Social Media Policies

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Vortrag auf der Fachkonferenz der evangelischen Trägerzentralen des Freiwilligen Sozialen / Diakonischen Jahres (FSJ)

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Social Media Policies

  1. 1. #fsj #eisenach Bevor es losgeht Was man beachten sollte, wenn man sich als Organisation oder Mitarbeiter in sozialen Netzwerken engagiert
  2. 2. Tom Noeding
  3. 3. Eine neue Digitale Kluft zieht sich mitten durch unsere Gesellschaft
  4. 4. Social Media (= Gesellschaftliche Medien) ist einSchlagwort, unter dem Soziale Netzwerke undNetzgemeinschaften verstanden werden, die alsPlattformen zum gegenseitigen Austausch vonMeinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.
  5. 5. Online Community Anno 2001
  6. 6. einst:• Foren, Chats, IM, Gästebücher …• Themen standen im Vordergrundjetzt:• Social Networks, Blogs, UGC …• Menschen stehen im Mittelpunkt!
  7. 7. Mediennutzung heute:• selbstbestimmter• zeitsouveräner• interaktiver• kollaborativer• kreativer... aber eben auch anfälliger für Missbrauch!
  8. 8. It‘s a Jungle out there! • Soziale Ansteckungsprozesse • Foren: Problemhypnose10 • Kommentarspam • Cyberstalker • Mobbing • Trolle • You name it …
  9. 9. Social Media und ReputationsrisikenErgebnisse einer explorativen Umfrage unter 8.000 Kommunikationsverantwortlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2011 The Executive Partners Group / RiskNET GmbH / PRGS
  10. 10. 78% der Befragten gaben an, dass die Nutzungvon Social Media die persönliche als auch dieberufliche Reputation maßgeblich beeinflussenkann.
  11. 11. Nur 25% der Befragten gaben an, bereits eineSocial Media-Strategie in ihrem Unternehmendefiniert zu haben.
  12. 12. Bei 61% der Unternehmen wird das Themadiskutiert und die Erstellung einer Social MediaStrategie bzw. Social Media Guidelines befindensich in Vorbereitung.
  13. 13. 85% der Unternehmen erwarten eine starkeZunahme des Risikopotentials auf die Reputationvon Unternehmen und Top-Managern durchstärker frequentierte Social Media Plattformen,Blogs und andere Web 2.0 Dienste im Internet.
  14. 14. Social Media Audit• Wo wird über uns gesprochen?• Wie oft und viel wird über uns gesprochen?• Wer spricht über uns?• Wie ist das aktuelle Meinungsbild über das Unternehmen oder unsere Produkte?• Welche Mitarbeiter engagieren sich bereits in sozialen Netzwerken?• Entspricht das aktuelle Social Media Engagement den Unternehmenszielen und –strategien?
  15. 15. Social Media ZieleHöhere Kundenbindung (kurzfristig)direkter Austausch mit Kunden und InteressentenStärkung der Marke (mittelfristig)Schnelle Aufnahme und Umsetzung von TrendsSteigerung der Bekanntheit (langfristig)Reichweitenzuwachs auf Unternehmens-HomepageNeue Umsatzpotentiale (langfristig)Erschließung neuer Absatzkanäle
  16. 16. Dabei sollte klar sein…Social Media steht nicht für schnellen ErfolgDer nachhaltige Erfolg einzelner Aktivitäten wird sich im gesamtenMarketingmix nur langfristig niederschlagenSocial Media ist kein SelbstläuferSocial Media muss laufend aktiv gestaltet werden, benötigt personelleRessourcen und ist nicht allein ein InvestitionsbudgetSocial Media bietet große ChancenAufbau von höherem Vertrauen in die Marke, Glaubwürdigkeit,Servicequalität, Kundenbindung,…Social Media ist ein spannendes VersuchsfeldAndere Formen der Interaktion schaffen den Raum, Neuesauszuprobieren und umzusetzen
  17. 17. Sind Sie bereit fürSocial Media?
  18. 18. Offenheit prüfenBevor Sie loslegen: Prüfen Sie, ob Social-Media-Plattformen zu Ihrer Unternehmenskultur passen.Sind Sie wirklich bereit, sich derart zu öffnen unddie Kommunikationshoheit abzugeben?Einmal gestartet, ist der Prozess unumkehrbar.
  19. 19. Genau zuhörenVerschaffen Sie sich vorab einen Überblick über das,was über Ihre Organisation im Netz geäußert wird,und von wem.Wer sind die relevanten Multiplikatoren – in Blogs, aufTwitter oder Facebook?Nehmen Sie Kontakt auf, aber manipulieren Sie nicht.
  20. 20. Kritik annehmenUnwahrheiten können Sie korrigieren, Kritik müssenSie ertragen, ernst nehmen und offen damitumgehen – auch mit harscher.Kommentare nur im Extremfall löschen – etwa beiübler Nachrede.Etablieren Sie lieber eine gute Diskussionskultur mitfesten Regeln für alle. Absolut tabu: Das Schwingender juristischen Keule gegen Blogger und Twitterer.
  21. 21. Tricks verbotenVerdeckte PR-Aktionen in eigener Sache oder dasDiffamieren der Konkurrenz in Blogs fliegenschnell auf und beschädigen das Image nachhaltig– schnell auch ausserhalb des Web 2.0.
  22. 22. Dialog führenLassen Sie Raum für Diskussionen und Ergänzungen.Nicht nur informieren und zu Produkten befragen.Profilierungslust ansprechen: Bitten Sie Ihre Nutzer umMithilfe bei Verbesserungsvorschlägen, Listen oderIdeensammlungen.Selbst ein simples Gewinnspiel kann Nähe erzeugen.
  23. 23. ” D & s h t  K
  24. 24. BBDO startet Trainingscenter für Social Media
  25. 25. Social Media Richtlinien Empfehlungen des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.1. Definieren Sie Ziele2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern3. Mitarbeiter müssen authentisch sein4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern6. Gehen Sie mit Fehlern offen um7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen8. Beachten Sie das geltende Recht9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein10. Social Media erfordert kontinuierliches EngagementDownload: www.bvdw.org
  26. 26. Social Media Guidelines OTTO Group
  27. 27. Social Media Leitfaden Daimler AG
  28. 28. Viel Erfolg!tom.noeding@evangelisch.de Twitter: Roquane

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