„Die Marke ‚Ich‘“Präsentation im pecha kucha-Format: 20 Folien für 20 Sekunden                                            ...
1 – Die Idee des Selbstmarketings: Für die Karriere lernen von erfolgreichen MarkenAls Mensch so profiliert zu sein wie di...
2 – Profil zeigen: Erkennbar sein verschafft Vorteile im BerufEin weiterer Vorteil:Weil wir so ein klares Profil haben und...
3 – Eine Marke sein heißt zu wissen: was macht mich aus?Profil zu zeigen und sich abzuheben, sind wichtige Erfolgsfaktoren...
4 – Markenstrategie: Was macht mich einzigartig?Sich als starke Marke zu entwickeln, heißt zu wissen,•    was einen als Pe...
5 – Wichtig zu wissen, mein USP: was kann so nur ich?Was genau Sie als Mensch auszeichnet, das herauszufinden ist der erst...
6 – Was schätzen Andere an mir besonders?Markenfrage #2 Welchen greifbaren Nutzen habe ich?Das beste Produkt mit dem beste...
7 – Wo bin ich anders als die Anderen?… und wieso ist auch gut soMarkenfrage #3 Setze ich mich von Mitstreitern ab?Gibt es...
8 – Die drei Markenfragen: Anlass für kritische SelbstreflexionFundierte Antworten auf die vorgenannten drei Fragen nach…•...
9 – Die Außendarstellung entscheidet: erwischt werden, wenn etwas gut gelingtAchtung: Nicht verzetteln! Wenn Sie jetzt den...
10 – Punkt 1 von 10: Leidenschaft entdeckenEs folgen 10 Punkte, die die Individualität einer Person ausmachenPunkt 1: Foku...
11 – Punkt 2 von 10: MitbewerberPunkt 2: Wettbewerb: Achte auf Deine Mitbewerber!Solange Sie nicht Einstein oder Picasso s...
12 – Punkt 3 von 10: Meine StärkePunkt 3: Entscheide, ob Du in der Hand schmilzt oder im Mund!Sein Profil findet man nicht...
13 – Punkt 4 von 10: Reibungspunkte bieten und aushaltenPunkt 4: Relevanz: Sei den guten Streit wert!Früher habe ich mich ...
14 – Punkt 5 von 10: Ehrlichkeit währt am längstenPunkt 5: Qualität und Authentizität bei der Verpackung: nicht außen hui,...
15 – Punkt 6 von 10: Nicht verstellenPunkt 6: Echtheit: Paula bleibt Paula, und Horst bleibt Horst. Gut so!Erinnern Sie si...
16 – Punkt 7 von 10: WiedererkennbarkeitPunkt 7: Wiedererkennung: Setze Deinen Anker!Sicher finden Sie es schön, wenn man ...
17 – Punkt 8 von 10: An die ÖffentlichkeitPunkt 8: Werde Aktivist!Das beste Restaurant kriegt keine Gäste, wenn keiner den...
18 – Punkt 9 von 10: Bau es auf und sie werden kommenPunkt 9: In der Kraft liegt die Ruhe!Wer eine starke Marke ist, kann ...
19 – Punkt 10 von 10: Tragfähige Netzwerke schaffenPunkt 10: Lieber 1 Freund als 100 Freundchen!Kennen Sie Leute, die beha...
20 – Fazit: Was gutes Selbstmarketing bringtWo eine Marke ist, ist auch ein AnfangJeder kann von seinem Lieblings-Bäcker l...
Literatur:Jon Christoph Berndt: „Die stärkste Marke sind Sie selbst!“in: Christine Koller / Stefan Rieß (Hg.): Jetzt nehme...
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Zehn Elemente Marke Ich (Berndt)

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Elemente einer Marke Ich. Nach Jon Christoph Berndt.

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  1. 1. „Die Marke ‚Ich‘“Präsentation im pecha kucha-Format: 20 Folien für 20 Sekunden 1
  2. 2. 1 – Die Idee des Selbstmarketings: Für die Karriere lernen von erfolgreichen MarkenAls Mensch so profiliert zu sein wie die Marke Coca-Cola – ist das erstrebenswert?Ja, auch wenn die Analogie vom Menschen zum Konsumprodukt natürliche seineGrenzen hat: Karriere ja, totaler Kommerz nein.Darum hat es Vorteile, eine „Marke“ zu sein: Wir sind etwas Besonderes, etwas Einmaliges. Wir werden nicht übersehen. Die Leute würden uns überall kennen. Sie sind selten enttäuscht von uns, da sie ja unsere Stärken und Schwächen kennen. Die Leute denken an uns, wenn unsere Stärken gefragt sind, und fragen uns als Erstes. 2
  3. 3. 2 – Profil zeigen: Erkennbar sein verschafft Vorteile im BerufEin weiterer Vorteil:Weil wir so ein klares Profil haben und weil wir mit einem Symbol bekannt sind,erkennt man uns überall wieder, wenn man unser Symbol sieht, unser MarkenzeichenWie bei Adidas die Drei StreifenWelche Vorteile das für eine Karriere hat, liegt auf der Hand:Weil man wegen eines starken Profils und eines hohen Erinnerungswertes inSitzungen zuerst an uns denkt,wenn eine unserer Stärken gefragt ist, und nicht an jemand anderen. 3
  4. 4. 3 – Eine Marke sein heißt zu wissen: was macht mich aus?Profil zu zeigen und sich abzuheben, sind wichtige Erfolgsfaktoren.Wie Sie das Besondere aus sich herauskitzeln und eine einzigartige Markenstrategieentwickeln, erfahren Sie in dieser Präsentation.Beispiel:Haben Sie sich jemals gefragt, warum Sie Samstagmorgens immer in den gleichenGeschäften so ziemlich das Gleiche immer wieder kaufen?Weshalb nicht direkt nebenan, wo es beispielsweise noch zwei andere Bäcker,Metzger, Supermärkte etc. gibt?Ist es wirklich nur, weil Ihrer am nächsten liegt? Weil sich die penetrante Werbung aufdie Festplatte in Ihrem Kopf eingebrannt hat?Oder ist es etwas ganz anderes, was sie fast magisch in Ihren Lieblingsladen oder imSupermarkt zu »Ihrer Marke« zieht? 4
  5. 5. 4 – Markenstrategie: Was macht mich einzigartig?Sich als starke Marke zu entwickeln, heißt zu wissen,• was einen als Persönlichkeit einzigartig macht und• wie man diese Essenz aus sich herauskitzelt und• wie man sich mit dieser Marke bekannt macht.Dies macht eine Markenstrategie aus.Beispiel: Stellen Sie sich mal vor, eine Tafel Schokolade zu sein.Mit vielen anderen Tafeln buhlen Sie im Supermarktregal um Kundschaft, Sie wollenbegehrt sein, Sie wollen erwählt werden und locken: Vertrau mir! Kauf mich! Nimmmich mit!Das bedeutet, Sie müssen mit Ihren Reizen wuchern: mit Ihrem Kakaoanteil, IhrerBeschaffenheit, dem Preis, der Optik und der Verpackung, die entweder plastikglattist oder eher leicht angeraut, wo die Finger den geprägten Schriftzug IhresMarkennamens spüren können.Was für eine Schokoladentafel gilt, gilt auch für uns Menschen — klare Positionierungund eindeutige Wahrnehmung begründen auch unseren Erfolg. 5
  6. 6. 5 – Wichtig zu wissen, mein USP: was kann so nur ich?Was genau Sie als Mensch auszeichnet, das herauszufinden ist der erste wichtigeSchritt beim Aufbau Ihrer Markenpersönlichkeit.Stellen Sie sich daher wie ein Markenexperte die drei wichtigsten Markenfragen:Markenfrage #1: Was macht mich ganz besonders? Was unterscheidet mich vonanderen?Fachbegriff: Alleinstellungsmerkmal oder Unique Selling Proposition (USP) 6
  7. 7. 6 – Was schätzen Andere an mir besonders?Markenfrage #2 Welchen greifbaren Nutzen habe ich?Das beste Produkt mit dem besten Verkaufsmerkmal ist nur so gut, wie es begehrtwird:Nur wenn mein sogenanntes Nutzenversprechen (es macht das Leben leichter undviel schöner ...) möglichst viele Menschen interessiert,ja fasziniert, haben Sie die notwendige Relevanz und werden beachtet. 7
  8. 8. 7 – Wo bin ich anders als die Anderen?… und wieso ist auch gut soMarkenfrage #3 Setze ich mich von Mitstreitern ab?Gibt es andere Menschen mit einem vergleichbaren Stärken-Profil und einemvergleichbaren Nutzen, werde ich nur schwerlich Erfolg haben.Dann überspringe ich nicht die Messlatte, die sogenannte Norm, die meineWettbewerber vorgeben. Vielmehr bin ich austauschbar und belanglos oder einNachahmer.Me-Too-Strategien:• Burger King / McDonalds• Apple Smartphone / Samsung & Co. 8
  9. 9. 8 – Die drei Markenfragen: Anlass für kritische SelbstreflexionFundierte Antworten auf die vorgenannten drei Fragen nach…• Besonderheit• Nutzen• WettbewerbsvorsprungUnd eine konsequente Profilierung in ihrem Sinne sind die beste Voraussetzung fürdauerhaften Erfolg.Man sollte sich ehrlich und kritisch hinterfragen: Wieso sollte der Chef gerade mich befördern? Die Müller ist doch viel smarter! Weshalb sollten gerade ich den Vorsitz im Förderverein des Kinderhorts etc. bekommen? Der Vater von Benny packt doch viel kräftiger an, wenn der neue Sand für den Spielplatz kommt! Oder warum sollten ich beim Männerausflug den letzten freien Platz in der Skihütte ergattern? Der Huber hat doch immer die viel leckereren Schnäpse dabei! 9
  10. 10. 9 – Die Außendarstellung entscheidet: erwischt werden, wenn etwas gut gelingtAchtung: Nicht verzetteln! Wenn Sie jetzt denken, Sie müssten es dem Huber gleichtun:Fehlanzeige! Alles richtig zu machen, aber auch nicht mehr, reicht ebenfalls nicht.Es gewinnt nicht der Fleißigste, Kräftigste, Beste oder Schönste, sondern der, der sich amsmartesten positioniert, präsentiert und vermarktet.Sie müssen etwas können – aber die anderen müssen es auch sehen! Wenn eine guteLeistung nicht erkannt wird, hilft sie der Karriere nicht.Gesehen werden, nach den bekannten drei Kriterien:• Besonderheit: was kann so nur ich?• Nutzen: was hilft mir seine Stärke?• Wettbewerbsvorsprung: was kann der wie viel besser als Andere?So kommt es, dass die smarte Müller tatsächlich den Abteilungsleiterposten kriegt. Ihr allzeitkreativer Saustall macht sie einfach so menschlich und sympathisch!Aber vor allem spürt man bei ihr die Hingabe zu ihrem Job und den Mut dazu, etwasGroßartiges zu schaffen.Finden auch Sie heraus, was genau Ihre Leidenschaft, Ihren wahren Antrieb ausmacht,sozusagen Ihre Essenz darstellt! 10
  11. 11. 10 – Punkt 1 von 10: Leidenschaft entdeckenEs folgen 10 Punkte, die die Individualität einer Person ausmachenPunkt 1: Fokus: Finde heraus, wofür Du stirbst!Jeder sollte das machen, wofür er brennt. Nämlich das, was er am liebsten macht undam besten kann; und sonst am besten nichts.Beispiel: Jamie Oliver brennt fürs Kochen; er kann nicht anders. Er bringt Fertigsoßen,Geschirr, Öle und Kochbücher auf den Markt. Aber er würde niemals seinen gutenNamen für die Limited Edition eines Autos oder einen Satz ganz besondererGolfschläger hergeben. Und für Staubsaugerbeutel schon dreimal nicht.Deshalb: Stellen Sie die Frage nach Ihrer Leidenschaft, die Einsame-Insel-Frage: Wasmöchte ich dort unbedingt tun, ohne was kann ich unter keinen Umständen leben?Überlegen Sie nicht zu lange, und fragen Sie Ihren Bauch. Wenn Sie für Ihre Familiesterben könnten, ist das ein wichtiger Hinweis auf Ihren ultimativen Fokus. Wenn Sienun einmal nicht ohne Computer können, auch. Und wenn Sie jeden Tag eine StundeBewegung brauchen wie die Luft zum Atmen, erst recht. 11
  12. 12. 11 – Punkt 2 von 10: MitbewerberPunkt 2: Wettbewerb: Achte auf Deine Mitbewerber!Solange Sie nicht Einstein oder Picasso sind, gibt es immer jemanden, der genausogut ist wie Sie. Wir haben überall ebenbürtige Konkurrenten; in der Arbeit, im Sport,beim Werben um die Dame oder den Herrn des Herzens ...Haben wir uns erst einmal mit dieser Erkenntnis abgefunden und münzen wir sie insPositive um, geschieht etwas Erstaunliches: Sie spornt an, erst zum Nachdenken,dann zum Profilschärfen. Wie unterscheide ich mich dennoch von meinenWettbewerbern und halte sie auf Abstand?Weil der Bienenfleißigste, der Beste und Schönste eben nicht gewinnt, geht es hiervielmehr darum, die eigenen Fähigkeiten auf den Punkt zu bringen, sie attraktiv zuverpacken und nutzbringend zu untermauern. Schokoladenhersteller wie Milka oderRitter Sport richten sich nach ihrer Zielgruppe bieten sollte: So hat Milka den zartenSchmelz und die leckere Alpenmilch, Ritter Sport dagegen die knackigen Zutaten unddie verrückten Sorten. Das differenziert, und jeder hat seine eingeschworenen Fans. 12
  13. 13. 12 – Punkt 3 von 10: Meine StärkePunkt 3: Entscheide, ob Du in der Hand schmilzt oder im Mund!Sein Profil findet man nicht, man muss es entwerfen. Auch Sie haben ein starkes,unverwechselbares Merkmal als elementare Zutat Ihrer starken Marke. Sie solltensich nur die Mühe machen, es zu finden.Beispiel M&M‘sAls 1986 mit M&Ms auf den deutschen Markt kam, fanden wir Treets und Bonitosund Smarties viel besser.Auf der Suche nach einer unverwechselbaren Eigenart erfanden die Marketingleuteden genialen Slogan »Schmilzt im Mund, nicht in der Hand!«Die Zuckerschicht um die Schokolade lässt die Finger sauber, das können Smartiesnicht. Das verhalf M&Ms zum Durchbruch:Schließlich haben alle Eltern gern die Gewissheit, dass die Kids beim Naschen nichtdie Polster versauen.Welchen Stärke finden Sie für sich? 13
  14. 14. 13 – Punkt 4 von 10: Reibungspunkte bieten und aushaltenPunkt 4: Relevanz: Sei den guten Streit wert!Früher habe ich mich immer geärgert, wenn ich kritisiert wurde. Was nimmt der sichheraus, dachte ich, habe die Borsten aufgestellt, wurde schnell kiebig. Heute nehmeich es positiv.Machen Sie das auch so, wenn jemand Sie in der Firma kritisiert oder im Verein amStammtisch! Sehen Sie es bitte einfach mal so: Der andere hat sich Gedankengemacht und nimmt sich Zeit für ein schwieriges Gespräch mit Ihnen. Ist das nichttoll? Müsste er ja nicht! Ihm scheint etwas an Ihnen zu liegen! Das bedeutet, Siehaben etwas zu bieten, eine Anziehungskraft, üben eine gewisse Faszination aus. 14
  15. 15. 14 – Punkt 5 von 10: Ehrlichkeit währt am längstenPunkt 5: Qualität und Authentizität bei der Verpackung: nicht außen hui, innen hui!Kennen Sie auch solche Blender und Schaumschläger mit viel davor und wenigdahinter? Meist werden sie früher oder später durchschaut. Dann ist die Luft raus,und mit Besonderheit und Relevanz ist es Essig: Eine Marke ist in Jahren mühsamaufgebaut und in Sekunden mühelos zerstört.Achten Sie daher bei Ihrer Marke darauf, dass sie innen ist wie außen und außen wieinnen.Manche Menschen sind genau so, wie sie vorgeben zu sein. Wie der UnternehmerWolfgang Grupp zum Beispiel, der Mann mit dem Affen im Werbespot vor derTagesschau. Er sagt, dass er hierzulande 1200 Arbeitsplätze sichert, weil man beiTrigema nur in Deutschland produziert. Weltklasse, der gebräunte T-Shirt-König mitdem himmelblauen Einstecktuch und ebensolchem Binder. Der tut, was er sagt. Derlebt sich selbst, ich würde ihm jeden Gebrauchtwagen abkaufen!Fragen Sie sich bitte, wie Sie selbst Ihre Verpackung und Ihre Qualitäten aufhöchstmöglichem Niveau in Einklang bringen, damit man auch Ihnen diesesVertrauen entgegenbringen mag.- 15
  16. 16. 15 – Punkt 6 von 10: Nicht verstellenPunkt 6: Echtheit: Paula bleibt Paula, und Horst bleibt Horst. Gut so!Erinnern Sie sich an den Kanzlerkandidaten Rudolf Scharping? Der Westerwälderwurde von seinen Beratern für den Wahlkampf 1994 runderneuert: Der Bart mussteab und eine Designerbrille her. Das war nicht mehr Rudolf Scharping und er sprachimmer noch Pfälzer Dialekt. Was nicht echt ist, ist halt falsch, das ist das Problem!Angela Merkel dagegen ist echt bis ins Mark. Hier sind Persönlichkeit und Markeabsolut deckungsgleich: Sie kokettiert mit ihrer Herkunft vom Lande, brachte sie mitdem legendären Barbecue mit George Bush beim G8-Gipfel 2006 sogar meisterhaftauthentisch in Köpfe und Bäuche. Sie scheint dieselbe Frau Merkel wie früher. Ein fastBeispiel für eine gelunge „Marke Ich“.Profitieren Sie davon! Bedenken Sie immer, bei allem, was Sie tun und was Sie lassen:Wo komme ich her? Was ist mir wirklich wichtig, wofür schlägt mein Herz? Fragen Siesich bei jeder einschneidenden Veränderung, ob Ihre Eltern in Ihnen weiterhin dieTochter oder den Sohn erkennen würden. Tun Sie all das, bei dem Sie guten Gefühlsmit Ja antworten können, und lassen Sie alles andere bleiben. 16
  17. 17. 16 – Punkt 7 von 10: WiedererkennbarkeitPunkt 7: Wiedererkennung: Setze Deinen Anker!Sicher finden Sie es schön, wenn man sich an Sie erinnert, auch wenn man IhrenNamen nicht mehr parat hat.Ist das nicht die, die immer diese schönen großen Ohrringe trägt? Das ist doch der,der mit seiner Krawatte noch ins Bett geht! Oder der mit dem roten Halstuch.Wenn das von Ihnen gesagt wird, haben Sie einen Anker gesetzt — unverwechselbarund extrem markenbildend.Dabei muss ein solcher Anker gar nicht teuer sein. Viel wichtiger ist es, dass er zuIhnen passt und Sie ihn konsequent hegen und pflegen.Deshalb haben Teddybären von Steiff einen Knopf im Ohr. Karl Lagerfeld hat denFächer, mit dem er überall herumwedelt. Und Cindy Crawford hat das Muttermal;ohne dieses Markenzeichen wäre sie wohl niemals so berühmt und beliebt geworden.Setzen auch Sie einen starken Anker, der zu Ihnen passt, und das ein Leben lang!Trinken Sie Ihren Kaffee aus dem Glas und machen Sie einen Anker daraus, odertragen Sie Ihre Uhr rechts. 17
  18. 18. 17 – Punkt 8 von 10: An die ÖffentlichkeitPunkt 8: Werde Aktivist!Das beste Restaurant kriegt keine Gäste, wenn keiner den Weg kennt. Der besteRoman wird nicht gelesen, wenn die Verlage keinen Wind davon bekommen. Derbeste Projektmanager kommt auf keinen grünen Zweig, wenn der Abteilungsleiter dieLorbeeren einheimst.Deshalb: Klappern gehört zur Marke! Wenn Sie ganz genau wissen, wofür Sie sterbenund was Sie wirklich exzellent können, streuen Sie es clever und smart unter dieLeute! Das muss nicht so laut und unbarmherzig sein wie in der Speakers Corner imLondoner Hyde Park.Verkünden Sie lieber etwas hintergründiger und subtiler, wofür Sie stehen; dafürumso vernehmbarer und unmissverständlicher. Und nehmen Sie sich Zeit dafür: Esdauert oft eine Weile, bis Sie in dem gigantischen Rauschen überall um Sie herumwahrgenommen werden. (Auch die beste „Marke Ich“ brauchte gut und gern zweiJahre bis zum ersten TV-Auftritt.)Wichtig ist, dass Sie wirklich etwas zu sagen haben, dass Ihre Botschaft nur für Siespricht und für niemand anderen. Dass Sie konsequent sind und immer dranbleiben. 18
  19. 19. 18 – Punkt 9 von 10: Bau es auf und sie werden kommenPunkt 9: In der Kraft liegt die Ruhe!Wer eine starke Marke ist, kann sich entspannt zurücklehnen. Vieles passiert dannvon ganz allein, und Sie müssen sich gar keine übertriebenen Sorgen um dieWahrnehmung Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Qualitäten machen.Thomas Gottschalk hat das früh erkannt und zog schon Anfang der Neunziger nachMalibu. Unsereins hätte das Zittern gekriegt und sich fortwährend gefragt, ob man dadrüben nicht irgendwann vergessen und einfach nicht mehr angerufen wird. Genaudas Gegenteil ist der Fall! Gottschalks Marke ist so einzigartig, stark, echt undGottschalk, dass sie das genauso aushält wie gelegentliche Kritik.Mahatma Gandhi (1869-1948) hat eine sehr gute „Marke Ich“. Ohne bestimmteAbsicht hat er derart viel gut und richtig gemacht, dass seine Botschaft noch heuteleuchtet. Gandhi ist der schöne Beweis dafür, dass es bei markenstarken Menschennicht um Schneller, Höher, Weiter, sondern um das Richtige zur richtigen Zeit geht.Wie ist das bei Ihnen? 19
  20. 20. 19 – Punkt 10 von 10: Tragfähige Netzwerke schaffenPunkt 10: Lieber 1 Freund als 100 Freundchen!Kennen Sie Leute, die behaupten, sie hätten 100 Freunde? Meist unterscheiden sienicht zwischen »Freund« und »Bekannter«.Bei der starken Marke geht es wie beim guten Netzwerk um Qualität. Hier sind es diepersönlichen Qualitäten von Freunden und Bekannten, an denen wir uns reiben undwachsen können. Deshalb ist die Anzahl der Kontakte nebensächlich.Wer ist Ihnen wertvoll, ganz unabhängig davon, ob er Ihnen einen »Nutzen« bringtoder nicht? Stellen Sie diese Überlegungen zuallererst aufgrund IhrerMarkenpersönlichkeit an. Dann spüren Sie auch, wo Sie gern mitmachen möchten.Und das Netzwerken macht Spaß. Außerdem müssen Sie dann nicht überall IhrFähnchen hochhalten, wo ein Lüftchen weht.Tipp: Entscheiden Sie sich für eine einzige gute Online-Plattform.Gehen Sie in einen Sportverein und in einen Förderkreis.Machen Sie entschieden mehr reales Networking als virtuelles und entschieden mehrinformelles als formelles: Was gibt es Schöneres als die Stunden in der Bahn mitdiesem sympathischen Menschen gegenüber heillos zu verquatschen? 20
  21. 21. 20 – Fazit: Was gutes Selbstmarketing bringtWo eine Marke ist, ist auch ein AnfangJeder kann von seinem Lieblings-Bäcker lernen. Wer seine Mechanismen kennt, weißsie sich zunutze zu machen und positioniert sich wie diese Geschäfte als Liebling undklarer Favorit.Faktoren, die in einer komplexer werdenden Welt für Erfolg und Glück wichtiger dennje sind.Halten Sie sich an die 10 Goldenen Regeln, sind Sie bald dieser eine Mensch, dergenau weiß, wofür er steht.Das vermitteln Sie dann auch Ihrer Umwelt — immer und überall — und bestätigendamit den schönen Satz:»Marken erkennt man daran, dass man Sie erkennt.«Und Sie haben Erfolg. 21
  22. 22. Literatur:Jon Christoph Berndt: „Die stärkste Marke sind Sie selbst!“in: Christine Koller / Stefan Rieß (Hg.): Jetzt nehme ich mein Leben in die Hand, Kösel-Verlag 2009 22

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