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    hieronymus bosch hieronymus bosch Presentation Transcript

    • Hieronymus Bosch (1450 bis 1516 nach Christus)
      • Der niederländische Maler, Hieronymus Bosch, eigentlich Jheronismus van Aken wurde um 1450 in Herzogenbusch geboren.
      • Er war ein Maler des ausgehenden Mittelalters an der Schwelle zur Neuzeit. Er hat ein bis heute faszinierendes und nachwirkendes Gesamtwerk hinterlassen, das sich in der Interpretation jeder einfachen Deutung entzieht.
      • Die Lehrzeit verbrachte er in der Werkstatt seines Vaters. Über seine Bilder gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. Fernab von den Zentren der altniederländischer Malerei schuf er in der Folgezeit eine eigene, fantastische Bildsprache, welche oft auch noch heute rätselhaft und vieldeutig erscheint. …
      • … So auch sein Meisterwerk das Triptychon "Der Garten der Lüste". Der linke Flügel stellt den Garten Eden und der Mittelteil eine Massenorgie dar. Auf dem rechten Flügel werden die höllischen Qualen der Sünder gezeigt.
    • Der Garten der Lüste
      • Dieses außergewöhnliche Bildwerk im Prado zu Madrid, bestehend aus einer großen Mitteltafel und zwei beidseitig bemalten Holzflügeln , hat die Menschen von je her in seinen Bann gezogen. In zusammengeklapptem Zustand ist die noch unbewohnte Erde in gänzlich farblosem Grisaille zu sehen. Beim öffnen der beiden Flügel entfaltet sich im Innern des Triptychons eine überwältigende Farbenpracht und besonders im Mittelbild ein Gewusel von nackten Menschen und Tieren in üppiger Vegetation, so dass der Gegensatz nicht größer sein könnte. Adam und Eva , die auf dem linken Innenflügel mit Gottvater im Paradiesgarten zu sehen sind - ohne (und das ist für das Verständnis des Werks wichtig) einen Hinweis auf den Sündenfall, diese beiden haben sich in einem offenbar fortwährenden Paradies lustvoll vermehrt. Alterslos und der reinen Daseinsfreude hingegeben bewegen sich ihre Kinder und Kindeskinder durch ein Gestalt gewordenes Utopia, zu welchem der rechte Innenflügel die Hölle als nächtliches Gegenstück offeriert.
      • Die erhalten gebliebenen Bilder von Bosch sind nur die Gemälde auf Holztafeln und einige Zeichnungen auf Papier.
      • Er arbeitete für die städtische Elite und den niederländischen Hochadel. Zu seinen bedeutendsten Auftraggebern gehörte der regierende Fürst der Niederlande Erzherzog Philipp der Schöne und sein Hof. Triptychen wie „Der Heuwagen“ und „Der Garten der Lüste“ waren mit ihren Motiven eindeutig nicht für einen Altar gedacht, sondern zur Belehrung und Unterhaltung eines höfischen Publikums.
      • Er wurde weltberühmt, weil er als einer der Ersten die Ängste aus den Köpfen der mittelalterlichen Bevölkerung auf die Leinwand bannte.
      • Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele Theorien über die eigentliche geistige Gesinnung des Malers entwickelt und viele Spekulationen gemacht. Tod, Jüngstes Gericht, Himmel und Hölle sind Themen, die Bosch hauptsächlich beschäftigten.
      • Er verstieß mit seinen neuartigen Bildnissen von Heiligen, die von grotesken Kreaturen wie Dämonen, Tieren, Halbmenschen oder Halbtieren bedrängt werden, gegen die  bestehenden Konventionen der Gotik und positionierte sich im malerischen Sinne deshalb ins Abseits.
      • Hieronymus Bosch verwendete in vielen seiner Bilder immer wieder dieselben Symbole, deren Bedeutung heute teils durch Texte überliefert ist, teils sich durch das Vergleichen seiner Werke mit anderen ergibt.
    • Symbole
      • Der Bär steht für die Todsünde „Zorn“
      • Die Kröte – steht für „Verdorbenheit“
      • Der Pfeil signalisiert ebenfalls „das Böse“, .
      • Der Dudelsack ist eine Anspielung auf die Todsünde „Wollust“.
      • Die Eule kann in christlichen Bildern nicht im antik-mythologischen Sinn als Symbol der Weisheit interpretiert werden.
      • Bosch hat die Eule in vielen Bildern untergebracht, er setzt sie dabei manchmal in den Kontext zu Personen, die sich heimtückisch verhalten oder einer Todsünde verfallen sind. Deshalb wird vielfach angenommen, dass sie als Nachttier und Raubvogel für das Böse steht und Torheit, geistige Blindheit und die Unbarmherzigkeit alles Irdischen versinnbildlicht.
      • Die Deutung von Symbolen hängt sehr von ihrem jeweiligen Bildkontext ab, sodass positive Symbole: wie der Schwan, der im Zusammenhang mit Maria Reinheit und Keuschheit bedeutet, in anderen Bildkontexten das Gegenteil bedeuten kann. So ziert er auf einer Fahne ein Haus, das durch andere Symbole eindeutig als Bordell ausgewiesen ist.
    • Der Heuwagen
      • Das Thema des Triptychons, das auf der Mitteltafel dargestellt ist, wurde einem flämischen Sprichwort entnommen: "Die Welt ist ein Heuwagen; jeder rafft davon alles an sich, was er vermag" Hieronymus Bosch gibt mit seinem Triptychon eine Darstellung von Vergänglichkeit irdischer Dinge. Das Heu bzw. der Heuwagen galt zu Boschs Zeiten als Symbol der Vergänglichkeit wie auch der Habsucht - die Sinnlosigkeit der menschlichen Gier erweist sich so gerade in der Wertlosigkeit des Gerafften. Doch nicht nur die Habgier wird angeprangert, in der Gruppe auf dem Heuwagen finden wird die Wollust angsprochen, in den Würdenträgern den Hochmut, in der Hölle werden Sünden wie Freßgier oder Neid bestraft. So erweist sich Boschs Triptychon von der Entstehung, Ausbreitung und Bestrafung des Bösen als eine ungewöhnliche Weltgerichtsdarstellung.
    • Der Aufstieg in das himmlische Paradies Tod eines Geizhalses
    • Die sieben Todsünden
    • Der Gaukler(auch „Der Taschenspieler“ genannt)