Your SlideShare is downloading. ×
0
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Organspende
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Organspende

850

Published on

Published in: Health & Medicine
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
850
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
3
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide

Transcript

  • 1. OrganspendeNotwendigkeit oder Leichenschändung?
  • 2. Was ist eine Organspende?• Als Organspende bezeichnet man das zur Verfügung stellen eines Organs eineslebenden oder verstorbenen Menschen• Transplantation: Verpflanzung von organischen Material in der Medizin• es gelten gesetzliche Regelungen (sind von Staat zu Staat verschieden)• Voraussetzung für postmortale Organspende (lat. Post mortem-nach dem Tod):eindeutig Feststellung des Hirntods
  • 3. Was kann man transplantieren?• Herz• Leber (als Ganzes oder in Teilen)• Lungenflügel (einzeln oder beide)• Nieren
  • 4. Was kann man transplantieren?• Dickdarm• Bauchspeicheldrüse• Dünndarm• Einige Organe wie zum Beispiel der Magensind nicht zum transplantieren geeignet
  • 5. Wovon ist die Wartezeit auf einOrgan abhängig?Es kann sehr lange dauern bis demPatienten ein passendes Organ zurVerfügung steht. Welche Kriterienbeeinflussen die Wartezeit?• Dringlichkeit• Gewebeverträglichkeit• Alter• Erfolgsaussicht
  • 6. Kann man Organe züchten?Es könnte eine Möglichkeit sein ein passendes„Spenderorgan“ zu finden ohne langeWartezeiten und abstoßende Reaktionen desKörpers, da mit eigenen Stammzellengearbeitet wird.Zum jetzigen Zeitpunkt ist dasProgramm noch lange nicht ausgereift.Viele Forscher denken, dass man innaher Zukunft aus zum BeispielSchweineherzen ein menschlichesErsatzorgan bauen kann. Denkbar istdiese Methode nicht nur für dasHerz, sondern auch für alle anderenOrgane
  • 7. Organverpflanzung• Die ersten Versuche einerOrgantransplantation schlugen fehl• 1958 entdeckte der französische ArztJean Dausset das HLA-System (damitentscheidet der Körper ob es sich umfremdes oder eigenes Gewebe handelt)• Trotz den neuen Erkenntnissen gibt esweiterhin viele Todesfälle nachOrgantransplantationen• Cyclosporin (Pilzkultur) wird entdeckt undfortlaufend als Mittel zur Unterdrückung derImmunabwehr des Körpers eingesetzt• Die Nebenwirkungen nach einer Transplantationsind unterschiedlich und reichen von einemnormalen Leben bis starke Einschränkungen derLeistungsfähigkeit
  • 8. Religiöse PositionenChristentumDie Christen haben sind fürdie Organspende. Es gilt alsein Akt der Nächstenliebeund moralischverantwortungsvoll. AuchPapst Benedikt XVI. besitzteinen Organspende AusweisIslamismusDa es im Islam mehrereGlaubensrichtungengibt, herrscht keineeinheitliche Meinung.Traditionelle Würdenträgersind generell gegen diepostmortale Organspende, dader Körper Allah gehört undman ihn deshalb nichtverletzen darf. Im modernenIslam ist das Transplantierenerlaubt , wenn es für denEmpfänger einelebensrettende Maßnahmeist.HinduismusIm Hinduismus heißtes, dass die Seele desVerstorbenen in einemanderen Lebewesenwiedergeboren wird.Obwohl Seele und Körpergetrennt wahrgenommenwerden herrscht dasMeinungsbild, dass derLeichnam unversehrtbleiben muss. Anderseits istes eine große Traditionleidenden zu helfen.Letztendlich ist es eineindividuelle Entscheidung.
  • 9. Religiöse PositionenJudentumIm Judentum hängt die Meinung zurOrganspende davon ab, ob es sich umeinen liberalen oder orthodoxen Judenhandelt. Den liberalen Juden ist dasLeben mehr wert als ein unversehrterLeichnam, die Orthodoxen legen sehrviel Wert auf einen heilen Leichnam.Doch seitdem Israels Chefrabbinat diepostmortale Organspende akzeptiertgibt es sogar ein religiöses Gebot, waszur Organspende aufruft. Heutetolerieren sogar ultraorthodoxe Judendas Transplantieren von Organen.BuddhismusIm Buddhismus gilt Körper und Seele alsunzertrennbare Einheit. Die Einheit wird durch denTodesprozess aufgehoben. Allerdings sieht man imTodesprozess nicht die Diagnostik desHirntods, sondern einen prozesshaften Vorgang.Deshalb stehen viele Anhänger der Organspendekritisch gegenüber. Trotzdem ist es erlaubt, weilMitgefühl und Teilen und Geben Voraussetzungen fürdas Erlangen des Nirwana sind.SchintoismusOrganentnahme bei Verstorbenen wirdabgelehnt, da nur ein unversehrter Leichnamwiedergeboren werden kann. Darüber hinausglauben die Japaner, dass eine Organentnahme derFamilie Unglück bringt.
  • 10. Bedingungen für eine Transplantation• der Spender nach einer Aufklärung eingewilligt haben.• festgestellt werden ob das Spenderorgan für den Empfänger geeignet ist.• gesichert sein, dass die Organspende keine gesundheitlichen Folgen (bis aufdas Operationsrisiko) nach sich zieht• gesichert sein, dass es sich beim Spender um eine Person handelt die demEmpfänger nahe steht z.B. Verwandte, Ehegatte, LebenspartnerIn Deutschland muss vor der Organentnahme…• der Gesamthirntod festgestellt sein.…bei Lebenden……bei Verstorbenen…
  • 11. Der Hirntod„Hirntod" wird definiert alsZustand des irreversiblenErloschenseins derGesamtfunktion desGroßhirns, des Kleinhirnsund des Hirnstamms beieiner durch kontrollierteBeatmung nochaufrechterhaltenen Herz-Kreislauffunktion. DerHirntod ist der Tod desMenschen."(" Kriterien des Hirntodes"des WissenschaftlichenBeirates derBundesärztekammer vom29.6.91)Dennoch ist der Begriff des Hirntodes für viele Menschenschwer zu verstehen und mit Unsicherheit verbunden.Denn ein hirntoter Mensch unterscheidet sich äußerlichnicht von einem tief bewusstlosen Menschen: DieHautfarbe ist rosig, er wird beatmet also hebt und senktsich der Brustkorb, auch das Herz schlägt – das allesjedoch wird nur noch von der Intensivmedizin aufrechterhalten. Beim Hirntod ist das Gehirn völlig ausgefallenund eine Rückkehr ins Leben ist unwiederbringlichunmöglich.
  • 12. Die Wahrscheinlichkeit einerOrganspendeEine Organspende ist oft gar nicht möglich, denn nur Organe von Hirntoten können überhaupttransplantiert werden. Für die Transplantation müssen die Organe noch durchblutet sein, damitdie Chirurgen sie bei der Entnahme so präparieren können, dass sie den Weg zum Empfängerüberstehen.• 900.000 Todesfälle ineinem Jahr• Ca. 400.000 sterben imKrankenhaus• Davon werden etwa 1% alshirntot diagnostiziert(4.000 Menschen)• 0,5% der Todesfälle kommtüberhaupt als Spender inFrage und nur 20% derDeutschen besitzen einenOrganspendeausweis=in einem Jahr würde esungefähr 800 Organspendergeben
  • 13. OrganspendeausweisDer Organspendeausweis ist eine Willenserklärung für den Todesfall. Er ermöglichtes, auszudrücken, ob man nach dem Tod mit einer Organentnahme undGewebeentnahme einverstanden ist, nicht einverstanden ist, oder ob man jemandenDritten bevollmächtigen will, im Todesfall diese Entscheidung zu treffen.Vorausgesetzt, der Ausweis ist im Bedarfsfall auffindbar und unmissverständlichausgefüllt, kann sich der potentielle Organspender sicher sein, dass entsprechendseinen Wünschen und Einschränkungen auf dem Organspendeausweis verfahrenwird.
  • 14. Organspende-Notwendigkeit oderLeichenschändungPro-Argumente Contra-Argumente• Rettet und verlängert Leben • Lange Wartezeiten• Alle Organempfänger sind über diezusätzliche Zeit die ihnen geschenktwird dankbar• Viele Menschen haben Angst, weil einigeKörperfunktionen nach dem Hirntod noch funktionieren die Leute denken, dass man im Unterbewusstsein nochmitkriegt, dass man aufgeschnitten wird• Abstoßreaktion vom Immunsystem• Angehörige können sich nicht richtig verabschieden• Trotz Organspendeausweis ist die Wahrscheinlichkeit, dassmeine Organe verpflanzt werden sehr gering• Hohes Operationsrisiko• Begrenzte Lebensdauer der Organe• Leistungsfähigkeit des Empfängers ist oft starkeingeschränkt• Kein „friedvolles Übergleiten“ in den Tod• In vielen Ländern wird Organmissbrauch betrieben

×