Referenzrahmen für nachhaltige Stadtentwicklung

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Referenzrahmen für nachhaltige Stadtentwicklung

  1. 1. Referenzrahmen für nachhaltige Stadtentwicklung 1
  2. 2. Was ist der RFSC? 2 Was ist der RFSC?
  3. 3. Ein Toolkit für Städte • ein interaktives Webtool • erleichtert den Dialog über nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung 3 – innerhalb von Städten – zwischen Städten – mit örtlichen Interessenvertretern – sektorübergreifend – auf verschiedenen politischen Ebenen (lokal, regional, national, europäisch) – auf unterschiedlichen Governance-Ebenen
  4. 4. Inhalt des Tools 4 Inhalt des Tools
  5. 5. Die drei Hauptbereiche des RFSC 5
  6. 6. Das Profil Ihrer Stadt/Institution − Beschreiben Sie Ihre Stadt − Fügen Sie Dokumente, Fotos usw. hinzu − Sie können vorhandene 6 − Sie können vorhandene Dokumente verwenden − Entscheiden Sie, was für andere Städte nützlich ist, um den Austausch und das Lernen voneinander anzuregen
  7. 7. Vernetzung/Erfahrungen teilen - Suchmaschine, um andere Städte zum Austausch und 7 zum Lernen voneinander zu finden - Verzeichnis von Städten und Institutionen - Fallbeispielkatalog
  8. 8. Drei Bewertungstools 1. Checklisten-Tool, um die Entwicklung einer nachhaltigen Strategie zu unterstützen 2. Qualitatives Bewertungstool, 8 2. Qualitatives Bewertungstool, um den integrierten Ansatz zu bewerten 3. Quantitatives Bewertungstool mit Indikatorenkatalog Treffen Sie eine Auswahl gemäß Ihrer Bedürfnisse!
  9. 9. 3 Haupttools Checkliste zur Entwicklung einer nachhaltigen Stadtentwicklungsstrategie 9 Prüfen Sie, ob eine Strategie oder ein Projekt auf integrierte Weise entwickelt wurde Erstellen Sie ein Monitoringsystem, um eine Strategie oder ein Projekt zu bewerten
  10. 10. Der „Kern“ der 3 Tools 25 Ziele zur nachhaltigen Stadtentwicklung • decken europäische Ziele und Prinzipien ab • motiviert durch Praktiken in ca. 200 europäischen Städten 10 • motiviert durch Praktiken in ca. 200 europäischen Städten • eingeteilt in die 4 Säulen der Nachhaltigkeit – Wirtschaft – Soziales – Umwelt – Governance • konkrete detaillierte Unterziele für jedes Ziel, welche eine weitere Diskussionen anregen
  11. 11. Tool 1: Entwicklung einer Strategie oder eines Projekts Trägt durch eine Checkliste zur Entwicklung einer nachhaltigen Stadtentwicklungsstrategie bei ... in Übereinstimmung 11 ... in Übereinstimmung mit: − den eigenen Prioritäten einer Stadt − europäischen Zielen und Prinzipien − allgemeinen und konkreten Zielen
  12. 12. Tool 2: Prüfung des integrierten Ansatzes Hilft, den integrierten Ansatz einer Strategie oder eines Projekts für eine Stadt zu prüfen −durch eine Checkliste von Fragen 12 −durch eine Checkliste von Fragen − gestützt auf die Vision einer europäischen nachhaltigen Stadt − regt Diskussionen an − positive oder negative Auswirkungen? − Konflikte oder Synergien durch Ziele? − veranschaulicht die Ergebnisse
  13. 13. Tool 3: Erstellung eines Monitoringsystems Hilft, den Fortschritt auf lange Sicht zu überwachen einschließlich: – 33 empfohlener Schlüsselindikatoren (z. B. EU 2020) 13 Schlüsselindikatoren (z. B. EU 2020) – einiger Zielwerte – einer großen Sammlung weiterer nützlicher Indikatoren – der Möglichkeit, eigene Indikatoren hinzuzufügen – einer Tabelle zur Erstellung eigener Monitoringsysteme
  14. 14. Die Funktionalitäten des RFSC 14 Die Funktionalitäten des RFSC
  15. 15. Bewerten, prüfen und überwachen Alle Arten (integrierter) städtischer und regionaler Strategien – z. B. Stadt- und Raumplanung, integrierter Stadtplan, Gemeindeplan nachhaltiger Entwicklung, strategischer Entwicklungsplan, integrierter Stadtentwicklungsplan – ggfs. auch mit einem Schwerpunkt auf Strategien in benachteiligten 15 – ggfs. auch mit einem Schwerpunkt auf Strategien in benachteiligten Stadtquartieren Alle Arten städtischer und regionaler Projekte – z. B. Entwicklung/Bewertung/Aktualisierung der Agenda 21, Entwicklung eines Öko-Stadtteils, städtische Erneuerungs- /Sanierungspläne, Revitalisierung städtischer Straßen/Bereiche, Umweltaktionsplan, Fahrradprojekt, Entwicklung eines Technologiezentrums usw. – auch mit einem Schwerpunkt auf Projekte in benachteiligten Stadtquartieren
  16. 16. Welche Vorteile bietet der RFSC? 16 Welche Vorteile bietet der RFSC?
  17. 17. Bessere Kommunikation • über nachhaltige und integrierte Strategien und Projekte • innerhalb und zwischen verschiedenen Gruppen – Fachabteilungen in der Stadtverwaltung – gewählte Vertreter – Planer, Praktiker und Experten 17 – Planer, Praktiker und Experten – Bürger und Akteure – auf verschiedenen politischen Ebenen und in Mehrebenensystemen (lokal, regional, national, europäisch) • durch die Darstellung und Erklärung von Entscheidungsprozessen – vergleicht die Auswirkungen und Ergebnisse verschiedener Alternativen – verbessert die Koordination – liefert Gründe für getroffene Entscheidungen
  18. 18. Bessere Ergebnisse • machen städtische Strategien und Projekte nachhaltiger • fördern integriertes Denken und Handeln – erhöhen das Erkennen möglicher Synergien – warnen vor möglichen Lücken und Konflikten 18 – warnen vor möglichen Lücken und Konflikten – schaffen auf lange Sicht Kostenersparnisse • bewerten den Fortschritt im Laufe der Zeit – zeigen möglichen Anpassungsbedarf • erweitern Kapazitäten in der Stadtentwicklung – ermöglichen schrittweises Lernen mit einem starken Fokus auf den Prozess – bieten nützliche Beispiele und Fallbeispiele aus anderen Städte – ermöglichen Austausch mit und Lernen von anderen Städten
  19. 19. Hintergrund des RFSC 19 Hintergrund des RFSC
  20. 20. Hintergrund und politischer Kontext Entscheidungen der EU-Minister für Stadtentwicklung • Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt (2007) – Förderung eines integrierten Ansatzes – Besondere Aufmerksamkeit für benachteiligten Stadtquartiere 20 – Besondere Aufmerksamkeit für benachteiligten Stadtquartiere • Marseille Statement (2008) – Entwicklung eines Tools für Städte zur Umsetzung der Leipzig Charta – Initiierung des „Referenzrahmens“ durch Frankreich • Die Erklärung von Toledo (2010) – Prototyp des RFSC – Test des RFSC mit einer größeren Anzahl von Städten (66) • Posen (2011) – Verbesserung und Verbreitung bei europäischen Städten
  21. 21. Eine gemeinsame europäische Initiative • Netzwerke von Städten und lokalen Gebietskörperschaften (RGRE, Eurocities, ICLEI) • Mitgliedstaaten der EU • Europäische Kommission (GD REGIO) 21 • Mehrstufige Arbeitsstruktur – Urban Development Group (politischer Begleitausschuss) – Member States and Institutions Group (MSI Group) – National Support Groups – Managementteam (gemeinsame Führung: Frankreich, GD REGIO, Dreierpräsidentschaft) • Kompetenz und Support – CSTB (technischer Experte, Webmaster) – National Support Groups – Platform31, ICLEI und RGRE (RFSC-Sekretariat, Information, Schulung)
  22. 22. Eine gemeinsame europäische Plattform Keine Bewertung oder Beurteilung von Städten aber kritische Selbstbewertung von Städten und bewusste Entscheidungsfindung Keine Standardisierung der Stadtentwicklung aber Bereitstellung eines Diskussionsforums 22 aber Bereitstellung eines Diskussionsforums auf nationalen Kontext und lokale Situation anpassbar Keine Bewertung oder Klassifizierung von Städten aber ein Vergleich verschiedener Ansätze und Ergebnisse Keine Verpflichtung für Städte, keine Voraussetzung zur Förderung aber Städte tragen zu gemeinsamen europaweiten Zielen bei Keine Gebühren für Städte, keine finanzielle Unterstützung aber E-Learning, Austausch und Erweiterung von Kapazitäten
  23. 23. Erste Schritte mit dem RFSC 23 Erste Schritte mit dem RFSC
  24. 24. Kontakt Sekretariat info@rfsc.eu Zugang zu RFSC und zum RFSC-Sekretariat rfsc.eu 24 Als Besucher • RFSC ist einfach zu erkunden • Alle Tools und Benutzerhandbücher sind verfügbar • Kein Teilen und Vernetzen • Keine Sicherung der Arbeit notwendig Als RFSC-Stadt • Teilen, vernetzen und lernen • Alle Strategien und Projekte später verfügbar für weitere Entwicklungen/Überprüfungen • Umfangreiche Unterstützung durch das RFSC-Sekretariat

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