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Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI

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  • Willkommen Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 1 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Warum nicht Pflegestufe 3? Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI Dr. med. Jürgen Hahn Beratender Arzt des MDK Nordrhein BBZ Aachen Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 2 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten  Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und Beginn einer Pflegebedürftigkeit Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 3 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten  Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und Beginn einer Pflegebedürftigkeit  Pflegestufe Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 4 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten  Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und Beginn einer Pflegebedürftigkeit  Pflegestufe  Prüfung, ob und inwieweit ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand vorliegt Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 5 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten  Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und Beginn einer Pflegebedürftigkeit  Pflegestufe  Prüfung, ob und inwieweit ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand vorliegt  Prüfung, ob eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt. Dann Abstufung und Zeitpunkt des Eintritts. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 6 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten  Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und Beginn einer Pflegebedürftigkeit  Pflegestufe  Prüfung, ob und inwieweit ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand vorliegt  Prüfung, ob eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt. Dann Abstufung und Zeitpunkt des Eintritts.  Umfang der Pflegetätigkeit der jeweiligen Pflegepersonen. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 7 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten Im Empfehlungsteil Aussagen über die im Bereich der pflegerischen Leistungen im Einzelfall erforderlichen Hilfen Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 8 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten Im Empfehlungsteil Aussagen über die im Bereich der pflegerischen Leistungen im Einzelfall erforderlichen Hilfen Aussagen über notwendige Hilfs-/Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 9 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten Im Empfehlungsteil Aussagen über die im Bereich der pflegerischen Leistungen im Einzelfall erforderlichen Hilfen Aussagen über notwendige Hilfs-/Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Aussagen zum Vorliegen einer Rehabilitationsindikation Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 10 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten Im Empfehlungsteil Aussagen über die im Bereich der pflegerischen Leistungen im Einzelfall erforderlichen Hilfen Aussagen über notwendige Hilfs-/Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Aussagen zum Vorliegen einer Rehabilitationsindikation Vorschläge für Leistungen zur Prävention Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 11 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Anforderungen an das Pflegegutachten Im Empfehlungsteil Aussagen über die im Bereich der pflegerischen Leistungen im Einzelfall erforderlichen Hilfen Aussagen über notwendige Hilfs-/Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Aussagen zum Vorliegen einer Rehabilitationsindikation Vorschläge für Leistungen zur Prävention Aussagen zur Prognose und die weitere Entwicklung der Pflegebedürftigkeit Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 12 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beschreibung von Schädigungen/ Beeinträchtigungen/ Ressourcen in Bezug auf Stütz- und Bewegungsapparat, innere Organe, Sinnesorgane, Nervensystem und Psyche Schädigung = Ein beliebiger Verlust oder eine Normabweichung in der psychischen, physiologischen oder anatomischen Struktur oder Funktion Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 13 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beschreibung von Schädigungen/ Beeinträchtigungen/ Ressourcen in Bezug auf Stütz- und Bewegungsapparat, innere Organe, Sinnesorgane, Nervensystem und Psyche Beeinträchtigung der Aktivitäten = Folge einer Schädigung Wird gemessen an der Fähigkeit eines gesunden Menschen, Aktivitäten auszuführen, die nach Art und Weise sowie Umfang als normal angesehen werden. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 14 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beschreibung von Schädigungen/ Beeinträchtigungen/ Ressourcen in Bezug auf Stütz- und Bewegungsapparat, innere Organe, Sinnesorgane, Nervensystem und Psyche Ressourcen = Reserven, Restfähigkeiten, Kräfte und Möglichkeiten, die einem kranken oder behinderten Menschen helfen, sein Leben und seine Krankheit oder Behinderung zu bewältigen. Hier werden auch Hilfsmittel berücksichtigt, die Defizite ausgleichen. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 15 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beschreibung von Schädigungen/ Beeinträchtigungen/ Ressourcen in Bezug auf Stütz- und Bewegungsapparat, innere Organe, Sinnesorgane, Nervensystem und Psyche So ergibt sich für den Gutachter ein positives/ negatives Leistungsbild des Antragstellers hinsichtlich dessen Hilfebedarfes im Bereich der Grundpflege sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 16 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Screening und Assessment zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz Dies gilt nur für Personen mit Demenzbedingter Fähigkeitsstörung Psychischer Erkrankung Geistiger Behinderung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 17 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Screening und Assessment zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 18 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Screening und Assessment zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz Mindestens eine Auffälligkeit ist gefordert, die einen regelmäßigen und dauerhaften Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf bedingt. Dann öffnet sich im Gutachten ein Assessment. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 19 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 20 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Screening und Assessment zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz Erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz: Wenigstens zwei Items im Assessment sind zu bejahen, davon einmal aus den Bereichen 1 bis 9. Das entspricht 100 € Sachleistung pro Monat. In erhöhtem Maße eingeschränkte Alltagskompetenz, wenn zusätzlich bei einem weiteren Item aus den Bereichen 1,2,3,4,5,9 oder 11 eine Bejahung erfolgt. Das entspricht 200 € Sachleistung pro Monat. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 21 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Pflegebedürftigkeit Pflegebedürftig im Sinne des SGB XI sind Antragsteller, wenn sie wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Pflegebedürftigkeit liegt auch dann vor, wenn die Lebenserwartung nicht mehr als 6 Monate lang gegeben ist. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 22 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Pflegebedürftigkeit Was den Rahmen des Notwendigen übersteigt, kann in der Pflegeversicherung nicht berücksichtigt werden (etwa der Wunsch nach überversorgender Pflege). Auch eine unzureichende Pflege (Unterversorgung) entspricht nicht dem Maß des Notwendigen. Der Gutachter hat hier auf das Maß des Notwendigen abzustellen. Hilfebedarf allein in der hauswirtschaftlichen Versorgung begründet keine Pflegebedürftigkeit. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 23 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Formen der Hilfeleistung Man unterscheidet „Unterstützung“: z.B. das Bereitlegen geeigneter Kleidungsstücke im Rahmen des An- und Auskleidens „Teilübernahme“: z.B. Teilübernahme des Waschens „Vollständige die Pflegeperson führt alle Übernahme“: Verrichtungen aus, die der Antragsteller selbst nicht ausführen kann. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 24 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Formen der Hilfeleistung „Anleitung“: z.B. der ganze oder teilweise Handlungsablauf muss angeregt, gelenkt oder demonstriert werden. „Beaufsichtigung“: z.B. Überwachung und Erledigungskontrolle, die die Pflegeperson genauso bindet wie eine unmittelbare personelle Hilfe. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 25 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs In 15 Verrichtungen in den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität sowie 6 Verrichtungen der hauswirtschaftlichen Versorgung ist zu prüfen - bei wie vielen Verrichtungen - wie häufig - zu welchen verschiedenen Zeiten (ggf. rund um die Uhr) und - in welchem zeitlichen Zusammenhang für die einzelnen Verrichtungen ein regelmäßiger Hilfebedarf besteht. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 26 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 27 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs - Ernährung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 28 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 29 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs - Hauswirtschaft Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 30 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Zeitkorridore in Minuten (VÜ) Ganzkörperwäsche 20-25 Teilwäsche Oberkörper 8-10 Teilwäsche Unterkörper 12-15 Teilwäsche Hände/Gesicht 1-2 Duschen 15-20 Baden 20-25 Zahnpflege 5 Kämmen 1-3 Rasieren 5-10 Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 31 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Zeitkorridore in Minuten (VÜ) Wasserlassen 2-3 Stuhlgang 3-6 Richten der Bekleidung 2 IKP Wechsel nach Wasserlassen 4-6 IKP Wechsel nach Stuhlgang 7-10 Wechsel kleiner Vorlagen 1-2 Wechsel/Entleerung Urinbeutel 2-3 Wechsel/Entleerung Stomabeutel 3-4 Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 32 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Zeitkorridore in Minuten (VÜ) Mundgerechte Zubereitung Nahrung 2-3 Nahrungsaufnahme oral 15-20 Über Ernährungssonde 15-20/Tag Aufstehen/zu Bett gehen 1-2 Umlagern 2-3 Ankleiden Gesamt 8-10 Entkleiden Gesamt 5-6 Stehen (Transfer) 1 Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 33 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Pflegestufe I: 90 Minuten, davon mindestens 46 Minuten in der Grundpflege 235 € Geldleistung - 450 € Sachleistung Pflegestufe II: 180 Minuten, davon mindestens 120 Minuten in der Grundpflege 440 € Geldleistung - 1100 € Sachleistung Pflegestufe III: 300 Minuten, davon mindestens 240 Minuten in der Grundpflege 700 € Geldleistung - 1550 € Sachleistung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 34 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Neu: Ab Januar 2013 Pflege-Neuausrichtungsgesetz Pflegestufe 0 mit eingeschränkter Alltagskompetenz: Neu: 120 € Geldleistung – 225 € Sachleistung Pflegestufe I: Bisher: 235 € Geldleistung - 450 € Sachleistung Neu: 305 € Geldleistung – 665 € Sachleistung Pflegestufe II: 440 € Geldleistung - 1100 € Sachleistung Neu: 525 € Geldleistung – 1250 € Sachleistung Pflegestufe III: 700 € Geldleistung - 1550 € Sachleistung Diese Leistung bleibt gleich Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 35 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand (Härtefall) Es greifen die Kriterien der Pflegestufe III Zusätzlich: Grundpflege mindestens 360 Minuten, davon mindestens dreimal in der Nacht. oder Die nächtliche Pflege kann nur durch zwei Pflegekräfte zeitgleich gemeinsam erbracht werden. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 36 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 37 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Hochgradige Spastik Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 38 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Hochgradige Spastik Einschießende unkontrollierte Bewegungen Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 39 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Hochgradige Spastik Einschießende unkontrollierte Bewegungen Eingeschränkte kardiopulmonale Belastbarkeit Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 40 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Hochgradige Spastik Einschießende unkontrollierte Bewegungen Eingeschränkte kardiopulmonale Belastbarkeit Erforderlichkeit mech. Harnlösung/ dig. Ausräumung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 41 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Hochgradige Spastik Einschießende unkontrollierte Bewegungen Eingeschränkte kardiopulmonale Belastbarkeit Erforderlichkeit mech. Harnlösung/ dig. Ausräumung Schluckstörung/Störung Mundmotorik,-Atmung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 42 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Körpergewicht über 80 kg Hochgradige Spastik Einschießende unkontrollierte Bewegungen Eingeschränkte kardiopulmonale Belastbarkeit Erforderlichkeit mech. Harnlösung/ dig. Ausräumung Schluckstörung/Störung Mundmotorik,-Atmung Abwehrverhalten (bei psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung) Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 43 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Sehen/ Hören) Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 44 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Sehen/ Hören) Starke therapieresistente Schmerzen Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 45 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Sehen/ Hören) Starke therapieresistente Schmerzen Pflegebehindernde räumliche Verhältnisse Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 46 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erschwerende Faktoren Stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Sehen/ Hören) Starke therapieresistente Schmerzen Pflegebehindernde räumliche Verhältnisse Zeitaufwändiger Hilfsmitteleinsatz (z.B. bei fahrbaren Liftern/ Decken-, Wandliftern) Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 47 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erleichternde Faktoren Zum Beispiel Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 48 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erleichternde Faktoren Zum Beispiel Transurethrale/ suprapubische Harnableitung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 49 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Die Pflege erleichternde Faktoren Zum Beispiel Transurethrale / suprapubische Harnableitung Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 50 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Ermittlung des Hilfebedarfs Zu prüfen ist, ob die Durchführung der Pflege durch besondere Faktoren wie zum Beispiel verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen beeinflusst ist. Diese Maßnahmen sind untrennbarer Bestandteil der Verrichtungen der Grundpflege und objektiv notwendig im unmittelbaren Zusammenhang mit diesen Verrichtungen vorzunehmen. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 51 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beispiele für Verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen Körperpflege: oro-tracheale Sekretabsaugung Einreibung mit Dermatika Klistier/Einlauf Einmalkatheterisieren Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 52 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beispiele für Verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen Körperpflege: oro-tracheale Sekretabsaugung Einreibung mit Dermatika Klistier/Einlauf Einmalkatheterisieren Ernährung: oro-tracheale Sekretabsaugung Wechsel einer Sprechkanüle gegen Dauerkanüle bei Tracheostoma Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 53 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Beispiele für Verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen Körperpflege: oro-tracheale Sekretabsaugung Einreibung mit Dermatika Klistier/Einlauf Einmalkatheterisieren Ernährung: oro-tracheale Sekretabsaugung Wechsel einer Sprechkanüle gegen Dauerkanüle bei Tracheostoma Mobilität: An-/Ausziehen Kompressionsstrümpfe ab KKl. II Sekretelimination bei Mukoviszidose Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 54 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 1: männlich, Jahrgang 1922 Nicht näher bezeichnete Demenz Altersbedingte Gebrechlichkeit Harninkontinenz, mit transurethralem Katheter versorgt. Stuhlinkontinenz, mit Hosenwindeln versorgt. Zunehmende Schluckstörungen Seit 2009 Pflegestufe II nach SGB XI, seit 2008 vollstationär. Jetzt aktuell seit KH-Aufenthalt bei AZ Reduktion und Schluckproblemen mit PEG versorgt, zusätzlich wird Nahrung und Flüssigkeit angereicht. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 55 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Beschreibung der Aktivitäten/Ressourcen: Händedruck, Faustschluss und Pinzettengriff sind nicht mehr durchführbar, Oberkopf-, Nacken- und Schürzengriff nicht zu demonstrieren, Störungen der Feinmotorik beider Hände, deutlicher Tremor. Vollständige Bettlägerigkeit, Steh- und Gehunfähigkeit Transfers und Lagerungswechsel nur mit Hilfe. Harn- und Stuhlinkontinenz, verringertes Hunger- und Durstgefühl. Bei Tremor vollständige Hilfe bei der Nahrungsaufnahme. Einschränkung der Sehkraft, Lesen nicht mehr möglich. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 56 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Beschreibung der Aktivitäten/Ressourcen: Versicherter ist benommen, antriebslos. Stimmung schwankend, Tätlich oder verbal aggressives Verhalten, schlägt und beschimpft ohne Grund. Kurz- und Langzeitgedächtnis erloschen, versteht den Sinn des gesprochenen Wortes nicht. Handlungsketten können nicht nachvollzogen werden, sinnvolle interpersonelle Unterhaltung nicht mehr möglich. Verkennt die Notwendigkeit hygienischer Verrichtungen. Lässt Grundpflege kaum zu. Kontakte auf Bezugspersonen reduziert. Eine im erhöhten Maße eingeschränkte Alltagskompetenz besteht seit 02/09 Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 57 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 1 – Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 58 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 1 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 59 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 1 - Ernährung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 60 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 1 - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 61 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 1 260 Minuten Grundpflegezeit = Pflegestufe III Davon 105 Minuten Körperpflege 105 Minuten Ernährung, aber 70 Minuten durch Nahrungsaufnahme 50 Minuten Mobilität 60 Minuten Hauswirtschaft Erschwerend: Abwehrverhalten mit Behinderung der Übernahme, wirkt sich auf das Waschen und Kleiden aus. Es besteht eine im erhöhten Maße eingeschränkte Alltagskompetenz weiterhin. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 62 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 2: männlich, Jahrgang 1972 Spinalkanalstenose, LWS Syndrom, Z.n. BSV mit OP Begutachtungen 10/08, 02/10 und 04/11 jeweils ohne Anerkennung einer Pflegestufe. Jetzt erneuter Antrag wegen starker Schmerzen und Harninkontinenz, wobei er Inkontinenzartikel streng ablehnt und dadurch seine Ehefrau ihm oft beim Umkleiden helfen müsse. Dadurch sei der Hilfebedarf viel höher geworden und man habe einen erneuten Antrag gestellt. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 63 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Beschreibung der Aktivitäten/Ressourcen: Händedruck bds. reduziert, Faustschluss möglich, Pinzettengriff durchführbar, Nacken- und Schürzengriff möglich. Nicht bettlägerig. Aufstehen aus sitzender und liegender Position selbstständig unter Festhalten am Mobilar. Stehen allein, Gehen mit Rollator langsam kleinschrittig möglich. Keine Stuhlinkontinenz, komplette Harninkontinenz, Lehnt Inkontinenzmaterial ab. Sehen und Hören altersentsprechend, geistig rege. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 64 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 2 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 65 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 2 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 66 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 2 - Ernährung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 67 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 2 - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 68 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 2 - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 69 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 2 22 Minuten Grundpflegezeit = unterhalb Pflegestufe I Davon 13 Minuten Körpflege 0 Minuten Ernährung 9 Minuten Mobilität 45 Minuten Hauswirtschaft Erschwernisfaktor Körpergewicht über 80 kg. Wirkt sich auf das Waschen und Kleiden aus. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 70 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 3: weiblich, Jahrgang 1972 Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis Wiederholte stationäre Aufenthalte in der Psychiatrie. Von dort nun Veranlassung eines Pflegeantrages. Hauptproblem ist die Antriebslosigkeit. Die Versicherte muss zu allen Verrichtungen aufgefordert werden, vernachlässigt ihre Körperpflege sowie das An- und Auskleiden. Sie neigt zu Aggressionen, hat keine Tagesstruktur. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 71 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Beschreibung der Aktivitäten/Ressourcen: Im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates keine Einschränkungen. Im Bereich der Inneren Organe keine Einschränkungen. Sehen und Hören altersentsprechend. Orientiert zu Zeit, Ort, Person und situativ. Tagesstrukturierung erforderlich, Stimmungslage schwankend, neigt zu tätlich oder verbal aggressivem Verhalten, beschimpft andere ohne Grund. Sie ist verlangsamt, benötigt Zeit. Der Redefluss ist verlangsamt, sie spricht leise. Kontakte sind auf Bezugspersonen reduziert. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 72 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 3 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 73 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 3 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 74 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 3 - Ernährung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 75 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 3 - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 76 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 3 6 Minuten Grundpflegezeit = unterhalb Pflegestufe I Davon 3 Minuten Körperpflege 0 Minuten Ernährung 3 Minuten Mobilität 45 Minuten Hauswirtschaft In erheblichem Maße eingeschränkte Alltags- kompetenz, Items 4, 8 und 10 zu bejahen. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 77 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 4: männlich, Jahrgang 1954 Chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit wieder- holten Exacerbationen, Koronare Herzerkrankung, Z.n. Myokardinfarkt und 5 fach ACVB-OP vor 12 Jahren. Wiederholt dekompensierte Herzinsuffizienz. Z.n. Apoplex 2011 mit Gefühlsstörungen der linken Körperhälfte als Residuum Seit 02/12 Pflegestufe I nach SGB XI (49 Minuten) Jetzt 06/12 Höherstufungsantrag, da er nur mit PS II einen Taxischein bekäme, um Haus- und Fachärzte aufzusuchen. Er habe immer Schwindel, den er im Rahmen des Vorgutachtens nicht erwähnt habe, zusätzlich Gefühlsstörungen in der linken Hand. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 78 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Beschreibung der Aktivitäten/Ressourcen: Händedruck bds. reduziert, Faustschluss möglich, Pinzettengriff bds. nicht durchführbar, leichter Tremor der Hände, Nacken- und Schürzengriff unvollständig. Nicht bettlägerig, Aufstehen aus sitzender und liegender Position mit Hilfe, Stehen und Gehen am Gehstock selbstständig möglich. Atemnot bei geringer Belastung wird angegeben, keine Inkontinenz, Toilettengänge selbstständig. Isst und trinkt regelmäßig. Sehen und Hören altersentsprechend. Geistig rege. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 79 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 4 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 80 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 4 - Körperpflege Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 81 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 4 - Ernährung Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 82 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 4 - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 83 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Fall 4 - Mobilität Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 84 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
  • Fallbeispiele: Warum nicht Pflegestufe 3? Fall 4 73 Minuten Grundpflegezeit = Pflegestufe I weiterhin Davon 42 Minuten Körperpflege 4 Minuten Ernährung 27 Minuten Mobilität 60 Minuten Hauswirtschaft Erschwernisfaktor: Gewicht 100 kg, wirkt sich auf Waschen und Kleiden aus. Warum nicht Pflegestufe 3?© 2010 MDK Nordrhein Dr. med. Jürgen Hahn Neuss, 09/30/12 85 Einzelfallbegutachtung des MDK nach SGB XI
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