Inklusion in Kindergaerten und Schulen
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Inklusion in Kindergaerten und Schulen

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  • Aufbau des Vortrags Dank für die Einladung Das Thema war für mich eine erneute Herausforderung mich mit der Thematik neu auseinanderzusetzen Kurz etwas zu meiner Person Vorbemerkungen Modelle können nicht übertragen werden Man muss den Kontext kennen, in dem ein bestimmtes System entstanden und gewachsen ist. Kurzes Eingehen auf historische Entwicklung und Rahmenbedingungen: Integration hat eine mehr als 30 jährige Entwicklung und heute wohl kaum mehr aus unserem Bildungssystem wegzudenken auch Regierungen mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung haben an diesem Grundprinzip nicht gerüttelt, wenn dann wurde ihm mehr oder weniger Beachtung geschenkt, wurden mehr oder weniger finanzielle Mittel bereit gestellt, aber schulische Integration gehört zur Normalität unseres Bildungssystems; das bedeutet jedoch nicht, dass Integration perfekt funktioniert und gelebt wird, wir sind immer noch weit entfernt von einem Idealzustand, wie er in den gesetzlichen Bestimmungen vorgegeben wird. Entwicklung in Südtirol ist eng gekoppelt an die Entwicklung in Italien Italien als Zentralstaat mit zentraler Verwaltung und zentraler Gesetzgebung Südtirol als Brückenland zwischen italienischer integrativ ausgerichteter Schulkultur und den deutschsprachigen Nachbarländern, die damals noch eindeutig und ausschließlich ans Sonderschulen ausgerichtet waren – dahinter stehende Problematik Divergenz zwischen gesetzlichen Vorgaben und Realität Mangelerscheinungen: Vorbereitung der Schulen und Lehrpersonen > ins kalte Wasser geworfen > „wilde Integration“ Ausbildung der Lehrpersonen auch der „spezialisierten Lehrpersonen“ Die Begriffe und deren Bedeutung: Von Anbeginn an verstand man unter schulischer Integration die gemeinsame Beschulung aller Schüler/innen vom 6. – 14. Lebensjahr ohne Ausnahme in der Schule ihres Einzugsgebietes und somit gemeinsam mit den Nachbarkindern. Dies um die Integration auch außerhalb der Schule zu fördern; Integration beginnt bereits im Kindergarten und wird dann mit derselben Gruppe in der Grundschule weitergeführt. In den Mittelschulen, die Schüler/innen aus verschiedenen Ortschaften besuchen, kommen sie dann erstmals mit neuen Gruppen in Kontakt. Grundsätzliche Entscheidungen über den weiteren Schulbesuch müssen von allen Schülern und Schülerinnen erst im Laufe des 8. Schuljahres getroffen werden. > Das nimmt Druck weg und die Unterstufe ist in der Folge automatisch eine Schule der Vielfalt, da sämtliche möglichen Unterschiede bereits vertreten sind.
  • Uneingeschränktes Recht: Beispiele: was bedeutet dies, warum ist es wichtig > soziale Integration Bedeutung der Zuweisung an die Klasse aber zur damaligen Zeit nicht verstanden, weil LP nicht auf diese Aufgabe vorbereitet worden waren

Inklusion in Kindergaerten und Schulen Inklusion in Kindergaerten und Schulen Presentation Transcript

  • Das Beispiel Südtirol - Italien 03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram INKLUSIVE SCHULE INKLUSIVER KINDERGARTEN Visionen und Realität
    • „ Man nehme
    • 2 Kinder mit einer Beeinträchtigung,
    • 2 Kinder mit einer Lernstörung,
    • 2 Kinder mit Migrationshintergrund,
    • und weitere zwei mit italienischer Muttersprache,
    • dazu noch 12 Kinder, die zwar in der „Norm“, von ihren Kompetenzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten her aber zufällig so unterschiedlich sind wie ein Dutzend Fingerabdrücke.
    • Und siehe da: fertig ist die reale Klasse, wie wir sie kennen“
    • ( Zitat aus einem Eintrag in der Lernplattform „Integrative Didaktik II )
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • 03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • Integration als von breiter Mehrheit getragene politische Entscheidung für das gesamte Staatsgebiet seit dem Jahr 1977
    • Vorausgegangen: Einführung der Einheitsmittelschule im Jahre 1962
    • Kaum ausgebautes Sonderschulsystem
    • Integration als Anstoß für Schulentwicklung
    • Überzeugung: das gemeinsame Lernen ist die beste Voraussetzung für alle Schüler, die allgemeine Schule der beste Förderort
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • „ Wo die Integration nicht Widerstand, sondern berufliches Interesse auslöst, wird die Schule kindgerechter und da haben endlich die Behinderten etwas für die sogenannten Normalen getan“ (Ludwig-Otto Roser; 1998
    • http://bidok.uibk.ac.at/library/schoeler-normalitaet.html )
    03/12/2010
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  • Grundlegende Eckpfeiler
      • Für Schüler/innen mit einer Beeinträchtigung:
      • Uneingeschränktes und bedingungsloses Recht auf den Besuch der Grund- und Mittelschule des Einzugsgebietes , sowie der weiterführenden Schulen
      • Recht auf die Zuweisung spezialisierter Lehrpersonen; diese sind gleichwertige Mitglieder der jeweiligen Klassenräte und Gremien auf Schulebene; der Klasse zugewiesen , um die Integration besser zu gewährleisten
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • Ein auf jeden Schüler mit einer Beeinträchtigung abgestimmter Individueller Erziehungsplan
      • mit individuellen Bewertungen
      • Möglichkeit differenzierter Abschlüsse in der Oberstufe
    • Die Feststellung der Beeinträchtigung erfolgt durch die Fachkräfte (Ärzte, Psychologen) der Gesundheitsbezirke
    • Die Sicherstellung der notwendigen therapeutischen Maßnahmen durch die Gesundheitsbezirke
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Warum ein Individueller Erziehungsplan
    • Wir haben in Italien Rahmenlehrpläne für die allgemeinen Schulen,
    • aber keine spezifischen Lehrpläne für spezifische Behinderungsarten/ Störungsbilder
    • Gleiche Diagnose bedeutet nicht gleichen Entwicklungsstand Down-Syndrom ist nicht gleich Down- Syndrom
    • IEP‘s werden für alle Schüler/innen mit einer Funktionsdiagnose erstellt, manchmal auch nur bezogen auf spezifische Maßnahmen
    Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Der IEP
    • Der IEP ist eine Vereinbarung Eltern – Schule – SB zur Förderung einer Schülerin/eine Schülers mit einer Beeinträchtigung für einen bestimmtem Zeitraum – in der Regel 1 Jahr
    • Notwendig dazu, dass
      • Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Partner vereinbart, festgehalten und laufend überprüft werden
    Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Indiv. Erziehungspl. Jahresplan der Klasse RRL Klassenrat Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Interdisziplinäres Team
    • Reduzierung der Klassengrößen (in der Regel 20 Schüler/Klasse in integrierten Klassen mit max. 2 Schülern mit einer Beeinträchtigung)
    • Die Zuweisung von Mitarbeiter/innen für Integration bei Schülern mit einer umfassenden Beeinträchtigung
    • Die Ausstattung der Schulen mit spezifischen Materialien
    • Die notwendigen baulichen Veränderungen
    • Individuelle Begleitung und Beförderung
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • Nicht: welches ist der beste Förderort für einen Schüler, sondern wie kann der Schüler in seiner Schule in seiner Lernentwicklung gut begleitet werden
    • Wie muss der Unterricht gestaltet werden, damit auch Schüler mit einer Beeinträchtigung gewinnbringend daran teilhaben können
    • Engagement , Ressourcen, Energien können/müssen auf die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen und auf die Qualität der Integration gelegt werden
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Inklusiver Unterricht
    • Individualisierung des Lernens ist die oberste Leitvorstellung
  • Schüler sollen erfahren ,
    • dass auch ihr individuelles Lernniveau zum Unterrichtsgeschehen beiträgt und ihre individuelle Arbeit durch ein gemeinsames Thema verbunden ist !
    • Heterogenität als Lernchance!
  • Individualisierter Unterricht
  • Zwei Gruppen-Theorie Individuums-zentrierter Ansatz Kein Unterricht an dem alle zur selben Zeit das gleiche Tun! Es ist normal verschieden zu sein!
    • Seit jeher Verfechter der integrativen Beschulung
    • Arbeitskreis Eltern Behinderter als Vorreiter, aber auch als Bündnispartner
    • Eltern vielfach als kompetente Erziehungspartner für Kindergarten und Schule auch im Rahmen der Individuellen Erziehungspläne
    • Gute Akzeptanz auch von Seiten von Eltern nicht behinderter Kinder
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • „ Wie ist es möglich, dass im Gegensatz zu allen Erwartungen nicht die Schule sich verändert hat, um die Behinderten aufzunehmen, sondern die Aufnahme der Behinderten allmählich die Schule verändert?“
    • (Ludwig-Otto Roser, 1998)
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Was hat Integration bewegt
    • Auf der Ebene der Lehrpersonen
    • Auf der Ebene des Kindergartens, der Schule
    • Auf der Ebene der gesellschaftlichen Bedingungen, der Normen und Werte und deren Auswirkungen auf das Bildungssystem
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Die Entwicklung der Rolle der Integrationslehrperson im Laufe der Jahrzehnte
    • ILP war immer schon der Klasse zugewiesen, wurde aber nicht so wahrgenommen
      • In erster Linie „Stützlehrer“ für die Schüler mit einer Beeinträchtigung
    • Zunehmende Einbindung
      • in die gemeinsame Planung und Verantwortung
      • In die gemeinsame Unterrichtsorganisation und Klassenführung
    • Integrationskindergärtnerinnen und Integrationslehrpersonen als Fachkräfte
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Entwicklungen auf der Ebene der Regellehrpersonen
    • Positive Erfahrungen und Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz
      • Entwicklung der Einstellungen und Haltungen
      • Abbau von Ängsten
      • Mehr Sicherheit im Umgang mit Schülern und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung
      • Differenzierende Angebote
      • Sinnhaftigkeit der Integration für alle Schüler
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Wahrgenommene Schwierigkeiten
    • Im Umgang mit Behinderung und Anderssein, eigene Unsicherheit > dafür bin ich nicht ausgebildet
    • Im Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen
    • In der Differenzierung der Arbeitsaufträge für alle Schüler
    • In der Zusammenarbeit mit Integrationslehrpersonen, im Klassenrat
    • Mangelnde pädagogisch-diagnostische Kompetenz
    • Mangelnde Ausbildung im Umgang mit der Heterogenität in der Klasse
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol - Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Entwicklungen auf der Ebene des Kindergartens, der Schule
    • Kinder, Schüler/innen mit einer Beeinträchtigung gehören zum Alltagsbild von Kindergarten und Schule
    • Verbesserung struktureller Bedingungen für alle:
      • Zusätzliche Räumlichkeiten für individualisiertes und differenziertes Arbeiten
      • Reichhaltiges Angebot an Lehr- und Lernmaterialien
      • Zusätzliches Personal
    • Positiver Aspekt im Bereich Soziales Lernen
    • Vom Lernen im Gleichschritt zu offenen Unterrichtsformen
    • Integrationslehrperson als Bereicherung im Unterricht
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
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  • 03/12/2010 zur Inklusion Von der Integration Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • Didaktische Autonomie
    • „ … die Schulen setzen … die allgemeinen und spezifischen Ziele in Lernwege um, die das Recht aller Schüler und Schülerinnen auf Bildung und Erziehung gewährleisten. Sie erkennen und nutzen die Fähigkeiten jedes Einzelnen, indem sie alle zweckdienlichen Maßnahmen treffen, um den Bildungserfolg zu erreichen.“ (Art. 6, Abs 1)
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • „ Unterschiedlichkeit bedeutet Reichtum, denn daraus erwachsen beziehungsreiche Lernsituationen, die zu größerem, individuellem und gemeinsamen Lerngewinn führen. Das Konzept der inklusiven Bildung erkennt in der Vielfalt menschlicher Ausdrucksformen einen besonderen Wert .“
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • 03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol - Edith Brugger-Paggi
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  • 03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol - Edith Brugger-Paggi
  • 03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol - Edith Brugger-Paggi
    • „ Die Schule baut durch einen auf dem Grundgedanken der Inklusion beruhenden Unterricht die Haltung auf, Unterschiede der Personen und Kulturen als Bereicherung zu verstehen und dem Anderssein mit Respekt und Offenheit zu begegnen.
    • Im Mittelpunkt aller Bildungstätigkeiten stehen die Kinder und Jugendlichen in ihrer Einzigartigkeit ... Dabei spielen die Individualisierung und Personalisierung der Lernprozesse eine bedeutsame Rolle
    • Dies geschieht nicht durch Separierung, sondern durch persönliche Wahlmöglichkeiten und differenzierte Förderung im gemeinsamen Unterricht “
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  • Inklusion in der Oberstufe
    • Seit 1987 gesetzlich verankert
    • Freie Wahl der Oberschule ohne Bindung an Notendurchschnitt bzw. Schweregrad der Beeinträchtigung
    • Möglichkeit differenzierter Abschlüsse
    Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
  • 03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol - Edith Brugger-Paggi
    • Es besteht im Team ein gemeinsames Unterrichtskonzept
    • Alle Lehrpersonen und pädagogischen Fachkräfte fühlen sich für alle Kinder/Schüler/innen verantwortlich
    • Es bestehen im Team konkrete Kompetenzen im Erkennen individueller Bedürfnisse
    • Die Teammitglieder verfügen über Wissen auf unterschiedliche Bedürfnisse und Kompetenzen angemessen zu reagieren
    • Diese Kompetenzen werden ausgetauscht und führen zu einer erhöhten Professionalität bei allen Teammitgliedern
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    • Es gibt für alle Kinder/Schüler/innen die Möglichkeit Aufgaben zu bewältigen, die ihrem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechen
    • Allen Kindern werden Entwicklungen zugetraut
    • An alle Kinder werden hohe Erwartungen gestellt
    • Man ist bemüht, die Barrieren für Lernen und Teilhabe für alle Kinder, Schüler/innen zu beseitigen (s.a. Index für Inklusion).
    • http://www.blikk.it/blikk/angebote/reformpaedagogik/rp83100.htm
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    • Schlüsselfigur und Garant für die Umsetzung einer inklusiven Schule
    • Wie:
      • Durch die Entwicklung einer gemeinsamen Vision im Schulprogramm und im Unterricht
      • Durch Wertschätzung
      • Durch die Schaffung eines kooperationsfördernden Klimas in der Schule
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    • Durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen
      • Raumgestaltung und Raumnutzung
      • Unterrichtszeiten – Lernzeiten –
      • Zeitstrukturen für Planung und Gespräche
      • Materialien
      • optimalen Einsatz des Personals
      • Fort- und Weiterbildung
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    • Auch in einer inklusiven Schule wird es weiterhin besondere Rechte und Maßnahmen für Schüler mit einer Beeinträchtigung geben
    • Schulen vorbereiten, aber nicht warten bis alles perfekt ist; auch der „normale UNTERRICHT IST NICHT IMMER PERFEKT
    • Von den guten Beispielen ausgehen: Machbarkeit überzeugend weitergeben s.a. Jakob-Muth-Preis
    • Unterstützungsmaßnahmen zugestehen, sie nicht als Bedingung setzen
    • Integrationslehrpersonen als Teil des Lehrerkollegiums
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    • Ausbildung aller Lehrpersonen in Richtung „inklusive Schule, inklusiver Unterricht“
    • Rolle der Schulführungskräfte
    • Kontinuierliche Weiterbildung und Begleitung auf Schulebene
    • Nutzung der bestehenden Kompetenzen; inklusive Unterstützungssysteme
    • Auf verschiedenen Ebene parallel arbeiten
    03/12/2010 Inklusive Schule und inklusiver Kindergarten in Südtirol – Edith Brugger-Paggi – Susanne Abram
    • Inklusive Pädagogik ist eine Zu-Mutung
      • ich mute allen Kindern Begabungen zu
      • Ich mute allen pädagogischen Fachkräften, aber auch den Verwaltern und Gesetzgebern Kreativität zu, um sich auf dieses Konzept einzulassen
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