennt und sie enthalten noch mehr DNA. die man die mitochondriale DNA nennt. Im Gegensatz zur nuklearen DNA enthält die mitochondriale DNA nur eine kleine Menge an genetischem Material und alles davon ist weiblich, heißt, es kommt von der mütterlichen Seite. Wissenschaftler sind seit HUGO (Human Genome Project 1999) in der Lage, Gene zu manipulieren durch einen Prozess den man DNA- oder Genesplicing nennt. Sie spleißen Gene. Sie nutzen dazu „chemische Scheren“ (Enzyme), um Gensegmente aus dem DNS- Strang hinauszuschneiden, und andere Enzyme, um diese lebenden und arbeitenden Segmente irgendwo anders im DNA-Strang wieder einzusetzen. Dabei sind alle Möglichkeiten gegeben, einen Organismus endlos zu verändern, aber auch alle Möglichkeiten, Fehler zu machen! Die menschliche DNA hat eine erhebliche Anzahl an Fehlern, an die 4000 (!) Gendefekte im Vergleich zu ein paar hundert bei Schimpansen und Gorillas. Diese 4000 Gendefekte – zwei Dutzend würden ausreichen uns zu töten, ehe wir das Alter der Pubertät erreichen – sind Fakt und sind da. Während es möglich ist für einen tödlichen genetischen Defekt, nicht erkannt zu werden und sogar noch passiv von Elternteil zum Kind weitergegeben werden kann, stelle man sich die Chancen vor, dass dies oft genug geschehen ist, um den Defekt durch die gesamte menschliche Rasse zu streuen. Unmöglich ist vielleicht ein zu heftiges Word dafür, aber es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass dies auf natürliche Weise geschehen ist. Es muß dafür eine sinnvollere Antwort geben. Erinnern wir uns an die Möglichkeit, Gene zu spleißen und die große Gefahr, etwas dabei verkehrt zu machen. 1 http://www.caduceum.de/bewusstsein
  • 8. Was wäre, wenn etwas der Art der menschlichen Rasse widerfahren wäre, das genau diese Defekte bei unserer menschlichen Rasse hervorbrachte? Und lässt man einmal den Beweis außer Acht, dann ist das genau das, was die Forscher aufgedeckt haben. Die Beweise in Form der Gensegmente haben nachgewiesen, dass Geneherausgeschnitten wurden, gedreht und erneut an anderer Stelle wieder eingesetzt wurden. Und das ist erst der Anfang! Das hier zeigt die Chromosomen-Linie von Menschen, Schimpansen, Gorillas und Orang- Utans. Beachten Sie die auffallende Ähnlichkeit in vielen Verbindungsabfolgen. Allerdings enthält die menschliche DNA nur 46 Chromosomen, während die aller höheren Primaten (und anderen als unsere so genannte Herkunft vermuteten) 48 Chromosomen aufweisen. Das ist kein Übergang Schritt für Schritt – das ist eine komplette Umwandlung, also eine Transformation! Wie konnten wir zu einer Kreatur „evolutionieren“, die zwei ganze Chromosomen weniger hat und erheblich mehr Gendefekte als der Durchschnitt aller Säuger? Wie können menschliche Wesen den Schimpansen soweit voraus sein mit zwei fehlenden Chromosomen? Erstaunlicherweise fehlen diese Chromosomen nicht überall. Das, was im Menschen das zweite und dritte Chromosom wäre wie bei einem höheren Primaten, wurde sorgfältig und bewusst verschmolzen zu einem Chromosom. Natürlich erklären Mainstreamwissenschaftler dies als „eine natürliche Mutation“, die sich irgendwann einmal ereignet hat bzw. in der Evolution aufgetreten ist. Allerdings ist es so, dass solche Operationen (Verschmelzungen) nur in Labors gemacht werden können, wo Genetiker genau die gleichen Spuren hinterlassen an den Genen, die sie manipuliert haben. Ziehen wir dazu Ockam’s Rasiermesser hinzu, ein wissenschaftliches Prinzip, welches besagt, dass die einfachste Antwort meistens die Korrekte ist, dann ist zu diesem heutigen Punkte die
  • 9. einfachste und sinnvollste Erklärung: unsere menschlichen Gene wurden an mindestens 4000 Stellen genetisch manipuliert, denn was exakt aussieht wie genetische Manipulation, ist auch genetische Manipulation. Die Gretchenfrage ist nun: wer hat das getan und warum… ??? Mehr Informationen finden Sie bei Lloyd Pye und seinen spannenden Dokumentationen zu seinen Forschungsberichten bezüglich der Herkunft des Menschen. Lloyd Pye - Human Genetics Lloyd Pye - Starchild (Deutsch) mit DNA-Testergebnissen Eine MUST-SEE UFO-Doku zum Thema! Von Bernhard Guenther auf veilofreality.com
  • 10. ASTRALE HIERARCHIEN UND PLANETARE SPÄHREN IN DER GNOSIS Demiurg In der spätantiken Gnosis dient der Demiurg als Erklärung dafür, wie das Böse in die Welt gekommen ist. Zwar wurde der Demiurg als Sohn der Sophia, der Weisheit, angesehen, doch ist seine Weisheit und Güte nicht vollkommen gewesen. Während Gott selbst das absolut Gute und ewig Vollkommene ist, sei der Demiurg unvollkommen gewesen und hätte dadurch auch nur eine unvollkommene, sündige Welt erschaffen können. Die von ihm geschaffene materielle Welt sei daher, ebenso wie ihr Schöpfer selbst, der Erlösung durch Gott bedürftig. Dieser Demiurgos wird bei manchen Gnostikern auch Jaldabaoth, Baphomet oder Proarchon genannt. Archonten Archonten (griech. ἄρχοντες archontes „Herrschende“) wurden in vielen gnostischen Systemen als Diener des Demiurgen angesehen, des Schöpfergottes der niederen Welt der Planetensphären, der Hebdomas (Siebenheit). Der Demiurg wird gelegentlich auch als Proarchon (Oberarchon) oder ähnlich bezeichnet. Manche Gnostiker nennen ihn Jaldabaoth. Der Demiurg und seine Scharen, die Archonten, werden als gefallene, dämonische Engelwesen angesehen, die sich als böse Widersacher dem «unbekannten Gott», der von einer Fülle (Pleroma) lichter geistiger Wesen umgeben ist, entgegenstellen und die materielle Welt in die Verderbnis des finsteren, materiellen Daseins stürzen. Planetensphären Sieben Planetensphären, die mit den klassischen sieben Planeten korrespondieren und gemeinsam die Hebdomas (griech. εβδομάς „Siebenheit“) bilden, umgeben aus geozentrischer okkulter Sicht in konzentrischen Kreisen die Erde und konstituieren unser gegenwärtiges Sonnensystem. Die eigentliche Realität der Planetensphären liegt auf der Astralebene, nicht auf der äußeren physischen Realität. Hier begrenzen die einander teilweise durchdingenden Planetensphären die Herrschaftsgebiete der höheren geistigen Hierarchien, die mit der Erd- und Menschheitsentwicklung verbunden sind. Auf die 7 Planetensphären folgt als «Achtheit» (griech. ογδοάς, ogdoas) die Fixsternregion mit dem Tierkreis (δώδεκα, dodeka), die entweder noch zum finsteren Reich gezählt wird oder schon den Übergang zur geistigen Lichtsphäre mit den reinen Engelwesenheiten des Pleromas bildet. Der böse «Oberarchon», der von den meisten Gnostikern dem
  • 11. Demiurgen gleichgesetzt wird, thront entsprechend entweder in der siebenten Sphäre, d.h. in der Saturnsphäre, oder in der Achtheit. Von manchen gnostischen Schulen, etwa von den Ophiten und Valentinianern, wird er Jaldabaoth (oder auch Saklas oder Samael) genannt und dem Jahve der biblischen Schöpfungsgeschichte gleichgesetzt. Die gemeinsame Mutter des Demiurgen und der Archonten ist Sophia oder die Barbelo. Den Menschen aus der Gefangenschaft in dieser niederen Welt zu befreien, ist das Ziel der Gnostiker. Die Erlösung ist möglich, weil der Mensch den «göttlichen Funken» des höchsten Gottes in sich trägt. Er steht dadurch höher als der Demiurg und als die Engelwesen, die ihm dienen. Das Mittel zur Befreiung ist die Erkenntnis (Gnosis). Die höheren Sphären Die Planetensphären sind umgeben von der Fixsternsphäre mit dem Tierkreis, dem Herrschaftsgebiet der Cherubim (Tierkreis- wesenheiten) und Seraphim. Im mittel- alterlichen Weltbild schließt sich daran als 9. Sphäre der Kristallhimmel, der zugleich das Primum Mobile ist. In der christlichen Überlieferung wurde der Begriff des Kristallhimmels oder der Kristallsphäre aus der Genesis abgeleitet, wo am zweiten Schöpfungstag von der Feste (lat. firmamentum, hebr. ‫,עיקר‬ rakía) gesprochen wird, durch die die himmlischen und irdischen "Wasser" voneinander geschieden werden. Die oberste Weltensphäre ist das Empyreum (lat. empyreus „im Feuer“, von altgriech. Ἔμπυρος émpyros), der Feuerhimmel, der Wohnsitz der höchsten Gottheit, der Trinität. Planetensphären und Karma Die Gnostiker sahen die sieben astralen Planetenspähren (Sonne/Mond/Merkur/ Venus/Mars/Jupiter/Saturn) als niederes Reich der geistigen Finsternis und des Verderbens über dem sich die lichte Welt des Pleromas erhebt. Jede Planetenspähre wird durch ein archtypisches Kraftfeld/ bzw. einen Dämonen regiert. Die Seele wird bei ihrem Abstieg durch die Spähren mit dem jeweiligen Siegel der Planeten imprägniert – den Todsünden. Die Gnostiker hatten deswegen eine negative und pessimistische Sicht der Astrologie. Nicht weil sie nicht funktioniert. Ganz im Gegenteil. Durch astrologische Einflüsse sind die Archonten erst in der Lage die göttlichen Seelenfunken zu versklaven und ans Fleisch zu binden. Das ganze physische Universum ist aus der Sicht der Gnostiker demiurgisch und böse, da es unsere seelische Erkenntnis verdunkelt. Die Materie kann auch als Schleier der Isis bezeichnet werden.
  • 12. Achtheit Die Achtheit, die Ogdoas (griech. ογδοάς) oder Ogdoade, umgibt nach der Kosmologie vieler gnostischer Systeme die sieben Planetensphären, die als niederes, verwerfliches Reich der Finsternis aufgefasst werden. Oft bildet die Achtheit zugleich die Fixsternregion mit dem Tierkreis (δώδεκα, dodeka). Die Ogdoas wird entweder noch der niederen Schöpfung zugezählt oder bildet schon den Übergang zur geistigen Lichtsphäre der reinen Engelwesenheiten des Pleromas, die aus dem unergründlichen Urgrund des «unbekannten Gottes» emaniert wurden. Bei den Ophiten umwindet Leviathan als Ouroborosschlange (von griech. οὐροβóρος „Schwanzfresser“) die Planetensphären und trennt sie von der Tierkreisregion; Leviathan ist hier zugleich der Herr und König der geschaffenen Welt und die Weltseele, die alle Dinge durchdringt. Der böse «Oberarchon», der von den meisten Gnostikern dem Demiurgen gleichgesetzt wird, thront entsprechend entweder in der siebenten Sphäre, d.h. in der Saturnsphäre, oder in der Achtheit. Er ist der Herrscher der Archonten, die die Planetensphären regieren. Die Archonten sind die dämonischen Tyrannen, die auch das leidvolle Schicksal (Heimarmene) der irdischen Menschheit bestimmen. Von manchen gnostischen Schulen, etwa von den Ophiten und Valentinianern, wird der Demiurg und Beherrscher der Archonten Jaldabaoth (oder auch Saklas oder Samael) genannt und dem Jahve der biblischen Schöpfungsge- schichte gleichgesetzt - der ebenfalls entsprechend negativ bewertet wird. Die gemeinsame Mutter des Demiurgen und der Archonten ist die Sophia oder die Barbelo, die ihren Ursprung in der weiblichen Seite der männlich- weiblichen gedachten höchsten Gottheit haben. Das Ophitendiagramm der Ophianer Die Leviathanschlange hält die Planetensphären fest umschlungen
  • 13. Im Ophitendiagramm sehen sie die böse Schlange Leviathan, die sich um die um die 7 Planetensphären und die Erde schlingt. Das betrifft auch die Astralebenen, in die wir nach dem Tode eintreten. Die Schlange ist der Oroborus, der die Grenze zwischen unserer Realität und dem Pleroma markiert. Wir leben buchstäblich im Bauch des Ungeheuers. Die 7 Planetensphären konstituieren die 7 Todsünden, die als lebendige astrologische Kraftfelder oder Archetypen in unsere Seele implantiert wurden, um sie ans Fleisch zu binden. Gurdjieff sagte, wir sind Futter für den (astralen) Mond. Um heim ins Pleroma – ins göttliche Lichtreich – zu kommen, müssen wir HOCHMUT/GEIZ/WOLLUST/ZORN/VÖLLEREI/NEID/FAULHEIT als Schatten in unsere Seele integriert haben.
  • 14. Der Rückweg zu Gott Im folgenden gebe ich eine Grafik wieder, die den Rückweg zu Gott skizziert. Wie die Ausführungen der Gnosis nahelegen, kann es sich hier (auf die irdische Existenz bezogen) nur um eine Landkarte des Bewußtseins handeln. Sie beschreibt also den Bewußtseinsraum – und nicht den Lebensraum. Solche bildlichen und verbalen Darstellungen haben wegen der dimensionalen Reduktion immer eine gewisse Unschärfe. Zum Beispiel hängen die beiden Gürtel: “Satan” und “Drachen” zusammen – auf eine Weise wie sie im Blog in der Langform etwa unter den Labeln 666 und 999 beschrieben wird. (Den vollständigen Blog gibt es auf DVD und USB-Stick, siehe “8.000 weitere Artikel”.) Ich möchte kurz auf “die Drachen” eingehen: Während es sich bei den darunter liegenden Gürteln um gerichtete Kräfte handelt. (Sie führen abwärts und erzeugen Verblendung, vgl. “Verführung”), ist der Drachen-Gürtel prinzipiell neutral, aber es handelt sich um sehr starke Kräfte (“Urgewalten”). Satan ist in seinem von Baphomet abhängigen Aspekt ein Problem, das jede Seele auf dem Weg zu Gott lösen muß. Aber er ist nicht das einzige Problem und auch nicht das größte. Wer eine einseitige Fixierung auf Satan (als “dem Bösen”) hat, der oder die zeigt dadurch in der Regel, daß er oder sie a) projiziert, b) dumm oder böswillig vereinfacht c) auf diese Weise selektiv verteufelt und d) das wahre Ausmaß der schwierigen Anteile der Wirklichkeit nicht erkennt. Wer Satan in anderen sieht (und in sich selbst nicht) und wer nicht mehr und größere Teufel und Dämonen erkennt als Satan, der steht im Anfangsverdacht, selbst etwas zu verschleiern und seine wesentliche Arbeit gar nicht machen zu wollen. In diesem Zusammenhang verweise ich auf das Modell der Bewußtseinsgürtel (“satanisch”, “gabrielisch”, “baphometisch”, “babylonisch”, “drakonisch” – schließlich “divin”).
  • 15. Ist Jahweh ein Anunnaku? Wo nicht anders angegeben ist, baut diese Darstellung auf die viel mehr umfassende in meinem Buch Es begann in Babylon. [1] Dieser Text wird für manche Leser vermutlich sehr kontroversiell oder gar ketzerisch erscheinen. Ich bitte deshalb, zuerst diesen Text zu lesen und dann möglichst ohne Vor-Urteil den hier vorliegenden Text, um ihn erst dann be-urteilen zu können. Es wäre auch gut, zuerst den Abschluss zu lesen. Siehe auch diesen Artikel: Polytheismus und Christentum. Inhalt: Wer ist Jahweh? Übereinstimmung mit der Bibel Mehrzahlformen in der Bibel Die gnostisch-christliche Auffassung von Jahweh Die ungeheuerliche Grausamkeit des Jahweh So wer sind dann diese Anunnaki? Und wer ist dann Jahweh? Und wer ist Jesu Gott? Eine Hypothese über das Wirken Jesu und das Christentum Wer ist dann Allah? Auch andere außerirdische Besuche? Ist also Gott und sind die „Götter“ alle nur Außerirdische? Die Anunnaki wollen sich als unsere Schöpfer ausgeben! Werden die Anunnaki in der Bibel erwähnt? REFERENZEN ANHANG: Die Schöpfung in gnostisch-christlicher Darstellung REFERENZEN zum Anhang Schlussbemerkung Ist nun eine solche Überlegung antisemitisch? NACHTRAG 1 – Zwei JHWHs in der Bibel? NACHTRAG 2 – Über den Tod Jesu in gnostischer Anschauung NACHTRAG 3 – Ist Jahweh Marduk? NACHTRAG 4 – Jaldabaoth und Hades (neu hinzugefügt) ABSCHLUSS
  • 16. Wer ist Jahweh? Sein Name wird eigentlich nur mit den Konsonanten JHWH geschrieben. Die Vokale werden in der hebräischen Schrift mit Diakritika (Zusatzzeichen) angegeben, sofern sie überhaupt ausgeschrieben werden, was bei JHWH nicht oder nur selten der Fall ist. Der Grund wird sein, dass man nach alter Tradition sein Name nicht aussprechen soll. Deshalb spricht man von ihm mit Umschreibungen, z.B. Adonaj = „der Herr“. Darum wurden die Vokalzeichen zu ADNJ auch für JHWH übernommen. Eigentlich wäre das dann Jahowah, aber es wurde zu Jehowah. Warum? Ein Grund für das „e“ könnte sein, dass Jehu ein alternativer Name für Gott ist (und scheinbar eher einer, den man aussprechen darf). Die richtigere Aussprache dürfte aber Jahweh sein. Es geht aus neuzeitlichen Funden von alten Texten und Inschriften [2] hervor, dass es in der urhebräischen Religion einen höchsten Gott ’El ’Elyon gab (das Zeichen ’ wird als Transliteration vom hebräischen Buchstaben ’Aleph und ‘ für den Buchstaben ‘Ain verwendet), der 70 Söhne hatte. Einer dieser Söhne war Jahweh, und er hatte eine Gemahlin ’Asherah, also eine Göttin, deren Name im Laufe der Geschichte aus den Texten verschwand bzw. in der Deutung und in Übersetzungen verdunkelt wurde. Ihr Name kommt etwa 40 Mal im Alten Testament vor, wird aber fast immer mit „Hain“ oder „Baum“ übersetzt, denn von einer Göttin sollte man nicht mehr wissen. Der Grund für diese Übersetzung ist, dass ihr Symbol ein Baum oder eine aufrechtstehender Pfahl ist. Wenn es also im Alten Testament heißt, dass es verboten sei, am Altar Jahwehs einen Baum zu pflanzen, bedeutet das eigentlich, dass man darauf (oder daneben) kein Symbol von ’Asherah stellen darf (5Mos 16,21 – und was sollte es sonst für einen Sinn haben, dort keinen Baum zu pflanzen zu dürfen?). Hat vielleicht Jahweh sie sogar verstoßen? Der wahre Schöpfergott, der Urschöpfer, war demnach nicht Jahweh, sondern ’El ’Elyon. Er hat offensichtlich eine Anzahl von untergeordneten Göttern als „Söhne“ – besser: Gottheiten – erschaffen, wozu auch Jahweh gehört (und natürlich auch die „Tochter“ ’Asherah). Jahweh ist also nicht der Urschöpfer, als der er sich ausgeben will, auch wenn es sein mag, dass auch er einiges Erschaffen hat. Wir erkennen hier eine bemerkenswerte Parallelität zur sumerischen Schöpfungsgeschichte Enûma Elish (ich verwende hier pauschal die Bezeichnung „sumerisch“ ohne ethnologisch genauer in „sumerisch“, „akkadisch“, assyrisch“ etc. zu unterteilen). Diese erzählt von einem Urschöpferpaar Apsû und Ti’âmat (die man auch als die männliche und die weibliche Seite eines Urschöpfers auffassen mag), die eine Reihe von Gottheiten erschufen, aus welchen weitere Gottheitsgeschlechter (oder -rassen) hervorgingen. Eine solches Gottheitsgechlecht ist jenes der Anunnaki (so genannt, weil ihr Herrscher und Anführer Anu heißt). Diese sonderten sich von den Urschöpfern ab und wollte ohne sie leben und tun. Enûma Elish erzählt vom Göttermord. Die Anunnaki hätten erst Apsû und dann Ti’âmat umgebracht! Kann man die
  • 17. Urschöpfer umbringen? Natürlich nicht! Dies steht nur symbolisch dafür, dass sie sich von ihnen abwandten und nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollten, wie wenn sie tot wären – das war der Abfall, der Sturz aus dem urgöttlichen Urlicht in eine relative Dunkelheit. Die Anunnaki sind demnach gefallene Gottheiten. Derjenige von ihnen, der angeblich Ti’âmat umbrachte und später die Macht über die Erde an sich nahm, ist Marduk, der also zum Herrn dieser Erde wurde. Unter seiner Herrschaft haben die Anunnaki auf unserer Erde durch genetische Manipulationen neue Menschen erschaffen. Die ersten Versuche gingen ziemlich schief, aber dann hatten sie schließlich eine neue Menschenrasse hervorgebracht, die zur heutigen Menschheit geworden ist. Übereinstimmung mit der Bibel Der erste Satz in der Bibel lautet, in der üblichen Übersetzung: „Am Anfang erschuf Gott den Himmel und die Erde“ (1Mos 1,1). Das hebräische Wort, das hier als Gott übersetzt wurde, ist ’Elohim. Es ist eine sprachliche Tatsache, die nicht geleugnet werden kann, dass dieses Wort die Mehrzahlform hat und also „Götter“ bedeutet. Man hat dies als Pluralis majestatis erklären wollen. So eine Form scheint aber im Hebräischen nicht gebräuchlich zu sein, und es sieht eher so aus, wie wenn man eine peinliche Frage unter den Teppich kehren will. In Hebräisch lautet der Satz: Bere’shit bara’ ’Elohim ’et ha shamajim we-’et ha ’arez. Einige möchten ihn wie folgt übersetzen: „Am Anfang erschufen die Götter den Himmel und die Erde“, aber das passt nicht, weil das Wort bara’ = „erschaffen“ in der Einzahl steht. Außerdem steht das Wort für „Himmel“, shamaj, ebenfalls in der Mehrzahl: shamajim. Das Problem hat aber eine Lösung. Gemäß kabbalistischen Quellen kann das Wort bere’shit nicht nur „Anfang“, sondern auch „der Erste“ oder „der Ursprüngliche“ bedeuten, also die erste Entität, die es gab, der höchste Gott. Das kleine Wort ’et kann als Akkusativpartikel verstanden werden, aber es kann auch als „mit“ übersetzt werden (in we-’et bedeutet we „und“, also „und mit“). Nun gelangen wir an die folgende Übersetzung, die grammatikalisch passt: „Der Erste erschuf die Götter [zusammen] mit den Himmeln [kosmischen Welten] und mit der Erde“. Diese Übersetzung bezieht sich also auf einen Urschöpfer, der zuerst „Götter“ und kosmischen Welten erschuf, wovon eine die Erde ist. Nach 1Mos 2 wäre Jahweh einer dieser Götter, einer der ’Elohim (da die Bibel im hebräischen Text ihn hier „Jahweh ’Elohim“ nennt und nicht einfach nur „Jahweh“). Die ’Elohim werden von manchen als Schöpfergötter aufgefasst, die (selbst erschaffen) wiederum andere Wesen erschufen – Menschen, Tiere und Pflanzen, so wie es auch Jahweh tat. Die konventionelle und „dogmatisch anerkannte“ Übersetzung von bere’shit basiert auf be = „in, an“ und re’shit = „Anfang“. Jedoch kann gemäß Wörterbücher (z.B. [3])
  • 18. re’shit auch „der Erste (seiner Art)“ bedeuten, und be kann auch auf den „Ursprung“ hinweisen. Somit kann das Wort bere’shit auch als eine etwas tautologische Formulierung aufgefasst werden, die „der ursprüngliche Erste“ (oder „der Aller-Erste“) bedeutet. Eine kabbalistische Interpretation ist die einer Kombination von bejt = „Haus, Aufenthaltsort“ mit dem Wort re’sh = „der Höchste, der Herr“, in bejt hineingesetzt (zwischen be und jt). Das soll dann „Der Herr an seinem Aufenthaltsort“ bedeuten. In genauerer Transliteration wäre es bere’shijt bzw. re’shijt, weshalb man „zwischen be und jt“ schreiben kann. Jedoch bezeichnet in -ijt der (eigentlich konsonantische) Buchstabe j lautmäßig die Verlängerung vom i, weshalb man üblicherweise (aber ungenauer) bere’shit usw. schreibt. Genauer dann mit einem Strich über dem i, der die Länge markiert: ī. Es gibt aber auch andere kleine Merkwürdigkeiten im Satz. Wenn man immer noch wie „an ... Anfang“ übersetzen will, müsste es eher „an einem Anfang“ sein, und nicht „an dem Anfang“ (das Letztere müsste nämlich bare’shijt lauten – eine Zusammenziehung von be-ha-re’shijt – und nicht bere’shijt). Das scheint zwar wenig Unterschied zu machen, aber es steht nun einmal in unbestimmter Form, fast wie wenn es mehr als einen Anfang hätte geben können (etwa „an einem der Anfänge“). Oder es könnte auch Genitiv sein, etwa „des Anfangs“, oder hier besser „am Anfang von“ Gottes Schöpfung. Das scheint ebenfalls wenig Unterschied zu machen, jedoch müsste dann das Wort „erschaffen“ eine andere grammatikalische Form haben [4]. Solche kleine Ungereimtheiten verschwinden auch, wenn man die kabbalistische Erklärung annimmt, dass bere’shijt auch als „der Erste“ verstanden werden kann. Mehrzahlformen in der Bibel Zuerst stellen wir fest, dass die Bibel zwei Geschichten von Menschenschöpfungen hat. In 1Mose 1 steht, dass die Götter – eben die ’Elohim – die Menschen in ihrem Abbild erschufen. Hier ist in der Bibel die Mehrzahl auffallend: „Lasst uns Menschen in unserem Abbild machen … Und die Götter [richtig übersetzt!] schufen den Menschen ihnen zum Bilde, zum Bilde der Götter schufen sie ihn; und schufen sie Mann und ein Weib“ (1Mos 1,26-27). Das bedeutet, übrigens, dass auch die Frau in ihrem Abbild gleichwertig erschaffen wurde. Sie sollten sich fleißig vermehren. Die zweite Schöpfung des Menschen kommt im 1Mose 2. Hier begegnen wir Jahweh ’Elohim – demnach einem der Götter, der Jahweh genannt wird – der zuerst Adam und dann Eva erschafft. Er macht offensichtlich seine eigene Schöpfung und er verbietet Adam, vom „Baum der Erkenntnis“ zu essen. Die beiden mussten später Eden verlassen und Jahweh ’Elohim sagte „Siehe, Adam ist wie einer von uns geworden,
  • 19. und weiß, was gut und böse ist“ (1Mos 3,22). Geht man von zwei Menschenschöpfungen aus (was die konventionelle Theologie scheinbar nicht tun will), erklärt dies etwas in 1Mos 4, das sonst ein Rätsel bliebe. Offensichtlich gab es außerhalb von Eden, wohin Adam und Eva verwiesen wurden, bereits Menschen der ersten Schöpfung. Kain hat Abel erschlagen, und Jahweh sagt „... wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden“ (1Mos 4,15). Wer wäre sonst da, um ihn u.U. totzuschlagen? Und dann nahm sich Kain ein Weib, hatte mit ihr einen Sohn, der sich auch ein Weib nahm, usw. Woher hatten sie sonst diese Weiber? In 1Mos 18,1-5 bekommt Abraham Besuch von drei Gestalten – Jahweh zusammen mit zwei anderen. In 1Mos 19 fragt Lot Adam nach jenen drei und es ergibt sich, dass sie dann Sodom und Gomorrah zerstören. Sie werden alle drei ’Elohim gewesen sein. An mehreren Stellen der Bibel werden Götter in einem Zusammenhang erwähnt, die den folgenden Eindruck geben mag: Es gibt zwar andere Götter, aber man soll sich nur zum Einen halten. Das bekannte Gebot im 2Mose 20,3 (unten) mag wie eine „Konkurrenzverbotsklausel“ erscheinen. In jenem 2. Buch sind mehrere in diesem Zusammenhang relevanten Stellen, darunter: „Herr, wer ist dir gleich unter den Göttern?“ (15,11) „Nun weiß ich, dass der Herr größer ist als alle Götter …“(18,11) „Du sollst keine anderen Götter haben vor meinem Angesicht.“(20,3) „Über die Götter sollst du nicht fluchen“(22,28) „Lass den Namen fremder Götter nicht erwähnen. Er soll durch deinen Mund gar nicht gehört werden.“(23,13) Es gibt eine sehr große Zahl weiterer Beispiele in 2Mos. 12,12; 20,5; 22,20; 22,28; 23.24; 23,32-33 und 34,14-16, in 4Mos. 25,2 und 33,4, in 5Mos. 4,28; 5,7; 6,14; 7,4; 7,16; 7.25; 8,19; 10,17; 11,16; 11,28; 12,2-3; 12,30-31; 13,2; 13,6-7; 13,13; 17,3; 18,20; 20,18; 20,26; 28,24; 28,64; 29,18; 29,26; 30,17; 31,16; 31,18; 31.20; 32,16-17 und 32,37 sowie an noch viel mehr Stellen in Joshua, Richter, 1Samuel, 2Samuel, 1Könige, 2Könige, 1Chronik, 2Chronik, Ezra, Psalmen, Isaias, Jeremias, Daniel, Hosea, Nahum und Sophonias. Bemerkenswert ist auch die Rede von den „Söhnen Gottes“ in 1Mos. 6,2 und 6,4: „Da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, wie schön sie waren, und nahmen sich zu Weibern, welche sie wollten … Es waren zu diesen Zeiten Riesen (Tyrannen) auf der Erde, denn da die Söhne Gottes die Töchter der Menschen beschliefen und ihnen Kinder zeugten, wurden daraus Gewaltige in der Welt und berühmte Leute“. Hier hat der hebräische Text wieder ’Elohim und dem Wortlaut nach sind die „Söhne Gottes“ richtiger „Söhne der Götter“. Der Text unterscheidet zwischen ihnen und den Menschen. Sie waren also keine Menschen. Waren sie
  • 20. Halbgötter? Und die von ihnen gezeugten „Riesen“ dann etwa Viertelgötter? Die gnostisch-christliche Auffassung von Jahweh Im Frühchristentum gab es vor allem zwei Bewegungen: die paulinischen und die gnostischen Christen. Saulus hatte Christen verfolgt, bis er konvertierte und zu Paulus wurde. Das Jahr seiner Konvertierung liegt Schätzungen zufolge zwischen 33 und 35 nach Christus. Erst danach begann sich das paulinische Christentum zu entwickeln. Welche Christen hatte Paulus dann verfolgt? Es werden besonders die sogenannten Judenchristen gewesen sein. Mit diesem Begriff bezeichnete man Gruppierungen des frühesten Christentums, deren Mitglieder geborene Juden waren und sich noch an jüdische Gebräuche hielten – wie Jesus selbst und seine Jünger. Dieses Judenchristentum wird also das ursprünglichste und echteste Christentum gewesen sein, auch wenn die Bezeichnung in der Theologie fast ein wenig abwertend gebraucht wird, etwa im Sinne von „keine richtigen Christen“. Aus dem Judenchristentum entstand die Bewegung der gnostischen Christen. Paulus kam durch seine Einstellung in Konflikt mit diesem Urchristentum [5]. Demnach ist das paulinische Christentum nicht aus dem ursprünglichen Judenchristentum entstanden und mit Paulus, der Jesus selbst nicht gekannt hatte, begann ein offenbar abgewandeltes Christentum, das sich vom ursprünglichen jesusnahen Christentum distanzierte. Für die Gnostiker war der Schöpfer dieser Welt nicht der wahre Urschöpfer, sondern ein Demiurg, ein „Handwerker”, ein gefallener Engel, der auch eine böse Seite hat. Während der wirkliche Gott, der wahre Urschöpfer (den Jesus „Vater” nennt), uneingeschränkt gut ist, hat ein unvollkommener Demiurg eine unvollkommene Welt erschaffen. Die Gnostiker setzten diesen unvollkommenen Demiurg-„Gott“ nachweislich mit dem Gott des Alten Testaments gleich, also mit Jahweh, den sie auch Jaldabaoth nannten, der die Menschen im Zustand der Unkenntnis und in der materiellen Welt belasse und ihre Versuche bestrafe, Wissen und Einsicht zu erlangen (vom „Baum der Erkenntnis zu essen”). Der Demiurg ist ein geringerer Gott, der für den einzigen Gott gehalten werden will [6]. In der Schrift Die Apokryphe des Johannes (oder Das Geheime Buch des Johannes) steht Folgendes über ihn: „Und er ist gottlos in seiner Arroganz, die in ihm ist. Denn er sagt: ‚Ich bin Gott und es gibt kein Gott neben mir’, da er von Gottes Macht unwissend ist und von dem Ort, woher er selbst kommt” [7]. (Vgl. 2Mos 20,23 und 5Mos 5,7.) Könnte das eine Erklärung für die vielen unfassbaren Grausamkeiten sein, die nun einmal „schwarz auf weiß” im Alten Testament stehen (s.u.). Eine ähnliche Auffassung vertrat Markion (ca. 85-160) [8], der als erster Theologe einen Unterschied zwischen dem Gott der Liebe des Neuen Testaments und einem bösen Gott des Alten Testaments machte.
  • 21. Viele religionshistorische und theologische Texte vermeiden sichtlich die Gleichsetzung Jahweh = Jaldabaoth (auch Saklas genannt) zu erwähnen, aus offensichtlichen Gründen, denn man will natürlich den Vorwurf von etwa Antisemitismus vermeiden (siehe unten). Und doch ist diese Gleichsetzung klar belegt. Die ungeheuerliche Grausamkeit des Jahweh Wer die Bibel unvoreingenommen und objektiv liest und nicht mit Scheuklappen, die manche Stellen ausblenden wollen, wird (oder sollte werden …) über die darin beschriebenen ungeheuerlichen Grausamkeiten [9] zutiefst empört. Der „Herr“ führt sein Volk zum „gelobten Land“, aber das Land ist nicht frei, sondern dort wohnen bereits Menschen in verschiedenen Städten. Deshalb fordert der „Herr“ sein Volk dazu auf, alle diese Menschen gnadenlos umzubringen. In fast allen Fällen soll nicht einmal ein Kind, eine Frau oder ein alter Mann geschont, sondern alle restlos beseitigt werden, sodass sein Volk wohnen kann in: „große und feine Städte, die du nicht gebaut hast, und Häuser, alles Guts voll, die du nicht gefüllt hast und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast, und Weinberge und Ölberge, die du nicht gepflanzt hast, dass du essest und satt werdest“ (5Mos 6,10-11). Damit fängt ein wahrer Holocaust an! Es wird in einer Stadt nach der anderen gemordet und geschlachtet, bis niemand übrig bleibt. Als einzige Ausnahmen entführt man manchmal Jungfrauen. Wozu? Es wäre sicher naiv zu meinen, dass es nicht für sexuelle „Dienste“ war. Wenn Moses im Auftrag des Jahweh Folgendes sagen konnte, hat er sich selbst und seinen Auftragsgeber ordentlich disqualifiziert: „Und Mose ward zornig über die Hauptleute des Heeres …, die aus dem Heer und Streit kamen, und sprach zu ihnen: ‚Warum habt ihr alle Weiber leben lassen? … So erwürget nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die Männer erkannt und beigelegen haben; aber alle Kinder, die weiblich sind und nicht Männer erkannt haben, die lasst für euch leben.’“ (4Mos 31,14-18). Es sieht eher wie ein massenhaft gewaltiges Menschenopfer für den „Herrn“ aus … Man vergleiche hierzu die ausführliche Darstellung des gelehrten Karlheinz Deschner dieser extrem blutrünstigen gemeinsamen Geschichte zweier Weltreligionen [10]. Menschen, die sich für Christen halten, wollen hierzu gerne behaupten, dass es sich um „böse“ Menschen gehandelt habe, die in „Sünde“ lebten, und wollen nicht begreifen, wie sehr sie damit Jesu Lehre verraten. Es gibt doch keine größere Sünde als im Namen des wahren Gottes (oder seines Botschafters Christus) zu töten! Und tötet man im Namen des Jahweh, und das in seinem Auftrag, beweist das deutlich genug, dass jener nicht der wahre Gott sein kann. Jesus lehrte uns ja auch, dass wer
  • 22. zum Schwert greift, durch das Schwert umkommen wird und sogar, unsere Feinde zu lieben. Wenn Jahweh wie folgt wütet, offenbart er seine wahre Scheingöttlichkeit: „‚Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen. Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein. … Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben; zehn Frauen sollen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot soll man euch nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr esst, sollt ihr nicht satt werden. Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir zuwiderhandeln, so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen, dass ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen’“ (3Mos 26,21-29). Das Macho-Verhalten fing schon vor dem Auszug aus Ägypten an. Moses wurde von Jahweh immer wieder zum Pharao geschickt um ihn um die Freilassung der Hebräer zu bitten. Der Pharao war auch wiederholt bereit, sie gehen zu lassen, aber Jahweh verhärtete immer wieder sein Herz, sodass er dies verweigern solle: „... ich habe sein und seiner Knechte Herz verhärtet, auf dass ich diese meine Zeichen unter ihnen tue ...“ (2Mos 10,1). Jahweh wollte unbedingt seine Muskeln zeigen und sämtliche Plagen über Ägypten ziehen lassen, bevor er Pharao sie freilassen ließ. Als Letztes ging er durch das Land und tötete alle unschuldige Erstgeborene! (2Mos 11,5, 12,12, 12,29, 13,15) Wozu wollte er denn all diese Grausamkeit zeigen? In ähnlicher Weise verhärtete er die Herzen der Heviten (die im „gelobten Land“ wohnten), sodass sie sich nicht auf friedliche Verhandlungen einlassen sondern die Hebräer mit Streit begegnen sollten, denn sie sollten keine Gnade haben sondern vertilgt werden (Jos 11,19-20). Alle sollten sterben! Man könnte schätzen, dass im Durchschnitt jede Frau (verheiratet oder nicht – auch einige unverheiratete hatten Kinder) in jenen Tagen fünf Kinder hatte. Die Annahme dürfte plausibel sein. Natürlich war nur eines der fünf Kinder erstgeboren. Das würde bedeute, dass er um die 20 % der Bevölkerung tötete!!! Eine andere der vielen Grausamkeiten ist, wo Jahweh von Abraham verlangt, seinen Sohn als Opferung zu töten. Wenn Abraham es zu tun bereit ist, stoppt ihn Jahweh und lässt das Ereignis als Prüfung für Abrahams Kadavergehorsamkeit erscheinen. Das ist natürlich eine Prüfung, welche Jahwehs Grausamkeit zeigt. Hätte er Abrahams Liebe prüfen wollen, hätte er ihn als durchgefallen erklären müssen ... denn Abraham hätte sich strikt weigern sollen, so etwas zu tun!
  • 23. Wer sind dann diese Anunnaki? Die sumerische Überlieferung berichtet von einem Planeten Nîbiru, der wie ein Komet eine langgestreckte elliptische Bahn mit einer Umlaufzeit von 3600 Jahren hat, und dass dieser Planet die Heimat der Anunnaki sei. Der Planet ist demnach gut über 3000 Jahren lang so weit von der Sonne weg, dass dort alles gefroren sein muss. Wie können sie in einer solchen Welt leben? Die Antwort wird sein, dass sie mehrdimensionale Wesen sind, vielleicht 5- dimensional. Sie sollen auch reptilartig sein. Wir sind nur dreidimensional, d.h., wir können nur drei Raumdimensionen wahrnehmen und nur dreidimensional denken. Es scheint so zu sein, dass die Anunnaki uns absichtlich so gemacht haben, sodass wir sie nicht ohne Weiteres wahrnehmen können, es sei denn, sie zeigen sich in ihrer dreidimensionalen Gestalt. Diese Gestalt (ihre dreidimensionale Körper) befindet sich in der langen Umlaufzeit, außer wenn der Planet sich in Sonnennähe befindet, scheinbar mehr als 3000 Jahren in einer Art von „Winterschlaf“ und sie halten sich dann in für uns unsichtbaren Dimensionen auf. In Zeiten der Sonnennähe haben sie uns auch in ihrer dreidimensionalen Gestalt besucht, und darüber berichten die sumerischen und verwandten Keilschrifttexte. In anderen Zeiten beeinflussen sie uns hingegen unsichtbar aus höheren Dimensionen heraus und wollen den Lauf der Dinge auf unserer Erde in ihrem Sinne manipulieren, in der Politik, in einer gesteuerten Wissenschaft (wobei Dinge ausgeklammert werden, die wir nicht wissen sollten) und in der Wirtschaft. Sie brauchen natürlich Lebensenergie. Diese hätten sie aus höheren Dimensionen holen können, aber sie nehmen sie lieber von uns und wollen uns im Wesentlichen als eine Art von „Melkvieh“ für solche Energien halten, aber für uns unbewusst. Wir sollten darüber nicht Bescheid wissen. Warum tun sie es so? Die Antwort wird wohl sein, dass sie sich eben von ihrem göttlichen Ursprung abgetrennt haben, sie haben ja die Urschöpfer „umgebracht“. Von dort her können sie also keine Lebensenergie erwarten. Sie lieben die Brutalität – Kampf, Krieg, Gewalt, Blutvergießen und das gewaltsame Sterben. Weshalb? Wenn ein Mensch gewaltsam stirbt, ist normalerweise sein Körper voll von Lebensenergie (seine „Batterien sind geladen“). Diese Energie wird mit dem Tod des Körpers freigesetzt und die Anunnaki können sie an sich nehmen. Wenn aber jemand dahinsiechend oder in Altersschwäche stirbt, hat der Körper keine Energie mehr übrig (seine „Batterien sind leer“) und da gibt es kaum etwas zu „ernten“. Außerdem scheinen sie Spaß daran zu haben, uns zu Gewalt und Krieg zu animieren, etwa wie ein Kind am Computer an Kriegsspielen „Spaß“ hat. Sie haben deshalb Aggressionen in unseren Genen gelegt, aber auch Eigenschaften wie Gehorsam zu Übergeordneten und leicht Angst zu haben. Angst, besonders Todesangst, ist ein wirksames Manipulationsmittel. Wenn wir in Aggressionen Wut und Hass fühlen, setzen wir unbewusst auch Lebensenergien frei, und dasselbe tun wir, wenn wir eine starke
  • 24. Angst haben. Durch Gehorsamkeit werden wir allzu oft dazu manipuliert, zu tun was wir eigentlich nicht tun wollen. Es sollte wohl aber erwähnt werden, dass sie (als mehrdimensionale Wesen) ganz gut wissen werden, was leider wenige von uns wissen wollen: dass es den Tod eigentlich nicht gibt. Es stirbt nur der Körper, aber die Seele ist unsterblich. Das macht es jedoch nicht weniger grausam, was sie da treiben ... sondern es wird eher zu einer üblen Ausrede. Ich frage mich, ob es für viele von ihnen nach ihrem langen Leben ihr Karma sein wird, wirkliches Milch- und Schlachtvieh zu werden ... Wir, hingegen, beziehen unsere Lebensenergie von oben via das Sonnenlicht, da wir uns nicht absichtlich und bewusst von jenem Energiefluss abwandten (und doch sind wir dessen unbewusst, was da geschieht). Die Lichtenergie wird von Pflanzen aufgenommen, die wir essen, und wir essen auch Tiere (sofern wir nicht Vegetarier sind), die wiederum Pflanzen gegessen und aus ihnen Energie aufgenommen haben. Somit ernähren wir uns indirekt an Energie von oben her. Dies erklärt auch die angebliche Langlebigkeit der Anunnaki in der Größenordnung von Tausenden oder gar „zig“ tausend Jahren. Im Zustand des „Winterschlafs“ altern ihre dreidimensionale Körper nicht. Diese Interpretation der sumerischen und verwandten Keilschrifttexte ist natürlich eine andere, als die der Schulwissenschaft. Wer aber die Originaltexte studiert (sie sind besonders in Universitätsbibliotheken in Übersetzungen in v.a. Englisch zu haben), findet keine wirklichen Widersprüche zu einer solchen Deutung. Sie ist also tatsächlich möglich, aber die Schulwissenschaft lehnt sie ab. Nur wenige haben sich mit dieser Deutung befasst, der bekannteste ist Zecharia Sitchin [11]. Mein Buch Es begann in Babylon [1] befasst sich auch damit, aber stellt manche Dinge anders als Sitchin dar – ich bin also nicht durchgehend mit ihm einverstanden, v.a. nicht mit einer bemerkenswerten „Schönung“ jener Anunnaki (z.B. verschweigt Sitchin den „Urmord“ an die Schöpfergötter Anû und Ti’âmat). Im Herbst 2007 ging ein Gerücht herum, dass Sitchin verhaftet sei. Das erwies sich nachher als (sehr wahrscheinlich) ein übler Scherz (oder möglicherweise wurde ein Vorhaben abgeblasen und dann geleugnet). Es sollte sich niemand wundern, dass man mit allen Mitteln bestrebt ist, Sitchin als ein Spinner oder gar Lügner zu widerlegen. Z.B. behauptet eine Webseite, dass die Worte „Anunnaki“ und „Nîbiru“ nirgends in den Keilschriften zu finden seien. Mir liegt jedoch eine akademische Abhandlung eines ethnologischen Wissenschaftlers vor, in der diese Worte sehr wohl in den Übersetzungen zu finden sind [12]. Was Channeling betrifft, bin ich sehr skeptisch, da es schwer ist, die Spreu vom Weizen zu trennen und da es offensichtlich wesentlich mehr Spreu als Weizen gibt. Jedoch gibt es ein Buch, das sich auch mit diesen Dingen befasst, bei dem ich (eher ausnahmsweise) ein gutes Gefühl habe: Boten des neuen Morgens von Barbara
  • 25. Marciniak [13]. Die Anunnaki werde da im englischen Originaltext als „lizzies“ bezeichnet, weil sie reptilartig sind (eng. lizzard = Eidechse). (Die deutsche Übersetzung habe ich nicht vorliegend.) Viele Informationen sprechen dafür, dass diese Anunnaki ihren heimlichen Einfluss besonders durch Geheimgesellschaften ausüben, wie der Zionimus und die damit verbundenen Bewegungen der Illuminati und bestimmte Freimaurerorden. Hierbei wissen nur ganz wenige Ausgewählte an der allerobersten Spitze der Machtpyramide darüber Bescheid, aber die große Masse – auch der Mitglieder – werden in Unwissenheit gehalten. (Ich habe auch den Verdacht, dass es sich seit fast zwei Jahrtausenden in der Institution der Kirche ähnlich verhält.) Das „Ernten“ von Lebensenergien von Menschen und Tieren gibt der grausamen Praxis von Menschen- und Tieropfern einen neuen Sinn. Das Fleisch wird selbstverständlich für die „Götter“ keinen Wert haben, hingegen diese für uns unsichtbare Lebensenergie sehr. Das unterstreicht die Bemerkung oben, dass das viele Morden im Alten Testament wie ein massenhaft gewaltiges Menschenopfer für den „Herrn“ aussehen mag. Da diese Lebensenergie besonders im Blut sein dürfte, erklärt dies auch das Gebot des Schächtens in gewissen Kulturen – dass das Schlachttier grausam verbluten soll. Das Blut – oder besser: die Lebensenergie darin – ist für die Götter, nur das Fleisch ist für die Menschen. Und wer ist dann Jahweh? Sitchin nimmt in einem seiner Bücher [14] die Frage auf, wer dann Jahweh sei. Ist er auch ein Anunnaku? Er ist sichtbar bemüht zu zeigen, dass Jahweh kein Anunnaku ist, sondern der Gott der Anunnaki. Die „Beweisführung“ ist aber nicht besonders überzeugend. In meinem Buch [1] zeige ich, dass man seine Überlegungen auch dahin führen kann, dass Jahweh Marduk sein könnte, was er eben bestreiten will. Es ist eine Frage der Betrachtungsweise. Man kann also die Hypothese tatsächlich aufstellen, dass Jahweh ein Anunnaku ist! Und dass er während ihrer physischen Abwesenheit von der Erde ein „Statthalter“ der Anunnaki ist. Das passt zu den Ausführungen oben über einerseits Jahwehs ungeheuerliche Grausamkeit und andererseits die Anunnaki und ihre gewaltsame Ernährung an unsere Lebensenergien. Versorgt er die Anunnaki während ihres „Winterschlafs“ (s.o.) mit Energien von der Erde? Jahweh hat dann (mit zwei Anderen zusammen, s.o.) Sodom und Gomorrah (eig. ‘Amorah) zerstören lassen. Einiges deutet darauf, dass dies durch nukleare Explosionen geschehen sein könnte. Gewisse geologische Eigenarten in jenem Gebiet könnten auch darauf deuten. Angeblich geschah das deswegen, weil die Einwohner jener Städte der Sünde verfallen seien. Die Deutungen Sitchins der Keilschrifttafeln geben aber an, dass die Anunnaki dort eine Basis für den Raumverkehr mit Nîbiru
  • 26. hatten. Man hat den Eindruck, dass sie diese zerstören und alle Spuren beseitigen wollten, bevor sie damals ihr dreidimensional physische Anwesenheit auf der Erde aufgaben. Sinai sei damals eine verbotene Region für die Erdenmenschen. Und gerade daher kam Jahweh – er gilt in der Religionsgeschichte als ein Kriegsgott von Sinai [2]! Das mit der „Sünde“ war wohl eher eine Ausrede … oder die „Sünde“ bestand vielleicht darin, sich in oder zu nahe an der verbotenen Region zu befinden (so dass sie darüber Bescheid wussten, was Andere nicht sollten). In der Bibel steht, dass der Herr „Schwefel“ und Feuer auf die zwei Städten herunterließ. Das hebräische Wort, das hier als „Schwefel“ übersetzt wird, ist gaphrit, das eigentlich „Pech“ bedeutet aber sich auch allgemein auf „entzündliches Material“ bezieht [3] und sich so gesehen sehr wohl mit Explosionen verbinden lässt. Lots Frau wurde dabei zu einer „Salzsäule“ (1Mos 19,26). Sie hatte gezögert, blieb stehen und schaute zurück und verpasste wohl deshalb, Schutz und Sicherheit aufzusuchen, sodass der Körper durch die Strahlung tot und weiß wurde. Was hier die „Sünde“ betrifft, weisen rabbinische Quellen wie Talmud und Tanach aber auch die Evangelien auf Fremdenfeindlichkeit und den Bruch der Gastfreundschaft hin [15], aber spätere Deutungen wollen hierein Wohllust und besonders Homosexualität sehen. Wenn das letztere zutreffen würde: Warum sollten dann alle Heterosexuelle und auch noch Kinder mit bestraft werden? Ja, egal was nun die „Sünde“ gewesen sein mag, warum sollten so viele Unschuldige mitbestraft werden? Da kämen wir wieder zur ungerechten Grausamkeit ... Und wer ist Jesu Gott? Im Neuen Testament stellt uns Jesus einen göttlichen Vater vor, der viel eher unserer Erwartung an All-Liebe und All-Güte entspricht. Er spricht auch von einem Heiligen Geist, den viele Urchristen und Gnostiker als eine weibliche Erscheinungsweise Gottes auffassten, als seine Schöpferkraft. Gott als Urschöpfer erscheint damit als männlich und weiblich zugleich. Die Urgötter Apsû und Ti’âmat wurden als ein Paar dargestellt – Urgott und Urgöttin. Gibt es eine Beziehung zwischen dem Heiligen Geist und Ti’âmat? Es ist nicht leicht, den Gott, von dem Jesus spricht, mit Jahweh auf einen Nenner zu bringen. Das folgende Zitat aus dem Johannesevangelium mag in diesem Zusammenhang angeführt werden: „Da sprach nun Jesus zu den Juden…(8,31) …‚Wäre Gott euer Vater, so würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von ihm ausgegangen und komme von Gott…(8,42) Ihr seid von eurem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Jener ist ein Mörder, vom Anfang an, und ist in der Wahrheit nicht bestanden denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lügen redet, so
  • 27. redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und ein Vater der Lüge’.“(8,44) Von wem sprach hier Jesus? Abraham, auf den sich die Angesprochenen berufen (8,39) wird es nicht gut sein können. Zu einer solchen Annahme gibt die Geschichte von Abraham im Alten Testament keinen Anlass. Es ist behauptet worden, dass Jesus an dieser Stelle von Jahweh sprach. Dagegen könnte man einwenden: Die angesprochenen Menschen waren wahrscheinlich dem Weltlichen zugetan, Materialisten und in ihrer wahrer Haltung Diener des Mamon (des Herrn des Reichtums). In dem Fall waren sie im Glauben eher Lippenbekenner. Ist es vorstellbar, dass Jesus von Jahweh als „der Teufel“ im Sinne von „Satan“ sprechen würde? Der griechische Text hat hier diabolos, was eigentlich „Verleumder“ bedeutet und eine sicher viel mehr passende Übersetzung ist. Dass Jahweh nicht der Urschöpfer ist, sondern ein anunnakischer Stammesgott unter anderen sein könnte, erscheint nach den hier angeführten Überlegungen als gut vorstellbar – in Hinsicht auf die unbestreitbar grausamen Seiten des Alten Testaments könnte dies manchem sogar als wahrscheinlich erscheinen … So gesehen, kann die Übersetzung „Verleumder“ schon passen. Aber ganz allgemein: Hat Jesus eine Ur-Wahrheit bringen wollen und wurde er deshalb durch das Wirken der Anunnaki getötet? Wollte man das Vorhaben vereiteln, die Wahrheit wieder einzuführen? Hat man deshalb die Kirche infiltriert, als man feststellen musste, dass die neue Lehre nicht zu beseitigen war [16]? Die Menschen erwarteten einen Messias, der von der römischen Herrschaft befreien sollte – aber vielleicht kam einer, der uns einen Weg zur Erlösung von den Anunnaki zeigte, und die Menschen haben davon gar nichts verstanden … Eine Hypothese über das Wirken Jesu und das Christentum Auf dem Hintergrund dieser Überlegungen bin ich zur folgenden Hypothese gekommen. Jesus kam von oben her mit einer revolutionären Botschaft an die Menschheit gesandt, gerade in eine Gegend hineingeboren, wo die Anunnaki ihr Zentrum gehabt hatten. Diese übten „hinter den Kulissen“ nunmehr eine unsichtbare Macht über die Menschheit aus. Jesus brachte allmählich den Menschen eine Wahrheit bei, die diesen unsichtbaren Herrschern gar nicht passte. Seine Lehre von Liebe, Frieden und spiritueller sowie menschlicher Selbstständigkeit wurde von ihnen als eine Bedrohung gesehen. Schließlich lehrte er auch in vorsichtigen Worten, dass sein „Vater“ nicht jener Gott sei, an den die Menschen glaubten. Als es so weit ging, musste er dafür sterben. Die unsichtbare Herrschaft hoffte, dass damit seine Lehre im Sand versickern und in Vergessenheit geraten würde. Es kam aber anders. Das Christentum verbreitete sich, durch den Mord an Jesus eher gestärkt als
  • 28. geschwächt. Deshalb wurde von der unsichtbaren Herrschaft eine neue Strategie ausgedacht. Man wollte dieses Christentum infiltrieren und es im eigenen Sinne abändern, sodass es für diese Herrschaft nicht mehr eine Bedrohung, sondern sogar ein für sie nützliches Werkzeug sein würde. Das wurde auch getan, und so entstand die Kirche, während das ursprüngliche, gnostische Christentum verloren ging. Die Lehre Jesu wurde verdreht und entfremdet. Statt dessen entstand ein kirchliches Dogma und ein Schein-Christus wurde an Stelle des wirklichen gesetzt. In jeder Kirche hängt der tote Jesus auf dem Kreuz, mit Nägeln in Händen und Füßen, mit Dornen im Kopf und mit einer Seitenwunde. Das ist ist eine regelrechte Voodoo-Technik um seine Macht zu blockieren. Die unterschwellige Botschaft an uns ist: „Jesus ist tot! Nun haben wir die Macht!“ Im Triumph über seinen Tot machte man dann sein Folter- und Mordinstrument zum Symbol des Dogma: das Kreuz ... Hätte man ihn gehängt, wäre es wohl eine Seilschlinge geworden ... Paulus spielte, vielleicht als unbewusster Agent der unsichtbaren Herrschaft, hierbei eine wichtige Rolle. Er „bekehrte“ sich vom Christenfeind Saulus zum „Apostel“ Paulus, der aber raffiniert und schleichend die Lehre abwandelte. Damit fing die Entfremdung an, die später u.a. von Konstantin weitergeführt wurde. Man erstrebte dabei auch noch eine Rückkehr an die früheren patriarchalischen Verhältnisse, von dem Frauenfreundlichen in Jesu Lehre weg. Eine neue Frauenfeindlichkeit kam durch die Hintertür ins Christentum herein, so wie es die unsichtbaren patriarchalischen Herrscher haben wollten. Die Möglichkeit einer Rückkehr der Göttin könnte nicht zugelassen werden. Die Weiblichkeit des Heiligen Geistes musste wieder vergessen werden und alle Tendenzen zur Verehrung des göttlichen Weiblichen wurde taktisch auf die Maria umgelenkt. Sie wird natürlich nicht zu Unrecht verehrt, aber diese Verehrung dient gleichzeitig einer heimlichen Abwendung von der Göttin, die wieder in Vergessenheit geriet. Wer ist dann Allah? Der ungefähr 600 Jahre nach dem Christentum entstandene Islam verehrt als einziger Gott Allah. Das Wort bedeutet eigentlich „Der Gott“ und ist somit eher eine Bezeichnung als ein Name (so wie auch Jahweh eigentlich kein Name ist, sondern eine Bezeichnung, die „er ist“ bedeutet). Einer der zentralen Grundsätzen im Glaubensbekenntnis des Islam ist: „Es gibt kein Gott außer ‚Der Gott’“ (La ilaha illa Allah). Das erinnert sehr an Jahwehs „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ Unter der Hypothese, dass Jahweh sich vom Christentum bedroht sah und dieses infiltrieren und in seinem Sinne umgestalten wollte, könnte man sich vorstellen, dass der gleiche Jahweh in einem verwandten Volk unter einer neuen Bezeichnung eine analoge Religion stiften wollte. Erstens um sozusagen eine „zweite Schiene“ seines Einflusses zu haben und zweitens um bei Gelegenheit die beiden in einem rein machiavellischen Sinne von „teilen und herrschen“
  • 29. gegeneinander auszuspielen. Auch andere außerirdische Besuche? Höchst wahrscheinlich hatten die Menschen dieser Erde schon vorher Kontakte mit Außerirdischen. Es scheint als gut möglich, dass die Ägypter, Inkas, Mayas und Azteken solche Kontakte hatten und jene Außerirdische waren in dem Fall nicht alle Anunnaki. Rückführungen mit Menschen, die in Atlantis gelebt haben, weisen darauf hin, dass jene Kultur Kontakt mit Außerirdischen hatte, die ihnen höheres Wissen gaben, wie eine Art von Entwicklungshilfe. Sie zogen sich enttäuscht zurück, als sie sahen, wie dieses Wissen missbraucht wurde. Ein Klient erlebte sich sogar als ein Mischling zwischen Außerirdischen und Erdenmenschen und litt darunter, dass er von beiden Seiten her diskriminiert wurde, denn er sah ja weder wie die einen noch die anderen aus. Höchst üble Kapitel der Menschheitsgeschichte unserer Erde sind die grausamen Eroberungen und Vernichtungen v.a. der lateinamerikanischen Kulturen durch europäische jahwistische Kulturen. Weshalb wollten die Letzteren das? Eine logische Antwort wird sein, dass Jahweh es dahin manipulierte, weil er im Einfluss auf die Menschheit keine Konkurrenz dulden wollte. Es wird sich also um den Einfluss anderer Außerirdische als die Anunnaki gehandelt haben, oder vielleicht um rivalisierende Anunnakigruppen. Es ist anzunehmen, dass es vor der anunnakischen Manipulation des menschlichen Lebens auf unserer Erde bereits andere Kulturen auf unserem Planeten gab, und dass in vielen Fällen diese sehr wohl mit anderen Außerirdischen weit mehr wohlwollende Kontakte hatten. In Indien hat jedoch das alte Wissen weitgehend überlebt, das vermutlich auch mit sehr frühen außerirdischen Kontakten zusammenhängt. Die jahwistischen Bestrebungen, dies durch die englische Herrschaft zu beseitigen (und früher auch durch die muslimische der Mogulen) haben (zum Glück) nicht wirklich funktioniert. Statt dem kam jenes Wissen dadurch an die ganze Welt, dass alte Sanskrittexte ins Englische übertragen wurden! Fast wie wenn da ein Schuss hinten hinaus ging … (aber heute fügt dafür Geschäfts-Globalisierung der indischen Kultur viel Schaden zu). Ist also Gott und sind die „Götter“ alle nur Außerirdische? Es gibt Verfasser, welche dies zu behaupten scheinen. Aber der wahre Schöpfergott ist bestimmt nicht in diesem Sinne ein Außerirdischer, sondern jenseits solcher Begriffe ein Allgegenwärtiger. Dass dann einige seiner Geschöpfe, wenn sie von woanders her unsere Erde besuchten, von uns irrtümlich für „Götter“ gehalten
  • 30. wurden, ist eine ganz andere Sache. Die Anunnaki wollen sich als unsere Schöpfer ausgeben! Die Anunnaki sind nicht unsere Schöpfer! Sie haben zwar die Körper unsere Ur- Vorfahren in uralten Zeiten durch genetische Manipulation irdischer Lebensformen erzeugt, aber nicht aus reiner Energie erschaffen, wie es aber der Urschöpfer tat, als er unsere Seelen erschuf. Sie sind also keineswegs unsere Schöpfer! Werden die Anunnaki in der Bibel erwähnt? Die Bibel erwähnt ein großgewachsenes Volk, das Anakim genannt wird, die Söhne Anaks. Sie werden mit den Nephilim assoziiert, welche die oben genannten „Söhne der Götter“ sind, die auf die Erde herunterkamen und mit den „Töchtern der Menschen“ Kinder zeugten. In den folgenden Bibelstellen werden „Anak“ und „Anakim“ erwähnt: 4Mos 13,22, 13,28, 13,33; 5Mos 1,28, 2,10-11, 2,21, 9,2; Jos 11,21- 22, 14,12, 14,15, 15,13-14, 21,11; Richt 1,20. Die naheliegende Deutung dürfte sein, dass es sich hier um Anunnaki (in dreidimensionaler Gestalt) oder wahrscheinlich eher ihre Nachkommen durch Verbindung mit Erdenmenschen handelt. Referenzen: 1. Jan Erik Sigdell: Es begann in Babylon, Holistika, Meckenheim, 2008. 2. Ein Gott allein? JHWH-Verehrung und biblischer Monotheismus im Kontext der israelitischen und altorientalischen Religionsgeschichte, 13. Kolloquium der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, hg. v. Walter Dietrich und Martin A. Klopfenstein, Universitätsverlag, Freiburg CH, 1994 3. Gesenius’ Hebrew and Chaldee Lexicon to the Old Testament Scriptures, übs. v. Samuel Prideaux Tregelles, W.M. B. Eerdmans, Grand Rapids MI, o.J. (Vorwort dat. 1846) 4. Åke Lundqvist: Vildåsnans törst [„Der Durst des wilden Esels”], Albert Bonniers, Falun, 2006 (ein schwedisches Buch über die hebräische Bibel) 5. Das neue Taschenbuchlexikon, Bertelsmann, Gütersloh, Bd. 12, 1992, „Paulus”, Seite 70 und Bd. 7, 1992, „Judenchristen”, Seite 169 6. http://de.wikipedia.org/wiki/Demiurg 7. „The Apokryphon of John”, in The Nag Hammadi Library, Harper & Row, New York, o. J., Seite 98- 116. Siehe auch http://www.gnosis.org/naghamm/apocjn.html; siehe auch Referenz 17 unten 8. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Marcion und http://de.wikipedia.org/wiki/Markionismus 9. Eine Auswahl der vielen Grausamkeiten im Alten Testament: 1. Mose 34,25-29; – 2. Mose 12,12; 12,29-30; 15,3; 32,26-28. – 3. Mose 26,7-8; 26,21-22; 26,26-29. – 4. Mose 15,32-36; 16,29-35; 16,46-49; 21,3-6; 21,24-25; 21,33-35; 31,7-10; 31,14-18; 31,31-32; 31,35 – 5. Mose 2,32-34;. 3,1-6; 7,2-3; 9,3; 13,9- 10; 13,14-16; 20,10-17; 21,11-14. – Josua 6,20-25; 8,2; 8,21-25; 8,29; 10,10-11; 10,17-40; 11,6-22. – Richter 1,4-11; 1,17; 1,25; 3,29-31; 4,14-16; 7,15-25; 8,17; 9,4-5; 9,43-45; 9,49-52; 11,30-40; 15,15-16; 18,27; 19,22-29; 20,2; 20,31-37; 20,41-48. – 1. Samuel 5,8-9; 6,19 (Fehlübersetzung in modernen Texten, statt 70 soll es 50070 sein); 11,6-11; 15,3-9; 15,33; 18,7; 30,17. – 2. Samuel 5,8; 5,25; 8,1-5; 10,18; 12,31 (Fehlübersetzung in modernen Texten, er legte sie unter eisernen Sägen und Zacken und eisernen Keilen und verbrannte sie in Ziegelöfen); 18,6-7; 24,10-16. – 1. Könige 20,28-30. – 2.
  • 31. Könige 1,9-14; 2,23-25; 5,25-27; 6,18; 10,13-25; 14,5-7; 15,16; 19,35. – 1. Chronik 20,2-3 (Fehlübersetzung in modernen Texten, er ließ sie mit Sägen und eisernen Hacken und Äxten zerschneiden). – Psalter 137,9. – Jesaja 13,15-18; 45,5-7; 49,25-26. – Jeremia 16,3-5. – Klagelieder 4,9-11. – Hesekiel 6,12-13; 9,3-6. – Hosea 13,15; 14,1. Der Nachweis der genannten Fehlübersetzungen, d.h. Schönungen, hat Karlheinz Deschner gegeben. Luthers Text sowie die englische King James’ Bible stimmen hier besser und der Zweifler möge damit vergleichen. 10.Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 1: Die Frühzeit, S. 73-89, Rowohlt, Reinbek, 1989 11.http://www.sitchin.com – über seine Bücher in Englisch: http://www.amazon.com/s? ie=UTF8&rh=i%3Astripbooks%2Cp_27%3AZecharia%20Sitchin&field-author=Zecharia %20Sitchin&page=1 und in Deutsch: http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE= %C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=sitchin&x=0&y=0 12.Alexander Heidel: The Babylonian Genesis, 2. Aufl., The University of Chicago Press, Chicago IL, 1960 13.Barbara Marciniak: Boten des neuen Morgens, Bauer, Freiburg, 1998 und Schirner, Darmstadt, 2004; Originaltitel Bringers of the Dawn, in Englisch hier kostenlos zu haben: http://www.bibliotecapleyades.net/pleyades/esp_pleyades_14.htm 14.Zecharia Sitchin: Divine Encounters, Avon, New York, 1995: „Endpaper: God, the Extraterrestrial”, S. 347-380 15.http://de.wikipedia.org/wiki/Sodom_und_Gomorrha#Interpretationen 16.Jan Erik Sigdell: Reinkarnation, Christentum und das kirchliche Dogma, Ibera, Wien, 2001, Kapitel 11 und 12 Die Schöpfung in gnostisch-christlicher Darstellung In Anlehnung an Das Apokryphon des Johannes [17, s.u.]. Jede Übersetzung ist eine Interpretation nach der Art, wie der Übersetzer die Dinge sieht (und, wenn auch unbewusst, sehen will). Darüber hinaus ist der folgende Text weitgehend meine eigene Interpretation (die ich eigentlich als ein bisschen inspiriert empfinde ...). Gott, der Urschöpfer, der „unbekannte Vater“, der Erste, den es gab, schafft mit seinem Gedanken. Er denkt es – und dann ist es da. Die schöpferische Kraft seines Gedanken ist Barbelo, der unsichtbare jungfräuliche Geist, das höchste weibliche (gebärende = erschaffende) Prinzip. Sie wurde der Mutterschoß des Alls. Daraus entstand der Heilige Geist (von den Gnostikern als weiblich aufgefasst), die Mutter der Lebenden. Als Mitarbeiter erhielt sie den Verstand. Aus diesen zwei entstand Christus, der göttliche Autogenes (Aus-Sich-Selbst-Entstandener, also: nicht gezeugt). Auf einer tieferen Ebene entstand die Sophia (Weisheit) als eine Emanation von Barbelo. Sie wollte aus sich heraus ein erschaffenes männliches Wesen in Erscheinung treten lassen, jedoch ohne Zustimmung des Geistes und ohne Mitwissen ihres Partners (zu Wesenheiten werden Paargenossen erwähnt; sie sind demnach eigentlich Androgyn, aber es tritt entweder der weibliche oder der
  • 32. männliche Teil hervor). Es war ihre eigene Idee. Eigentlich hatte sie zunächst nur einen Gedanken, aber auf jener Ebene sind Gedanken schöpferisch: Man denkt es, und dann ist es auch da. Deshalb war dieses Wesen in Unwissenheit entstanden und unvollkommen. Sophia erkannte das und bereute es, stieß das Wesen von sich weg und hüllte es in einer leuchtenden Wolke, damit niemand es sähe, außer der Heilige Geist. Sie nannte dieses Wesen Jaldabaoth. Jaldabaoth erschuf dann weitere Wesen, die zu seinen Mächten wurden, Archonten genannt. Er war damit selbst der „erste Archon“. Das Apokryphon sagt über ihn: „… er ist eine unwissende Finsternis. Als sich aber das Licht mit der Finsternis vermischte, ließ es die Finsternis leuchten. Als sich aber die Finsternis mit dem Licht vermischte, machte sie das Licht finster. Und es wurde weder Licht noch Finsternis, sondern es wurde trübe …Und er ist frevelhaft in seiner Unwissenheit, die in ihm ist. Denn er sagte: ‚Ich bin Gott, und es gibt keinen anderen Gott neben mir.’ Er war nämlich unwissend über seine Stärke, den Ort, von dem er gekommen ist.“ Sophia erkannte ihren Fehler, als der Glanz ihres Lichtes abnahm und sie dunkel wurde. Sie sah die Schlechtigkeit ihres Sohnes und weinte lange. Jaldabaoth sprach zu seinen Archonten: „Lasst uns einen Menschen schaffen nach dem Abbild Gottes und nach unserem Bild …“ Sie schufen dann ein Wesen nach dem Bilde des ersten vollkommenen Menschen (wie eine Vorlage von Menschen, die noch entstehen sollten) und sagten: „Lasst es uns Adam nennen …“ Das so erschaffene Wesen war aber nicht lebendig. Botschafter Gottes sagten Jaldabaoth: „Hauche in sein Gesicht etwas von deinem Geist …“ Er tat es unwissend, denn er wusste selbst nicht, was dabei geschah, aber der Körper wurde lebendig. Adam leuchtete, konnte besser denken als die Archonten und er war frei von Übel. [Er war so weit noch nicht der physisch körperliche Adam, sondern erst der Archetyp des Menschen.] Deshalb warfen sie ihn hinaus an die Unterseite der Materie (in eine Ebene inmitten der finsteren Region Jaldabaoths). Gott hatte Erbarmen und sandte Adam eine Helferin, die Epinoia (Einsicht durch göttliche Inspiration) des Lichtes, die Leben [hebr. Cheva = Eva] genannt wurde. Sie ist der ganzen Schöpfung behilflich. Diese Epinoia wurde in Adam verborgen, damit die Archonten sie nicht erkennen und sie eine Beseitigerin des Fehlers der Mutter (Sophia) sei, als eine Emanation von ihr. [Auch Eva ist so weit erst archetypisch.] Die Archonten sahen, dass Adams Denken höher war, und brachte ihn in den Schatten des Todes um seinen Körper aus Materie neu zu bilden, welche die Unwissenheit der Finsternis ist. Er wurde zu einem sterblichen Menschen [und nun zum physisch körperlichen Adam], den die Archonten in ein Paradies [ein harmonischer und zeitloser Ort] setzte. Darin sollte er vom „Baum des Lebens“
  • 33. essen, von den Bäumen der Gottlosigkeit [und ohne Gott leben]. Der „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen“, aber, ist die Epinoia (s.o.) des Lichtes, das in Ungehorsamkeit gegenüber Jaldabaoth das Denken Adams verbesserte. [Der hebräische Name im 1Mos 2 wird richtiger als „Baum der Weisheit“ übersetzt!] Deshalb schläferte Jaldabaoth Adam ein: „Ich werde ihre Herzen schwer machen, damit sie nicht aufmerksam sind und sehen.“ Darauf versteckte sich die Epinoia des Lichtes (s.o.) in Adam. Jaldabaoth wollte sie aus seiner Rippe hervorbringen aber konnte es nicht. Deshalb machte er ein weiteres Gebilde in der Gestalt einer Frau, als Abbild der Epinoia, in der er den Teil hineinbrachte, den er von der Kraft Adams nehmen konnte. Adam wachte auf und sah die Frau. Da trat die Epinoia des Lichtes in Erscheinung und deckte den Schleier auf, der über Adams Verstand gelegt war. [Das Essen von jenem Baum hat also gar nichts mit Sexualität zu tun, sondern damit, mehr zu wissen als Jaldabaoth uns wissen lassen will ...] Es war nicht eine Schlange (eine Wesenheit in Schlangengestalt) die Eva zum Essen vom „Baum der Erkenntnis [Weisheit!]“ verleitete, sondern Christus in der Gestalt eines Adlers, der sie dazu aufforderte „um sie zu belehren und zu erwecken aus der Tiefe des Schlafes“, was aber gegen den Willen Jaldabaoths geschah. Die Sophia war als diese Epinoia heruntergekommen um ihren Fehler zu berichtigen, weshalb sie Leben [Cheva, Eva] genannt wurde, die Mutter der Lebenden. Durch sie kosteten sie die vollkommene Erkenntnis [sie aßen vom „Baum der Erkenntnis, besser: „der Weisheit“]. Jaldabaoth merkte, dass sie sich von ihm entfernten, und verfluchte seine Erde. Er warf sie aus seinem Paradies und kleidete sie in dunkler Finsternis. Er vergewaltigte danach Eva und zeugte mit ihr zwei Söhne, die er Kain und Abel nannte. Später zeugte Adam mit Eva den Sohn Seth. Jaldabaoth wollte das Denken der Menschen beherrschen und brachte Schicksal (griech. heimarmene) in die Welt. Somit wurde seine ganze Schöpfung blind und sie konnte Gott nicht erkennen. [Heimarmene kommt von meiromai, das etwa „seinen Anteil erwerben“ bedeutet, und man denkt leicht an Karma …] [Die Identität Jaldabaoth = Jahweh ist offensichtlich … und was den Archonten betrifft, denkt man leicht an die Anunnaki, und bei Barbelo vielleicht an Ti’âmat.] Nachträge aus anderen Apokryphen: In Die Hypostase der Archonten [18] steht, dass Jaldabaoth sagte: „Ich bin Gott, denn außer mir ist keiner.“ Als er das sagte, sündigte er gegen das All. Seine Sprache stieg hinauf zur Unverderblichkeit und da kam eine Stimme von der Unverderblichkeit und sagte: „Du irrst dich, Samael!“ – Samael ist ein anderer
  • 34. Name von Jaldabaoth und bedeutet „Gott der Blinden“. Er ist für all das blind, was über ihn ist. Auch hier wollten Archonten Eva „beflecken“. Adam und ihr wurde verboten, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Da kam das weibliche geistige Prinzip als Lehrerin in der Gestalt einer Schlange und sagte: „... das hat er dir nur aus Neid gesagt, denn ihr werdet dann selbst wie die Götter sein“. Sie aßen und erkannten sich als nackt, aber nicht etwa als unbekleidet, sondern „des geistigen Elements nackt“, d.h., dass ihnen ein geistiges Element fehlte. In dieser Darstellung scheint es, dass möglicherweise Kain von der „Befleckung“ durch die Archonten stammt, aber nicht Abel. Soll das der Unterschied zwischen den beiden erklären? In Die Apokalypse Adams [19] steht, dass Adam zu seinem Sohn Seth sagte: „Denn Gott, der uns erschuf, erschuf einen Sohn aus sich selbst und aus Eva, deiner Mutter.“ Ähnlich wie oben. In Der Ursprung der Welt [20] steht, dass das Blut des weiblichen Prinzips Pronoia (Barbelo) wie Licht in die Erde floss. Aus diesem Blut entstand Eros und mit ihm die „Freude des Fleisches“. Auch hier haben dann die Archonten „ihren Samen auf Eva geworfen“ und aus dem Samen des ersten Archonten (Jaldabaoth) wurde Abel geboren. Ein anderer gnostischer Text ist das vor einigen Jahren entdeckte und viel diskutierte Evangelium nach Judas, worin steht: „... Zeitalter [...] danach [...] sagte: ‚Erschaffe zwölf Engel, das Chaos und die [Unterwelt] zu beherrschen.’ Und siehe, aus der Wolke erschien ein Engel, von dessen Angesicht Flammen zuckten und dessen Erscheinung besudelt war mit Blut. Sein Name war Nebro, was ‚Rebell’ bedeutet; Andere nennen ihn Jaldabaoth.“ Diese Beschreibung von Jaldabaoth passt gut zu der Diskussion oben. Referenzen: 17.http://web.archive.org/web/20070912005923/wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node62.html 18.http://gnosis.org/naghamm/hypostas.html 19.http://gnosis.org/naghamm/adam.html 20.http://gnosis.org/naghamm/origin.html
  • 35. Schlussbemerkung Warum „Baum der Erkenntnis von gut und böse“? Oder richtiger: „Baum der Weisheit [und damit auch des Wissens von gut und böse]“ – das hebräische Wort für „Erkenntnis“ ist jada‘ (und es bedeutet auch „sexuelle Vereinigung“ ... z.B. in: „Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain ...“ [1Mos 4,1]), das Wort wird aber hier nicht benutzt. Der Baum heißt im Originaltext ‘az ha-da‘at; da‘at bedeutet „Weisheit“ (und das Wort hat gar nichts mit Sexualität zu tun). Gut und böse? Licht und Finsternis? Der wahre Gott und die Archonten? Geht es um die „verbotene“ Erkenntnis: das Wissen, dass es außer Jaldabaoth/Jahweh über ihn noch höhere Götter und auch noch einen höchsten Gott gibt? „Du sollst nicht von anderen – und erst recht nicht von höheren – Göttern als ich Bescheid wissen, denn ich soll dein einziger ‚Gott’ sein!“ Jaldabaoth legt uns also mit diesem „Baum“ einen Deckel auf: Alles, was über ihm ist, ist Tabu, alles was mit und unter ihm ist, ist in Ordnung. Das ist seine Welt ohne den wahren Gott, analog zur Abwendung der Anunnaki vom Urschöpfer-Paar, um eine eigene Scheinwelt ohne sie zu errichten. Ist es gerade diese Erkenntnis, dieses Wissen, das uns erlösen und frei machen wird?! Das uns Jesus bringen wollte, wofür er dann hat sterben müssen? Der Film Equilibrium von Kurt Wimmer ist eine interessante Analogie über eine zukünftige Gesellschaft, in welcher persönliche Gefühle durch eine tägliche Injektion unterdrückt werden, die jeder nehmen muss. Die Hauptperson lässt eines Tages die Injektion aus, weil die Ampulle hinunterfällt und kaputt geht, und fängt an, Dinge zu entdecken, die das Volk nicht wissen sollte. Er lässt dann weiterhin die Injektionen aus und erwacht allmählich. Ein interessantes Detail im Film ist, dass jener zukünftiger Staat von einem „Tetragrammaton-Rat“ beherrscht wird. Nur recht wenige, die den Film sehen, werden verstehen, was dahinter steckt. „Tetragrammaton“ ist eine alte Umschreibung des Namen „Gottes“, so wie er mit nur vier Konsonanten geschrieben wird: JHWH. Im Altgriechischen bedeutet tetra „vier“, und „Tetragrammaton“ bedeutet einfach „mit vier Buchstaben geschrieben“. Am Ende des Films kommt heraus, dass der Leiter des Rates gestorben ist und nur der Rat selbst die Herrschaft weiter führt. Es war sicher kein Zufall, dass Jaldabaoth entstand, sondern eine Vorbereitung für den Auszug von Seelen aus der Lichtwelt Gottes. Wie die Gnostiker (siehe Origenes) lehrten, waren wir alle schon am Anfang der Schöpfung an da und Lichtwesen in jener Lichtwelt. Einige von uns, aber, wollten da heraus um Erfahrungen zu machen, die in der Lichtwelt nicht möglich waren – und um unseren freien Wille voll auskosten zu können (auch in Weisen, die in der Lichtwelt nicht möglich sind). Gott ließ deshalb verschiedene Engelebenen entstehen und dann ein finsterer Bereich für diejenigen, die noch tiefer fallen sollten. Jaldabaoth
  • 36. sollte der Herr jenes Bereichs sein – vom Bereich der Unwissenheit, weshalb auch er unwissend sein sollte. Sophia war nicht gleichermaßen unwissend, aber sich jedoch nicht ganz bewusst, was sie wirklich tat, als sie Jaldabaoth entstehen ließ – und das sollte wohl so sein, denn sonst hätte sie es nicht getan. Um Platz für diese Ebenen unterhalb der göttlichen Lichtwelt zu schaffen, zog sich Gott zusammen – vgl. den kabbalistischen Begriff tzimtzum (http://de.wikipedia.org/wiki/Tzimtzum und http://en.wikipedia.org/wiki/Tzimtzum). Auch die Archonten habe ihre Epinoias, aber als Licht in sich tief verborgen. Am Ende sollen auch sie aus der Finsternis herausfinden, auch Jaldabaoth (eine Kraft, die nach Goethe „... stets das Böse will aber als Endergebnis doch das Gute schafft“, nämlich die schließlich erlösten Seelen, wenn in ihnen ihre Licht-Epinoia genügen erwacht ist – Erleuchtung). Die Epinoia will sich in uns öffnen, aber Institutionen wie die Kirche wollen sie zuschütten und sie wissen nicht, was sie tun. Sie wollen uns mit hypnotisch wirkenden gehirnwaschende Suggestionen einlullen (durch monotone Rituale, gemeinsamen Gesang und die Art der Priester zu sprechen und anderes in der Liturgie, aber auch durch Ausübung ihrer Macht). Damit wird die Religion oberflächlich. Warum ist die Göttin unterdrückt? Weil sie mit der Epinoia verbunden ist und uns erleuchten könnte! Über die Sexualität Wir sehen hier, dass das „Essen vom Baum der Erkenntnis“ nichts mit der Sexualität zu tun hat, sondern mit dem Streben nach „verbotenem Wissen“. Jaldabaoth will uns in Unwissenheit halten. Wir sehen auch, dass es auf allen Ebenen eine Art von Polarität männlich-weiblich gibt, die in Jaldabaoths Welt sozusagen auseinandergerissen wird. Wir, die in seiner Welt leben, sind nicht mehr androgyn – in einem Wesen sowohl männlich als auch weiblich – sondern entweder das eine oder das andere. Deshalb suchen wir, uns wieder zu einem Wesen zu vereinigen, und das wird eine der Grundlagen der Sexualität sein. Die andere ist die Fortpflanzung. Allerdings lehren verschiedene Systeme, dass wir auch eigentlich sowohl männlich wie weiblich sind, nur manifestiert sich der eine Pol in der Inkarnation körperlich und der andere bleibt zurück in der Seele. Darum können wir in einer neuen Inkarnation das (körperliche) Geschlecht wechseln.
  • 37. Die Sexualität hat deshalb zwei Aspekte: • die Vereinigung zweier Seelen (mit Hilfe des Körpers), und • die Zeugung. Jaldabaoth will, dass wir vom ersten, spirituellen Aspekt nicht wissen sollen. Er will Macht auch über unsere Sexualität haben und sie deshalb zur Zeugungsfunktion reduzieren, denn sonst bestände eine gewisse „Gefahr“, dass wir ein Stück weit geistig erwachen. Und da jeder normal funktionierender Mensch ab und zu sexuelle Gefühle hat (auch wenn sie unterdrückt werden, aber sie sind dann unterschwellig doch da), hilft das ihm auch, Macht über die Menschen zu haben. Die Archonten wollen gewissermaßen immer noch Eva vergewaltigen und die Konkurrenz in der Sexualität des Mannes in den Schmutz ziehen, so dass sie den geistigen Aspekt verlieren und abgewertet werden soll. Der erste Aspekt ist die Grundlage der tantrischen Sexualität in Indien. Etwas Ähnliches gab es auch in gewissen gnostischen (Rand-)Gruppen und es gibt es auch z.B. im Taoismus und anderen Systemen. Zum indischen Tantra ist noch aufzuklären, dass es nicht einfach ein „Sexualyoga“ ist, sondern eine Naturwissenschaft. Zu ihr gehören alle denkbare Prinzipien, Zustände, Zusammenhänge und Vorgänge in der Natur, dort wie bei uns, und das nicht nur auf das rein Materielle eingeschränkt. Auch eine Sexualwissenschaft gehört dazu, und es ist in diesem Zusammenhang, dass innerhalb vom Tantra auch eine Art von „Sexualyoga“ entstanden ist. Wie reagieren Menschen auf solche Religionskritik auf der Grundlage der Bibel? Was diesen horriblen Geschichten betrifft, hat man verschiedene „Erklärungen“ vorgeschlagen: 1. Es handele sich hier vielfach um Fehlübersetzungen. In dem Fall gäbe es eine ungeheuerliche Menge von Fehlübersetzungen, und man müsste sich fast fragen, was in den übersetzten Bibeltexten überhaupt stimmt … Die Sprache kann aber nicht derart extrem zweideutig sein, dass man in einem solchen Ausmaß diese grausamen Bibelstellen hätte ganz anders übersetzen können! Die Übersetzung muss in den allermeisten Fällen jedenfalls im Wesentlichen stimmen. 2. Die meisten jener Ereignisse seien nicht wirklich geschehen, da sie nicht archäologisch belegt wurden. Man habe die eigene Geschichte glorifizieren wollen. In dem Fall wäre „horrifizieren“ richtiger formuliert! Es mag schon sein, dass man Ereignisse aufgebläht und übertrieben oder teilweise gar erfunden hat, aber warum dann in einer derart überaus schrecklichen Weise? Man hätte viel
  • 38. mehr daraus gewonnen, wenn man eine friedliche Besiedlung des gelobten Landes beschrieben hätte, mit freundschaftlichen Beziehungen zu den bereits vorhandenen Einwohnern, die sich dann möglicherweise zum neuen Glauben bereitwillig hätten konvertieren lassen. 3. Die blutigen Geschichten seien symbolisch zu verstehen. Es handele sich um Kämpfe gegen „innere Feinde“ wie negative Neigungen, Egoismus, Boshaftigkeit und dergleichen. Dann hat man wirklich eine kontraproduktive Sprache für diese Symbolik gewählt, die eher destruktiv wirkt und die Absicht verdirbt. Und wenn diese eine göttliche Offenbarung sein soll, was ist es für ein Gott, der eine derart üble und blutrünstige Sprache verwendet? Warum so übermäßig viel von einer extrem negativen Symbolik? Soll man etwa den Teufel mit Beelzebub austreiben? Und warum so viele Seiten lang? Eine halbe Seite in der Bibel hätte in dem Fall genügt… In einer entsprechenden Weise gegen „inneren Feinden“ zu kämpfen wäre der falsche Weg. Unterdrücken führt nicht zum Ziel. Wie wir heute von der Psychologie her sehr gut wissen, behält man das in sich, was man verdrängt und unterdrückt. Es wird nur im unbewussten Ich versteckt und man ist gar nicht davon frei. Wenn es um unsere „inneren Feinde“ geht, ist Jesu Weg viel wirksamer: „Liebet eure Feinde“! Wer sich dem Licht zuwendet und das Herz öffnet, ermöglicht, dass solche „innere Feinde“ statt dessen transformiert werden!Man müsste sie auch noch fragen, wie viel von dem, was im Alten Testament steht überhaupt wahr ist ... oder ist vielleicht überhaupt das Meiste nur symbolisch? 4. Dann gibt es auch diejenige, die behaupten, dass die abgeschlachtete Menschen „Sünder“ seien, die sich falschem Glauben und falschen Praktiken hingegeben hätten. Auch die Kinder? Solche Behauptungen erinnern an diejenige der heutigen Talibanen ... die in ihrer extrem subjektiven Interpretation angebliche „Sünden gegen den Qur’an“ als Ausreden für ungeheuerliche Grausamkeiten gegen Menschen missbrauchen. Zu Punkt 2: Es scheint tatsächlich so zu sein, dass relativ wenige dieser Ereignisse archäologisch belegt werden können. Zum Beispiel hat man angeblich keine Reste von Jerichos Mauern gefunden. Beweist das, dass Jericho keine Mauern hatte? Falls dort Mauern zerstört wurden, ist wohl zu erwarten, dass man die Steine für Wiederaufbau verwendet hat! Sie dürften sich nunmehr in Häuserwänden und Neubauten befinden, statt in oder auf dem Erdboden … Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es sich um z.B. einen Angriff auf eine gar nicht sehr große Siedlung handelte, der dann aufgebläht und – eben – „horrifiziert“ wurde, oder dass die Geschichte erfunden ist. Jedoch kann man dann in keiner Weise von einer „Glorifizierung“ sprechen! Solche Übertreibungen oder Erfindungen würden ja alles nur noch schlimmer machen! Es ist auch behauptet worden, dass es Jericho zu
  • 39. jener biblischen Zeit noch nicht gegeben habe. In dem Fall wäre es äußerst bemerkenswert, dass der Name einer noch nicht existierenden Stadt in den alten Schriften aufgetreten ist! Es ist auch in Zweifel gezogen worden, dass der Auszug aus Ägypten wirklich stattgefunden habe. Hierüber hat Israel Finkelstein* ein aufsehenerregendes Buch geschrieben. Jedoch gibt es einen ziemlich unbekannten Papyrus eines Ipuwer**, der sich beim Pharao über Katastrophen im Lande beklagte, die denjenigen der „10 Plagen“ sehr ähnlich sind! Die Meinungen gehen auseinander und das letzte Wort wird noch nicht gesprochen sein… Es sieht bei diesen z.T. sogar ein wenig naiv anmutenden Bemühungen ein bisschen zu viel danach aus, dass man die schrecklichen Tatsachen in den Bibeltexten mit allen Mitteln abmildern und umgehen will und Ausweichmöglichkeiten sucht, statt sich objektiv damit auseinander zu setzen … auch sogar in manchen kabbalistischen Schriften (die guten alten und geistig hochstehenden Kabbalisten werden ihre Mühe mit solchen Textabschnitten gehabt haben, konnten aber Grundlagen des Glaubens des eigenen Volkes natürlich nicht einmal teilweise verwerfen). Was nicht wahr sein darf muss dann entweder symbolisch zu verstehen oder falsch übersetzt sein … Es darf einfach nicht so verstanden werden wie es seitenweise „schwarz auf weiß“ steht … denn die Wahrheit wäre sonst zu ungeheuerlich … Psychologisch bedingte Abwehrreaktionen? * Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman: The Bible Unearthed: Archaeology’s New Vision of Ancient Israel and the Origin of its Sacred Texts, Simon & Schuster, New York, 2002 **U.a. www.specialtyinterests.net/ipuwer.html, http://en.wikipedia.org/wiki/Ipuwer_Papyrus und http://ohr.edu/holidays/pesach/history/838 IST NUN EINE SOLCHE ÜBERLEGUNG ANTISEMITISCH? Das wäre eine viel zu billige Argumentation! Sie wendet sich ja gar nicht gegen Menschen und ihre Kultur, sondern sie stellt nur eine Grundlage der Religion in Frage – nicht nur der jüdischen, sondern genauso der kirchlich christlichen. Dann wäre sie ja nur deshalb auch etwa antieuropäisch (da die allermeisten Europäer kirchlich christlich sind). Die meisten Christen und Juden werden Allah sehr in Frage stellen – sind sie nur deshalb antiarabisch? Und sie stellen das indische Pantheon sehr stark in Frage – sind sie deshalb antiindisch? Und so weiter ... Es ist eine ganz andere Sache mit Rassismus. Wer aus welchen schiefen oder gar pathologischen Gründen auch Juden und andere semitische Völker verachtet, ist
  • 40. hingegen wirklich antisemitisch, aber nicht, wer aus geschichtlichen Gründen eine Religion in Frage stellt! NACHTRAG 1 Wenn ich über die Kabbalah vom großen Isaac Luria lese, kommt mir das Folgende in den Sinn. Meint er wirklich den gleichen JHWH, wie wir es meistens tun? Könnte es sein, dass es hier zu einer Vermischung und Verwirrung gekommen ist, die im AT absichtlich verdunkelt wurde? In späteren Zeiten und AT-Texten scheint man JHWH mit ’El (’Elyon) zu identifizieren. Wir finden zwei Bezeichnungen für JHWH im ursprünglichen Text der Bibel: 1. (nur) „JHWH“ und 2. „JHWH ’Elohim”, in welchem Fall ’Elohim in der Übersetzung meistens weggelassen wird, die dann einfach „der Herr“ u.ä. hat. Die letztere Bezeichnung kann als „JHWH, einer der ’Elohim“ verstanden werden. So wenn von JHWH die Rede ist, könnte dies oft auf ’El (’Elyon) hinweisen, ihn mit JHWH identifizierend, und wenn der Originaltext JHWH ’Elohim hat, könnte das auf einen der ’Elohim hinweisen, der sich für ’El ausgegeben und seine Rolle gestohlen hat – oder die Menschen nahmen an, dass von ihm die Rede sei. Im AT werden auch gute und wohlwollende Seiten des JHWH erwähnt, so wie sie zweifellos für ’El gültig sind, und man mag dann annehmen, dass eigentlich der Letztere gemeint ist. Wenn JHWH als blutrünstig und grausam auftritt und zu Völkermorde auffordert, würde sich dies eher auf JHWH ’Elohim beziehen. Dies würde bedeuten, dass wir im AT eigentlich zwei JHWHs haben! Der eine wäre ’El, mit JHWH verwechselt, und der andere wäre einer der ’Elohim, der sich für den höchsten Gott ausgibt. Vgl. http://www.worldlingo.com/ma/enwiki/de/Documentary_hypothesis NACHTRAG 2 Über den Tod Jesu in gnostischer Anschauung Aus dem Buch Cristología Gnóstica Bd. II von Antonio Orbe (Biblioteca de Autores Cristianos, Madrid, 1976) S. 407-408, übersetzt; Bemerkungen von mir in […], Bemerkungen in (...) sind von Orbe: „Der Demiurg und die Archonten Es gab auch diejenige, welche den Tod Jesu dem Demiurg zuschrieben, und nicht dem Teufel. So die Audianer, gemäß einer Bemerkung von Agapio: ‚Während (Christus) den Menschen predigte, störte er die Werke (= führte eine neue
  • 41. Ordnung ein) seines Herrn und der Vater des Lebens entzürnte sich gegen Christus und tötete und kreuzigte ihn.’ Bar Hebraeus informiert uns ähnlich: ‚Gott (= der Demiurg) ist dem Schicksal unterworfen und löst sich mit seinen Mitarbeitern [= die Archonten] am Ende auf und hört auf zu sein; und Gott ist derjenige, der Christus kreuzigte, und Christus ist erschaffen …’ Der höchste Christus, vom höchsten Gott gesandt, fing – ab der Taufe im Jordan – sein Evangelium an und zog damit den Hass des Schöpfers an, den er praktisch entthronte. Der Demiurg und Gesetzgeber entzürnte sich gegen ihn und brachte ihm den Tod auf dem Kreuz.’ Das gleiche Verhalten wurde gemäß den Texten des Irenaeus dem Jaldabaoth zugeschrieben und, schließlich, den Archonten der Dianoia: ‚(Die Archonten) wussten von einem, der zur Gefolgschaft Jesu gehörte … Sie lieferten ihn aus, weil keiner (der Juden) ihn kannte. Sie ergriffen ihn … und übergaben ihn an Sasabek für neun Bronzemünzen.’“ [Vgl. “The Concept of Our great Power” 41:15-30 in The Nag Hammadi Library.] Gemäß der 1. Apokalypse von St. Jakobus zeigte der Apostel dem jüdischen Volk gegenüber große Empörung wegen der Passion des Herrn. Der Herr beruhigte ihn [als er ihm erschien] und erklärte, dass das jüdische Volk für das Verbrechen nicht schuldig sei, aber die Archonten. [Vgl. “The First Apocalypse of James” 31:14-39 in The Nag Hammadi Library.]” Wer hier als “Schöpfer” bezeichnet wird, ist natürlich derjenige, der sich so bezeichnete, also der Demiurg, und nicht der Urschöpfer. NACHTRAG 3 Ist Jahweh Marduk? In einer interessanten Studie [1] greift Zecharia Sitchin die schließlich unvermeidlich gewordene Frage auf: „So, wer war Jahweh? War Er einer von ihnen? War Er ein Außerirdischer?“ Ja, in einem Sinne ist er selbstverständlich ein Außerirdischer, da er in jedem Fall von jenseits der Erde her ist! Aber ist – oder war – Jahweh ein Anunnaku [2]? Oder, allgemeiner, ein Einwohner Nîbirus? Oder tatsächlich der Urschöpfer? Sitchin zieht eine Reihe von Vergleichen mit Gestalten der Lehmtafeln heran. Obwohl es verschiedene Ähnlichkeiten in der biblischen Darstellung von Jahweh mit jedem dieser Göttern gibt, geht der Vergleich schließlich nirgends auf, da auch Widersprüche auftreten. Jahweh kann keiner davon sein. Sitchin versucht es dann mit Thoth, dem ägyptischen Gott, der in Sumer Ningishzidda hieß. Er war ebenfalls
  • 42. ein Sohn Enkis. Auch hier hinkt der Vergleich. Schließlich vergleicht er Jahweh mit Marduk. Als Einwand verweist er auf Jesaja 46,1 und Jeremia 50,2, wo es vorausgesagt wird, dass Marduk [3] mit seinem Sohn Nabu am Tage des Gerichts vor Jahweh sich verbeugen und niedergeschmettert würde, was man aber – in Hinsicht auf die nicht gerade freundschaftliche Beziehung zwischen den Hebräern und den Babyloniern, bei welchen sie auch in Exil waren – als eine politisch motivierte Darstellung betrachten kann. Dann findet er auch einen Einwand in einem babylonischen Text, nach welchem verschiedene Funktionen des Marduk auf andere Götter übertragen wurden. Diese Darstellung würde nach seiner Meinung den Monotheismus widersprechen, weshalb Jahweh nicht Marduk sein könne. Nach meiner Meinung kann man aber darin eine Bestätigung sehen! Betrachten wir diese Funktionszuteilung als ein Delegieren Marduks von Aufgaben an andere Götter, die damit in diesen Aufgaben Marduk vertreten, sieht es anders aus. Diese Götter sind dann gewissermaßen Offenbarungen oder Erscheinungsweisen des einen Marduk, so wie er durch sie wirkt. Damit könnte die Rechnung aufgehen und (so weit) doch noch monotheistisch bleiben! Die Hypothese, dass Jahweh Marduk sei, wird dann nicht mehr so abwegig. [4] Delitzsch schrieb in einer umstrittenen Schrift [5]: „Ja, die alttestamentlichen Dichter und Propheten gingen sogar soweit, dass sie Marduks Heldentat unmittelbar auf Jahwe übertrugen und diesen nun feierten als den, welcher in der Urzeit die Häupter des Meerungeheuers zerschmetterte (Ps 74,13f., 89,10), als den, unter welchen zusammenbrachen die Helfershelfer des Drachen (Hiob 9,13).“ Er meinte hiermit den Kampf Marduks gegen Ti’âmat, die oft als Drache des Urwassers und manchmal als eine siebenköpfige Schlange dargestellt wird. „Stellen wie Jes 51,9: ‚Auf, auf! Wappne dich mit Kraft, Arm Jahweh’s! Auf! Wie in den Tagen der Vorzeit, den Geschlechtern der Urzeit. Warst du es nicht, der den Drachen zerhieb, das Ungeheuer durchbohrte?’ oder Hiob 26,12: ‚In seiner Kraft schlug er das Meer und in seiner Klugheit zerschmiss er den Drachen’…“ (die Übersetzungen aus dem Hebräischen sind hier seine eigene). Rahab Der Name Rahab kommt in der Bibel zweierlei vor. Rahab ist der Name der Prostituierten, die sie dazu bestechen ließ, mit einem üblen List den Hebräern zu helfen um die Stadt Jericho einzunehmen. Sie hat damit ihr eigenes Volk verraten. Um diese geht es aber hier nicht. Rahab ist aber auch der „Drache“ im „Chaos“ – d.h. der Urenergie – vor der Schöpfung und sie wird mit Ti’âmat in Enûma Elish verglichen oder gar mit ihr gleichgesetzt. Später fasste man sie als eine Dämonin auf.
  • 43. Der Name kommt in dieser Bedeutung an den folgenden wesentlichen Stellen vor (und noch an ein paar in diesem Zusammenhang unwesentlichen): Hiob 9,13 „Er [Jahweh] ist Gott; seinen Zorn kann niemand stillen; unter ihn mussten sich beugen die Helfer Rahabs.“ Hiob 26,12 „Von seiner [Jahwehs] Kraft wird das Meer plötzlich ungestüm, und durch seinen Verstand zerschmettert er Rahab. 13 Am Himmel wird’s schön durch seinen Wind, und seine Hand durchbohrt die flüchtige Schlange.“ Ps 74,12 „Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht. 13 Du zertrennst das Meer durch deine Kraft und zerbrichst die Köpfe der Drachen [Rahab und ihre Begleiter] im Wasser. 14 Du zerschlägst die Köpfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einöde.“ Ps 89,9 „Du [Jahweh] herrschest über das ungestüme Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben. 10 Du schlägst Rahab zu Tod; du zerstreust deine Feinde mit deinem starken Arm.“ (In einer anderen Zählung Ps 89:10-11.) Jes 51,9 „Wache auf [Jahweh], wache auf; kleide dich in Macht, du Arm Jehovas! Wache auf wie in den Tagen der Vorzeit, in den Geschlechtern vor alters! Bist du es nicht, der Rahab zerhauen, das Seeungeheuer durchbohrt hat?“ [Nicht alle Bibelübersetzungen erwähnen hier Rahab bei Namen, aber das tut der hebräische Text (‫,)רהב‬ außer in Ps 74,12, wo unter den „Drachen im Wasser“ auf sie angespielt wird.] Ersetzen wir hier „Jahweh“ mit Marduk, könnten diese Zitate sich ebenso gut auf Enûma Elish beziehen, wobei Rahab Ti’âmat entspräche und das Wasser der Urenergie vor der Schöpfung, die eigentlich Apsû ist, aus der dann die Schöpfung hervorging. John Day hat sich in einer umfassenden akademischen Arbeit [6] ausführlich mit dem „Gottes Konflikt mit dem Drachen und dem Meer“ befasst und sieht es insofern ähnlich, außer dass er den Vergleich zwischen Jahweh und Marduk nicht gewagt hat. Statt dem will er diesem Konflikt einen Ursprung in der kana‘anäischen Mythologie nachweisen und nicht, wie viele andere Wissenschaftler, in Enûma Elish. Da jedoch die kana’anäische Überlieferungen erst ab ca. 2350 v. Chr, vorliegen – und das nur bruchstückhaft – und die sumerische Zivilisation älter als diese vorliegende Überlieferung ist, wird man nicht ausschließen können, dass die Kana‘aniter mythologische Themen von den Sumerern übernommen haben könnten. Zwar datieren die Keilschrifttafeln, worauf Enûma Elish geschrieben ist, zwischen 1800 und 1600 v. Chr., aber die darin dargestellte Mythologie kann sehr wohl einen viel älteren Ursprung und schon lange vor dieser Niederschrift zur sumerischen Kultur gehört haben. Interessanterweise greift Day auch die Mehrzahl in 1Mos 1 auf, wie „Lasset uns Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis“ (1Mos 1,26). Er weist
  • 44. auf andere Verfasser hin und erklärt es selbst so, dass Gott diese Schöpfung mit einem „göttlichen Rat“ (bestehend aus den „Söhnen Gottes“) besprochen habe. Dazu zitiert er auch Ps 8,5 (in einer anderen Zählung 8,6): „Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt“, aber bemerkt, dass die richtige Übersetzung „… denn die Götter“ ist. [6, S. 54]. Auch hier können wir an die gnostische Lehre von Jaldabaoth und seinen Archonten denken … Referenzen 1. Zecharia Sitchin: Divine Encounters, Avon, New York, 1995: “Endpaper: God, the Extraterrestrial”, S. 347-380. 2. Einzahl: Anunnaku, Mehrzahl: Anunnaki. 3. Er wird in der Bibel als Merodach und nach Sitchin auch als Bel bezeichnet, obwohl beide Namen in Jeremia 50:2 stehen, wie wenn dort von zwei die Rede ist. 4. Jan Erik Sigdell: Es begann in Babylon, Holistika, Meckenheim, 2008, S. 109-110. 5. Friedrich Delitzsch: Babel und Bibel, J.C. Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig, 1902, S. 33-34. 6. John Day: God’s Conflict with the Dragon and the Sea, Cambridge University Press, London, 1985. NACHTRAG 4 Jaldabaoth und Hades Im Evangelium der Ägypter steht: „Nach fünftausend Jahren sprach das große Licht Eleleth: ‚Lasse jemand über das Chaos und über Hades regieren.‘ Und da erschien eine Wolke, dessen Namen die hylische Sophia [...] ist. Sie schaute auf die Teile des Chaos aus und ihr Gesicht war wie [...] in ihrer Form [...] Blut. Und der große Engel Gamaliel sprach zum großen Gabriel, der Minister des großen Lichts Oroiael; er sagte: ‚Lasse einen Engel hervorkommen, sodass er über das Chaos und Hades regiere.‘ ... Dann sah Sakla, der große Engel, den großen Dämon, der bei ihm ist, Nebruel ... Sakla sagte zum großen Dämon Nebruel: ‚Lasse zwölf Äonen entstehen in [...] Welten [...].‘ ... Und nach der Grundlegung der Welt sagte Sakla zu seinen Engeln: ‚Ich bin ein eifersüchtiger Gott und außer mir ist nichts entstanden‘, denn er vertrauten in seiner Natur.“ Jaldabaoth wird auch Saklas (der Tor), Nebro (der Rebell) oder Samael (der Blinde) genannt. Die Namen werden in verschiedenen Texten ein wenig unterschiedlich gebraucht, manchmal wie wenn sie identisch sind, manchmal wie wenn sie eher etwas verschiedene Aspekten Jaldabaoths bezeichnen. Zitate aus Wikipedia: „Dies [Samael] führt zu einem weiteren Vergleich mit Satan“ und „Der Katharismus hat scheinbar die Vorstellung von Satan als der Schöpfer der bösen Welt vom Gnostizismus geerbt.“ In manchen Texten werden auch Saklas und Satan (der Feind) etwa gleichgesetzt.
  • 45. ABSCHLUSS Die Absicht mit diesem Artikel ist, darauf aufmerksam zu machen und für diesen Zweck Tatsachen als Indizien vorzulegen, wie die Menschheit von geringeren Göttern irregeführt wird, sowie von religiösen Institutionen, die ihre Werkzeuge sind und ihre Spiele mitmachen. Sie verwenden Emotionen wie Angst (und die Reaktion auf Angst in Aggressionen) um zu kontrollieren und zu steuern, und sie wissen, wie man das tut. Sie erstreben, eine räuberische „Ernährungskette“ aufrechtzuhalten, die jenseits von materiell-physischen (körperlichen) Ebenen geht, und ernähren sich energetisch von unten her, und sie wollen nicht einsehen, dass sie all die Energie die sie brauchen von oben her gratis bekommen können. Dafür müssen sie aber ihre eigene Daseinsform ändern, und das wollen sie nicht, weil sie dafür Macht aufgeben müssten. Macht und Liebe sind wie Feuer und Wasser, man kann nicht beides haben, sondern muss die eine oder die andere wählen. Niemand liebt denjenigen, der Macht hat, sondern hält zu ihm nur aus Angst. Aus Angst, das zu verlieren, was man hat, und dafür opfert man seine Freiheit. Glauben Sie nicht einfach so was die Prediger, manipulierten Traditionen und nicht ursprünglichen Texte sagen.Hinterfragen Sie, was sie sagen und schreiben. Negative Energien steuern unsere Welt! Und sie geben sich als positiv aus, weil man sonst nicht auf sie hören würde. Das Böse profitiert davon, dass man nicht an es glaubt, weil es dadurch freie Hände zum Handeln hat. Und doch gibt es am Ende nur eine Lösung: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Das bedeutet, dass auch wir müssen verzeihen können für all das Leid, das sie für ihre eigene Zwecke verursachen, wie von uns Energien zu saugen und auch für ihren pervertierten Spaß. Sie sind auch unsere Geschwister in der Schöpfung, sie sind nur immer noch nicht fähig, das Licht zu sehen (oder sie fürchten es in ihrem Unwissen). Verzeihen ist die einzige endgültige Lösung. Hass macht es nur schlimmer und bindet uns an diejenige, die wir hassen. Es gibt keine wirklichen Feinde – und würde es sie geben, müssten wir sogar sie lieben. Es gibt nur diejenige, die im Dunkel gefangen und eigentlich verloren sind. Bis auch sie anfangen, das Licht zu sehen. Es gibt immer ein bisschen Licht im Dunkel und die Augen gewöhnen sich daran, sodass viele glauben, das sei das Wahre und sie suchen dann nicht das wirkliche Licht. Wir sind nicht frei, bevor wir vergeben können. Dann kommt die Zeit, in der wir die Augen zum Licht über denjenigen erheben können, die uns irreführen. Das Gebet zum Vater, dem wahren Urschöpfer, das uns Jesus gab, sagt: „Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind.“ Das bedeutet etwas, was offensichtlich wenige verstehen wollen: WENN WIR NICHT DENJENIGEN VERGEBEN, DIE UNS SCHULDIG SIND, KÖNNEN WIR VOM VATER KEINE VERGEBUNG ERWARTEN!
  • 46. Hypostase der Archonten Der unter dem Titel „Hypostase der Archonten“ bekannte Text ist Teil der Nag-Hammadi- Schriften, einer 1945 in Ägypten gefundenen Sammlung vorwiegend gnostischer Texte. Dort erscheint er als vierte Schrift des Kodex II (NHC II,4). Der jüdische Hintergrund ist aufgrund deutlicher Parallelen zum Alten Testament klar erkennbar. Ein ägyptischer Einfluss wird wegen der Beschreibung von Herrschern mit Tierköpfen vermutet. Eine Parallele zur Apokalypse des Adam besteht in der Erwähnung eines „königslosen Geschlechts“ im Zusammenhang mit einem Erlöser bzw. Offenbarer. Eine Besonderheit der im Text wiedergegebenen Schöpfungsgeschichte ist die Erwähnung von Norea als Tochter Adam und Evas. Ein großer Teil des Textes besteht aus einer Offenbarung des Engels Eleleth an Norea. Inhalt Am Anfang steht ein Prolog, in dem auf den „großen Apostel“ verwiesen wird, der über die Mächte der Finsternis sagt: „Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Welt und die Geistwesen des Bösen.“. Mit dem großen Apostel ist offenbar Paulus gemeint, wodurch der Text sich von vorneherein in einen christlichen Kontext stellt. Dem Prolog folgt ein einleitender Abschnitt über den Fall des höchsten Archonten, der als unwissend und überheblich bezeichnet wird. Da dieser sagt „es gibt keinen Gott außer mir“, habe er sich gegen den Gott des Alls versündigt und wird deshalb Samael, Gott der Blinden, genannt. Es folgt eine kurze und in einigen Elementen mit dem biblischen Buch Genesis übereinstimmende Schöpfungsgeschichte: Die Archonten erschaffen Adam (die Menschen) nach ihrem Abbild um ihnen zu dienen. Adam lebt im Paradies, anfänglich ist seine Erkenntnis höher als die seiner Schöpfer (Archonten), denn er besaß das Wissen aller Archonten. Dies stellten sie fest, nachdem sie Adam geprüft hatten, indem er den Tieren ihre Namen geben sollte, was er auch tat. Die Archonten erschaffen hiernach Eva aus der Rippe Adams. Die Schlange verführt Eva, vom Baum der Erkenntnis zu essen und Adam davon zu geben. Adam und Eva werden aus dem Paradies vertrieben. Kain wird geboren, hiernach Abel. Nach dem Brudermord von Kain an Abel wird Seth als dritter Sohn Adam und Evas geboren und hiernach deren erste Tochter „Norea“. Die Menschen vermehren sich und die Archonten beschließen eine Sintflut. Noah wird mit dem Bau der Arche beauftragt, lässt Norea jedoch nicht in die Arche hinein, weshalb sie diese mit ihrem Hauch verbrennt. Noah erbaut dann eine zweite Arche, während Norea von den Archonten bedrängt wird. Sie bittet den Gott des Alls um Hilfe, und der Engel Eleleth erscheint ihr in weißem Gewand und mit goldenem Antlitz. Er versichert Norea, dass ihre Seele und auch die ihrer Kinder aus dem unvergänglichen Licht kommt und die Archonten der Finsternis daher keine Macht über sie besitzen. Norea fragt Eleleth, wie die dunklen Mächte entstanden sind, und dieser beschreibt ein komplexe Kosmogonie. Die Unvergänglichkeit ist zuoberst in den grenzenlosen Äonen. Ein Vorhang trennt die oberen von den unteren Äonen, wobei die Trennlinie zwischen dem siebenten und achten Himmel liegt. Als positive Mächte erscheinen Sophia und ihre Tochter Zoe. Zu den dunklen Mächten zählen Samael, der als mannweibliches Wesen mit Löwengestalt beschrieben wird, sowie Saklas (Jaldabaoth), der in die Unterwelt verbannt wurde, und Sabaoth. Letzterer bekehrte sich aber zu Zoe und Sophia und wurde von diesen als Herrscher über den siebten Himmel, also unmittelbar oberhalb der Mächte des Chaos, eingesetzt. Eleleth verkündet Norea des Weiteren, dass sich der Same der Wahrheit bald offenbaren wird. Aus einem „königslosen Geschlecht“ wird ein Erlöser gesendet, der die Menschen belehren und mit ewigem Leben salben wird. Dann werden die Menschen den wahren Vater des Alls, den heiligen Geist und den Sohn, der über allem ist, erkennen. Mit diesem an christliche Motive erinnernden Heilsversprechen endet der Text.
  • 47. Textausgabe • Bentley Layton: The Hypostasis of the Archons. Critical edition and Translation. In: Bentley Layton (Hrsg.), Nag Hammadi Codex II, 2–7: Together with XIII,2*, BRIT. LIB. OR.4926(1), and P. OXY. 1, 654, 655. Vol. I. Gospel according to Thomas, Gospel according to Philip, Hypostasis of the Archons, and Indexes. NHS XX. (The Coptic Gnostic Library, ed. J. M. Robinson). Brill, Leiden 1989. S. 234-259, 321-336 • Bernard Barc: L’Hypostase des archontes. Traité gnostique sur l’origine de l’homme, du monde et des archontes (NH II,4). BCNH 5. Presses de l'Université Laval (Québec) 1980, ISBN 2-7637-6889-X • Peter Nagel: Das Wesen der Archonten aus Codex II der gnostischen Bibliothek von Nag Hammadi. Koptischer Text, deutsche Übersetzung und griechische Rückübersetzung. Konkordanz und Indizes. Wissenschaftliche Beiträge der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1970,6. Übersetzung • Ursula Ulrike Kaiser: Die Hypostase der Archonten (NHC II,4). In: Hans-Martin Schenke u.a. (Hrsg.): Nag Hammadi deutsch. de Gruyter, Berlin/New York 2001/2003. Bd. 2. S. 215-233. • Gerd Lüdemann, Martina Janßen: Die Bibel der Häretiker. Radius, Stuttgart 1997. S. 173-183 Sekundärliteratur • Ingvild Saelid Gilhus: The nature of the archons. A study in the soteriology of a gnostic treatise from Nag Hammadi (CGII,4). Studies in oriental religions Bd. 12. Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447- 02518-2 • Ursula Ulrike Kaiser: Die Hypostase der Archonten (Nag-Hammadi-Codex II,4). Neu herausgegeben, übersetzt und erklärt. Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur 156. de Gruyter, Berlin u.a. 2006, ISBN 978-3-11-019071-7. • Martin Krause: Zur Hypostase der Archonten in Codex II von Nag Hammadi. In: Enchoria 2 (1972). S. 1- 20. • Hans-Martin Schenke: Das sethianische System nach Nag-Hammadi-Handschriften. In: Peter Nagel (Hrsg.): Studia coptica. Berliner byzantinistische Arbeiten 45. Akademie, Berlin 1974. S. 165-172
  • 48. HYPOSTASE DER ARCHONTEN Das Wesen der Archonten (NHC II,4) Roald Zellweger Einleitung ( 86.20) Über das Wesen der Mächte, (geschrieben) im Geiste des Vaters der Wahrheit. Der große Apostel sagte uns über die Mächte der Finsternis: ,,Unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und [Blut], sondern geht gegen die Mächte der Welt (25) und die Geister der Bosheit.`` [Ich habe] (euch) diese gesandt, weil du nach dem Wesen [der] Mächte fragst. Über die Archonten Ihr Oberster aber ist blind. [Wegen seiner] Kraft und seiner Unwissenheit [und seiner] Überheblichkeit sagte er in seiner (30) [Kraft]: ,,Ich bin Gott; es gibt keinen [außer mir].`` Als er das gesagt hatte, sündigte er gegen [das All]. Und diese Rede gelangte hinauf zur ( 87.1) Unvergänglichkeit. Siehe, eine Stimme kam aber heraus aus der Unvergänglichkeit, und sie sprach: ,,Du irrst dich, Samael!``, -- das heißt: ,der Gott der Blinden`. Seine Gedanken waren blind. Er warf (5) seine Kraft -- das ist das Lästerwort, das er gesagt hatte -- heraus. Sie folgte ihm hinab bis ins Chaos und zur Tiefe, zu seiner Mutter, auf Veranlassung der Pistis Sophia. Und sie (sc. Pistis Sophia) setzte seine Kinder ein, einen jeden entsprechend seiner Kraft, nach dem Vorbild (10) der Äonen, das sich oben befindet; denn aus dem Verborgenen (pl.) fanden sie das Offenbare (pl.).
  • 49. Über Adam Die Unvergänglichkeit blickte herab auf die Regionen des Wassers. Ihr Abbild erschien auf den Wassern, und die Mächte der Finsternis entflammten aus Liebe zu ihr. (15) Sie waren jedoch wegen ihrer Schwäche nicht in der Lage, jenes Abbild, das sich ihnen in den Wassern offenbart hatte, zu fassen. Denn die Seelischen können die Geistigen nicht fassen; sie stammen nämlich von unten, es (sc. das Abbild) aber stammt (20) von oben. Daher blickte die Unvergänglichkeit auf die Regionen herab, damit sie nach dem Willen des Vaters das All mit dem Licht vereinige. Die Archonten berieten sich. Sie sagten: ,,Kommt, (25) laßt uns einen Menschen schaffen aus Staub von der Erde!`` Sie bildeten ihr Geschöpf als ein ganz und gar irdisches. Die Archonten nun [...] Körper [...], den sie haben [...] weiblich [...] ist, mit den Gesichtern von Tieren. Sie nahmen [Staub] (30) von der Erde. Sie bildeten [ihren Menschen] nach ihrem Körper und nach [dem Bild] des Gottes, das sich [ihnen] in den Wassern gezeigt hatte. Sie sprachen: ,,[Kommt, laßt uns] es in unserem Gebilde fassen, [so daß] (35) es sein Ebenbild sehe [...] ( 88.1) und wir es in unserem Gebilde festhalten`, wobei sie die Kraft Gottes in ihrer Kraftlosigkeit nicht erkannten. Und er hauchte in sein Gesicht, und der Mensch wurde seelisch (5) (und blieb) auf der Erde viele Tage. Nun konnten sie ihn infolge ihrer Kraftlosigkeit nicht aufrichten. Wie die Wirbelwinde harrten sie aus, um jenem Abbild, welches sich ihnen in den Wassern offenbart hatte, aufzulauern. Aber sie kannten nicht (10) die Beschaffenheit seiner Kraft. Dies alles aber geschah nach dem Willen des Vaters des Alls. Danach sah der Geist den seelischen Menschen auf der Erde. Und der Geist kam aus der stählernen Erde. Er kam herab. Er wohnte in (15) ihm. Jener Mensch wurde eine lebende Seele. Er (sc. der Demiurg) nannte ihn Adam, denn man fand ihn, wie er sich auf der Erde bewegte. Eine Stimme kam aus der Unvergänglichkeit als Hilfe für Adam. Und die Archonten versammelten (20) alle Tiere der Erde und alle Vögel des Himmels. Sie brachten sie zu Adam, um zu sehen, wie Adam sie nennen würde, und damit er jedem einzelnen unter den Vögeln und allen Tieren einen Namen gebe. Sie nahmen Adam (25) [und] setzten ihn in das Paradies, damit er [es] bearbeite und es bewache. Und die Archonten gaben ihm Anweisung, und sie sagten: ,,Von [allen] Bäumen, die im Paradies sind, sollst du essen. [Von] dem Baum der Erkenntnis des Guten (30) und des Bösen aber iß nicht, und [rühre] ihn auch nicht an, denn an dem Tage, wo ihr [von] ihm essen werdet, werdet ihr des Todes sterben!`` Sie [...] dies, wissen nicht, was [sie] ihm [gesagt haben]. Aber nach dem Willen des Vaters ( 89.1) haben sie es in dieser Weise gesagt, damit er essen möge und damit Adam sie *nicht* sehe wie einer, der gänzlich stofflich ist.
  • 50. Über Eva Die Archonten hielten miteinander Rat und sprachen: ,,Kommt, laßt uns bringen (5) einen tiefen Schlaf über Adam.`` Und er schlief ein. Der tiefe Schlaf aber ist die Unwissenheit, die sie über ihn gebracht haben. Und er schlief. Sie ließen seine Rippe in der Art einer lebenden Frau in Erscheinung treten. Und sie füllten seine Rippe mit Fleisch auf (10) an ihrer Stelle. Und Adam wurde ganz und gar seelisch. Und die geistige Frau kam zu ihm und sprach mit ihm. Sie sagte: ,,Erhebe dich, Adam!`` Und als er sie sah, sprach er: ,,Du bist es, die mir das Leben gab. (15) Du wirst die ,Mutter der Lebenden` genannt werden. Denn sie ist meine Mutter, sie ist der Arzt und die Frau und die, die geboren hat.`` Die Mächte aber kamen zu ihrem Adam. Als sie aber seine ebenbildliche Gefährtin sahen, wie sie mit ihm redete (20), gerieten sie in eine große Verwirrung, und sie entflammten in Liebe zu ihr und sprachen untereinander: ,,Kommt, laßt uns unseren Samen in sie aussäen!`` Sie verfolgten sie, doch sie lachte über sie wegen ihres Unverstandes (pl.) (25) und ihrer Blindheit. Und sie wurde zu einem Baum in ihren Händen. Sie legte ihren Schatten, [ein Abbild] von ihr, unter sie. Und sie verunreinigten [ihn] mit Befleckung. Und sie verunreinigten das Siegel ihrer Stimme --, damit (30) sie sich selbst mit ihrem Gebilde und [ihrem] Abbild verurteilten. Über den Baum der Erkenntnis Aber das weibliche geistige Prinzip kam [in] die Schlange, die Unterweiserin. Und sie be[lehrte sie], indem sie sprach: ,,Was hat er euch [gesagt]? Etwa: ,Von jedem Baum im Paradies (35) darfst du essen, [von dem Baum] ( 90.1) der Erkenntnis des Schlechten und des Guten aber iß nicht`?``. Die fleischliche Frau sagte: ,,Er sagte nicht nur ,Eßt nicht`, sondern auch ,Berührt ihn nicht, denn an dem Tag, an dem ihr (5) von ihm essen werdet, werdet ihr des Todes sterben.```. Und die Schlange, die Unterweiserin, sprach: ,,Ihr werdet nicht des Todes sterben, denn er hat euch dies aus Neid gesagt. Vielmehr werden sich euch eure Augen öffnen, und ihr werdet wie Götter werden, weil ihr erkennt (10) das Schlechte und das Gute.`` Und die Unterweiserin wurde aus der Schlange genommen. Und sie ließ sie allein zurück, wobei sie ganz aus Erde bestand. Und die fleischliche Frau nahm von dem Baume und aß; und sie gab auch ihrem Ehemann. Und (15) die Seelischen aßen. Und ihre Schlechtigkeit wurde offenbar in ihrer Unkenntnis. Und sie erkannten, daß sie von dem Geistigen entblößt waren. Sie nahmen Feigenblätter und banden sie um ihre Lenden.
  • 51. Verfluchungen Da kam der große Archon (20), er sagte: ,,Adam! Wo bist du?`` Er wußte nämlich nicht, was geschehen war. Und Adam sprach: ,,Ich hörte deine Stimme, ich fürchtete mich, weil ich nackt war. Und ich versteckte mich.`` Der Archon sagte: ,,Weshalb hast du dich versteckt, es sei denn, (25) daß du gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir befohlen habe: ,Von ihm allein iß nicht!`, und du hast (doch) gegessen?``. Adam sagte: ,,Die Frau, die du mir gegeben hast, [sie gab] mir, und ich habe gegessen.`` Und der selbstgefällige (30) Archon verfluchte die Frau. Die Frau sprach: ,,[Die Schlange] hat mich in die Irre geführt, ich aß.`` [Sie (sc. die Archonten) wandten sich zur] Schlange. Sie verfluchten ihren Schatten, [...] machtlos, weil sie nicht wußten, [daß] sie (nur) [ihr] Gebilde ist. Von jenem Tag an ( 91.1) geriet die Schlange unter den Fluch der Mächte, bis der vollkommene Mensch kam. Jener Fluch kam über die Schlange. Sie wandten sich zu ihrem Adam, sie ergriffen ihn, sie warfen ihn aus dem Paradies zusammen mit (5) seiner Frau; denn es gibt keinen Segen bei ihnen, weil auch sie unter dem Fluch sind. Sie warfen aber die Menschen in große Zerstreuungen und Mühen des Lebens, damit ihre Menschen (10) zu solchen würden, die sich mit dem Leben beschäftigen und keine Muße hätten, sich dem heiligen Geist zu unterstellen. Die Kinder der Eva Danach nun gebar sie Kain, ihren Sohn. Kain aber bearbeitete das Land. Wiederum erkannte er seine Frau, wieder wurde sie schwanger, sie gebar Abel. Abel aber (15) war ein Hirte , ein Schafshirte. Kain aber brachte Früchte seines Feldes dar, Abel aber brachte ein Opfer von seinen Lämmern dar. Gott beachtete die Opfergaben Abels, dagegen nahm er die Opfergaben (20) Kains nicht an. Und der fleischliche Kain verfolgte seinen Bruder Abel. Und Gott (sc. der Demiurg) sprach zu Kain; ,,Wo ist dein Bruder Abel?``. Er antwortete und sprach: ,,Bin ich etwa der Hüter meines Bruders?`` Gott sprach zu (25) Kain: ,,Siehe, die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir (herauf). Du hast gesündigt mit deinem Mund. Das wird sich gegen dich wenden. Jeder, [der] Kain töten wird, wird auslösen [sieben] Vergeltungen. Du aber wirst seufzend und (30) zitternd auf der Erde sein.`` Adam aber [erkannte] sein Ebenbild Eva. Sie wurde schwanger, sie gebar [Seth] dem Adam. Und sie sagte: ,,Ich habe [einen anderen] Menschen durch Gott geboren anstelle [von Abel].`` Wieder wurde Eva schwanger, sie gebar [die Norea]. (35) Und sie sagte: ,,Er zeugte [mir] eine [Jungfrau] ( 92.1) als Hilfe [für] viele Geschlechter der Menschen.`` Sie ist die Jungfrau, welche die Kräfte nicht befleckt haben. Dann begannen die Menschen, sich zu vermehren und sich auszubreiten.
  • 52. Die Sintflut Die Archonten hielten Rat (5) miteinander und sprachen: ,,Kommt, laßt uns eine Sintflut mit den Händen machen und alles Fleisch, (angefangen) vom Menschen bis zum Vieh, austilgen!`` Als der Archon der Kräfte aber von ihrem Beschluß erfuhr, sprach er zu Noah: (10) ,,Baue dir eine Arche aus Holz, das nicht morsch ist, und verbirg dich in ihr, du und deine Kinder, zusammen mit dem Vieh und den Vögeln des Himmels, von den Kleinen bis zu den Großen, und setze sie auf den Berg Sir!`` *N*orea aber kam (15) zu ihm, weil sie sich in die Arche einschiffen wollte. Und als er sie nicht ließ, hauchte sie in die Arche hinein und verbrannte sie. Er baute die Arche wieder zum zweiten Male auf. Die Bedrängung der Norea durch die Archonten Die Archonten gingen auf sie zu, weil sie sie verführen wollten. (20) Ihr Oberster unter ihnen sprach: ,,Deine Mutter Eva ist zu uns gekommen.`` Norea aber wandte sich zu ihnen und sagte: ,,Ihr seid die Archonten der Finsternis, ihr seid verflucht. Auch habt ihr meine Mutter nicht erkannt, sondern ihr habt euer weibliches Ebenbild (25) erkannt. Denn ich stamme nicht von euch ab, sondern ich komme von den oberen Regionen.`` Der selbstgefällige Archon wandte sich in seiner Kraft, [und] sein Gesicht glich (einem) schwarzen [...]. Er bedrängte sie, (und) er [sagte]: ,, (30) Du sollst uns dienen, [wie] es auch deine Mutter Eva [getan hat]. Denn mir wurde gegeben [...].`` Norea aber wandte sich mit der Kraft um. [... Sie] rief mit lauter Stimme [und sprach zu] dem Heiligen, dem Gott des Alls: ,,( 93.1) Hilf mir gegen die Archonten der Ungerechtigkeit und rette mich aus ihren Händen -- sogleich.`` Der *große* Engel kam aus den Himmeln herab und sprach zu ihr: ,,Warum schreist du hinauf (5) zu Gott? Weshalb bedrängst du den heiligen Geist?`` Norea sagte: ,,Wer bist du?`` Die Archonten der Ungerechtigkeit hatten sich von ihr zurückgezogen. Die Erscheinung Eleleths Er sagte: ,,Ich bin Eleleth, die Weisheit, der große Engel, der (10) vor (dem Angesicht) des heiligen Geistes steht. Ich wurde ausgesandt, um mit dir zu sprechen und dich aus der Hand der Gesetzlosen zu retten. Und ich werde dich über deine Wurzel belehren.`` Die Kraft jenes Engels aber werde ich nicht beschreiben können -- sein Aussehen war wie (15) geläutertes Gold, und sein Gewand glich dem Schnee --, denn mein
  • 53. Mund wird es nicht ertragen können, daß ich seine Kraft und das Aussehen seines Gesichtes beschreibe. Es sprach zu mir Eleleth, der große Engel: ,,Ich bin``, sagte er, ,,die Weisheit. (20) Ich bin einer von den vier Erleuchtern, die vor dem großen, unsichtbaren Geiste stehen. Denkst du, daß diese Archonten gegen dich Macht haben? Niemand von ihnen wird gegen die Wurzel (25) der Wahrheit etwas ausrichten können. Denn ihretwegen hat er sich in den letzten Zeiten offenbart. Und sie werden über diese Mächte herrschen. Und diese Mächte werden dich und jenes Geschlecht nicht beflecken können. Denn eure Wohnung befindet sich in der Unvergänglichkeit, (30) dem Ort, an dem der jungfräuliche Geist ist, der über den Mächten des Chaos und ihrer Welt ist.`` Die erste Frage Norea: Über die Kosmogonie Ich aber sprach: ,,Herr, belehre mich über die [Kraft] dieser Mächte, [wie] sie entstanden sind (35) und welcher Abstammung sie sind [und] aus ( 94.1) welcher Materie und wer sie und ihre Kraft geschaffen hat!`` Und der große Engel Eleleth, die Verständigkeit, sprach zu mir: ,,Oben in den grenzenlosen Äonen (5) existiert die Unvergänglichkeit. Die Sophia, die Pistis genannt wird, wollte allein ohne ihren Paargenossen ein Werk vollbringen. Und ihr Werk wurde zu einem Himmelsabbild. Es existiert ein Vorhang zwischen denen, die oben sind, (10) und den Äonen, die unten sind. Und ein Schatten entstand unterhalb des Vorhangs. Und jener Schatten wurde zur Materie. Und jener Schatten wurde in eine Teilregion geworfen; das, was sie erschaffen hatte, wurde (15) zu einem Werk der Materie, einer Fehlgeburt vergleichbar. Es empfing den Typos durch den Schatten. Es wurde zu einem selbstgefälligen Tier von Löwengestalt. Es ist mannweiblich, wie ich schon gesagt habe, denn es ist aus der Materie hervorgegangen. Es öffnete seine (20) Augen. Es sah eine große, grenzenlose Materie. Und es wurde eitel und sprach: ,Ich bin Gott, und es gibt keinen anderen außer mir.` Als es dies gesagt hatte, sündigte es gegen das All. Eine Stimme aber kam aus der Höhe der absoluten Macht, (25) indem sie sprach: ,Du irrst dich, Samael` -- das heißt ,der Gott der Blinden.` Und es sagte: ,Wenn ein anderer vor mir existiert, so möge er sich vor mir offenbaren.` Und sogleich streckte die Sophia ihren Finger aus. (30) Sie brachte das Licht in die Materie und folgte ihm bis hinab in die Gegenden des Chaos. Und sie kehrte wieder zurück, [hinauf] zu ihrem Lichte. Wiederum die Finsternis [...] Materie. Der Archon, der mannweiblich ist, (35) schuf sich einen großen Äon, ( 95.1) eine grenzenlose Größe. Er gedachte aber, sich Söhne zu schaffen. Er schuf sich sieben mannweibliche Söhne und ihren Vater. Und er sprach zu seinen Söhnen: ,(5) Ich bin
  • 54. der Gott des Alls`. Und Zoe (= Leben), die Tochter der Pistis Sophia, rief aus und sagte zu ihm: ,Du irrst dich, Saklas`, dessen Übersetzung Jaldabaoth ist. Sie hauchte in sein Gesicht hinein, und ihr Hauch wurde (10) ihr zu einem feurigen Engel. Und jener Engel fesselte Jaldabaoth. Er warf ihn hinab in den Tartaros unterhalb der Unterwelt. Als sein Sohn Sabaoth aber die Kraft (15) jenes Engels sah, tat er Buße. Er verurteilte seinen Vater und seine Mutter, die Materie. Er verabscheute sie. Er pries aber die Sophia und ihre Tochter Zoe. Und Sophia und Zoe entführten ihn nach oben (20) und setzten ihn über den siebten Himmel ein, unterhalb des Vorhangs zwischen oben und unten. Und sie nannten ihn den ,Gott der Kräfte Sabaoth`, denn er ist oberhalb der Kräfte (25) des Chaos, weil die Sophia ihn eingesetzt hat. Als diese Dinge aber geschehen waren, schuf er sich einen großen, viergesichtigen Cherubim--Wagen und unzählbar viele Engel, damit sie (ihm) dienten, (30) dazu Harfen und Zithern. Und Sophia nahm ihre Tochter Zoe. Sie ließ sie rechts von ihm Platz nehmen, damit sie ihn belehre über die, die [in] dem achten (Himmel) sind. Und den Engel des [Zorns] (35) stellte sie links von ihm. [Seit] jenem Tag nannte man [seine Rechte] ( 96.1) ,Leben`. Und die Linke wurde zum Symbol der Ungerechtigkeit der Eigenmächtigkeit der oberen Region, die vor ihnen entstanden waren. Als aber Jaldabaoth ihn sah, wie er in dieser (5) großen Herrlichkeit und dieser Höhe war, beneidete er ihn. Und der Neid wurde ein mannweibliches Werk, und dieses war der Ursprung des Neides. Und der Neid erzeugte den Tod. Der Tod aber erzeugte seine Söhne. Er setzte jeden (10) einzelnen von ihnen über seinen Himmel. Alle Himmel des Chaos füllten sich mit ihren Mengen. Das alles aber war nach dem Willen des Vaters des Alls entstanden, nach dem Typos aller Oberen, damit sich die Zahl des Chaos vollende. (15) Siehe, ich habe dich belehrt über den Typos der Archonten und die Materie, in der es (das Gepräge) erzeugt wurde, und ihren Vater und ihre Welt.`` Die zweite Frage Noreas: Über das Geschlecht der Norea Ich aber sagte: ,,Herr, gehöre etwa auch ich zu ihrer Materie?`` (Eleleth sagte:) ,,Du, zusammen mit deinen Kindern, gehörst (20) zum Vater, der von Anfang an existiert. Ihre Seelen kamen von oben aus dem unvergänglichen Licht. Deswegen werden die Mächte sich ihnen nicht nähern können, wegen des Geistes der Wahrheit, der in ihnen wohnt. (25) Alle aber, die diesen Weg erkannt
  • 55. haben, sind unsterblich inmitten der sterblichen Menschen. Aber jener Same wird sich nicht jetzt offenbaren, sondern nach drei Geschlechtern wird er sich offenbaren. (30) Und er hat sie befreit von der Fessel der Irrtums der Mächte.`` Die dritte Frage Eleleths: Über das Kommen des wahren Menschen Ich aber sprach: ,,Herr, wie lange noch?`` Er sagte zu mir: ,,Wenn der wahre Mensch in einem Gebilde offenbart (die Existenz des) (35) [Geistes der] Wahrheit, den der Vater gesandt hat. ( 97.1) Dann wird er sie über alles belehren. Und er wird sie salben mit der Salbung des ewigen Lebens, die ihm von dem königslosen Geschlecht gegeben wurde. (5) Dann werden sie das blinde Denken von sich werfen. Und sie werden den Tod der Mächte zu Boden treten. Und sie werden hinaufgehen in das grenzenlose Licht, wo dieser Samen sich befindet. (10) Dann werden die Mächte ihre Zeiten verlassen. Und ihre Engel werden ihren Untergang beweinen. Und ihre Dämonen werden ihren Tod betrauern. Dann werden alle Kinder des Lichtes die Wahrheit (15) zusammen mit ihrer Wurzel wahrhaftig erkennen und den Vater des Alls und den heiligen Geist. Sie werden alle mit einer einzigen Stimme sagen: ,Gerecht ist die Wahrheit des Vaters, und der Sohn ist über allem und durch alles (20) bis in alle Ewigkeit. Heilig, heilig, heilig. Amen.```
  • 56. 1 Die Reptiloiden Wer sich einmal über die Reptiloiden informieren möchte und unsere großen Nachschlagewerke befragt, wird enttäuscht werden. Denn weder der ach so berühmte BROCKHAUS noch der DUDEN kennt dieses Wort, obwohl der Duden 125 000 Stichwörter und mehr umfasst und in seiner neuesten Ausgabe rund 5 000 Wörter neu aufgenommen hat. Der Duden hat zwar Wörter wie Außerirdische, ja sogar die Vokabel extraterrestrisch, freilich nur als Fachausdruck der Astronomie und Physik, doch Reptiloiden sucht man vergeblich. Das ist ganz im Sinne der Reptiloiden, die sich in unterirdischen Behausungen versteckt halten und ihr Wirken unter den Menschen so gut wie möglich verheimlichen. Was und wer sind die Reptiloiden? Das Wort ist abgeleitet von Reptil = Kriechtier. Das Suffix – id – ist dem Griechischen entnommen und bedeutet ähnlich: der Planetoid gleicht einem Planeten, der Asteroid einem Stern (griech. aster), humanoid = menschenähnlich, Orchidee bedeutet hodenähnlich usw. Reptiloiden sind ihrem Körper nach Kriechtiere, aber hoch intelligente Lebewesen, so wie wir Menschen Säugetiere mit dem Körper eines Affen sind, aber mit einer wesentlich höheren Intelligenz. Wegen dieser Ähnlichkeit zum Menschen nennt man die Reptiloiden auch Menschenechsen. Wahrscheinlich hat erst der Brite David Icke um 1990 dieses Wort geprägt. Wir wissen, dass Reptilien von ungeheurer Größe über Jahrmillionen die Erde beherrscht haben, bis sie vor etwa 65 Millionen Jahren durch eine globale Katastrophe ausgerottet wurden. Überlebt haben nur Krokodile, Warane, kleinere Echsen und eine Vielzahl von Schlangen. Als der Mensch auf der Erde in Er- scheinung trat, waren diese riesigen Reptilien längst verschwunden. Und dennoch wimmelt es in den Mythen aller Völker von intelligenten, sprechenden Reptilien, die überwiegend als Feinde des Menschen auftreten, indem sie die Anpflanzungen der Menschen vernichten oder sogar Menschen fressen. Wie ist das zu erklären? Um dieser Frage nachzugehen, müssen wir den Boden der so genannten Geschichtswissenschaft verlassen. Historiker, wie die Geschichtswissenschaftler auch genannt werden, sind ohnehin oft nur Leichenfledderer, die aus dubiosen Quellen die Geschichte so rekonstruieren, wie es gerade der jeweiligen Gesellschaft genehm ist, wobei es wenig interessiert, was in der Vergangenheit wirklich geschehen ist. Um diese Aussage bestätigt zu sehen, vergleiche man nur die Geschichtswissenschaft der ehemaligen DDR mit der gleichzeitigen der BRD, wobei beide Seiten sich angeblich der Wahrheit verpflichtet fühlten. Icke behauptet in seinen zahlreichen Büchern – gelesen habe ich kein einziges davon -, dass die Reptiloiden die wahren Herrscher der Erde sind, sich genetisch mit den Menschen vermischt hätten und über diese Mischwesen die herrschende Oberschicht der Menschheit darstellten. Zu diesen Mischwesen würde auch die Familie Bush gehören, die zwei amerikanische Präsidenten gestellt hat. Man könne ihr Reptilienwesen an ihren starren Augen und ihrer Verantwortungslosigkeit erkennen. Nun: Starre Augen kommen beim Menschen in vielen Situationen vor, z. B. beim Orgasmus, und wenn Verantwortungslosigkeit ein Zeichen von Reptiloiden ist, dann gehört wohl die Mehrzahl unserer Politiker, Ärzte und Wissenschaftler zu den Reptiloiden, wie man jetzt wieder beim Trauerspiel um die Schweinegrippe-Impfung sehen kann. Denn es ist nicht vorstellbar, dass die Verantwortlichen nicht wissen, dass es erstens keine Schweinegrippe gibt und zweitens die Impfstoffe gesundheitsschädliche Beimengungen enthalten, die schlimmstenfalls sogar zum Tod führen können, z. B. so genannte Squalen, dann Thiomersal oder Thimerosal, alles Stoffe mit einer Fülle möglicher Nebenwirkungen. Außerdem ent- halten die Impfstoffe Nanopartikel, die sich an den Nervenenden festsetzen und entsprechende Störungen
  • 57. 2 verursachen können, freilich nicht der Impfstoff für die Regierungsmitglieder. Dahinter steckt ein Pro- gramm zur Verminderung der Bevölkerung, was schon mit AIDS, BSE, SARS und der Vogelgrippe versucht worden war. Sind deshalb alle beteiligten Politiker, Ärzte und Wissenschaftler Reptiloiden? Ich meine: nein. Man kann sie höchstens als Kriminelle oder nützliche Idioten, um mit Lenin zu sprechen, bezeichnen. Um der Sache näher zu kommen, muss man etwas in die Geschichte schauen. Unser Planet Erde ist ungefähr fünf Milliarden Jahre alt. Die Erde ist ein lebendiges Wesen und hat in dieser Zeit zahllose Wandlungen durchgemacht. Nimmt man die Meere von der Erde, dann sieht sie aus wie ein halb gegessener Apfel, obwohl sie ursprünglich fast eine Kugel war. Im Laufe ihrer Geschichte hat sie eine unüberschaubare Menge von Lebensformen hervorgebracht, alle Ausdruck ihres Wesens. Diese Lebensformen, von uns als Pflanzen und Tiere qualifiziert, verfügen jeweils über eine gewisse Intelligenz, besitzen aber in der Regel nicht die Fähigkeit der Selbsterkenntnis. Ein Affe oder Hund erkennt z. B. sein Spiegelbild nicht, sondern hält das Spiegelbild für ein anderes Tier. Manchmal soll dies auch bei Menschen vorkommen, wie eine Anektode aus einem abgelegenen Tal des Allgäus behauptet: da findet ein Bauer beim Pflügen ein Stück Spiegel, wischt die Erde mit seinem Ärmel ab und sagt erstaunt: Das ist doch ein Bild meines verstorbenen Bruders. Er legt die Scherbe in seinen Nachttisch und schaut öfters darauf. Seine Frau findet den Spiegel, schaut hinein und rennt heulend zu ihrer Mutter und ruft: Mein Mann hat eine andere. Ich habe ihr Bild in seinem Nachttisch gefunden. Und was das für eine hässliche Schlampe ist! Darauf blickt ihre Mutter in die Scherbe und meint: Kind, wegen so einer alten Schachtel brauchst du dir doch keine Gedanken zu machen. Nur Menschen, so meinen wir, haben diese Möglichkeit der Selbsterkenntnis und können auch über sich selbst nachdenken und über sich sprechen. Allein in unserer Galaxis gibt es Milliarden von anderen Planeten, doch nimmt die Erde eine Sonderstellung ein wegen ihrer Magnethülle, ihrer Atmosphäre und vor allem wegen der Unmenge von Wasser. Das macht sie wirklich zu einem Juwel unter den Himmelskörpern. Und deshalb haben sich viele Wesenheiten aus anderen Sonnensystemen, ja sogar aus anderen Galaxien, schon immer für diesen Juwel interessiert, der überdies noch reich ist an Metallen und Mineralien, z. B. an Kupfer und Gold. Die Bücher über die Geschichte der Erde und ihre Bewohner, geschrieben von Wissenschaftlern aller Richtungen, lesen sich angesichts der Fülle der wahren Geschichte wie Kinderfibeln. Das kommt daher, dass unsere Wissenschaftler häufig nicht wissen, was Wissenschaft bedeutet, und meinen, nur die paar Knochen und zufällig gefundenen Reste reichten aus, die Geschichte der Erde zu rekonstruieren. Der reiche Schatz der mündlichen Überlieferung jedoch, wie er sich bei allen Völkern der Erde findet, wird missachtet, und Botschaften weiser Wesen aus anderen Dimensionen werden ignoriert. Die Erde war schon von Anfang an besiedelt mit einer Vielzahl von Lebewesen, die teilweise auch in der vierten Dimension lebten. Wenn wir in diesem Zusammenhang von Dimensionen sprechen, dann sind Schwingungsebenen gemeint. Wir wissen ja inzwischen, dass alles schwingt. Je höher die Materie schwingt, desto durchlässiger wird sie. Die Ebene, in der wir bewusst leben, nennen wir die 3. Dimension. In der 4. Dimension schwingen die Dinge so hoch, dass sie unsichtbar werden. Zu dieser 4. Dimension gehört die Astralwelt, in der sich die Verstorbenen kurz nach ihrem physischen Tod aufhalten. Auch unsere Träume und Phantasien spielen sich in dieser Ebene ab. Zu diesen Wesen, die überwiegend in der 4. Dimension leben, gehören die Naturwesen oder Elementargeister. Da sie mit den plumpen Messgeräten unserer Wissenschaftler und auch mit den Augen nicht sensitiver Menschen kaum wahrnehmbar sind, gelten sie als nicht existent. Dagegen gab es Wirbeltiere, die wir als Reptilien bezeichnen, nachweislich schon Millionen Jahre vor den Säugetieren, zu denen wir Menschen zählen. Einige Arten von ihnen steigerten ihre Größe ins
  • 58. 3 Unermessliche, so die Dinosaurier. Andere Arten entfalteten ihre Intelligenz, so die Art, die wir als Repti- loiden bezeichnen. Wir wissen, dass der Mensch eine Züchtung ist von Außerirdischen und zwar u. a. vom Aldebaran, dem größten Stern im Sternbild Stier. Sie heißen Elohim. Spuren dieser Züchtung finden sich z. B. in unserer Bibel, denn schon zu Beginn heißt es: Am Anfang schufen die Elohim Himmel und Erde und später steht: Dann sprachen die Elohim: "Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich." (Mose I 1, 26). Unsere Theologen übersetzen Elohim fälschlicherweise mit Gott. Aber auch Zivilisationen anderer Gestirne haben Menschen gezüchtet, so von den Plejaden, dem Arkturus, dem Sirius u. a. Es handelt sich dabei immer um humanoide Außerirdische. Es ging im Grunde genommen um ein Experiment: der Mensch ist eine Verbindung einer unsterblichen Wesenheit mit einem Tierkörper, dem Affen am ähnlichsten, mit der Absicht, als bewusstes Geistwesen, ausgestattet mit einem freien Willen und der Möglichkeit der Selbstwahrnehmung in dieser Dimension, die wir Welt nennen, Erfahrungen zu machen, die ein reines Geistwesen nicht machen kann. Doch die Elohim und auch die ande- ren Kolonisatoren haben die Erde vor Jahrtausenden mit dem Versprechen verlassen, dass sie einstens wieder kommen würden. Die Erinnerung an diese Art der Schöpfung und an dieses Versprechen hat sich nicht nur in der Bibel erhalten, sondern in zahllosen Mythen der Völker auf der ganzen Erde. Alle warten auf die Wiederkehr eines oder mehrerer höherer Wesen, nämlich jener Schöpfer der Urzeit, die man gemeinhin als Götter ansieht. Die Juden warten auf den Messias, die Christen auf die Wiederkehr Jesu, die Moslems auf den Al Mahdi usw. Das ist z. B. im 16. Jahrhundert den Völkern Mittel- und Südamerikas zum Verhängnis geworden, weil sie die Spanier und Portugiesen, die bei ihnen landeten, für diese zurückgekehrten Außerirdischen, die sie Götter nannten, hielten und zu spät merkten, dass es sich um kriminelle Eroberer handelte, die in erster Linie ihr Gold wollten. Unsere Schöpfer werden aber tatsächlich wieder kommen, und zwar nach dem 21.12.2012. Neben den von Außerirdischen geschaffenen Menschen waren aber Jahrmillionen vor dem Erscheinen des Menschen auf der Erde mindestens eine Rasse von Wesen erschienen, die über die Fähigkeit der Selbsterkenntnis verfügte, nämlich die Reptiloiden. Wir können nicht ausschließen, dass es auch andere Lebewesen mit dieser Entwicklung gab und gibt, vielleicht Wesen, die in der Tiefsee hausen. Keines dieser höher entwickelten Wesen kann ein Interesse daran haben, sich den Menschen zu zeigen, weil die sofort Jagd auf sie machen würden. Denn wir Menschen nehmen uns das Recht heraus, alle Lebewesen der Erde einzufangen, sich ihrer als Arbeitssklaven zu bedienen, Laboruntersuchungen an ihnen durchzuführen und sie auch ohne jeden Skrupel nach Belieben zu töten und zu essen. Früher berief man sich dabei auf den Satz der Bibel machet sie (die Erde) euch untertan und herrschet über des Meeres Fische, die Himmelsvögel und über alles Erdgetier, das sich am Boden regt (Mose I 1, 28). Heute ist dies so selbstverständlich, dass es offenbar keiner Rechtfertigung mehr bedarf. Gelegentlich wird dieses Verhalten noch mit wissenschaftlichem Interesse begründet, wie der Walfang der Japaner, die so gern Walfleisch essen. Also ist klar, dass solche Wesen genügend Grund haben, sich zu verbergen. Ob die Reptiloiden unmittelbar von der Erde stammen oder von anderen Himmelskörpern, also Außerirdische sind, ist unklar. Jedenfalls besitzen sie auch Kolonien außerhalb der Erde. Schamanen in Afrika und Mittelamerika behaupten, die Reptiloiden seien auf der Flucht vor anderen Wesen auf die Erde gekommen. Infolge ihrer Intelligenz waren sie den übrigen Lebewesen jedenfalls überlegen und richteten sich als die Herren der Erde ein. Aber es gab auch andere Mächte, die sich um die Erde stritten. Schon vor 65 Millionen Jahren fand offenbar ein Krieg im Orbit der Erde um diesen Juwel statt, der ihn fast vernichtet hätte. Es ging dabei vor allem um Bodenschätze, besonders um Kupfer, denn aus Kupfer können, wenn es in den 4. Aggre- gatzustand überführt wird, also in den plasmatischen, neue Elemente gewonnen werden. Im Verlaufe dieses Krieges wurde eine Fusionsbombe gezündet, die auf Yucatan in Mittelamerika niederging, wo sich
  • 59. 4 die Spuren – Überreste eines Kraters und Iridium – noch heute befinden. Unsere Wissenschaftler sprechen von einem Asteroiden oder Meteoriten. Der aufgewirbelte Staub verdunkelte über Jahre die Atmosphäre, so dass es zu einem Kälteeinbruch kam, dem der Großteil der Lebewesen zum Opfer fiel, in erster Linie die riesigen Dinosaurier, während kleinere Reptilien wie Krokodile, Warane und Schlangen überleben konnten. Menschen gab es zu dieser Zeit noch nicht. Es ist klar, dass wir nur kleine Blitzlichtbilder der Geschichte der Erde erhaschen können, denn was sich innerhalb von Jahrmillionen auf und mit der Erde abgespielt hat, ist für uns beschränkte Menschen weder erforschbar und schon gar nicht in einem Vortrag darstellbar. Entscheidend ist die Aussage, dass es lange vor dem Menschen intelligente Wesen auf der Erde gab und wir nicht die Krone der Schöpfung sind. Diese Vorstellung ist für uns Menschen schwierig und auch nicht gerade angenehm. Ein wesentliches Merkmal des Menschen ist der freie Wille, der uns immer eine Wahlmöglichkeit lässt. Dieser freie Wille des Menschen führte aber immer wieder dazu, dass das Experiment Menschheit scheiterte. Schon lange, bevor es unsere Menschheit auf der Erde gab, war dasselbe Experiment auf der Wega, dem Alpha-Stern des Sternbildes Lyra, versucht worden. Es ist gescheitert, weil schon damals die Menschen einen Krieg gegen die Reptiloiden anzettelten. Auf der Erde wurde das Experiment Menschheit auch immer wieder abgebrochen, die Menschheit durch Feuer oder Wasser vernichtet, um mit wenigen Überlebenden einen neuen Versuch zu starten. Mythen auf der ganzen Erde, aber auch Ge-schichtsbücher, so über den Athener Solon um 6 00 v. u. Z., berichten davon. Der Menschheit in Erinnerung geblieben ist die letzte dieser Katastrophen als Sintflut, über die nicht nur unsere Bibel schreibt, sondern auch die griechische Mythologie, sumerische Texte, chinesische Quellen und die Mythen Eingeborener auf der ganzen Welt. Als die Menschen entstanden waren, wurden sie immer wieder auch als Arbeitssklaven von Außerirdischen verwendet, vor allem, um Gold zu schürfen. Goldstaub ist nämlich ein hervorragendes Mittel gegen radioaktive Strahlung. Die Reptiloiden behaupten sogar, dass die Elohim die Menschen absichtlich in ihren geistigen Fähigkeiten begrenzt hätten. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass es tatsächlich seit Jahrtausenden Kräfte gibt, die versuchen, die Menschen in Unwissenheit zu halten, und dass Hilfe und Aufklärung jeder Art bis zum heutigen Tage mit Strafe belegt wurde und wird. In der griechischen Sage wird Prometheus grausam bestraft, weil er – so jedenfalls in einigen Versionen - den Menschen geschaffen und ihn in vielen Dingen des Alltags unterrichtet hat, ja ihm sogar das Feuer schenkte. In unserer Bibel wird die Schlange verflucht, weil sie Eva und Adam bewog, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Und die Menschen wurden durch die Vertreibung aus dem Paradies bestraft, durch die Verkürzung ihrer Lebenszeit und das Verbot, nach ihrem Tod in den Himmel zu kommen. Das geht bis zum heutigen Tag: ein Arzt, der zugibt, dass es gar kein AIDS-Virus gibt, verliert seine Zulassung, wer über die wahren Hintergründe von Gesundheit und Krankheit aufklärt, wird vom Staatsanwalt verfolgt, wer bestimmte historische Fakten anders sieht als die Öffentlichkeit, z. B. den so genannten Holocaust, kann im Gefängnis landen. Wer bezweifelt, dass Terroristen die Anschläge vom 11.9.2001 geplant und durchgeführt haben, wer bezweifelt, dass die Amerikaner tatsächlich auf dem Mond waren, wird lächerlich gemacht und zu einem Anhänger abstruser Verschwörungstheorien erklärt. In allen Religionen der Erde wird der Mensch als Wesen dargestellt, das mit Schuld und Sünde beladen ist und erst durch irgendwelche Rituale irgendwelcher Priester gereinigt werden muss, um nach dem Tod in eine irgendwie geartete Seligkeit zu gelangen. Dabei handelt es sich durchaus nicht nur um Brauchtum und Tradition, sondern seit Jahrtausenden wird die Religion ganz bewusst zur Unterdrückung und Disziplinie- rung der Menschen, also als Machtmittel, eingesetzt. Schon Aristoteles schreibt z. B. im 4. Jahrhundert v. u. Z., ein Tyrann solle sich gottesfürchtig geben, wenn er seine Herrschaft behalten wolle, "denn sie (die Menschen) fürchten weniger, Gesetzeswidrigkeiten von solchen Menschen zu erleiden, wenn sie der
  • 60. 5 Meinung sind, der Herrscher sei gottesfürchtig und kümmere sich um die Götter, und sie stellen auch einem solchen Herrscher weniger nach, weil er sogar die Götter als Mitstreiter habe. Freilich soll er sich dabei vor törichtem Verhalten hüten." (Politik V 11, 1314b38 – 1315a4). Meister in der Unterdrückung der Menschen ist das Christentum. Die Anfänge bilden ja Mitglieder einer jüdische Sekte, die den gekreuzigten Jesus für den prophezeiten Messias hielten und sein Wiederkommen zu ihren Lebzeiten erwarteten, zusammen mit einem Weltuntergang. In dieser Lage war eine Weiterent- wicklung des Menschen selbstverständlich ohne Bedeutung. Als aber im Laufe der Jahrhunderte aus dieser Sekte die Staatsreligion wurde, entwickelte sie einen Unterdrückungsmechanismus, den keine andere Religion der Welt kennt. Bis vor 40 Jahren lehrte z. B. die Katholische Kirche nulla salus extra ecclesiam = keine Rettung außerhalb der Kirche -, was bedeutet, dass nur ihre Mitglieder die Möglichkeit hätten, in den Himmel zu kommen, d. h. nur, wer sich dem Diktat ihrer Priesterschaft unterordne. Als sich vor rund 500 Jahren der Protestantismus von der Katholischen Kirche abspaltete, sprach Martin Luther zwar von der Freiheit des Christenmenschen, doch waren die Unterdrückungsmechanismen der evangelischen Religionsgemeinschaften teilweise schlimmer als die der alten Kirche. Symptomatisch ist, dass die Evangelischen mit den Hexenverbrennungen fortfuhren, als die Katholische Kirche sie schon abgeschafft hatte. Schon vor dem Christentum galten Schlange und Drache als Symbol des Bösen, des Widersachers gegen die etablierte Gesellschaft. Das zeigt sich im ersten Buch der so genannten Bibel bei der Versuchung Evas durch die Schlange bis zum letzten Buch dieser Heiligen Schrift der Christen, der so genannten Apokalypse, auch Geheime Offenbarung genannt und dem Apostel Johannes zugeschrieben, der freilich in Wirklichkeit der Autor nicht sein kann. Auch da ist mit blumigen Worten von einem Drachen oder der Schlange die Rede, gegen die der Erzengel Michael kämpft. Dieses Reptil ist der Satan. In Marienliedern und auch auf Marienstatuen zertritt Maria der Schlange den Kopf. Auch an vielen Kathedralen finden sich Abbildungen solcher Wesen, oft als Wasserspeier benutzt. Schon der orientalische Wettergott Baal kämpfte gegen ein Wasserungeheuer, in der griechischen Sage errettet Perseus Andromeda vor einem Wasserungeheuer, Herkules besiegt die siebenköpfige Schlange Hydra, in der germanischen Sage kämpft Thor gegen die Midgard-Schlange, und in der christlichen Legende spielt der Hl. Georg eine große Rolle, der irgendwo – der Ort wechselt in der Überlieferung – einen Menschen verschlingenden Drachen, der in einem Sumpf hauste, besiegt haben soll, ähnlich dem Erzengel Michael. Und in der Nibelungensage des Mittelalters besiegt der Held Siegfried ebenfalls einen Drachen. Ganz im Gegensatz dazu stehen Geschichten, in denen kluge, ja weise Schlangen und andere Reptilien vorkommen. Viele Herrscherhäuser der Welt behaupten von sich, göttlicher Abstammung zu sein: so die chinesischen und japanischen Gottkaiser. Ebenso ist Äneas, der Stammvater des römischen Volkes, ein Sohn der Göttin Venus, und selbst das französisches Königsgeschlecht der Kapetinger sah sich als Nach- komme des Gottessohnes Jesus von Nazareth, der ja nicht – wie gelehrt wird – am Kreuz gestorben ist, sondern nach seiner Kreuzigung mit seiner Frau Maria Magdalena und seinen Kindern nach Südfrankreich ging. Zurück zu den chinesischen Gott-Kaisern: Jahrtausende lang sollen sie über China geherrscht haben, doch Einzelheiten über sie kennt man kaum. Nur die letzten acht Urkaiser des Goldenen Zeitalters sind namentlich bekannt. Der älteste von ihnen, Fu Shi, Der Gelbe Kaiser, soll um 2800 v. u. Z. die Schrift und den Kalender erfunden haben, aber auch den Fischfang, die Domestizierung der ersten Haustiere und vor allem die berühmte chinesische Seidenraupenzucht, außerdem den Kompass, die Töpferscheibe, das Rad und die Schifffahrt. Dieser Kaiser und seine Gemahlin Nü Gua werden meist mit Drachen- oder Schlan- genkörper dargestellt. Das heißt, es handelte sich offenbar um Reptiloiden. Ein Merkmal, das der Kaiser auch in Menschengestalt noch hatte, sind lange Fingernägel, was später als Zeichen der Gelehrten galt.
  • 61. 6 Doch kann vermutet werden, dass es sich dabei um die Krallen eines Reptils handelte. Lange Fingernägel, mindestens an einem Finger, sind bis auf den heutigen Tag noch Zeichen für die Zugehörigkeit zur Ober- schicht, z. B. in der Türkei und in Griechenland. Der Thron des chinesischen Kaisers hieß denn auch bis zum Ende der Kaiserzeit im Jahre 1911 Drachenthron, und der Drache gilt heute noch in China als Zeichen von Macht, Reichtum und Glück. Bemerkenswert ist, dass der Nachfolger dieses Kaisers, Shen Nung, Der rote Kaiser, auch der Heilige Bauer genannt, kein Mensch war, sondern ein Heros, also ein Halbgott, mit dem Körper eines Menschen und dem Kopf eines Stieres, ähnlich dem Minotaurus auf Kreta. Er soll den Menschen den Pflug geschenkt haben und den Anbau der fünf Feldfrüchte Hirse, Weizen, Reis, Gerste und Bohnen. Auch hat er die Phytothe- rapie, die Pflanzenheilkunde, eingeführt. Tun wir einen Sprung nach Europa: Asklepios, der griechische Gott der Heilkunst, tritt manchmal als Schlange auf. Sein Symbol, auch Äskulapstab genannt – bei den Römern hieß er nämlich Äskulap, - sind zwei ineinander verschlungene Schlangen. In der griechischen Mythologie kommt es oft vor, dass zunächst ein Tier als Gottheit verehrt wird, irgendwann findet eine Vermenschlichung statt, doch das zuvor verehrte Tier bleibt als Erkennungszeichen erhalten. Das ist z. B. bei der Eule der Fall, die dann das Wahrzeichen der Göttin Athene wird. Die Göttin Hera wird bei Homer oft die kuhäugige genannt usw. Deshalb blieb bei der Vermenschlichung der Schlange der Stab übrig. Erichthonios, ebenfalls ein Held der griechischen Urzeit, war halb Mensch, halb Schlange, führte die Monogamie ein, teilte Attika in 12 Gaue auf, baute der Athene einen Tempel und schaffte die Blutopfer ab. Der erste sagenhafte Gesetzgeber im antiken Athen, der im 7. Jahrhundert v. u. Z. gelebt haben soll, hieß Drakon, zu Deutsch Schlange oder Drache. Er soll sich durch besondere Strenge ausgezeichnet haben, denn angeblich gab es bei ihm nur eine Strafe, nämlich die Todesstrafe, weswegen wir heute noch von Drakonischen (richtig: drakontischen) Maßnahmen sprechen. Also war auch er offenbar ein Reptiloid. Das erinnert stark an den ersten chinesischen Kaiser, obwohl es weder zeitlich noch räumlich einen Berüh- rungspunkt zwischen beiden gibt. Die weltweite Verehrung von Schlangen, die oft an heiligen Orten gehalten wurden, ist erstaunlich. Kein anderes Tier hat in der Geschichte der Menschheit eine solche Bedeutung. Auch hier ist wahrscheinlich, dass hinter dieser Verehrung die Achtung vor den Reptiloiden steckt, denn solche Schlangen gelten als klug, mächtig und weise. Nattern- und Schlangengezücht nennt Jesus die Pharisäer. Aber er rät auch dazu, klug zu sein wie die Schlangen. Sowohl bei den Königen der Maya Mittelamerikas wie bei den ägyptischen Pharaonen gibt es ein gemeinsames Phänomen, über das viel spekuliert wurde, nämlich die auffallende Verformung von Schädeln. Dabei bediente man sich in beiden Kulturen Holzgestellen, um schon im Kindesalter diese typische Langschädel zu erzeugen. Offenbar sollte damit das Aussehen von Reptiloiden nachgeahmt werden. Das haben schon andere vor mir angenommen. Diese Fakten lassen vermuten, dass hoch entwickelte Reptiloiden sich am Anfang der Menschheit um die Menschen gekümmert haben, nachdem ihre Schöpfer die Erde verlassen hatten. Dabei treten sie als Erzieher und Kulturschöpfer auf, werden aber wegen ihrer Kenntnisse von den Menschen als Götter oder Halbgötter verehrt. Doch den Schöpfer-Göttern, den Elohim, war dieses Wirken der Reptiloiden offenbar ein Dorn im Auge. Vielleicht wollten sie, dass die Menschen sich ohne äußeren Einfluss entfalteten, oder sie fürchteten, die Kontrolle über die Menschen zu verlieren. Jedenfalls bekämpften sie jeden Aufklärer und Kulturbringer der Menschheit, angefangen von der Schlange im Paradies, weil sie den Menschen die
  • 62. 7 Augen öffnete, über Prometheus, weil er den Menschen das Feuer und die Kultur schenkte, bis zu dem Wohltäter Enki in den sumerischen Schriften. Nun gibt es im Internet eine Menge von Texten über die Reptiloiden, auch Bilder. Leider hat man den Eindruck, dass sie alle aus derselben Quelle gespeist sind, nämlich aus den Büchern von David Icke. Doch gibt es im Internet auch ein Interview mit einer Reptiloiden-Frau, hier Lacerta (lateinisch: die Eidechse) genannt, das aufgrund seines Inhalts aufhorchen lässt. Natürlich erhebt sich sofort die Frage nach der Echtheit eines solchen wahrhaftig sensationellen Textes. Doch meiner Meinung nach und der anderer Experten ist der Text echt, so dass ihn u. a. Jo Conrad in seinem Buch Ursprünge in voller Länge abgedruckt hat (www.bignose-media.de/lacerta.htm), wo man ihn bequem nachlesen kann. Das Interview wurde in zwei Teilen gegeben, einmal Ende 1999 und dann 2000. Lacerta berichtet, dass sie eine neugierige Studentin sei, die das Leben der Menschen untersuche. Und sie betont und demonstriert es an Beispielen, dass die Reptiloiden an Wissen und Fähigkeiten wesentlich weiter entwickelt sind als die Menschen. Sie gibt genaue Auskunft über den Körperbau der Reptiloiden, die Art ihrer Fortpflanzung und Lebensweise. Als Embryo reifen sie innerhalb eines Eies im Mutterleib heran und schlüpfen nach dem Ausstoßen des Eies sofort aus dem Ei. Sie ernähren sich hauptsächlich von Proteinen, also Fleisch, aber auch von Obst und Gemüse, das sie teilweise in eigenen Plantagen ziehen. Kleidung tragen sie nur, wenn sie unter Menschen sind. Sie leben in familienähnlichen Gruppen zusammen. Angeblich sind sie auf der Erde entstanden und leben seit Jahrmillionen hier. Ihre Technologie ist hoch entwickelt, so dass sie auch über so genannte UFOs, also weltraumtaugliche Fahrzeuge, verfügen. Sie haben in ihren unterirdischen Behausungen sogar Aufzüge und künstliche Belüftung und Beleuchtung. Die Frage, wie viele Reptiloiden es gibt, kann zurzeit nicht beantwortet werden, doch dürften sie nach Millionen zählen. Da erhebt sich die Frage: sind die Reptiloiden Menschen oder Tiere? Seit Aristoteles bis ins hohe Mittelalter herrschte die Meinung, der Unterschied zwischen Tier und Mensch liege in der Fähigkeit zu sprechen. Das Tier habe zwar eine Stimme, so schon Aristoteles, aber keine Sprache. Heute wissen wir, dass diese Unterscheidung nicht mehr überzeugend ist. In der christlichen Tradition haben nur die Menschen eine Seele. Doch wissen wir, dass auch die Pflanzen und Tiere eine Seele haben, wenn auch von anderer Qualität. Dann gibt es da noch das Kriterium, dass der Mensch eine Vernunft habe, das Tier nur einen Instinkt. Aber auch dieses Kriterium steht auf wackeligen Füßen. Mit anderen Worten: wir kennen kein überzeugendes Unterscheidungsmerkmal zwischen Tier und Mensch. Das Einzige, was bleibt, ist die Fähigkeit der Selbsterkenntnis. Demnach wären die Reptiloiden auch Menschen. Doch die Reptilien zählen wir zu den Tieren. Um diese Frage entscheiden zu können, müssen wir die Biologie, Psychologie und sonstigen angeblichen Wissenschaften verlassen. Das Wesen des Menschen besteht darin, dass er – wie öfters schon betont – eine unsterbliche Wesenheit ist, die vorübergehend einen Tierkörper annimmt, um seine Erfahrungsmöglichkeiten zu bereichern. Insofern sind die Reptiloiden nicht zu den Menschen zu zählen, doch sollten wir dabei bedenken, dass der Übergang von Tier zu Mensch nicht so klar definiert werden kann, wie allgemein angenommen wird, sondern dass er fließend ist. Dasselbe Problem haben wir bei den Naturwesen - Elfen, Nixen, Gnomen usw. -, denen man die Sprache und die Vernunft nicht ab- sprechen kann, die aber dennoch keine Menschen sind. Zurück zu Lacerta: Vielleicht für viele erschreckend ist ihre Behauptung, dass zurzeit außer der Menschheit 14 Arten von Außerirdischen unerkannt auf der Erde leben, teils um uns zu studieren, teils auch um uns zu missbrauchen oder um durch uns die Herrschaft über die Erde zu gewinnen. Es ist wenig erfreulich für uns Menschen, was Lacerta zu berichten weiß: 11 Arten dieser Außerirdischen sind uns nicht gefährlich, doch drei sind außerordentlich feindlich, weil sie Rohmaterialien von der Erde haben wollen, vor allem Kupfer und Wasserstoff aus unserem Wasser und bestimmte chemische Elemente unserer Luft. Und einige suchen sogar menschliches Gewebe und Blut, um ihre degenerierte Spezies zu heilen. Teilweise haben sie sich mit unseren Regierungen verbündet und bekommen, was sie wollen gegen den Austausch von Technologie,
  • 63. 8 vor allem von Waffentechnologie. Der Tarnkappenbomber der USA sieht ganz nach außerirdischer Technik aus. Die USA haben ihnen laut Armin Risi u. a. unterirdische Basen zur Verfügung gestellt. Er behauptet sogar, man würde die in unterirdischen Basen lebenden Außerirdischen mit Menschenfleisch versorgen, sogar mit Menschenbabys, weswegen so viele in den USA spurlos verschwänden. Freilich kann ich persönlich dem nicht zustimmen. Es trifft zwar zu, dass Geheimdienste Obdachlose zu Versuchszwecken missbrauchen und gelegentlich dabei auch umbringen, doch für die Verfütterung von Babys an Außerirdische müsste Herr Risi schon Beweise vorlegen. Da die meisten Menschen wenig klüger sind als ein Huhn, fällt es Außerirdischen leicht, die Menschen glauben zu lassen, sie seien auch nur Menschen, teilweise sind sie aber auch für normale Menschen unsichtbar. Die Reptiloiden selbst – so Lacerta weiter – leben im Innern der Erde so wie es auch Men- schenrassen gibt, die im Erdinnern leben. Die Reptiloiden meiden den Umgang mit Menschen, können aber den Menschen in Menschengestalt erscheinen, um unentdeckt zu bleiben. Auch auf dem Nibiru oder besser gesagt im Nibiru leben Reptiloiden friedlich mit Menschen zusammen. Nibiru ist ein ehemaliger Planet aus dem Sonnensystem Sirius, der bei einem Sternenkrieg zerstört wurde und jetzt als Flaggschiff der Galaktischen Föderation unterwegs ist. Er ist drei- bis viermal größer als die Erde und befindet sich zurzeit in unserem Sonnensystem, freilich in der 4. Dimension, so dass er für uns nicht sichtbar ist. Er hat zwei Ringe um sich, die sich in entgegen gesetzter Richtung um ihn drehen und ihn damit fortbewegen. Er hat keine berechenbare Bahn, weil er von einer Menschenrasse gesteuert wird. In absehbarer Zeit wird er sichtbar werden und wie ein zweiter Mond am Himmel erscheinen. Seine ungeheure Masse wirkt sich aber jetzt schon auf unser Sonnensystem aus und erhöht die Sonnenextube- ranzen. Sein Magnetfeld wird auf die Erde wirken und zur Veränderung des Bewusstseins der Menschen beitragen. Seit Jahrtausenden besteht eine Feindschaft oder besser gesagt: Rivalität zwischen den Menschen und den Reptiloiden. Die Reptiloiden sagen, sie seien die Herren der Erde, während wir Menschen uns dafür halten. Tatsache ist, dass die Reptiloiden und nicht nur die Reptilien schon viele Jahrtausende länger auf der Erde leben als die Menschen. Aber da nach unserem Wissen die Erde eigens geschaffen wurde, um das Experiment Menschheit zu ermöglichen, ist der Anspruch der Menschen vorrangig vor dem Anspruch der Reptiloiden. Als die Elohim, die Schöpfer der Menschen, vor rund 5 000 Jahren, wie Lacerta sagt, die Erde verließen, versuchten die Reptiloiden, die Erde wieder für sich zu bekommen, indem sie gegenüber den Menschen als Kulturbringer und Könige auftraten. Warum sie diese Rolle wieder aufgegeben haben, ist unklar. Möglicherweise wurden sie von höheren Mächten dazu gezwungen. Nun behaupten einige, die Reptoloiden hätten eine neue Methode gefunden, über die Menschen zu herrschen, indem sie entweder die Gestalt von Menschen angenommen hätten oder durch Kreuzung mit dem Menschen reptiloide Menschen geschaffen worden wären. Diese Behauptung kann ich weder bestätigen noch widerlegen, denn eine Genmanipulation ist durchaus möglich. Jedoch spricht etwas dagegen, was Lacerta preisgegeben hat: intelligente Reptiloiden können sich in das Gehirn einfach strukturierter Menschen einklinken und sie so manipulieren. Da die Mehrzahl unserer Politiker und Wissenschaftler ausgesprochene Dünnbrettbohrer sind, also von geringer Intelligenz und vor allem von einem schwach entwickelten Bewusstsein, erst recht die Mehrzahl der Bevölkerung, ist es sehr einfach, sie zu lenken. Das sieht man allein schon daran, wie leicht es war, eine Figur wie G. W. Bush junior zum zweiten Mal zum Präsidenten zu wählen und wie rasch sich hierzulande die Menschen bei der Impferei gegen die angebliche Schweinegrippe manipulieren lassen. Das gilt nicht nur für die neuen Bundesländer, wo das Erbe der DDR als Obrigkeitshörigkeit noch immer deutlich spürbar ist, sondern auch für die alten Bundesländer. Aus Bayern weiß ich, dass diese Hörigkeit schon in der Grundschule eifrig eingeübt wird. Die Mehrzahl der Bevölkerung glaubt den Informationen der BILD-Zeitung, wer etwas auf sich hält, liest SPIEGEL oder FOCUS, ist aber genauso beschissen dran wie die anderen. Eine unabhängige
  • 64. 9 Presse gibt es nicht mehr, nur ein paar Außenseiter-Blätter, die dann lächerlich gemacht werden oder sogar durch Prozesse verfolgt. Mit anderen Worten: eine so komplizierte Genmanipulation ist überflüssig. Was aber durchaus möglich ist: Reptiloiden selbst können mit ihrer Mimikry, ihrer Kunst der Täuschung, sich als Menschen ausgeben. Freilich kann es passieren, dass dann ihr wahres Wesen in bestimmten Augenblicken in Erscheinung tritt. Dies haben mehrere Zeugen für G. Bush bestätigt. Ich selbst kenne aber keinen von ihnen. Der beste Schutz der Reptiloiden ist die Öffentliche Meinung, die ihre Existenz einfach ignoriert und leugnet. Zudem versuchen sie, sich versteckt zu halten in ihren unterirdischen Behausungen, deren Eingänge gut getarnt sind. Und sollte jemand einmal zufällig in einen solchen Eingang geraten, dann freuen sich einige Reptiloiden über eine willkommene Mahlzeit. Davon dringt dann nichts nach draußen. Da Reptiloiden keine eingebaute Regelung ihrer Körpertemperatur haben wie wir Menschen, brauchen sie immer wieder viel Sonne, auch zur Bildung von Vitaminen und Enzymen. Sie haben deshalb eigene Sonnenplätze. Auch diese sind gut geschützt und getarnt. Wie wir wissen, gibt es mehrere Gruppen, die die Weltherrschaft anstreben. Auch deren Existenz wird verheimlicht, indem die Medien und die so genannte Öffentliche Meinung alle Warner und Aufklärer als verirrte Anhänger von abstrusen Verschwörungstheorien verunglimpfen, obwohl die einzelnen Gruppen längst offen ihre Absichten bekennen. In erster Linie sind hier die Illuminaten zu nennen. Manche behaupten, dass schon die ersten von ihnen Reptiloiden oder reptiloide Menschen waren. Die Gruppen haben zwei verschiedene Absichten. Ein Teil versucht, die gesamte Menschheit zu versklaven und eine ein- heitliche Weltregierung zu errichten. Die anderen versuchen sogar, die Menschheit insgesamt auszurotten oder doch mindestens zu dezimieren. Diesem Zweck soll u. a. die derzeit laufende Impfkampagne dienen. Stellen die Reptiloiden eine Gefahr für die Menschheit dar? Zurzeit sind die Reptiloiden weder Freunde noch Feinde der Menschen. Im Grunde genommen sind wir ihnen gleichgültig. Wenn man bedenkt, wie rücksichtslos und undankbar die Menschen mit ihrer Mutter Erde umgehen, wundert es nicht, wenn Repti- loiden und andere Außerirdische behaupten, die Menschen verdienten diesen wunderbaren Planet überhaupt nicht. Aber dennoch gibt es kosmische Gesetze, an die sich auch die Reptiloiden halten müssen, was uns zugute kommt. Wie wird der Kampf um die Menschheit und um die Erde weiter gehen? Ich persönlich habe eine genaue Vorstellung dazu: unsere Schöpfer-Götter beobachten uns sehr wohl, doch sagen sie, dass sie wegen der derzeitigen niedrigen Schwingung der Erde und Menschheit sehr schwer in unsere Dimension eintauchen und sich uns zeigen können. Doch seit Jahrzehnten findet – unbemerkt von der so genannten Öffentlichkeit – ein gewaltiger Veränderungsprozess auf der Erde und mit der Menschheit statt. Tagtäglich erhöht sich die Frequenz der Erde und der Menschheit. Das führt zur Bewusstseinsveränderung der Menschen. Immer mehr Menschen begreifen, dass die Materie nicht alles ist, dass hinter der materiellen Welt eine geistige Ebene steht, die das Wesentliche der Welt darstellt. Der Materialismus lehrt, dass alles Geistige nur ein Auswuchs der Materie sei, der Geist sei nur der Überbau der Materie. Dieser Auffassung sind die meisten Menschen, auch wenn sie sich nicht als Materialisten fühlen. Die Wahrheit ist aber das Umgekehrte: die Materie ist ein Ausfluss, eine Ausdrucksform des Geistes. Das wahre Sein liegt hinter der Materie. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben im Zuge des Lichtkörperprozesses Millionen Menschen diese Wahrheit für sich entdeckt. Wenn 1% der Weltbevölkerung, das sind knapp 70 Millionen, in diesem Sinne erwacht, wird es einen Quantensprung geben, der die ganze restliche Menschheit mitreißt und auf eine höhere Stufe des Bewusstseins anheben wird. Das wird spätestens bis Ende 2012 geschehen, wobei die regelmäßige Frequenzerhöhung der Erde, die Strahlung des Nibiru und der zentrale Strahl aus dem Zentrum der Galaxis, der unser Sonnensystem mit erhöhter Intensität treffen wird, den Prozess be- schleunigen werden. Als Ausdruck dieses Lichtkörperprozesses ist auch der Untergang der SU und im
  • 65. 10 Anschluss daran der DDR zu sehen sowie die allmählichen Veränderungen in China und das bevorstehende Ende des Kommunismus in Nord-Korea. Die Reptiloiden werden dieser höheren Strahlung, dieser höheren Schwingung der Erde nicht gewachsen sein und notgedrungen die Erde verlassen müssen. Über Raumschiffe verfügen sie ja. Auch alle Menschen, die sich diesem Prozess entgegenstemmen, werden die erhöhte Schwingung nicht aushalten und die Erde durch Tod verlassen. Nach Kryon wird es immerhin ein Zehntel der Erdbevölkerung sein, d. h. an die 700 Millionen, eine erschreckend hohe Zahl. Doch wenn wir sehen, dass eine Milliarde Menschen jetzt schon vom Hungertod bedroht ist, wenn wir an die drohenden Naturkatastrophen denken, z. B. an einen Vulkanausbruch in der Eifel, der offenbar unmittelbar bevorsteht, ohne dass irgendwelche Vorkehrungen oder Hilfen möglich sind, oder ein plötzlicher Zusammenbruch der Vulkaninsel La Palma, wodurch ein gewaltiger Tsunami New York vernichten würde, oder wenn es der WHO gelingt, noch mehr Menschen durch ihre Impferei in den Tod zu treiben wie 1918/20, als durch die Impfstoffe zwischen 20 und 40 Millionen Menschen gestorben sind, dann erscheint uns diese Zahl durchaus als möglich. Wenn wir das Weltbild, das uns in Schule und Öffentlichkeit vermittelt wird, mit meinen Ausführungen vergleicht, könnte man meinen, hier handele es sich um science fiction. Doch leider ist es die Wahrheit. Und sie zeigt die Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein der meisten Menschen und der Wirklichkeit. Die Aktionen unserer Politiker kommen uns daneben vor wie ein Kasperle-Theater, das uns von der Wahrheit abhalten soll. Und die gleichgeschalteten Medien spielen das applaudierende Publikum. Wir Menschen meinen oft, wir hätten die Erde schon im Großen und Ganzen erforscht. Dabei enthält sie noch immer unendlich viele Geheimnisse. Viele dieser Geheimnisse werden uns absichtlich vorenthalten, so die Existenz von Außerirdischen, von Menschen im Innern der Erde, von Naturwesen und vieles andere mehr einschließlich der Existenz von Reptiloiden, obwohl sie schon seit Jahrtausenden immer wieder Kontakt mit der Menschheit haben. Doch es wird eine Zeit kommen, in der uns alle diese Geheimnisse enthüllt werden. Und das wird schon in drei Jahren sein. Bleiben wir neugierig und freuen uns darauf! Dr. Alois Dreizehnter Wang 42, 83567 Unterreit Autor Telefon: 08073/915182, Fax: 08073/915184 Kosmopsychologe E-mail: Alois13.@gmx.net Verleger Alois13@online.de Heilpraktiker Web: www.eutopia.de
  • 66. Ein Schlangenvolk herrscht über die Menschen Die im nachfolgenden Artikel gemachten Aussagen möchte ich als einen Versuch verstanden wissen, einige bislang unverstandene Zusammenhänge über eine Spezies, die man als "Schlangen" bezeichnet, zu beleuchten. Ich weise aber darauf hin, dass mir zum Thema noch wichtige Wissensfragmente fehlen und deshalb ein allgemein gültiges Bild schwer zu präsentieren ist. – Doch vielleicht hat der eine oder andere Leser weitere Quellen zum besseren Verständnis aufgetan. Quellschriften Die in diesem Artikel verwendeten Quellen stammen vorzugsweise aus den Schriften der Kersti Nebelsiek, von mir jeweils in grüner Farbe dargestellt. Natterngezücht Zitat aus: Jesu Gottesbegriffe "Natterngezücht" als Bezeichnung für die Anhänger des Judengottes war nicht als Schimpfwort sondern als realistische Beschreibung der Tatsachen gemeint. Da züchtet sich eine "Schlange", eine Angehörige des schlangenartigen Volkes, eine Sklavenrasse heran. (Und er hat es im Gegensatz zu dem, was ich bisher glaubte, wirklich so gesagt!) Mt 23,33 (Schlachter) Ihr Schlangen! Ihr Otterngezüchte! Wie wollt ihr dem Gerichte der Hölle entgehen? Lk 3,7 (Elberfelder rev.) Er sprach nun zu den Volksmengen, die hinausgingen, um von ihm getauft zu werden: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Dieser Hinweis ist schon lobenswert (und wichtig); in diesem Licht betrachtet, fällt der Schleier ein gutes Stück weiter ab von der Illusion, die uns hier umgibt!!! Machtteilung Jesus hat mit dem, was er sagte, in erster Linie die Priesterschaft gemeint. – Und das offenbar nicht ohne Grund, denn anderen Quellen zu Folge hatte eine reptoide Spezies Fuß auf der Erde gefasst und ist hier mit einer List an die Macht gekommen. Gemäß "Der Morgenstern 1. Teil" und "Der Morgenstern 2. Teil" ging Luzifer mit den
  • 67. Reptos auf der Erde einen Deal ein, der eine Machtteilung vorsah. Danach würde die religiöse Führerschaft den Reptos zufallen, wohingegen die politische Führerschaft bei Luzifer bleiben sollte. Religiöse Führerschaft Quelle: YouTube Meine Gefolgschaft unter meiner Führung erhielt in der Weltmacht bedeutsame Schlüsselpositionen auf Seiten der weltlichen Macht. Regierungsämter, Königshäuser wurden von uns ausgestattet. Aber selbst darauf hätte ich mich nicht einlassen dürfen. Aber meine eigene Macht war stark geschrumpft weil viele zu ihnen übergelaufen sind und ihnen dienten. Auf ihre Seite (die der Reptos) fielen die Ämter der geistigen Machtpräsenz, wozu die religiöse Führerschaft auf Erden gehörte. Priesterschaft So gesehen unterstanden die Priester direkt den Reptos. Sie waren fortan diejenigen, die mittels einer Religion das Menschenvolk (die Menschenvölker) manipulierte und beherrschte. Religiöse Ordensträger waren also die Werkzeuge der Reptos, die ganz in ihrem Sinne handelten. – Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes das Gezücht der Schlangen. Schlangen Ich habe mich immer gefragt: Einerseits ist von Schlangen (Nattern) die Rede und andererseits von reptoiden Lebensformen, wie passt das zusammen? Zum Glück liefert uns Kersti in ihren Schriftensammlungen auch darauf eine Antwort. Zitat aus: Sphinx Dann verbündeten sich die letzten Drachen, die sich noch nicht vom alten Drachenimperium gelöst hatten und die wenigen Menschen, die noch zur Kriegspartei des Menschenreiches gehörten, gegen das blühende Sphinx und besiegten es. Seth, der Lichtbringer wurde gefangengenommen und zu Tode gefoltert und allen Drachen von Sphinx wurden Beine und Flügel abgehackt. Viele starben an diesen Wunden, viele begingen Selbstmord. Die Grundidee von Sphinx aber wurde von den Flüchtlingen des Friedensreiches in alle Völker getragen und breitete sich aus. Nur auf der Erde herrschen auch heute noch die ehemaligen Herren des Drachenimperiums und des Menschenreiches, die beide in dieser Form nicht mehr existieren. Viele der Nachkommen der Drachen von Sphinx aber sind von Haß zerfressen und versuchen diejenigen, die sie besiegt und verstümmelt hatten, mit schwarzer Magie und Intrigen zu besiegen. Sie selbst nennen sich Drachen und berufen sich auf Luzifer - der doch die gegenteiligen Ansichten vertreten hat - Von ihren Gegnern aber werden sie als Schlangen bezeichnet.
  • 68. Drachen Wenn ich es richtig verstehe, sind die Schlangen keine wirklichen Schlangen, sondern in Wirklichkeit eine reptoide Lebensform wie z. B. Echsen oder Drachen. Nur aus Bosheit werden sie Schlangen genannt, weil Schlangen schon durch ihr Gift sehr gefährlich sein können. Auch wird den Schlangen eine gewisse Verschlagenheit zugesprochen; man spricht z. B. von einer falschen Schlange. Die Mächtigen Aus meiner Sicht dürfte es mindestens drei Machtapparate geben, welche sich um die Herrschaft über die Erde streiten. 1. Luzifer, er soll ja eine gewisse Macht über die Erde und die Menschen zugesprochen bekommen haben. (Lukas 4,6) 2. Die Drachen (alter Drache / Schlange) mit der Religion als ihrem Haupteinflussbereich, die irgendwann vor 3000Jahren(?) dazustießen. 3. Dann bliebe aber noch Jesu Vater, der Chef der Engel, der auch versucht, seinen Einfluss (Machtanspruch) geltend zu machen. Zensur Inwieweit diese "Mächte" untereinander verwoben sind und miteinander gemeinsame Sache machen, müsste sicherlich näher untersucht werden. Wobei es derzeit noch schwierig sein wird, an vertrauenswürdige Informationen zu gelangen. Hier sind jene am Wirken, welche die Macht über die Erde ausüben. Und solange sie den Informationsfluss noch einigermaßen unter ihrer Kontrolle haben, werden wir nie ganz sicher sein können, ob das uns zugetragene Material auch wirklich stimmt. Verkrüppelter Drache Es gibt aber auch noch die klassische Variante, in der Luzifer (die Schlange aus dem Garten Eden) doch mit dem Volk der Schlangen identisch ist. Wenn man einem Drachen sowohl die Flügel als auch die Beine abhackt, ist er quasi zu einer Schlange verkrüppelt worden. Das klingt etwas abstrus, doch Kersti erwähnt eine entsprechende Vergeltungsmaßnahme, die man ihm antat. Zitat aus: Sphinx Dann wurde Luzifer als Hüter des Lichts entlarvt, ihm die Flügel und Beine abgehackt und er wurde unter die Erde verbannt. Zitat aus: Satanisten - eine uralte Geschichte Als das Friedensreich Sphinx besiegt wurde, wurde Luzifer, der Lichtbringer gefangengenommen, zu Tode gefoltert und allen Drachen von Sphinx wurden Beine und Flügel abgehackt. Viele starben an diesen Wunden, viele begingen Selbstmord. Siehe auch unter Hüter des Lichts: "Seth - oder Satan, der Luzifer"
  • 69. Die Gefallenen Dann kämen auch noch die "Gefallenen" ins Spiel, die ebenfalls auf die Erde verbannt wurden. Welche Rolle dürfen sie spielen? Gehören sie zu Luzifer oder zu den Drachen? Echsenkontakte Zitat aus: Wahre Einweihungen (Eine Szene, die sich im 1. Jahrhundert zugetragen haben soll) Als sie schließlich die Binde von meinen Augen entfernten, war ich wirklich in einer Folterkammer. Nur die Römer waren durch zwei Wesen ersetzt worden, die aussahen wie eine Kreuzung zwischen Echsen und Menschen. Ich traute meinen Augen nicht. Auf der Folterbank lag Johannes. Sein ganzer Körper war mit Blut verschmiert, doch sein Gesichtsausdruck war friedlich, wie schlafend. Folterknechte Dann kamen die Echsen herein und fragten mich, ob ich nicht vielleicht doch noch ihre Fragen beantworten wolle. Sonst müßten sie den Johannes schlachten. "Nein. Diese Fragen kann ich nicht beantworten" sagte ich und weinte. Johannes verabschiedete sich lächelnd von mir und ging widerstandslos mit den Echsen fort. Ich war überzeugt, ihn zum letzten Mal in meinem Leben gesehen zu haben. Bald darauf kamen die Echsen wieder, fesselten meine Hände auf den Rücken und verbanden mir die Augen. Dann wurde ich wieder weit durchs Land geführt. Zusammenarbeit Diese Echsen scheinen aus meiner Sicht im Dienste des Engels zu stehen, der als der oberste Engel gilt und den die Menschen als ihren Gott ansehen. Wenn das stimmt, würde Jesu Vater (also JHWH) mit dem Echsenvolk zusammenarbeiten. Das geht im übrigen auch aus einer weiteren Aussage Kerstis hervor. Zitat aus: Jesu Kreuzigung Ich habe diese Szenen auch aus Sicht von Jesu Vater nacherlebt. Er hat tatsächlich zusammen mit seiner Erzfeindin - einer Angehörigen einer schlangenartigen raumfahrenden Rasse - eine Intrige gesponnen, um Jesus ermorden zu lassen. Hilfe vom Feind Wenn "Gott" sogar mit seinen ärgsten Feinden zusammenarbeitet, um gegen Jesus vorzugehen, muss er in dem Weg, den Jesus eingeschlagen hatte, für sich eine große Bedrohung gesehen haben. Ich glaube, dass uns an dieser Stelle weitere Aufklärung gut tun würde.
  • 70. 2013Von Ralf Maucher 3kreuze.de diekatharer.de gnosisundleben.eu Zum Jahresbeginn möchte ich diesen Post mit folgendem Vorspann noch einmal veröffentlichen: Ich habe seit 1999 versucht, den unten beschriebenen irdischen Wirklichkeits- Ausgang zu verhindern. Dafür habe ich alles eingesetzt, was ich habe. Und ich habe dabei auch Fehler gemacht. Aber es waren gar nicht so viele und keine schwerwiegenden. Aber ihr habt die Fehler gemacht, die schließlich verhindert haben, daß dieser schreckliche Ausgang abgewendet werden konnte. Ich weiß schon, daß ihr dazu neigt, aber es ist keine gute Strategie, sich einzureden, daß das, was nachfolgend aufgezeigt wird, ja gar nicht stattgefunden habe, “ihr jedenfalls könntet nichts sehen”. Denn: Gott könnt ihr ja auch nicht sehen (und an den glaubt ihr – zwar auf eine Weise, die doch nur dem Teufel dient – aber ihr akzeptiert hier eine Wirklichkeit, die euch empirisch unzugänglich ist, eben grad wie ihrs braucht…). Also: Es hat stattgefunden. Es hätte nicht stattfinden müssen. Eure Fehler wegen – ist es geschehen: (Achten Sie auf die Trennung der Matrix 5 von der Matrix 4. Damit ist der Rückweg zu Gott nicht mehr möglich. Und auf das Wort Kollaps, das am Ende des von euch eingeschlagenen Weges steht!) In dieser Grafik möchte ich nach dem “erneuten Scheitern des adamitischen Menschen” zum Stichtag 21.12.2012 die verbleibenden Perspektiven aufzeigen: Ich habe die verschiedenen Wege vergröbert hinweisend nach ihrem Ursprung benannt.
  • 71. Der ägyptische Weg (das ist der, auf dem sich die Mehrheit der Menschheit befindet – mit materiellen und völlig verqueren Technik- und Austausch-Vorstellungen – 23, 23-666). Er steuert auf einen Kollaps zu. Neben ihm gibt es den indischen Weg (mit einer fehlverstandenen Spiritualität – 34). Auch er führt nach anfänglichem Optimismus in einer sich abwärts entwickelnden Matrix abwärts. Die Menschen leben auf ihm in einer “reptiloiden Illusion“. Übrigens: Das gabrielische Christentum hat etwa als indischer Weg angefangen – und aus ihm ist als Konfession ein ägyptischer geworden (von 34 nach 23). Nahe dran an der Anbindung an Gott und die Wahrheit war der atlantische Weg (84). Auf ihm wäre eine Verbindung von Spiritualität und Wissenschaft möglich gewesen. Aber: Hohe Atlanter haben mit 23-666-Frauen (Wicca-Hexen) Kinder gezeugt (dadurch sinkt das Nieveau der “Realprojektion Außenwelt”) und sind auch sonst am Isis-Baphomet-System gescheitert. Die Menschen leben hier in einer “demiurgisch-dämonischen Illusion“. Der einzige Weg, der wirklich zur Religion führte, war daher der europäische Weg. Hier wurden die Kenntnisse und Anker der urchristlichen ‘Templer’ und der höchsten ‘Druiden’ zusammengeführt und konnten so die Matrix 5 erreichen. Mit dem Datum 21.12.2012 hat der Widersacher die Höherentwicklungsmöglichkeit der ägyptischen, indischen und atlantischen Wege nach oben zu Matrix 5 gekappt. Das war nur möglich weil die Menschen an Fehlverhalten und kranken Einstellungen festgehalten haben. Daher rührt das Scheitern der Menschheit. … Erweiterung: Man könnte – mit anderen Begriffssystemen – auch weitere Wege einzeichnen, etwa den schamanischen (er verliefe kaum oberhalb des ägyptischen und unterhalb des indischen). Oder den plejadischen, er wäre etwa auf Höhe des atlantischen. Oder den Aldebaran-Thule-Weg: diese liegt zwischen ‘atlantisch’ und ‘indisch’. Den Wicca-Weg : Er verliefe wie der ‘ägyptische’.
  • 72. Ordnungsschema der Wirklichkeit (Das Matrices-Modell) Wovon handelt das Ordnungsschema der Wirklichkeit. Es handelt vom Verhältnis zwischen Wahrheit und Wirklichkeit. Kernbotschaft ist, daß man als Mensch in drei Wirklichkeiten leben kann – davon, daß zwei dieser drei Wirklichkeiten unwahr sind und nur eine wahr ist. Die Verteilung ist äußerst ungünstig: Fast alle Menschen leben in einer fast ganz unwahren Wirklichkeit. Meine schicksalhafte und von mir selbst auch gewählte Aufgabe war, alles dafür zu tun, daß sich dies ändern kann. Dies war und ist eine christliche Aufgabe. Kommen wir zum Modell: Die drei genannten Wirklichkeiten werden im Ordnungsschema Matrices genannt. Jede Matrix ist ein Bewußtseinsraum und kann ein Lebensraum sein. In diesen Matrices gibt es unterschiedliche Wahrnehmungs-Zugänge zur Außenwelt (eigentlich Konstruktionen). Matrix 3, das ist die Welt, so wie alle sie kennen: Über die fünf Sinne wird eine Wirklichkeit vermittelt, die eine Welterfahrung in Raum, Zeit und Materie möglich macht. Diese Welterfahrung ist normal, aber sie ist nicht wahr. Die Erscheinungen dieser Matrix kommen zustande durch ein doppeltes (!) Gefallensein, der an sie gebundenen Lebewesen. Matrix 3 ist die Welt der Menschen. Matrix 4, diese Welt kennen nur mache. In ihr wird das Außen nicht mehr logisch diskriminierend über die Sinne wahrgenommen, sondern intuitiv und symbolisch. Die Raum- Zeit-Materie-Struktur hier ist viel weniger ausgeprägt. In ihr geht es fraktal zu, es herrschen die Elemente „Feuer, Wasser, Erde, Luft“. Im Idealfall ist es die Welt der Weisen. Dann kann sie bereits einen hohen Anteil an Wahrheit enthalten. Auch diese Matrix 4 ist gefallen, hat aber eine unmittelbare Möglichkeit zur Rückkehr in Gott. Dann, wenn in ihr weise gelebt wird. Geht es aber magisch oder im falschen Glaubenssystem zu, ist die Rückkehr ausgeschlossen.
  • 73. Erst auf Matrix 5 stimmen Wahrheit und Wahrnehmung überein: Die Wirklichkeit Gottes ist erreicht – und die Ebenen der gefallenen Erfahrungsverfälschungen sind hinter sich gelassen. Matrix 5 ist die Welt des Äthers und der Engel. Das Ordnungsschema der Wirklichkeit gibt ebenfalls Auskunft darüber, wie die Bewußtseins- und Lebensräume generativ jeweils aufgebaut werden. Ausgehend von 5 unabhängigen „Trägerwellen“ der Realität werden die drei Matrices erzeugt. Die reine und wahre Matrix 5 basiert auf den unverfälschten und unabhängigen Originalwellen. Auf Matrix 4 koppelt eine der fünf Wellen in die anderen ein und erzeugt so eine fraktale Realität, damit entfernt sich die Wirklichkeit von der Wahrheit Gottes. Auf Matrix 3 wird die Trennung noch stärker: Zwei der fünf Trägerwellen fallen zusammen. Die verbleibenden 3 erzeugen Raum- Erscheinungen. Die beiden zusammengefallenen erzeugen die Zeit. Man kann das Ordnungsschema der Wirklichkeit also als 5-dimensional – oder auch als 13- dimensional bezeichnen. Die erste Bezeichnung ist dann zutreffend, wenn man von unabhängigen Dimensionen ausgeht – und die zweite, wenn man von den beobachteten abhängigen Dimensionen ausgeht. Auch die Frage, wer diese Wirklichkeiten warum und wie erzeugt, ist im Modell prinzipiell erklärt. Man kann davon ausgehen, daß die Matrix 4 ursprünglich ein Läuterungsraum für Engel mit Hierarchie-Problemen (gefallene Engel) war. Aber sie wurde manipuliert, und aus ihr wurde eine weitere Matrix abgesondert, nämlich Matrix 3. Unter der Führung eines Demiurgen (=Widersacher) regieren aus dem göttlichen Schöpfungsraum abgefallene Wesenheiten, die die Matrix 4 so verändert haben, daß sie ein Leck hin zur Matrix 3 hat und so eine Läuterung praktisch nicht mehr möglich ist. Die Prinzipien, mit denen der Demiurg (=Widersacher) auf Seelenebene arbeitet, sind Fragmentierung und Deformation. Sie sind die Ursachen für die aus der Psychologie bekannten Phänomene: Spaltung und Abwehr, Verdrängung, Leugnung und v.a. Projektion. Akzentuierend: Fragmentierung findet auf Matrix 4 statt. Fragmentierung und Deformation auf Matrix 3. Mit der Spaltungen in Unbewußtes und Bewußtes sind die Lebewesen auf den Matrices 3 und 4 nicht mehr aus sich selbst heraus in der Lage, die Wahrheit zu erkennen und reagieren auf die ihnen dargebotenen falschen Wirklichkeiten mit einem deformierten und fragmentieren seelischen System. So kommt es zu einer ständigen Fortsetzung von Abweg und Abfallen. Die Lebewesen in diesen Lebensräumen erkennen nicht mehr, was die eigentliche Aufgabe und die einzige Chance wäre: Nämlich Rückkehr zum Ursprung, zu Gott. Auf Matrix 3 wäre dies zunächst einmal ein Wiederherstellen des Naturprinzips. Und auf Matrix 4 des Schöpfungsprinzips. Kollektiv oder individuell. Damit diese Rückkehr, wenn nicht kollektiv, dann wenigstens für manche wieder möglich wird, bedarf es eines Orientierungssystems wie dem „Ordnungsschema der Wirklichkeit“, das eben den Abstand der Wahrheit zur Wirklichkeit erläutert und eine Hilfestellung gibt, diesen Abstand in den jeweiligen Lebenssituationen zu erkennen – und auch zu verringern. Eine ältere Version der oben abgebildeten Grafik ist im folgenden Film erklärt. Bis der neue Film fertig ist, bitte ich, auf diese kanpp halbstündige Einführung in das Ordungsschema der Wirklichkeit (Matrices-Modell) zurückzugreifen. (Denken Sie bei der Verwendung auf korrekte Zitation und das Copyright.) Bitte im Player starten. Sie können das Video auch über diesen Link erreichen: zum Video
  • 74. Das Emotionalfeld und der Emotionalkörper Die Begriffe Emotionalfeld und -körper sind europäischer Weisheitslehre entlehnt. Die Druiden verwende(te)n sie (auf verschiedenen Himmelskörpern ). Das Emotionalfeld ist ein definiertes Band im Schöpfungsstrahl, aus dem heraus Emotionen (erzeugt) werden. Je nach Empfangsstruktur des Emotionalkörpers (das ist ebenfalls ein überstoffliches Feld) eines Individuums und je nach der (inneren und äußeren) Empfangssituation, in der es sich befindet, entstehen Gefühlsreaktionen, die wiederum andere, z.B. kognitive oder Verhaltens-Reaktionen auslösen. Prinzipiell wäre eine Schöpfung mit Geschöpfen, die Emotionalkörper haben, eine mögliche Läuterungswirklichkeit, in der vergangenes Fehlverhalten korrigiert (und gebüßt) werden könnte. Insofern ist ein solches Schöpfungsprinzip an sich nicht verkehrt. Doch in diesen Mechanismus greift ein Widersacher (der Demiurg) ein: Er verändert in ganzen Kollektiven die Wirkung des Emotionalfeldes auf die Emotionalkörper der Individuen. Dies im doppelten Manipulationsvorgang: Die Sendeeigenschaften des Emotionalfeldes werden verändert und auch die Empfangseigenschaften der Emotionalkörper.
  • 75. So kommt es, daß immer armseligere, gotteswidrige Geschöpfe (Geschöpfe des Widersachers) immer armseligere, gotteswidrigere Emotionen und als deren Folge [!] auch Kognitionen haben, die immer armseligere, gotteswidrigere Wirklichkeiten erzeugen. Tatsächlich ist der Begriff “armseligere” hier absolut treffend gewählt: Es kommt zu einer Ausdünnung von Seele, die seelische Gesamtsubstanz wird einerseits in höhere Widersacherwelten abgezogen und andererseits auf der Erde auf eine immer größer werdende Anzahl an Individuen aufgeteilt. Um es erneut anzusprechen: Der Mobilfunk und alle anderen HF-Technologien sind an diesem Widersacher-Mechanismus maßgeblich beteiligt: Auf diese religiös psychopathogene Technologie zu verzichten – wäre das mindeste, was Menschen machen müßten, um wieder ein halbwegs sinnvolles Leben führen zu können – nach all der Hilfe und nach all den Hinweisen von Boten und Mittlern Gottes. Anmerkung: Die Begriffe Diesseits und Jenseits (in der Grafik) sind auf das bereits schwerfragmentierte Normalbewußtsein bezogen. Ein wahrhaft gesunder Mensch kann sie zwar didaktisch verwenden, doch “das Jenseits” ist für ihn etwa so zugänglich wie für die Normalfragmentierten das Diesseits. Im Übrigen sind alle “Sünden” (siehe Peccata Capitalia/Peter Binsfeld) und alle “Anhaftungen” (Buddha) im Emotionalkörper.
  • 76. Die Erde als Engelfalle Hier möchte ich ein Schaubild des geheimen Ordens d. g. D. i. O. d. T. erläutern, das die Erde (und auch das ganze Sonnensystem) als Engelfalle beschreibt. Die eigentliche göttliche Welt ist eine Lichtwelt. In ihr lebt unsere vollständige göttliche Seele in Harmonie mit allem, was ist. Doch es gibt in dieser Lichtwelt einen finsteren Ort. Dort wurde von zwei Wesen, der Orden nennt sie beim Namen: Satan und Gabriel, ein Attraktor, eine Falle aufgebaut, die diese göttliche Lichtseele anzieht. Wie die Falle funktioniert, wird hier nicht näher erläutert, wir können uns aber - eine Verführungssituation vorstellen, die dem göttlichen Engel einen Vorteil verspricht, - aber auch einen fingierten Hilferuf, der das Gute im Engel ausnutzt, um ihn zu Fall zu bringen. Ist der Engel in der Falle, wird seine Seele gesprengt und zerteilt. Durch die traumatische Seelenzertrümmerung geht das Wissen um die göttliche Lichtwelt weitestgehend verloren: Die Bewußtseinsspaltung in Bewußtes und Unbewußtes entsteht. Die dissoziierte Teile der zersprengten Seele kommen in unterschiedliche Erlebniswelten und werden dort in verschiedene künstliche Aufgabenstellungen verstrickt. Auf verschiedenen Planeten und Monden, teilweise als siliciumbasierte Lebensform (Si-Welt) oder auch auf der Erde als Kohlenstoff-Lebensform (C-Welt) machen die Seelenanteile des Engels Erfahrungen durch, die nicht Teil der göttlichen, sondern einer dämonischen Realität sind. Das Leben in diesen Erlebnismatrices folgt den Skripten der Engelfalle: Ganz wesentlich ist der Kampf des Guten gegen das Böse, sind dämonische Verführungen und Einschüchterungen, Konflikte, Frustrations- und Mangelerfahrungen, ist die Suche nach der wahren Liebe, usf. Doch solange unsere Seele in dieser Engelfalle ist, wird immer dann, wenn das Gute gewinnen, die Dämonen besiegt und die Liebe wahr werden würden, das Drehbuch geändert: das Schlechte gewinnt wieder Oberhand und es geht im Teufelskreis von vorne los. Das ist, vereinfacht dargestellt, das, was der Orden d. g. D. i. O. d. T. den “englischen Erdlingen” sagen möchte, damit sie herausfinden aus der Falle. Damit dies auch ganz deutlich wird: Jesus übrigens ist in diese Falle gegangen und Teil der Falle geworden. Christus aber ist der Weg heraus. Nachdem ich selbst mit dieser Information in Berührung kam, habe ich zehn Jahre gebraucht, um sie wirklich zu verstehen. So viel Zeit sollten Sie sich auch lassen, bevor Sie anfangen zu argumentieren.
  • 77. Der Hexengürtel Dieser Blog-Abschnitt soll mit einer Grafik verdeutlichen, daß es derzeit eine (dunkle geistige) Interessengruppe gibt, die daran arbeitet, schul-wissenschaftliche Vorstellungen durch pseudo- spirituelle abzulösen. Diese Gruppe verhindert, daß die notwendigen himmlischen Engelstechnologien auf die Erde kommen. Stattdessen werden magische Teufelstechnologien möglichst gewinnbringend verkauft. Sie sehen wieder die Aufteilung der Realität in drei Wirklichkeits- Matrices: Matrix 3 bis Matrix 4. Die Grenze der Schulwissenschaft (Matrix 3) weicht auf (gepunktete Linie). Es kündigt sich ein Paradigmenwechsel an. Doch folgendes ist zu sehen: Das eine falsche Paradigma wird durch das andere falsche Paradigma abgelöst (Matrix 4). Abgelöst wird das materielle und ersetzt wird es durch ein magisches und pseudoreligiöses (rote Pfeile). Von einer Ebene näher an den Himmeln (Matrix 5) kommen die Inspirationen zu einer wahrhaften Korrektur des irdischen Paradigmas (goldene Pfeile), doch diese prallen am Teufels- und Hexengürtel ab. Statt einer genialen schöpfungskonformen Welt entsteht eine blöde schöpfungswidrige. Sie wollen ein Beispiel? Gerne: Die Engel wissen, daß der Mobilfunk krank macht – sie wissen auch wie – und sie arbeiten daran, diese Technik sofort abzustellen, um sie gegen eine neue unschädliche auszutauschen. Es gibt keinen anderen Weg für den, der das Problem erkannt hat. Und was machen die Hexen und Teufel? Sie verkaufen Chips oder Zeichen oder machen irgendwelche magischen Einweihungen, die gegen die Folgen des Mobilfunks schützen sollen. Das ist magisches, blödes und gieriges Denken. Wenn Sie mehr Beispiele wollen: Sehen Sie sich den Esoterik-Markt an. Das ist der unreine Wahnsinn! Sie verstehen sicher: Es ist mir ein großes Anliegen, diese magischen Entgleisungen der menschlichen Seele aufzuzeigen und sie dadurch vermeidbar zu machen. Was noch fehlt, sind Menschen, die den demokratischen Druck aufbauen, damit dies auch geschieht.
  • 78. Daß der Schöpfer ein Demiurg ist by Ralf Maucher Fragen zur Schöpfung können auf verschiedene Weise gestellt werden: Gibt es Schöpfung überhaupt oder ist “die Welt” eine Folge physikalischer Prozesse, die sich ins Biologische hineinentwickelt haben? Wenn es Schöpfung gibt, gibt es einen Schöpfer? Ist der Schöpfer gut oder ist er schlecht? Sind es mehrere Schöpfer? usw. Eine bedeutsame Einschränkung für ihre Beantwortung haben diese Fragen deshalb, weil normale Menschen sie zwar gelegentlich stellen, aber nicht bearbeiten können. Das deshalb, weil sie eine beschränkte perzeptive wie kognitive Ausstattung haben, die eine Antwort nicht erreicht. Es bedarf eines integralen Bewußtseins (also der Position außerhalb/oberhalb von Raum/Zeit/Materie/Ereignis) sowie der Überwindung der Fragmentierung, um die Frage richtig zu stellen und eine hinreichend gute Antwort zu finden. Aus dieser Perspektive sieht man, 1. daß die Menschen eine fragmentierte Seele haben, 2. daß sich Unbewußtes in diesen Fragmenten befindet, 3. daß sich dieses Unbewußte destruktiv auf das Gute, Schöne, Wahre auswirkt. Diese drei Wahrnehmungen (wie gesagt: Sie stehen außer Zweifel ab dem Erreichen einer gewissen Geisteshöhe) schließen einen guten Schöpfer, einen lieben Gott, aus. Daß der Schöpfer ein Demiurg ist, kann man also an der Fragmentierung erkennen. (Als Noch-Fragmentierter erkennt man Fragmentierung aber nicht.)
  • 79. Kurskorrektur beim Raumschiff Erde by Ralf Maucher Drei Einträge weiter unten findet sich der Artikel “Wie die irdische Wirklichkeit entsteht”. In ihm wird auf der linken Seite ein mögliches gesundes System von Schöpfung und Läuterung dargestellt (grauer Kasten) und auf der rechten ein krankes, betrügerisches System von Nachschöpfung (schwarzer Kasten). Das erste System hat Anbindung an Gott und erfüllt die Anforderungen an Wahrheit und Gerechtigkeit. Das zweite System hat die Anbindung verloren und besteht aus Irrtum, Lüge, Betrug und Ungerechtigkeit: Es ist Widersacher-Welt. Der Weise begegnet in der Jetztzeit auf der Erde einer Vielzahl von Menschen, die Teil dieses Betruges sind (sich aber allesamt gegen diese Rückmeldung wehren – und in einem scheußlich geschönten Selbstbild leben). Die Aufgabenstellung und einzige Möglichkeit, aus der Erde wieder einen
  • 80. sinnvollen Lebensraum zu machen, bestand und besteht darin, daß sie – auch ohne divine Anbindung – wieder in eine Balance zwischen richtig und falsch, zwischen gut und böse findet. Dazu mußten und müssen alle, die ins Demiurgische geraten sind (Menschen mit diesen Seelenanbindungen: 23-Baphomet, 34-Gabriel, 84-demiurgische Atlanter, 666-demiurgischer Satan, 88-Aldebaran-Thule usf.) soviel abgeben, daß das divine Prinzip wieder die Hälfte von Matrix 4 und die Hälfte von Matrix 3 überwacht. Diese Korrektur bildet sich auf der Erde materiell ab: Das dem Divinen Gestohlene (Lebensraum, Lebensmittel bzw. deren Platzhalter) muß an die Vertreter göttlicher Weisheit zurückgegeben werden. Und sie bildet sich vorher auf Matrix 4 ideell ab: Die Konfigurationsebene von Wirklichkeit mußte und muß ebenfalls wieder zurückgegeben werden. Wird diese freiwillige Wiederherstellung von Wahrheit und Gerechtigkeit versäumt, kommt es a) zu einem weiteren Abfallen des Lebensraums Erde und seiner Lebewesen oder b) zu einer Zerstörung des Lebensraums Erde und seiner Lebewesen. Demiurgische Menschen haben Mühe mit sauberer Wahrnehmung und klarem Denken – daher fällt es ihnen schwer, erstens die Berechtigung der Ansprüche der Weisen anzuerkennen und zweitens auch zu erkennen, daß sie selbst gar keine andere Möglichkeit haben, weil ihre kranke Gier sie sonst am Ende selbst fressen wird. Derzeit gibt es keine Kurskorrektur beim Raumschiff Erde. Es steuert direkt aufs schwarze Loch zu.
  • 81. MOBILFUNK VERSKLAVT DIE AURA1 Es gibt zwei grundsätzlich falsche Vorstellungen von der Aura: a) Es gibt keine Aura und b) Der Körper hat eine Aura. Die meisten Menschen folgen einer der beiden genannten Vorannahmen und befinden sich deshalb in ihrem grundsätzlichen Weltbild und Selbst- bild in einer Fehlannahme. Richtig ist: Die Aura hat einen Körper. Wie ist dies zu erklären?: Die irdische Wirklichkeit ist Schöpfung. Ihr Ursprung ist im Geistigen. Ein höherdimensionaler Informations- und Energieraum konfi- guriert das Geschehen im menschlich- anschaulichen Raum-Zeit-Materie-Er- eignis-Bezugsystem. Also: Alles, was ist, ist originär Aura. Und aus dieser Aura werden dann Körper, Lebens- raum, Zeitraum, Geschehen usf. Zum Mobilfunk und den anderen HF- Technologien: Sie schädigen allesamt die Aura. Und wenn die Aura be- schädigt oder zerstört ist, dann ist auch alles, was aus ihr wird, beschädigt (somatisch z.B. Organe, psychisch z.B. kognitive oder emotionale Funktionen) oder zerstört. Ich weise in meiner Arbeit immer wieder auf Burkard Heim und Jean Gebser hin, der erste ein Physiker und der zweite ein Psychologe. Beide haben im letzten Jahrhundert in deutscher Sprache Bahnbrechendes geleistet – und verständliche Modelle und Theorien erarbeitet, mit denen das Schöpfungsprinzip “Ein höherdimensionaler Energie- und Informationsraum konfiguriert das materielle Geschehen.” erfasst und vermittelt werden kann. Solange die Menschheit an falschen Vorstellungen festhält (“Es gibt keine Aura.” “Die Aura ist lediglich die ‘Strahlung’ des Körpers”.) bleibt das Problem “Mobilfunk und HF-Technologie” vor der Bewußtswerdung verborgen – und ist damit nicht lösbar. Daher ist die Aufklärung über die beiden paradigmatischen Irrtümer so wichtig. Gebser und Heim haben ausgezeichnete Grundlagen geliefert. Das wesentliche Problem bei der Nichtwahrnehmung der Schadwirkung des Mobilfunks ist ein Paradigma-Problem. Und es hat zwei Schwellen: Schwelle 1: Die Mehrzahl der Menschen hat keinen Zugang zu einem über das Stofflich- 1 http://mobilfunk-macht-krank.erleuchtungspsychologie.de/
  • 82. Sinnliche hinausgehenden Bewußtsein (gedacht als: Wahrnehmungs- und Denkraum). Daher sind diese Menschen gar nicht in der Lage, das Problem sehen oder zu beurteilen. Schwelle 2: Und auch die Mehrzahl der Menschen, die einen solchen Zugang haben (feinstoffliches Bewußtsein), haben ein falsches Kausal-Modell der Wirklichkeit. Diese gläubigen oder esoterischen Menschen wissen in der Regel, daß es eine Seele bzw. eine Aura gibt, aber sie sind sich nicht darüber im Klaren, daß der Mensch erst eine Seele/Aura ist und dann daraus – im Schöpfungsprozess – ein Körper geschaffen wird. Die Wahrheit ist nun die (um sie zu sehen ist ein überstoffliches und überzeitliches (= integrales) Bewußtsein nötig: Der Mobilfunk und die anderen HF-Technologien wirken störend bis zerstörerisch in die Energie- und Informationsebene von Aura und Seele ein – und schädigen von da aus Psyche bis Soma: Die Strahlung “brennt Löcher in die Ebene der Wirklichkeit”, die unsere Wirklichkeit in der Folge bestimmt. Wenn wir in der Zeitenschrift aktuell lesen: “Bleibende Gehirnschäden dank Handy” – dann geht das auf diesen Schadmechanismus zurück und ist das ein Alarmsignal, vor dem wir die Augen nicht verschliessen dürfen. Doch vor Schwelle 1 herrscht Blindheit – und vor Schwelle 2 immer noch Verblendung: Die Gläubigen und Esoteriker gehen von einem Körper aus, der eine Aura hat – und davon, daß man diese Aura schon irgendwie wieder klären oder korrigieren können. Aber die Wahrheit ist die: Man hat und ist eine Aura, die ein Körper wird – und wenn die Aura schon kaputt ist, dann ist es der Körper und das materielle Bewußtsein auch. Und bleibt es auch. Der Mobilfunk ist ein 5faches seelisches Problem a) Er wurde nur – wg. seelischer Probleme – erfunden. b) Seine Schadwirkung wird nur – wg. seelischer Probleme – nicht wahrgenommen. c) Er verursacht aktuelle – seelische Probleme: z.B. Konzentrationsstörungen, Aggressionen. d) Er verursacht langfristig – seelische Probleme: z.B. Verflachung der geistig-seelischen Fähigkeiten der Menschheit. e) Er verursacht sogar über den Tod hinaus – seelische Probleme: Der Transit vom Diesseits ins Jenseits ist gestört. Mobilfunk ist völlig ungefährlich – für Hyliker (=Sarkikos)
  • 83. Die sprirituelle Wirklichkeit der Templer © Ralf C Maucher, Dipl.-Psych. (univ.) Spirituelle Beratung http:// labs.eu http://dietempler.eu http://mobilfunk-macht-krank.eu Kontakt: ralf@maucher.name ethereal
  • 84. Erde © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Nehmen wir den heutigen Tag. Ein Mensch lebt auf der Erde. Er ist zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort. Es könnte zum Beispiel ein Bäcker sein, der in der Backstube eine Mehrkorn- Teigmischung vorbereitet. Oder eine Universitätsdozentin, die gerade Sprechstunde hat. Ein Psychiater, der gerade Haldol verabreicht. Ein Psychologe, der eine posttraumatische Reaktion diagnostiziert. Ein Pfarrer, der wegen Kindesmißbrauch vor Gericht steht.
  • 85. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde EbenederWirklichkeit © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Wir nennen diesen Aufenthaltsort: Matrix 3. Hier spielt sich alles auf - 3 Raumdimensionen und - 1 Zeitdimension ab. Raum und Zeit sind voneinander unabhängig. Das Graue ist die Zeitachse…
  • 86. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Die Wahrnehmung auf Matrix 3 ist über die fünf Sinneskanäle vermittelt (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten) - gegebenenfalls über Instrumente, die die Auflösung der Sinne steigern. Urteilsbildung erfolgt in der Regel über rationales Denken.
  • 87. Himmel NeuesJerusalem © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Es gibt auch einen Himmel. Er ist auf eine zu erläuternde Weise jenseits der Erde. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft
  • 88. Himmel NeuesJerusalem © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Die Menschheit lebte vor langer Zeit in diesem Himmel! Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit
  • 89. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel NeuesJerusalem © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Im Himmel, wir nennen ihn Matrix 5, herrschen andere Gesetze. Er hat 5 Dimensionen. Es sind prinzipiell nicht-zeitliche und nicht-räumliche Dimensionen – eben im „Jenseits der Erde“. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit
  • 90. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel NeuesJerusalem © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Die Struktur dieser Dimensionen ist nur schwer vorstellbar, solange das Denken an Raum-/Zeit-Dimensionen gebunden ist. Eine etwaige Annäherung bietet die Vorstellung einer Klang/Licht-Schwingungswelt. Die Dichter schöpfen aus Bildern dieser Vorstellung. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion
  • 91. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel NeuesJerusalem © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Es ist die Welt Gottes und seiner Engel. Für sie ist es kein Problem, in dieser Welt zu leben und sich in ihr ‘zu bewegen’ wie Lichtklänge im Lichtklang… Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration
  • 92. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Die Wahrnehmung erfolgt unmittelbar – durch einen Vorgang der resonanten Identifikation, auch das Beurteilen ist unmittelbar durch den Geist inspiriert. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration
  • 93. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration Grauzone Aber kommen wir zum Problem: Es gibt und gab so etwas wie eine Grauzone. In ihr leben verschiedene Wesen. Auch Wesen, die den Menschen nicht wohlgesonnen sind.
  • 94. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration Grauzone Eines dieser Wesen hat durch Manipulation „Adam und Eva“ aus dem Himmel auf die Erde gestürzt. Sündenfall Verblendung Menschheit
  • 95. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration Grauzone Wer das war? Einer der gefallenen Engel. Sündenfall Verblendung Menschheit TeufelGefalleneEngel
  • 96. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration Grauzone Die Menschheit mußte deshalb eine lange Zeit in einem Bereich leben, der wesentliche Teile der Wahrheit verbirgt. Sündenfall Verblendung Menschheit TeufelGefalleneEngel Menschheit
  • 97. Matrix5dim:5non-r,non-t EbenederWirklichkeit Himmel © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft Gott Menschheit Matrix5dim:5non-r,non-t Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion GottGottes-Engel unmittelbar-Inspiration Grauzone Sündenfall Verblendung Menschheit TeufelGefalleneEngel Menschheit Die Herrschaft über diesen Lebensraum hat der Teufel. Es ist ganz wichtig, zu verstehen, daß er Wahrnehmung und Denken auf der Erde steuert.
  • 98. An dieser Stelle muß sich der kritische rationale Verstand melden, etwa so: Das hört sich doch alles ein wenig einfach an. Kindlich und irrational. Und überhaupt: Der Teufel - wer glaubt denn an so was? Doch wir müssen aus unserem rationalen Stolz herausfinden: Der Lebensbereich „Erde“ steht unter der Herrschaft des Teufels. Das ist nicht nur ganz offizielle christliche Lehre. Auch über Mohammed und Buddha wird beispielsweise berichtet, daß sie vor ihrer Erleuchtung Dämonen überwinden mußten. Ganz wesentlich ist die Aussage: Der Teufel hat Zugriff auf die Sinne und Zugriff auf das Denken des Menschen. Daraus kann man wieder ganz rational folgern, daß es ihm ein Leichtes ist, sich als Wahrnehmungs- und Beurteilungsgegenstand vor dem 'rationalen 'Menschen zu verstecken. Die Folie vorher sagte es bereits: © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal
  • 99. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Die Wahrnehmung auf Matrix 3 ist über die fünf Sinneskanäle vermittelt (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten) - gegebenenfalls über Instrumente, die die Auflösung der Sinne steigern. Urteilsbildung erfolgt in der Regel über rationales Denken. Diese Folie erhält jetzt eine ganz andere Bedeutung!
  • 100. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal Denn in diesem Bereich der Schöpfung herrschen Irrtum und Lüge. Herrscht die Illusion. Sie ist versteckt – und weil wir innerhalb dieses Bereiches leben – durchschauen wir diese Illusion nicht. Innerhalb dieser Welt gibt es ein großes, in der Regel verdrängtes Maß an Angst und Aggression!TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit Demnach ist das, was uns als gesicherte Realität ‘erscheint’, weit mehr Illusion und Ablenkung von der göttlichen Wahrheit.
  • 101. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit EbenederWirklichkeit Matrix4dim:3r,1t(fraktal) durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik zeichenhaft-Intuition Wir haben jetzt gesehen, daß die Erde in Irrtum und Lüge gehalten wird. Und daß es einen Himmel gibt, der uns eine bessere Welt anbietet. Doch “dazwischen” gibt es die Matrix 4, betrachten wir die Vorgänge hier...
  • 102. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit EbenederWirklichkeit Matrix4dim:3r,1t(fraktal) durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik zeichenhaft-Intuition Es wurde schon gesagt, daß sich in Matrix 4 Wesenheiten aufhalten. Es gibt darunter eine Vielzahl, die sich nicht um die göttlichen Gesetze scheren. Sie treten mit Menschen in Kontakt. Manchmal so, daß es dem Bewußtsein des Menschen zugänglich ist, manchmal so, daß es unbewußt ist. In diesem Schaubild sind vereinfacht nur die gefallenen Engel angegeben.
  • 103. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit EbenederWirklichkeit Matrix4dim:3r,1t(fraktal) durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik zeichenhaft-Intuition Hier herrscht eine große Gefahr, daß die Menschen falsche Botschaften erhalten. Der rationale Mensch glaubt es gar nicht: Es gibt eine ganze Industrie für Mitteilungen aus dieser Welt: Verlage, die fast ausschließlich gechannelte Bücher verkaufen; Seminare, die eine Vielzahl von Technologien lehren, mit denen man Kontakt zu dieser Welt aufnehmen kann u.a.m.
  • 104. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit EbenederWirklichkeit Matrix4dim:3r,1t(fraktal) durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik zeichenhaft-Intuition Hier soll nicht der Fehler gemacht werden, alles, was in Matrix 4 geschieht zu verteufeln. Doch der Hinweis soll ganz deutlich werden: Fast alles, was hier geschieht, ist immer noch nicht in der göttlichen Wahrheit, sondern nur ein Zerrbild des Göttlichen, das von diesen Kräften gezeichnet wird. Typisch für diese Ebene ist, daß jede ‘Gruppe’ glaubt im Recht zu sein.
  • 105. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit EbenederWirklichkeit Matrix4dim:3r,1t(fraktal) durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik zeichenhaft-Intuition Wer mehr wissen möchte über diese Gefahren und Irrtümer, kann gerne die beiden Aufsätze: - Channeling - Schamanismus per eMail bestellen: ralf@maucher.name
  • 106. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit EbenederWirklichkeit Matrix4dim:3r,1t(fraktal) durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik zeichenhaft-Intuition Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression Menschheit Die Einflußnahme der Matrix 4 auf die Matrix 3 geht so weit, daß von dort auch Menschen ‘erleuchtet’ werden. Doch auch hier ist größte Vorsicht geboten. Auch gefallene Engel sind in der Lage, dies zu tun. Im Ergebnis kommt eine verzerrte, nicht-göttliche Botschaft an. Nicht selten führt eine solche fahle Erleuchtung zur Gründung einer Sekte.
  • 107. Matrix3dim:3r,1t(linear) Erde 5Sinneskanäle-Wahrnehmung EbenederWirklichkeit Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal TeufelGefalleneEngel Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression MenschheitMenschheit durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone durch Gottes-Engel: Wahrheit, offenbart Irrtum und Lüge, versteckt Angst und Aggression Menschheit Es ist möglich, aber selten, daß eine Erleuchtung sich wirklich aus dem göttlichen Licht speist. Hier liegt die große Chance, an göttliche Weisheit zu gelangen, sie wird regelmäßig nicht erkannt. GottGottes-Engel Matrix5dim:5non-r,non-t unmittelbar-Inspiration EbenederWirklichkeit Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion
  • 108. EbenederWirklichkeit Matrix3dim:3r,1t(linear)Matrix4dim:3r,1t(fraktal)Matrix5dim:5non-r,non-t GottTeufel ErdeHimmel BabylonNeuesJerusalem Wahrheit, offenbar durch Gottes-Engel: Wahrheit, offenbart durch gefallene Engel: Lüge, als “Wahrheit” offenbart Irrtum und Lüge, versteckt Offenheit und Liebe Gesundung Erleuchtung Sündenfall Verblendung Angst und Aggression Gottes-EngelGefalleneEngel Grauzone 5Sinneskanäle-Wahrnehmungzeichenhaft-Intuitionunmittelbar-Inspiration EbenederWirklichkeitEbenederWirklichkeit Die spirituelle Wirklichkeit nach der Lehre der Templer Philosophie Psychologie Physik Wissenschaft “Magie” Schamanismus Alchymie Esoterik Religion Tiefenpsychologie Metaphysik Religion © 2008 Ralf C Maucher labs.euethereal MenschheitMenschheit Menschheit Menschheit

×