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NPK2012 - Kurt-Georg Ciesinger, Dr. Rüdiger Klatt: Wertschätzung von Pflegeeinrichtu…
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NPK2012 - Kurt-Georg Ciesinger, Dr. Rüdiger Klatt: Wertschätzung von Pflegeeinrichtu…

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Zielsetzung und Forschungskonzept des Projekts, Bestandsaufnahme und Fazit

Zielsetzung und Forschungskonzept des Projekts, Bestandsaufnahme und Fazit

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  • 1. Wertschätzung von Pflegeeinrichtungen und Pflegepersonal in der Öffentlichkeit – Bilanz und Handlungsoptionen – 4. Niederrheinischer Pflegekongress 13. September 2012, Stadthalle Neuss Kurt-Georg Ciesinger, gaus gmbh – medien bildung politikberatung, Dortmund Dr. Rüdiger Klatt, Technische Universität Dortmund4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 2. Themen 1. Zielsetzung und Forschungskonzept des Projektes 2. Bestandsaufnahme „Pflege“ – Bevölkerungsbefragung 3. Fazit4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 3. 1. Zielsetzung des Projektes Berufe im Schatten4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 4. Ausgangssituation Nicht alle Berufe werden gleich „wertgeschätzt“ Viele Berufe liegen im Schatten und werden unterschätzt. Trotz guter Ausbildung und Kompetenzanforderung genießen sie ein geringes Ansehen. Mögliche Konsequenzen: – geringere Entlohnung – begrenzte Aufstiegschancen – Selbstwertprobleme – Professionalisierungs-/Vermarktungsprobleme – Nachwuchsprobleme4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 5. Zielsetzung des Projektes BiS Interventionsbereiche Was können Beschäftigte selbst tun, um die Wertschätzung ihres Berufes positiv zu beeinflussen? Welche Optionen haben Betriebe, die Wertschätzung der erbrachten Dienstleistung zu erhöhen? Wie können Verbände eine Steigerung der Wertschätzung solcher „Berufe im Schatten“ erreichen?4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 6. Wertschätzungsrelevante Faktoren im Dienstleistungsprozess aus Kundensicht4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 7. 2. Bestandsaufnahme „Pflege“ Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zur Wertschätzung von Pflegeeinrichtungen und Pflegeberufen Datenbasis: 2.528 Bundesbürger ab 14 Jahre Erhebungszeitraum: Mai/Juni 2010 Omnitel Mehrthemenumfrage von Forsa Einschätzungen zu Kompetenz, Qualität, Professionalität in den Bereichen Alten- und Krankenpflege Gegenüberstellung von Personen mit und ohne persönliche Erfahrung mit dem Pflegesektor4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 8. Kompetenz des Personals (Befragte mit persönlicher Erfahrung) 3 individuelle Versorgung der Pflegebedürftigen 3 2.6 Einfühlungsvermögen 2.6 Krankenpflege (stationär) Altenpflege (stationär) 2.5 Fachkompetenz/berufliche Qualifikation 2.6 2.4 Selbstbewußtsein 2.5 2.3 Freundlichkeit 2.4 2 3 4 5 (Bewertung nach Schulnoten: 1 = "sehr gut"; 6 = "ungenügend"4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 9. Qualität der Dienstleistungen (Befragte mit persönlicher Erfahrung) 3.2 Verhältnis von Preis und Leistung 3.5 3.2 Umgang mit Kritik und Beschwerden 3.2 Krankenpflege (stationär) Wohn- und Verpflegungsqualität Altenpflege (stationär) 2.7 Qualität der pflegerischen und medizinischen 2.7 Leistungen 2.8 2.6 Kundenfreundlichkeit 2.5 2 3 4 5 (Bewertung nach Schulnoten: 1 = "sehr gut"; 6 = "ungenügend"4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 10. Professionalität der Einrichtungen (Befragte mit persönlicher Erfahrung) 4.1 Verdienstmöglichkeiten 4.3 3.4 Aufstiegsmöglichkeiten 3.7 3.9 Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter 3.9 2.9 Krankenpflege (stationär) Nutzung neuer Ansätze und Technologien 3.2 Altenpflege (stationär) 2.8 Außendarstellung der Einrichtungen 2.8 2.6 Qualifikation der Führungskräfte 2.8 2 3 4 5 (Bewertung nach Schulnoten: 1 = "sehr gut"; 6 = "ungenügend"4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 11. Gesellschaftlich bereitgestellte Ressourcen (Befragte mit persönlicher Erfahrung) 5% Das Altenpflege-/Krankenpflegepersonal hat genügend Zeit für die Betreuung und Versorgung." 4% Krankenpflege (stationär) Altenpflege (stationär) 6% "Für Altenpflege/Krankenpflege wird zuviel Geld ausgegeben." 9% 71% "Die Einrichtungen sollten nicht nur aufs Geld schauen." 70% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Prozentsatz „Die Aussagen treffen voll und ganz / eher zu."4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 12. Wertschätzung der der Branchen und Berufe (Befragte mit persönlicher Erfahrung) 2% Krankenpflege (stationär) "Alten-/Krankenpflege, das kann jeder." 2% Altenpflege (stationär) "Altenheime/Krankenhäuser haben ein hohes 48% gesellschaftliches Ansehen." 22% "Alten-/Krankenpfleger können stolz sein auf ihre 88% Leistung." 87% 93% "Ich schätze die Arbeit von Alten-/Krankenpfegern sehr." 92% "Alten-/Krankenpflege ist eine wichtige gesellschaftliche 96% Aufgabe 97% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Prozentsatz „Die Aussagen treffen voll und ganz / eher zu."4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 13. 3. Fazit4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 14. Zusammenfassung: Die gesellschaftliche Sicht auf die Pflege Arbeitsorganisatorische Innovationen und Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Karrierepfade als Wertschätzungstreiber in der Pflege Arbeitsorganisatorische Mängel und Probleme in der Pflege sowie Defizite in der Leistungserstellung könnten zur Wahrnehmung einer geringer Dienstleistungsqualität und einer Geringschätzung der Einrichtungen beitragen. Die Wertschätzung für das Pflegepersonal hingegen ist insgesamt sehr hoch. Vordringliche Handlungsfelder in den Organisationen und Einrichtungen:  Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten für das Personal  Aus- und Aufbau von Aufstiegs- und Karrierepfaden z.B. durch neue Geschäftsfelder  Ausdifferenzierung bzw. Optimierung einer professionellen Kommunikationskultur Eine verbesserte Ressourcenausstattung der Versorgung ist aus Sicht einer Mehrheit der Bevölkerung notwendig. Die Bevölkerung erteilt der Aussage „Pflegen, das kann jeder“ eine deutliche Absage und steht damit konträr zu einigen politischen Entwicklungen.4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss
  • 15. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!4. Niederrheinischer PflegekongressVortrag am 13. September 2012 in Neuss