lebenslanges Lernen

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    Prof. Dr. Petra Grell, Vortrag auf dem Symposium „Wissen und Bildung. Herausforderungen für Bildung und Erziehung im 21. Jahrhundert“, AG Lebenslanges Lernen, 18. - 20. Juni 2009 Universität Leipzig

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    lebenslanges Lernen - Presentation Transcript

    1.  
    2. Lebenslanges Lernen ist längst kein individuelle Entscheidung mehr Europäische Kommission: Memorandum über Lebenslanges Lernen (2000) „… dass der erfolgreiche Übergang zur wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft mit einer Orientierung zum lebenslangen Lernen einhergehen muss.“ (S.3) Bundesministerium für Bildung und Forschung „ Das Lernen im Lebenslauf gehört zu den großen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Die Verwirklichung des Lernens im Lebenslauf ist entscheidend für die Perspektive des Einzelnen, den Erfolg der Wirtschaft und die Zukunft der Gesellschaft.“ (http://www.bmbf.de/de/411.php) Bund-Länder-Kommission: Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland (2004): „ Ziel einer Strategie Lebenslangen Lernens ist es darzustellen, wie das Lernen aller Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensphasen und Lebensbereichen, an verschiedenen Lernorten und in vielfältigen Lernformen angeregt und unterstützt werden kann (erweitertes Lernverständnis und Entwicklung einer breiten Lernkultur und einer Lerngesellschaft)“ (S. 14)
    3. Teilnahmequote an Weiterbildung (BSW 2007) 43 %
    4. „ Die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen im Erwachsenenalter ist in hohem Maße abhängig von sozialen Faktoren: dem Bildungshintergrund, der aktuellen Lebens- und Erwerbssituation, den Wertorientierungen in sozialen Milieus, der Verfügbarkeit von Bildungsangeboten in verschiedenen Regionen oder Wohnvierteln usw. Dieser Befund ist in einer Vielzahl von Studien immer wieder dargelegt worden, angefangen bei Schulenberg Ende der 50er Jahre, bis hin zu jüngsten Analysen auf Basis des Mikrozensus“ (BSW-AES 2008) 43 %
    5. „ Die Teilnahme an Bildungsmaßnahmen im Erwachsenenalter ist in hohem Maße abhängig von sozialen Faktoren: dem Bildungshintergrund, der aktuellen Lebens- und Erwerbssituation, den Wertorientierungen in sozialen Milieus, der Verfügbarkeit von Bildungsangeboten in verschiedenen Regionen oder Wohnvierteln usw. Dieser Befund ist in einer Vielzahl von Studien immer wieder dargelegt worden, angefangen bei Schulenberg Ende der 50er Jahre, bis hin zu jüngsten Analysen auf Basis des Mikrozensus“ (BSW-AES 2008) 43 %
    6. Stärkste Einflussfaktoren (Barz/Tippelt 2004)
      • Berufliche Weiterbildung
      • Stärkster Faktor: Erwerbsbeteiligung
      • Nicht Erwerbstätig >> Berufsbildung
      • Teilzeit >> Haushaltseinkommen
      • Vollzeit >> Betriebsgröße
      • Allgemeine Weiterbildung
      • Stärkster Faktor: Alter
          • 60 Jahre und Älter >> Berufsbildung
          • 25-59 Jahre >> Haushaltseinkommen
          • 18-24 Jahre >> Geschlecht (Frauen höher)
    7. Weiterbildungsabstinenz (Bolder 2006) Sinnlosigkeits syndrom Belastungs syndrom Bild: Flickr User kirtaph
    8. Informell
    9. TNS Infratest, BSW-AES 2008, S. 31
    10. Informell erworbene Kompetenzen gewinnen an Bedeutung TNS Infratest, BSW-AES 2008, S. 34 Selbstlerner 53%
    11. sinkt rapide ab zunimmt sprunghaft (Confintea VI-Bericht Deutschland 2008, S. 75f.)
    12. [email_address] Prof. Dr. Petra Grell Bildquellen/Fotos der Flickr User: Fabio Bruna, Ishane, cobalt123, tarotastic, kirtaph Quellen [BSW-AES 2008] TNS Infratest Sozialforschung: Weiterbildungs-beteiligung in Deutschland – Eckdaten zum BSW-AES 2007, München, Januar 2008 [Confintea VI-Bericht Deutschland 2008]: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.): Leben und Lernen für eine lebenswerte Zukunft – die Kraft der Erwachsenenbildung. Confintea VI-Bericht Deutschland. The Development and State of the Art of Adult Learning and Education (ALE). Bonn, Berlin 2008 Barz, H.; Tippel, R.: Weiterbildung und soziale Milieus in Deutschland. Adressaten- und Milieuforschung zu Weiterbildungsverhalten und –interessen. Bielefeld 2004 Bolder , A.: Warum Lisa M. und Otto N. nicht weitergebildet werden wollen. In: Faulstich, P.; Bayer, M. (Hg.): Lernwiderstände. Hamburg 2006. Bolder, A. et al: Weiterbildungsabstinenz. 4 Bd. Köln 1994 ff. Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung: Strategie für Lebenslanges Lernen in der Bundesrepublik Deutschland. (Heft 115) Bonn 2004 Grell, P.; Paul, B.: Weiterbildung trotz Familie und Beruf. Hamburg 2000 Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Memorandum über Lebenslanges Lernen. Brüssel 2000

    + Petra GrellPetra Grell, 4 months ago

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