Softwaretest in der Praxis

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Ergebnisse der »Umfrage 2011 – Softwaretest in der Praxis

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  • 1. Softwaretest in der PraxisErgebnisse der »Umfrage 2011 –Softwaretest in der PraxisPeter Haberl© ANECON Software Design und Beratung G.m.b.H. | Unterer Kreuzweg 6 | D-01097 Dresden | www.anecon.com | office@anecon.com
  • 2. Ziele / Kontext der Umfrage• Stand des Testens in der Praxis in D/A/CH• Veränderungen seit 1997 ermitteln• Trends & Forschungsbedarf erheben• Online Studie im Mai 2011durchgeführt• Wissenschaftliche Leitung durch die Hochschulen Bremen, Bremerhaven und Köln• Insgesamt 1779 Aufrufe der jeweiligen Umfragestartseite• Mehr als 800 haben den Fragebogen vollständig bearbeitet (Schweiz: ca. 100)2|
  • 3. Zielgruppen• Projektleiter, Testmanager, QS-Beauftragte, Tester mit 110 Fragen • Teilnehmer CH: 57 (12,0%)• Business Analyst, Entwickler, Betrieb & Support, Andere mit 63 Fragen • Teilnehmer CH: 28 (14,6%)• Executive und mittleres Management 51 Fragen • Teilnehmer CH: 19 (13,9%)3|
  • 4. Vorgehensmodelle © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Wie ordnen Sie Ihr Vorgehensmodell in der Softwareentwicklung ein, eher als... 33.0% agiles Vorgehensmodell 33.8% 27.0% 57.3% phasenorientiertes Vorgehensmodell 53.2% 53.5% 9.7% gar kein explizites Vorgehensmodell 13.0% 19.6% Schweiz Österreich Deutschland4|
  • 5. Phasenorientierte Modelle © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB An welchem phasenorientiertem Modell zur Softwareentwicklung orientieren Sie sich in Ihren Projekten 15.80% Wasserfallmodell 4.00% 9.90% 10.50% W-Modell (Entwicklungs- und Testprozess werden parallel durchgeführt) 12.00% 15.30% 0.00% V-Modell XT (Modell des Bundes und der Länder) 8.00% 6.60% 21.10% UP (Unified Process) / RUP (Rational Unified Process) 0.00% 2.50% 0.00% Rapid Prototyping / Rapid Application Development 0.00% 1.20% 13.20% Eigenes / angepasstes Phasenmodell 40.00% 24.80% 0.00% Anderes Modell 0.00% 2.50% 39.50% allgemeines V-Modell 36.00% 37.20% Schweiz Österreich Deutschland5|
  • 6. Agile Modelle © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB An welchem agilen Vorgehensmodell zur Softwareentwicklung orientieren Sie sich in Ihren Projekten 68.00% Scrum 85.00% 49.20% 0.00% Kanban 0.00% 3.10% 0.00% Feature Driven Development (FDD) 0.00% 5.50% 0.00% eXtreme Programming (XP) 0.00% 3.10% 28.00% Eigenes / angepasstes Modell 15.00% 33.60% 4.00% Anderes Modell 0.00% 5.50% Schweiz Österreich Deutschland6|
  • 7. Vorgehensmodelle in der Schweiz• Nur 9,7% nutzen kein Vorgehensmodell (D: 19,6%) • Etwas mehr agile als Deutschland (33% vrs. 27%)• Unified Process/Rational Unified Process mit 21% häufig in der Schweiz anzutreffen (D: kaum)• Wenn agile, dann überwiegend SCRUM • Andere agile Methoden fast nicht existent7|
  • 8. QS in den frühen Phasen © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB In welchen Phasen der Softwareentwicklung werden Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Ihren Projekten durchgeführt Vorstudie 59.50% ja 38.50% 44.00% Realisierun Systement Fachkonze 78.90% ja pt 57.10% 77.10% 80.60% wurf ja 78.90% 79.70% 92.70% ja 100.00% g 92.30% Abnahme Integration 92.90% ja 92.00% 97.20% 95.30% ja 81.50% 97.30% Schweiz Österreich Deutschland8|
  • 9. Projektreviews © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Werden in Ihren Projekten Reviews durchgeführt 11.80% Schweiz 88.20% 21.80% Österreich 78.20% 28.40% Deutschland 71.60% Nein Ja9|
  • 10. Schweiz setzt früher QS ein• 59,5% setzen schon in der Vorstudie QS- Maßnahmen ein (D: 44%)• Reviews werden von 88,2% eingesetzt (D: 71,6%)• Reviews werden vor allen Dingen in den frühen Phasen eingesetzt • 98,4% reviewen die Anforderungsdokumente (D: 89,0%), den Grobentwurf 91,8% (D: 82,9%)11 |
  • 11. Agile Praktikten © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Welche Praktiken agiler Vorgehensmodelle haben eine hohe Bedeutung für Sie in Hinblick auf Qualitätssicherung zentrale Storyboards 18.50% 25.80% Timeboxing 25.90% 22.70% Testgetriebene Softwareentwicklung (Test First Ansatz) 51.90% 46.20% Storycards (User Stories) 59.30% 43.90% Standup-Meeting 40.70% 51.50% Retrospektive 51.90% 43.90% Refaktorisierung 51.90% 38.60% Productbacklog/Sprintbacklog 55.60% 47.00% Pair Programming 33.30% 30.30% gemeinsame Aufwandschätzung der Arbeitspakete 59.30% 63.60% Collective Code Ownership 33.30% 20.50% Auswertungen der Effektivität (z.B. Burn-Down-Chart) 40.70% 20.50% Andere Praktiken 18.50% 23.50% Schweiz Deutschland12 |
  • 12. Agile Methoden reifer• Retrospektive, Burn-Down Charts & Product-/Sprint-Backlog werden häufiger genutzt als in Deutschland• Storycards haben für 59,3% eine hohe Bedeutung (D: 43,9%)• Auch bei der Umsetzung werden Refaktorisierung, Collective Code Ownership und Testgetriebene Entwicklung höher geschätzt13 |
  • 13. Teststufen © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Auf welchen Teststufen wird in Ihren Projekten getestet /Komponententes Schweiz 12.00% Unit-/Modul- 61.30% /Klassen- Österreich 2.20% t 80.40% Deutschland 12.10% 66.50% Schweiz 2.70% 94.70% Systemtest Österreich 2.10% 87.50% Deutschland 2.20% 87.50% 6.70% Integrationstest Schweiz 84.00% Österreich 2.10% 72.90% Deutschland 7.10% 72.40% Schweiz 4.00% Abnahmetest 85.30% Österreich 2.10% 85.10% Deutschland 6.80% 85.00% nein ja14 |
  • 14. ISTQB Prozess häufiger © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Gibt es für die Durchführung der Testaktivitäten einen festgelegten Prozess 21.20% Ja, den ISTQB-Testprozess 18.20% 13.50% 18.80% Ja, den vom verwendeten Vorgehensmodell vorgeschriebenen 7.30% 17.50% 31.80% Ja, einen eigenen Prozess 49.10% 41.10% 20.00% Nein, wir entwickeln agil und bestimmen die Testaktivitäten eher spontan 23.60% 14.90% 8.20% Nein 1.80% 13.00% Schweiz Österreich Deutschland15 |
  • 15. Weniger Auditierte Testprozesse © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Wird der Testprozess einem Audit unterzogen 2.30% TPI / TPI Next 21.60% 17.80% 4.50% TMMi 2.70% 3.80% 18.20% Anderes Referenzmodell 21.60% 26.70% 75.00% Es wird kein Audit durchgeführt 56.80% 56.50% Schweiz Österreich Deutschland16 |
  • 16. Testprozesse besser entwickelt• Schweiz ist weiter, was Prozesse angeht • Nur 8% nutzen keinen Prozess (D: 13%) • 83% geben an, jeden Fehler in einer Fehlerdatenbank zu speichern (D:78%) • Systemtests werden zu 95% (D:87,5%) und Integrationstests zu 84% (D:72%) durchgeführt • Keine großen Unterschiede beim Abnahmetest und Unit-test) • Aber: Nur 25,0% der Firmen unterziehen den Testprozess einem Audit (D: 48,3%)17 |
  • 17. Testdurchführung © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Folgende Personengruppen führen die Tests der Teststufen in den Projekten durch 60.30% Zukünftige Anwender/Kunden 52.20% 45.90% 75.30% Mitarbeiter aus den Fachabteilungen 63.00% 58.40% 15.10% Externe Dienstleister 19.60% 14.80% 83.60% Entwickler 87.00% 85.50% 76.70% Ausgebildete Tester 80.40% 77.90% 4.10% Andere 6.50% 5.80% Schweiz Österreich Deutschland18 |
  • 18. Reviews durch Kunden oderFachabteilungen © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Folgende Personengruppen führen die Reviews in den Projekten durch 37.50% Zukünftige Anwender/Kunden 29.30% 32.30% 63.90% Tester 73.20% 74.80% 16.70% Speziell ausgebildete Fachkräfte 19.50% 21.90% 70.80% Mitarbeiter aus den Fachabteilungen 48.80% 66.60% 11.10% Externe Dienstleister 9.80% 9.00% 84.70% Entwickler 75.60% 83.30% 11.10% Andere 7.30% 7.70% Schweiz Österreich Deutschland19 |
  • 19. Bessere Einbindung derKunden/zukünftigen Nutzer• 60,3% lassen zukünftige Anwender/Kunden die Tests durchführen (D: 45,9%)• 75,3% der Mitarbeiter der Fachabteilungen führen Tests durch (D: 58,4%)• Auch bei den Reviews werden in der Schweiz die Nutzer/Fachbereiche häufiger eingebunden20 |
  • 20. Testumgebungen © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Welche Systemumgebungen setzen Sie in Ihren Projekten für das Testen ein Integrationss Entwicklungs Gesondertes Produktivsyst 73.60% nein 70.50% 53.50% em 7.50% ja 20.50% 27.30% 5.50% Testsystem nein 2.00% 6.50% 80.00% ja 98.00% 83.30% 24.10% nein 17.40% system 19.00% 59.30% ja 65.20% 58.20% 15.70% nein 29.30% ystem 30.10% 70.60% ja 43.90% 49.40% 43.80% nein 43.90% Pre-Live- System 46.40% 31.30% ja 36.60% 34.00% Schweiz Österreich Deutschland21 |
  • 21. Weniger Fehler in der Produktion © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Nach Auslieferung treten .. 0.0% zu viele schwerwiegende Fehler auf 0.0% 5.5% 50.9% wenige Fehler noch auf 60.8% 42.3% 22.8% keine schwerwiegenden Fehler mehr auf 19.6% 16.9% 1.8% keine Einschätzung möglich 0.0% 5.5% 24.6% einige schwerwiegende Fehler auf 19.6% 29.8% Schweiz Österreich Deutschland22 |
  • 22. Weniger Fehler und separateUmgebungen• Nur 7,5% der Firmen nutzen das Produktivsystem für Tests (D: 27,3%)• 70,6% der Firmen nutzen ein separates Integrationstestsystem (D: 49,4%)• Qualitätsniveau ist hoch • 22,8% der Teilnehmer sagte aus, dass keine schwerwiegenden Fehler auftreten (D: 16,9%) • 0% sagten, dass zu viele schwerwiegende Fehler auftraten (D: 5,5%)23 |
  • 23. Testwerkzeuge © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Werden in Ihrem Unternehmen Testwerkzeuge eingesetzt 10.60% Nein 9.10% 12.60% 18.30% Ja, in manchen Projekten 18.20% 23.30% 37.50% Ja, in jedem Projekt 37.70% 32.70% 33.70% Ja, in den meisten Projekten 35.10% 31.40% Schweiz Österreich Deutschland24 |
  • 24. Automatisierungsgrad CH(Vergleich mit Gesamtstudie) © Softwaretestumfrage 2011: HS Bremen, HS Bremerhaven, FH Köln, ANECON, GTB, STB Wie hoch ist der Grad der Automatisierung in den verschiedenen Teststufen im Vergleich zu manuellen Tests 28.4% 23.0% 10.8% 21.6% 16.2% Unittest 2.7% 24.3% 13.5% 40.6% 18.9% Systemtest 8.3% 20.8% 16.7% 30.6% 23.6% Integrationstest 1.4% 5.6% 9.9% 29.6% 53.5% Abnahmetest 100% 70-85% 50% 15-30% 0%25 |
  • 25. Testwerkzeuge• Testwerkzeuge etwas weiterverbreiteter • 37,5% setzen in jedem Projekt Testwerkzeuge ein (D: 32,7%), nur 10,6% setzen keine Testwerkzeuge ein (D: 12,6%)• Testautomation ist auch auf den Unit-Test fokussiert• Automationsgrad höher als im Durchschnitt über alle D/A/CH26 |
  • 26. Zusammenfassung• Testen in der Schweiz methodisch reifer• Vorgehensmodelle werden häufiger angewandt• Wenn agile, dann fast ausschließlich SCRUM• Etwas häufiger agile Projekte als in Deutschland• In der Schweiz setzt die QS früher an27 |
  • 27. Zusammenfassung (2)• Testprozesse sind in der Schweiz weiter entwickelt - aber: weniger Audits• Stärkere Einbindung der Kunden/Nutzer in Tests und Reviews• Strengere Trennung der Testumgebungen• Weniger Fehler nach Auslierferung• Testwerkzeuge weiterverbreitet• Grad der Testautomation etwas höher28 |
  • 28. Softwareist unsereLeidenschaftANECON Software Design und Beratung G.m.b.H.Unterer Kreuzweg 6 | D-01097 Dresden | www.anecon.comoffice@anecon.com | Tel. +49 3512721395 | Fax: -1458