NPK2011: Die Würde der Pflegenden ist unantastbar?!

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Ali Celik – Pflegezentrum Krefeld

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NPK2011: Die Würde der Pflegenden ist unantastbar?!

  1. 1. Ali Celik
  2. 2. Pflegende leisten tagtäglich unter teilweise sehr schlechten Rahmenbedingungen herausragende Arbeit... ...und dennoch mangelt es anWertschätzung und Anerkennung!
  3. 3. Darüber hinaus werden Pflegendeund Pflegeeinrichtungen unter einenGeneralverdacht gestellt, schlechte Pflege zu erbringen oder gar zu betrügen!
  4. 4. Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen istVerpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
  5. 5. Arbeitgeber Wer ist für dieWürde der Kostenträger  Pflegende Pflegenden Würde verantwortlich? Poli7k  Gesellscha5 
  6. 6. Wünschenswerte Situation?Die 3 „Z“s für die Pflege nach Prof. Dr. Grond Zeit Zuwendung Zärtlichkeit
  7. 7. Aktuelle SituationDie 3 „D“s in der Pflege Dokumentation Druck Dauerstress
  8. 8. Aktuelle Situation Regelmäßig und oft unangemeldetwerden Pflegeeinrichtungen geprüft, mehr als jeder andere Beruf im Gesundheitswesen!
  9. 9. Prüfungen in Pflegeeinrichtungen Gesundheitsamt Berufsgenossenschaft Ordnungsamt Zoll Finanzamt Bezirksregierung Gewerbeaufsicht AusländerbehördeMedizinische Dienst der Krankenversicherung
  10. 10. Pflegetransparenzvereinbarung „Qualitätsprüfungen“ ohne nachgewiesene Qualität durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK)
  11. 11. PflegetransparenzvereinbarungWas zählt ist die Dokumentation – ausschließlich!!! „Was nicht dokumentiert ist, ist nicht erbracht...“
  12. 12. Dokumentation Der Umfang ist völlig ausgeufert! Mittlerweile legen wir oft mehrAufmerksamkeit auf die Dokumentation als auf die Pflege der Patienten...
  13. 13. Wie kann Politik für einen würdevollen Umgang mit Pflegenden sorgen? Keine leeren Versprechungen wie das „Jahr der Pflege“ machen, sondern das Thema Pflege alslangfristiges gesellschaftspolitisches Thema ernst nehmen!
  14. 14. Qualitätsprüfungen müssen im Ergebnis die „Pflegequalität“ aufzeigen! Andernfalls sollte man das unsinnige System sofort stoppen, da es Geld verschwendet, Druck ausübt und die Gesellschaft irreführt!
  15. 15. Wie können Kostenträger für einen würdevollen Umgang mit Pflegenden sorgen?Den Bürokratieabbau unterstützen Leistungsgerecht vergüten
  16. 16. Was darf / sollte professionelle Pflege kosten? 20 € / Stunde? 40 € / Stunde? 80 € / Stunde? 120 € / Stunde?
  17. 17. Wer professionelle Pflege haben möchte, kann sie nicht unprofessionell bezahlen! Dies gilt für Kostenträger Arbeitgeber und die Gesellschaft
  18. 18. Wie können Arbeitgeber für einen würdevollen Umgang mit Pflegenden sorgen? Der Druck darf nicht an dasPflegeteam weitergegeben werden!
  19. 19. Aufgrund „schlechter“ Noten werden Pflegedienstleitungenund Teamleitungen abgemahnt, versetzt und sogar gekündigt!
  20. 20. Arbeitgeber dürfen sich beim Gedanken an eine„leistungsgerechte Vergütung“ für ihre Angestellten nicht am Mindestlohn orientieren!
  21. 21. » Pflegende brauchen Anerkennung, Motivation und Selbstsorge. » Sr. Liliane Juchli
  22. 22. »Wenn ich nicht gut zu mir selbstbin, kann ich es nicht für andere sein. » Sr. Liliane Juchli
  23. 23. »Pflegende sollen nicht aufhören, unbequeme Fragen zu stellen, wachsam zu sein und sich für dieWürde des Menschen einzusetzen. » Sr. Liliane Juchli

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