User Stories und Anforderungsmanagement - Pixelpark

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User Stories, eingebettet in einen moderierten Prozess, gelebt durch einen mündigen Product Owner, sind die Grundlage für ein besseres Anforderungsmanagement für bessere digitale Produkte.

Von Jens-Christian Jensen auf der IA Konferenz 2013 in Berlin.

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User Stories und Anforderungsmanagement - Pixelpark

  1. 1. User StoriesBessere Produkte mit einer moderierten Anforderungsaufnahme auf Basis von User StoriesBerlin, 03.05.2013
  2. 2. |Foto von: Bettina von Pixelpark.
  3. 3. |Ich hab schon mal einen Vortrag auf derIA Konferenz gehalten.Damals ging es um User Centered Designund endete so:
  4. 4. |
  5. 5. |Was sind unsere Erfahrungen?
  6. 6. || 6© p i x e l p a r kGanz oder gar nicht: Entweder ist einProjekt agil, oder halt nicht.
  7. 7. || 7© p i x e l p a r kAgile Projekte sind nicht nur eineSammlung von Artefakten, Meetings undRollen.
  8. 8. || 8© p i x e l p a r kDie eigentliche Herausforderung ist, einTeam zu einem agilen Team zu machen.
  9. 9. |Was ist der Schlüssel für gute agileProjekte?
  10. 10. |Es ist das Anforderungsmanagement.
  11. 11. |Hilfsmittel beimAnforderungsmanagement: User Stories.
  12. 12. |Wir können uns auf zwei Wegen demThema User Story nähern.Foto von: thomaspix, http://www.flickr.com/photos/thomaspix/4968284352/ (CC-Lizenz)
  13. 13. |WarumWieFoto von: thomaspix, http://www.flickr.com/photos/thomaspix/4968284352/ (CC-Lizenz)
  14. 14. |Das WieWie funktioniert das mit den User Stories?
  15. 15. || 15© p i x e l p a r kDefinition User Story, Mike Cohn„Eine User Story beschreibt eineFunktionalität, die entweder für einenUser oder einen Käufer [...] von Wert ist.“
  16. 16. || 16© p i x e l p a r kDas Format einer User Story„Wer macht was, um was zu erreichen.“
  17. 17. || 17© p i x e l p a r kVorteil User StoriesBei der Arbeit mit User Stories nehmenwir dadurch bewusst die Rolle desNutzers oder unserer Kunden ein.Dadurch wird die Kommunikation im Teamfokussierter und relevanter.
  18. 18. ||Der Konferenzbesucher schaut während der Konferenz mit seinem iPhone auf der Websitenach den nächsten beiden Vorträgen, damit er sich entscheiden kann in welchen er geht.Der Interessierte recherchiert vor dem Kauf der Karte nach dem Programmheft, um zuentscheiden, ob sich der Besuch der IA Konferenz lohnt.Der Interessierte kauft ein Ticket für die IA Konferenz, weil er sonst nicht rein darf.Der Besucher sucht auf der Website nach der Konferenz nach den Slides, weil er etwasspannendes, was er gehört hat, nachlesen möchte.Der Veranstalter stellt Tickets für die Early Birds, die Redner und die „normalen“ Besucher ein,um Einnahmen zur Finanzierung der Konferenz zu generieren.18Beispiele© p i x e l p a r k
  19. 19. ||Als Datenbank System soll Postgres genutzt werden.Die Website soll mit Responsive Webdesign umgesetzt werden.19Leider keine User Stories.© p i x e l p a r k
  20. 20. || 20© p i x e l p a r kWas sind Kriterien für eine „gute“User Story?
  21. 21. || IndependentEine User Story soll nicht von einer anderen User Story abhängig sein. NegotiableUser Stories sind keine Verträge, sondern dienen als Gesprächsgrundlage und könnengemeinsam weiterentwickelt werden. Valueable für User oder KundenEine User Story stellt immer einen Vorteil für den Nutzer oder den Auftraggeber dar. EstimatableEine User Story ist schätzbar, das heißt sie ist nicht unkonkret und das Umsetzungsteamhat die Erfahrung diese zu schätzen. SmallEine User Story hat die richtige Größe. TestableEine User Story ist testbar.21Kriterien für eine gute User Story© p i x e l p a r k
  22. 22. || 22© p i x e l p a r k„Ok, dann schreibe ich jetzt halt Kartenund schieb sie dem Entwickler rüber.“Nein.
  23. 23. || 23© p i x e l p a r kArbeiten mit User Stories heißt auch:Darüber sprechen und testen.Card, Conversation, Confirmation.
  24. 24. ||
  25. 25. |WarumWieFoto von: thomaspix, http://www.flickr.com/photos/thomaspix/4968284352/ (CC-Lizenz)
  26. 26. |Das WarumDie Frage nach dem tieferen Sinn.Warum sind User Stories so ein wichtigesThema?
  27. 27. || 27© p i x e l p a r kDas agile Vorgehen ist die Grundlage fürProdukte, die am Ende das können, waswirklich für einen Erfolg ausschlaggebendist.Warum?
  28. 28. | 28© p i x e l p a r kUserCenteredEine Lösung, dieder Nutzer brauchtund auch versteht.ObjectiveFocusedEine Lösung, dieunserem Kundenwas bringt.1. Wir bauen Lösungen, die Kunden undNutzer glücklich machen müssen. Genaudiese Schnittmenge zu treffen ist in kleinenSchritten einfacher, als in einem Wurf.
  29. 29. | 29© p i x e l p a r k2. Einsatz zeitgemäßer Technologien, wiez.B. Responsive Webdesign, sind nichtmehr im Wasserfall Model sinnvollumsetzbar.
  30. 30. | 30© p i x e l p a r k3. In der Planungsphase haben Kunden undAgentur meistens ein falsches Bild vomEndprodukt.
  31. 31. || 31© p i x e l p a r kFazitWir wissen am Anfang eines Projektsnicht, was wir am Ende konkret habenwerden.Und genau das muss moderiert werden!
  32. 32. || 32© p i x e l p a r kModernes Anforderungsmanagementbedeutet ein Produkt während derUmsetzung inhaltlich zu entwickeln undfertigzustellen.Anforderungsmanager sindProduktmanager!
  33. 33. || 33© p i x e l p a r kUmso besser wir diese Rolle desProduktmanagers leben, destowahrscheinlicher bekommen wir am Endeauch ein tolles Produkt!
  34. 34. || 34© p i x e l p a r kDrei Thesen für ein besseresAnforderungsmanagement.
  35. 35. || 35© p i x e l p a r kThese 1Ein erfolgreiches Produkt braucht einenProduct Owner, der dasAnforderungsmanagement verkörpert.
  36. 36. || 36© p i x e l p a r kUsab.IABEText FEFEScrumMasterProductOwnerUmsetzungsteamDefiniert das Produkt und istSchnittstelle zum Userund zum KundenImmer die Experten, die für einbestimmtes Produkt benötigt werden.Steuert denProzess.Die Rolle Product Owner nach Scrum istideal für den Anforderungsmanager.
  37. 37. || Der Product Owner hat den Draht zu dem Nutzer Der Product Owner hat das Business des Kunden verinnerlicht und bringt dieses in dasTeam Er ist verantwortlich für den Produktnutzen und priorisiert die Anforderungen in einemBacklog Der Product Owner ist nicht Teil des Umsetzungteams37Eigenschaften des Product Owner© p i x e l p a r k
  38. 38. || 38© p i x e l p a r kThese 2Mit einer Produktvision entsteht einbesseres Produkt.
  39. 39. || 39© p i x e l p a r kDer Product Owner hat die Aufgabe dieProdukt Vision zu erarbeiten und demTeam ständig zu erklären.
  40. 40. || 40© p i x e l p a r kThese 3Schluss mit der von der Konzeptiongeführten Wertschöpfung – Lasst dasUmsetzungsteam das Produkt kreieren.
  41. 41. || 41© p i x e l p a r kEine Aufgabe wird im Team immer vondem gelöst, der sich am ehesten geeignetfühlt.Es ist nicht immer sinnvoll den Konzepterstarten zu lassen.
  42. 42. ||
  43. 43. || 43© p i x e l p a r kDu musst Dich entscheiden. Bist DuUmsetzungsteam oder Product Owner?Usab.IABEText FEFEUmsetzungsteamProductOwner„Konzepter“ ist nur eine Stellenbeschreibung, was ist DeineRolle?
  44. 44. || 44© p i x e l p a r kThese 4Nutzt User Stories, um Euch regelmäßigmit dem Team abzustimmen.
  45. 45. ||Im Estimation Meeting stellt der Product Owner seine User Stories vor und bespricht siemit dem Team. Unklare und unwichtige Stories werden in einem Workshop identifiziert.Durch die Regelmäßigkeit sind Anforderungen zum Sprint Start im Team bekannt.45Regelmäßiges Abstimmen im Estimation Meeting© p i x e l p a r kSprintsEstimationMeetingz.B. 1 Woche
  46. 46. |FazitIch glaube an eine Welt ...
  47. 47. |Fazit... in der Product OwnerUmsetzungsteams mit der Vision, dennötigen Informationen und Prioritätenversorgen, damit diese das beste Produktbauen können.
  48. 48. |FazitUser Stories, eingebettet in einenmoderierten Prozess, gelebt durch einenmündigen Product Owner, machen diesmöglich.
  49. 49. Danke.
  50. 50. ||Die in dieser Präsentation erarbeiteten Gedanken und Vorschläge sind geistiges Eigentum derPixelpark AG und unterliegen den geltenden Urhebergesetzen. Die ganze oder teilweiseVervielfältigung sowie jede Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.Jens-Christian JensenDirector Beratung & KonzeptionPixelpark AGBergmannstraße 72D-10961 Berlin+49 30 5058-1837jens.jensen@pixelpark.com@GibKettewww.pixelpark.com50Impressum© p i x e l p a r k

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